Ihre Meinung zu: Zentralafrikanische Republik: Drei Russische Journalisten getötet

1. August 2018 - 14:42 Uhr

In der Zentralafrikanischen Republik sind drei Moskauer Journalisten getötet worden. Sie hatten über die Aktivitäten einer russischen Söldnertruppe in dem Bürgerkriegsland recherchiert. Von Markus Sambale.

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Kommentare

Es gibt Ecken in der Welt die

Es gibt Ecken in der Welt die sollte man besser meiden, die Zentralafrikanische Republik gehört sicherlich dazu.

Spekulationen

Hier wird schon wieder mal raffiniert zwischen den Zeilen eine Fährte ausgelegt, Putin steckt hinter den Morden und Putin schickt als Söldner getarnte Soldaten nach Afrika, nichts als Spekulationen, aber die Atlantic Council Propaganda läuft wieder mal auf Hochtouren, by the way wie viele US- und GB-Söldner sind weltweit unterwegs, stecken die Regierungen dahinter? Schicken die Amerikaner und die Briten als Söldner getarnte Soldaten nach Afrika?

Geheimhaltung kann lebensrettend sein,

muß es aber nicht, wie man hier leider sieht. Da sich diese Männer nur Touristenvisa besorgt haben, können nun alle offiziellen russischen Stellen ihre Hände in Unwissenheit (Unschuld) waschen.

Hätten sie sich Berufsvisa besorgt, hätten sie wohl Probleme bei der Hinreise gehabt, aber dadurch genau gewusst, wie gefährlich diese Recherche sein kann. Und man könnte die russischen Stellen nun zwingen, genau zu schauen, was da los war/noch ist.

Russlands Kleptokratie

verträgt Wahrheiten nicht. Der russische Neoimperialismus unter dem "starken" Führer Putin soll glänzen fürs eigene Volk. Da werden Nestbeschmutzer häufig kalt gemacht und erschossen oder vergiftet. Nichts neues und es reiht sich ein in die vielen vielen weiteren Journalistenmorde

Mal wieder kritische russische Journalisten tot

Russland hat von den Recherchen nichts gewusst? Lächerlich. Der russische Geheimdienst hat seine Augen und Ohren überall.

Die Bedrohungen, Körperverletzungen und Morde an kritischen russischen Journalisten sind mit Einzelfällen oder Zufall schon lange nicht mehr zu erklären.

Waffenlieferungen und militärische Einsätze

Ich bedauere es sehr das diese Menschen ihr Leben verloren haben.
Aber der Satz über die Stabilisierungsbemühungen der UN und einiger EU-Länder in dieser Region klingt schon wieder so, als ob man sich moralisch aufplustert und man keine Interessen auf Kosten anderer verfolgen würde.
Gibt genug andere Staaten welche Ihre Waffen für einige Millionen und Mrd. in Kriesenregionen absätzen und diese Somit eigenen Werte verraten und gleichzeitig ungehemmt andere für das gleiche tadeln, oder sich in diesem Fall als interessenloser Akteur präsentieren; Stichword Saudi-Arabien, Leopard Panzer -> Yemen

allein im Jahr 2017

sollen nach "Reporter ohne Grenzen" weltweit mindestens 65 Journalisten getötet worden sein weil sie über Tabu-Themen wie Korruption oder organisierte Verbrechen berichten wollten. Etwa die Hälfte der Opfer sind ausserhalb direkter Kriegsgebiete ums Leben gekommen.
Wieviele dieser Journalisten wollten über Sauereien von RU berichten?

Russische Söldner in der Zentralafrikanischen Republik und die Ermordung von 3 kritischen russischen Journalisten lassen doch einige Fragen an die russische Regierung und die eifrigen Russlandfreunde aufkommen. Ich bin auf ihre Ausreden sehr gespannt.

alles klar

Nach dem Durchlesen des Artikels sollte doch eigentliche jedem klar sein, dass nur die russische Regierung dahinter stecken kann.
Die drei Journalisten auf geheimer Mission, finanziert durch einen in Ungnaden gefallenen Oligarchen haben wahrscheinlich gestört.
Vielleicht hätten sie lieber über den Einsatz amerikanischer oder britischer Söldner berichten sollen, dann würden sie vielleicht noch leben.

