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Je nach Medium

klingt es etwas anders.
"Mission ursprünglich gegen Schleuser "
Und wie ist das Ergebnis ?, außer das Menschen gerettet wurden.
Es fehlt der Satz das sich die Schiffe jetzt weiter weg von der Küste aufhalten sollen, wurde beschlossen.

Und Italien ist nicht allein gelassen worden, sonst wären dort einige Millionen von Migranten, allein 3 Staaten im Norden der EU haben über 2 Millionen aufgenommen.
Die Mär muss auch mal enden, wie viele sind denn in Italien ?, die wurden einfach nach Norden durchgereicht und das passiert noch immer.
Es gibt zwei neue Routen, eine über den Fluss in Griechenland der nicht im Türkischen Abkommen drin ist, und jetzt über Spanien.
Auf beiden gehen die Zahlen hoch, alles Artikel aus Deutschen Medien in den letzten Tagen.
Was hat die Mission Sophia denn bis jetzt bewirkt ?, außer das Sie viel Geld kostet.

Die EU-Mission "Sophia...

"...geht dort gegen Schleuser vor, rettet aber auch Flüchtlinge aus Seenot. In den drei Jahren seit Bestehen wurden durch die "Sophia"-Schiffe 49.000 Menschen gerettet."

Mich würde auf der anderen Seite auch einmal brennend interessieren, wie vielen Schleusern die EU-Mission in dieser Zeit das Handwerk gelegt hat - scheinbar konnte (oder wollte) sie gegen diese nichts Wirksames ausrichten; zu hören oder zu lesen war davon jedenfalls kaum etwas.

Warum?

Anstatt Nägel mit Köpfen zu machen wird das Drama um Menschen, die sich aus freien Stücken in Lebensgefahr begeben unnötig weiter in die Länge gezogen.
Gibt es auch Fristen, bis zu deren Ablauf die EU und vor allem Frau Merkel die Fluchtursachenbeseitigung geregelt haben muss?
Denn da hapert es an allen Ecken und Enden!

Wieso?

Ich meine - da redet man von "Mittelmeerstaaten". Ist ja süss. Aber warum legen die ganzen Schiffe in Italien an?

Das sind Schiffe - die können fahren. Man könnte das auch etwas gerechter verteilen, oder?

Aber mit der grössten Selbstverständlichkeit legen die Schiffe in Italien an und dieser deutsche Mann redet dann auch noch von verstehen, dass Italien sich allein gelassen fühlt aaaber - Seenotrettung blabla.

Nichts spricht dagegen, die aus der Seenot geretteten Menschen auch nach Portugal, Spanien, Frankreich etc zu verbringen.

Im Notfall kann man sie auch nach Luxemburg, Irland etc fliegen.
Verteilen eben.

Aber diese Staaten machen das geschickt: schön leise in der
Deckung bleiben.

An alle die sich über Italien aufregen: stillschweigend wurden die Schiffe in Italien abgefertigt.

Meint man, es würde von alleine eine andere Lösung geben? Weil die EU so berühmt dafür ist, Probleme zu lösen, die nicht brennen!

Die Weigerung Italiens ist wichtig! Sonst ändert sich nix!

"Seenotrettung"?

"Seenot" im Mittelmeer hat geradezu epidemische Ausmaße angenommen.

Es ist ganz offensichtlich besser zu verhindern, dass Leute, die auf See nichts verloren haben, erst gar nicht dorthin gelangen.
Staaten, die diese Leute auf See lassen, handeln fahrlässig.

Als Beitrag zur sicheren See könnte die NATO z.B. Ablegestellen blockieren und/oder seeuntaugliche Boote zerstören.

Wieviele Schlepper wurden denn bereits

festgesetzt..wieviele Boote versenkt.. ? Diese Mission ist als Abwehrmission wohl gescheitert, aber als Animation fuer Schleusertaetigkeit sicher ein voller Erfolg.

"Sophia"

kann weiter machen. Ursprünglich ein Einsatz
gegen Schlepper, aber nie etwas davon gelesen, daß sie Schlepper gefunden und aufgebracht haben. Dafür "Schiffbrüchige" gerettet und alle nach Italien gebracht. Ich kann die Ital.Regierung verstehen. Alle bringen ihre Aufgenommenen an Land und alles andere interessiert nicht. Nach dem Motto, aus den Augen aus dem Sinn . Wenn sich dann
die Leute in Europa, sprich Deutschland verteilen. Dann darf man nicht von Asyltourismuß sprechen,denn das ist gegen den Offiziellen Sprachgebrauch. Sie sind aber da und bleiben.

Problem gelöst statt bewirtschaftet

Mich fasziniert, wie es - auch auf tagesschau.de - immer hiess, dass Populisten nur Probleme bewirtschaften würden und sie nicht lösen wollten. Jetzt haben die Italiener trotzdem Populisten gewählt uns siehe da: in kürzester Zeit wurden die Migranten-Ströme von Italien nach Spanien (= neue Sozi-Regierung, mal sehen wie lange noch) weggelenkt. Ich werde künftig auch Populisten wählen, die scheinen noch daran zu glauben, dass man etwas ändern kann.

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