Ihre Meinung zu: Mission "Sophia": Schiffe müssen im Hafen bleiben

20. Juli 2018 - 18:41 Uhr

Italien will keine Bootsflüchtlinge mehr aufnehmen. Dies soll auch für die Schiffe der EU-Marine-Mission "Sophia" gelten. Laut Medienberichten sind nun alle Schiffe zurück in die Häfen beordert worden.

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Kommentare

Schiffe müssen im Hafen bleiben ...

Was tun wir eigentlich - wir wissen wie groß die Not ist, der wir aber nicht abhelfen können. Beides ist Fiction, das wir die Not aus der Welt bekommen udn das wir sie durch eigenes leid nennenswert lindern können - obwohl die Indianer haben das geschafft - bleibt die Frage, ob der Preis der Sache wert war.

Italien macht das richtig.

Italien macht das vollkommen richtig.

warum die mission gleich stoppen...

...und die leute ertrinken lassen.
die einzige vernünftige lösung ist, alle geretteten zurück nach afrika zu bringen.

endlich,

Italien stoppt die illegale Schleppertätigkeit des EU Militärs. Es wird auch Zeit dass die Flüchtlinge massenhaft ersaufen und der Rest lernt, dass die EU keinen Notleidenden mehr helfen wird, weil Fremdenfeindlichkeit und Egoismus zu obersten Wertemaximen geworden ist. Bravo, bravissimo!

(Nur zur Sicherheit: das ist eine bewusste Überspitzung, die zum nachdenken anregen soll, wer wirklich unsere christlich-abendländische Kultur und Werte wie Humanität und Menschenrechte in Gefahr bringt).

Italien wird allein gelassen

Italien sieht sich mit Recht allein gelassen. Die viel beschworene Solidarität der EU-Staaten gibt es bis heute nicht.Und der Herr Seehofer hat diese Praxis mit seinen lautstarken Reden auch nicht verändert. Im Gegenteil.
Eigentlich müsste die EU ihre Finanzpolitik danach ausrichten, wie viele Migranten einzelne Mitgliedsstaaten aufnehmen.
Damit wäre der Grundsatz der Solidarität wieder in der Diskussion
Und dann sollte die EU endlich einmal nicht länger mit ihren Agrarüberschüsse afrikanische Märkte kaputt machen, sondern eine nachhaltige Entwicklungspolitik betreiben.
Aber das werden fromme Wünsche bleiben. Lautstarke Krawallmacher scheinen eher gefragt zu sein.

der skandal nimmt kein ende

frei nach dem motto: „selbst schuld, jetzt musst du halt ertrinken, du hast hier ja sowieso nichts zu suchen“, wird die seenotrettung systematisch lahmgelegt. wer die situation in libyen kennt, weiß, dass es für die migranten keine alternative gibt. „entweder ich komme lebend an, oder ich sterbe“. die EU sorgt für „eher sterben“.

das UNHCR warnte bereits eindringlich vor den folgen der hafenschließungen: durch das verwehren der einfahrt in einen sicheren hafen (schiffe unter EU flagge dürfen aus gutem grund der EMRK entsprechend keine migranten in libyen anlanden), sei zu befürchten, dass sich auch handelsschiffe vermehrt auf notrufe taub stellen werden. ein schiff, das tagelang vor anker liegt oder herumirrt, stellt einen hohen wirtschaftlichen schaden für die unternehmen dar.

die verantwortung liegt nicht allein bei italien, sondern geht auf die unsägliche dublin verordnung und die weigerung europäischer staaten, einen verbindlichen verteilungsschlüssel zu implementieren, zurück.

Italien kann sich nicht einfach einseitig zurueckziehen

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/italien-fluechtlinge-139.html

Der EU-Einsatz "Sophia" auf dem Mittelmeer ist nach Informationen des "Spiegel" vorerst eingestellt worden. Der Kommandeur, der italienische Admiral Enrico Credendino, habe alle beteiligten Schiffe zurück in die Häfen beordert.

sage ich mal:
solange dieser Einsatz von der EU koordiniert ist, kann sich Italien nicht einfach einseitig zurueckziehen. Da muss erst mal die EU zustimmen. Und von daher verhält sich Italien hier absolut menschenrechtswidrig, eu-rechtswidrig und verachtungswuerdig.

