Ihre Meinung zu: Nach Freitagsgebeten: Zusammenstöße auf dem Tempelberg

27. Juli 2018 - 17:02 Uhr

Auf dem Tempelberg in Jerusalem ist es nach den Freitagsgebeten zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern gekommen. Der Grund für die Zusammenstöße ist noch unklar.

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Kommentare

Alle heiligen Stätte bergen

Alle heiligen Stätte bergen immer diese möglichen Streitpotentiale in sich. Wenn man nüchtern überlegt, schlagen sich da seit jahrtausenden Menschen die Köpfe ein für Dinge, die niemand beweißen kann. Wie kann das sein? Es heißt ja genau deshalb Glauben, weil man nichts beweißen kann, sonst hieße es ja wohl Beweiß. Vielleicht wäre es am besten, wenn man alle heiligen Stätte, wo es zu solchen Reibereien kam oder kommt gleich pulverisieren würde, weil Glauben kann man auch ohne diese, dafür hat der Mensch ja seine Phantasie. Wer braucht da schon eine Mauer oder einen Berg. Der echte, rechte Gläubige braucht das wohl nicht und der Rest sind doch eher die Ungläubigen, die sich aus allem nur Macht und Rechthaberei herausnehmen und die haben für die Menschen immer nur Verderben gebracht.

Tempelberg

Wie der Name schon sagt: Ein Berg wo ein Tempel steht.
Aktuell steht ein Dom und eine Moschee darauf (auf dem Berg).
Wo ist der Tempel?
Es kann sein das die Suche danach nervös macht.
Nur dann stellt sich die Frage: Wen und warum macht es nervös?

re: Hepheistos

Nicht alle heiligen Stätten bergen Streitpotentiale in sich. E gibt vor allem sehr viele christliche Stätten, wo es nie Streit und Auseinandersetzung gibt. Dass der Tempelberg ein solcher Ort ist, liegt nur an den Palästinensern. Israel hat ihn für die Moslems frei gehalten, obwohl er auch für Juden heilig ist. Alle Auseinandersetzungen dort gehen fast immer von muslimischer Seite oder von radikalen Israelis aus. Ich habe kürzlich eine Dokumentation gesehen, dass der jüdische Tempel in der Davidstadt war. Sollte sich diese Erkenntnis durchsetzen, könnte der Konflikt um den Tempelberg leicht beigelegt werden.

Meine Vision für Jerusalem:

Hauptstadt der Religionen -
des Jüdischen, Christlichen und Islamischen.
Alle diese drei Religionen, die auf gleichem Fundament aufbauen, werden aufgefordert, erst ihre Gemeinsamkeiten und dann in solchem Miteinander das übergeordnet Göttliche zu finden.
Ein solches Jerusalem als ein eigener Staat - unter Führung der UN.
Vielleicht ist es sogar ratsam, den Sitz der UN nach Jerusalem zu verlegen, da die USA selbst mit ihren Beitragszahlungen säumig sind.
Dies könnte eine neue Ära in der Weltpolitik einleiten u es wäre die Herausforderung zwischen Religion und Waffenindustrie, andere u neue Wege aufzuzeigen u zu gehen.

Tempelberg

Sorry, aber wir sitzen hier nicht am Stammtisch im Gasthaus, sondern wir kommentieren eine Meldung der Tagesschau. Ich bin der Meinung, dass dies sachlich sein sollte und mit wissenschaftlichen Belegen. Eine Religions- oder Glaubensschelte bringt uns an dieser Stelle nicht weiter.

re bergschneider

"Ich habe kürzlich eine Dokumentation gesehen, dass der jüdische Tempel in der Davidstadt war."

Na und?

Vorher war da etwas anderes, hinterher war da auch was anderes.

Geschichte ist Wandel. Die jüdischen Königreiche und der Jahwe Tempel in Jerusalem sind nur eine Facette von vielen.

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