Ihre Meinung zu: Spahn will offene Sprechstunden besser vergüten

20. Juli 2018 - 5:28 Uhr

Zum Arzt ohne Termin? Das bedeutet meistens, viel Geduld mitbringen. Doch Gesundheitsminister Spahn will dagegen angehen: Den Patienten winken mehr offene Sprechstunden, die Ärzte sollen mehr Geld erhalten.

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Kommentare

Aus der Praxis: wenn die

Aus der Praxis: wenn die Sprechstunde voll ist, und somit das Wartezimmer auch, wie soll man da noch etwas “verbessern“? Das wirkliche Problem ist die Reglementierung seitens KV und Kassen. Solange es nicht genügend Ärzte gibt, kann man auch nicht mehr Patienten versorgen.

Viel Geduld

Zum Arzt ohne Termin? Das bedeutet meistens, viel Geduld mitbringen. Doch Gesundheitsminister Spahn will dagegen angehen: Den Patienten winken mehr offene Sprechstunden, die Ärzte sollen mehr Geld erhalten.

So gut ich die Einführung von freien Sprechstunden finde: Viel Geduld muß man da immer mitbringen, dagegen hilft auch mehr Geld nicht. Denn keiner weiß ja, wieviele Patienten sie nutzen, es kann sein, daß keiner kommt, es können aber auch mal 20 Patienten im Wartezimmer sitzen, so wie es früher beim Hausarzt üblich war, zumindest bei meinem gab es ausschließlich offene Sprechstunden, aber es konnte schon mal sein, daß man vier Stunden warten mußte.

Blinder Aktionismus

Herr Spahn sollte sich lieber mal drum kümmern, dass die überbordende Bürokratie eingedämmt wird und Hausbesuche angemessen vergütet werden. Dem gehbehinderten Pflegefall nutzen verlängerte Sprechstunden gar nichts.

Oder mal an den Budgetierungen schrauben. Wenn der Hausarzt pro Patient nur 35 € pro Quartal bekommt, egal wie oft dieser kommt und was dieser für Leistungen bezieht, überlegt sich der Hausarzt zweimal, ob er mit vielen "Wiedergängern" überhaupt rentabel arbeiten kann. Für das Geld würde ein Handwerker noch nicht mal das Haus verlassen.

Oder sich mal an das ständige Damoklesschwert der Regressforderungen wagen. Genau da werden mehr arbeitende Ärzte am Meisten bestraft.

Wieder so ein Vorschlag vom Grünen Tisch

In der Praxis sieht es dann so aus: Wenn ein Arzt offene Sprechstunden anbietet, werden diese mit wartenten Patienten aus den vorangegangen Sprechstunden des gleichen Tages gefüllt.

die Ärzte sollen mehr Geld erhalten.

Geld … Geld … Geld
was tut ein Arzt, wenn er 15 Minuten für nen Patienten braucht
und mehr als 100 sitzen im Wartezimmer ?
Überstunden einlegen und das Mittagessen ausfallen lassen
oder mit dem Allmächtigen reden weil der Tag eben nur 24 Stunden hat

Der Patient auf dem

Der Patient auf dem Fliessband. Der nächste Bitte, zack zack, ab-behandelt- eine tolle Vision, die längst sczhon Wirklichkeit ist. Man muss Glück haben, noch an Ärzte zu geraten, die einen nicht wie am Fliessband behandeln und sich wirklich 15 Minuten nehmen!

Paradox -

Wenn der Arzt noch mehr Patienten in sein Wartezimmer läßt, werden die Wartezeiten verkürzt?
Man könnte die Patienten auch auf ein Laufband setzen, das durch das Sprechzimmer fährt - „drive-through-Sprechstunde“. Dann ginge nicht so viel Zeit mit unnötigem Tür-auf-und-zu, smalltalk oder dergleichen verloren!

Sprechstunden für Berufstätige

Zu Zeiten in denen die Leute kommen ohne Urlaub nehmen zu müssen wenn klar ist das es keinem Krankenschein gibt.
Und den Termin vorher ausmachen.
Müsste doch gehen.
Und das Salär fur die Ärzte für Kassenpatien ist ein Witz. Mein Hausarzt darf sich seinen Stundenlohn wirklich nicht ausrechnen, der ist von dem Mindestlohn Lichtjahre entfernt, bei den ganzen alten Leuten und chronisch Kranken die da im Wartezimmer sitzen.

