Ihre Meinung zu: #Aufstehen - Aufbruch oder Spaltpilz?

3. August 2018 - 13:47 Uhr

Morgen will #Aufstehen offiziell starten und wirbt schon jetzt mit vielen Unterstützern. Die Protagonistin Wagenknecht ist das Gesicht der linken Sammlungsbewegung - und ihr größtes Problem. Von Julia Krittian.

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Kommentare

Spaltung

Wenn die Linke sich spaltet, haben sie praktisch gar keine Chance mehr, in der deutschen Politik etwas zu bewirken. Die Linke ist ohnehin nur die Nummer 5 oder 6 in unserem Parteienspektrum.

Höchste Zeit

In Zeiten wegbrechender Zustimmung für die ehemaligen Volksparteien, und einer immer mehr erstarkenden AfD ist diese linke Sammlungsbewegung längst überfällig. Ich wünsche Frau Wagenknecht viel Erfolg!

Nette Idee

nur was soll eine Bewegung ohne Sitz in der Regierung bewirken ?.
Und welches Programm oder Ziele werden denn genau verfolgt, da fehlt jetzt einiges an Erklärung.
Links ist ja zur Zeit nicht gerade sehr beliebt, weil einige Dinge nicht gehen würden, einige sind aber gut.
Nur die Negativen überwiegen die Positiven, ich bin gespannt was daraus wird.

Na endlich!

Seit Jahren warte ich auf eine Bewegung, die Menschen anspricht und bündelt, die noch nicht in "brauner Sauce" ersoffen sind.

Interessant

Ich bin eher der AfD zugeneigt, sehe aber in dieser Initiative von Frau Wagenknecht eine vernünftige Alternative zu SPD, Grün und die Linke. Und es wird nicht beim Außerparlamentarischen bleiben. Die Idee ist wirklich gut.

Der Sozialismus hat ein Problem mit Oppositionen

"Es gibt einen Kulturkampf von rechts"?
Es gibt einen Kulturkampf gegen rechts ist wohl eher richtig.
Warum kann man in demokratischer Sicht nicht rechte Politik einfach als gegeben hinnehmen und auch als Korrektiv als Wichtig erachten?
Das zeigt doch, dass die linke Politik einen Kampf gegen Andersdenkende anstrebt und damit keine Meinungsvielfalt erträgt.
Das ist doch undemokratisch.
Was würde passieren, wenn sich alle rechten Kräfte ähnlich formieren würden?
Kommt man gar nicht auf die Idee, dass das mehr Spaltung als Zuträglichkeit fördert?
Kommt man gar nicht darauf, dass das ein Verhalten ist, das man sich rausnehmen möchte, was man aber auf der Gegenseite total verachten würde?
Das sind Messungen mit mehrerlei Maß.
Das wird meiner Meinung nach niemanden wirklich überzeugen können, der heute oder morgen die AfD oder andere konservative Parteien wählt.
Der Druck auf die eigenen Meinung muss aufhören. Es sollten endlich lieber logische Schlussfolgerungen und Lösungen her.

Überflüssig

Die Parteikollegen und -spitze Katja Kipping und Bernd Riexinger lehnen die Sammlungsbewegung bislang ab, weil sie fürchten, die Linkspartei damit überflüssig zu machen.

Wenn Sie das nicht schon ist.

Fischerin Wagenknecht

Wagenknecht will Menschen fischen und für ihre Interessen einspannen. An den Verhältnissen, die wir in Deutschland haben, wird sie nichts ändern können, dazu ist sie viel zu wenig vernetzt und nicht auf einer Ebene mit den einflussreichen Einrichtungen, Firmen und Menschen dieses Landes.

Gut reden kann sie, aber das reicht nicht. Ihre Kampagne wird so enden wie die des 100%igen: Große Reden, rosa-rote Perspektiven - aber ohne (positive) Folgen für die Menschen.

Auch wenn sie zur Zeit wieder medial runtergemacht wird: Frau Merkel ist mir da 100mal lieber.

Wahlstatistik einer anderen

Wahlstatistik einer anderen Art: Addiert man einerseits CDU/CSU mit FDP und AFD , auf der anderen Seite SPD, Grüne und Linke, so erkennt man, der sogenannte "Rechte Block" hat seit der Bundestagwahl 2005 unter Frau Dr. Merkel von 45 % auf deutlich über 50% zugenommen. Der "Linksblock" fast um 10% abgenommen. d.h. Die CDU/CSU ist nach "Links" gerückt und hat damit de facto die AFD erschaffen. Sollte die Sammlungsbewegung irgendwann zu einer Partei "mutieren" wird diese nur Wähler aus den 3 Linken Parteien erhalten.

Wagenknechts Bewegung

Wagenknechts Bewegung startet
Da wünscht man ihr, wie bei allen Politikdarstellern( Frauen an die Macht), viel Erfolg im weiteren Berufsleben. Frau Dr. Wagenknecht könnte bei der Analyse ihrer Dissertation einen KKV gegenüber Frau Dr. Merkel haben! Mathematisch ist: Partei Vertreter im "Hohen Haus" >X = Mist.

Es ist wohl egal was Frau

Es ist wohl egal was Frau Wagenknecht macht, es wird in jedem Fall in den Einheitsmedien dick und fett gebracht, denn die Not ist so groß ob des Fehlens einer Alternative zur einzigen Alternative Deutschland, der AfD. Und das sich einige warm anziehen müssen ist wohl auch klar in Zukunft. Um so mehr werden sie alles und jeden an die Front werden , um den Links Grünen Mainstream zu verteidigen.

Viel Erfolg!

Ich wünsche der linken Sammlungsbewegung viel Erfolg!

Was will sie tun, den

Was will sie tun, den Kapitalismus beugen und umformen. Das so etwas nicht möglich ist, sollte sie in der Schule gelernt haben. Es geht nur so oder so, konsequent eben.Jedoch hat man es sich in der Glocke Bundestag zu Berlin sehr gemütlich gemacht und es ist längst zu spät das Ruder noch rum zu reißen.

Viel Erfolg

"Die Parteikollegen und -spitze Katja Kipping und Bernd Riexinger lehnen die Sammlungsbewegung bislang ab, weil sie fürchten, die Linkspartei damit überflüssig zu machen."

Genau diese beiden machen die LINKE für mich unwählbar.

Wagenknechts Co-Fraktionschef Dietmar Bartsch, der ursprünglich ebenfalls skeptisch war, zeigte sich im "Spiegel" jedoch offen: "Es gibt einen Kulturkampf von rechts. Wir sollten jede Idee ernst nehmen, die sich dem entgegenstellt", sagte er. Vielleicht gibt es eine Chance, so die politische Linke insgesamt zu stärken und wieder zu anderen parlamentarischen Mehrheiten zu finden."

Da wünsche ich viel Erfolg!

Werte Foristen ...

diese Sammelbewegung wird eine außerparlamentarische Organisation bleiben.
Die Ideen die aber in ihr entwickelt werden können aber in linke Parteien einfließen. Der Vorteil ist das dabei jeder mitmachen kann ohne sich parteilich zu binden.

Die letzte Polit-Umfrage hat klar gezeigt das es ein großes Interesse an linken Themen gibt. Die ganz Asyl-Sache fällt langsam hinten runter, weil man wohl langsam einsieht das alle derzeit umgesetzten Ideen das Problem nicht lösen können.

Ich hoffe das es am 23. September jemanden gibt der mit mir diskutieren will. Was diese Sammelbewegung bewirken könnte und welche Themen sie wie vertritt wären bestimmt ein schönes Thema.

Klingt interessant

Frau Wagenknecht würde ich wählen......dummerweise hängt die ganze Linke dran; und die kann ich nicht wählen, unmöglich.

Freue mich

Da möchte ich doch einfach mal meine Freude und besten Wünsche für die Bewegung mitteilen. Linke Realpolitik ist nämlich nicht obsolet, aber es gibt keine parlamentarische Vertretung in dieser Richtung.
Und als außerparlamentarische Bewegung ist man vielleicht auch mal den direkt folgenden Diffamierungen, die „links“ mit den Diktaturen des Ostblocks gleichsetzen wollen, geschützt. Diese Bedienung von Vorurteilen soll ja nur dazu dienen, erst gar nicht in eine politische Debatte einsteigen zu müssen, einfache Managerlogik aus den 80er Jahren.

...

" Marco Bülow "
War der nicht ein Unterstützer Schröders und ist eng mit den Grünen vernetzt? Kein Verlust für die SPD.

"Was würde passieren, wenn sich alle rechten Kräfte ähnlich formieren würden?"
Die AfD.

"Das wird meiner Meinung nach niemanden wirklich überzeugen können, der heute oder morgen die AfD wählt."
AfD Abgeordnete zeigen sich auf der Wolfsschanze mit Hitler-Gruß. Das sei zwar nur "Satire", aber ich fürchte es repräsentiert den Wählerwillen. Es ist ja auch nichts neues.

"Das zeigt doch, dass die linke Politik einen Kampf gegen Andersdenkende anstrebt"
Nur gegen Faschisten. Man nennt das "Projektion".

