Ihre Meinung zu: Gedenkfeier 20. Juli 1944: "Da fängt Zivilcourage an"

20. Juli 2018 - 16:21 Uhr

Der Anschlag auf Hitler vor 74 Jahren ist gescheitert, die Attentäter erschossen. Heute wurde ihrer gedacht - auch mit Blick auf Europa und die Gefahr, die von Populisten ausgeht. Von Ramona Schlee.

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Kommentare

der Widerständler vom 20. Juli.

alles wackere Demokraten ?
Goerdeler von Staufenberg / Schulenburg
das waren Patrioten aus der äußersten rechten Ecke
die ihre Pflicht in der deutschen Nation sahen
und kaum den Geschmack der aktuellen Einstellung in Deutschland verkörperten
vielleicht sollte man das auch mal beachten

Was man nur allzu gerne vergisst...

... Ist dass die vermeintlichen Helden des Widerstandes in eirklichkeit einen Waffenstillstand mit den westlichen Mächten anstrebten, um sich gen Osten so richtig zu wenden. Alles andere war nur ein Mittel zum o.g. Zweck.

Auch meine Hoffnung ist,

... das wir uns in diesem Land auch weiterhin, auf die hier gebrachten Zeilen einigen können, und gut!

Aber gegen wen richtete sich ihr Widerstand?

"...für die ermordeten Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944...".
Ihr Widerstand richtete sich doch nicht gegen das herrschende Regime oder den Krieg generell, er richtet sich gegen Hitler und den Zweifrontenkrieg.

Die Nazis waren nur möglich wegen ...

... jener die nicht widersprochen haben, die mit großem Eifer auch den absurdesten Volten der Führung gefolgt sind.
---
Gefährlich sind zu allen Zeiten die willigen Vollstrecker des Zeitgeistes, die im vorauseilenden Gehorsam den Exzess betreiben.

Stärkung der Demokratie

Deutschland hat eine starke Demokratie in der freie und faire Wahlen stattfinden. Die letzten Wahlen haben dazu geführt, daß eine neue Partei in den Bundestag gewählt wurde.

Dieses Wahlergebnis ist der beste Beweis dafür, daß der Wähler nach wie vor bestimmt, welche Reden im Bundestag gehalten werden. Es gibt wieder eine echte Opposition im Bundestag, die gerechtfertigte Kritik an der Regierung äußert.

Die Männer des 20.Juli haben

Die Männer des 20.Juli haben ihren Eid auf den "Verführer" gebrochen und ihr eigenes Leben damit geopfert, damit unser Deutschland weiterleben möge . Ihr Opfertod war leider umsonst, denn unter Beibehaltung der heutigen politischen Ausrichtung wird es in etwa 50 Jahren kein Deutschland mehr geben, weil die heutigen Macher ihren Eid vergessen haben.

die Gefahr, die von Populisten ausgeht ?

welche Gefahr geht denn von Populisten aus ?
Bezogen auf das
Zitat von Maas : "... mit Rechtspopulisten diskutieren ... " - welche Populisten sind denn gemeint ?
-
Abgesehen davon, was macht unser Außenminister bei dieser Gedenkstunde, wo ist da die Verbindung zur Außenpolitik ?

könnte und sollte endlich mal sehr nachdenklich machen. Diese Männer hatten als Wehrmachtsangehörige Eide auf Hitler geschworen und diese viele Jahre lang auch befolgt. Sicher, umso schwieriger wird es gewesen sein, sich davon zu lösen.

Aber wieso wussten Tucholsky, Ossietzky, B.Brecht und viele andere zehn Jahre früher wer Hitler und seine Kumpane waren und was mit denen in die Welt kommen würde? Und wo wird offiziell von der Bundesregierung und von der Gesellschaft z.B. der Roten Kapelle gedacht? Also v.Harnack, Schulze-Boysen, Charlotte Bischoff, Anna Seghers usw?

