Ihre Meinung zu: Reportage aus Griechenland: Kein Platz mehr auf Samos

3. August 2018 - 7:53 Uhr

Die griechische Insel Samos ist ausgelastet: Mehr als 500 Migranten kampieren in Zelten ohne Strom und Duschen. Platzt der Flüchtlingsdeal mit der Türkei, könnte der Druck noch steigen. Von Michael Lehmann.

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Kommentare

Grenzen schließen

Der Ansturm von Menschen nach Europa darf so nicht weitergehen.
Die Grenzen müssen geschlossen werden.
Es sind viel zu viele.
Und nachdem der Krieg in Syrien beendet ist und die Städte wieder aufgebaut werden müssen, braucht Syrien alle seine Männer dafür.
Fremde werden Syrien nicht wieder aufbauen.
Das müssen die Syrer schon selbst machen.

EU-Flüchtlingszentrum

Angesichts dieser Meldung wird erneut deutlich, dass die Priorität sein muss, diesen Menschen so schnell wie möglich Gewissheit über ihre Zukunft zu geben.
.
Die geht nur mit einem EU-Flüchtlingszentrum auf Samos, in dem in möglichst kurzer Frist entschieden wird, wer weiterreisen darf, und wer kein Recht auf Asyl hat und somit zurück in seine Heimat gehen muss.
.
Damit würde man endlich auch in eine Lage kommen, dass diejenigen die (zB durch Vorlage ihrer Ausweispapiere) mit den Behörden kooperieren ihren Anspruch auf Asyl schnell und unkompliziert wahrnehmen könnten, und unter meschenwürdigen Bedingungen an ihre endgültigen Destinationen weiterreisen könnten.

Flüchtlingsdeal?

Ich dachte bisher, wir zahlen der Türkei 3 Mrd. Euro und sie nimmt dafür jeden Flüchtling wieder zurück. Im Gegenzug darf dann die gleiche Anzahl Flüchtlinge aus der Türkei nach Europa kommen. Das Abkommen funktioniert anscheinend nicht, die griechischen Flüchtlingslager sind jedenfalls total überfüllt. Wieso zahlen wir dann überhaupt an die Türkei?

Da ist er wieder, der Flüchtlingsgau

"Smartphones leuchte wie Glühwürmchen" bedeutet für mich, das man noch Wohlstand in den Händen hält, im wahrsten Sinne des Wortes.
"Es geht uns hier wirklich beschissen" (Zitat eines Flüchtlings) lässt mich vermuten, dass es ihm vor der Flucht besser ging.
"Das ist nur tagsüber immer richtig friedlich. Nachts ist es manchmal nicht so friedlich. Dann sind viele der jungen Migranten betrunken und dann machen sie auch Sachen in Läden kaputt oder hier drüben auf den Plätzen." So zeigt sich die Dankbarkeit den Menschen gegenüber, die einen Aufnehmen und finanzieren.
Ein deutsches Sprichwort sagt: "Des Brot ich ess, des Lied ich sing." Und früher hieß es: "Solange du die Füße unter meinen Tisch stellt wirst du auch tun, was ich sage." Aber das ist ja Menschenunwürdig. Es ist viel würdiger, die Helfer zu beschimpfen, zu bespucken, sich mit Flammenwerfern zutritt zu verschaffen; den einen Anspruch auf würdige Behandlung haben nur Arme, Schwache, aber nie die Helfer.

Vielseitiger Bericht

Danke für den vielseitigen Bericht!

Schleuser auch in der Türkei

Schleuser agieren auch aus den Heimatländern der Migranten. Sind mittlerweile bestens vernetzt und verdienen sich eine goldene Nase.
Hier müsste angesetzt werden um das Übel an der Wurzel zu packen. Anstelle windige Abkommen mit unzuverlässigen Staaten zu schließen. Aber dafür dürfte es mittlerweile zu spät sein. Die Situation auf Lesbos beweist es. Ebenso wie die auf der neuen Albanien-Balkan-Route.

Flüchtlinge

Wir sollten der Türkei nicht ihre Erpressung mit eigenen Glaubensbrüdern vergessen.
Gerade wo wir gespannt auf den Besuch des Despoten hoffen dürfen. Wer hat ihn eigentlich eingeladen?
Wieviel Unterstützung erhält Griechenland für die Aufnahme der Flüchtlinge?.
Was geschieht mit jenen die keine Berechtigung haben den Migranten? Werden sie zurückgeschickt?

9:06 Puqio

Die Syrer selbst haben ihre Städte nicht zerstört.
Hätte man sich nicht von aussen eingemischt, müsste nicht aufgebaut werden. Das trifft auch auf Libyen, den Irak usw. zu.
Zu den Armutsflüchtlingen aus Afrika mit dem Weg über Libyen verweise ich auf die Vorhersage von Gaddafi in einem Interview in 2011. Lässt sich finden. Er hat die heutige Situation vorhergesehen. Die westliche Wertegemeinschaft aber war taub auf diesem Ohr.
Egal in welchem dieser Länder: Assad muss weg, Gaddafi muss weg, Saddam muss weg... Und hinterher?
Menschen die Heimat und alles verloren haben, in Ländern ankommen, in denen sie unerwünscht sind - machen Sie das nicht diesen Menschen zum Vorwurf, sondern den westlichen Politikern, die unfähig oder unwillig sind (was ich eher glaube) dazuzulernen.

"Wir haben jetzt viele

"Wir haben jetzt viele Neuankünfte hier in Vathi auf Samos, von denen klar ist, dass sie bis 2019 warten müssen, um überhaupt erst mal ihre Anhörung zu haben. Sie können sich vorstellen, was das für die Menschen bedeutet, die so zusammengepfercht leben."
.
Im Prinzip reichen drei ganz einfache Fragen:
Wo kommst Du her?
Warum bist Du hier?
Wie bist Du hierhin gekommen?
.
Wer die nicht entsprechend beantworten kann, in ein Flugzeug oder Boot und zurück.
Und nicht noch die ganze Maschinerie anwerfen mit Klage, Einspruch, Krankheit, und, und, und....
Das hilft nicht den Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen!

@ 09:36 von Heißer Schnee

"Flüchtlingsdeal?
Ich dachte bisher, wir zahlen der Türkei 3 Mrd. Euro und sie nimmt dafür jeden Flüchtling wieder zurück. Im Gegenzug darf dann die gleiche Anzahl Flüchtlinge aus der Türkei nach Europa kommen."
.
Was soll das denn für ein Schwachsinns-Deal sein?
Ich gebe dir 10, dafür kriege ich 10 von dir zurück! Und zahle dir dafür 3 Mrd. HÄ?
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Die 3 Mrd. sind für die Versorgung von Flüchtlingen in den türkischen Auffanglagern gedacht.

Grenzen dichtmachen,

Grenzen dichtmachen, Unberechtigte zurück schicken, Schutzbedürftige reinlassen.
.
Vielleicht neue Routen für Schwarzafrikaner aufdecken.....
Über die Türkei nach.....Russland!
Die Russen würden Europa eine Lösung zeigen!
Da will aber komischer Weise keiner hin....

Mit Problemen

Ich habe den Eindruck, dass unsere Politiker bei menschlichen Problemen nur noch handeln, wenn diese Probleme einen Druck erzeugen, der ins Unermessliche steigt. Jeder, der auch nur einigermaßen eins und eins zusammen zählen kann weiß, dass Europa nicht alle Menschen aufnehmen kann, die nach Europa möchten. Nichts zu tun ist jedoch auch keine Lösung. Am meisten stößt mir unsere Bundeskanzlerin mit samt Regierung sauer auf: einem winzigen Bruchteil der Menschen, die Hilfe für ihr Auskommen suchen, verschafft sie einen Luxus (im Verhältnis zu dem vorherigen Auskommen), wie diese Menschen ihn sich vorher niemals erträumen konnten. Gleichzeitig schafft sie unendlich viel mehr Leid bei den Menschen, die diesen Luxus sehen und ihn nicht erreichen können, stattdessen aber in solchen Lagen leben müssen. Nur wenn wir unsere Mittel, die wir der Hilfe zur Verfügung stellen können und wollen, gleichmäßiger auf viel mehr Menschen verteilen werden, wird wirklich geholfen.

"Es geht uns hier wirklich beschissen"

Zitat:
"Jean ist von der Türkei aus über eine der Hauptrouten gekommen, die Schleuser übers Meer nach Samos wählen. Sie verläuft etwas nördlicher als die zweite Route. Es gibt eine Route für Schwarzafrikaner und eine, die Schleuserbanden fast nur für die Flüchtlinge aus arabischen Ländern wählen.

Wir erfahren im Ort, dass auf türkischer Seite nicht nur die Schleuser Geld bekämen. Korruption sei weit verbreitet, heißt es auch von Verantwortlichen, die mit der Registrierung von Flüchtlingen auf Samos beruflich zu tun habe. Sie wollen aber offiziell nicht genannt werden."
Zitat Ende

Dem brauche ich wohl nichts hinzu zu fügen.

Nicht anders zu erwarten,

Nicht anders zu erwarten, kommt ein Bericht des linkslastigen Griechenland-Korrespondenten Lehmann, mit einer Überschrift, der suggeriert, dass die menschenunwürdigen Zustände in den griechischen Flüchtlingscamps aufzählt.
Typischerweise schiebt der Korrespondent wieder mal die Schuld auf die Türkei mit folgendem Satz:"...und schaut in Richtung Türkei" und eben nicht auf die linke Regierung Griechenlands.
Schöne Meinungsmanipulation. Der Mann ist mit dieser parteiischen Berichterstattung nicht mehr tragbar.