"Spaltung als Zuträglichkeit"
Ich bin sehr für Spaltung. In Zeiten eines "gesunden Volksempfinden" möchte ich mit diesem Volk immer weniger zu tun haben.

Warum?

Erst letztens haben ein paar Volksgenossen einen Gewerkschafter auf einer Demonstration in Südhessen versucht zu erwürgen. Der Kommentar der AfD dazu: Der DGB solle sich entschuldigen für die Anschuldigungen.

Sehr gut Sahra Wagenknecht!

Die Linke braucht noch mehr Unterstützung/Hilfe von außen. Alle guten Mitteln sind willkommen.
Usere Volle Unterstützung!

Probleme ansprechen oder lösen.

Tja, Sie wählen wohl gerne diejenigen, die die Probleme unserer Gesellschaft ansprechen (soll wohl die AFD sein). Ich wähle aber lieber die, die die Probleme lösen oder lösen wollen und das ist eine linke Sammelbewegung.

@Parteibuchgesteuert

"... denn die Not ist so groß ob des Fehlens einer Alternative zur einzigen Alternative Deutschland, der AfD."

Wäre die AfD mal eine Alternative, die AfD ist vielerlei Hinsicht überhaupt keine Alternative sondern bloß das Extrem schon bisheriger politischer Konzepte. Die meisten Wähler sind schlichte Protestwähler die keine Wahlprogramme lesen.

"... um den Links Grünen Mainstream zu verteidigen."
Wo soll der sein? Ich bin Linker und ich sehe null von diesem besagten Mainstream. Die Renten sind kacke, die Pflege unterbesetzt, wir haben einen massiven Investitionsstau, die rosa Null ist im Amt, die Flüchtlingsproblematik ist nicht im Ansatz gut gelöst. Die Außenpolitik ist sowas von weit weg von einem souveränen Europa. Die EU-Politik ist nur auf Deutschland zentriert ... da ist eventuell was grünes, weil die Grüne jeden Unsinn mitmachen, aber nichts linkes.

Im Marsch

Diese Sammlungsbewegung erinnert an die Initiative "en marche" in Frankreich, die Sammlungsbewegung, die den etablierten Parteien den Schneid abgekauft hat.
Wenn Sarah Wagenbach etwas ähnliches vorhat, braucht sie aber wesentlich mehr Charisma und sollte sich nicht zu sehr nach links orientieren.

APO?

Na wenn ich mir so recht überlege, hat die APO Ende der 60er Anfang der 70er doch ganz schön was bewegt in der Gesellschaft ...
Viel Glück !

@ draufguckerin

An den Verhältnissen, die wir in Deutschland haben, wird sie nichts ändern können

Hoffentlich.

Viel Erfolg

Kann man ihr nur wünschen. Sie ist eine von denen die sachlichen Text redet und nicht schwafelt.

Realismus in der Mitte-Links-Links

Wagenknecht ist eine der wenigen Realisten in der Linken und bekommt ordentlich Druck von realitätsfernen, ideologischen Romantikern. Sie hat erkannt, dass die Basis der Linken nicht ausreicht um wirklichen politischen Wandel zu erzielen.

Gerade mit einer dauerschwächelnden SPD (die es seit Jahren nicht schafft eine wählbare Spitze aufzustellen) hat Wagenknechts Bewegung die Chance das mitte-links und außen-links orientierte Spektrum zu einen, wie die AfD es mit dem mitte-rechten und außen-rechten Spektrum (als Antwort auf den massiven Linksruck der CDU im letzten Jahrzehnt) getan hat.

Obwohl ich Liberaler bin (der sich leider durch unsere mehr lobby-verseucht als wirklich liberale Gelbe nicht vertreten fühlt) sehe ich Wagenknechts Bewegung als gut und gesund für unsere Gesellschaft. Ein Gegenpol zur AfD ist nötig.

Ich wünsche Frau Wagenknecht alles Gute.

Demokratiearthmetik

Dvidieren, sodann subtrahieren und anschließend multiplizieren - aber ergibt das Produkt dann mehr Wählerstimmen? Solange auf der linken Seite des Spektrums weiterhin argumentiert wird, zu wenig Transferleistungen oder gar noch die Agenda 2010 wären das größte Problem in unserem Land sowie die wesentliche Bedrohung unserer Demokratie, das Thema Migration nur behandelt wird, um sich selbst und gegenseitig des moralisch überlegenen Standpunktes zu vergewissern, endet diese Rechenübung mit einem immer weiter wachsenden Fehlbetrag. Es werden andere Ansätze und Handlungen gebraucht, Zugeständnisse und Kompromisse möglicherweise, vielleicht auch mehr Autorität. Und am Ende das wichtigste: Alle Mittel in die Bildung! Für einmal wenigstens auch an den Wähler der Zukunft denken und hier die staatlichen und gesellschaftlichen Anstrengungen konzentrieren (und natürlich auch abverlangen)! Sodann, mit etwas Geduld und Zuversicht, erledigt sich das Problem mit radikalen Parteien...

Gute Idee. Ich bin gespannt

Gute Idee.
Ich bin gespannt wie sich die Bewegung gegen die rechten Attacken aus den Massenmedien und der Infiltration durch den deutsch-amerikanischen Geheimdienst schützen möchte.
Im Augenblick sehe ich keine Chance, dass eine nichtfaschistische Kraft in die Regierung eintreten kann. Genauso wird niemand der genügend Einfluss hat, das Finanzsystem kritisieren ohne sein (berufliches) Leben aufs Spiel zu setzen.

von Rotlicht

>>Na endlich!
Seit Jahren warte ich auf eine Bewegung, die Menschen anspricht und bündelt, die noch nicht in "brauner Sauce" ersoffen sind.<<

Sehr interessant- in "roter Sauce" ertrinkt sich intelligent dünkender Mensch scheinbar besser.?.

Der Erfolg

der Sammlungsbewegung hängt von uns ab. Wir sind schuld an den derzeitigen politischen Zuständen im Land; wir haben die Parteien in den Bundestag gewählt. Jetzt wird es sich zeigen, ob wir bis zur nächsten Wahl schlauer geworden sind. Zum Beispiel darin, unsere Vorurteile zurückzustellen und über unser Land zu reden – mit allen, mit Links und Rechts und Oben und Unten. Über alle Parteien hinweg. "Aufstehen" ist keine Partei, es ist der Versuch, der Vernunft eine Chance zu geben. Wir werden sehen, was sich dadurch ändert.

@Lyn, 14:36

Frau Wagenknecht würde ich wählen......dummerweise hängt die ganze Linke dran; und die kann ich nicht wählen, unmöglich.

Ja, es ist schon traurig. Man würde die Linken glatt wählen, wenn sie nur Rechte wären. Ich würde sofort in den Norden ziehen, wenn er im Süden läge, aber so …

Im Übrigen kann ich mit dieser Momentaufnahme nicht viel anfangen. "Sammlungsbewegung" kann alles mögliche bedeuten. Wen sammeln? Wofür? Hinter wessen Fahne? Ich habe von Frau Wagenknecht schon viel kluges gehört, aber eben auch schon so manche Dummheit, bis hin zum mir und so vielen verhassten "Populismus".
Erst mal Butter bei die Fische, dann sehen wir weiter.

Zeit für eine weitere linke politische Bewegung

Genauso wie die europäische multikulturelle und anti-nationalistische "Puls of Europe" Bewegung wäre eine ähnliche deutsche politische Bewegung nur zu begrüßen als linke bürgerliche Gegenbewegung zur rechtsradikalen "Pegida"-Bewegung, den rechtsextremen Identitären & rechtsextremen German Defense League.

Am 03. @August 2018 um 14:02 von Thomas Wohlzufrieden

Zitat: "In Zeiten wegbrechender Zustimmung für die ehemaligen Volksparteien, und einer immer mehr erstarkenden AfD ist diese linke Sammlungsbewegung längst überfällig"

Sie wollen wirklich die soziale Gerechtigkeit und das Wohl für die ärmere Gesellschaft den Linken überlassen?

Ja, haben Sie denn noch immer nicht aus den Fehlern linker Politik aus der VErgangenheit gelernt? Wenn LInke das Ruder übernehmen, endet das immer in Chaos, Bürgerkrieg und Armut. Das letzte "beste" Beispiel ist Venezuela, eines der ölreichsten Länder der Erde. Und slebst dort "schaffen" Linke es, den Staat und das Land in den Abgrund zu wirtschaften.

Wollen Sie das wirklich??

Klasse!

Dann spaltet sich der linke Flügel noch weiter auf!

Liebe Frau Dr.Wagenknecht,

ihre Idee ist zwar gut gemeint, ich befürchte aber, daß sie durch die nun entstehenden innerparteilichen Grabenkämpfe verschlissen werden. Gründen sie eine neue, klar ausgerichtete und transparente Partei und ich wäre als ihr Bewunderer der erste Sympathisant und Wähler.

