Kommentare

Bulldozer-Politik...

das ist es doch, was gut ankommt (siehe Trump-Wähler in Amerika) und viele sich auch von unseren angeblich profillosen Politikern wünschen. Doch so etwas ist schlicht schlechtes Benehmen. Man kann Konflikte auch anders lösen.

Warum irritiert uns dieser Trump

Wir sind es gewohnt, das Politiker einem sogenannten Mainstream folgen, dass sie eine Politik für ein vernünftiges und gebildetes Publikum machen. Trump verstößt absichtlich gegen diese Gepflogenheiten, er wendet dich mit absichtlich grob vereinfachten Lösungen an ein wenig gebildetes und wenig strukturiertes Publikum.

Trump wurde wieder der Lüge überführt

Die Zeitung "The Sun" veröffentlichte sogar den Audiomitschnitt
nachdem Trump die Aussagen über Theresa May und den Brexit als Fake deklarierte

Das kommt selbst in den USA nicht gut an.
Ebenso das Verhalten gegenüber der Queen

Der Preis für jahrzehntelange Unterwürfigkeit?

Die USA ist es, zumindest von einigen westlichen Ländern der EU, gewohnt das man immer schon brav dem Big Brother aus Amerika recht gibt.

So sehr auch alle über Trump lästern, er wurde gewählt weil man jemand wollte der nicht nur brav alles abspult wie es Clinton gemacht hätte.

Was besonders in der westlichen EU fehlt, sind ranghohe Politiker die auch in Interesse ihres Landes handeln und etwas durchsetzen. Und damit meine ich nicht Merkel, die sich nur für Großkonzerne und deren Wünschen einsetzt.

Trump

Ich finde, es ist völlig egal, was Trump sagt, da die Haltbarkeit seiner Aussagen extrem kurz ist.
Ich würde mir wünschen, dass die Politiker diesen Menschen nicht mehr so ernst nehmen.
Lasst den Trump doch einfach reden....bla..bla..bla.
Morgen ist eh alles wieder anders.

Mir tun nur die Amerikaner leid, am meisten die, die Trumps Handlungsweisen noch gut finden.

Europa braucht Trump nicht

Trump ist ein Schauspieler, der immer nur seine eigene Show abzieht und nach der Vorstellung alle ratlos und irritiert zurücklässt.
Wann hören wir auf, für ihn rote Teppiche auszurollen und Bühnen zu errichten. Wann fangen wir an, uns auf europäischer Ebene zu finden, ohne die überzogenen Forderungen einzelner Weltverbesserer.

Ein Elefant im Porzellanladen

American Way of Life: Wer immer der größte sein will, wird irgendwann seinen Meister finden. (China?)

Mit dem Bulldozer durch Europa ...

Mann könnte ja sagen, "selber schuld, wer ihm die Bühne bereitet".
Wir alle wissen welche Techniken er benutzt, wie er seine Auftritte nutzt und wir lassen ihn.
Er beschädigt alle Demokratien, weil er die Mutter aller Demokratien beschädigt und wir rollen ihm den Teppich aus, eines Tages werden wir uns sagen lassen müssen, wir haben zwar alles gewusst und wir haben es trotzdem zugelassen - das hatten wir nach dem letzten großen Krieg auch schon und die Wortlosigkeit die auf den Vorwurf folgt, hat uns auf lange Zeit die Möglichkeit der Auseinandersetzung verstellt.

Wenn der politische Rahmen nicht von Moral, sondern von Niedertracht bestimmt wird, dürfen wir uns doch nicht verloren geben, dann müssten wir doch eigentlich aufstehen.

Trump macht den Starken

Hier in Europa gibt Trump den Starken. Ich bin mal gespannt, ob er nicht vor Putin einknickt und sich von dem russischen Despoten einwickeln lässt.

Trumps Reise mit dem Bulldozer durch Europa

Der verwirrte Trump schreibt an sich selbst Fake News.
Beim Treffen mit May bezeichnet Trump sein eigenes Interview als "Fake News" - und kritisiert Deutschland - eben ein typisches Großmaul, der seine eigenen Worte nicht mehr ernst nimmt und immer recht haben will und dass seine Meinung mehr Gewicht hat, als die der Anderen.
Trump soll in den USA und mit GB das machen, was er für richtig hält. Und wir in Deutschland und der EU machen das, was wir für richtig halten. Wir lassen uns aber von Trump nicht vorschreiben, wieviel % vom BIP wir in unsere Militärausgaben investieren müssen.