Aus dem Grund möchte ich, dass die EU Italien alle Fördergelder streicht bis Italien zu Vernunft gekommen ist und dass keiner mehr Urlaub in Italien macht und Italien von allen ausländischen Devisen abgeschnitten wird und die anderen EU-Mitglieder und andere Länder Italien auch keine Produkte mehr abnehmen und die italienische Regierunge ein Einreiseverbot in die anderen EU-Mitgliedsländer bekommt.......

Flüchtlinge?

Richtig so, nur so kann man verhindern, dass weiterhin Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken. Es wurden in den letzten 3 Jahren 49000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet ??? NEIN, es wurde 49000 mal den Schleusern geholfen, denn das Ziel wurde erreicht! Wenn man sich dann ansieht, wieviele Asylanträge in Deutschland dann genehmigt werden (sehr wenig) und wieviele abgelehnte Asylbewerber dann ausgewiesen werden (noch weniger), dann bleibt nur die Möglichkeit, die EU-Außengrenze - sprich das Mittelmeer - zu sichern oder zu schließen. Es sind keine Flüchtlingen sondern Einwanderer !!!

Seehofer ‚s Drohung

Allein die Drohung, dass Deutschland bereits anderswo registrierte Migranten an der Grenze zurück weisen könnte hat die „Spielregeln“ dramatisch verändert. Bisher konnten sich Griechenland und Italien darauf verlassen, dass die Migranten früher oder später nach Deutschland weiter ziehen würden. Jetzt gleicht die Situation einem „schwarzen Peter“ Spiel , bei dem keiner der EU-Staaten auf (letztlich unabschiebbaren) Migranten sitzen bleiben möchte . Es ist ein Drama, dass die Menschlichkeit auf der Strecke bleibt.

Landeverbot und den Botschafter zum Rapport einbestellen!

Weiterhin fordere ich, dass fuer die italienischen Regierungsflugzeuge ein Landeverbot in den anderen EU-Mitgliedsländern durchgesetzt wird.

Weiterhin hat Italien unser deutsches Versorgungsschiff Mosel unverzueglich freizugeben oder aber es lernt unsere deutsche Marine kennen, wertes Italien!! Hier muss es eine knallharte diplomatische Protestnote an die italienische Regierung geben und der italienische Botschafter ist unverzueglich zum Rapport einzubestellen wegen Geiselnahme gegen unsere Bundeswehr-Soldaten und Bundeswehr-Soldatinnen!

Weiterhin ist Italiens Regierung wegen dieser Weigerung:

https://www.tagesschau.de/italien-fluechtlinge-139.html

Hintergrund für die Aussetzung des Einsatzes ist die Weigerung Italiens, von den EU-Militärschiffen geretteten Flüchtlinge an Land aufzunehmen.

vor dem EUGH wegen Vertragsverletzung zu verklagen. Denn es muss ein EU-Verteilungszentrum fuer die Fluechtlinge geben...

Konsequent

Soweit ich das verstehe, sind alle Einheiten von "Sophia" im Hafen, die "NGO's nicht mehr aktiv, da bleibt nicht mehr viel, außer Warenverkehr und Tourismus.
Diese Linie wird als Signal verstanden, hier wie dort. Die Flucht über das Mittelmeer soll und muss aufhören.

PS: Mit Kritik kann ich umgehen, aber Leute mit religiöser Argumentation .. .