Und zum Warten nehme ich immer ein Buch mit.
Da kommt man dann ein ziemliches Stück weiter.

Dünnbrettbohrer

Das Problem ist die deutlich zu geringe Zahl der Arztpraxen. Es müsste doppelt so viele Kassensitze geben, Landärzte müssten Zulagen erhalten. Und wer soll das bezahlen...? Dann muss man marode Banken eben in die Selbsthaftung laufen lassen, dann ist genug Geld für die Versorgung vorhanden.

Daran sieht man, was in Spahns Kopf so vorgeht:

er denkt immer ans Geld. Denn er entstammt einer Generation, der man gepredigt hat, dass man alles mit Geld regeln kann.

7:06 SeriousLee

Danke. Sie bringen es auf den Punkt. Die Suche nach Ärzten, die Hausbesuche machen, gleicht der Suche nach der Wasserstelle in der Wüste. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
Bevor der Arzt des ambulanten Palliativteams diese "Besuche" übernahm, hatte mein Mann über 1/2 Jahr keinen Arzt mehr gesehen. Vielleicht weil "man meinem Mann sowieso nicht helfen konnte"? Ich weiss es nicht.
Die Suche nach Fachärzten mit der Bereitschaft für Hausbesuche - in unserem Fall Hautarzt - verlief ins Leere. Keiner der vier angerufenen Hautärzte machte das.
Natürlich kann ich die Ärzte auch irgendwo verstehen. Wer will für 35€ im Quartal schon den Patienten wöchentlich besuchen. Der Patient aber liegt ohne Hilfe zu Hause und kann nur warten. - Bis er vom ambulanten Palliativteam übernommen wird.

mit allem Respekt, aber was ist das für ein Unfug!

Überfüllte Wartezimmer, ob das für Privatpatienten oder das nebenan für KV-Patienten, bleiben überfüllt - einzig bekommt der Arzt noch eine Pauschale mehr. Ich gehöre nicht zu denen, die meinen Ärzte würden grundsätzlich zu viel verdienen, sie nehmen das, was geboten wird und oft ist es nicht das was man in der Öffentlichkeit publiziert. Aber wie bitte soll kontrolliert werden, das an den Tagen und Stunden wo diese extra bezahlten "offenen Sprechstunden" stattfinden nicht doch auch Termine vergeben werden. Geht ein Patient, der dieses nutzt hin und fragt die anderen "haben Sie einen Termin oder sind sie auch "offen" hier?" Das ist reinster Aktionismus Herr Spahn. solange wir eine 2-Klassenmedizin haben, so lange wird dieses Thema nicht gelöst werden. auch Ärzte haben Kosten, haben Mitarbeiter zu bezahlen - wer kann es dann einem verdenken Erlösoptimiert zu handeln. Seit der Schröder-Kanzlerschaft und Ulla Schmidt als Ges.Min. ist das funktionierende System kaputt!

Merkwürdige Idee

Die Ärzte die ich kenne arbeiten nicht zu wenige Stunden. Dass das Wartezimmer voll ist liegt nicht daran, dass der Arzt zu wenig da ist. Es sind einfach viele Patienten.
Was mich persönlich mehr nervt ist die Frage beim Facharzt, ob ich "privat" oder "gesetzlich" bin und, da letzteres, da der Terminkalender mit Terminen in 3 Monaten herausgeholt wird, während ich im anderen Fall gleich da bleiben könnte.
Aber das Problem kennt Herr Spahn natürlich nicht. Der bekommt noch einen Kaffee serviert.

Schwachsinn!

In den offenen Sprechstunden drängele ich mich dann mit 50 Anderen ohne Termin. Langsam fällt mir bei Politikern nichts mehr ein.

Spahn will offene Sprechstunden besser vergüten

Ärzte, die uns dabei helfen, die Versorgung zu verbessern, sollen höher und außerhalb des Budgets vergütet werden

Was nutzt ein höheres Budget wenn der Tag weiterhin nur 24 Stunden hat*
Was nutzt ein höheres Budget wenn die Bürokratie weiterhin zunimmt**
Was nutzen die Terminservicestellen***

*Ich kann mir nicht vorstellen das viele Ärzte nur vier Stunden am Tag arbeiten

**Ich denke das Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten hätte abn wenn immer mehr viel Bürokratie ihnen die Zeit für die Patienten raubt

***Ich will nur ungern Termine über die Terminservicestellen ab holen.
Zum 1. möchte ich mir den Arzt selber aussuchen.

Zum 2. befürchte ich das weitere, notwendige Termine über Terminservicestellen immer andere Ärzte bedeutet.

