Ihre Meinung zu: Mali: Wahl in einem Klima der Unsicherheit

29. Juli 2018 - 21:48 Uhr

Bei der Präsidentschaftswahl in Mali zeichnet sich eine geringe Wahlbeteiligung ab. Ein Grund ist die Angst vor Anschlägen islamistischer Terroristen. Erste Ergebnisse werden Mitte der Woche erwartet.

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Kommentare

tolle Sache

so mit Demokratie und freien Wahlen
… wenn man unbeschadet vom Wahllokal wieder nach Hause kommt
wobei ich mich schon frage,
ob wir uns da nicht zu sehr in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen
vor 100 Jahren waren jeder hierzulande von dem Sinn der Kolonien überzeugt,
heute heißt das Mainstreamdenken Demokratie nach westlichem Vorbild
und wenn sich in 100 Jahren wieder was ändert (in unserem Denken) werden wir wieder mit vollster Überzeugung lostigern und die Welt mit unseren Ideen beglücken
wir die immer die absolute Wahrheit besitzen

"Die größten Chancen wurden dem amtierenden Staatschef ... Er kann jedoch nur eine dürftige Bilanz vorweisen. Die Sicherheitslage verschlechterte sich während seiner Amtszeit, zudem wird ihm Korruption vorgeworfen."

Unter diesen Voraussetzungen, die ja leider auch in anderen Ländern gelten, werden die Flüchtlingsströme so schnell nicht abreißen. Es muss endlich eine ganzheitliche, nachhaltige Strategie zur Bekämpfung der Fluchtursachen her.

„Unser System ist sicher nicht perfekt und wir benötigen mehr Kapazitäten. Aber wir gehören zu den Ländern, die mit Migranten noch am würdevollsten umgehen", sagt Spaniens Außenminister zu dem derzeitigen Migrantenansturm auf sein Land.

Dafür gebührt Spanien Dank und Respekt.

Perfekt ist gar nichts. Aber ein würdevoller Umgang mit anderen Menschen wichtigste Grundregel einer jeden Gesellschaft, die sich als zivilisiert bezeichnen können will.

Nur Solidarität und Initiative bei der Problemlösungssuche können der EU überall Respekt verschaffen.

Die wahren Wahlalternativen der Bevölkerung in Mali

sind nicht die 24 Kandidaten, sondern die folgenden:
a. Flucht nach Norden
b. Auto besorgen und als Schlepper arbeiten oder Waffen schmuggeln
c. sich dem IS anschließen
d. irgendwie einen der wenigen Jobs in der Rohstoff-Abtransport-Branche ergattern
e. schauen, dass man zur korrupten Elite aufsteigt, oder wenigstens von deren Brosamen leben kann.
f. Landwirtschaft betreiben, solange man gegen die Billigimporte aus dem Ausland noch eine Chance hat

Solange dort keine eingermaßen funktionierende Wirtschaft existiert, an der auch die Bevölkerungsmehrheit partizipieren kann, muss die Bundeswehr wohl ihr Mandat verlängern und die Flüchtlingsströme werden trotzdem nicht abreißen.

@22:31 von Nettie Ich hoffe,

@22:31 von Nettie

Ich hoffe, dass für Sie das Grundgesetz eine Relevanz hat.
Nur individuelle politische Verfolgung stellt einen Asylgrund dar, und nur wenn nicht auf dem Landweg über sichere Drittstaaten eingereist. (Art. 16 a Abs. 2 Grundgesetz)
Dass Mali ein armer Staat ist mit Korruption und Bundeswehr, die für Ordnung sorgen muss, ist kein Asylgrund.

Im Übrigen erhalten Flüchtlinge in Spanien relativ wenige Leistungen. Die meisten ziehen nach Norden weiter, und zwar oft nach Deutschland. Spanien hat es daher einfach, die (Dreh-)Tür aufzuhalten und Ihre guten Wünsche dafür zu erhalten

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