Die bisherige Ordnung...

... war doch die, dass die USA die Nummer 1 der Welt waren. Wirtschaftlich einer der Top-Player, militärisch die größte Macht und eingebettet in viele Handelsbündnisse und die NATO konnten sie doch auf dem Planeten fast machen was sie wollten.

Mit der bisherigen Ordnung zu brechen heißt auch, diese Position auf's Spiel zu setzen. Nicht sofort, aber sicher mittelfristig werden sich die von Trump düpierten Länder verlässlichere Partner suchen.

Die Taktik ist die Hornisse im Wespennest, damit die erst mal aus ihrer Drögheit aufwachen. Dies geschieht vor oder nach Verhandlungen, je nach Ergebnis.
Im persönlichen Gegenüber dagegen kommt die an Oberflächlichkeit nicht zu überbietende uns allseits bekannte künstlich überschwängliche amerikanische Höflichkeit:
You are great, You are welcome, I love you all. = Floskeln und nichts dahinter.
Wann wird das endlich mal ganz gelassen so zur Kenntnis genommen und nicht so ernst genommen?

Der Mann kam als Gast und

ging als ungeliebter Gast. Der hat studiert,kommt aus gutem Haus? Der Typ hat Null Benehmen und gehört vor die Tür gesetzt. Der erste Präsident der USA der sich als Trottel outet. Vollpfosten gab es vorher schon mit der Bush Sippe.

Nicht erster, letzter

Die Realität sieht anders aus, als J. Ratcliff und die Amerikaner meint. "Er glaube, dass die meisten Amerikaner froh seien, dass Trump die USA weltweit an erster Stelle positioniere."

Die Amerikaner erweisen sich hier als sehr verblendet, wenn von ihnen übersehen wird, dass die USA bald letzter sein werden in allen Belangen. Ausserdem, wenn die USA first sein wollen, erscheint es hochgradig heuchlerisch, die Deutschen wegen irgendwelchen Überschüssen im Export drangsalieren zu wollen.

Aaron Blake von der

Aaron Blake von der "Washington Post":

"Er ist bereit Dinge zu sagen, die in der Vergangenheit niemand sagen wollte. Die anderen Staatschefs sind deshalb mit einer Situation konfrontiert, die sie nicht kennen. Und das führt zu der Fassungslosigkeit, die wir momentan bei ihnen beobachten."
Ja, genau das dürfte das Problem sein, mit dem viele nicht klar kommen.

skandalös

"In den USA kommt das teilweise gut an."

Umso schlimmer.
Wenn sich Trump dann in einen Rausch getanzt hat, wird ihm nichts mehr heilig sein.

Aber genauso wie er agiert, muss die Welt antworten - aber das traut sich ja keiner. Wie wohl ein Kanzler Helmut Schmidt mit der Situation umgegangen wäre ?

Trump-Verhalten

Trump ist einfach ein Kaufmann. Er versetzt seine „Partner“ zunächst in Angst und Schrecken, damit sie verängstigt (das ist dann SEINE Wahrnehmung) allem Zustimmen was er haben will. Damit bricht er die ihm gefährlichen Kartelle (NATO, EU, Bündnisse) auf. Und wenn England sich auf die EU wieder zubewegt zeigt er Zuckerbrot und Peitsche. Solange es funktioniert hat er gewonnen. Darum geht es ihm, zu gewinnen. Nicht um Recht, Moral oder andere Werte. Und er gewinnt!
Irgendwann findet aber jeder seinen Meister.
Jemand, der die Ruhe bewahrt. Vielleicht einfach einen Termin platzen läßt wenn er schon im Flieger sitzt. Ihn beschimpft eine Stunde vor seinem Termin, ...