@Rotlicht 14.08 Uhr

„Seit Jahren warte ich auf eine Bewegung, die Menschen anspricht und bündelt, die noch nicht in ‚brauner Sauce‘ ersoffen sind.“ Sollte sich die neue linke Sammlungsbewegung, wie Sie potenziell, vor allem destruktiv auf den Feind AfD stürzen wollen (ist das Ihre „braune Sauce“?), dürfte ihr kein überragender Erfolg beschieden sein. Ein rechtes Feindbild ist nämlich noch keine differenzierte Politik, wie wir alle wissen.

Auch dann nicht, wenn sie diskret „unterwandert wird“ von grün-linken Mitgliedern, die eine andere Haltung zur Migrationspolitik haben als Frau Wagenknecht. Es klappt wohl nur, wenn man ein sehr klares, konstruktives, konkretes Programm hat, mit dem sich ein Teil der BürgerInnen gut identifizieren kann (ein anderer Teil dann eben auch nicht). Die etablierten Parteien haben ja derzeit eher das Problem, in sich zu heterogen/widersprüchlich zu sein.

endlich mal was vernünftiges

Es wurde jetzt auch mal Zeit, dass jemand etwas macht. Ich frage mich schon die ganze Zeit warum sich nicht alle linken Splitterparteien zusammentun um mal was zu erreichen. Dass der Vorstand der Linken dagegen ist zeigt mir in wieweit sich das politische Geldverdienen auch in der linken Szene durchgesetzt hat.

@Parteibuchgesteuert

"Denn die Not ist so groß, ob des Fehlens einer Alternative, zur einzigen Alternative Deutschlands, der AfD.

Und dass sich dann einige warm anziehen müssen, dass ist wohl auch klar in Zukunft.

Um so mehr werden die Einheitsmedien alles und jeden an die Front schicken, um den Links-Grünen-Mainstream zu verteidigen."

Und was machen Sie mit den Kriegsgefangene, nach dem Sieg an der "Front"?

@Wikreuz

Die FDP gehört als liberale Partei nicht zum rechten Block des Bundestages wie die Union aus CDU und CSU sowie der noch rechteren AfD, sondern ist eine Partei der Mitte. Wie auch jede andere Partei gibt es natürlich auch einen linken und rechten "Flügel", also Rechtsliberale und Linksliberale. Die FDP ist als liberale Partei, die einzige Partei der Mitte im deutschen Bundestag (es gibt außerhalb des Bundestags zwar noch die Zentrumspartei, die älteste Partei Deutschlands, diese ist aber trotz ihre Namens v.a. wegen der christlich-konservativen (katholisch) Parteiprogrammatik noch rechter/konservativer als die CDU).

Endlich Zeit um aufzustehen

für Menschen, die schon sehr lange eine Alternative für Frieden und soziale Gerechtigkeit suchen. Ich hoffe, es werden sehr viele, die sich in der neuen Bewegung wiederfinden und engagieren.

@ 14:16 von draufguckerin

// Frau Merkel ist mir da 100mal lieber.\\

Können sie mir das erklären?
Eine Frau die alles aussizt.Die sich dreht und wendet wie gerade der Wind weht?
Eine Frau die mit ihrem verhalten die AFD Salonfähig gemacht hat.?

Ich persönlich wünsche S.Wagenknecht viel Erfolg.

Warum

gründet Frau Wagenknecht nicht gleich die "Sozialistische Einheitspartei Deutschlands"?
Ein Zusammenschluß von Linken,Grünen und SPD! Darauf läuft es doch letzten Endes wohl heraus,auch wenn anderes verkündet wird. Ansonsten macht diese Plattform doch gar keinen Sinn.

Immer noch nichts verstanden ...

Nach wie vor versuchen alle Kräfte die politische Landschaft in Rechts und Links zu trennen. Leute, das Thema ist durch! Es gibt kein Rechts und Links mehr, nur noch Oben und Unten. Und demnach sind sowohl die extremen Rechten, als auch die extremen Linken: Unten! Da muss der Kampf ansetzen!

Das ist keine Frage von links

Das ist keine Frage von links oder rechts - die Extreme begegnen sich, wie auf einem offenen Kreis. Es ist eine Frage von Markt- oder Planwirtschaft. Die letztere ist das Ende von Prosperität und Demokratie und der Beginn von Korruption, Vetternwirtschaft, Not.

AFD wählen und weiter Flaschen sammeln.

"Tja, Sie wählen wohl gerne diejenigen, die die Probleme unserer Gesellschaft ansprechen"
Ganz genau, die AFD wählen und dannach fleißig Flaschensammeln gehen.

Nachtigall, ick......

Eine linke Sammlungsbewegung unter Meinungsführerschaft der Familie Lafontaine?
Tut mir leid Nachtigall, aber ick hör dir trapsen!

Gegenpol

Endlich ist jemand da, der die Gegner der aufmarschierenden Rechten, Staatsverachter und Unruhestifter eine gebündelte Plattform bietet. Warum sollen immer nur die Pegidas sich öffentlich zusammentun und ihren Missmut gegenüber der regierenden Politik bekunden? Den Kritikern, die das verurteilen, mit dem Verweis, dass es sich auf eine APO beschränken wird sei gesagt, dass diese Menschen, die sich dort zusammenfinden für ein gerechtes und soziales Miteinander kämpfen werden und sich darin dann bestärkt fühlen. Und es werden weitere animiert. Nach welcher Partei dann letztendlich gestrebt wird, die diese Grundziele dann für denjenigen am besten vertritt, sei offen. Unser Spektrum ist groß genug. Nur eine wird wahrscheinlich von diesen Menschen nicht gewählt werden: Die AfD.

@ Thomas Wohlzufrieden

Was erwarten Sie sich denn von einer Kommunistenpartei?

Wenn mit Wagenknecht...

... mehr Realismus, weniger Idealismus und Weltvergessenheit, in die linke Politik Einzug halten sollte, dann begrüße ich diese Initiative ausdrücklich.

Übrigens: die SPD klammere ich bei "linker Politik" ausdrücklich aus.

Diskussion

Die SPD hat schon oft mit ihrer Politik "links blinken, rechts abbiegen" für Verdruss gesorgt. Die immer weiter sinkenden Zustimmungszahlen zeigen dieses, Unmissverständlich. Es braucht also auch eine neue Plattform für eine soziale Politik, die die Sozialdemokraten einschließt und alle die daran ein Interesse haben.
Diese Initiative ist zu begrüßen.

uns geht es zu gut für linke Politik

Als wir in den 90ern noch ne hohe Arbeitslosigkeit hatten, hatte es rot-grün zu Mehrheiten geschafft.

Heute gewinnt vorwiegend, wer sicher stellt, dass Deutsche mehr als Ausländer bekommen und möglichst effektiv alles Fremde verdrängt.

Ich sage nur Heimatministerium. Wer braucht sowas?

Auf jeden Fall wünsche ich Frau Wagenknecht viel Glück. Es würde unserer Gesellschaft nicht schaden sich zu erinnern, dass es die Idee, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sein und die gleichen Rechte haben sollen, zu unserer freiheitlichen und friedlichen Wohlstandsgesellschaft geführt und uns von Knechtschaft, Kaiser und Diktator befreit hat.

"Aufstehen"

Es wird Zeit, dass die Menschen in unserem Land endlich wach werden und aufstehen, damit die Regierenden sie besser sehen und hören können!
Den Rechtsgesinnten dürfen wir nicht die Macht überlassen, denn dann sind wir verraten und verkauft.
Sahra Wagenknecht viel Erfolg.

Na endlich

bin dabei.

Namensgebung

Und noch eine Umbenennung. Wie wär's denn mit Nationale Front ? Immerhin haben die Sozialisten unter diesem Label schon einmal sehr erfolgreich alle gesellschaftlichen Kräfte gesammelt und dann wäre auch klar, wer den Führungsanspruch in dieser Sammlung haben wird und wohin der Weg führt.

Ein Problem wird sich

Ein Problem wird sich natürlich ergeben: So wie die AfD teilweise von rechtsextremen Leuten unterwandert wurde oder werden sollte, so kann bei einer solchen "Bewegung" erst recht jeder mitmachen, auch Leute von rechts. Auch Pegida ist ja eine solche "Bewegung" und keine Partei. Ich bin gespannt auf das Verhältnis zum "Populismus" in der Politik. Eine Bewegung kann ganz schnell populistisch werden. Frau Wagenknecht wird möglicherweise die Geister, die sie rief, nicht mehr loswerden. So ging es in gewisser Weise auch Herrn Lucke, dessen ursprüngliche Absichten auch nicht die der heutigen AfD waren.

Ich unterstütze

diese Idee. Alles gute und viel Erfolg Sahra.

14:54 von frosthorn

"Frau Wagenknecht würde ich wählen......dummerweise hängt die ganze Linke dran; und die kann ich nicht wählen, unmöglich.

Ja, es ist schon traurig. Man würde die Linken glatt wählen, wenn sie nur Rechte wären."

