Ihre Meinung zu: Nach den Waldbränden: Mati rückt zusammen

31. Juli 2018 - 7:16 Uhr

Durch Waldbrände haben die Einwohner von Mati ihr ganzes Dorf verloren. Griechenlands Regierung verspricht schnelle Unterstützung - und warnt: Die Gefahr ist noch nicht vorbei. Von Michael Lehmann.

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Kommentare

Frühzeitig gießen. Wenns

Frühzeitig gießen. Wenns erstmal brennt, ist es zu spät. Vielleicht auch mal über sprinkleranlagen in solchen gebieten nachdenken. Im skigebiet funktioniert das prima.

Auch hier muss man lernen

Schlimmer geht es für viele kaum noch. Da ist schnelle Hilfe ein Muss.

Ich bin entsetzt, wie unwissend und ungebildet manche Forste auch hier gepflegt werden: Schuttabladungen zur Wegbefestigung mit Glasbruch mitten durch den Wald auf belichteten Wegen!
Wer hier noch so dumm agiert, der sollte aus dem Amt gejagt werden.
Mal sehen, ob man hier wenigstens Kies über den Schutt bringen lässt, um die Brennglasfunktion von Bruchglas zu unterbinden... mal abgesehen von den kaputten Fahrradreifen und zerschnittenen Hundefüßen.

Trauer

Eine große Traurigkeit überkam mich, als ich die katastrophalen Berichte hörte.
Die Brände in Griechenland sind nicht neu und leider auch oft durch Brandstiftung entstanden. Das macht die Sache noch viel schlimmer. Diesmal hat es so viele menschliche Opfer gegeben. Trauer und Wut vereinen sich, sollte es tatsächlich Brandstiftung gewesen sein.
Den Betroffenen wünsche ich viel Kraft und hoffentlich erhalten sie Hilfe.

Planlos bebautes Land und Missorganisation hat schlimme Folgen!!

Die Brände in Griechenland werden sich höchstwahrscheinlich auch in der Zukunft fortsetzen. Leider. Die Griechen lernen nicht aus ihren Fehlern. Mein Beileid an die Opferangehörigen!

@Superschlau um 08:00Uhr

Die Idee mit den Sprinkleranlagen hört sich gut an, dürfte aber schwer zu realisieren sein. Natürlich gibt e Schneekanonen in Skigebieten, aber die Gebiete sind doch vergleichsweise eingegrenzt. Hinzu kommt, daß die Brände nicht immer geographisch vorhersagbar sind und abhängen davon, ob sie als Bauland geeignet sind oder wie dicht und welcher Art der Bewuchs ist und ob ein Brandherd schnell erreichbar ist. Ich würde flächendeckende Luftüberwachung und beim geringsten Anzeichen sofortigen Einsatz eines Löschhubschraubers für sinnvoller halten.

@falter

Es würde schon reichen, diese sprinkler un bebautes gebiet zu installieren. Der olivenhain erholt sich. Die evtl illegal gebaute Siedlung nicht.

Besser recherchieren...

Berichten Sie doch mal über die Gesetzesänderung von 2014, die den freiwilligen Feuerwehren in Griechenland untersagt Feuer zu löschen und nur auf Anforderung der Berufsfeuerwehr zu agieren. Diese nämlich braucht oftmals ca. 1 Stunde um zum Brandherd zu erscheinen. Hier hätten Menschenleben gerettet werden können. Aber Hauptsache der korrupte Staatsapparat funktioniert und die Lobbyisten bereichern sich nach wie vor. Kommt einem doch irgendwie bekannt vor. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/waldbraende-in-griechenland-g...

Sprinkleranlagen sollen die Wälder schützen?

Das kann nicht ernst gemeint sein.
Für einen Scherz allerdings ist das Thema nicht geeignet.
Bin ratlos...

unfähiges bleibt ein entwicklungsland

traurig aber wahr ist, das griechenland, obwohl es in europa ist und mittel hat , einfach ein entwicklungsland bleibt und von korruption fetternwirtschaft bestimmt wird.
jedes jahr das gleiche in sachen waldbrände und jedes jahr das gleiche, keine mittel, keine ausrüstung, kein etabliertes warnsysthem usw.
da werden milliarden für rüstung ausgegeben, wobei dieses auch nicht greift da griechenland unfähig ist sich sinnvoll zu verteidigen und seine aussengrenzen zu schützten.
hier ist die regierung 100% verantwortlich. wer mit einer gefahr lebt aber nicht unternimmt ist schuldig. es wird auch nichts bringen, denn griechenland ist einfach zufrieden mit diesem korrupten systheme.
wer sein volk nicht schützen kann sollte schnellstmöglich gehen.

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Freiwillige lokale

Freiwillige lokale Feuerwehren in Griechenland haben beklagt, dass aus berufsständischen Interessen die griechische Lobby der Berufswehren vor wenigen Jahren erst ein Gesetz erwirkt hat, wonach das Löschen allein im Monopol der Berufswehren steht. Seitdem war den vorher stets als erste lokal vor Ort wohnenden freiwilligen Wehren das Löschen gesetzlich verboten. Es scheint dringend nötig, dieses Gesetz aufzuheben und Gefahrenabwehr über berufsständische Interessen zu stellen

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