Und warum wurde die NVA-Kaserne "Robert Uhrig" in Bad Frankenhause für die Bundeswehr umbenannt? Darf man vermuten, weil er zum kommunistischen Widerstand zu zählen ist und damit nicht in die bekannte Tradition der BW passt?

Diese Feiern zum 20.Juli haben zweifellos ihre Berechtigung, aber das ist allenfalls die halbe Wahrheit. Und das Ausblenden von Wahrheiten hatte schon öfter üble Folgen...

Widerstand gegen Populisten, wie Herr Maas?

Ihre Überschrift „Widerständler als Vorbild gegen Populisten“ und dann ein Bild mit Hr Maas, das ist für mich grotesk.
Er steht für links-grünen Populismus. Und zudem würden sich die Widerständler von 1944 im Grab herumdrehen, wenn Sie um die Meinung und das Handeln der heutigen politischen „Führung“ wüssten. Das dürfte glaube ich jedem, der geschichtlich gebildet ist, bekannt sein. Ich finde es einfach nicht gut liebe Tagesschau, wie Sinnzusammenhänge mittlerweile immer mehr verdreht werden.
Gruß Tirolsch

Wer zeigte mehr Zivilcourage? Staufenberg oder Georg Elser?

Die Gruppe um Staufenberg wird geehrt, Georg Elser wird nahezu totgeschwiegen. Letzterer war von Anfang an gegen die Nazis und hatte keinerlei persönlich Motive. Sein Attentat ist nur misslungen, weil Hitler unplanmäßig seine Rede im Bürgerbräu stark verkürzte.
Stauffenberg hat dem Dritten Reich sehr lange und mit Überzeugung gedient und hatte sich bereits bei der Reichspräsidentenwahl 1932 für Hitler ausgesprochen.
Die Offiziere um Staufenberg waren vom Kriegsverlauf entäuscht; ob sie zurück zur Demokratie wollten, ist fraglich. Auf eine angestrebte Staatsform konnten sie sich nicht einigen.

Staufenberg: "Wir wollen eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt, verachten aber die Gleichheitslüge und fordern die Anerkennung der naturgegebenen Ränge."

Offiziere um Staufenberg hatten Ländereien im Osten, bei einem vorzeitigen Kriegsende wäre da vielleicht vielleicht für manch einen noch etwas zu retten gewesen.

linke Posse

Den 20.7.44 mit dem Kampf gegen angebliche "Populisten" zu verbinden, ist schon ein starkes Stück.
Und die AfD ist dann die NSDAP?
Das Bezahlfernsehen wird immer unerträglicher!

„Widerständler als Vorbild

„Widerständler als Vorbild gegen Populisten“ -

Das sehe ich historisch ganz anders:

Wenn man heute etwas von Stauffenberg lernen kann, dann doch dies:

Sich dem Mainstream der Realitätsverweigerung, der in den Untergang führt, zu widersetzen.

Geistiger Widerstand gegen das geistlose „Weiter so“ ist heute genauso wichtig wie damals.

Auch heute ist es nur eine Minderheit, die klar sieht und den drohenden Untergang vor Augen hat, während sich die Mehrheit mit Durchhalteparolen sedieren lässt.

I

"Zivilcourage" fängt heute da

"Zivilcourage" fängt heute da an, wo man sich gegen den realitätsfremden Mainstream positioniert.

Um den Mainstream zu bestätigen, dazu braucht es keine Courage, sondern nur die übliche Feigheit.

I

Die Überschrift

"Widerständler als Vorbild gegen Populisten", würde ich mit Vorsicht genießen.
Natürlich waren das am Ende Helden, aber in anderer Form.
Das kann man nicht auf die heutige Situation übertragen.

