Ihre Meinung zu: Datenerhebung zu Immobilien: Wohnungen immer teurer

17. Juli 2018 - 16:09 Uhr

Die Preise für Eigentumswohnungen kennen kein Halten - und das nicht nur in den Großstädten. Doch je nach Stadt, Lage und Ausstattung unterscheidet sich gewaltig, was Käufer für ihr Geld bekommen.

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Kommentare

Die USA lassen schön grüßen

Kennen wir doch, war schon mal da.
Niedrigzinsen und dann der Kollaps.
Lernen durch Schmerz - leider wird es wieder die Falschen treffen.

Spekulations- und Anlageobjekte

Die Sache ist hausgemacht, eine Folge des immer weiter entzügelten Marktes. Die von unserer Regierung so sehr verehrten Investoren haben im großen Stil Wohnungen und Grundstücke für sich entdeckt und auch die Sanierungen, die übrigens vom Staat mitfinanziert werden, tun ihr Übriges, die Preise in den Himmel schnellen zu lassen. Bald werden, wie heute schon zu großen Teilen, nur noch die richtig Betuchten in "bevorzugten Wohnlagen" eine Wohnung besitzen - ob sie diese auch bewohnen, ist fraglich. Denn für viele sind Eigentumswohnungen ein Anlage- und Spekulationsobjekt- in der Gewissheit auf fette Rendite.

Vielen Dank

Signore Draghi. Das ist ihr Werk. Plus Lebenshaltungskosten, deren Steigerung die Spar"zinsen" bei weitem übersteigt.
Wenn das alles denn wenigstens Italien retten würde. ..aber dafür muss D. wohl noch weitere Opfer bringen (Vergemeinschaftung der Schulden, europäische Einlagensicherung und Arbeitslosenversicherung, Auffangen des Netto Beitrags GB, zusätzliches Geld für Bekämpfung Jugendarbeitslosigkeit, und und und...) mir graut.

Datenerhebung zu Immobilien:Wohnungen immer teurer....

Und das wird auch weiter so laufen,dafür steht die Koalition.Eine wirksame Mietpreisbremse wird es nicht geben.Modernisierungskosten werden weiter auf die Miete umgelegt.Und bei der Politik der Schuldenbremse und gleichzeitiger Erhöhung des Wehretats,fehlen natürlich die Mittel für einen wirksamen sozialen Wohnungsbau.

Immobilienpreise

Für den Anstieg der Immobilienpreise gibt es eine Reihe von Gründen:
1.) Der im Artikel angesprochene Trend zu "Betongold", weil die Leute Angst haben, dass ihr Erspartes im Falle einer neuen Finanzkrise weg ist.
2.) Höhere Baukosten durch gestiegen Anforderungen, z.B. durch die Energieeinsparverordnung.
3.) Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer, die sich in manchen Bundesländern verdoppelt hat.
4.) Eine höhere Nachfrage, weil infolge der Flüchtlingskrise die Bevölkerung um ca. 2 Mio. Menschen gewachsen ist und damit auch mehr Wohnungen gebraucht werden.
5.) Der Trend zum 1-Personen-Haushalt: Früher lebten die Leute in Familien zusammen, heute haben beide Partner eine eigene Wohnung. Folglich werden mehr Wohnungen gebraucht.
6.) Der Zwang zu beruflicher Flexibilität: Wer nur einen befristeten Arbeitsvertrag hat oder als AÜG arbeitet, wird nicht an den neuen Arbeitsort umziehen, sondern dort eine kleine Zweitwohnung nehmen.
7.) Die Abschreckung von Investoren durch die Mietpreisbremse.

Und das wird sich auch nicht

Und das wird sich auch nicht ändern, solange man negativzinsen zahlen.muss und gleichzeitik der baukredit für lau zu haben ist.

Das wird sich noch rächen!

Die explodierenden Preise werden den meisten Probleme bereiten.
In D haben die Bürger im verglich sehr wenig Eigentum. Wie soll sich ein Pfleger, Briefträger, Polizist usw eine Eigentumswohnung leisten können ? Es ist kaum möglich die Schuld in einem Leben zu begleichen! Im Alter müssen diese Menschen Miete zahlen, von ihrer sowieso schon geringen Rente, was aufgrund der immer weiter steigenden Mieten kaum noch möglich sein wird.
In Ffm kostet eine normale ETW 90 qm um die 450000 Euro. Viele Leute nutzen das als Geldanlage und somit steigen die Mieten auch weiter, da das Geld wieder reingeholt werden soll.
Für den einfachen Arbeiter ist das nicht mehr bezahlbar!

Wundert..

nicht wirklich, schon vor der Krise 2015 waren zuwenige Wohnungen oder auch bezahlbare Häuser vorhanden, vor allen Dingen in den Ballungsräumen, und so schnell kann neuer Wohnraum auch nicht geschaffen werden, nicht bei diesen Bauvorschriften...

Da der größte Profiteur von

Da der größte Profiteur von den steigenden Preisen der Vermögensverwalter "Black Rock" ist, wundern die Zustände nicht. Und da die Regierung diesem Unternehmen keinen Wunsch abschlagen kann (Mietpreisbrems-Erhöhung), wird das auch so weiter gehen. Wenn die Blase platzt kauft Black Rock auch die Wohnungen derer, die ihre Kredite nicht bedienen können (dann sogar weit billiger). Wenn 50% aller Wohnflächen einer internationalen Geldwäschefirma gehören ist unsere Politik dann schließendlich völlig überflüssig da handlungsunfähig.

Also: interessant, aber oberflächlich.

Das Ganze...

...wird spätestens in 10 Jahren kollabieren, wenn "Otto-Normalverbraucher", der meint, sich jetzt ein Häuschen leisten zu können, nach Ablauf der Zinsbindung dann auf einmal 3+x % Zinsen statt wie jetzt 1,5 % zahlen muß.

Ach ja, in Ostfriesland bekommt man auch, 3 km von der Kreisstadt entfernt, ein knapp 20 Jahre altes Haus mit 160m² WF plus 40 m² Garage / Werkstatt in 1000m² Garten für 230.000 €.

Nur verdienen die Leute hier oft zu wenig, um sich selbst das leisten zu können ( Kfz-Mechatroniker, ledig, 23 Jahre alt, 1.200 € netto )...

re superschlau

"Und das wird sich auch nicht ändern, solange man negativzinsen zahlen.muss"

Wo zahlen Sie denn Negativzinsen?

@offenbacher um 17.45h

Sie nennen als 7. Grund der Preissteigerung die Angst der 'Investoren' vor der Mietpreisbremse? Absurd. Ihr Scheinargument wäre höchstens geeignet, sinkende Preise zu begründen.

Auch hier sehen wir, dass zu

Auch hier sehen wir, dass zu viel geld auf zu wenige leute verteilt ist. Mehr wohneigentum würde mehr Gerechtigkeit bringen. Und genau da sind wir eu Schlusslicht. Und wenn Eigentum auch noch zu versteuern ist, horrende Folgekosten auf Besitz anfallen, wo will man dann ansetzen?
Wie soll man als Berufsanfänger, ohne saturiertes Elternhaus, zum Eigenheim kommen, wenn man keinen kredit bedienen kann? Wir erleben gerade das ende des Wirtschaftswachstums.

der grösste preistreiber bleibt aber,

auch wenn das bestimmte kreise nicht gerne hören, unser staat! nein, ich führe das hier nicht weiter aus

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