Ihre Meinung zu: Bundesregierung will Meldestellen für antisemitische Taten

13. Juli 2018 - 9:01 Uhr

Die Regierung will in allen großen Städten Anlaufstellen zur Meldung antisemitischer Vorfälle schaffen. Dort sollen auch Fälle registriert werden, die unterhalb der Strafbarkeitsgrenze liegen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Finde ich gut!

Dann bitte auch eine für anti-christliche, für anti-islamische, anti-buddhistische, anti-.... u.s.w.

Links/grün

Meldestellen - Anlaufstellen...wozu das Alles. Letztendlich wird Links/Grün wieder das Problem negieren, relativieren und beschönigen.

Die widerlichen Untaten derer die sonst immer ihren Glauben als vom GG geschützt sehen wollen, jener die ihre Zeichen der Unterdrückung sogar schon unter 14 jährigen Mädchen aufzwingen.

Karl Lagerfeld hat/wird recht behalten, ganz egal ob die linken Schildbürger das erkennen wollen oder nicht. Die Juden müssen vermehrt auf Selbstschutz achten. Deutschland 2018

Fragt die Betroffenen

Wer ursächlich für die Angst der Juden in Deutschland verantwortlich ist.

Wie immer wird Links/Grün mit PC korrekten Antworten aufwarten, derweil gleichen sich die Meldungen über Angriffe gegen Juden in Deutschland zumeist in einem Punkt! Die Beschreibung der Täter!

Ein Sonderstatus...

...sollte jedem Menschen zustehen, denn die Würde jedes Menschen ist unantastbar...

Es wäre doch ...

... auch wichtig zu wissen, inwieweit ein Migrationshintergrund bei antisemitischen Vorfällen vorliegt.

Also eine Unterscheidung zwischen rechtsextremen und islamisch begründeten Vorfällen.

Die Sanktionen in Deutschland sind ein Witz.

Es gäbe viel weniger Probleme, wenn die, die Probleme machen direkt hart sanktioniert würden.
Aber die Unterbesetzung hat System. Es ist nicht nur beim BAMF eine chronische Unterbesetzung, auch bei der Polizei (bessert sich gerade ein wenig) und bei der Justiz und in den Justizvollzugsanstalten sind keine Zimmer frei.
Kein Opfer hat dafür Verständnis, dass er zum Opfer wurde, weil Polizei und Justiz nicht in der Lage waren die Kriminellen aus dem Verkehr zu ziehen.
Wir brauchen kein Exportweltmeister zu sein, wir haben mit dem Thema Sicherheit und Infrastruktur Arbeit für die nächsten Jahrzehnte.
Diejenigen, die sich einen schlanken Staat und die Privatisierung der Rente wünschten gehören auf den Misthaufen der Geschichte.

20-Jähriger attackiert 50-Jährigen!?

Als 20-Jähriger hätte ich im Leben niemals daran gedacht einen 50-Jährigen zu attackieren, egal welche Religion oder Herkunft dieser gehabt hätte. Wer so etwas macht, muss mit dem D-Zug durch die Kinderstube gebraust sein. Das ist meiner Meinung nach die Hauptursache der Gewalt von jungen muslimischen Männern in Europa. Eine fehlende humanistische Erziehung ist aber nach dem 16. Lebensjahr nur sehr schwer, bis gar nicht mehr zu vermitteln.

und dann bitte auch Anlaufstellen zur Meldung für

- Homophobe Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze
- Frauenfeindliche Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze
- Antimuslimische Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze
- Antichristliche Äußerungen unterhalb der Strafbarkeitsgrenze
Das alles finanziert über Bundesmittel und Einrichtung von aufgeblasenen Verbandsstrukturen ..... merkt man eigentlich nicht, dass dies genau kontraproduktiv ist?
Es steht außer Frage dass diese Vorkommnisse zu tiefst abscheulich sind, aber wäre es nicht sinnvoller, dieses Geld in die Schulen (auch wenn Ländersache) zu geben, dort zu lehren, dass Herkunft und Religion nicht zu Diskriminierung führen darf .... Dass die Erziehung und Entwicklung unserer Kinder von vorn herein für eine Offenheit des Andersseins steht.
Es ist mal wieder reinster Aktionismus, anstatt wirklich für ein vorbehaltloses Miteinander zu werben und zu erziehen.

Am Ende

Sollte man halt nicht immer die Statistiken schönen und endlich auch die Taten dokumentieren aber es passt halt nicht ins Weltbild Grün das Ergebnis. Also wird nicht mehr .....Versagen und kontrollverlust setzen sich weiter durch ,da hilft auch der Hofnerichte Schreiber nicht weiter mit vernebeln von Straftaten .Tatsachen sind Tatsachen auch wenn es ins Merkel Grüne Weltbild nicht passt von wo es kommt.

Warum nur für antisemitische Taten?

Warum nicht auch für antimuslimische, antideutsche, anti* Taten? Zumindest für potentiell strafbare Taten gibt es so etwas umfassendes bereits. Nennt sich Polizei. Dort sollte es möglich sein, entsprechende Daten auszuwerten, ggf. sogar nach angezeigte Tat und tatsächlich als solche anti* ermittelte Tat.