Zusätzlich braucht es Erstunterkuenfte an den EU-Außengrenzen

Zusätzlich muss es dazu an den EU-Außengrenzen Erstaufnahme-Einrichtungen geben, die aber OFFENE Unterkuenfte sind, von denen aus sich

a) die Fluechtlinge auch ins Inland bewegen können
b) sich mit EU-Buergern und EU-Buergerinnen frei trefffen können
c) auch in die nahen Städte können
d) sich auch sonst innerhalb der Stadt in der sich die Erstaufnahme-Einrichtung befindet frei bewegen können bis zum Ende des Asylverfahrens
e) in denen ALLE Fluechtlinge die gleiche Chance haben auf ein erfolgreiches Verfahren, was derzeit NICHT der Fall ist

Weiterhin duerfen diese Erstaufnahme-Einrichtungen nicht eingemauert sein und es darf KEINEN NATO-Stacheldraht auf Mauern geben. Darueber hinaus darf es KEINE illegalen Abschiebungen mehr in Kriegsgebiete geben. Es war klar gesetzlich vereinbart dass nur

a) Straftäter
b) Terroristen

abgeschoben wuerden und sonst niemand! Weiterhin war gesetzlich vereinbart, dass alle Fluechtlinge auf die EU-Mitgliedsländer verteilt u. integriert werden!

Die beste Meldung des Tages

Danke an Italien, in Deutschland schlafen sie noch tief und fest.
Noch!!

Christliches Abendland?

Europa verabschiedet sich von den Werten, die es vorgibt schützen zu müssen. Menschen zählen nicht, alleine Macht und Populismus.

Sehen wir das Aufbegehren Italiens als Chance

Beginnen wir als EU endlich langfristig zu denken. Neben den humanitären Hilfen im Jetzt. Denn die werden wohl wieder hochgefahren werden. Erst recht, wenn wir wissen wie wir das große, all dem zugrunde liegende, Problem angehen können um es zielorientiert zu lösen.

Das Problem ist die Überbevölkerung der Welt. Einhergehend mit ihr Arbeitslosigkeit, Armut, Ressourcenmangel, verschmutztes Trinkwasser, gar kein Wasser.

Irgendwann sind es zu viele auf unserem Planeten. Und nur die Unglücklichen aus dem Meer fischen und nach Europa bringen, löst kein Problem.

Die EU muss massiv in Afrika und asiatischen Entwicklungsländern auf Zwei-Kind-Politik setzen. Die Regierungen dort darin unterstützen.

Vielleicht müssen wir dann in einigen Ländern sogar auf Ein-Kind-Politik wechseln. Denn zu viele Neugeburten sind das Elend von Morgen. Die Armut, die Verzweiflung, der Tod in der Sahara, in Libyen und im Mittelmeer.

Widmen wir uns endlich der Ursache, anstatt nur die Wirkung im Auge zu haben.

Schlepper

Hauptaufgabe des offiziell EU NavForMed "Sophia" genannten Einsatzes ist allerdings die Bekämpfung von Schlepperbanden.

Hier konnten wohl bisher keine Erfolge verzeichnet werden, jedenfalls hört hier keine Meldungen dazu, dass hier größere Erfolge erreicht wurden.

Was alles EU-Außengrenze ist

Weiterhin ist zutreffend, dass die Westseite und die Ostseite Italiens sowie die Suedseite Italiens, die Suedseiten der Inseln rund um Italien (Sizilien, Malta und anderen) Außengrenzen der EU sind. Die Nordseiten die zur EU zeigen, sind aber im Gegensatz dazu EU-BINNEN-Grenzen und falle damit unter das Schengen-Abkommen.

Weiterhin gehören auch die Suedseite von Frankreich, die Suedseite von Spanien, die Westseite von Portugal, die Nordseite von Spanien, die Westseite von Schottland bis rauf nach Nordirland, weiter bis rauf zur Westseite von Norwegen alles zur EU-AUßEN-Grenze.

Weiterhin EU-AUßEN-Grenze sind:
Die Ostseite Griechenlands, dann die Westseite Kroatiens, die Westseite Albaniens, die Ostseite von der Ukraine (Ostseite der Ostukraine), die Suedseite der Krim, die Westseite der Krim, die Ostseite der Krim, die Ostseiten von Estland, Lettland, Litauen, die Ostseite von Rumänien.

Zukuenftig einmal könnte auch die Ostseite der Republik Moldau, von Mazedonien EU-Außengrenze sein

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