Die Schlinpflanze

Heute morgen hörte ich voll Erstaunen im Radio einen Politikwissenschaftler, der attestierte, dass hinter Trumps Anwürfen ein Körnchen Wahrheit sei, welches die Partner auch einsähen. Ferner sei der Mann noch 2 1/2 Jahre im Amt, und man müsse sich notgedrungen darauf einstellen.
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Mir kommt der Trump vor, wie eine Schlingpflanze: jeder, der sich auf ihn einlässt, wird hineingezogen und aufgelöst.
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Gewonnen hat er die Wahl gegen Clinton durch die Veröffentlichung einiger ihrer Mails. Und nun hat Muller die "russischen" V-Leute gefasst, die das angezettelt haben. Hach wie praktisch! Der Trump ist "unwissentlich" russischer Aktivitäten Präsident geworden. Das ARME OPFER!
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Merke: halte dich von Schlingpflanzen fern!

Trump machts richtig

Was intressiert Trump, was das Ausland von ihm denkt. Bei der amerikanischen Bevoelkerung erntet er Zustimmung. Mit einer "raviaten" Aussenoplitik konnte man schon immer innenpolitisch "Trump"-fen. Wenn er so weiter macht liegen zwar die internationalen Abkommen in Truemmern, aber er kann sich sicher sein, wiedergewaehlt zu werden. Und das ist das "oberste Ziel" eines jeden amerikanischen Praesidenten: die Wiederwahl (was uebigens auch fuer brasilianische Praesidenten gilt)

Gruss aus Brasilien

Wunschdenken

"In den USA kommt das teilweise gut an."
Nicht teilweise, sondern überwältigend, sprich bei der Mehrzahl der US-Bürger.
Unsere Journalisten müssen mal raus aus ihren ARD-Studios und aus New York oder Washington.
Hinein in die anderen Städte und hin auf das weite Land der USA.
Dort würden sie merken, teilweise ist Wunschdenken und falsch.

?!

Er glaube, dass die meisten Amerikaner froh seien, dass Trump die USA weltweit an erster Stelle positioniere. "Selbst wenn es dabei um unsere Verbündeten geht, die uns - wie er sagen würde - nicht immer fair behandelt haben."

Trump spricht aber nicht vor'm hiesigen Forenpublikum, dass geradezu einen Sport aus der unfairen Einstellung gegenüber den USA macht, sondern vor Politikern, die soweit gebildet sind, dass sie um die Bedeutung der USA für Europa sowie die Verantwortung der USA für (ja gerade) eine funktionierende multilaterale Weltordnung wissen. Offenbar sind die sich dessen bewusster als Trump ...

Ich würde mir daher wünschen, dass Trump in diesem Punkt auch offen widersprochen wird: wenn er angibt, er hätte in gutes Verhältnis zu uns.

Kommentare

Die heutigen journalistischen Kommentare übertreffen an Bissigkeit diejenigen zu Zeiten als die Russen befreundete Länder mit dem Panzer besuchten.

Ach nö...

"Er ist bereit Dinge zu sagen, die in der Vergangenheit niemand sagen wollte"

Nur weil niemand früher dummes Zeug reden wollte, muss man das jetzt nicht loben.

Wir leben alle auf einem Planeten und wir alle beeinflussen und gegenseitig. Manche Länder mehr, manche weniger, aber keiner kann Entscheidungen treffen, ohne dass davon andere betroffen, daher berücksichtigt werden müssen.

Das hat ein Trump halt noch nicht verstanden.

Abrissbirne, Bulldozer...

Abrissbirne, Bulldozer... Bilder, die beschreiben, welche immensen Schäden Trump auf der politischen Bühne produziert. Dahinter steht weit mehr als nur "bad behavior": Es ist vor allem eine politische Dumpfheit und Konzeptlosigkeit, die nur Gewinner-Verlierer-Schemata kennt sowie das Höchstmaß an Unberechenbarkeit; Kooperation, differenzierte Zusammenhänge oder gar grundlegende Werthaltungen? Fehlanzeige.

Der Adressat von Trump's Ausfällen ist primär die Innenpolitk...

Sämtliche außenpolitische Aktivitäten von Trump sind ausschließlich der US-Innenpolitik gewidmet. Erstens hat Trump keine kohärente Sicht der globalen Politik und zweitens versteht er weder historische noch geopolitische Zusammenhänge.