Zum 3. befürchte ich das die in Arztpraxen bei denen die Terminservicestellen einen Termin ausgemacht haben nicht so einfach zu erreichen sind.

@ 07:29 von Sisyphos3

Problem erkannt!

Anstatt einer qualifizierten Behandlung wird nach Stück abgerechnet. Nicht der Erfolg ist ausschlaggebend, sondern möglichst viele Patienten abzufertigen.

Und ein Arzt muss die Hälfte der Zeit damit verbringen, seine Behandlung an die Berechnungsmethoden der Kassen anzupassen, um nicht in Regress zu kommen.

Herr Spahn ...

... macht so viele vernünftige Vorschläge, dass man gar nicht mehr nachkommt.

Hoffentlich blockiert die SPD nicht wieder.

Liebe Leute, Spahn

Liebe Leute, Spahn interessiert doch nicht die Situation von Kassenpatient*innen im Wartezimmer oder die Situation engagierter Ärzt*innen. Er muss mal wieder in den Schlagzeilen vorkommen, weil er im Gesundheitsministerium nicht zu lange versauern möchte - das ist wohl die einzige Wartezeit, die ihn interessiert.

Ein Weg in die richtige Richtung

Aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, der im Fallen noch verdampft. Es muss ein Gesamtkonzept her und kein Einzelaktionismus. Wenn nicht genügend Ärzte da sind, dann müssen mehr Ärzte her (medizinische Berufe fördern, Fachpersonal aus dem Ausland rekrutieren) und Ärzte entlastet werden (direktzugang für Physiotherapeuten etc., Kompetenzverlagerung zu anderen Berufsgruppen). Aber dazu müsste man aus der politischen Wohlfühlzone mal raus kommen...

Auch wieder

so ein Unsinn, es hilft nur das 2 Ärzte dann in der Praxis sind. Und die Stunden auf 25 ist ein Witz, ich kenne keinen Arzt der nicht wenigstens 40-50 Stunden arbeitet.
Augenwischerei, meint Er Luxuszahnärzte oder Schönheitschirurgen.

Sicherstellungsauftrag!?

Die kassenärztlichen Vereinigungen haben im zusammenwirken mit den Krankenkassen einen Sicherstellungsauftrag. Das heißt, flächendeckend für eine gute Gesundheitsversorgung für alle Menschen zu sorgen.
Wenn das, weder von den kassenärztlichen Vereinigungen noch von den Krankenkassen gewährleistet werden kann, dann sollte man eines nicht tun! "Immer mehr Geld in ein System pumpen, das nicht richtig funktioniert." Denn Geld in Form von Versicherungsbeiträgen und Steuern gibt es genug im System! Wir leisten uns sogar, dass nicht alle Einkommen in das solidarische , gesetzliche Krankenversicherungssystem einzahlen. Transparency International spricht von 10-20% der jährlichen Gesundheitsausgaben von 300 Mrd. Euro die in dunkle Kanäle versickern. Unser System muss transparenter werden und von unabhängigen Gutachtern kontrolliert werden. Dann klappt es vielleicht auch mit den Terminen beim Arzt. Menschen dürfen im Gesundheitswesen nicht zur Ware werden.

Super Idee

nur leider total am Problem vorbei. Spahn tut ja gerade so, als ob die Ärzte nur Teilzeit arbeiten würden. Welcher Arzt bietet denn nur 20 Stunden an Sprechstundenzeit pro Woche? Es ist die Anzahl Ärzte, die nicht stimmt. Alles andere ist Augenwischerei.
Und was würde sein Überlaufventil ändern? Für die Patienten: nichts. Für die Ärzte: zusätzliches Einkommen ohne Mehrarbeit. Für das Gesundheitssystem: mehr Kosten. Denn jeder Arzt kann einfach eine Stunde pro Tag aus seinem bisherigen Terminbuch herausnehmen und fortan als freie Sprechstunde deklarieren. Die Wartezimmer werden dadurch nicht leerer.
Ohne eine Erhöhung der Anzahl Ärzte bleibt sein Überlaufventil ein Rohrkrepierer. Und wozu sollen die Servicestellen zur Terminvergabe ausgebaut werden, wenn gleichzeitig die Ärzte motiviert werden, mehr terminfreie Sprechstunden anzubieten?