Sehr interessant. Über

Sehr interessant.
Über Journalisten, die in Afrika über Blackrock oder die Französischen Söldnertruppen recherchieren, verschwinden leider ohne Erwähnung oder werden im Westen wegen diverser Ausnahmezustands-Gesetze sogar aktiv diffamiert und bestraft.

Natürlich ist es ein jammer und man kann nur hoffen, dass die Täter gefunden und in einem ordentlichen Prozess verhört werden.

Die unterschwelligen Botschaften kommentiere ich diesmal nicht, da die Liste der zensierten Kommentare eh schon 95% ausmacht ;( - Kritikfähig ist anders!

herje, die Russen schicken Söldner in andere Länder ...

die Franzosen und vor allem die USA schickte seit ewigen Zeiten Söldnerheere in Kampfgebiete. Wirklich interessant an der Geschichte ist etwas anderes: "Finanziert wurde ihre aktuelle Recherche-Reise von dem im Ausland lebenden Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski." Ein Oligarch (jemand der sich mit Gewalt als Verbrecher nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion extrem bereichert hat und dann ins Ausland abgesetzt hat) finanziert regierungskritische Pressearbeit.

Mutige Männer sind tot

Einer der gefährlichsten Jobs der Welt: als russischer Journalist nicht nach der Kreml-Pfeife tanzen.

Die tragische Liste der in Russland oder über Russland berichtenden Journalisten wird länger.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_journalists_killed_in_Russia

russische Söldner?

... in der Zentralafrikanischen Republik? Ich dachte dort sind wegen dem Krieg gegen die Islamistischen Rebellen im Norden Soldaten der Afrikanischen Union im Einsatz, unterstützt von einem großem Kontingent französischer Soldaten?
Natürlich nur wegen der Menschenrechte und nicht um die großen Uranvorkommen im Land zu schützen welche in Besitz des staatlichen französischen Orano Konzerns sind.

Und für welche Seite?

Und für welche Seite arbeitet die Firma Wagner denn? Die Info fehlt mir irgendwie.

Das Staaten lieber Söldner einsetzen ist ja nun nichts ungewöhnliches, die USA arbeitet seit Jahren so, aus exakt den Beweggründen die im Artikel dem Russischen Staat vorgehalten werden.
Ja es ist nicht legitim, aber wenn dann sollte man nicht einzelne anschwärzen sondern das System an sich.

Wer sich so in Gefahr

begibt zu so einen heißen Thema mit kämpfenden russischen Söldnern muss sich damit abfinden das man an die falschen Leute kommt.

Wer sich in Gefahr begibt ....

es versteht sich, dass um den Tod der drei Journalisten getrauert wird.
Aber ich denke, dass jeder Journalist ob Russen oder aus anderen Ländern, der in gefährlichen Regionen dieser Welt aktiv ist, auch immer mit dieser Gefahr umgehen muss und sein Leben verlieren kann.
Wenn wir ehrlich sind, jeder liest, sieht oder hört die Berichte aus diesen Ländern. Geschieht nichts, nehmen wir die Meldungen unter vielen wahr, ohne an die Überbringer zu denken, geschieht etwas, sind wir betrübt, aber bei der nächsten Meldung aus einem Krisengebiet ist es vergessen.
Solange es Kriege gibt, gehört auch das dazu.

Typische Reaktion der russischen Regierung

Frau Sacharowa hätte sich das vorgeheuchelte bedauern und die überhaupte Erwähnung auch sparen können. Der russischen Regierung gehen solche Fälle sonst wo vorbei. Es wäre kein Wunder wenn man von dieser Tat wusste auch wenn man sie nicht befohlen hat. Die Hände macht sich das Kreml-Regime um Putin selber sowieso nicht schmutzig, die haben dafür ihre Leute.

Cui bono?