@ Digitaler Fußabdruck 09:33

"zB durch Vorlage ihrer Ausweispapiere"

Das ist gut gedacht. Aber inzwischen sind die Papiere fast alles Fälschungen.

Bundeswehr und DRK sollen Großzelte liefern

Wie wäre es mit konkreter Hilfe durch deutsche Einrichtungen?
Großzelte, EPA - Verpflegung oder Großküchen von der Bundeswehr und schon könnte man den Menschen einen längeren Aufenthalt ermöglichen.
Es geht ja um Lebensrettung, oder?
Die ist auf Samos, Lesbos usw. auch für wesentlich größere Menschenmengen möglich.
Mit Komfort oder viel Lebensqualität hat das nichts zu tun.
Wenn die Menschen aber in in Herkunftsländern bedroht waren, ist auch eine Schlichtunterkunft problemlösend.

re cari

""Smartphones leuchte wie Glühwürmchen" bedeutet für mich, das man noch Wohlstand in den Händen hält, im wahrsten Sinne des Wortes."

Wenn schon der Besitz eines Smartphones Wohlstand bedeutet dann leben Hartz IV Bezieher in Deutschland ja wohl in unbeschreiblichem Luxus.

@Puqio

Welcher Krieg im Nahen-Osten insbesondere in und um Syrien herum ist beendet? Niemand weiß davon nur Sie und der syrische Präsident! Haben Sie's vergessen es ist Bürgerkrieg in Syrien. Die "Männer, Frauen & Kinder " denen wir in Europa mehr schlecht als recht zu vegetieren erlauben, haben ihre Heimat vorallem verlassen weil sie nicht mit der Diktatur einverstanden waren. Darum wurden Ihre Städte bombadiert.
Der Diktator ist weiter an der Macht!
Muß ich erklären wo die "Männer" landen werden die Sie zum "Aufbau" des Landes zurück schicken wollen oder reicht Ihre Fantasie aus!

Flüchtlinge oder Migranten?

Was erhoffen sich die Menschen? Eine Weiterreise gen Norden? Gibt es die Option einer Rückkehr in die Heimat wenn dort kein Krieg mehr ist und gibt es dafür Anregungen und Unterstützung?

Seit Tagen

senden die Medien wieder verstärkt wie es in den anderen Länder mit den Migranten ist, gestern ein Bericht über ein Spanisches Dorf.
Interessant dabei das Sie keine Staatliche Hilfe bekommen, warum auch immer.
Das sollten die mal lesen die sich immer über geschlossene Anstalten beschweren, bei uns gibt auch rundum Versorgung und Arzt wird auch niemand verwehrt.

Entweder sollen die Berichte bedeuten das wir mehr aufnehmen sollen, oder ist die Erklärung warum alle nach Deutschland wollen.
Die Menge so täglich von allen Seiten kommt, ist einfach zu hoch, es wird ja immer nur ein Punkt beschrieben.
Und alle die die Türkei oder andere Länder immer als Vorbild hinstellen, weil sie große Mengen aufgenommen haben.
Dort werden die Migranten nicht von den Staaten betreut sonder von anderen Organisationen, das hat mit Deutschland wo jeder Unterkunft und Geld bekommt nichts zu tun.
Was Deutschland macht ist so gut wie einmalig in dieser Form, also nicht immer meckern.

@Margareta K. 09:53

Zitat:
Die Syrer selbst haben ihre Städte nicht zerstört.
Hätte man sich nicht von aussen eingemischt, müsste nicht aufgebaut werden. Das trifft auch auf Libyen, den Irak usw. zu.
Zu den Armutsflüchtlingen aus Afrika mit dem Weg über Libyen verweise ich auf die
Vorhersage von Gaddafi in einem Interview in 2011. Lässt sich finden. Er hat die heutige Situation vorhergesehen. Die westliche Wertegemeinschaft aber war taub auf diesem Ohr.
Egal in welchem dieser Länder: Assad muss weg, Gaddafi muss weg, Saddam muss weg... Und hinterher?
Menschen die Heimat und alles verloren haben, in Ländern ankommen, in denen sie unerwünscht sind - machen Sie das nicht diesen Menschen zum Vorwurf, sondern den westlichen Politikern, die unfähig oder unwillig sind (was ich eher glaube) dazuzulernen.
Zitat Ende

Sie sagen es überdeutlich!!!

@MGD HerrenSpezies

Was soll an dem Artikel linkslastig sein?
Wieso soll der Bericht parteiisch sein?
Ich finde den Bericht sehr ausgewogen.
Die Schuld wird nicht auf die Türkei geschoben, aber die Türkei ist nun mal ein Transitland für die Flüchtlinge.
Den Satz "Überschrift, der suggeriert, ... aufzählt" verstehe ich nicht .

Schuld an der Situation in diesen Ländern

ist der Westen der denen unbedingt die Demokratie bringen wollte.
Gebracht hat der Westen nur Elend und Zerstörung.
Unter den Diktatoren von Gaddafi über Mubarak bis hin zu Assad waren die Staaten stabil... natürlich waren sie nicht demokratisch.
Aber unzerstört waren sie.

@ um 10:24 von Rita@21

"@Puqio
Welcher Krieg im Nahen-Osten insbesondere in und um Syrien herum ist beendet? Niemand weiß davon nur Sie und der syrische Präsident! Haben Sie's vergessen es ist Bürgerkrieg in Syrien. Die "Männer, Frauen & Kinder " denen wir in Europa mehr schlecht als recht zu vegetieren erlauben, haben ihre Heimat vorallem verlassen weil sie nicht mit der Diktatur einverstanden waren. Darum wurden Ihre Städte bombadiert.
Der Diktator ist weiter an der Macht!
Muß ich erklären wo die "Männer" landen werden die Sie zum "Aufbau" des Landes zurück schicken wollen oder reicht Ihre Fantasie aus!"

Ihre Argumentation erinnert mich sehr an die vorgeblichen Folterungen, denen jemand, der nach Tunesien abgeschoben wurde, dort ausgesetzt sein sollte.

Wer vor seiner Flucht aus Syrien keine terroristischen Handlungen dort vorgenommen hatte, wird sicher ein willkommener Aufbauhelfer sein und nicht im Gefängnis landen. Assad ist ein Diktator, aber kein Idiot.

@ Rita@21 10:24

Zitat:
"Die "Männer, Frauen & Kinder " denen wir in Europa mehr schlecht als recht zu vegetieren erlauben, haben ihre Heimat vorallem verlassen weil sie nicht mit der Diktatur einverstanden waren.

Muß ich erklären wo die "Männer" landen werden die Sie zum "Aufbau" des Landes zurück schicken wollen oder reicht Ihre Fantasie aus!"
Zitat Ende

So etwas regt mich auf!! Assad mag in Ihren Augen ein Diktator sein. Ist er das wirklich?

Wer das Land in diesen Zustand gebracht hat dürfte inzwischen bekannt sein. Haben Sie den IS, die sogenannten
"Oppositionellen" und diverse andere Gruppen vergessen? Und dann die Politiker des Westens, die überall die "Demokratie einführen wollen.
Es sind die Interessen und Machtansprüche der syrischen politischen Gruppen, die das Land in einen Islamischen Staat verwandeln wollen.
Wann ging es den Syrern unter Assad so schlecht wie heute???

Grenzen schließen ist die einzige Möglichkeit

Afrikas Bevölkerungswachstum geht unendlich weiter.

Egal, wie viele "fliehen", weder Afrika noch Europa kann diese Menschenmengen schultern.

So lange aber die Grenzen offen sind wird die massenhafte illegale Einwanderung nicht aufhören.

Am Ende stehen dann zwei Kontinente vor dem Untergang.

Ohne Geburtenkontrolle in Afrika wird es leider so kommen.

Ebenso wird es immer schlimmer, je mehr Afrikaner ihr Heil in Europas Sozialsystemen suchen

Unwürdige Verhältnisse

Ja mir ist klar, dass viele dieser Menschen keinen Anspruch haben auf Asyl - aber ganz sicher auf menschenwürdige Verhältnisse in der EU. Für mich ist es ein Trauerspiel wenn ich sehe wie diese Menschen leben. Das ist kein Vorwurf an Griechenland - das ist ein Vorwurf an die gesamte EU. Der Umgang mit diesen Menschen ist auch anders möglich.

@Puqio

"Und nachdem der Krieg in Syrien beendet ist und die Städte wieder aufgebaut werden müssen, braucht Syrien alle seine Männer dafür."

Woher haben Sie das denn? Ist das Ihre Definition oder wie? In Sysrien wird, genau wie in Afghanistan oder dem Irak, am laufenden Band gemordet, gestorben etc.

Na ja, so lange man keine Gesichter sieht kann man wegschauen und die Leute sterben lassen....Hauptsache man muss keine diffusen Ängste zulassen.

10:24 Rita@21

Der Krieg ist nicht zu Ende. Da haben Sie wohl recht.
Alles andere ist aber ist...
Diese Menschen sind nicht geflohen vor Assad (vor 2011 gab es keine syrischen Flüchtlinge - warum?), sondern vor dem Krieg, der kein Bürgerkrieg ist. Zu einem Krieg gehören mehrere Parteien. Sie aber wollen glauben machen, dass für Syrer die einzige Fluchtursache Assad ist. Dann erklären Sie mir mal, wieso es irakische Flüchtlinge gibt (die es in der Menge vorher nicht gab), oder libysche, oder ...
Aber vermutlich ist auch daran Assad schuld. An den Einmischungen von aussen, insbesondere auch der Demokratie- und Freiheitsverfechter (selbstverständlich ganz uneigennützig) liegt es auf gar keinem Fall.
Die nächsten Flüchtlinge erwarte ich übrigens aus dem Iran. Raten Sie mal wieso. Nein, an den Mullahs wird es nicht (allein) liegen. Befragen Sie Herrn Bolton aus der US-Regierung.

