Ihre Meinung zu: Malta und Italien: Wieder Streit über Boot mit Migranten

14. Juli 2018 - 3:33 Uhr

Wieder einmal streiten Italien und Malta über die Aufnahme eines Schiffs mit Migranten an Bord. Unklar ist, um was für ein Boot es sich handelt. Denn private Seenotretter sind im Mittelmeer derzeit nicht im Einsatz.

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Kommentare

Küstenschutz

Wie schafft es blos Australien, seine riessige Küste zu schützen? Die EU plus Nato Präsenz und Avax Flugzeugen, machtlos?

denn seit langem legten vor

denn seit langem legten vor allem Schlauchboote in Libyen ab, mit denen es nicht möglich gewesen wäre, eigenständig in Italien anzukommen.
.
dann müsste doch dem Naivsten klar werden,
die wollen sich von Schleppern "retten " lassen
- nach Italien gebracht werden

Tja, Salvini und

Tja, Salvini und Gesinnungsgenossen haben sich die Sache wohl ein wenig zu leicht vorgestellt...

Endlich

werden Migranten nicht mehr Flüchtlinge genannt.

Die Gegner der Rettung

Die Gegner der Rettung verleugnen gerne, dass die Rettung von Schiffbrüchigen und Ertrinkenden durch internationales Recht geregelt ist; auch die Frage, wie dann vorgegangen werden muss, ist geregelt. Die Schiffe der Nichregierungsorganisationen dürfen z.B. gar nicht in libysche oder andere afrikanische Hoheitszonen einfahren, sie würden sich damit geltendem Recht widersetzen und sich auch Gefahren aussetzen, für die sie dann zur Veantwortung gezogen werden könnten. Und zu glauben, dass Menschen, die vor Gewalt, Folter, Willkür in der Verletzung ihrer körperlichen Unversehrtheit in Libyen und anderswo fliehen - selbst deutsche Regierungsstellen bestätigen die massiven Menschenrechtsverletzungen in libyschen Lagern - sich an der Anzahl von NGO-Schiffen o.ä. orientieren, belegt lediglich, dass manche sich nicht mit der wirklichen Situation geflüchteter Menschen auseinandersetzen.

Das sind also die oft

Das sind also die oft erwähnten europäisch/christlichen Werte. Scheint wohl immer schon ein Spruch ohne Inhalt gewesen zu sein.
Zuerst die Osteuropäer, dann die Italiener und Malteser und viele Teile der Bevölkerung des restlichen Europas zeigen nun was tatsächlichen mit diesen Werten gemeint ist.
Es ist an der Zeit diese Dinge auch beim Namen zu nennen: Unmenschlich!

das einzige was gegen Schlepper hilft

ist die Abweisung der Migrations-Schiffe an europäischen Häfen...
Macht dem Irrsinn endlich ein Ende. Es hat nichts mit falsch verstandener Nächstenliebe zu tun.

Erfolg

Dass private Schlepperhelfer / NGOs derzeit nicht im Mittelmeer arbeiten, ist allein dem strikten Kurs von Italien und Malta zu verdanken.

Grazie mille!

Das "Sterben" im Mittelmeer

Das "Sterben" im Mittelmeer wird erst enden, wenn konsequent dass sich selbst in Gefahr bringen nicht mehr mit der Anlandung in Europa endet...……...Dieses Abschotten von Europa muss aber zwingend einher gehen mit einer massiven Hilfe für die wirklich Armen in Afrika...…….Entwicklungshilfeminister: Hier kann man mit 15 Cent helfen. In Deutschland kostet dies 50 - 100 Euro und erreicht nur die Mittelschicht dieser Länder, die sich das Geld für die Schlepper leisten können.

Seenot

Ein unbekanntes Schiff kommt an und verlangt, anlegen zu dürfen inklusive an Erpressung grenzender Hinweise auf Hilfsbedürftigkeit. Warum sollte Italien die noch anlegen lassen? Es ist immer dasselbe Spiel. Man muss nicht den gleichen Irrsinn immer wieder versuchen. Für alle Beteiligten wäre es besser, das Schiff und die Insassen an den Ursprungsort zurückzubringen. Irgendwann fährt dann keiner mehr los in das gefährliche Meer, in Seenot. So wie an allen anderen Küsten der Welt.

