Ihre Meinung zu: Mehr Nachweise von Antibiotika-resistenten Keimen

23. Juli 2018 - 11:00 Uhr

Sie sind schon länger ein Problem: Keime, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Neue Daten des Robert-Koch-Instituts belegen, dass sie sich immer mehr ausbreiten.

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Kommentare

Der letzte Satz verharmlost

Ja, er führt sogar in die falsche Richtung. Denn immer mehr Ärzte sind vorsichtig bei der Verschreibung von Antibiotika.

Nonsens, sage ich. Wenn man sich die Zahlen ansieht.

Denn nur wenige Menschen sind so krank, dass sie Antibiotika brauchen. Dagegen wird in unserer Massentierhaltung Antibiotika so eingesetzt, als wären sie das tägliche Wasser für die Schlachttiere.

Und als wäre das nicht genug, ist es bei uns den "Landwirten" (mir fielen da ganz ander Namen ein, aber die würden der TS nicht gefallen) erlaubt, Reserveantibiotika einzusetzen, als gebe es kein Morgen.

In der Menge und Masse, die die intensive Landwirtchaft Antibiotika einsetzt, fallen die paar hunderttausend Menschen die pro Jahr auf wenige Wochen beschränkt, Antibitika verschrieben bekommen, kaum ins Gewicht.

Wieder einmal ist die intensive Landwirtschaft das Fallbeil für eine gesunde Zukunft!

Und ob Weinkönigin oder ihr Vorgänger, der so-ist-er-der-Schmidt, sie scheinen sich Null um unsere Gesundheit zu scheren

Mehr Nachweise von Antibiotika-resistenten Keimen

Wie lange wissen wir das schon ? Eben , und bis jetzt hat niemand etwas unternommen. Weder an den Kläranlagen ist was verändert worden , noch werden die Abwässer aus Krankenhäuser etc. besonders geklärt und auch die ganze Gülle, die seit Jahren in Großmengen ganzjährig verteilt wird ,und auch jede Menge Antibiotika enthält, ist langjährig bekannt in der Politik. Jeder verspricht was zu tun , und das in allen Sparten , von der Gesundheit bis zur Bundeswehr und von den Kitaplätzen bis zum BER und dem Salzstock Asse in den man den Atommüll regerecht abgekippt hat und in den nun Wasser eindringt und keiner weiß wie man das Zeug rausholen kann. Sind wir denn in guten Händen ? Wer´s glaubt ....

Reserve- Antibiotika großzügig eingesetzt

Wird Reserve-Antibiotika nicht großzügig in der glorreichen gewinnbringenden Massentierhaltung eingesetzt!
Ganz bewußt!
Haben wir hier nicht zuständige Minister?
Nachbarländer haben diesen Einsatz wohl mittlerweile verboten.
In D hängt der Verbraucherschutz, siehe auch krebserregendes Glyphosat, nicht besonders hoch!
Aber in D werden wir von den Lobbyisten regiert!

Nichts neues

Das ist doch alles nichts neues. Seit Jahrzehnten warnen die Experten und die Politik pennt. Wer ist nochmal das letzte Jahrzehnt am Ruder gewesen?
Dabei wäre es wirklich leicht, EU weit das füttern von Antibiotika in der Tierzucht verbieten wäre ein wichtiger Schritt. Aber die Großbetriebe sind die mit den Lobbyisten die den Parteien Großspenden machen, also weiterhin Massentierhaltung und Antibiotika bis zum abwinken. Am Ende würde sonst Schweinefleisch über 5€ pro Kilo kosten, und Huhn läge über 1€. Unvorstellbar!

Dann werden ja bald vermehrt

Kranke sterben, die nicht mit einem Antibiotikum geholfen werden kann. Hauptsache wir verabreichen in der Schweinemast und der Geflügelzucht weiterhin große Mengen (staatlich abgesegnet) Antibiotika, als das wir eine vernünftige Viehwirtschaft betreiben. Den Ausfall von Kunden durch den Tod, wird der Staat sicherlich großzügig kompensieren.
Sarkasmus aus

Nur mal in die Niederlande schauen

Warum schauen wir uns nichts von unseren Nachbarn ab? Die haben das viel besser im Griff. Die Erklärung ist sicherlich ganz einfach: Es kostet Geld. Ein Problem unseres Gesundheitssystems, dass auf Rendite setzt, statt auf Menschen.

Schweine und andere arme Wesen

Ich hätte da einen Vorschlag für eine neue Statistik:

Kann es sein, dass sich solche Keime in islamischen Gesellschaften weniger ausbreiten? – Wie ich darauf komme? Nun, nicht direkt. Jedenfalls essen Moslems kein Schweinefleisch, während die Schweine„produktion“ (was für ein verächtlicher Begriff!) in Deutschland so hoch ist, dass wir zum Oberschweinefleischexporteur werden.