Ah, mal wieder eine Möglichkeit, den "bösen Russen" anzuprangern? Ein hässliches Kapitel, sicherlich. Jedoch: Wie steht es denn mit den anderen ach so altruistischen "global playern" der internationalen Politik? In welchen Ländern stehen deren Söldner, Militärberater, Ausbilder? Wo wird von wem eifrig mitgemischt im blutigen Spiel? Da gäbe es sicher reichlich Berichtsbedarf...

Chodorkowski?

Wie ist der nochmal in wenigen Jahren vom Parteisekretär zum Milliardär geworden?

Eine Schande, dass man sich an

Jornalisten vergreift! Wir sollten bedenken, Journalismus bringt Licht in die Abgründe der Außenpolitik und ist wichtig! Ich hoffe, dass die Täter und vor allem die Hintermänner gefunden werden. Leider kommen die Hintermänner oft aus den Reihen von Regierungen und die haben ja Narrenfreiheit, was Verbrechen angeht! Mein Beileid an die Familien der getöteten!

Warum nur?

Warum sitzen die Mächte dieser Erde nicht gemeinsam en einem Tisch und regeln gemeinsam die großen Fragen der Menschheit. Nein, wie Kleinkinder in der Sandkiste hauen die sich gegenseitig ihre Sandburgen kaputt, damit niemand einen Vorteil hat.
.
Die Vrorgänge in der Ukraine waren vom Westen gesteuert (vergleiche dazu den Umsturz gegen Allende in Chile, den gegen Mossadegh in Persien etc.). Darüber verliert man kein Wort. Dass Russland die seit 300 Jahren als russischer Flottenhafen fungierende Krim (Sevastopol) übernommen und gemäß Volksabstimmung legitimiert wurde, das wird als Verbrechen hingestellt.
.
Und natürlich passt der Mord an den drei armen Journalisten vorzüglich in die Verschurkungsstrategie gegen Russland. Wie im Falle Skripal, so könnten auch hier, wie übrigens am Maidan, fremde V-Leute das Ding gedeichselt haben.

Herrschaft d. Rechts ......

Vielleicht eine Warnung an Chodorkowski, es nicht zu weit zu treiben, seit er wieder in Freiheit ist.
Der Arm d. Rechts u. d. Gesetze ist lang .
Und das ist gut so !
Natürlich wird seitens d. Westens wieder versucht,
Moskau dafür verantwortlich zu machen . ein Armustzeugnis d. westlichen Politik !
Chodorkowski kann nicht gewinnen, das sollte er einsehen .
Auch das ist gut so !
Hier gilt d. Herrschaft d. Rechts .

Was sollte....

jetzt wirklich überraschen? Überall auf der Welt begeben sich Journalisten in Lebensgefahr, wenn sie über Bereiche berichten, die von manchen Kreisen als sensibel oder tabu bewertet werden. Es gibt da auch keine Unterschiede in den Ideologien. Ob eine Journalistin auf Malta, eine Journalistin in Russland oder jetzt die Zentralafrikanische Republik. Ich vermute, daß es auch eine unbekannte Anzahl von vermißten Journalisten in z.B. Mexico oder Brasilien, Pakistan, Afghanistan oder in China gibt und auch für etwaige Autounfälle z.B. in den USA würde ich nicht die Hand ins Feuer legen. Spurloses Verschwinden ist jedenfalls günstiger, da nur neue Verschwörungstheorien entwickelt werden können, über die ganz schnell Gras wächst.

...Mord im Dunkeln...

Mindestens 3 verschiedene Interessenparteien...

...Hoffentlich kommen wenigstens irgendwann die Aufzeichnungen ihrer Erkenntnisse an die Oeffentlichkeit...

Mein Beileid an Alle Angehoerigen der Ermordeten...

"... er will alles dafür tun ..."

Wie will dieser Oligarch das bewerkstelligen? Schickt er noch mehr Bauern ins Feld. Ein Bericht von "investigativen" Journalisten, die von irgendeinem Oligarchen bezahlt werden/wurden kann man sicher so viel vertrauen, wie einem Bericht, das von einem Despoten in Auftrag gegeben wird/wurde.