Jemand findet einen Teil der linken Ansichten nicht wählbar. Vielleicht weil man nicht die Bundeswehr abschaffen will. Oder keine bedingungslose Umverteilung von Geld gut findet. Oder weil man die Vorstellungen der Bildungspolitik schlecht findet. Oder weil man sich an unhinterfragten ideologischen Phrasen stört. Oder weil man die naive Putinbewunderung nicht gut findet....
Und wird gnadenlos in die rechte Ecke gestellt.
Man kann vermuten dass sie genau aus der Strömung des ideologisch festen Diskussions und Politik Verständnisses kommen, die den/die Nutzerin an einem Teil der Linken so abschreckt und die Bewegung befürworten lässt.

Chance

Es ist ein Versuch, aus der Zwickmühle zu kommen, dass die Partei Die Linke für viele aus unterschiedlichen Gründen unwählbar ist, aber Potenzial für die Unterstützung linker Politik prinzipiell in weitaus größerem Maße vorhanden ist, als es aufgrund unseres aktuellen Parteienspektrums abgebildet wird.

Von daher betrachte ich die Bewegung als eine Chance, eine mögliche Vorstufe zur Veränderung in der Parteienlandschaft, und man muss sehen, was daraus wird.

Skeptisch betrachte ich etwas, dass sie für manche nach dem Motto interessant zu sein scheint "wenn sie nicht links wäre, sondern rechts, dann würde ich sie unterstützen". Das ergibt keinen Sinn. Es gibt sicherlich Raum für Diskussion zum Thema Migration, aber linke Politik ist nun mal ihrer Philosophie nach sozial, anti-rassistisch und unterstützt Schwache/Benachteiligte, und das sowohl kommunal, regional, national als auch international.

14:49 von schwer gestört

Da werden schon wieder alle Gewehre und Kanonen geladen.Dann bleibt es eben wieder beim alten -ich wünsche mir das nicht.

14:11, nemesis77

>>Interessant
Ich bin eher der AfD zugeneigt, sehe aber in dieser Initiative von Frau Wagenknecht eine vernünftige Alternative zu SPD, Grün und die Linke. Und es wird nicht beim Außerparlamentarischen bleiben. Die Idee ist wirklich gut.<<

Das ist genau meine Befürchtung. Nämlich, daß Menschen, die eher der AfD zuneigen, also rechts angesiedelt sind, dieser Sache etwas abgewinnen können und sich dann auch einbringen, um es nett auszudrücken.

Nennt sich Querfront.

Ein Begriff der von denen, die ihr anhängen, nicht gerne gelesen wird.

@frosthorn, 14:54

"Ich würde sofort in den Norden ziehen, wenn er im Süden läge, aber so…"

Hehe. Daumen hoch.

Aber was haben Sie gegen Populismus? Der ist doch an sich kein Problem. Das Problem ist der Rechts-Populismus...

Ein Plan, den es eigentlich gar nicht mehr braucht

Die Mathematik hinter Wagenknechtsplan müsste sie uns mal erklären.

Durch die Angst, dass die AfD zu groß wird, geben ohnehin viele Leute der Linke und den Grünen die Stimme.

Was bliebe dann noch übrig? Deutsche Mitte, Bayern Partei, NPD und womöglich die Partei fliegen ja schonmal raus. Dann würde die Linke von den 5% Sonstige ja noch 2 % reinwinken können.

Außerdem gibt es noch die Enthalter. Aber für die gibt leider kein Enthaltungsfeld auf dem Wahlzettel.

Für die SPD wäre eines ganz wichtig: Das die CDU sich in Bayern bewirbt und die CSU auch außerhalb von Bayern. Denn die braucht eine stabile Mitte und nicht zu viele Wackelkandidaten.

Wenn die Linken wirklich Erfolg haben wollen und der AfD ins Schienbein treten wollen, sollten sie auf die Grünen zugehen. Sie sollten eine gemeinsame Fraktion bilden und einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten benennen. Aber es geht auch ohne Fraktion: Man braucht 25% aller Abgeordneten. Das wäre dann ein ECHTES Signal an den Wähler! Erleichterung!

@rotlicht, 14:08

Freuen Sie sich nicht zu früh. Wer bisher nicht rot gewählt hat, tut das auch nicht (in großer Zahl) mit neuem Namen und Etikett.

Das Problem sozialistischer Bewegungen lag in der Geschichte oft in allzu großen Erwartungen, die dann vom Wähler böse enttäuscht wurden.

Also etwas entspannter angehen.

14:58 von Schwätzer

Daran wird eben von allen gearbeitet.Meistens von denen ,die am wenigsten vom Jetzt Zustand haben.

Das ist einfach nur ein

Das ist einfach nur ein weiterer spaltpilz, der die politische Linke zerbröselt. Hätten wagenknecht/Lafontaine nur geschwiegen.

14:53, gulltoppr

>>von Rotlicht
"Na endlich!
Seit Jahren warte ich auf eine Bewegung, die Menschen anspricht und bündelt, die noch nicht in "brauner Sauce" ersoffen sind."

Sehr interessant- in "roter Sauce" ertrinkt sich intelligent dünkender Mensch scheinbar besser.?.<<

Natürlich.

Aber bitte mit Sahne!

Allein die Aufmachung der...

...Internetpräsenz "www.aufstehen.de" wirkt konfus - was soll das bitte?

Null Informationen, aber dafür direkt erstmal Namen und E-Mail-Adresse abgreifen.

Bei der "Erklärung 2018" war wenigstens schnell und klar erfassbar, worum es überhaupt ging...

Selbst im Impressum unter "Telefon" findet sich nur die Information "WIRD EINGERICHTET".

Liebe Leute:
Internetseiten sollten dann online gehen, wenn sie fertig sind!

Sorry, aber entweder ich verstehe den Sinn nicht oder dies ist der mit Abstand stümperhafteste Webauftritt seit Langem...

14:54, frosthorn

>>@Lyn, 14:36
"Frau Wagenknecht würde ich wählen......dummerweise hängt die ganze Linke dran; und die kann ich nicht wählen, unmöglich."

Ja, es ist schon traurig. Man würde die Linken glatt wählen, wenn sie nur Rechte wären. Ich würde sofort in den Norden ziehen, wenn er im Süden läge, aber so …

Im Übrigen kann ich mit dieser Momentaufnahme nicht viel anfangen. "Sammlungsbewegung" kann alles mögliche bedeuten. Wen sammeln? Wofür? Hinter wessen Fahne? Ich habe von Frau Wagenknecht schon viel kluges gehört, aber eben auch schon so manche Dummheit, bis hin zum mir und so vielen verhassten "Populismus".
Erst mal Butter bei die Fische, dann sehen wir weiter.<<

Wieder mal toll auf den Punkt gebracht.

Danke.

@Shantuma

Ihr Kommentar an "Parteibuchgesteuert" hat die Situation perfekt zusammengefasst. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

Leider lesen die Leute keine Parteiprogramme. Anders ist das Wahlergebnis sonst nicht zu verstehen. Die Leute, die von den Linken profitieren würden, wählen die AfD unter der Sie faktisch (zumindest wirtschaftlich) schlechter darstehen. Die die die Linken wählen (eher Besserverdienende "Freigeister") würden nachher eher weniger in der Tasche haben, aber ein besseres "Gefühl" (Gerechtigkeit)

Ich würde unter einer linken Regierung im Moment nur Vorteile sehen: Parteipolitischen Sumpf lösen, Rente verbessern (Evtl. wie in Österreich?), Mindestlohn anheben, Pflege verbessern, keine Duales Versicherungsmodell mehr (Privatversicherung abschaffen), Vermögenssteuer einführen, Grunderwerbssteuer senken etc.

Vielleicht

... braucht Frau Wagenknecht einfach nur eine Plattform, wo ihr niemand mehr widerspricht.

Am 03. August 2018 um 14:34 von Anna-Elisabeth

Danke. Schließe mich Ihrem Kommentar an.

14:54 von frosthorn

"Erst mal Butter bei die Fische, dann sehen wir weiter."

... ist offensichtlich eine Konsumentenhaltung die einer Sammlungsbewegung die sich zudem auch noch "Aufstehen" nennt widerspricht. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das eine Einladung persönlich mit aufzustehen und selber Butter bei die Fische zu packen. Dann wird man sehen, was man gemeinsam bewegen kann.

Wen für was zu sammeln sich die Initiatoren erhoffen, wird aus dem Artikel durchaus erkennbar und in der noch folgenden Veröffentlichung sicherlich deutlicher.

Im Übrigen halte ich es nicht für ausgewiesen links, sich hinter einer Fahne oder einem Vorturner zu versammeln. Eigene Gedanken und Fähigkeiten einzubringen und um gemeinsam begehbare Wege für eine friedlichere, solidarischere Zukunft zu ringen scheint mir dem linken Gedanken sehr viel verwandter.

Eine Einladung zum mitmachen, nicht zum bloßen zuschauen.

Noch mehr Links kann nicht gesund sein.

Es kann nicht gesund für eine Demokratie sein, wenn sich der Linke Rand immer konzentrierter sammelt und alle anderen (auch kritischen) Stimmen unterdrückt, diffamiert, niederschreit oder mundtot macht. Das ist fast schlimmer als in der DDR. Politik die für nicht mal 30% der Menschen im Land gemacht wird hat 50-60% Gewichtung in der AlltagsPolitik, das kann nicht gut sein. Vor allem wenn man sieht, wie mies von Links geführte Länder regiert werden.

