Ihre Meinung zu: Nowitschok in Amesbury gefunden

13. Juli 2018 - 17:44 Uhr

Die britische Polizei hat den Behälter gefunden, mit dem zwei Briten mit dem Nervengift Nowitschok in Kontakt gekommen sein sollen. Das teilte Scotland Yard mit.

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Kommentare

Zumindest ist jetzt jede

Zumindest ist jetzt jede weitere Vergiftung damit ausgeschlossen. Die Russen sind nun mal der Verdächtige Nummer eins, und Skripal könnte auch als Warnung an andere Whistleblower und Aussteiger und Spione gemeint sein - "haltet den Mund". Dennoch muss man in der Öffentlichkeit von Seiten der Staaten vorsichtig sein, mit voreiligen Aussagen.

die schnell alles wissenden Briten....

haben hier offensichtlich etwas schlampig gearbeitet. Im Fall Skripal wußte man geradezu reflexartig, wer der allein Schuldige sein muß und artikulierte dies, bevor weder feststand, ob es überhaupt Gift war, geschweige welcher Art und Herkunft es ist. Schlimm, das unsere "Regierenden" all zu schnell und geradezu blindlings dieser Theorie folgten. Inzwischen hat sich die damalige Hysterie gelegt und eine gewisse Logik im Nachdenken scheint bei vielen zurück. Um so bemerkenswerter nun diese neuen Erkenntnisse und Fakten. Es lässt allerdings jetzt erst Recht, doch ein paar Fragen offen. Wie Konsequent wurde damals nach Hintergründen, Transport bzw. Lagerorten dieses "Teufelszeugs" gesucht und nachgeforscht. Wenn es tatsächlich ein derart brisantes Gift ist, stellt es ja eine durchaus riskante Waffe sogar für den Anwender dar. Wären da zwei Kugeln aus Blei nicht deutlich Risikoloser und Erfolgversprechender, als ein derart auffallender Fingerabdruck ???

Behälter gefunden. Weitere Gefährdung gebannt?

Bleibt zu hoffen, dass nicht noch weitere Behälter irgendwo liegen. Und weitere Hinweise auf den/die Täter gefunden werden.

Trotz der intensiven Berichterstattung ist mir noch nicht klar geworden wie das mit der Dosis zu werten ist. Erst hieß es ja, dass selbst kleinste Mengen des Giftes tödlich wirken und irreparable Schäden verursachen. Die im Artikel erwähnte hohe Dosis bezieht sich wohl auf das weibliche Opfer. Mich würde auch interessieren wie es den beiden ersten Geschädigten inzwischen gesundheitlich geht.

Im Haus der "Opfer" ?

Wie kommt den in den Privathaushalt der Opfer eine Flasche mit den Nervengift Nowitschok. Ich hab sowas jedenfalls nicht gerade in der Hausapotheke.

Jetzt erst im Haus gefunden???

Eine weitere Ungereimtheit in diesem Fall:
Wer bitte - ausser evtl. einem Kind - nimmt denn einen gefundenen evtl. eigenartig aussehenden Behälter oder ein Gefäss der/das evtl. verschmutzt und teilweise mit irgend einer Substanz gefüllt ist - mit nach Hause???

Jetzt wird es ja richtig

Jetzt wird es ja richtig spannend.

Im Haus eines drogensüchtigen Ehepaares wird ein Behälter mit einem tödlichen Kampfstoff gefunden. In England, unweit eines militärischen Komplexes. Und es soll Verbindungen zum Fall Skripal geben.

Sind womöglich die Eheleute russische Schläfer gewesen, die auf Skripal angesetzt waren?
Und haben die dann Selbstmord begangen?

Oder war einer der Beiden in dem Militärkomplex beschäftigt und hat eine günstige Gelegenheit genutzt, mal ein bisschen Nervenarzt mitgehen zu lassen? Aber warum vergiften die dann Skripal?
Vielleicht, weil sie den kannten und in Streit lagen? Also ein typisches Nachbarschaftsproblem?

Schade, dass wir das nie erfahren werden.

Ich bin trotzdem gespannt, was die seriösen Medien darüber noch berichten.

Also war das "Labor"

für das Nervengift ein Hinterhof von Rauschmittelsüchtigen Sozialhilfeempfängern... Sieht so aus wie vorher: das Zeug kann scheinbar jedes Kind panschen- nicht nur in RUS.

never ending story

Klar, die Skripal-Affäre lieferte über viele Wochen einen Haufen Stoff und Spekulationen über die bösen Russen, vor allem aber hunderte von Fotos mit Geheimdienstleuten in ABC-Schutz-Kleidung.
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Gut, die Skripals haben das absolut tödliche Gift lebend überstanden, und man dachte: "Endlich vorbei!", aber Puhstekuchen. Daraus kann man schließen, dass der britische Geheimdienst seine besten Zeiten hinter sich hat. Wie konnte man denn mit so vielen Leuten den "Giftbehälter" übersehen?
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Es wird gewiss bald neue Opfer geben, denn das Tempo-Taschentuch, mit dem die Skripals das Röhrchen abgewischt hatten (weshalb sie schließlich überlebt haben), liegt immer noch unentdeckt in der Landschaft! ......

Überlebender ist der gedungende Mörder? Wohl kaum!