Schade um die Hinterbliebenen und um die Menschen insgesamt, dass diese ihre täglichen "Brötchen" auf diese Art verdienen, dass man für Oligarchen, dem Oligarchen genehme Berichte erstellt und den Tod findet.

Oligarchen in und aus Russland haben ihre Milliarden nicht durch persönliche und freundliche Führung der Mitarbeiter erwirtschaftet und kein einziger dieser Oligarchen muss hier in der BRD als "Kämpfer für Rechte und Freiheit" verkauft werden. Jedem sollte klar sein, dass diese Oligarchen skrupellos sind, wenn es darum geht, deren Interessen durchzusetzen. Grenzen sind/waren für die Massen, nicht für Oligarchen, sonst würde die Welt etwas anders aussehen!

"Offiziell darf Russland als

"Offiziell darf Russland als einziger Staat Waffen an das afrikanische Land liefern. Die UN und einige EU-Länder bemühen sich dort mit Militärmissionen um eine Stabilisierung der Lage." -
Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich verlor um 2013 massiv an Einfluss, weil die von F. Unterstützte damalige Regierung von den damaligen Rebellen vertrieben wurde.
Diese wiederum sind seitdem an der Macht, und werden offensichtlich von RU militärisch unterstützt.

Die Franzosen unterstützen also die Rebellen, die natürlich möglichst wieder an die Macht kommen sollen.

auf private Einheiten verzichten

Dei USA haben seit langem ihre privat betriebenen Blackwaters, die Russen nun auch ihre Wagner-Truppen: Kämpfer, die - ohne Soldaten zu sein - ihr Unwesen treiben. Sie kämpfen außerhalb aller Regeln, sind oft besonders brutal, werden für ihre Vergehen aber nicht belangt. Und wenn es sie selbst einmal "erwischt", wird (vor allem bei Blackwater) in unseren Medien auch noch von "zivilen Opfern" schwadroniert.

Um jeden getöteten Menschen ist es schade. Es wäre aber gut, wenn beide Seiten auf ihre privatwirtschaftlich betriebenen Kampfeinheiten verzichteten.

Die Wahrheit stirbt immer zuerst

Besser kann man so einen Dreifachmord wohl kaum umschreiben!

Vielleicht finden aber andere, ebenso mutige Journalisten heraus, was wirklich geschehen ist!

Wie gehabt

Es sterben drei regiemekritische Journalisten, keiner weiß was, keiner war es, wie immer.
Ein verlogenes Staatssystem.

Merkwürdig, ich dachte, die

Merkwürdig, ich dachte, die russische Armee sei eine reine Verteidigungsarmee. Wurde uns das nicht öfter mal so erzählt? Sie verteidigte schon mal Russland in Syrien, so wie die Bundeswehr Deutschland am Hindukusch verteidigte.

Das sind nicht die ersten Kriegsberichterstatter..

..die in einen Bürgerkrieg gewaltsam umkommen!

Und die letzten werden diese Leute auch nicht sein!

So einfach ist das!

Hexenjagd

Es ist furchtbar miterleben zu müssen, wie aus der Verrohung des Denkens die Verrohung der Sprache und schließliche die Verrohung des Handelns folgt.
Wer Journalisten als Staatsfeinde betitelt und sich als Regierung ein Urteil darüber erlaubt, wer ein guter und wer ein schlechter Journalist ist, macht sich nicht nur mitschuldig an der tatsächlich freigegebenen „Hexenjagd“ auf Journalisten. Nein, er ist Hauptschuldiger aller dieser Verfolgungen, Nachstellungen, Inhaftierungen, Misshandlungen und schließlich Morden an den wenigen mutigen Journalisten, die wir weltweit noch haben.

Ebenso furchtbar ist es zu erleben, wie vielen in komfortabler Sicherheit lebenden Zeitgenossen dazu nur „Selber schuld“ einfällt.