Wie viele Gesellschaften haben es schon im negativen vorgemacht, was passiert, wenn eine Minderheit oder ein Teil der Gesellschaft meint die Meinungshoheit inne zu haben. Mit solchem Denken sind ganze Zivilisationen wie die Römer schon untgergegangen.
Europa wird das nächste große Opfer sein.

Jeder der solche Entwicklungen unterstützt, genauso wie die vermeintliche Alternativlosigkeit der Merkelschen Politik, untertützt passiv leider in Deutschland auch den Aufbau krimineller Clanstrukturen, Sozialbetrug im großen Stil etc etc.

Dieses "Aufstehen" ist nur eine halbe Sache

Was sollen die Debatten in diesem "Aufstehen" zu Tage fördern. Wie einzelne der Linken und der SPD den Bürgern präsentieren "So denken wir wirklich aber in der Politik halten wir uns an unsere Parteien und machen es ganz anders als wir denken".

Ich habe bisher viel von Frau Wagenknecht gehalten, auch wenn ich nicht allem zustimmte, wofür sie einsteht aber dieses irgendetwas, was da fabriziert wurde, schein bisher nach reiner Augenwischerei auszusehen. Ich hoffe ich irre mich, denn Frau Wagenknecht war die einzige an der Front, der ich zutraute Probleme zu benennen und diese bei gegebener Unterstützung der Bürger zu beseitigen.

Schulterschluss mit der AfD

Die meisten Übereinstimmungen hat die Linkspartei mit der AfD, was das Wählerklientel betrifft. Was liegt näher, als sich mit der AfD zusammen zu tun? Das wäre mal eine echte Opposition.

Ich hoffe, dass möglichst

Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen, die desillusioniert auf dem Sofa sitzen und sinnlose Kommentare schreiben, aufstehen und sich für grundlegende soziale Verbesserungen in dieser Republik einsetzen.

Sachbezogen

Die Idee von Frau Wagenknecht ist gut weil sie Lösungen anbieten kann die vom Parteibuch gelöst sind.
In verschiedenen Interviews haben Spitzenpolitiker durchblicken lassen das sie eine Idee der Partei XY sehr gut finden aber das nicht befürworten weil "wir entschieden haben mit dieser Partei XY nicht zusammen zu arbeiten". Die Kombination von Frau Wagenknecht kann funktionieren und wird (zumindest in D) dem Herrn Bannon Probleme bereiten.

` Aufstehen` macht müde Politik hoffentlich wieder munter

Es ist zu wünschen das die Sammlungsbewegung `Aufstehen` Politik und Wähler wieder munter macht. Aufgeschlossen für neue Ideen, sowohl für Links wie Rechts, raus aus diesem erstarrten geistigen Gefängnis.

Viel Erfolg!

Da kann man Frau Wagenknecht nur viel Erfolg wünschen, besonders als Gegenpool zur AfD. Auch war ich immer sehr angetan von ihren Aussagen zur Migrationspolitik, weil sie die Probleme haarscharf erkannt hat, nur wollten es sowohl die LINKEN, also ihre eigene Partei, noch die GRÜNEN hören.

15:07, gundrabur

>>Immer noch nichts verstanden ...
Nach wie vor versuchen alle Kräfte die politische Landschaft in Rechts und Links zu trennen. Leute, das Thema ist durch! Es gibt kein Rechts und Links mehr, nur noch Oben und Unten. Und demnach sind sowohl die extremen Rechten, als auch die extremen Linken: Unten! Da muss der Kampf ansetzen!<<

Ganz, ganz gefährliches Terrain.

Früher nannte man so etwas "Volksgemeinschaft". Rechts und links überwinden ihre Gegensätze, erkennen, daß sie eigentlich für dieselben Ziele kämpfen und bilden eine Querfront.

So entstand damals, in den 20ern, die NSDAP.

@Rotlicht "in brauner Sauce ersoffen"

Wenn die Argumente ausgehen greift man gerne zur Diffamierung.
Frau Wagenknecht möchte eine Sammlungsbewegung gründen, gute Idee um die Kräfte auf der linken Seite zu bündeln. Frau Wagenknecht hat auch kein Interesse ihre Klientel durch zugewanderte Konkurrenz um die Sozialtöpfe in Bedrängnis zu bringen.
Soweit ist ihr Anliegen legitm. Dem werden aber die grünen Wohlstandsguten nicht folgen. Deren Rücksicht auf die Armen in Deutschland ist allenfalls ein Lippenbekenntnis. Mehr noch sie sehen in denen als Subsidienempfänger willfähiges Arbeitsmaterial der Sozialindustrie, deren Protagonisten die Grünen überwiegend sind.
Das läßt sich nicht mit den Interssen der Linken in Einklang bringen.

Das Potential für ...

eine Partei/Bewegung, die für eine restriktive Migrationspolitik UND für eine Abkehr vom neoliberalen Wirtschaftskurs ist, wird auf ca. 30 % der Wähler geschätzt. Frau Wagenknecht versucht dieses Potenzial mit ihrer Bewegung für sich zu gewinnen. Herr Höcke versucht die AfD von ihrem neoliberalen Kurs abzubringen. Es wird spannend werden, zu beobachten, wessen Strategie mehr Erfolg haben wird!

Initiative

Ehrlich gesagt, habe ich gar nicht gelesen und will auch gar nicht wissen, worum es geht.
Ich will aber auf jeden Fall dabei sein, denn die Initiatorin ist Sahra Wagenknecht! Das reicht völlig aus für eine Entscheidungsfindung.

Danke für diesen Artikel!

Ich warte schon ewig darauf, dass es jetzt endlich los geht. Ich weiß, dass linksgerichtete sich kaum einigen können, weil sie sich in Details verheddern, obwohl eigentlich 80% Einigung vorherrscht. Da gibt es neben den Linken die PIRATEN, die MLPD, die Violetten, die Tierschutzpartei und und und. Die AfD ist nur deshalb so stark, weil sie keine Konstruktiven Inhalte liefern und sich einig sind im "Dagegen-sein". Es wird Zeit, dass wir uns zusammenschließen und dabei sind, statt nur dagegen.

@fathaland slim "Querfront - eine Gefahr"

Sehe ich als Kapitalist eher nicht. Es geht darum einen anständigen Verteilungsschlüssel der erwirtschafteten volkswirtschaftlichen Überschüsse zu finden.
Das Land stabil zu halten und für jene unter uns die nicht selbst für sich aufkommen können angemessene Unterstützung zu leisten.
Zuwanderung, ja aber im Rahmen der Expertenwanderung, oder der Heirat zwischen Deutschen und Ausländern. Die europäische Binnenwanderung bleibt uns ja noch.
Man darf auch nicht vergessen, die aktuelle Regierung unterstützt mit der Ukraine ein Land im Bürgerkrieg. Das sollte ebenfalls beendet werden, denn Krieg bedeutet Tod und Elend und muß unbedingt vermieden werden.

@um 14:33 von Parteibuchgesteuert

Es geht nur so oder so, konsequent eben.
---
Was soll das denn heißen?
Dass es nur mit Zwang und dem Abspruch auf persönliche Rechte ginge?
Soll das heißen, dass man die Freiheiten von Menschen zugunsten von Gleichmacherei und allgemeiner Pleite feil bieten möchte?

Warum versuchen einige bloß immer wieder, andere zu geißeln, nur weil sie nicht so wohlhabend leben wie andere?
Wenn sie das nicht wollen, können sie ja gern im sozialistischen Wohlstand leben und brauchen anderen nicht mit Neid zu begegnen und mit Zwang.

Die Freiheit eines jeden sollte dort aufhören, wo die Freiheit des anderen eingeengt wird.
Wohlstand muss aber für diejenigen möglich bleiben, die ihn sich gern erarbeiten und gerne schaffen wollen.
Andere können ja weniger arbeiten, müssen dann aber auch auf Alimentierungen verzichten.
Man kann nicht fordern, dass der Fleißige zugunsten des Faulen auf Wohlstand verzichten muss.
Sozialleistungen sollten nur eine Ausnahme für unschuldig Geschädigte bleiben.

15:33, rossundreiter @frosthorn, 14:54

>>Aber was haben Sie gegen Populismus? Der ist doch an sich kein Problem. Das Problem ist der Rechts-Populismus...<<

Wir sind mit einer Vielzahl von komplizierten Problemen konfrontiert, und viele Menschen sind damit überfordert und sehnen sich nach einfachen Lösungen.

Populisten behaupten, es gäbe diese einfachen Lösungen. Genau deswegen ist Populismus ein riesiges Problem. Egal aus welcher Ecke er kommt.

@Am 03. August 2018 um 15:54 von Seacow

Zitat: "Was liegt näher, als sich mit der AfD zusammen zu tun? Das wäre mal eine echte Opposition."