Die Sprache

Mir gefällt nicht die Verrohung der Sprache. Es ist völlig legitim das ein Land ein Einwanderungsstopp verhängt und keine Flüchtlinge aufnimmt. Dazu Bedarf es nicht einmal einer Gesetzesänderung. Barmherzigkeit, Liebe, Hilfsbereitschaft... kann ein Land, können Menschen schenken, müssen sie aber nicht. Also liebe Italiener sagt der Welt, dass ihr genug geholfen habt und gut ist. Alle Menschen die hier aufschreien, spendet Geld, helft soviel ihr könnt, aber bedrängt nicht andere es gleich zu tun.

Also keine Schiff in

Also keine Schiff in "Seenot", sondern lediglich ein Schleuserschiff mit illegalen Migranten, welches seine Ankunft ankündigt und somit die Aufnahme erpressen will.....

Dringend notwendig!

Zitat: "Italien verwehrt inzwischen generell Hilfsorganisationen die Einfahrt in die Häfen des Landes. Auch die Insel Malta sieht sich nicht für die Aufnahme zuständig"

Dringend notwendig!

Nur noch einmal kurz zur Info: es ist Gesetzeslage, illegale Einwanderung nicht zuzulassen.

Danke ...

... an Italien in Malta für ihren Kampf gegen illegale Migration!

Keine privaten "Seenotretter" vorort !

Dann werden wohl auch keine Schlauchboote mehr in See stechen. Keine Menschen mehr ertrinken. Wenn, ist es der Skrupellosigkeit der Schlepper zuzurechnen, die das entscheidende Glied in der Schleuser-Kette zurück erpressen wollen !

Seenotrettung

Für die Seeotrettung gibt es bekanntlich Zuständigkeiten sowohl für die Rettung, als auch Anlandung. Also sollten es wohl möglich sein, festzustellen wo das Boot hingehört. Dann kann man klären ob überhaupt ein Seenotfall vorliegt, wenn dieses Boot ein schwimmendes unidentifiziertes Objekt ist. Denn wenn es selbst Schwimmfähig ist und alleine Häfen anlaufen kann, so wie es zu erlesen ist, ist die Frage wo liegt der Seenotfall?

Abweisen ist die letzte

Abweisen ist die letzte Möglichkeit. Wir können nicht Millionen Afrikaner schützen und dabei 300Mio EU Bürger vernachlässigen. Die Welt ist groß. Auch Asien und Australien dürfen sich an der Hilfe beteiligen. Und auch die USA. Klingt hart, ist aber unterm strich humaner, weil Tausende nicht im Meer umkommen werden, weil sie sich nicht auf den Weg machen.

Hart bleiben

Bitte hart bleiben Italien, sonst gibt es eine neue Dimension der illegalen Migration. Die Schlepper lassen sich immer was neues einfallen, sind uns immer einen Schritt voraus. Jetzt setzen sie die illegalen Migranten einfach auf größere Schiffe, die es auch mal ohne Hilfe bis Italien schaffen können.

"Nicht zuständig"

Zitat: "Italien verwehrt inzwischen generell Hilfsorganisationen die Einfahrt in die Häfen des Landes. Auch die Insel Malta sieht sich nicht für die Aufnahme zuständig."

Es hat auch einen Grund, warum sich Malta (und Italien) nicht zuständig "sehen": sie SIND nicht zuständig, sondern müssen gem. den Vereinbarungen aus dem Vertrag von Schengen eine illegale Einwanderung abwehren.

Immer wieder die gleiche Masche

Zitat: “...hatte das Boot die Behörden in Rom Freitagfrüh alarmiert, dass es Minderjährige an Bord habe, die "dringend Hilfe benötigen".“

Es wird künstlich eine Notsituation herbeigeführt, um moralischen Druck ausüben zu können. Die so genannten Retter besorgen das Geschäft der kriminellen Schlepper weiter. Es wird Zeit, diese Retterbagage wegen Beihilfe zum Menschenhandel vor Gericht zu bringen.

Es muß durchgegriffen werden

So lange man Schleppern (also auch NGOs) erlaubt, die finanziell gutgestellten Wirtschaftsmigranten in Europa abzuliefern, wird das nie enden.

Das wird die Folge des nächsten Rechtsrucks nach sich ziehen.

Von den Folgen eines extremem Männerüberschusses durch illegale Migration ganz zu schweigen, dass ist ein sozialer Sprengstoff.