Ausländische Söldnertruppen

in Afrika und Moskauer Journalisten.
Und was da vorgeht genaues weiss man nicht ? Heimlichkeiten sind in der Regel Schlechtigkeiten...
Wenn endlich mal was durchsickert, ist dass mal ein Anfang.
Da müssten mal die Karten auf den Tisch und eine Bestandsaufnahme gemacht werden.
Unparteiische Möglichkeiten zur Aufklärung schaffen sonst wird das nie etwas...

re pkeszler

"Russische Söldner in der Zentralafrikanischen Republik und die Ermordung von 3 kritischen russischen Journalisten lassen doch einige Fragen an die russische Regierung und die eifrigen Russlandfreunde aufkommen. Ich bin auf ihre Ausreden sehr gespannt."

Für Ausreden müssten doch erstmal Tatsachen auf den Tisch, für die man Ausreden finden muss.

Sie haben es etwas zu eilig bzw. Sie warten gar nicht erst auf Tatsachen.

Berufsrisiko?

Es ist sicherlich traurig, dass die drei Journalisten getötet wurden. Aber bei der spärlichen Informationslage gleich wieder vorab jemanden zu verurteilen halte ich für gewagt...
Investigativ—Journalisten haben sich den Beruf freiwillig ausgesucht, — eine Reise in ein Bürgerkriegsland birgt nun mal mehr gefahren als ein Erholungsurlaub auf Malle. Gründe für die Morde mag es reichlich geben, und dienen wird es mehreren Parteien!

Russland liefert Waffen und

Russland liefert Waffen und die UN und die EU bemühen sich um Frieden. Was für eine Arbeitsteilung....

"Friendly" Fire?

Erstens: Natürlich beantragt man für ein solches Vorhaben Touristenvisa. Zweitens: Natürlich wusste das Außenminesterium über die Bewegung der Getöteten bescheid. Alles andere wäre ein Armutszeugnis gegenüber den Auslandsdiensten. Drittens: Außerhalb des eigenen Hoheitsgebietes, sogar in einem Kriegsgebiet - das ist für mögliche Gegener aus dem eigenen Land quasi ein SIlbertablett, um sich unliebsamer Landsleute zu entledigen, ohne sich auf diplomatisch-politischer Ebene die Finger schnutzig zu machen.
Ich behaupte nicht, dass es sich so abgespielt hat, verwundert oder gar erstaunt wäre ich sicherlich nicht.

Es werde alle Bereiche

Es werde alle Bereiche privatisiert, auch der Krieg.

Die Staaten machen sich nicht mehr die Finger schmutzig!

privat bezahlte Söldner

Was tagesschau.de vergessen hat zu erwähnen, kann man auf zeit-online nachlesen: " Die bezahlten Kämpfer gehören nicht zur Armee, sondern werden Medienberichten zufolge privat finanziert. Der Name Wagner ist ein Pseudonym des Ex-Geheimdienstoffiziers Dmitri Utkin, der die Truppe gegründet hat. "

re Don-Corleone: Unfassbar

„Vielleicht eine Warnung an Chodorkowski, es nicht zu weit zu treiben, seit er wieder in Freiheit ist.
Der Arm d. Rechts u. d. Gesetze ist lang .
Und das ist gut so !“

Ich hätte nicht gedacht, dass meine Analyse von vorhin derart brutal hier bestätigt wird. Unfassbar!

Hintergrundbericht zur Arbeit dieser Journalisten jetzt wichtig!

Wann immer Journalisten umgebracht werden, ist es wichtig, ihre Artikel und Recherchen fortzuführen!

Ich wünsche mir einen detaillierten Hintergrundbericht was diese Journalisten aufdecken wollten!

Jegliche Tendenzen zur Vertuschung dürfen nicht zugelassen werden. Und Hintergrundberichte zu den Recherchen wären ein Mittel, den Leuten einen Strich durch die Rechnung zu machen, die hier vermutlich die Recherchen blockieren wollten!

16:29, Stefanqwer

>> Und wenn es sie selbst einmal "erwischt", wird (vor allem bei Blackwater) in unseren Medien auch noch von "zivilen Opfern" schwadroniert.<<

Könnten Sie dafür vielleicht ein Beispiel nennen? Wo in "unseren Medien" getötete Söldner als zivile Opfer bezeichnet wurden?

