Ihre Meinung zu: "Sea-Watch"ist korrekt registriert - darf aber nicht auslaufen

1. August 2018 - 11:34 Uhr

Die maltesische Regierung hindert das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" am Auslaufen - wegen Unklarheiten zur Zulassung. Eine Untersuchung zeigt aber: Das Boot ist korrekt registriert. Von Tassilo Forchheimer.

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Kommentare

"Rettungsschiff"

Die maltesische Regierung tut das einzig Richtige: Den Pull-Faktor reduzieren. Mit den "Rettungsschiffen" vor der lybischen Küste wird es den Schleppern massiv erleichtert, ihre kriminellen Machenschaften durchzuführen. Statt Wasser, Nahrung und Treibstoff für eine Überfahrt übers Mittelmeer muss nur die kurze Distanz bis zum "Rettungsschiff" überbrückt werden.

Das hat mit Seenotrettung nichts zu tun. Es sind Erfüllungsgehilfen der Schlepper; mehr nicht. Es mögen gute Absichten dahinter stecken, aber es wird das Sterben im Mittelmeer niemals beenden.

Der Blick nach Australien zeigt, wie es geht. NO WAY ist das Zauberwort.

Der "Kapitän" soll nicht

Der "Kapitän" soll nicht einmal ein Kapitänspatent haben

Mit diesem Schiff wird

Mit diesem Schiff wird Schlepperei und illegale Migration nach Europa gefördert, das sind Straftaten. Das Schiff gehört beschlagnahmt , Besitzer, Durchführende vor Gericht gestellt.

Unfassbar

Die Nichtregierungsorganisation sollte erwägen, einen Eilantrag beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu stellen: jeder Tag zu viel unnötig festgehalten im Hafen kann Menschenleben kosten. Schließlich werden auch die Routen im zentralen Mittelmeer weiter genutzt und bislang waren die Opferzahlen erschreckend. Mindestens die laufenden Kosten für Schiff, Besatzung und Liegegebühr haben Malta und Italien der NRO zu erstatten.
Wie der gestrige Fall des vermutlichen Rechtsbruches im Fall des Offshore-Versorgers "Asso Ventotto" zeigt: der Einsatz der zivilen Rettungsschiffe ist notwendig. Handelsschiffahrt und Versorgung der Gas- und Erdölförderung bleiben so ungestört. Auch müssen die Marineboote der Sophia-Mission wieder raus zur Patrouille auf See.
Vermutlich ist die Regierung von Malta bestrebt, eine Lösung von der europäischen Staatengemeinschaft zu erzwingen, vielleicht sogar berechtigt. Ergo: die Regierungen in Europa müssen dringend ihre Hausaufgaben machen.

Die eu sollte eine

Die eu sollte eine Gemeinschaft sein. Und wenn wir rausgeschmissen würden, weil wir uns konsequent gegen die mehrheit stellen?

@12:05 von Klausewitz

Der "Kapitän" soll nicht einmal ein Kapitänspatent haben

Wenn damit ein Kapitänspatent, wie es die Kapitäne großer Kreuzfahrtschiffe oder Frachter haben müssen gemeint ist, dann stimmt das vermutlich.

Die Frage ist doch aber, hat er einen "Führerschein" der ihn zum Führen dieses Schiffes berechtigt. Das scheint aber nicht Gegenstand des Verfahrens zu sein, also gehen wir davon aus, dass er es führen darf. Ansonsten könnte man ihn ja einfach als Kapitän ablösen und dann das Schiff wieder aufs Meer lassen.

Wenn jetzt die Niederlande auch noch bestätigen, dass das Schiff ordnungsgemäß registriert ist, dann ist jeder weitere Tag, den das Schiff festgehalten wird reine Schikane und vermutlich rechtlich fragwürdig.

Pleasure Craft

Die Sea Watch 3 ist gem. Wikipedia als "Pleasure Craft", sprich Sportboot registriert....

Hier würden mich mal Details interessieren. Ist sowas zulässig?

Es ist kein Rettungsschiff...

Es ist ein Schiff, dass die wichtigste Etappe der Schleuserroute darstellt und die Betreiber rühmen sich sogar noch mit ihrer Straftat, die letztlich nur zur Folge hat, dass sich immer mehr Migranten bewusst der Gefahr des Ertrinkens aussetzen!

Auf der anderen Seite...

...sollte man mal die Frage klären was der Begriff "Seenot" überhaupt laut Definition ist, denn der Begriff wird stark überstrapaziert. Wenn man sich wissentlich in eine Seenotsituation begibt und dies tun diejenigen doch die mit völlig überfüllten Booten den Weg über das Mittelmeer antreten, dann hat das doch mit unverschuldeter Notsituation wenig gemein. Das ist doch dann vielmehr bewußtes Herbeiführen einer Seenot um dann von den wartenden Schiffen der Hilfsorganisationen gerettet zu werden.

Dieses Schlepperschiff möchte

Dieses Schlepperschiff möchte nur wieder Unruhe stiften und die EU noch weiter destabilisieren.
Die werden keine Migranten zurück bringen wie es die Italiener jetzt tun.
Die würden die Leute sogar an der dt. Küste abliefern, nur damit linke Phantasien befriedigt werden.

Kann das Schiff bicht einen Schwung Abgelehnte...

Kann das Schiff nicht einen Schwung Abgelehnte mitnehmen bevor es eine Leerfahrt zum Schlepperaufnahmepunkt macht?

Wenn abzusehen ist, dass Straftaten mit einiger ...

... Wahrscheinlichkeit mittels dieses Schiffes begangen werden. So ist es doch nur richtig, dass es am Auslaufen gehindert wird. Nicht?

50m Sportboot?