@ Einfach Unglaublich um 08:46

Zitat aus dem TS-Bericht: "Auf die Ausweitung der Mindestsprechstunden hatten sich Union und SPD bereits in ihrem Koalitionsvertrag geeinigt."
Ihre Worte: "Herr Spahn
... macht so viele vernünftige Vorschläge, dass man gar nicht mehr nachkommt.

Hoffentlich blockiert die SPD nicht wieder."

Gäbe es keine Groko - sprich Regierungsbeteiligung der SPD - würde Herr Spahn noch nicht einmal diese Vorschläge ins Gespräch bringen. Die SPD wollte, dass sich die Zwei-Klassen-Medizin verändert und hat im Wahlkampf explizit darauf aufmerksam gemacht. Es ist auch Verdienst der SPD, dass die Beiträge zur Krankenversicherung wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezahlt werden. Herr Spahn setzt das als zuständiger Minister "nur" um.
Dass die Veränderungen nicht ausreichen, ist klar. Aber weitergehende Veränderungen haben CDU/CSU blockiert.

@ Margareta K. 08:29

Betreffs Hausbesuch von Fachärzten.....

Ich weiß ja nicht wie Sie wohnen, in der Stadt oder auf dem Land.

Wir hatten da Pech weil der nächste Psychiater der meine Mutter hätte behandeln können ca. 60 km weit weg ist und so weit wg. Überlastung keine Hausbesuche machen kann.

Aber vielleicht wohnen Sie ja in der Stadt.

Bei der Krankenkasse anrufen und nachfragen.....hat bei uns - ich habe 2 Pflegefälle , Grad 4 und 2, beide dement - schon einige Male geholfen.

Mit Hausbesuchen vom Hausarzt oder seiner Urlaubsvertretung haben wir großes Glück, das funktioniert.

Guter Plan ... Herr Pharmalobbyist Spahn

Da muss man erst einmal drauf kommen.
Die Ärtze sind völlig überlastet und Spahns genialer Plan ist, die Last zu erhöhen.

Herr Spahn, eine kleine Aufgabe:

Stellen Sie sich vor Sie fahren mit dem Auto 100 km von a. nach b, ihr Auto hat ein höchstgeschwindigkeit von 100km/h und sie bekommen einhundert Euro für jede Fahrt. Sprich sie benötigen rund eine Stunde für eine Fahrt.

Wie lange benötigen Sie wenn Sie zweihundert Euro für jede Fahrt bekommen?

"Der Gesetzesentwurf sieht

"Der Gesetzesentwurf sieht nach Angaben des CDU-Ministers zudem vor, die Mindestsprechstunden von Ärzten von 20 auf 25 Stunden pro Woche zu erhöhen."

Als zuständiger Minister setzt Spahn derzeit Dinge um, die auf Drängen der SPD Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden haben. Das ist nicht "auf dem Mist" des CDU-Ministers "gewachsen". Er versucht jetzt eine Lösung zu finden, die weder zu Lasten der Ärzte noch zu Lasten der privat Versicherten geht. Kein privat Versicherter wird in die offene Sprechstunde gehen, weil er/sie nach wie vor einen kurzfristigen festen Termin bekommt. Das "Fußvolk" der gesetzlich Versicherten wird stattdessen bei der Frage nach einem Termin auf die offene Sprechstunde verwiesen und kann sich da den H....n platt sitzen. "Einen festen Termin habe man erst in frühestens drei Monaten" - so oder ähnlich wird man sicher auch weiterhin abgefertigt. Und dafür sollen die Ärzte dann auch noch mehr Geld bekommen? Ich kenne übrigens keinen Arzt, der arm ist.

Vergütung für die Behandlung

Vergütung für die Behandlung von Privatpatienten deckeln! Das Gesundheitssystem ist in Gefahr, wenn die 2klassenbehandlung weiter voranschreitet. Und für die Privaten Kassen wird es dann auch preislich günstiger.