Wer den Politikstil von Trump in den USA näher verfolgt, erkennt die immer gleichen Mechanismen. Provozieren, Bestehendes abreißen, abstruse Behauptungen aufstellen und anschließend zu Huldigungsveranstaltungen fahren um den Applaus seiner Getreuen einzusammeln.

Er macht aus 100 % Trumpers nun 150 % ige Fans, die ihn gar nicht genug loben können. Auch in den USA werden Wahlen allerdings in der Mitte gewonnen und die Gruppe der "Independents" gewinnt er mit diesem Politikstil nicht. Von den Inhalten ganz zu schweigen.

Kalkuliert

Es geht Trump nicht um Weltpolitik. Es geht um Machtpolitik mit Erpressung. Für ihn dasselbe. Prinzip: "Teile und herrsche". Da ist er ganz nahe bei Putins Strategie. Aber es gibt eben nur einen der als Weltmacht das sagen hat! Der Rest hat zu parieren. Und es geht ihm sei um seine Wiederwahlen in den USA. Sicher wird er auch in den USA am Ende ein politisches, soziales und wirtschaftliches Desaster hinterlassen. Weitsicht und Einsicht ist nicht sein Ding.

Trump kann nur Trump sein, weil die anderen Staatsoberhäupter ..

... ihn und sein wirres Verhalten tolerieren.

Würde sich jeder Staats-oder Regierungschef reziprok verhalten, wäre die Welt in scharfe Konfrontation, desaströse Konflikte oder gar militärische Auseinandersetzungen verwickelt. Nur weil die anderen die Standards der Zivilisation und der Diplomatie, die sich aus den Erfahrungen der verheerenden Konflikten des 20. Jahrhunderts entwickelt haben, einhalten, führen diese Trumpiaden nicht zu Schlimmerem.

@ 09:47

Ein nicht so klitzekleiner Unterschied besteht zwischen Ihren Vergleichspunkten: Trump hält Verträge und Recht anscheinend für beliebige Verschiebemasse bzw. Lobbyarbeit. Bei uns gibt es Gesetz und Recht unabhängig vom Ansehen einer Person. Die Herrschaft der Rechts ist mir dann doch wesentlich näher und lieber als die Herrschaft eines Trumps.

Vollidiot.

Trump ist ein Vollidiot.

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.

Souveränität = Selbstbehauptung statt "kuschen"

Zitat des Präsidenten der UN-Generalversammlung: "Wir handeln, wie wir handeln, wir reagieren, geraten in Panik, schützen nationale Interessen, ignorieren, dass globale Herausforderungen nur global gelöst werden."

Solange Geld der Motor der Wirtschaft und damit zwangsläufig das Maß aller Dinge ist, wird das so bleiben. Und sich die ganze Welt von Typen wie Trump, deren Macht nicht zuletzt auf finanziellen Interessen unterschiedlichster Art begründet ist, am Nasenring durch die Arena ziehen lassen - und ihr eigenes Handeln an deren Launen ausrichten - müssen.

„Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan verteidigte die Genehmigung des satirischen Protests. Kritiker hatten den Ballon als beleidigend gegenüber Trump empfunden und gefordert, die Aktion zu unterbinden. "Ehrlich gesagt, ist die Idee, dass wir das Recht auf Meinungsfreiheit einschränken, weil sich ein ausländischer Politiker auf den Schlips getreten fühlen könnte, ein Gang am Abgrund".

Exakt. Eigeninitiative hilft. Sonst nichts.

Das hat er mit Merkel

Das hat er mit Merkel gemeinsam: Sie spaltet Europa und unser Land, will anderen ihre Meinung aufzwingen, sitzt Probleme aus, um sie anschließend hektisch zu verschlimmbessern. Sie hat ihrer Partei ein Viertel ihrer Wähler vertrieben, die Briten gehen aus der EU, überall nehmen eurokritsche Parteien zu. Warum wird diese Frau besser behandelt als Trump?

unterschätztes Genie?

Ich finde Trump unsäglich und wünsche mir, dass er lieber heute als morgen azs seinem Job geworfen wird. Aber ich fürchte, dass ihm der Erfolg recht gibt - zumindest kurz- und mittelfristig.