Wieso sollte sich die einzige liberale, konservative und patriotische Kraft (AfD) in Deutschland mit den anti-liberalen/kollektivistischen, kultur-marxistischen und antideutschen Linken zusammen tun?

Sind Sie denn von allen guten Geisten verlassen?

Ich mag die Linke, die sich mit der AfD verbündet.

Und ich mag auch die Linke, die sich hart von der AfD distanziert.
Am allermeisten mag ich aber alle Linken, weil sie den Untergang der Union heraufbeschwören, der auch hoffentlich bald eintreten wird!

Die linke Bewegung?

Die SPD hat die linke Ideologie in unserem Land schon lange ausgetestet.
Es wurde also lang genug experimentiert.
Was ist das Ergebnis?
Links bedeutet die Menschen möglichst gleich stellen. Gleiche Chancen, gleiche Gehälter, Gleichbehandlung bzw. alles möglichst auf ein level bringen.

Wenn man sich das graphisch vorstellt mit Höhen und Tiefen dann setzt man die Latte ganz unten. Also nicht alle reich und wohlhabend, begabt oder hoch intelligent sondern untere level denn die Latte oben hinzustellen ist viel schwieriger als unten zu haben.
Wenn man die Latte oben halten würde in Bildungssystem, dann könnten es viele Schüler nicht erreichen. Unten - also 4 ist die beste Note ist aber für Jeden erreichbar.
So werden alle Schüler gleichmäßig behandelt.

Fazit Links bedeutet:
Für alle Menschen das unterste Niveau erreichen.
Nein danke.
Man kann die Menschen nicht gleich behandeln, weil die Menschen völlig unterschiedlich sind.

Wandel

Die Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus bedeuten ganz klar den Niedergang der Ökologie.
Wir brauchen dringend einen Wandel! Dafür ist diese Idee ein ganz kleiner Anfang.

@ 03. August 2018 um 14:16 von draufguckerin

".......Frau Merkel ist mir da 100mal lieber."

schön wie Sie das so sagen, aber nennen Sie mir doch von Ihren 100 Gründen wenigstens eine Einzigen. Ich bin gespannt

@seacow, 15:54

"Was liegt näher, als sich mit der AfD zusammen zu tun?"

Mit der AfD?

Bloß nicht. Aber so dumm ist auch keiner. Auch nicht Frau Wagenknecht.

Naja,

die Sammelbewegung wird nicht nur die realistischen Linken anlocken, sondern wie jede neue Bewegung viel unerwünschten Beifang dabei haben, die Ihre teils kruden Ideen versuchen so in die reale Politik zu bringen.

Abgesehen davon, was soll dieses Sammelbecken hervorbringen? Eine Art neue Linke Partei die Einfluss auf die etablierten linken Parteien nimmt. So als eine Art Schatten-Linke ???

Aber davon mal ab: Die Grünen sind nichts links als Kernthema, deren Kernkompentenz ist Umwelt. Und die SPD sucht gerade noch Ihr Kernthema neu, denn die klassischen Malocher gibts kaum noch, die blind SPD wählen. Und das klappt trotz linken Anstrich nicht so wirklich.

Die Linken scheitern eigentlich daran, dass die Parolen und Ansichten so altbacken sind. Eigentlich Stock konservativ. Da ist sogar bei der angeblichen Konservativen mehr Bewegung drin, wie der Wandel der CDU beweist. Das löst man nicht mit einer diffusen Sammelbewegung...

Ja ja, das haben wir gebraucht.

Linke Politik ist abwegig, blauäugig und naiv, das Ändert auch eine Frau Wagenknecht nicht die sich mit dieser "Sammlung" nur den Nationalisten anbiedert, aber was soll man sagen, das Sozialisten und Nationalisten gut miteinander können sahen wir schon in der Deutschen Geschichte, warum sollte das Heute anders sein!

15:51 von proehi @14:54 von frosthorn

Ich möchte mich den Vorbehalten des Foristen "frosthorn" anschließen.

Sie schreiben:

>>Wen für was zu sammeln sich die Initiatoren erhoffen, wird aus dem Artikel durchaus erkennbar und in der noch folgenden Veröffentlichung sicherlich deutlicher.<<

Ich habe mich mit Frau Wagenknecht durchaus schon vor diesem Artikel hier beschäftigt und weiß deswegen immer noch nicht, was ich von ihr und ihren Positionen halten und wie ich sie einschätzen soll.

Immer wieder finde ich bei ihr Indizien, die Richtung rechts/Querfront deuten.

Ich hoffe, ich irre mich.

Aber ihre Unterschrift, damals, unter den "Friedens"winter-Aufruf von Ken Jebsen, Lars Mährholz usw. hat mich, obwohl die Sache schon vier Jahre zurückliegt, doch ein wenig verstört.

Ich hege die Befürchtung, daß genau diese Szene versuchen wird, sich an die Sache dranzuhängen. Inklusive Jürgen Elsässer.

Linkspartei ist und bleibt nicht regierungsfähig

Das Problem ist die 'Linke' selber, bzw. deren Parteispitze. Ich denk da bspw. an Katja Kipping oder Sevim Dagdelen. Personen ohne Konzepte, Ideen, Visionen uws. Stattdessen immer nur andere kritisieren u. kritisieren.

Frau Dagdelen attackiert ständig die Türkei, anstatt sich mal um die Belange hier in Deutschland zu kümmern. Man hat bei ihr das Gefühl, sie säße in der Türkei auf der Oppositionsbank u. nicht in Deutschland.

Nein, nein mit Krawallos kann man ein Land nicht regieren. Die 'Linke' befindet sich zurecht dort wo sie auch hingehört: In der Opposition

Aufstehen, der Sonnenaufgang ist rot.

Wenn es dieser Sammlungsbewegung und Frau Wagenknecht gelingen sollte, endlich wieder eine Diskussion gegen die zunehmende soziale Ungerechtigkeit und die stetige Umverteilung von unten nach oben in Gang zu bringen, dann hätte sie schon sehr viel bewirkt. Das Herz schlägt links, und das ehemalige rot der SPD ist zu einem zarten rosa verblasst. Dieses Land braucht einen neuen linken Aufbruch, nicht mehr und nicht weniger. Der beste Beweis ist dafür, das die AfD nach dem letzten Deutschlandtrend mit der SPD fast gleichauf liegt. Und das wohl nicht, weil die AfD so vielen sympatisch ist, sondern weil es derzeit keine wirkliche Alternative gibt. Mit dieser Sammlungsbewegung könnte sich endlich das Blatt wenden.

@ 14:12 von yolo

Wenn diese Bewegung sich nur darin wiederfindet, "gegen Rechts" zu sein, dann wird eine einmalige Chance vertan werden, etwas für ein ausgewogenes soziales Gefüge zu tun.

Ich bin es so Leid zu sehen, dass man sich im Kampf "gegen Rechts" verzettelt und keine Zeit und Kraft findet, etwas für die Schwächeren im Lande zu tun. Unsere Gesellschaft braucht dringend mehr Gerechtigkeit!

Es wird keine zweite Chance in Deutschland geben, ich drücke die Daumen!

Mit dieser Linken könne wir endlich eine komplett andere

Gesellschaft erschaffen.
Und das ist dringender denn je nötig!
Extrem radikal veränderte Formen braucht unsere Gesellschaft für ganz andere Gedanken und Handlungen in und um uns allen, denn das Sein ändert das Bewusstsein erst.

Klingt gut.

Vielleicht kann eine Aktion wie diese die SPD vom neoliberalen Gesocks und der steten CDU-Nachahmung zurückholen? Allein schon die Bereitschaft, neben den Grünen auch mit den Linken zu kooperieren (und sich entsprechend ein wenig nach links ziehen zu lassen) wäre für die SPD post-Schröder enorm wichtig und das sage ich als Ex-SPD-Wähler, der gerne wieder für sozialdemokratische Werte stimmen würde.

wissen was gut ist - für andere

Nicht vergessen, Frau Wagenknecht ist die Ehefrau des Linkenpredigers Lafontaine, der im Saarland in den 80ern zusammen mit seiner 3. Ehefrau in einem mediterran gestalteten Palazzo lebte. Das passte damals perfekt zum Image der Toscana-Fraktion - Wasser predigen und selbst Wein trinken.

Heute lebt es sich auch nicht schlecht an seiner Seite: Schicke große Villa, flotter Wagen ... aber das hindert Frau Wagenknecht nicht, "neue Positionen in die öffentliche Debatte zu bringen". Ich fürchte, die neuen Positionen werden die alten sein: Umverteilung, Gerechtigkeit, mehr Geld für Bildung, Pflege und Gesundheit ... schön, wenn man weiß, was für andere gut ist - und schön, wenn man diese Weisheiten für viel Geld unters Volk bringen kann.

Frau Merkel mit ihrem bescheidenen und bodenständigen Auftreten kommt mir da wesentlich glaubwürdiger vor.

Hinsetzen!