Und die Landwirtschaft – gerade auch die Schweinemast – ist bekanntlich der Bereich, der uns die Antibiotikaresistenz zum großen Teil einbrockt. Weil die Tiere mit Antibiotika so dermaßen vollgestopft werden, dass die Rückstände schon aus unseren Wasserhähnen laufen.

Wie kann oder soll man das abstellen? Oder geht der Profit durch Schweinemast vor Volksgesundheit?

Resistenzen

Resistente Stämme von Bakterien bilden sich, je häufiger und je wahlloser Antibiotika verwendet werden. Die erwähnten Carbapeneme sind ein gutes Beispiel. Davon gibt es nur 3 in D, die gibt es schon ewig und trotzdem gab es jahrelang kein Resistenzproblem. Früher waren sie teuer. Seit ein paar Jahren sind sie billig, da das Patent abgelaufen ist, und seitdem werden sie häufiger verwendet. Trotzdem sind die Resistenzen noch relativ selten, da die Carbapeneme nur bei schweren Infektionen und nur als Infusion eingesetzt werden. Also nix mit Schnupfen zu Hause oder in der Tiermast.
Auch die Unterschiede in der Resistenzstatistik verschiedener Länder liegt überwiegend am Umgang mit den Antibiotika. Es gibt in Europa bei allen Keimen ein klares Süd-Nord-Gefälle bzgl. der Resistenzen. Kann man auf der Homepage des RKI schön anschauen.
Gut das andere Reserveantibiotika noch sehr teuer sind.

Antibiotika-resistenten Keimen

ich kann ein Lied davon singen, meine Eintragungen im Allergiepass wachsen, meine Ärzte geben mir kein Antibiotika mehr. Ich versuche mir durch gesunde Ernährung selbstgebackenes Brot ohne Konservierungstoffe und Hilfstreibmittel (Aluminium)sowie über Schüssler Salze und Naturmedizin bei einem Infekt zu helfen. Da Durch Einnahme von Antibiotika sich mein körperlicher Gesundheitszustand verschlechtert.

das Problem hat die Politik verschlafen.

1. das Problem ist lange bekannt, aber in der Landwirtschaft werden die Reserveantibiotika bereits verabreicht.
2. die Kosten für die Reserveantibiotika sind zu niedrig. (Krebsmedikamente Kosten bis zu 100000Euro die neuste Generation von Antibiotika nur 1000Euro) zu 90% retten diese aber Leben bei Krebsmedikamenten sind das ev. 50%.
3. da die Medikamente zu Billig sind wird auch nicht weiter geforscht. Nach 10 Jahren auf dem Markt, dann reservemedikament mit niedrigen Verkaufszahlen und dann läuft das Patent ab.

@Ih 12:32

Lobby allgemein sowieso. Wirksam ist hier der Druck mit Verführung der Pharma-Vertreter auf die Tierärzte.

Antibiotika-resistente Keime

Wer für jeden kleinen Schnupfen zum Arzt rennt und sich Antibiotika verschreiben lässt, muss sich nicht wundern, wenn er ein schlechtes Immunsystem hat!
Auch die Massentierhaltung trägt dazu bei; denn Fleischesser nehmen das Antibiotikum der Tiere bei jedem Fleischverzehr mit auf.
Wer kleine Wehwehchen natürlich auskuriert und kein Fleisch mehr isst, hat auch ein gutes Immunsystem.

Bedenklich

Vor allem, wenn man sich klar macht, dass auch ein aufmerksamer eigener Umgang mit Antibiotika einen nicht davor schützen kann, irgendwann in einer Notsituation mit resistenten Keimen konfrontiert zu sein.

Hier sind Institutionen gefordert, die Allgemeinheit besser zu schützen: Ärzte und Pharmaindustrie (auch die tragen Verantwortung!), die Gesundheitspolitik und auch die Landwirtschaft (Bauern, Verbände & Politik).
Die Ergebnisse sind bisher zu wenig.

Da *resistente Erreger einen

Da *resistente Erreger einen selektionsvorteil haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir an dem gleichen Punkt sind, wie wir es vor der Entdeckung des Penicillins waren. Und erst dann wird es für die Pharmaunternehmen wieder lukrativ, neue Mitteln gegen Bakterien zu entwickeln. Oder wagt jemand schon vorher mal einen (kostspieligen) Schritt in die richtige Richtung?

Osteuropa.

