Ihre Meinung zu: DIW-Chef zu JEFTA: "Ein wichtiges Symbol"

18. Juli 2018 - 2:10 Uhr

Das Abkommen mit Japan sei vor allem als Symbol wichtig, sagt DIW-Chef Fratzscher in den tagesthemen. Trotzdem sollten anstelle von bilateralen Verträgen besser multilaterale Pakte geschlossen werden.

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Kommentare

Ziemlich daneben.

(1) Bei TTIP wurde uns erzählt, die Amerikaner wollten das unbedingt, die arne EU müsse sich wieder mal fügen. Das ist offenbar nicht richtig. Die EU selbst versucht also mit Hilfe internationaler Verträge, nationale Rechte und Rechtsinstituionen auszuhebeln.
(2) Der Brexit ist eine riesige Tragödie. Nun ein Freihandelsabkommen mit Japan zu schließen, zeigt, dass man keien Lust auf die eigentlichen Hausaufgaben hat.
(3) Der Vertrag soll in der EU Stellen schaffen. Man glaubt doch nicht im Ernst, dass Japan Arbeitsplätze verschenken wolle. Es wird die effiziente japanische Industrie sein, die zu Hause Stellen schafft. Bei uns profitieren vielleicht die Weinproduzenten. Wir machen uns zur Agrargesellschaft.

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