Wieso werden von unseren Freunden eigentlich immer Kriege angezettelt, die vor der europäischen Haustür liegen?

@ um 10:24 von Rita@21

"@Puqio
Welcher Krieg im Nahen-Osten insbesondere in und um Syrien herum ist beendet? ... Haben Sie's vergessen es ist Bürgerkrieg in Syrien. Die "Männer, Frauen & Kinder " denen wir in Europa mehr schlecht als recht zu vegetieren erlauben, haben ihre Heimat vorallem verlassen weil sie nicht mit der Diktatur einverstanden waren. Darum wurden Ihre Städte bombadiert.
Der Diktator ist weiter an der Macht!
Muß ich erklären wo die "Männer" landen werden die Sie zum "Aufbau" des Landes zurück schicken wollen oder reicht Ihre Fantasie aus!"
Ihre Argumentation erinnert mich sehr an die vorgeblichen Folterungen, denen jemand, der nach Tunesien abgeschoben wurde, dort ausgesetzt sein sollte.
Wer vor seiner Flucht aus Syrien keine terroristischen Handlungen dort vorgenommen hatte, wird sicher ein willkommener Aufbauhelfer sein und nicht im Gefängnis landen. Assad ist ein Diktator, aber kein Idiot.
Natürlich gibt es Risiken, wer ohne Risiko leben will, darf seinen Wattebausch niemals verlassen.

Die Türkei nimmt kaum oder

Die Türkei nimmt kaum oder nur eine symbolische Zahl illegaler Migranten zurück ( trotz 6 Mrd. € Hilfen ).
Deshalb ist das Risiko für die Leute ( nachdem sie die EU erreicht haben ), zurückgeschickt zu werden, sehr gering.
Aus diesem Grund setzen sich immer noch Menschen dieser großen Gefahr aus, manchmal hunderte die Woche.

Rita@21, wer politisches Asyl

Rita@21,
wer politisches Asyl bekommen hat weil er von der Staatsmacht verfolgt wird wird auch nicht zurück müssen, das sollte eigentlich allen klar sein. Diejenigen die "nur" den Krieg als Fluchtgrund angegeben haben und keine persönliche Verfolgung nachweisen konnten müssen selbstverständlich wieder zurück und auch beim Aufbau helfen.

"Welcher Krieg im Nahen-Osten insbesondere in und um Syrien herum ist beendet? Niemand weiß davon nur Sie und der syrische Präsident!"

Und die Tagesschau sowie diverse andere Medien die in den letzten Monaten über die befriedeten Gebiete in Syrien oder das Kriegsende im Irak und die Rückkehrer berichtet haben.

"Muß ich erklären wo die "Männer" landen werden die Sie zum "Aufbau" des Landes zurück schicken wollen oder reicht Ihre Fantasie aus!"

Ja bitte, gerne mit Quellen die Ihre Behauptung untermauern und nicht nur Vermutungen ;)

@Margareta K. 09:53

"Die Syrer selbst haben ihre Städte nicht zerstört.
Hätte man sich nicht von aussen eingemischt, müsste nicht aufgebaut werden. Das trifft auch auf Libyen, den Irak usw. zu."
.
Mit dem Irak haben Sie sicherlich recht. Das war mal eine schöne Lüge von Herrn Bush. Ghaddafi wurde dann auch abserviert.
.
Aber in Syrien ist die Welt gegen den IS aufgestanden. Der seine eigenen Glaubensbrüder zur Flucht gezwungen hat, der historische Städte zerstört hat, gemordet, gefoltert, Menschen wie Sklaven gehalten hat. Ich glaube da war sich die Welt einig, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen (Flottenstützpunkt Russland?).
.
Aber bedenken Sie: Auch Deutschland hat ein Leben unter einem Diktator hinter sich (gut, in Syrien wird er ja durch Russland noch immer gestützt).
.
Aber wer hat Deutschland wieder aufgebaut? Es ist wäre einfacher zu sagen gewesen, nö, alles doof hier, ich gehe jetzt nach Amerika.

#Maragrete K.

Ja genau, aber dann sollen sich die drum kümmern die Saddam und Gaddafi weg haben wollten, und gegen Völkerrecht einen Krieg angefangen haben. Das sind die VS mit GB und die Franzosen. Der Rest hat mit der Geschichte nichts zu tun. Merkel soll mal mit ihrem cher ami reden und ihn bitten aller Libyer aus Deutschland abzuholen. Mit ihrem Freund George W. kann sie ja nicht mehr reden, der ist ja Geschichte.
Egal was man sich ausdenkt, es gibt nur einen Weg, 100% dicht machen und massiv abschieben was gekommen ist. Jeder Vierte in Deutschland ist kein Deutscher mehr und gegen den deutschen Staat. Man hat es gestern in Frontal 21 gesehen, das sind alles Feinde die nur darauf warten uns auszulöschen. "Und die Becken unserer Frauen werden das schaffen", wie schon der algerische Ministerpräsident in den 60er Jahren prophezeit hat. Die wollen Europa erobern, wer das nicht sieht ist blind und ein Ignorant.

Bekannt machen

Diese Berichte müssen bekannt gemacht werden. Nicht so sehr bei uns, in den Herkunftsländern, muss jedem, bevor er auf die Reise geht, klar sein was ihn wahrscheinlich erwartet. Mit dem Geld das für Reise, Schleuser und Bestechung verbraucht wird, könnte nämlich so mancher, in seiner Heimat, etwas aufbauen. Dazu muss er aber wissen das nur ein ganz kleiner Anteil der Flüchtlinge (Promillebereich), tatsächlich das erreicht was er sich vorher erhofft hat.

@um 10:00 von NeutraleWelt

"Was soll das denn für ein Schwachsinns-Deal sein?"
Sie haben Recht, deshalb gibt es ihn so: "Ich dachte bisher, wir zahlen der Türkei 3 Mrd. Euro und sie nimmt dafür jeden Flüchtling wieder zurück. Im Gegenzug darf dann die gleiche Anzahl Flüchtlinge aus der Türkei nach Europa kommen." ja auch nicht.
Das Geld bekommt die Türkei dafür, dafür zu sorgen das möglichst wenig illegal in die EU weiterreisen. Das tut die Türkei bislang auch zur Zufriedenheit der EU-Vertragspartner. Für die wenigen die trotzdem weiterreisen, gilt das besprochene Prozedere, die Illegalen gehen zurück in die Türkei, wofür die gleiche Anzahl legal in die EU einreisen darf. Aber das ist nur ein Bruchteil derjenigen die ohne den Deal kommen würden. Schau dir mal die Zahl der syrischen Flüchtlinge in der Türkei an, die würden alle lieber in Deutschland leben wenn sie könnten.

Flüchtlinge

Liebe Tagesschau,
sie schreiben mehrfach von Flüchtlingen. Woher wissen sie, dass es sich um Flüchtlinge handelt? Bitte belegen sie das.
Der einzige Fluchtgrund, der sich mir erschliesst, aus Kamerun flüchten zu müssen, ist die Angst, seinen Lebensunterhalt durch eigener Hände Arbeit bestreiten zu müssen.

@karwandler 10:21

Sie haben ja so vollkommen recht mit Ihrem Kommentar. Das ist wie Luxus für die Gäste.

@karwandler

Auf dem 1. Blick würde ich Ihnen Recht geben. Aber es ist schon komisch, dass Pässe auf der Flucht verloren gehen, nur die Handys nicht. Von den neusten Apple-Modellen (teilweise) mal ganz abgesehen. Eine Grenzschließung muss her, aber die Politiker sehen die Gefahr nicht und wundern sich, dass rechtspopulistische Parteien im Vormarsch sind.
@ Neutrale Welt: genauso muss es sein. Wer keinen Pass besitzt, darf gleich kehrtmachen. Auch wenn es elende Bedingungen dort scheinbar sind, so muss ich dennoch sagen, dass niemand dort festgehalten wird. 'Reisende soll man nicht aufhalten '. Außerdem ist es völliger Quatsch, dass in ganz Syrien Krieg ist. Wenn dem so wäre, wie kommt es dann, dass hier in Europa asylsuchende Syrer ihre Familie in Syrien besuchen?- da ist Österreich wenigstens clever und sagt gleich, dass sie nicht mehr zurück dürfen, da sie wohl Asyl gefunden haben. Wer sagt eigentlich, dass Familiezusammenführung immer gen Europa gehen muss?-

@um 10:10 von Ritchi

Also ihren Kommentar versteh ich nicht so ganz. Sie sind, wie die meisten und ich auch, der Meinung das nicht alle notleidenden Menschen nach Europa oder Deutschland kommen können. Auf der anderen Seite meinen sie, des es unfair ist nur denen denen die Reise gelungen ist zu helfen (damit sie ein Leben in Luxus führen), sondern das man auch in den Heimatländern der Flüchtlinge dafür sorgen müsse das die daheimgebliebenen ebenfalls ein Leben in Luxus führen können??? Wie soll das geschehen, sollen wir Europäer oder Deutsche in diesen Ländern der Politik befehlen was sie zu tun haben, oder wollen sie jedem der Menschen dort ebenfalls ein Hartz4-Satz+Zulagen auszahlen???