Er nutzt die Macht der USA als größte Wirtschafts- und Militärmacht aus, da kaum ein Land auf die USA verzichten kann und will.

In der NATO macht msn gute Mine zum bösen Spiel und wird nun mehr ins Militär investieren, sprich Waffen bei den USA bestellen.

Durch die Steuersenkungen und Abschaffung der Umweltauflagen können us-Firmen einen Handelskrieg besser verkraften, als eu-Firmen. Früher oder später wird Trump die Bedingungen zur Beendigung des Handelkriegs diktieren können.

Jerusalem als Hauptstadt, Ausstieg aus Iranabkommen. Durch das Anheizen des Nahostkonflikts kaufen mehr Länder US Waffen.

Annäherung an Putin und Abbau von Sanktionen: neue Märkte für US firmen und Russland kann leichter in Trumps Privatfirmen investieren.

Sollen EU und Nato heulen, wirtschaftl gewinnt auf jeden Fall

Trump ist NICHT die USA, sondern ein Betriebsunfall, den es ...

... mit kluger Strategie, Besonnenheit und Weitsicht auszuhalten gilt. Innen wie außen.

Trump hatte bei seiner Wahl keine Mehrheit der US-Bürger hinter sich und das hat er auch heute nicht. Obschon jede Zahl von 40+% immer noch zuviel ist.

Die Zivilgesellschaft der Vereinigten Staaten, die Institutionen der Verfassung und die vielen einzelne Bürger, welche dieses fantastische Land ausmachen, sind der eigentliche Wert, um den es geht. Sie alle müssen mit zumindest temporärem Schaden aus diesem bizarren Trump-Zirkus rechnen, aber sie beugen sich nicht auf Dauer.

@DeHahn

"Heute morgen hörte ich voll Erstaunen im Radio einen Politikwissenschaftler, der attestierte, dass hinter Trumps Anwürfen ein Körnchen Wahrheit sei, welches die Partner auch einsähen." Am 14. Juli 2018 um 09:22 von DeHahn

Dafür gibt es sicher einige Begriffe aus der Litetatur und Psychologie: Hineininterpretieren, Projektion usw.

Franz Kafka haben einige Kritiker vorgeworfen, er würde seine eigenen Texte nicht verstehen, weil er mit ihrer Interpretation nicht einverstanden war.

Ist bei Trump wohl nicht anders. Mancher hört da das, was er hören will - wie bei einem Horoskop.

09:27 von wolf 666

Zitat Artikel: «In den USA kommt das teilweise gut an.»

«Nicht teilweise, sondern überwältigend, sprich bei der Mehrzahl der US-Bürger.
Unsere Journalisten müssen mal raus aus ihren ARD-Studios und aus New York oder Washington.
Hinein in die anderen Städte und hin auf das weite Land der USA.
Dort würden sie merken, teilweise ist Wunschdenken und falsch.»

"Im weiten Land" der USA lebt aber nicht die Mehrheit der Bevölkerung.
Ich weiß die genaue Relation momentan nicht (Küsten-Bundesstaaten & große Städte vs. "Fly-Over-States"), aber auch bei der Wahl von 2016 wurde Trump nicht von der Mehrheit der Gesamtbevölkerung gewählt.

Bedingt durch das US-Wahlsystem stellt jeder der Fly-Over-States genau so 2 Senatoren wie Kalifornien, das annähernd so viele Einwohner hat, wie alle Fly-Overs zusammen.

Wunschdenken ist Ihre Interpretation "der US-Befindlichkeit".
Wenn die Fly-Overs Trumps Verhalten gut heißen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn man dort nur drüber fliegen mag …

Trumps "America first" ...

wird von ihm konsequent umgesetzt!
1. Die USA haben kein Interesse an einem starken Europa bzw. einem starken Euro, da dies die weltweite Spitzenposition des US-Dollars gefährden könnte. Und solange der US-Dollar die Währung Nr. 1 bleibt, können sich die US-Amerikaner so hoch verschulden wie sie Lust haben!
2. Das insbesondere Deutschland seine militärischen Kapazitäten ausbauen muss, wenn es ernst genommen werden will, ist ebenfalls offensichtlich. Wenn die Bundeswehr ein paar Tausend Soldaten im Ausland einsetzt, dann ist sie schon an ihrer Belastungsgrenze. Lächerlich! Meines Wissens sind allein 20.000 US-Soldaten in Südkorea stationiert, von den anderen Basen und Flugzeugträgern, etc. ganz abgesehen. Dass Trump Deutschland nicht ernst nimmt, ist somit verständlich!