Das ist nicht nur ein schweres Problem für die Wunschzielländer, sondern auch für die, die wirklich Hilfe benötigen im Heimatland.

Am Ende kommt: Salvini

>>"Malta, die Schleuser und die Gutmenschen sollen wissen, dass dieses Schiff hier nicht anlegen wird", schrieb der Chef der rechtsextremen Partei Lega im Online-Netzwerk Facebook. "Wir haben schon gegeben, verstanden." Damit spielte Salvini offenbar auf rund 600.000 Migranten an, die in den vergangenen Jahren auf hoher See gerettet und nach Italien gebracht wurden.<<

Na, das ist ja Alles drin. Italien wurde jahrelang alleine gelassen mit der Aufnahme von Flüchtlingen, vor 2015 hat das auch die deutsche Politik nur zu Herablassung gegenüber Italien animiert (sollen mal mehr tun).

Das Ende davon? Helfer werden als Schleuser und Gutmenschen gebrandmarkt, so als ob Nicht-Schwimmer nicht ins Wasser gingen, wenn es keinen Bademeister gibt. Die verzweifelten Versuche, nach Europa zu kommen, werden genauso wenig weniger werden wie Mord und Totschlag in den USA, auch wenn dort die Todesstrafe gerne als Abschreckung "zelebriert" wird.

Hasserfüllte Emotionen helfen niemand- außer vllt der AfD

Unbekanntes Boot?

Man weiß,
wo genau sich das Boot befindet,
dass es sich um ein Holzboot handelt, wieviel Stockwerke das Boot hat, dass es sich um ein Fischerboot handelt, wieviel Menschen sich auf dem Boot befinden, dass es sich NICHT um ein einen privaten Seenotretter handelt, aber man weiß nichts über die Herkunft des Bootes und der Bootsführer?
Unvorstellbar!

Es ist "Europas Schuld", wenn in diesen ...

Dingen Europa noch immer Ping Pong spielt. Schon mit der Veränderung der Weltlage 1990 hätten die Institutionen an die neue Weltlage angepasst gehört. Man hinkt wie immer hinter den Notwendigkeiten her udn das seltsame, man geniert sich nicht wirklich.

eine gewisse Zeit konsequent durchziehen

und der letzte aus Afrika und anderswo kapiert,
dass so kein Weg nach Europa führt

Bloede Situation

Diese Situation haben die NGOs mit ihrerm Mittelmehreinsatz provoziert. Die Schlepperorganisationen haben sich darauf verlassen dass die Schiffe dieser Organisationen die Migranten auf hoher See "uebernehmen". Jetzt wurden sie zurecht "zurueckgewiesen". Was aber machen wenn ein Handels- oder Fischerschiff auf in Seenot geratene Migranten stoesst? Weiterfahren und die Leute damit bewusst ertrinken lassen? Sie wuerden sich nach interationalem Seerecht strafbar machen. Aber kein Land will diese illegalen Migranten mehr. Bloede Situation. Bin gelegentlich privat auf dem Mittelmeer als Skipper mit Entscheidunggewalt unterwegs. Da kann man nur hoffen nie in eine solche Situation zu kommen.

Gruss aus Brasilien

So war es früher

Früher konnten die Boote bis nach Lampedusa fahren. Dann kamen die Retter welche die Boote schon nahe der libyschen Küste abgeholt haben. Das könnte man auch als retten bezeichnen denn es ist ja tatsächlich eine gefährliche Lage. Trotzdem ist das Wort retten für mich ein schwieriges Wort geworden!

Was für ein Wahnsinn

Was für ein verheerender Plan . Nachdem es in den vergangenen 50/60 Jahren nicht gelungen ist durch Unglaubliche Spendensummen das Leid in Afrika zum Stillstand zu bringen, für alle Menschen in Ihrer gebürtigen Heimat dafür zu sorgen das alle Menschen ein Leben führen für das es sich lohnt sind wir nicht einen Schritt weiter gekommen. Immer noch leiden die Menschen und jetzt auch in den "1ste Weltländern" weil es wohl nicht machbar zu sein scheint .Jetzt ( seit Jahrzehnten schon) beginnt wohl das "Nach hier Schiffen" und löst die Problematik dennoch nicht. Als Europärein (Deutsche) bin ich dafür das allen Menschen ein Menschenwürdiges Leben gegeben werden kann. Doch was wird aus den Ländern die ihre Menschen gehen lassen und was wird aus dem Boden der sie braucht?Meiner Meinung nach müssen sich anständige Menschen für ihr Land einsetzen und fuhr eine menschliche Regierung zum Wohle des ansässigen Volkes einsetzen. Europa kann Keinen anderem Kontinenrinent das gute Handeln abnehmen!