Auch wenn ich Wagenknecht und Lafontaine z. T. verstehen kann, die das alte "R2G"-Projekt noch immer nicht begraben und dazu noch ihrer verschnarchten Parteiführung eins auswischen wollen, würde ich eine solche linke Sammlungsbewegung (deren Ziele zudem eher unklar sind) niemals unterstützen. Ich bin und bleibe ein bekennender Rechter! Früher fühlte ich mich mal bei der CDU beheimatet, aber seitdem Merkel die Partei zu einer erfolgreicheren Variante der Schröder-SPD (mit leicht grünem Touch) umgemodelt hat, bleibt mir als Alternative - zumindest vorerst - nur die "Alternative". Doch Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft und im Bundestag ist meiner Meinung nach noch reichlich Platz. Insbesondere wenn man es wirklich ernst damit meint, möglichst das ganze Volk angemessen zu vertreten! In diesem Sinne kann man nur abwarten, was aus den linken Träumen einer deutschen "En marche"-Bewegung werden wird. Auf einen wie auch immer gearteten Linksruck kann ich allerdings gerne verzichten!

wir brauchen keine rechten

wir brauchen keine rechten oder linken Demagogen, die irgendwen von Außerhalb zum Sündenbock machen müssen.
An unsere misslichen Lage, sind wir doch selber schuld, indem wir immer nur solche WischiWaschi Regierungen wählen. Deutschland geht es gut? Wer sagt sowas und warum? Es stimmt einfach nicht. Infrastruktur, Bildung, Pflege, Nachwuchs, Rente, Gesundheit, usw usw. Da stimmt doch nichts mehr, außer dem Shareholder Value. Managergehälter und Bänkerboni, das ist ok. Da braucht mir jetzt keiner kommen, das wäre wegen der ehem. DDR, die hätten ja nie einbezahlt, oder es soll keine kommen, das wäre wegen der Migranten, oder andere, die sagen das wäre wegen der Besserverdienenden. Nein, der Rahm wird ganz oben abgeschöpft. Für uns bleibt nur Molke.

Am 03. August 2018 um 15:55 von ostfreund

" Ich hoffe, dass möglichst

Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen, die desillusioniert auf dem Sofa sitzen und sinnlose Kommentare schreiben, aufstehen und sich für grundlegende soziale Verbesserungen in dieser Republik einsetzen. "

Der Ansatz ist nicht schlecht, nur haben die Anderen das Geld was dazu benötigt wird.
Und ohne Moos ist in Deutschland nichts los.
Also hat jede Bewegung oder was auch immer ein Problem, man kann darüber reden, nur bewirken kann man nichts.
Und würde fast eine Prognose wagen für die nächste Wahl, ist schon klar wie diese wieder ausgeht.
Wahlen haben in Deutschland mehr oder weniger keine Änderung bewirkt, auch wenn mal die Partei gewechselt hat.
Im Prinzip gleiches Personal und gleiche Politik, daran ändert auch eine Bewegung ohne Geld nichts.

Lieber fathaland slim,

Ihre Ansicht:“ Nämlich, daß Menschen, die eher der AfD zuneigen, also rechts angesiedelt sind,...“ ist – davon bin ich überzeugt – nicht richtig und das nicht nur, weil unter den AFD-Wählern nicht wenige frühere SPD- und auch LINKE-Wähler sind. Ich bin immer noch überzeugt, dass es sehr viele „Wutwähler“ sind, die mit den wenigen wirklich „Braunen“ auch hier im Forum nichts gemeinsam haben. Auch bin ich sicher, dass die meisten eben keine Rassisten sind. Im Kampf gegen „Rechts“ hilft nur eine offene, ehrliche Diskussion – gerade auch mit Usern wie ‚14:11, nemesis77‘. Leider bietet so ein Forum dafür nicht den Platz. Im Zusammenhang mit den Problemen, die die Zuwanderung aus fremden Kulturen in der Vergangenheit mit sich gebracht hat, fühlen sich viele Bürger vom Staat allein gelassen. Ich denke hier vor allem an Lehrer, Erzieher, Polizisten und Krankenhauspersonal und die Wohnungsnot.

das gibt der SPD den Todesstoß

Das einzige, was ich an dieser Initiative gut finde: Sie gibt den vielen Hoffungslosen, den vom Finanzamt, von der Wohnungs- und von der Bildungspolitik Gebeutelten wieder Hoffnung - und gräbt so der SPD und den Grünen weiter das Wasser ab.

Beschäftigungslose und vom Staat alimentierte Menschen, die bisher durch Unterstützung und Versprechen (Schulzens Gerechtigkeit) ruhiggestellt wurden und dafür SPD wählten, werden sich abwenden, da sie sich bei Frau Wagenknechts Bewegung mehr Dynamik erhoffen - das wird zwar nicht so sein, aber erst einmal wird die links-/grün-/rote Bewegung noch mehr gespalten, was dann tragischerweise den Rechten in die Hände spielen wird. Wir brauchen mehr Gewicht in der bürgerlichen Mitte, sonst könnte es böse ausgehen.

16:30, pxslo

>>Frau Dagdelen attackiert ständig die Türkei, anstatt sich mal um die Belange hier in Deutschland zu kümmern. Man hat bei ihr das Gefühl, sie säße in der Türkei auf der Oppositionsbank u. nicht in Deutschland.<<

Während Sie hier hingegen ständig die Erdogan-Position vertreten, egal worum es geht. Man hat bei Ihnen das Gefühl, Sie kommentierten in einem türkischen und nicht in einem deutschen Forum.

16:27 von fathaland slim

Auch ich hoffe, daß Sie sich bezüglich Ihrer Befürchtungen zur Einschätzung von Wagenknechts Position irren. Ich hege diese Befürchtungen nicht, obwohl ich nicht alle ihre Positionen teile. Und Wagenknecht ist nicht die einzige wichtige Person.

Für sicher halte ich hingegen, daß Querfrontler und sonstige Absichtsvolle diese Sammlungsbewegung mit gleichem Interesse verfolgen wie ich. Umso wichtiger wird es sein, seinen möglichen Beitrag zu leisten um der Bewegung zu erhofftem Erfolg zu verhelfen.

Wie schon der ein oder andere Beitrag in diesem Diskussionsfaden anklingen läßt, werden die "falschen" Leute das gewiss tun. Als abwartender Beobachter wird man später einmal berichten können und sich bei schlechtem Ausgang in den Sonstwohin beißen, nichts dagegen unternommen zu haben. Sollen sich doch lieber die anderen in den Wohinauchimmer beißen. Oder?

Elende Dichotomisierung

Wie schrecklich, bald gibt es dann nur noch gute linke Bewegung und braune AfD Soße. Leider nichts vernünftiges, konservatives mehr. Armes Deutschland.

Viel Erfolg Sahra wünsch ich.

Ich bin dabei. Eine echte soziale Politk brauchen wir - Du sprichst die Themen an die wirklich unter den Nägeln brennen..

Nachdem die Parteien die

Nachdem die Parteien die Beine eingeschlafen sind, nun mal eine Bewegung wie in Frankreich... en marche

@- LLAP -

》》..Nein, nein mit Krawallos kann man ein Land nicht regieren. Die 'Linke' befindet sich zurecht dort wo sie auch hingehört: In der Opposition..《《

"Das war bei den Grünen zu Beginn auch der Fall. Und schwupps, regierten sie zumindest mit. Kann... schwupps... auch bei einer Linken Partei so kommen."

Ja einverstanden, aber sicher nicht mit dieser Truppe: Dagdelen, Kipping, Rixinger usw.

Ich bleibe dabei, mit diesen 'Krawallos' könnten sie noch nicht mal eine Gemeinde regieren, geschweige denn einen Staat.

14:02 von Thomas Wohlzufrieden

Höchste Zeit

In Zeiten wegbrechender Zustimmung für die ehemaligen Volksparteien, und einer immer mehr erstarkenden AfD ist diese linke Sammlungsbewegung längst überfällig. Ich wünsche Frau Wagenknecht viel Erfolg!
////
*
*
Klar, wer sich von der Verteidigung der Mauer erst nach Jahrzehnten distanziert, der kann Neues sammeln.

Linke will nicht regieren

Bei der Linken habe ich den Eindruck, die wollen gar nicht regieren. Schließlich kennen die sich am besten. Immer noch die gleichen Schlagworte wie vor 20 Jahren, statt Politiker nur 'Beton-Kommunisten'.

Und dieser ständige "Flirt" mit linksextremistischen Terrorgruppen wie der kurdischen Terrororganisation PKK. Unerträglich!

Frau Sevim Dagdelen hat jahrelang bei einem PKK-Propagandablatt eine Kolumne gehabt. Diese "Zeitung" wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Da darf sich die LINKE dann nicht beschweren, wenn sie auch selbst vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Außerparlamentarische Bewegung ?

Nee, sondern alles alimentierte Elitenpolitiker. Die werden oft alle von den leistungsfähigen Bürger, Rentner und Steuerzahler bezhalt. Als dankeschön gibts weiter Ausbeutung der Sozilsystem und Bevormundung!!!!