Einseitiger Bericht

Wie so soft halt auch ein einseitiger Bericht da uns zeigen soll wie erhaben doch die EU ist.
Ein paar werden sich halt doch noch erinnern, wer uns diese Freiheit in Europa gebracht hat. Die Dankbarkeit ist vielen Fremd geworden weil scheinbar selbstverständlich.
Aber die Leute in den USA sind ja auch nicht ganz Weltfremd und bekommen schon einiges mit an Stimmungen und Meinungen. Und da sehen viele auch die Arroganz die speziell aus Deutschland überall nur Rechthaberisch alle Belehren wollen. Angefangen von Politikern der erste Reihe bis zu Medien die teilweise sehr einseitig berichten.
Und das geht halt nicht, und wird uns irgendwann vor die Füße fallen.
Aber auch Trump wird noch viel lernen müssen.

Wenn einer eine Reise tut

Trump forderte Militärausgaben in Höhe von 2% vom BIP sofort, und später dann 4%.

Nun frage ich mich: Wieso wurde die Schweiz eigentlich noch nicht von bösen Mächten okkupiert oder vernichtet, obwohl deren Militärausgaben nicht einmal 1% des BIP erreichen (BIP ca. 563 Milliarden €, Militärausgaben ca. 3,9 Milliarden €, das entspricht knapp 0,7%)?

Ich bin zwar..

...kein Freund von Trump, aber ein Gutes hat seine poltrige Art, Europa muss endlich auf eigenen Füßen stehen und sich nicht immer auf die USA verlassen. Viele seiner Äußerungen sind auch nach innen gerichtet um seiner Wählerschaft nicht zu verprellen. Und gleichzeitig ist er Geschäftsmann der der heimischen Industrie Aufträge zuschanzen möchte.

rossundreiter, 11:50

||Trump ist ein Vollidiot.
Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.||

Trump ist ein brandgefährlicher Demagoge.
Weniger gibt es eigentlich nicht zu sagen.

Tagesschau fällt es schwer

Tagesschau fällt es schwer mit der Realität Schritt zu halten. Besonders die Trump Berichterstattung scheint sich an den Aversionen der deutschen Journalisten zu orientieren

@Trump ist ein V... 11:50 von rossundreiter

Vorsicht.
Das ist doch etwas übertrieben.
Man sollte bei aller nötigen Kritik die bürgerlichen 'Verkehrsformen' wahren,
auch wenn der Angesprochene sich selten darum schert.

Schlimmer ist m.E., dass der Kritisierte selber frei von jeder
reellen Selbsteinschätzung ist.
Das ist für einen 'Armeeführer' eine meist tödliche Zutat.
Zudem von dem eines (noch) demokratisch regierten Gemeinwesens.

Wundersam.

Dass Trump mit seinem aggressiven "Politikstil" Erfolg hat, solange ihm (in Europa) niemand entgegen tritt, ist nun keine besonders große Überraschung.

Darüber wird sich doch wohl keiner wundern.

Wenn mich jemand konstant ohrfeigt und ich mir das wie ein Gummibaum gefallen lasse, tut es halt weh.

@Wolf666: Bei der Mehrheit kommt Trump damit nicht an

"Nicht teilweise, sondern überwältigend, sprich bei der Mehrzahl der US-Bürger."

Das trifft es nicht. Im tagesaktuellen Durchschnitt aller Umfragen liegen die Werte für Trump heute bei

(1) .........Approve 43.1
(2) ...Disapprove 53.4

In den wenig besiedelten Präriestaaten und auf dem flachen Land liegen seine auch hier bröckelnden Zustimmungsraten höher, aber das ist nicht der Maßstab, weil die Mehrheit der Amerikaner in den Städten lebt. Selbst im "roten" Texas wählen die städtischen Wähler in Houston, Austin, Dallas, El Paso eher die Demokraten.