Also doch!

Zitat aus dem Artikel:
"Unklar war, um was für ein Boot es sich genau handelt und wer es steuerte. Laut Medien handelt es sich um ein zweistöckiges Holzschiff. Das wäre eine neue Entwicklung, denn seit langem legten vor allem Schlauchboote in Libyen ab, mit denen es nicht möglich gewesen wäre, eigenständig in Italien anzukommen."
Das widerspricht doch ganz klar den Aussagen linker Politiker, "Seenotrettungsorganisationen" etc., die ja immer behaupten, die "Flüchtlinge" würden sich bei ihrer Überfahrt nicht darauf verlassen, von den Schiffen der Hilfsorganisationen nach Europa gebracht zu werden.

Etwas eigenwillig

ist die Information, wenn ein Schiff sich meldet sollte doch klar sein im Funk, oder was auch immer benutzt wird.
Wer der Kapitän und Eigner sind, oder lese ich jetzt etwas falsch.

" Damit spielte Salvini offenbar auf rund 600.000 Migranten an, die in den vergangenen Jahren auf hoher See gerettet und nach Italien gebracht wurden."

An der Zahl kann eigentlich etwas nicht stimmen, eine Null zu viel ?.
Wo sollten die Menge Migranten denn in Italien sein, denn angeblich kommen ja weniger.
Und wie viel Hunderttausend sind letztes Jahr nach Deutschland gekommen ?, 2-3 oder wie sind die Zahlen.

Sprachregelung der Populisten?

"Malta, die Schleuser und die Gutmenschen sollen wissen, dass dieses Schiff hier nicht anlegen wird"

Warum benutzt ein Politiker in aller Öffentlichkeit das Wort "Gutmensch"? Soll hier Nazi-Jargon hoffähig gemacht werden?

Menschenrecht

Migration ist ein Traum, Wunsch, aber kein Recht - auch kein Menschenrecht. Kein Land muss einen Migranten einlassen.

Europa wird mit seinen eigenen humanitären Grundsätzen erpresst - von Migranten, denen eben diese oft völlig fremd sind.

Migration ist erwünscht - wenn sie fair ist, also von beiden Seiten gewollt. Klassische Einwanderungsländer wie Australien zeigen, wie das geht. Dort gibt es klare Kriterien, für jeden gleich, transparent, nach den Regeln des aufnehmenden Landes. Anders im alten Europa - hier machen Glückssucher, Schlepper und deren Helfershelfer die Regeln, vergewaltigen das kostbare Asylrecht und die Sozialsysteme, die dafür nicht gemacht sind.

Langsam wacht Europa auf, doch je langsamer es reagiert, desto heftiger wird die Reaktion ausfallen. Daher wird ein Modell kommen, das dem australischen sehr nah ist. Zu verdanken haben wird das unseren realitätsfernen Polit-Darstellern, die gottlob diesen Wandel politisch allesamt nicht überleben werden.

Nicht erpressen lassen

Und standhaft bleiben Italien.

... und die UN hat gerade

... und die UN hat gerade einen Migrationspakt beschlossen. Na, viel Spaß bei der Umsetzung in Zeiten, in denen zunehmend genau solche Regierungen gewählt werden, die Migration ablehnen und der Bevölkerung etwas von "nationalen Interessen" erzählen.
Statt globaler Absichtserklärungen werden dringend Bildung und Aufklärung lokal vor Ort benötigt. Das geht übrigens sofort und im Hier und Jetzt, und braucht keinen Beschluss von übergeordneten Stellen. Wenn zunehmend mehr Leute sich einreden lassen, dass es ihnen schlecht geht, weil alles für "andere" getan wird, scjeint das auch dringend nötig zu sein

... das wird ein ganz normales Schiff sein...