09:53 von Margareta K.

Die Syrer selbst haben ihre Städte nicht zerstört.

Ähm, doch. Zum allergrößten Teil gehen die Zerstörungen auf die syrische Armee und ihre Verbündeten zurück.

Hätte man sich nicht von aussen eingemischt, müsste nicht aufgebaut werden. Das trifft auch auf Libyen, den Irak usw. zu.

Wenn man mit dem Blick natürlich nur auf sich selber fixiert ist, entgehen einem die inneren Probleme anderer Länder.

Der syrische Bürgerkrieg hat seine Ursache in einem auf einer Militärdiktatur beruhenden Staatswesen, das von der Mehrheit der Bevölkerung nicht mitgetragen wird und dessen Institutionen ein Freifahrtsschein zur Selbstbedienung sind, für kleine und große Günstlinge der herrschenden Clique sind. Für kritische Elemente hingegen, unterhält das System schon immer einen Folterapparat, der bekanntermaßen nicht mal vor jugendlichen Sprayern aus der Daraa-Provinz halt macht.

ohne Strom ...

"kampieren in Zelten ohne Strom und Duschen"----aber----"Wie Glühwürmer geistern die Lichtsignale der Smartphones"

Wie laden die denn ihre Smartphones auf, mit Wasser? Bitte mal recherchieren, liebe Redaktion!

@um 10:24 von Rita@21

"haben ihre Heimat vorallem verlassen weil sie nicht mit der Diktatur einverstanden waren. Darum wurden Ihre Städte bombadiert."
Vor welchen Bomben sie geflohen sind ist eigentlich egal. Denn es sind nicht nur Assad's Truppen und deren Verbündete die dort schießen und Bomben werfen, sondern auch deren Gegener.
Wenn hier in Deutschland die Merkelgegner anfangen würden einen Krieg (Bürgerkrieg) anzuzetteln wäre es ein Krieg gegen die demokratisch gewählte Regierung, und die die das dann tun wären Verbrecher und keine guten Rebellen. Genau so sieht es auch in Syrien aus. Es ist ein anderes System, mit anderen Regeln, die uns teilweise anwiedern, trotzdem sind sie in einigen Ländern Gesetz. Wer da gegen Rebelliert, mit Waffengewalt wird zu Recht vom Staat verfolgt! Denken sie an die RAF, das ist durchaus Vergleichbar, und genau wie die RAF bei uns haben die Rebellen in Syrien verloren, auch wenn es einige noch nicht wahrhaben wollen.

Strömt herbei, ihr Völkerscharen !

Und sie kommen trotzdem immer noch, mehr und mehr, als ob es kein morgen gäbe.
Ohne Sinn und Verstand, nur noch vom Herdentrieb geleitet.
Und die Zielländer müssen immer noch volles Verständnis für diesen Irrsinn aufbringen.

MGD HerrenSpezies

Was für ein unqualifizierter Kommentar von Ihnen!

Weder suggeriert der Artikel irgendwas, noch ist er in irgendeiner Weise links, neutral oder rechts ausgerichtet! Vielleicht sollten Sie dazu auch noch einmal Ihren völlig diffusen ersten Satz erläutern!

Die Zustände auf der Insel mit 500 Flüchtlingen sind nicht von heute auf morgen passiert. Das sollte einem zu denken geben! Wie kann es sein, dass diese Menschen völlig ohne Infrastruktur auskommen müssen und keine Regierung sich zum Handeln aufgefordert fühlt. 500 Menschen sollten doch wohl selbst innerhalb Griechenlands verteilt werden können. Geld dazu aus der EU müsste es doch geben! Wenigsten Container mit Duschen, Heizung und Strom sollten machbar sein!

@09:06 Puqio

Die Abschottung Europas darf so nicht weitergehen. Die Grenzen müssen offen bleiben. Es sind immer noch viel zu viele, die vor Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung, Dürre oder Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen fliehen müssen. Und nachdem der Krieg in Syrien alles andere als beendet ist, würde ein Zurückweisen geflüchteter Syrer sie in der Heimat in absolute Lebensgefahr bringen. Aufbauen sollten das Land irgendwann die Mächte, die für Mord und Zerstörung durch direkte Beteiligung oder durch Waffenlieferung verantwortlich zeichnen.

Wir Sofakommentatoren

Ich gebe zu, ich kenne die Zustände zu wenig, um mir wirklich ein Urteil zu erlauben.

Aber wenn hier bei manchen Kommentatoren ein abstrakter Strom an Flüchtlingen (oder Migranten, was ja wohl im Neusprech jetzt der böse Flüchtling ist) solche Angst macht, warum können oder wollen wir nicht nachvollziehen, dass auch eine abstrakte Bedrohung durch z.B. Assad oder einen Milizenführer in Kamerun Grund genug sein kann, lieber fortzugehen?

Vielleicht haben die Kommentatoren recht, die sagen dass für manche Syrer eine sichere Rückkehr möglich wäre. Aber wenn man dann der Pechvogel ist, der durch einen kleinen "Irrtum" oder durch Denunziation doch im Sednaja-Foltergefängnis landet, ist das ein schwacher Trost.

Selbst wenn man nicht politisch verfolgt wird: Im Kino läuft gerade "Welcome to Sodom" an und dass man bei den Lebensbedingungen vielleicht doch irgendwann weg und nach Europa möchte, kann ich nachvollziehen.

@FreidenkenderGeist - 10:56

"So lange aber die Grenzen offen sind wird die massenhafte illegale Einwanderung nicht aufhören."

Selbst wenn die Grenzen zu sind, werden diese Fluchtbewegungen nicht nachlassen.
Und dann muss sich die europäische Wertegemeinschaft wieder etwas einfallen lassen, ob sie das Elend vor den Grenzen weiter ignoriert oder bezüglich der Floskel "Fluchtursachen bekämpfen" mal etwas substanziell Gescheites zustande bringt.

Der finanzielle Aufwand für Grenzanlagen, deren Instandhaltung inklusive Überwachungspersonal wäre besser in einer zielführenden Entwicklungshilfe aufgehoben. Doch selbst für die Versorgungsleistungen der Flüchtlingslager zeigte man sich zu geizig, bis dann der Aufbruch der Verzweifelten begann.

Reportage aus Griechenland

Am 03. August 2018 um 10:37 von TheIndependent

"Flüchtling" aus Kamerun. Warum lässt die deutsche Regierung diese Menschen nicht nach Deutschland weiter- bzw. einreisen ? ##### ?
Gegenfrage: Warum lässt die Ungarische oder die Polnische oder andere Staaten diese Menschen nicht mehr einreisen ? Richtig , diese Länder haben erkannt, das man nicht alle Menschen aufnehmen kann. Das wäre ein falsches Signal an andere Wirtschaftsmigranten in aller Welt. Geholfen werden sollte vor Ort in Afrika, in diesen Fall in Kamerun und nur dort.

@11:59 Caligula 19

Sie müssen eine Mischung aus Heidenrespekt und Heidenangst vor den Grünen haben, wenn Sie die Äußerungen von Frau Lang so falsch und verdreht wiedergeben: Sie bringt einen Gedanken ins Spiel (der im übrigen von Australien, das ja aus einer bestimmten Richtung gerne als "Vorzeigeland" im Umgang mit Flüchtlingsabwehr angeführt wird, längst umgesetzt wird), sog. Klimaflüchtlingen Asylstatus zu gewähren, was eine sinnvolle Idee ist, und darüber nachzudenken, bedrängten Inselbewohner*innen ggf. eine europäische Staatsbürgerschaft zu gewähren, wenn ihre Heimat unbewohnbar wird.
Und Frau Lang will mitnichten Nationalflagge oder gar die "dt. Nation" abschaffen, sie sagt lediglich (Zitat): "wenn jemand seit Jahren keinen Job hat oder vier braucht, um die Miete zu bezahlen, hilft ihm keine Deutschlandflagge am Balkon." Da hat sie sie so was von recht. Und Ihr Kommentar entpuppt sich leider als Fake News.

Wen wunderts, wenn Linke

Wen wunderts, wenn Linke blind sind für linkslastige Meldungen? Herr Lehmann betreibt permanent eine parteiische Berichterstattung in dem er Aussagen von "Zeugen" benutzt, um Meinungen zu manipulieren.
Letztens hatte er ein Flüchtling zitiert, die sich weigerte in die Türkei abgeschoben zu werden, weil "sie und viele andere Frauen dort zur Massenprostitution gezwungen werde". Natürlich ganz subtil und nebenbei erwähnt.
Das gleiche wieder hier, um von den menschenverachtenden Zuständen der Flüchtlinge in Griechenland abzulenken bzw. die Schuld vom Linken Tsipras auf die Türkei zu schieben.

@CrimsonFist_87

"Ich frage mich ja auch, was mit der Entwicklungshilfe passiert ist die viele Deutsche von Klein auf (Ich erinnere mich da an die Brot für die Welt-Pappboxen als Kind in der Kirche) geleistet haben; die Strukturen in Afrika sind auch nach Jahrzehnten noch unfassbar schlecht." Am 03. August 2018 um 10:08 von CrimsonFist_87

Ich habe letztens eine Reportage über Nepal gesehen. Dort hieß es, die Menschen würden teilweise immer noch in Zelten auf Hilfe warten.