@schwer gestört

"Wenn die Linke sich spaltet, haben sie praktisch gar keine Chance mehr, in der deutschen Politik etwas zu bewirken. Die Linke ist ohnehin nur die Nummer 5 oder 6 in unserem Parteienspektrum" Am 03. August 2018 um 14:00 von schwer gestört

Das sehe ich anders.
Ein Teil der Linken, und zwar der, der nicht in Ostalgie schwebt und über Rückkehr zu Kommunismus seniert, hätte echte Chance die alte SPD inhaltlich zu ersetzen.

Vielleicht würde sogar ein Teil der SPD dahin überlaufen.

@ WM-Kasparov-Fan

"Mit dieser Linken können wir endlich eine komplett andere Gesellschaft erschaffen."
Können Sie bitte mal präzisieren, wie man
1. eine Gesellschaft "erschafft",
2. die Fehler des "realen Sozialismus" a la DDR vermeidet,
3. dabei das vermeidet, was sonst schlicht "Populismus" heißt ???

Trau, schau, wem

Ich weiß nicht, ob mich mich mehr vor rechten oder linken Populisten führten muss? Mir reichen schon die etablierten Populisten!

Welche Initiative?

Wagenknechts Initiative "Aufstehen" soll die neue Bewegung heißen?
Übersetzung:
Plattmachung der AFD
der Versuch Nr. 422890XXXX

CSU wollte auch schon die AFD ganz hart bekämpfen. CDU Kramp-Karrenbauer kam auch schon damit. Also bis jetzt war es zu weich, obwohl die AFD nicht zu talkshows eingeladen wird und man die ganze Zeit versucht die AFD auf die Nazi Ecke zu schieben. Sie rutscht jedesmal nach rechts.

SPD Maas, Stegner und Kars die besten Frontkämpfer der SPD gegen die AFD, die sich auch die Finger verbrannt haben.

Die Grünen sehen sich sowieso als eine Anti-AFD Partei und sind stolz darauf. Herr Özdemir hat im Bundestag es der AFD aber gezeigt und wurde dafür zum Helden erklärt.

Jetzt kommt Frau Wagenknecht mit politischen "Kampf gegen Rechts", um die AFD klein zu kriegen.
Wahrscheinlich ist morgen die AFD nicht mehr bei 17 sondern 20 %.
Es wird langsam aber sicher lächerlich.
Es geht wie immer nicht um die Menschen in diesem Land sondern um Bekämpfung der AFD.

Ihr größtes Problem

Daran sieht man das die alten Parteien am Ende sind. Durch Jahrelange verarsche und Selbstbedienung glaubt man dehnen kein Wort mehr.
Die Frage für mich ist, warum kann eine Partei keine Fehler eingestehen und sich somit erneuern?
Warum brauchen wir neue Parteien und Bewegungen?
Was bringen die?...und, können sie die Probleme lösen oder läuft auch wieder alles nach Schema F ab?

@fathaland slim

Dies ist die Fortsetzung meines Kommentars von eben
(Hat nicht mehr gepasst.)

Diese Probleme auszublenden ist m.E. ist ebenso wenig hilfreich wie Diskussionsverweigerung. Mit dem ‚Abwatschen‘ von Menschen, die ihr endgültiges ‚Zuhause‘ noch nicht bei der AFD sehen, erweisen Sie Ihrer Mission aus meiner Sicht einen Bärendienst.

15:04 von wega

@ 14:16 von draufguckerin

// Frau Merkel ist mir da 100mal lieber.\\

Können sie mir das erklären?
Eine Frau die alles aussizt.Die sich dreht und wendet wie gerade der Wind weht?
Eine Frau die mit ihrem verhalten die AFD Salonfähig gemacht hat.?

Ich persönlich wünsche S.Wagenknecht viel Erfolg.
////
*
*
Aber die traditionellen Maikrawalle und die linke Gewalt- und Protesthoheit seit 68 haben die Rechten nicht getunt?

19:19, Anna-Elisabeth, Lieber fathaland slim, Ihre Ansicht:

>>“ Nämlich, daß Menschen, die eher der AfD zuneigen, also rechts angesiedelt sind,...“ ist – davon bin ich überzeugt – nicht richtig und das nicht nur, weil unter den AFD-Wählern nicht wenige frühere SPD- und auch LINKE-Wähler sind. Ich bin immer noch überzeugt, dass es sehr viele „Wutwähler“ sind, die mit den wenigen wirklich „Braunen“ auch hier im Forum nichts gemeinsam haben.<<

Helmut Schmidt gab 1980 die so genannte SINUS-Studie zum Thema geschlossene rechtsextreme Weltbilder in Deutschland in Auftrag. Diese Studie können Sie nachschlagen, um sich kundig zu machen. Die Forscher fanden damals heraus, daß etwa 15-20% der deutschen Bevölkerung ein solches haben. Die wählten aber kaum die NPD, sondern entweder gar nicht oder aber alle anderen Parteien, selbst Grüne und SPD. Die NPD war nämlich dann doch zu unappetitlich. Dann aber kam die AfD, und plötzlich kann man "akzeptabel" rechtsextrem wählen.

Die Studie wird übrigens regelmäßig aktualisiert, der Befund ändert sich nicht.

19:28, proehi

>>Wie schon der ein oder andere Beitrag in diesem Diskussionsfaden anklingen läßt, werden die "falschen" Leute das gewiss tun. Als abwartender Beobachter wird man später einmal berichten können und sich bei schlechtem Ausgang in den Sonstwohin beißen, nichts dagegen unternommen zu haben. Sollen sich doch lieber die anderen in den Wohinauchimmer beißen. Oder?<<

Ja, Sie haben schon Recht. Trotzdem werde ich erst einmal ein paar Tage abwarten und beobachten, wie die Diskussion sich entwickelt. Mir ist die Sache nicht wirklich geheuer, und das liegt auch an Oskar.

@16:18 von Orfee

"Fazit Links bedeutet:
Für alle Menschen das unterste Niveau erreichen."

Platter geht es nicht mehr.

Bei Gerechtigkeit geht es nicht um Gleichmacherei aber sehr wohl um Chancengleichheit. Ein Kind aus prekären Verhältnissen kann sehr viel intelligenter sein als Sie. Dieses Potenzial zu verschwenden ist dumm!

"Man kann die Menschen nicht gleich behandeln, weil die Menschen völlig unterschiedlich sind."

Aber sie haben a l l e die gleiche Würde und die gleichen Rechte. Da sind wir uns doch einig?

Bin politisch nicht unbedingt

mit ihr auf einer Linie ABER wir brauchen dringen etwas Bewegung in Deutschland und Persönlichkeiten mit Standpunkten anstelle von "Fähnchen im Wind". Von daher wünsche ich Frau Wagenknecht viel Erfolg!

Endlich!

Endlich haben es die real Linken kapiert, dass man mit Ideologien keine Politik macht, sondern nur Wahlprozente bestenfalls halten kann.
""Wenn der Druck groß genug ist, werden die Parteien, auch im Eigeninteresse, ihre Listen für unsere Ideen und Mitstreiter öffnen", sagte Wagenknecht. Ein Schlüssel dafür sei die SPD."
Das dies sehr gut funktionieren kann wenn die richtigen Themen nicht nur angesprochen sondern auch forangebracht und verteidigt und ausgebaut werden hat m.E. die AFD gezeigt. Ja man brauch sich noch nicht einmal mehr vor den Mainstream medien, insbesondere der ör politischen Sparte mehr zu fürchten. Politik kann man heutzutage auch ohne sie erfolgreich machen. Siehe erneut AFD! Da sich die AFD zwar im Quatschen für den "kleinen Mann" einsetzt, aber eigentlich die skrupelose prekärere FDP Neoliberalen Variante ist, wird eine Richtige linke Bewegung die Reihen regelrecht füllen! Deswegen bin ich auch nicht der Meinung das SPD da helfen wird. Die können mE nur noch GroKo!

Allen die hier geschrieben haben, dass

Erfolg oder Misserfolg dieser Bewegung vom Umgang mit der "Asylproblematik" und der Wahrung des sozialen Friedens abhängen wird, stimme ich ausdrücklich zu.

@16:27 von fathaland slim

"Ich habe mich mit Frau Wagenknecht durchaus schon vor diesem Artikel hier beschäftigt und weiß deswegen immer noch nicht, was ich von ihr und ihren Positionen halten und wie ich sie einschätzen soll."

Mein Freund hatte Frau Wagenknecht mal einen langen Brief geschrieben, in dem er ihr (in sehr höflicher Form) sehr kritische Fragen gestellt und um Stellungnahme zu früheren Äußerungen gebeten hatte. Frau Wagenknecht hat sehr ausführlich geantwortet. (Im Gegensatz zu einem Grünen-Politiker.)
Versuchen Sie's doch auch mal.

Zustimmung

Also ich habe mich mit dem Buch von Sahra Wagenknecht: „Reichtum ohne Gier“ sehr ausführlich befasst. Das Buch ist eine sehr gute Analyse unserer Wirtschaft. Es ist vor allem ein Plädoyer für die freie Marktwirtschaft. Es wendet sich gegen die kapitalistische Monopolbildung und somit hin zu einen offenen Markt. Das kann ich nur voll unterstützen. Also ich bin dabei.

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