15:56 von DeHahn

Die Krim und die Ost-Ukraine sind Gebiete der Ukraine, da kann Russland wegen mir 1000 Jahre einen Hafen auf der Krim gehabt haben! Russland hat die Ukraine angegriffen, Völkerrechtswidrig! Die Ukraine hatte, nach dem Zerfall der UDSSR, ihre Atomwaffen an Russland abgegeben und von Russland die Zusage bekommen, dass die Grenzen geachtet werden. Insofern ist ihr Statement nicht akzeptabel! Gleichwohl ist es ja auch in den USA Mode geworden, internationale Abkommen zu brechen.

Am 01. August 2018 um 15:55

Am 01. August 2018 um 15:55 von Felina2

Chodorkowski?

Wie ist der nochmal in wenigen Jahren vom Parteisekretär zum Milliardär geworden?

Die selbe Frage kann man auch über Putin stellen!

@ karwandler um 17:23

"Sie haben es etwas zu eilig bzw. Sie warten gar nicht erst auf Tatsachen."

Darum geht es doch und Sie haben vollkommen recht. Keiner weiß warum aber man muss der erste sein der weiß wie es sein könnte. So funktioniert Meinungsbildung in der heutigen Zeit. Bald kommt noch ein Kommentar dazu, von dem sich natürlich die Redaktion wegen der eigener freien Meinungsfreiheit des Kommentators freundlichst im im Text distanziert. Dann wird klar wohin die "Reise" geht.

Chodorkowski - kein unbeschriebenes Blatt.

@15:20 von Demokratisch
Er gehört zu den mit größter Wahrscheinlichkeit kriminellen Oligarchen, die das Land unter Jelzin ausgeraubt hatten und zu unermesslichem Reichtum gekommen sind.

Dass Russland für gefährliche Einsätze Söldner benützt, halte ich aus logischen Gründen allerdings durchaus für wahrscheinlich. Warum sollte es R. anders halten als andere Länder wie Fr., und vor allem die USA.
Deren Söldnereinsätze sind massenhaft bekannt geworden - und auch gefürchtet (Irak, Syrien, selbst in der Ukraine, dann oft als "Berater" etc.).

Und Frankreich hat traditionell mit der "Fremdenlegion" so etwas Ähnliches schon lange.

Zentralafrikanische Republik:Drei russische Journalisten getötet

Die zentralafrikanische Republik ? Da toben doch eher die Franzosen herum.Das Land ist in der Franc-Afrique-Zone,hat also noch nicht mal eine eigene Währung.

Aber Chodorkowski als Geldgeber für Aufklärung ? Der sollte lieber seine Vergangenheit aufarbeiten:Gegen Jukos gab es bis 2004 28 Milliarden $ Steuernachforderungen.Mitte der neunziger Jahre hatte das Kabinettsmitglied Chodorkowski in einem Insidergeschäft mittels seiner "Internationalen Technikbank"die Mehrheit an Jukos erworben(Aktien-Kredit-Swaps).Dabei verpfändete die damalige Regierung Unternehmensanteile zu Schleuderpreisen.

Am 01. August 2018 um 14:58 von Lusit

Hier wird schon wieder mal raffiniert zwischen den Zeilen eine Fährte ausgelegt, Putin steckt hinter den Morden und Putin schickt als Söldner getarnte Soldaten nach Afrika.........

Mit der Meinungsmache der heutigen super Populisten, wie Trump Putin Erdogan gegen Presse und Journalisten ist diese Fährte durchaus brerechtigt!

re 16:58 Frank von Bröckel: Achselzucken

„Das sind nicht die ersten Kriegsberichterstatter..
..die in einen Bürgerkrieg gewaltsam umkommen!
Und die letzten werden diese Leute auch nicht sein!
So einfach ist das!“

Schwer, auf so etwas abgewogen zu reagieren.
Nur so viel:
Das es so viele Menschen gibt, die selbst solche Geschehnisse mit einem Achselzucken abtun, ermöglicht es wenigen Verbrechern an bestimmten Machtstellen, solche Verbrechen nicht nur zu begehen bzw. in Auftrag zu geben.
Sie können sich sogar noch damit brüsten, in dem sie sich über die Opfer lustig machen.
Alles sehr traurig! Und sehr sehr dumm!

re krittkritt: Warum?