Nur wurde dort auch über ein Dorf berichtet, dessen Einwohner erzählt haben, es würden traditionelle Häuserbauer fehlen. Sie hatten vor dem Erdbeben schon nur noch 3. Davon sind 2 beim Erdbeben gestorben und der eine kommt mit der Arbeit nicht nach.

Die Jugendlichen wollen heute nur noch etwas mit Computern und Fußball machen, weil sie meinen damit in den Westen auswandern zu können, für die traditionellen Berufe, die man ohne westliche Hilfe ausüben kann interessiert sich gar keiner mehr und das ist nach solchen Beben ein Problem.

11:14 NeutraleWelt

Von Anfang an hieß es “Assad muss weg“ . Alternativlos. Da wsr vom IS in Syrien noch nichts zu sehen.

@11:57 Papafix

Beim Lesen Ihres Kommentars bleibt mir fast die Luft weg: Wenn jemals Menschen vom "Herdentrieb geleitet" waren, dann Leute in unsrem Land zur dunkelsten Zeit im letzten Jahrhundert. Und mit dumpfen Parolen versuchen das gerade wieder Gruppierungen zu erreichen.
Menschen sind auf der Flucht vor Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung, Dürre, Zerstörung Ihrer Lebensgrundlagen u.ä. Jeder geflüchtete Mensch hat ein individuelles Schicksal und eine individuelle unglaublich zerreißende Entscheidung treffen müssen. Sprechen Sie mal mit geflüchteten Menschen in Ihrer Umgebung - oder kennen Sie noch keine? Das ließe sich ändern.
Von "Herdentrieb" zu sprechen ist (ob bewusst oder unbewusst) ein Baustein der Entmenschlichung.

Dann erzählen Sie mal! anderseits!

Wie sieht Ihr Deutschland aus, nachdem dann wohl die ganze Welt hier in Deutschland (und zwar ausschließlich Deutschland) angekommen ist!
Sie fallen schon seit Jahren mit unqualifizierten Gewäsch ala Katrin Göring-Eckardt und den Linken auf!
Los erzählen Sie mal, wie Deutschland in ca. 10 Jahren aussehen soll!

12:00 von andererseits

Sein Sie mal bitte etwas realistischer.
In Syrien führen ganz zuvorderst Syrer gegen Syrer Krieg.
Es sind auch die Grenzen nicht offen, sie können also auch nicht "offen bleiben". Man duldet den illegalen Übertritt bestimmter Gruppen, bzw. - wie im Fall der griechischen Inseln - kann einfach nichts dagegen tun.
Und ja: es ist furchtbar traurig, dass so viele Menschen auf der Flucht sind, trotzdem kann das nicht der Maßstab für die Aufnahme sein, denn der kann sinnvollerweise nur von unseren inneren Möglichkeiten abhängen.

@Puqio, 09:06 Uhr

Der populistische Ruf "Grenzen dicht" bringt doch auch keine Lösung des Problems.

Fakt ist, weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht. Die Fluchtursachen mögen dabei sehr vielfältig sein und reichen von politischer Verfolgung über Kriegshandlungen im Heimatland bis zu wirtschaftlichen Zwängen. Sicherlich ist eine wirksame Grenzsicherung - und hier insbesondere der EU-Außengrenzen - erforderlich. Aber diese wirkt nicht gegen die Fluchtursachen.

Menschen, die aus der Not hinaus ihre Heimat verlassen, halten auch Grenzzäune nicht effektiv auf. Hier würde nur Waffengewalt helfen - aber eigentlich sollte bei jedermann der gesunde Menschenverstand soweit vorhanden sein, dass man auf unbewaffnete Menschen, von denen man nicht angegriffen wird, nicht schießen darf.

Insofern helfen nur Maßnahmen, die sicherstellen, dass mit den Eintreffenden menschlich umgegangen wird, die betroffenen Länder bei der Versorgung zu unterstützen und - als wesentlicher Punkt - die Fluchtursachen bekämpfe

Das Geld was wir fuer die Tuerkei & sichern der Grenzen brauchen

koennen wir auch den Fluechtlingen geben & dann haetten diese im eigenen Land eine Perspektive.

Fingerabdruecke nehmen & sich unterschreiben lassen das niemand von der Familie als Wirtschaftsfluechtling mehr kommen darf oder er wird sofort ohne Rechtsmittel zurueckgeschickt.

Die Menschen koennten sich Mikro Geschaefte aufbauen was ich schon seit Jahren in Afrika mache.

Zwei Naemaschinen gestifftet & 10 Menschen werden von den Einnahmen versorgt & was dann uebrig ist da werden noch mehr Naemaschinen gekauft & andere bekommen Arbeit welche auch wieder das Geld investieren.

Da muss dran gearbeitet werden so das die Menschen eine Zukunft sehen.

Nicht so wie jetzt Millionen Hilfsgelder gehen in die Taschen von Regierungen & nichts passiert.
Daher verlassen die Menschen weiter ihre Heimat.

Mit den Indischen Immigranten sind jetzt ca. 70 Millionen Menschen auf der Flucht.

Unsere Regierungen koennte etwas Konstuktives machen anstatt Erdogan Geld zur Unterdrueckung & fuer Waffen zu geben

Niemand mag solche Bilder,

Niemand mag solche Bilder, aber wir ziehen unterschiedliche Konsequenzen daraus: Die einen bekämpfen oder beargwöhnen geflüchtete Menschen und hätten sie am liebsten "weg", zurück in die Türkei, in die Heimat oder sonstwohin; und dazu ist kein Vorteil und keine Unterstellung zu billig. Die anderen nehmen das Schicksal und das Recht auf menschenwürdigen Umgang der geflüchteten Menschen ernst, in dem Wissen, dass Lösungen keineswegs einfach sind. Es erfordert menschenwürdige Unterbringung incl. eines gerechten Verteilungssystems für die (übrigens deutlich weniger als 10% der weltweit auf der Flucht befindlichen Menschen) nach Europa gekommenen Menschen; ein transparentes, gerechtes Entscheidungsprozedere über den Status von Asyl, Kriegsflüchtling, Schutzstatus und auch Ablehnung; einen menschenwürdigen und auf Integration fokussierten Umgang - auch mit den Menschen, die "nur" subsidiär bleiben bzw. auch mit denen, die zurückgeführt werden. Das alles ist gemeinsam machbar, Herr Nachbar.

Phonomatic - Nett,

Sie, der auf einem Auge blind ist, unterstellt mir das.
Ich kannte Syrer schon vor dem Krieg. Im großen und ganzen waren sie zufrieden mit ihrem Leben. Bei den meisten Menschen ist es so, wenn der Bauch voll ist, interessiert Politik nicht so sehr. Ich kenne Syrer, die in Deutschland studierten und freiwillig wieder zurückkehrten. Es gab vor diesem Krieg bei den allermeisten Syrern keine Fluchtgedanken. Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen.
Was die Einmischung anbelangt: jahrzehntelang waren diese Diktatoren wohlgelitten. Sie haben für westliche Regierungen gefoltert und gemordet. Gaddafi wurde 1/2 Jahr vor dem Angriff auf Libyen noch der rote Teppich in Paris ausgerollt.
Erzählen Sie mir nicht das Märchen der plötzlich unterdrückten Bevölkerung eines Landes. Eingegriffen wird, wenn der uns willfährige Diktator plötzlich beginnt aus der Reihe zu tanzen und anfängt sein eigenes Süppchen zu kochen. Um Menschen, ihre Rechte und Freiheit geht es nie! Interessen und Macht- auch bei uns

@ 11:33 von Schalk01

Hallo!
.
Wenn Sie schon meinen Namen hier mit Schwachsinnigkeiten verknüpfen, dann aber auch richtig zitieren!
.
Oder meine Kommentare richtig lesen.
.
Und eine Frage an Sie: Wenn der "Flüchtlings-Deal" ja so gut klappt.... Was machen 100te Schwarzafrikaner aus Kamerun, Mali, Maghreb auf Samos?
.
Für die gilt der Deal nicht? Muss die EU da einen neuen mit Herrn Erdogan aushandeln?

Am 03. August 2018 um 11:49 von Phonomatic

"Der syrische Bürgerkrieg hat seine Ursache in einem auf einer Militärdiktatur beruhenden Staatswesen, das von der Mehrheit der Bevölkerung nicht mitgetragen wird und dessen Institutionen ein Freifahrtsschein zur Selbstbedienung sind, für kleine und große Günstlinge der herrschenden Clique sind."

Und wie erklären Sie sich dann, dass die große Mehrheit der Syrer hinter der Regierung Assad steht? Gibt es verschiedene "Mehrheiten"?

@um 10:00 von NeutraleWelt

Was das für ein Schwachsinns-Deal ist, fragen Sie bitte unsere Bundeskanzlerin. Die 3 Mrd. werden vor allem gezahlt, damit Erdogan die Schleusen nicht öffnet. Es gibt in der Türkei tatsächlich ein paar Vorzeigelager, aber die Masse der Flüchtlinge muss sich um ihren Lebensunterhalt selber kümmern.
Meine Frau war gerade in Antalya. Mich bringen keine 10 Pferde dorthin. Viele vom Hotelpersonal, Zimmermädchen & Co., waren syrische Flüchtlinge. Die erhalten nach Nachfrage meiner Frau vom türkischen Staat keinen Cent.

@andererseits

„gepaart mit manchmal abstrusen Vorurteilen sowie Angst- und Zerrbildern. “

Übliches relativieren, beschönigen und realitätsverweigern zu lasten all jener, welche diese bodenlose Naivität täglich mit Gesundheit und leider auch Leben bezahlen müssen!