Und Pflegekräfte, die seit

Und Pflegekräfte, die seit Jahrzehnten zu einem Hungerlohn ständig am Rande ihrer psychischen und physischen Kräfte arbeiten und teilweise die Arbeit von Ärzten miterledigen müssen, sollen mit 2500 - 3000€ brutto abgespeist werden?
Und das möglicherweise erst in mehreren Jahren!
Was heißt denn „außerhalb des Budgets“?
Und wieso kann der Gesetzentwurf für die Ärzte bereits „ in Kürze“ vorgelegt werden, aber die Änderungen für Pflegekräfte erst in Jahren?
Gilt für Ärzte nicht auch ein Arbeitsschutzgesetz? Schon wegen einer erhöhten Fehlerquote aufgrund von Überlastung, sollte das doch in diesem Fall auch für selbstständige Ärzte gelten!
Für angestellte Ärzte sowieso!

Das ist doch echt wieder ein

Das ist doch echt wieder ein blöder Witz!
Unsere Hausärzte hier haben alle offene Sprechstunden, man muss halt warten. Sie sehen es lieber, wenn man Termine vereinbart, auch im Sinne der Patienten, aber es wird niemand hinausgeworfen, genauso unsere Zahnarztpraxis im Dorf.
Jetzt kann man sich aber ausrechnen, bei knapp 8000 Einwohnern, 3 Altenheimen + 2 Parks mit betreutem Wohnen, 4 Hausärzten und 2 Zahnärzten, wie es in den Praxen aussieht und wir sind im Gegensatz zu anderen Dörfern noch gut versorgt. Daran ändert auch Geld nichts, mehr als arbeiten kann man nicht.
Unsere Hausärzte machen übrigens Hausbesuche...

Selbstbeteiligung

"Selbstbeteiligung" ist der Schlüssel, um unnötige Inanspruchnahme unseres luxuriösen Gesundheitssystems zu minimieren !

Nachts um drei

Heimgekehrt von einem Grillfest, an einer Ärztlichen Bereitschaft-Dienst-Zentrale zufällig vorbeigegangen, geht man doch gerade einmal rein, um seinen Schnakenstich begutachten zu lassen, kostet ja nichts !
Dr. med. - Arzt seit 44 Jahren

Realität

Bitte endlich alle Patienten gleich behandeln.
Ein guter Bekannter (privat versichert) bekommt bei Anruf direkt am Tag darauf einen Termin beim Facharzt und mir (Kassenpatient) wird gesagt erst in 6 Wochen wäre ein Termin frei (gleicher Arzt, gleiche Arzthelferin). Wir brauchen mehr Ärzte und evtl. weniger Mitarbeitende in den vielen Krankenkassen !? Das Studierende im Studium am "Physikum" scheitern sollte überprüft werden. Ist dies wirklich so entscheidend dafür ob jemand ein guter Arzt bzw. eine gute Ärztin wird ? Bereitschaftszeiten sollten auch in unserem Land immer voll vergütet werden müssen. Jeder Patient sollte generell für seine Behandlung eine Rechnung bekommen, also nicht erst auf Nachfrage. Hausbesuche müssten einem Arzt viel höher honoriert werden.

9:46 Lyn

Vielen Dank für den Rat.
Leider hat sich das "Problem" einen Arzt zu finden der auch ins Haus kommt, für meinen Mann (Pflegegrad 5) inzwischen erübrigt.

Geld

Nicht den Ärzten mehr Geld geben, sondern Patienten für unangemessene Inanspruchnahme unseres luxuriösen Gesundheitssystems zahlen lassen in die Kasse der Solidargemeinschaft.

Dr.med. - Arzt seit 44 Jahren -
an 15 Tagen/Mon. tätig an einer Bereitschaftdienstzentrale , zuständig für etwa 300 000 Menschen .

also lässt sich der Arzt wenig Zeit, weil ja so voll ist

das bringt so gar nichts

Nicht den Ärzten mehr Geld

Nicht den Ärzten mehr Geld geben, sondern Patienten mit einem Eigenanteil an den Kosten beteiligen würde das Problem sofort entschärfen. Die pro Einwohner und Jahr entstehenden Krankheitskosten von etwa € 3000 sind nachhaltig kaum noch steigerungsfähig.

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