Richtig bleibt, immer ein differenziertes Bild der politischen Landschaft in den Staaten zu betrachten, weil das amerikanische Wahlsystem auch einem Politiker wie Trump die Möglichkeit bietet, mit einer Minderheit der Stimmen Präsident zu werden.

Trump hat doch recht

Die MassenMigration ist schädlich für Deutschland. Richtig so.
Die lächerlichen Verteidigungsausgaben und das gejammere bzw. sich begründen von Merkel, wenn mal etwas mehr ausgegeben werden sollte, dass dies dann nicht um reine Waffen ginge sondern nur um die „Ausrüstung“ der Bundeswehr, geht auch gar nicht. Ich kann, entgegen der Mehrheit der hier hetzenden Kommentare gegen Trump, nicht erkennen, wo er irgend etwas falsch macht. Und ich hoffe er macht weiter so.
Gruß Tirolsch

Trump

Weil dieser Kleingeist, der durch Erbschaft und Rücksichtslosigkeit zu einem Vermögen gekommen ist nun leider US-Präsident geworden ist müssen wir täglich seinen Schwachsinn ertragen.
Die USA haben eine negative Handelsbilanz? Heul leise Donald. Einfach arbeiten und was herstellen, was andere kaufen wollen. Schau dir China an. Vom armen, kommunistischen Agrarland zur Industrienation mit Turbokapitalusmus. Bei den USA kann man nur noch Zölle auf Waren erheben, wie sie ein Schwellenland exportiert (Agrar, Textilien).
Wie wär‘s mal mit Steuern für FB, Goggle usw.? Wenn America first ok ist, warum sollen wir uns dem unterwerfen?

12:03 von Cosmopolitan_Citizen

Trump ist NICHT die USA, sondern ein Betriebsunfall, den es ...

Re ich höhre die 10 % Partei Grün ,der Wähler ist zu dumm zum Wählen ? Zum Glück gibts da kein Betriebsunfall und sie bekommen nicht mehr Stimmen .Der Wähler entscheidet und nicht besserwisser wer gewählt wird .Ob es ihnen gefällt oder nicht . Ist der Mehrheit egal sie hat ihn gewählt und steht noch hinter ihm obwohl Medien es vernebeln indem sie immer ein ...Finden wo sagt stimmt nicht .Also ist es eine Wahl gewesen und kein Betriebsunfall!!!!

Postausgang, 12:20

||Und über die andauernden Beleidigungen nur so viel. Es ist immer noch der Präsident der Vereinigten Staaten. Etwas mehr Respekt wäre nicht schlecht.||

Sie sollten weniger nebulös schreiben. Z.B. so:
"Über die andauernden Beleidigungen, die Donald Trump absondert, nur so viel: Er ist immerhin der Präsident der USA. Etwas mehr Respekt vor diesem Amt wäre nicht schlecht."

Man sollte seine Sprache sprechen....

... ihn kritisieren wo es nur geht. Völkerrechtsverletzungen. Vertragsbrüche. Staatsverschuldung. Unethisches Verhalten und Unmenschlichkeiten. Nationalistische Isolation. Handelszölle.
Und immer schön darauf hinweisen was früher schon nicht ging und heute erst recht nicht geht. Aber weder Forderungen stellen noch drohen, sondern bewusst darauf hinweisen, dass fordern und drohen nicht in unser Verhandlungssortiment gehören und auch nicht akzeptiert werden.

@ Postausgang. Sie irren

wenn Sie der Ansicht sind Trump hätte aufgrund seines Amtes Respekt verdient. Respekt muss man sich erarbeiten. Dieser Mann baut nichts auf, führt nichts zusammen, er vernichtet. Dafür gebührt ihm kein Respekt.

"Attacken gegen die Nato?"

Gründe gegen die Nato gäbe es genug, aber Trump führt ja gar keinen davon auf. Oder sagte er etwas gegen die Luftangriffe der Nato auf Libyen im Jahr 2011, denen wir nun die jetzigen dortigen chaotischen Zustände verdanken? Nein. Das einzige, was er wirklich will, das sind höhere Militärausgaben in Europa für amerikanische Waffen (also Einnahmen für die USA). Sonst hätte er wenigstens die Türkei wegen höherer Rüstungsausgaben loben müssen - wegen der Waffenkäufe der Türkei in Russland.