Hier wird gesprochen von Problemländer Italien und Griechenland die häufig wahllos Antibiotika verabreichen. Eine noch größere Problematik in den Krankenhäuser und der Medizinverschreibung haben die Osteuropaländer zu verzeichnen. Bedingt durch die teilweise mangelhafte Ausbildung neigen sehr viele Ärzte dazu für alles und noch was Antibiotika zu verschreiben. Diese wird schon seit Jahrzehnten praktiziert. Der Besuch eines Krankenhauses sollte nur in wirkliche Notfälle durchgeführt werden. Da kommt seit einige Jahren die Massentierhaltung und damit die Antibiotikaverabreichung dazu.

Ergänzung

Und ganz abgesehen davon: Es wird schon seit Jahrzehnten an alternativen zu Antibiotika geforscht. Ohne nennenswerte Ergebnisse... wir stehen also an dem Punkt wo die Kannnichtstraße die Willnichtstraße kreuzt

Und in der Landwirtschaft

Und in der Landwirtschaft werden reseveantibiotika in großen Mengen verfüttert um die Tiere (Gewinne) zu schützen

@ lh

Wird Reserve-Antibiotika nicht großzügig in der glorreichen gewinnbringenden Massentierhaltung eingesetzt!

Nein, das wäre nicht erlaubt.

MRS/ MRV- Schaufeln langsam eigenes Grab

Wie absurd ist dich die Entwicklung, die sich nun immer stärker abzeichnet: Zahlreiche Keime sind mittlerweile immun gegen die gängigen Antibiotika- eine Entwicklung, die auch im Bereich der Viren, Schädlinge und Pilze immer schneller voranschreitet.
Dabei wissen wir es doch schon längst, doch noch immer werden viel zu viele Antibiotika verschrieben und "präventiv" auch ihn der Massentierhaltung wie Huhn, Pute, Schwein und Aquakultur eingesetzt. Gleichzeitig wird versucht, die Welt immer steriler zu machen, viele tragen ihr Desinfektionsmittel in der Tasche. Dadurch verringert sich auch die Widerstandsfähigkeit, vor allem auch bei Kindern, die heute immer mehr digital unterwegs sind (sein sollen) und so keinen Kontakt zu analogem "Schmutz" mehr haben.
Auch wenn einzelne Gruppen/ Leute hier gegen angehen, geht die Tendenz diametral. Die Folgen kann sich jeder selbst ausmalen.

Resistenzen: Mir wird übel,

Resistenzen:

Mir wird übel, wenn ich mir überlege, dass da für Immunsuppressive Menschen auch Kinder ein Schnupfen zur tödlichen Sepsis verlaufen kann....

Die Politik MUSS Antibiotika

Die Politik MUSS Antibiotika in Masttierhaltung verbieten!

Am besten, wenn Masttierhaltung an sich verboten wird.

Wird es nicht verboten, machten sich Umwelt-und Agrarminister schuldig. Sie nehmen dann billigend den möglichen Tod immunsupressiver Menschen in Kauf.

Das ist fahrlässige bis vorsätzliche Tötung.

! Antibiotikaeinsatz in Nutztierhaltung verbieten !

Ärzte sollten versuchen

Ärzte sollten versuchen Antibiotika nur so selten wie möglich zu verschreiben.
Nicht jeder krankheitserreger kann mit jedem Antibiotika behandelt werden. In der regel wird aber nicht festgestellt, um was es sich genau handelt, sondern prophylakisch etwas verschrieben.
Ich musste das in den USA erleben, als mir bei einem kleinen Erkältung "first aid-antibiotics" in der Apotheke gegeben wurden.

Tierhaltung nutzen aber andere Antibiotika als die Humanmedizin. Das macht es nicht besser, aber die reduzierte Nutzung in der Landwirtschaft reicht nicht.

Naturmedizin(Honig) als Alternative zu Antibiotika

Meines Erachtens müssen bei der Lösung des Problems der Antibiotikaresistenz dringend alternative Wege beschritten werden. Denn auch wenn die Pharmaindustrie neue Antibiotika entwickeln sollte, werden die Bakterien irgendwann auch gegen diese Mittel resistent. Hier könnte Naturmedizin(Honig) eine gute Alternative sein. Schon in der Antike setzte man Honig bei der Wundversorgung und zur Behandlung vieler anderer Krankheiten ein. Besonders wirksam ist hier der neuseeländische Manukahonig, der aus dem Nektar der Südseemyrthe gewonnen wird. Studien an der University of Sydney und der TU Dresden haben ergeben, daß dieser auch gegen multiresistente Keime wirkt und die Bakterien sich auch nicht an ihn anpassten. Das einzige Problem ist, daß dieser Honig trotz seiner außergewöhnlichen Heilkraft bislang offiziell noch kein Medikament ist und daher mit etwa 50 bis 100 Euro pro Glas zu Buche schlägt. Hier müsste etwas geschehen!

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