Ein 50m Stahlkoloss als Sportboot anmelden ist zumindest fragwürdig. Besonders halt die Frage ob eine kommerzielle Nutzung vorliegt oder nicht. Nur weil die Organisation kein Profit machen darf, heißt das nicht, dass sie keinen Umsatz erzielen.

Sportboot?

Also unter einem Schiff welches als "Sportboot" registriert ist stelle ich mir zwar etwas ganz anderes vor, passt aber auch sehr gut in diese Zeit...

@OlliH 11:53

Vielleicht sollte man allen Staenkermenschen, wie Ihnen alle Steuervergünstigungen usw. Streichen und Sie am Besten gleich ganz aus Deutschland rauswerfen. Wie gefällt Ihnen diese Aussage auf Sie gemünzt?

@12:05 von Klausewitz

Wo ist diese Information her? Belege?

Ja, das Schiff ist in den NL eingetragen,

Aber verschweigt die TS wieder einmal ein kleines wichtiges Details?
Eingetragen als Sportboot und wie jeder anhand der Bilder erkennen kann ...

Menschen zu helfen ist nicht verkehrt, aber

1) Das Schiff ist als Sportboot gemeldet! Das muss doch einem Spanisch vorkommen. 2) Hielte Malta das Boot niet fest würde es voll mit Flüchtlingen wieder zurückkommen. Man könnte dann Malta Beihilfe unterstellen. 3) Wie bekannt einmal in Europa bei einem abgelehnten Asylantrag bleiben die Menschen hier/tauchen unter. Hier wird die Ehrlichkeit von Europa in Zweifelsfall die Leute herein zu lassen missbraucht. Weiss jeder. 4) Als das Boot in NL registriert ist müssten die Flüchtlinge auch dort hingebracht werden. Oder?

@ Klausewitz: Das sind absolute Fake News von Ihnen

Zunächst einmal: Es ist kein Kapitän auf der Sea Watch 3, sondern eine Kapitänin!
Diese hat seit vielen Jahren ein entsprechendes Patent.
Ihren politisch und möglicherweise auch antifeministisch motivierten Kommentar können Sie sich also sparen!
Es ist einfach ein Skandal, was sich Malta erlaubt - da können Sie noch so viel Fake-News streuen.

Das Schiff befindet sich laut

Das Schiff befindet sich laut Untersuchungsbericht in einem absolut guten Zustand, die Registrierung ist einwandfrei: Malta hindert die Sea-watch 3 unrechtmäßig an Auslaufen. Das erfordert Konsequenzen.

Was für ein Urlaubsland!

Die "Phoenix", erstes privates Rettungsschiff vor Libyen nach dem Ende der segensreichen Aktion "Mare nostrum" der Italiener (!) und von der maltesischen NGO MOAS getragen, hat mittlerweile maltesische Gewässer frustriert verlassen und kümmert sich um Rohingya-Flüchtlinge in der Andamanensee. Vielleicht hatten die MOAS-Macher ja einfach Angst, wie investigative Journalistin/-en kurzerhand weggebombt zu werden. Malta ist ein durch und durch korruptes Land, bis hinauf in die höchsten Regierungskreise. Offensichtlich braucht die EU solche Regierungen im Moment dringend, um die "Flüchtlings-Lage" in den Griff zu bekommen. Siehe Polen, Slowakien, Tschechien, Ungarn, Türkei, Italien, Österreich, Bayern ... Jeder, der in diesen Ländern Urlaub macht, sollte sich dessen bewusst sein!

@ OlliH

Wie würde denn Ihre Lösung aussehen? Erstmal alle aufnehmen, die kommen und dann mal weiterschauen?
Die EU hat weder die finanziellen Mittel, noch den Platz, um alle, die herkommen wollen, aufzunehmen. Ausserdem wäre es wohl wenig sinnvoll, die afrikanischen Länder würden "ausbluten". Es müssen langfristig Lösungen vor Ort geschaffen werden und kurzfristig muss abgeschottet oder aber die Sozialsysteme müssen abgeschafft werden bzw. "nur" mit Naturalien aufrecht erhalten werden. So, wie es jetzt läuft, funktioniert das jedenfalls nicht. Das sollte doch jedem langsam mal klar werden.

Die NGO Schlepper müssen

Die NGO Schlepper müssen gestoppt werden.
Es wäre wesentlich einfacher, eine direkte Fährverbindung ein zu richten. Da kämen zwar noch mehr Leute, aber die Schlepper gingen Bankrott. Und man könnte direkt im Hafen das Asylgesuch klären.

@ Superschlau (19:00): Diese NGOs sind keine Schlepper!!

@ Superschlau

Zu dem hier:

Die NGO Schlepper müssen gestoppt werden.

Was soll bitte ständig ihr unbegruendeter Hass gegen private Rettungsgesellschaften?? Denn sowas gibt es bei uns mit der DLRG und mit anderen auch! Außerdem sind die keine Schlepper! Darueber hinaus ist diese illegale und eu-rechtswidrige Festhalten von dieser Seawatch3 ein klarerr Verstoß gegen die SOLAS-Bestimmungen und damit gegen das Völkerrecht! Weiterhin haben die Retter bereits ein weiteres Schiff aus Marseille losgeschlagen:

https://tinyurl.com/yd6awcph
n-tv.de: "Aquarius" nimmt Seenotrettung wieder auf (Mittwoch, 01. August 2018)

Nach einem einmonatigen Aufenthalt in Marseille ist das Flüchtlings-Rettungsschiff "Aquarius" wieder ausgelaufen. Doch die Bedingungen für Seenotrettung im Mittelmeer haben sich drastisch geändert. Die Crew hat reagiert.

Und zu dem hier:

Es wäre wesentlich einfacher, eine direkte Fährverbindung ein zu richten.

Die gibt es leider nicht.

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