... dass Menschen in Not aufgenommen hat, wie nationale und internationale Gesetze, die guten Sitten und der normale Menschenverstand es fordern. Das Problem geht eben nicht weg wenn man die Augen zumacht oder in unverschämter Weise freiwillige Helfer angreift, wie der Faschist Salvini das tut. Seine eigene Küstenwache hat er letztens blockiert, quasi mutwillig in Seenot gebracht - wo gibt es denn sowas? Der und seine Komplizen werden sich, davon bin ich überzeugt, früher oder später wegen Totschlags oder einem ähnlichen Verbrechen vor einem nationalen oder internationalen Gericht verantworten müssen. Leute wie unser Seehofer sollten gut aufpassen wem sie da die Hand geben, mit wem sie sich da assoziieren, denn das wird noch Konsequenzen haben.

Bitte Vorschläge!

"Ihnen wird vorgeworfen, indirekt den Schleppern in die Hände zu spielen, indem sie die Migranten von den schrottreifen Booten retteten und nach Italien bringen."

Das ist kein Vorwurf!

Das ist eine Tatsache!

Selbstverständlich spielen die Seenotretter den "Schleppern" (der Begriff ist nicht besonders treffend) in die Hände! Sie übernehmen schließlich den halben Weg der Rettung.

Aber in der Politik muss man bekanntlich in Alternativen denken.

Ich habe jedenfalls noch keine machbare Alternative gehört. (Ertrinken lassen: Kann keine Option sein. Nach Libyen bringen: Lehnt Libyen ab.)

Diese ja eher schlichten Zusammenhänge haben die Schlechtmenschen (wie Salvini) immer noch nicht verstanden.

Ach was. Gehört Italien nicht

Ach was. Gehört Italien nicht auch zu den Staaten, die den Migrationspakt der UN unterzeichnet haben?
Wie passt das den zusammen?
Wenn der Migrationspakt das ist, was er sein sollte, dürfte die Migration ab sofort zu Ende sein. Dennn dieser Pakt sagt ja sicherlich, dass die Schaffung von Fluchtursachen ab sofort beendet ist.
Also wozu dann Flüchtlinge aufzunehmen, die gar nicht als Flüchtlinge existieren sollten.
Oder geht es beim Migrationspakt gar nicht um Flüchtlinge?
Den eigentlich ist zwischen „Migranten“ und „Flüchtlingen“ zu unterscheiden.
Wie auch immer, ändern wird dieser Migrationspakt gar nichts, solange es Staaten gibt, die immer wieder Fluchtursachen schaffen.
Und an welcher Stelle sich Italien daran nicht mehr beteiligt, ist ein Geheimnis ebenso, wie die dahingehende Untätigkeit unserer Kanzlerin, deren vornehmstes Problem vor fast 3 Jahren noch genau diese Fluchtursachenbeseitigung gewesen ist.
Aber eben nur Angeblich!

Eine Schande für die EU

Das „christliche“ Europa gibt ein schäbiges Bild ab. Dank so „christlich-sozialer“ Politiker wie Herrn Seehofer vertritt die EU nun die Politik der AfD und andere rechter Bewegungen. Es ist schon mehr als peinlich, dass sich die superreiche EU nicht auf eine gerechte Verteilung von Flüchtlingen auf alle EU-Länder einigen kann, während sogenannte Dritte-Welt-Länder Millionen von geflüchteten Menschen aufnehmen.

Alte Worte in neuem Munde

Ich kann mich nicht erinnern, den folgenden Satz schonmal auf der TS gelesen zu haben, obwohl er offensichtlich ist und durch Verschweigen zu einem wählerstimmenfangenden Satz der AfD wurde.

"Das wäre eine neue Entwicklung, denn seit langem legten vor allem Schlauchboote in Libyen ab, mit denen es nicht möglich gewesen wäre, eigenständig in Italien anzukommen."

Mit dem obigen Eingeständnis ist der folgende Satz völlig richtig.

"Ihnen wird vorgeworfen, indirekt den Schleppern in die Hände zu spielen, indem sie die Migranten von den schrottreifen Booten retteten und nach Italien bringen."

Offensichtliche Probleme der Flüchtlingskrise zu verschweigen oder gar zu leugnen ist bester Wahlkampf für nationalistische Parteien.

Flüchtlingskrise

Erbärmlich, wie die EU ihre internen Probleme auf dem Rücken von notleidenden Menschen austrägt und Rassisten wie Herrn Salvini zuarbeitet. Wir scheinen sämtliche demokratischen und ethischen Standards über Bord geworfen zu haben, die wir einst durchaus hatten.

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