„Dass Russland für gefährliche Einsätze Söldner benützt, halte ich aus logischen Gründen allerdings durchaus für wahrscheinlich. Warum sollte es R. anders halten als andere Länder wie Fr., und vor allem die USA.“

Und deshalb durften die Journalisten also nicht recherchieren?

Nicht nur Russland

Nein, ich bin kein Freund vom Putin Regime!

Dennoch will ich schon darauf hinweisen das die USA seit Jahrzehnten mit solchen „Privatfirmen“, oder meinetwegen Söldner, überall auf der Welt agieren. So vermeiden Regierungen offiziell in Konflikte einzugreifen und lassen dadurch Regeln beiseite.

Nicht nur das, die USA haben außerdem mit der CIA eine Institution die auch als fraglich gelten darf. Es gibt erwiesene Fälle der Einmischung in die Konflikte anderer Staaten, bis hin zum Regierungssturz, z.B. in Südamerika!

Chodorkowski? Ah!

Na wenn Herr Chodorkowski entsetzt ist, kann es sich ja wohl nur um die übliche mediale Bösewichts-Keile gegen Putin handeln.

" ... 'Kritiker' beklagen ... (Konjunktiv, Konjunktiv, Konjunktiv) ... " klingt es im Text an, aber eben jene schaffen es nicht im Ansatz, eine Verbindung zwischen Putin und "Wagner" herzustellen.

Ansonsten hätte Herr Sambale doch bestimmt etwas vorzuweisen, newohr?

Übrigens -- hat man jemals versucht, die Bush Jr.- oder Obama-Administrationen wegen ihrer üblen Blackwater-, Xe- bzw. Academi-Beauftragungen im Irak usw. an den Pranger zu stellen?

18:55 von teachers voice

"Sie können sich sogar noch damit brüsten, in dem sie sich über die Opfer lustig machen.
Alles sehr traurig! Und sehr sehr dumm!"

Ein paar Beispiele wären nicht schlecht.

18:59, JueFie

>>Nicht nur Russland
Nein, ich bin kein Freund vom Putin Regime!

Dennoch will ich schon darauf hinweisen das die USA seit Jahrzehnten mit solchen „Privatfirmen“, oder meinetwegen Söldner, überall auf der Welt agieren. So vermeiden Regierungen offiziell in Konflikte einzugreifen und lassen dadurch Regeln beiseite.

Nicht nur das, die USA haben außerdem mit der CIA eine Institution die auch als fraglich gelten darf. Es gibt erwiesene Fälle der Einmischung in die Konflikte anderer Staaten, bis hin zum Regierungssturz, z.B. in Südamerika!<<

Das ist alles bekannt.

Aber was hat das mit dem Mord an den drei Journalisten zu tun?

Es ist hier immer so: wenn eine Schweinerei der Amis aufgedeckt wird, rufen ihre Freunde "die Russen aber auch!" und umgekehrt.

Ich finde dieses Spiel mehr als öde.

Am 01. August 2018 um 19:00 von edding

Übrigens -- hat man jemals versucht, die Bush Jr.- oder Obama-Administrationen wegen ihrer üblen Blackwater-, Xe- bzw. Academi-Beauftragungen im Irak usw. an den Pranger zu stellen?

JA, US Congress, Blackwater hearing,ist doch allgemein bekannt!

So langsam langweilen mich

So langsam langweilen mich die ewig gleichen Unterstellungen: 3 russische Filmemacher, Systemkritiker, auf Rechechetour in der Zentralafrikanischen Republik, bezahlt von Herrn Chodorkowski, wohl liquidiert im Auftrag von Herrn Putin..... usw, usw.

Meinen

Respekt für die Journalisten,ich hätte nicht den Mut in solchen Ländern zu recherchieren.
Da kommt man schnell unter die Räder wie man sieht,mein Beileid.