Setzten Sie sich mit den Opferbiografien - Schicksalen auseinander!

Was erlaubt sich der linke Mob eigentlich? Nirgendwo auf dem Planeten Erde gibt es mehr Möglichkeiten für angeblich traumatisierte Schutzsuchende! Wer das zu begehen von widerlichen Gewalttaten missbraucht... wird hier noch immer als „Einzellfall“ abgetan! Wen wundert der Zulauf für die AFD bei solch Aussagen?!

@ 11:06 von Ritchi

"Wer vor seiner Flucht aus Syrien keine terroristischen Handlungen dort vorgenommen hatte, wird sicher ein willkommener Aufbauhelfer sein und nicht im Gefängnis landen. Assad ist ein Diktator, aber kein Idiot."
.
Genau! Und den Rest behalten wir......

@DB_EMD

"500 Menschen sollten doch wohl selbst innerhalb Griechenlands verteilt werden können." Am 03. August 2018 um 12:00 von DB_EMD

Das sind Methoden aus der UdSSR.

Wenn mal eine Katastrophe passiert, dann kann man von den Nachbarn Solidarität abverlangen und auch Hilfe beim Wiederaufbau.

Die Zustände in Afrika dauern seit mindestens 50 Jahren an und werden mindestens die nächsten 50 Jahre andauernden.

Für Durchsetzung von Zwangsansiedlungen in dem Ausmaß müssen Sie sich schon zum Diktator hocharbeiten - und wegen der Dauer am besten eine Dynastie wie in Nordkorea errichten.

@andererseits um 12:00Uhr

Die Grenzen sollen also offen bleiben und zwischen einem echten Asylanten und einem Migranten machen Sie keinen Unterschied. Sind Sie eigentlich schon ein Bürge für einen Flüchtling oder gehören Sie auch zu der angeblich moralisch besseren Minderheit, die aber der Mehrheit vorschreiben will, was sie zu denken und zu tun hat? Ich will das jedenfalls nicht von Ihnen oder Ihrer Minderheit und offensichtlich fehlt es nicht nur Ihnen an Argumenten und Überzeugungskraft.

Menschenrechte...

Migration ist ein Traum, Wunsch, aber kein Recht - auch kein Menschenrecht. Kein Land muss einen Migranten einlassen.
Europa wird mit seinen eigenen humanitären Grundsätzen erpresst - von Migranten, denen eben diese oft völlig fremd sind.
Migration ist erwünscht - wenn sie fair ist, also von beiden Seiten gewollt. Klassische Einwanderungsländer wie Australien zeigen, wie das geht. Dort gibt es klare Kriterien, für jeden gleich, transparent, nach den Regeln des aufnehmenden Landes. Anders im alten Europa - hier machen Glückssucher, Schlepper und deren angeblich wohlmeinenden Helfershelfer die Regeln, vergewaltigen das kostbare Asylrecht und die Sozialsysteme, die dafür nicht gemacht sind.

@ 12:00 von andererseits

"Die Abschottung Europas darf so nicht weitergehen. Die Grenzen müssen offen bleiben."
.
Nein! Genau das sollte mal langsam anfangen.
.
"Es sind immer noch viel zu viele, die vor Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung, Dürre oder Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen fliehen müssen."
.
Bitte recherchieren Sie mal Diktatoren" und "Afrika" und "Reichtum".
Ich kann da ausnahmsweise wirklich nichts für....
.
" Und nachdem der Krieg in Syrien alles andere als beendet ist, würde ein Zurückweisen geflüchteter Syrer sie in der Heimat in absolute Lebensgefahr bringen. Aufbauen sollten das Land irgendwann die Mächte, die für Mord und Zerstörung durch direkte Beteiligung oder durch Waffenlieferung verantwortlich zeichnen."
.
Also sollte der IS das Land wieder aufbauen? Oder die Russen? Oder wen meinen Sie?
In Syrien wurde ein Terror-Regime bekämpft, welches die westlichen Werte, anscheinend auch die muslimischen, mit Füßen getreten hat. Mord, Zerstörung, Gewalt.
War das für Sie inhuman?

Am 03. August 2018 um 13:22 von Heißer Schnee

" Meine Frau war gerade in Antalya. Mich bringen keine 10 Pferde dorthin. Viele vom Hotelpersonal, Zimmermädchen & Co., waren syrische Flüchtlinge. Die erhalten nach Nachfrage meiner Frau vom türkischen Staat keinen Cent. "

Dazu muss man nicht an Antalya fahren, dazu reicht mal TV zusehen.
Gerade wo es um die Familienzusammenführung ging vor 2-3 Tagen, Bericht einer Familie.
Vater hier und 3-4 Frauen ( Mutter-Töchter ) in der Türkei, bekommen keinen Cent vom Staat.
Ist in dem meisten Ländern so, die so gelobt werden für Ihre vielen Aufnahmen.
Die Staaten tuen nichts, das müssen so gut wie immer Organisationen mit fremden Geld tun.
Nur mal erwähnt weil diese Staaten uns immer als Vorbild hingestellt werden.

Jeder der wissen will und wollte, weis das.

@09:56 von NeutraleWelt: Drei einfache Fragen

"Im Prinzip reichen drei ganz einfache Fragen:
Wo kommst Du her?
Warum bist Du hier?
Wie bist Du hierhin gekommen?
.
Wer die nicht entsprechend beantworten kann, in ein Flugzeug oder Boot und zurück."

Wohin bringen Sie denn jemanden zurück, der Frage 1 nicht beantwortet?

Smartphone

"Smartphones leuchte wie Glühwürmchen" bedeutet für mich, das man noch Wohlstand in den Händen hält, im wahrsten Sinne des Wortes."
Ein gebrauchtes Smartphone gibt es ab 150 Euro. Davon koennte eine Familie natuerlich jahrelang ueberleben, oder?

Um in Sicherheit zu leben

brauche ich keine von tausende Km zurück legen.

13:10 von Margareta K.

Sie, der auf einem Auge blind ist, unterstellt mir das. [...] Auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen.

Also mir ist das, was Sie schrieben genau so auch bekannt. Und mehr noch. Ihnen hingegen fällt bis heute nicht auf, dass das eben nicht bedeutet, dass in Syrien alles in Ordnung war. Die Geschehnisse von 2011 haben das ziemlich deutlich aufgezeigt und es bedarf keiner "Einmischung", um das zu erklären.

Erzählen Sie mir nicht das Märchen der plötzlich unterdrückten Bevölkerung eines Landes.

Die Unterdrückung ist nicht plötzlich, sondern eine Säule des Assad-Regimes.

13:49 von Margareta K.

Sie wissen schon das Italien schon lange vor Merkels Flüchtlingskrise die Wirtschaftsmigranten in den Zug nach Deutschland und Österreich geschickt hat?

Italien selbst hat kaum geholfen, zu keiner Zeit

13:16 von ex_Bayerndödel

Sie verwechseln, wie auch bei der Ukraine, militärisch geschaffene Notwendigkeiten mit freien Entscheidungsprozessen zwischen gleichberechtigten Alternativen.

@ alex.o: Genau - wann wird endlich damit begonnen

Zitat von alex.o um 13:01: "Menschen, die aus der Not hinaus ihre Heimat verlassen, halten auch Grenzzäune nicht effektiv auf. Hier würde nur Waffengewalt helfen - aber eigentlich sollte bei jedermann der gesunde Menschenverstand soweit vorhanden sein, dass man auf unbewaffnete Menschen, von denen man nicht angegriffen wird, nicht schießen darf.

Insofern helfen nur Maßnahmen, die sicherstellen, dass mit den Eintreffenden menschlich umgegangen wird, die betroffenen Länder bei der Versorgung zu unterstützen und - als wesentlicher Punkt - die Fluchtursachen bekämpfen"

Sehr gut auf den Punkt gebracht! Wenn Europa hier an einem Strang ziehen und sich auf diese Punkte konzentrieren würde, würde sich wenigstens etwas in die richtige Richtung bewegen.

@13:43 NeutraleWelt

Die neutrale Welt weiß eigentlich, dass es offene Grenzen aus zwei Gründen gibt: einerseits innereuropäisch durch Schengen, andererseits asylrechtlich v.a. durch unser Grundgesetz. Kann man wissen, ich finde sogar, das sollte man wissen. Und zu der verfahrenen komplizierten Situation in Syrien reicht es nicht, IS-Bekämpfung als einzigen Strang zu kennen; Assad führt aus ganz anderen Motiven einen Krieg gegen Teile der eigenen Bevölkerung. Auch das kann und sollte man wissen.

@12:55 Jon Schnee

Schon sehr entlarvend, dass Sie mich beleidigen ("unqualifiziertes Gewäsch seit Jahren") müssen. Kenn ich eigentlich nur von Menschen, denen die Argumente ausgehen.
Schön, dass Sie sich an der Debatte beteiligen wollen, wie unser Land als offenes, solidarisches und starkes Land in 10 Jahren aussehen soll. Tu ich auch. Wenn Sie von mir eine Antwort möchten, müssen Sie allerdings einen angemessenen Tonfall finden. Das schaffen Sie.
Im übrigen nochmal die Korrektur: es kommen nicht alle geflüchteten Menschen nach Deutschland. Ich verrate Ihnen was: das behaupten gern Leute einer bestimmten politischen Richtung, die ein deutlich anders gefärbtes Deutschland in 10 Jahren wollen als ich es möchte.

