Ihre Meinung zu: Italien: Tausende demonstrieren gegen Abschottung

14. Juli 2018 - 22:09 Uhr

Die italienische Grenzstadt Ventimiglia war früher Ziel zahlreicher Flüchtlinge, die nach Frankreich wollten - bis Paris deren Einreise stoppte. Nun demonstrierten dort Tausende Menschen gegen eine Abschottung Europas.

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Kommentare

"Seit 2015 verwehrt ihnen

"Seit 2015 verwehrt ihnen Frankreich die Einreise"

Ist das nicht eine einseitige nationale Maßnahme?
Ich dachte Macron wäre auch für eine europäische Lösung.

Ventimiglia

3000 - Respekt und die noch nicht mal alle aus Italien. Die übergroße Mehrheit der Italiener denkt anders, vor allem die, welche die Suppe auslöffeln durften. Menschen in Seenot muss geholfen werden, da gibt es kein Aber. Das darf aber nicht die Eintrittskarte in die EU sein. Erst wenn man in Afrika kapiert, dass das nicht der Weg ist , wird endlich Schluss gemacht mit dem Irrsinn, mit seeuntüchtigen Booten abzulegen, um sich dann von Helfershelfern " retten " zu lassen.

Welche Organisationen?

Zitat: "Zahlreiche Organisationen, die sich um Flüchtlinge kümmern, hatten zu dem vier Kilometer langen Protestmarsch aufgerufen."

Um welche Organisationen handelt es sich hier?
Von wem werden sie finanziert oder wie finanzieren sie sich?

Sonst ist doch auch immer die Rede von "mehr Transparenz" ... and stuff ...wieso gibt es Bereiche, wo man offenkundig eine echte Transparenz gar nicht möchte?

Potzblitz! Wieso den bloß?

Zitat: "Die italienische Grenzstadt Ventimiglia hatten früher zahlreiche Flüchtlinge auf dem Weg in nördliche europäische Länder passiert. Seit 2015 verwehrt Frankreich ihnen aber systematisch die Einreise."

Potzblitz! Wieso den bloß?

Vielleicht kann ich den Sachverhalt einmal aufklären: da die EU-Außengrenzen nicht effektiv vor illegaler Einreise geschützt sind, behält sich ein (noch) souveränes Land wie Frankreich selber vor darüber zu entscheiden, wer in Frankreich einreisen darf und wer nicht.

Wir haben genug Flüchtlinge

Wir haben genug Flüchtlinge und die Länder Italien und Griechenland können nicht alle Flüchtlinge, die von Schleppern eingeschleust werden, aufnehmen.
Die Grenzen müssen endlich dicht, dann erledigt sich der größte Teil des Problems.

Ich würde gerne wissen, was

Ich würde gerne wissen, was sagen denn die Einwohner von Ventimiglia dazu?

Die EU als solche

ist eine insofern nationalistische Vereinigung, als sie seit Anbeginn (als EWG) gegründet wurde, um wirtschaftlich "Europe first" zu fördern.

Besonders eiskalt auf Kosten afrikanischer Staaten (welche früher auch mal "gerne" Kolonien europäischer Großkotzstaaten waren).

Wie bei allen Nationalisten funktioniert aber keine Internationale. Weshalb sich nun folgerichtig die Einzelstaaten innerhalb der EU nicht mehr riechen können (gemeint sind selbstverständlich nicht die Bürger, sondern die populistisch-separatistisch-
nationalistischen Politiker-Darsteller).

Da gute Bildung der Bürger hier grundsätzlich den nationalistischen Bestrebungen der EU und ihrer Einzelstaaten politisch entgegen wirken würde, gibt es diese ebensowenig wie eine sinnvolle Sozialpolitik - welche ebenfalls nicht im Sinne der Nationalisten sein kann, da gebildete Menschen keine Idioten wählen würden.

Insofern ist es wenig verwunderlich, dass nicht Millionen demonstrieren. Falls die Info überhaupt wahr ist.

22:37

Analog zu Ihrem Kommentar:
Erst wenn Europa/EU/westliche Welt kapiert hat, dass die Ausbeutung des afrikanischen Kontinents diese Art Flüchtlinge nach sich zieht, wird sich vermutlich etwas ändern. Suchen Sie einfach mal unter welchen Bedingungen Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten zu Stande kommen. Erpressung ist noch milde ausgedrückt.

@BreiterBart um 22:42

Diesen Fragen nach den beteiligten Organisationen und der Finanzierung schließe ich mich an. Etwaige Antworten ließen die politische Agenda der Organisationen sowie die Kampagnenarbeit und Vernetzung offenkundig werden. Nach meinem Dafürhalten hat der Leser ein Recht auf Information. Nur die ungeteilte Information ermöglicht ein objektives Bild von Organisationen, die zu einem Europa ohne Grenzen aufrufen und anscheinend darunter auch die Außengrenzen verstehen.

Organisationen,

die sich um Flüchtlinge kümmern. Steht doch im Artikel.
Menschen eben, die das Leid Anderer nicht kalt lässt und die oft "ehrenamtlich" tätig sind. Die auch auf eigene Kosten zu solch einer Demonstration reisen.
Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass Sie so etwas nicht nachvollziehen können und deshalb gleich wieder Dinge rein interpretieren...

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