Ihr Tod beweist,

sie hatten recht.

patzie

Leider ist das Leben für kritische russische Journalisten auch und gerade selbst in Russland sehr gefährlich. Anna Politkovskaya ist nur eine von vielen. Im aktuellen Fall sollte man aber erst einmal abwarten. Der Beitrag der Tagesschau enthält auch keine Unterstellungen, auch wenn geradezu reflexartig so etwas behauptet wird. Das gehört zur Konfliktführung im WWW halt dazu.

Verstehe die Aufregung bei

Verstehe die Aufregung bei einigen Foristen nicht.
Das Außenministerium Russlands hat heute mitgeteilt: "Russland hat nie die Anwesenheit der russischen Ausbilder in der Zentralafrikanischer Republik verheimlicht"
Also was soll man hier noch diskutieren?

@Duisburg

"Ihr Tod beweist,
sie hatten recht."

Bewiesen ist bisher nur das der Aufenthalt in Kriegsgebieten stark Lebensverkürzend sein kann.
Was aber keine neue Erkenntnis ist.

Ansonsten hält die ZAR zahlreiche Negativ Rekorde. Es ist anerkannt das Land mit dem niedrigsten BIP. Es ist das Land mit der ärmsten Bevölkerung, der jüngsten Bevölkerung. Es gibt Kindersoldaten, Sklavenhandel und Hunger.

Die drei unglücklichen Journalisten hatten vielleicht einfach nur zu gute Ausrüstung?

19:17 von fathaland slim: Artikel lesen

Im Artikel wurde mit dem Gedanken gespielt das es sich bei den Söldnern um Teile der russischen Armee oder anderer russicher Bereiche gehören und das dadurch der Verdacht eines politische Mordes an den Journalisten handelt.

Ehrlich gesagt verstehe ich Ihren Kommentar auch nicht so richtig. Entweder sind sie naiv oder haben die komplizierte Lage in der Welt mit all ihren perversen Verwicklungen noch nicht verstanden.

Fakt ist das sich Regierungen, wie der Unionsteil der Regierung bei uns, auch ein gefährliches Spiel spielen wenn sie sich zu sehr auf die Eine oder Andere Seite einlassen. Bei der Union kann man raten welche Seite das ist. Brandgefährlich sage ich da nur.

Journalisten die sich in Kriegs- oder Bürgerkriegsgebiete begeben wissen in welche Gefahr sie sich begeben, auch das hier Kräfte mitmischen die im ersten Moment nichts mit der eigentlichen Auseinandersetzung zu tun haben.

Für Soldaten der Bundeswehr gilt das Gleiche, nur das sie nicht Deutschland verteidigen, zur Zeit

Illegale Waffenlieferungen

"Offiziell darf Russland als einziger Staat Waffen an das afrikanische Land liefern."

Das ist eine gekonnte Umschreibung der Tatsache, dass nicht nur Russland Waffen dorthin liefert. (Ich gehe davon aus, dass die russischen Söldner nur eine der Konfliktparteien unterstützen.)

Welche Staaten liefern ebenfalls Waffen und haben kein Interesse daran, dass diese illegalen Geschäfte aufgedeckt werden?

Eins ist klar

Die Morde sind wohl nicht passiert, weil die 3 Journalisten ausgeraubt wurden. Das würde auch die Regierung in Zentral Afrika garnicht geduldet haben und entsprechend auf die Touristen aufgepasst haben.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie von den örtlichen Waffenschiebern, dem Warlord oder den Söldnern getötet wurden. Das Putin den Tötungsbefehl gegeben hat ist eher unwahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich. Immerhin ging es dabei um etliche Millionen an Waffenverkäufen und dem Bürgerkriegskreislauf. Aber zuvorderst haben was die Bürgerkriegler, die Waffenkäufer was davon. Sollte Russland die Exporte auf Grund russischem öffentlichem Druck einstellen müssen, so hätten die Warlords auf einmal mächtige Probleme, da dann bestimmt die Gegenseite seitens der Amerikaner und der EU mit Waffen versorgt würden. Wenn Krieg ein Mittel der Politik ist sollte man höllisch aufpassen.

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