@ Neutrale Welt um 9:56

Ihre Worte: "Im Prinzip reichen drei ganz einfache Fragen:
Wo kommst Du her?
Warum bist Du hier?
Wie bist Du hierhin gekommen?"

Das es so einfach nicht ist, wissen Sie wahrscheinlich selbst.
Selbst wenn als Antwort auf die 1. Frage ein "sicheres Herkunftsland" genannt wird und auf die 2. Frage "Asyl" geantwortet wird, muss ein ordentliches Verfahren die Folge sein (die 3. Frage erübrigt sich durch die 2. Antwort).
Für (zu) viele Menschen in Europa ist dafür auch schon eine "Lösung" gefunden: Asylrecht abschaffen, dass sind sowieso alles Wirtschaftsflüchtlinge.
Aber dann kann man sich auch Ihren letzten Satz: "Das hilft nicht den Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen!"
Denn wie wollen Sie ermitteln, wer unsere Hilfe braucht, wenn Sie kein rechtsstaatliches Verfahren zulassen wollen?

@ 13:30 von Margareta K.

"Uns die Wenigsten verlassen die Heimat ohne Not."
.
Ihre Ausführungen sind falsch.
.
Wer verläßt denn seine Heimat? Ganze Familien? Oder ein 6-jähriger, dessen Vater eine Arbeit im Nachbarland hat (s. Bericht TS)?
Oder junge Schwarzafrikaner? Oder junge Männer aus Maghreb?
.
Was ist denn die "Mehrheit"? Tschüß Schatz, ich bin dann mal weg. Kümmer dich um unsere Kinder, ich hol´ dich bald nach? Ja, sehr polemisch, aber würden Sie das machen? Ich persönlich würde das genau anders rum machen!
.
Erläutern Sie mir das bitte!

falsch Ohonomatic

@von Phonomatic

der westen führt Krieg gegen Syrien und nicmmt als Schutzschild eine angebliche syriache Minderheit die sich Rebellen nennen.
Also ist es nur gut so das Baschad sie nach Deutschland exportiert. Ihr gabt den Misst angefangen also soltet Ihr auch die Ernte durchführen.
Mit Afrika das selbe, Europa-Deutschland hat die afrikansiche Agrarindutrie zetrümmert nur um Ihre schlechten Produkte dort zu verkaufe.
Fazit: Ihr erntet jetzt was Excu zusteht!
habe die Nase volle vom ewigen und schleimigen Gejammer und den Lügen.

RE @ 13:54 von GeMe

"@09:56 von NeutraleWelt: Drei einfache Fragen
"Im Prinzip reichen drei ganz einfache Fragen:
Wo kommst Du her?
Warum bist Du hier?
Wie bist Du hierhin gekommen?
.
Wer die nicht entsprechend beantworten kann, in ein Flugzeug oder Boot und zurück."

Wohin bringen Sie denn jemanden zurück, der Frage 1 nicht beantwortet?"
.
Dahin wo er hergekommen ist?

@andererseits: DANKE

Tja, dann gehöre ich wohl auch zu den paar naiven Träumern, aber ich bin sehr froh, dass "andererseits" hier so sachlich immer wieder dagegen hält.

Übrigens kosten Smartphones in Afrika keine 150€ - kaum jemand kauft die dort nämlich neu. Das sind die Modelle, die wir nach einem Jahr schon nicht mehr schnell genug oder schick genug finden und deswegen ersetzen. Der illegal exportierte Elektroschrott und die seltenen Metalle aus dubiosen Quellen (siehe Doku "Blood in the Mobile") ist nur ein kleiner Teil des Problems, dass Afrika seinen Rückstand in der globalisierten Wirtschaft kaum aufholen kann. Hagen Rether hat es letztes Jahr gut auf den Punkt gebracht: "Unsere Lebensweise ist deren Fluchtursache". (Das Video "Unser Wohlstand steht auf Leichenbergen" findet sich bei Youtube). Hausgemachte Probleme kommen dazu, aber solange "Europas Außengrenzen schützen" sich nur auf die Menschen und nicht auf subventionierte europäische Warenexporte und Billigimporte bezieht, ändert sich nichts

@12:55 Phonomatic

Ich bin sehr realistisch. Allerdings komme ich zu anderen Einschätzungen als Sie, und in meinen Augen gehört zur realistischen Wahrnehmung dazu, dass auch der Krieg in Syrien erschreckend viele Elemente eines Stellvertreter-Krieges hat. Siehe u.a.: https://www.tagesschau.de/ausland/akteure-syrien-101.html
Und auch was die Einschätzung unserer Möglichkeiten zur Aufnahme geflüchteter Menschen angeht, habe ich wahrscheinlich - wie die über eine Million in der Flüchtlingsarbeit Engagierten - eine andere Einschätzung als Sie.

@ 13:49 von Margareta K.

Ich mische mich da mal ein auf Ihr Frage an "12:44 ex_Vayerndödel" (so heisst der Kommentator übrigens nicht...)

“Ich glaube, Deutschland hat zuerst im Stich gelassen.
Vor einigen Jahren, als vor Lampedusa hunderte ertrunken sind, meinte ein deutscher Minister, daß uns das nichts angegeht. Lampedusa ist in Italien. Folglich sind die Flüchtlinge ein Problem Italiens.
Und nun? So etwas kommt irgendwann einfach zurück."
.
Nee, ganz genau! Italien ist als "Außengrenze" der EU zum Schutz verpflichtet. Mir ist nicht bekannt, das über Lampedusa Syrische Kriegsflüchtlinge einwandern. Bitte klären Sie mich auf.
.
Wen Italien in sein Hoheitsgebiet reinläßt ist ebenso Italiens Problem, wie es Deutschlands Problem ist, wen Deutschland reinläßt.
.
Und das kann man dann nicht mal eben auf Nachbarstaaten abladen, "weil die sind ja in der EU".
.
Aber Italien ist jetzt auch schlauer geworden. Bei den Spaniern wird es noch eine Weile dauern.....

@13:23 privat23

Warum schimpfen Sie in Ihrer Antwort so? Und wen meinem Sie mit "linker Mob"? Was die Gewalttaten angeht, sind geflüchtete Menschen - nicht nur in den Herkunftsländern, sondern auch bei uns - übrigens häufiger unter den Opfern als unter den Taten zu finden.

Die Smartphones der Flüchtlinge

Weil ja immer mal danach gefragt wird, wie sich die Flüchtlinge all die teuren Smartphones leisten können.

Die Flüchtlinge sind nicht so verwöhnt wie der Westeuropäer und nutzen keine teuren iphones oder Samsung smartphones.

z.B. In Kenia bekommt man ein Android smartphone schon für ca. 50 Euro. Das ist dann zwar nur ein einfaches chinesisches Gerät mit wenig Speicher, aber für das Internet, zum Telefonieren und für einige Apps reicht es aus.

Dann erzählen sie mal ! von Jon Schnee@anderseits...

In den 80er Jahren kamen viele
tausende Bürgerkriegsflüchtlinge aus den Libanon nach Deutschland... Heute nach über 30 Jahren sind viele in 3. Generation noch nicht Integriert. Fakt ist sie leben in einer Parallelgesellschaft wobei Clans über den Gesetz stehen.( Gestern Abend in der ARD... ) Nun kommen Millionen... Was denken Sie, wie sieht es in 10 oder 20 Jahren in Deutschland/ Europa wohl aus ?

@ 13:53 von wenigfahrer

"Dazu muss man nicht an Antalya fahren, dazu reicht mal TV zusehen.
Gerade wo es um die Familienzusammenführung ging vor 2-3 Tagen, Bericht einer Familie.
Vater hier und 3-4 Frauen ( Mutter-Töchter ) in der Türkei, bekommen keinen Cent vom Staat."
.
Ja und warum führen wir die Familie nicht wieder zusammen?
.
In Antalya?
.
Der Mann könnte da arbeiten gehen.
.
Ziel erreicht, keine Kämpfe mehr, in Sicherheit, ein Dach über dem Kopf, Essen, Kleidung.
Ist doch alles gut!
.
Was meinen Sie wie es meiner Familie als Heimatvertriebenen nach WW2 gegangen ist? Hier im Westen aufgeschlagen und alles war voller Rosinen?

@ sehr gescheit: Buchstaben und so

Das Grundgesetz wurde aber größtenteils zu einer Zeit geschrieben, als die Menschen hierzulande noch sehr genau wussten, was Hunger ist. Als sie wussten was Vertreibung bedeutet, wie zerbombte Städte aussehen und es heißt, wenn man nicht weiß, wo der Ehemann, die Tochter, die Eltern oder Freunde abgeblieben sind und ob sie überhaupt noch leben.

Es wurde zu einer Zeit geschrieben, als man noch wusste, wohin Hass und Nationalstolz führen können und was es bedeutet, wenn einen die Gestapo einfach mal "mitgenommen" hat und ein keine unabhängige Justiz gab, dafür aber Sippenhaft.

Diese Zeilen sind also Verpflichtung und Mahnung zugleich! Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben uns ein Fundament eines freiheitlichen Staates hinterlassen, das stark ist, in einem gemeinsamen Europa eingebettet ist und für das ich dankbar bin. Das was hier Flüchtlingskrise genannt wird, hält dieses Grundgesetz und dieser Staat locker aus!