Über den Überlebenden, Charles R., hatten britische Medien in 2015 berichtet, dass dieser heroinabhängig sei (Verurteilung wegen Besitz von Heroin). Ich hoffe, uns versucht jetzt niemand zu erzählen, dass es sich beim ihm um den gedungen Mörder für die "Skripals" handele. Schön wäre es, wenn die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen auch vor Ort im Vereinigten Königreich wäre und den Vorgang untersuchen würde. Es ist doch beunruhigend, wenn Nervengifte so einfach in einem Privathaushalt liegen.

Muss das wieder Russland erklären?

Warum hantieren britische Staatsbürger mit einem Nervenkampfstoff, der in praktisch jeder Nation herstellt worden sein kann?

Ich bin gespannt, ob die Briten diese Frage irgendwann beantworten werden oder doch wieder nur auf Russland verweisen.

@Rumpelstielz um 19:51

Sorry aber was sollten uns Ihre Worte sagen? Es mag sein das ich nicht überdurchschnittlich Intelligent bin aber mit Bahnhof wäre es noch ein zu konkret benannter Ort was ich davon verstanden hätte.

Novichok

den Behälter hat man im Haus des Opfers gefunden.... ca. 2 Wochen nachdem klar war, dass das Opfer den Behälter möglicherweise gefunden hat.

Wieviele Wochen musste damals die arme Katze (lebendes Beweisstück) von Skripals im leeren Haus darauf warten, dass sie gefunden (und eingeschläfert) wird?

Wenn die Ermittler in solch spektakulären Fällen so langsam arbeiten, wundert es mich nicht, dass die NSU-Morde über fast 10. Jahre ungeklärt geblieben sind.

Und nein, ich will keine Parallelen herstellen

Möglicherweise stammte der

Möglicherweise stammte der Behälter aus der näheren Umgebung.
Erstaunlich, was so in der Nähe von Chemiewaffenlaboren herumliegt.
Gut, dass er jetzt vielleicht wieder zuhause in Sicherheit ist.

Verwechslung mit Rauschgift?

Vor ein paar Tagen stand in der FAZ, daß das Paar dafür bekannt war, Mülleimer zu durchsuchen. Ich weiß nicht, was sich Rauschgiftsüchtige dabei erhoffen. Vielleicht hat einer von ihnen das Fläschchen ja für Rauschgift gehalten.
Die Vermutung, daß sie dabei auf einen Behälter mit Resten des Stoffes, daß bei dem Anschlag auf die Skripals verwendet wurde, gestoßen sind, gab es ja von Anfang an.

Unplausibel wäre das nicht. Mir erscheint das jedenfalls wesentlich plausibler als einige der hier vorgetragenen doch etwas an den Haaren herbeigezogenen Vermutungen.

Und zu Rußland. Die russische Regierung oder jedenfalls ihr Geheimdienst hätten ja schon ein Motiv für das Attentat auf Skripal gehabt: Abschreckung weiterer potentieller Überläufer.

@ lubbert

Ich weise Sie darauf hin das Ihr Kommentar absichtlich oder nicht auch noch etwas - Ungereimtes - dazufügt.
Niemand, ausser Ihnen spricht davon:

"Wer bitte - ausser evtl. einem Kind - nimmt denn einen gefundenen evtl. eigenartig aussehenden Behälter oder ein Gefäss der/das evtl. verschmutzt und teilweise mit irgend einer Substanz gefüllt ist - mit nach Hause???"

Sagen Sie bitte, wo haben Sie das her - welchen Zweck haben diese verwirrenden, sinnfreien Überlegungen?

Mal ein paar Details

Die Durchsuchung sehr lange gedauert, weil nur mit kompletter Schutzausrüstung möglich und das war bei den derzeitigen Rekordtemperaturen in England nur für jeweils 15 Minuten am Stück möglich. Außerdem musste jede Probe von jeden Gegenstand und jede Wischprobe in ein spezielles Labor transportiert und dort untersucht werden, es gibt keinen Schnelltest für dieses Gift. Das dauert.

Meine Vermutung: Die Attentäter haben diese Flasche weggeworfen und diese beiden Leute haben sie irgendwo im Müll gefunden.

Vielleicht war von Anfang an der britische...

...Geheimdienst schuld, weil er den Russen was in die Schuhe schieben wollte.
Das ging, wie wir alle wissen gewaltig schief.
Und diese Neuauflage ist nun der Weg wie man aus der Sache wieder raus kommen will, ohne selbst beschuldigt zu werden.
Am Ende waren es drogensüchtige Gangster, die das Gift aus der Fabrik in England geschmuggelt haben, um Geld zu erpressen oder so.

Ich bin schon gespannt auf den James Bond Film, der von der Sache abgeleitet ist.
Der wird wahrheitsgetreuer sein, als so mancher Medienbericht in der letzen Zeit.

19:36 von Driftzonen

Oder war einer der Beiden in dem Militärkomplex beschäftigt und hat eine günstige Gelegenheit genutzt, mal ein bisschen Nervenarzt mitgehen zu lassen?

Was? Wie? Nervenarzt ... ??? Ja das kann ich anraten - heroinabhängige Mülltonnenwühler, die in einem britischen Hochsicherheitslabor arbeiten. Alles klar!

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