Den Faschismus

in Verbindung zu bringen mit sog. Populisten, aergert mich. Das ist Verharmlosung des Nazi Faschismus.
Obendrein definiert man noch selbst was populistische Meinung ist.
Propaganda auf Kosten der Naziopfer finde ich nicht werbewirksam fuer oeffentlich rechtliche Meinung, die ich finanzieren muss.

Diese Instrumentalisierung ist absolut falsch

Ich empfinde die Vorgänge des 20. Juli als viel zu ernst um diese im Sinne der Tagespolitik zu instrumentalisieren! Worauf auch andere hier schon hingewiesen haben, sollte auch nicht vergessen werden das die Verschwörer des 20. Juli nach unseren Massstäben KEINE Demokraten waren, außerdem ist ihre Einstellung zur Verfolgung von Juden und Andersdenkenden bestenfalls ambivalent gewesen und schließlich waren von Stauffenberg und seine Mitverschwörer nicht per se gegen den „Weltanschauungskrieg“ gegen die „Bolschewisten“. Ironischerweise wären Stauffenbergs Ansichten heute selbst für die AfD zu „rechts“!! Ich bin mehr für die Weiße Rose oder die (von der Gestapo so genannte) „Rote Kapelle“, wobei letztere auch keine waschechten Demokraten waren. Ein Hoch auf Sophie Scholl!

Das heutzutage so eine

Das heutzutage so eine Erinnerungsfeier mit widerlicher linker Propaganda verbunden wird, ist schon eine Frechheit der reg. Etablierten.
Diese Gesellschaft ist im Niedergang begriffen, Scheindemokraten hetzen und lügen.

Geschichtsverzerrung

Staufenberg war ein deutscher Patriot! Ich vermute stark, dass er mit der Auflösung der deutschen Monokultur auf deutschem Boden zugunsten eines multikulturellen, immer stärker islamisch geprägten Vielvölkerstaates NICHT einverstanden gewesen wäre. Seine letzten Worte lauteten nämlich: "Es lebe das heilige Deutschland!"
Es besteht daher Anlass zu der Vermutung, dass dieser Mann heute ebenso im Widerstand gegen die "alternativlose" Politik der Masseneinwanderung und globalen Einebnung wäre, wie er damals Widerstand gegen die Nationalsozialisten leistete. Ich empfinde es daher als höchst unangemessen und als Respektlosigkeit gegenüber dem stummen Willen der Toten, wenn ausgerechnet Vertreter der Merkel-Regierung diesen Mann für ihre politischen Zwecke vereinnahmen

/// Am 20. Juli 2018 um 18:09

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Am 20. Juli 2018 um 18:09 von Quakbüdel
Die Männer des 20.Juli haben

Die Männer des 20.Juli haben ihren Eid auf den "Verführer" gebrochen und ihr eigenes Leben damit geopfert, damit unser Deutschland weiterleben möge . Ihr Opfertod war leider umsonst, denn unter Beibehaltung der heutigen politischen Ausrichtung wird es in etwa 50 Jahren kein Deutschland mehr geben, weil die heutigen Macher ihren Eid vergessen haben.///
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Deutschland ist eine parlamentarische Demokratie. Die Wähler werden im Laufe aller folgenden Wahlen bestimmen, wo Deutschland in 50 Jahren stehen wird, z.B. ob es dann als europäischer Bundesstaat existiert.

@Sisyphos3 17:30

Goerdeler war nicht aus der äußerst rechten Ecke, er war Mitglied der DNVP die waren konservativ aber nicht äußerst rechts. Schulenburg war in der Tat NSDAP Mitglied gleiches gilt für von Stauffenberg, allerdings haben beide sich nachweislich von der Ideologie der NSDAP wegbewegt.
Unabhängig von ihrer politischen Einstellung sind die Widerständler des 20. Juli helden, genauso wie Georg Elser ein Held ist. Leider hat keiner von ihnen seine Tat erfolgreich durchgeführt (den Dikator getötet), dann wäre uns ganz viel erspart geblieben.

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