@ 11:55 von andererseits

"Die Situation im englischsprachigen Westen Kameruns droht tatsächlich bürgerkriegsähnlich zu eskalieren: 180000 Menschen sind im Land auf der Flucht. Amnesty International spricht von einem „tödlichen Teufelskreis der Gewalt“, in dem der anglofone Teil Kameruns gefangen sei. Ein wenig sollte man sich informieren, bevor man geflüchteten Menschen etwas unterstellt."
.
Ja und was machen wir jetzt mit den Rohigyas?

@Sehr-Gescheit - 14:52

"Im übrigen ist der Schengener Vertrag sowohl auch das Grundgesetz nicht mehr wert, als das Papier, auf dem es geschrieben wurde, so wie jedes andere politische Schriftstück: Buchstaben auf weißem Hintergrund."

Na ja, für diese Art von Auffassung zu Grundgesetz und Staatsverträgen gibt es wohl auch eine Handvoll Gleichgesinnte - nennen sich u.a. "Reichsbürger", "Heimatschützer" oder "Spaziergänger".
Hier zeigt sich, dass Integration wohl nicht nur eine Aufgabe ist, die nur Migranten betrifft.

@13:30 karlheinzfaltermeier

Mein Kommentar bietet für Ihre Unterstellungen und Anfeindungen eigentlich keine Substanz. Und die ständige Frage, ob ich ein Bürge bin, nervt und lenkt ab davon, dass wir hier argumentativ diskutieren. Aber ich bestätigte Ihnen gerne, dass ich schon seit weit vor 2015 für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auch finanziell engagiert bin. Und Sie?
Und ich gehöre zu den hier ja auch gern angeführten Steuerzahlern, der seine Steuern sehr viel sinnvoller in der Integration geflüchteter Menschen eingesetzt sieht als in manch anderen Bereichen.
Zu einer moralisch überlegenen Minderheit zahle ich mich nicht; das versuchen mir allerdings in unschöner Regelmäßigkeit, Kommentierende hier zu unterstellen.

@14:02 Eifel

Sie vielleicht nicht, andere schon. Lesen Sie mal "Weit gegangen" von Dave Eggers - übrigens ein Buch, das Obama als Präsident all seinen Mitarbeitenden empfohlen hat.

Grenzen dichtmachen

Grenzen dichtmachen, Unberechtigte zurück schicken!

Noch mal @ 13:53 von wenigfahrer

"Vater hier und 3-4 Frauen ( Mutter-Töchter ) in der Türkei, bekommen keinen Cent vom Staat.
Ist in dem meisten Ländern so, die so gelobt werden für Ihre vielen Aufnahmen.
Die Staaten tuen nichts, das müssen so gut wie immer Organisationen mit fremden Geld tun."
.
Nur mal eine Frage: Was haben Sie denn für Vorstellungen?
.
Direkt mal 3 Mio. in das Sozialsystem rein ("Wir schaffen das"), direkt Wohnung und eigenen PKW und Arbeit?
.
Die Menschen, denen es wirklich zusteht, bekommen das, was sie als Hilfe bekommen sollten: Schutz, Obdach, Nahrung, Kleidung.
.
Was fordern Sie noch zusätzlich?

@14:52 von NeutraleWelt: Dorthin wo er hergekommen ist

Das beantwortet meine Frage nicht. Wohin wollen Sie ihn bringen?

Irgendwo in Afrika absetzen geht ja nicht, denn Sie brauchen ein Land, das diese Person aufnehmen will.

@ 13:01 von alex.o

"Menschen, die aus der Not hinaus ihre Heimat verlassen, halten auch Grenzzäune nicht effektiv auf. Hier würde nur Waffengewalt helfen - aber eigentlich sollte bei jedermann der gesunde Menschenverstand soweit vorhanden sein, dass man auf unbewaffnete Menschen, von denen man nicht angegriffen wird, nicht schießen darf."
.
Bitte nicht immer "Not".
.
Aber nach Ihren Ausführungen wäre es aber in Ordnung Waffengewalt anzuwenden, bei Menschen, die sich Flammenwerfer und Chlorkalk-Bomben bauen, die ihren Willen durchsetzen wollen, sich als Staat dagegen entsprechend zur Wehr zu setzen?
.
Oder war G20 in Hamburg auch vollkommen legitim....

...dann Frage ich mal ganz lieb!

Es sind 1,7 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, Fakt 10 Millionen aus Afrika wollen nach Europa und zwar begrenzt auf folgende Länder: Deutschland, England, Frankreich, Österreich und Schweden, was natürlich nichts mit den Sozialleistungen zu tun hat!;-) Wobei Frankreich sich fleißig abschottet, und England jetzt schon blockt!
Aber wissen Sie was? Die Inder haben auch Hunger, werden unterdrückt und sind arm, sowie auch ganz viele Chinesen und erst die Südamerikaner!
Was ist jetzt? Wie soll dieses Land denn bald aussehen? Denken Sie irgendjemand mit noch ein wenig Stolz im Herzen, geht dann noch arbeiten, wenn die halbe Welt hier von unseren Steuern versorgt wird? Ich mit Sicherheit nicht mehr!...wobei ich dann auch wohl nicht heile am Arbeitsplatz ankomme! Weiter denken "anderseits" weiter denken!

@14:59 mlz

Danke für Ihre Unterstützung. Ich stelle öfters fest, dass es bei manchen kommentierenden hier so etwas wie eine umgekehrte Proportionalität gibt: Je höher mein Anteil an Fakten und argumentativer Positionierung, desto höher der Grad an Beschimpfung und Verleumdung in mancher Antwort. Ich setze darauf, dass die kritischen Geister das zu unterscheiden wissen.

14:23 von andererseits

Betrachten Sie mal Ihren Beitrag von 12:12 ...
Da schreiben Sie:
"Es gibt einerseits Menschen [...]"
deren Meinung Sie dann vollkommen abqualifizieren ...
und
"es gibt andererseits Menschen [...]"
Das sind dann wohl Sie, der sich mit den "enormen Spannungen" auseinandersetzt.

Aber eigentlich tun Sie ja genau das nicht. Sie setzen sich nämlich mit keinem der Gründen auseinander, unter denen es durchaus auch berechtigte gibt, die einer weiteren Aufnahme von Flüchtlingen über das derzeitige Maß hinaus, entgegenstehen.

Die Frage ist doch, ob es Ihnen mit so einer radikalen Position gelingt, Ihren Traum von einem offenen, solidarischen und starken Deutschland in 10 Jahren auch zu erreichen.

Ich persönlich denke eher, dass ein Schritt zurück, zu auf die Abgehängten in dieser Frage, der Akzeptanz langfristig zuträglicher ist.

Am 03. August 2018 um 11:49 von Phonomatic

Sie sollten sich besser informieren. Der Krieg in Syrien begann, als der demokratisch gewählte Präsident die Pipelines die andere Staaten durch Syrien legen wollten abgelehnt hat.

@mlz

Gefährliche Unwahrheiten hier!
Afrika hat sein Desaster ganz alleine zu verantworten, beschäftigen Sie sich mal mit der Kultur. Dort wird es nie eine Geburtenrate, Sozialsystem und nicht mal geregelte Arbeit geben, und zwar einzig und alleine darum, weil die dort keinen Bock haben! Punkt!
Reden Sie mal mit ausländischen Investoren und Unternehmen, da werden Ihnen die Augen geöffnet!
Und zum Schluss, wo steht geschrieben, das Deutschland für alles was in der Welt schief läuft, gerade stehen soll!?

@meta1960 14:25

ich brauche nur ein Wort zu wissen und das ist das Zauberwort zur Frage 2, und der Schlüssel egal wo ich herkomme.

andererseits

Ich glaube Sie verwechseln etwas. Nicht der braune Kaffeesatz will das Asylrecht abschaffen. Der will das es eingehalten wird. Linke und Grüne wollen das. Asyl und Migration sind zwei verschiedene Sachen.

Schwarzafrikaner

Danke für den sehr informativen Bericht- was mich allerdings sehr gestört hat, war die zweimalige Nennung des aus der Kolonialzeit stammenden Begriffs des “Schwarzafrikaners“, der zum einen rassistisch ist und zum anderen viele Vorstellungen impliziert, die angesichts der aktuellen öffentlichen Diskussion nicht förderlich sind. Als absoluter Fan des ÖRR würde ich mir mehr Sensibilität bei der Wortwahl wünschen

Flüchtlingsdeal stoppen - Türkei endlich entlasten

Ich hoffen Präsident Erdogan wird bald diesen einseitigen (zu Lasten der Türkei) "Deal" endlich aufkündigen. Die Flüchtlinge sind auch nicht das Problem der Türkei. Das Land ist nur Durchgangsstation.

Das ist nur eine Angelegenheit zwischen der EU und den Flüchtlingen, egal ob aus Afghanistan, Syrien oder sonstwoher.

...dann Frage ich mal ganz lieb!

03. August 2018 um 15:30 von Jon Schnee

Ihnen als vermutlichem Passdeutschem steht zuallererst frei, es sich in der Hängematte des deutschen Sozialsystems gemütlich zu machen. Freuen Sie sich auf die Unterstützung und Geduld erfahrener Sachbearbeiter. Wenn Sie soviel Neid spüren gegenüber den Hilfsmaßnahmen für die Ärmsten der Armen, anstatt froh zu sein über eine gesicherte Existenz in einem friedvollem Umfeld, seien Sie Stolz, nehmen Sie Ihren Restmut zusammen, und nutzen Sie alle Möglichkeiten, die dieses reiche Land Ihnen bietet, aus. Die Solidarität in diesem Land wird Sie unterstützen - mit dem zum Leben notwendigen, aber mehr auch nicht.

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