So wie ihn alle anderen behandeln....

... wird er in seinen Maschen, in seinem Verhalten immer nur bestärkt. Diese seine Haltung gehört auf der politischen Bühne in die Schranken gewiesen. Man fragt sich, warum das niemand macht?

@andererseits

In der Nichtbeachtung völkerrechtlicher Verträge sind wir Europäer keinen Deut besser als die Amerikaner!

Schengen, Dublin, Maastricht, Lissabonner Verträge sind auch alles völkerrechtliche Verträge, aber was kümmert die europäischen Staaten schon das Geschwätz von gestern!

Fazit:
Jeder, und eben nicht nur Trump, macht einfach was er will, und nicht das, was er eigentlich machen soll!

Herr Trump, gut so

Wenn ich die wütenden Kommentare hier lese, dann glaube ich, dass der US-Präsident gute Arbeit leistet.
Und mein Wunsch an die Tagesschau hier:
Herrn Trump hier als „Großmaul“, „Vollidiot“ und sonstiges zu bezeichnen, dass geht. Aber Merkel, die Regierung und die meist jämmerliche Altparteien-Opposition hier genau mit den gleichen Worten zu bezeichnen, dass geht nicht. Obwohl es in diesem Falle aus meiner Sicht eindeutig zutreffender wäre. Liebe Tagesschau, das ist kein sachlicher Journalismus.
Gruß Tirolsch

@12:06 von smirker

Punkt 1. kann ich ganz zustimmen.
Bei Punkt 2. würde ich es aber noch weiter fassen: Europa braucht auf Dauer nicht nur eine im konventionellen Bereich starke, einsatzfähige, eigene europäische Verteidigungung sondern auch einen atomaren eigenen Schutzschirm (z.B. durch Zusammenarbeit mit Frankreich) um etwas gegen Gefahren von Ost (Russland, N-Korea oder zukünftige) aber auch anderen "Krisenregionen" entgegenhalten zu können.
Kurz: Europa braucht eine glaubhafte eigene (ohne z.B. die USA und deren Präsidenten) Verteidigung!

Putin ist Geheimdienstler.

Putin ist Geheimdienstler. Extrem clever. Extrem gewieft.
Der wird so einem rüpel nie auf den Leim gehen.
Und Putin hat absolut keinen Grund, vor Donald klein zu sein. Er hat sein Land nicht den Chinesen verkauft.

09:27, wolf 666

>>Wunschdenken
"In den USA kommt das teilweise gut an."
Nicht teilweise, sondern überwältigend, sprich bei der Mehrzahl der US-Bürger.
Unsere Journalisten müssen mal raus aus ihren ARD-Studios und aus New York oder Washington.
Hinein in die anderen Städte und hin auf das weite Land der USA.
Dort würden sie merken, teilweise ist Wunschdenken und falsch.<<

In den USA leben die meisten Menschen in den großen Städten, und die werden fast alle von der demokratischen Partei regiert. Selbst in Houston/Texas ist das so. Oder im Memphis. Oder in Indianapolis. Oder in Chicago. Geben Sie einfach eine US-Großstadt Ihrer Wahl, egal wo im Lande, bei einer Suchmaschine ein und schauen sich an, wer den Bürgermeister stellt.

Miami ist übrigens eine Ausnahme, das liegt am starken Einfluss der Exilkubaner dort.

@12:40 Frank von Bröckel

Interessant, welche für EU bedeutsamen Verträge Sie auflisten. Die meisten Verstöße oder geplanten Verstöße gegen "Schengen (Abschaffung der stat. Kontrollen an Binnengrenzen), Dublin (Regelung über Zuständigkeit bei Asylverfahren), Maastricht (gemeinsame Justiz-, Außen- u. Sicherheitspolitik) und Lissabon (rechtliche Fusion von EU und EG etc)" stelle ich bei rechtsorientierten bzw. rechtspopulistischen Parteien und Gruppierungen fest. Sie sicher auch, oder? Interessanterweise haben Sie den Amsterdamer Vertrag (Ausweitung der Befugnisse des Europ. Parlamentes) vergessen, auch der gehört zum geltenden Rechtssystem.

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