Darüber hinaus besteht natürlich immer die Gefahr, dass bei der Meldung nicht strafbarer Vorfälle damit Stimmungsmache zugunsten der jeweils angegriffenen Gruppe gemacht wird. Kommen beispielsweise aus einer dieser Gruppen vermehrt Meldungen solcher nicht strafbaren Taten und womöglich auch nur erfundener Taten kann durch diese Gruppe das Bild erzeugt werden, dass es eine entsprechende Stimmungslage gegen diese Gruppe gibt, woraufhin die Politik Maßnahmen zugunsten dieser Gruppe einleiten wird. Deshalb mein Hinweis oben auf die tatsächlich als solche ermittelten Taten.

Ich möchte dabei niemandem unterstellen, solche Taten zu erfinden, sondern auf die Manipulationsgefahr hinweisen.

antisemitisch

So schlimm es auch ist, und auch wenn es an sehr schreckliche Zeiten erinnert, warum wieder eine Extra-Wurst?
Alle rassistische oder religionsbedingte Übergriffe sollen geahndet werden, und da soll es egal sein ob das Opfer Jude, Muslim, Christ, Einwohner, Tourist oder Flüchtling ist.

unglaublich

Mit dem Zuzug von hunderttausenden von Muslimen, hat der Antisemitismus in Deutschland stark zugenommen. Was tut unser Staat dagegen? Er verharmlost und schiebt die meisten Taten deutschen Rechten zu. Nach dem Motto: Was nicht sein darf, kann auch nicht sein.

Das ist verwunderlich

Da hat man extra eine solche Stelle geschaffen und dann fehlen die Fälle? Jetzt konzentriert man sich auf das Kleinvieh? Ich kenne die Befugnisse dieses Amtes nicht, aber möglicherweise kann man jetzt auch „fachfern“ recherchieren - im Klartext spionieren. Wenn diese Bude nichts zu tun hat, dann weiter das auf andere Minderheiten-Exzesse aus: Dort gibt es leider noch genügend zu tun - Beispiel NSU oder Ditib.

Ja super!

Und eine zentrale Meldestelle für rechtsextreme Taten. Ebenfalls auch für Taten unterhalb der Strafbarkeitsgrenze.

Dann kann man mal einschätzen, wie nahe Deutschland vor der Wiederholung der eigenen Geschichte steht.

Wie wäre es denn

wenn alle religiös motivierten Taten, auch anti christliche, anti-islamische, ect. erfasst werden. So kommt es mir vor, als ob mann Straftaten gegen andere Religionen nicht beachtete nur Straftaten gegen das Judentum erfassen möchte.
Außerdem sollten entweder bei allen Tätern die Nationalität und die Religionszugehörigkeit angegeben werden oder bei allen weggelassen werden.
Das würde auch dem in der Verfassung garantierten Gleichheitsgebot besser entsprechen.

Dann bitte

Dann bitte differrenziert!!Einheimische, solche mit Migrationshintergrund und Ausländer!Damit hier nicht wieder Spekuliert werden kann von Links wie von Rechts!

Grundsätzlich...

...hervorragend, wenn man eine detaillierte Aufnahme der
Fälle vornehmen möchte, aber dann bitte auch mit
genauen Angaben zu den jeweiligen Tätern
und Tätergruppen.

Was aber schon wieder sehr stört:
"Dazu plant die Bundesregierung in allen großen Städten des Landes Anlaufstellen zur Meldung solcher Taten. Es sollen auch Fälle registriert werden, die nicht strafbar sind."

Welche antisemitischen Fälle sollen denn bitte nicht
strafbar, aber für eine solche Statistik interessant sein?
Entweder oder. Da wird leider der Bock zum Gärtner gemacht und es KÖNNTEN viel mehr Fälle in die Statistik kommen
als wirklich relevant sind...und damit ist das Ganze dann wieder zu strittig um einen Nutzen zu haben.

Meldestellen ? Fehlen etwa

Meldestellen ? Fehlen etwa die Vorkommnisse und nun versucht man etwas aus den Ecken zu kratzen ? Und Meldestelle - das hört sich an wie früher, paßt zum Rot-Grünen Mainstreem.

Manipulierte Statistiken!

Aufgrund der Anordnung, wenn Täter nicht bekannt sind, werden sie einfach als rechtsextrem hingestellt. Und neue Weisungen soll es ja nun auch geben, Ausländer-Verbrechen zu vertuschen und nicht mehr zu registrieren.

Peinlich

Parallel dazu die Diskussion über das 20 Jahre alte Kopftuchverbot - und die Kommentare ähneln sich.
Kopftuch-Verbieter und Kippa-Feinde sind häufig dieselben.
Nein, es sind nicht die Flüchtlinge, die den Antisemitismus bei uns wieder aktuell machen. Der Antisemitismus ist eine europäische Erfindung (die insbesondere im letzten Jahrhundert auch in die arabische Welt exportiert wurde) und in Deutschland leider immer noch zu Hause - was auch einige der Kommentare hier verdeutlichen.

Peinlich auch, dass im konkreten Fall die Polizisten das Opfer ins Gesicht schlugen, weil sie angeblich Opfer und Täter verwechselten...

@Fatih1980

Sehr richtig.
Bei uns am Friedhof wurde Eisenkreuze gestohlen. Der Friedhf wurde geschändet. Kein Aufschrei, warum?
Wer kümmert sich?
Wäre gleich ein Fal für diese Meldestelle.

Ideal

wäre wenn man gleichzeitig mit differenziert, wie viele der Taten tatsächlich eher religiös motiviert sind und wie viele politisch.

Denn in Europa geben wirklich viel Menschen einen feuchten Kehricht auf Religion an sich, was sehr vielen Menschen aber sehr wohl aufstößt, ist die unhaltbare Menschenrechtssituation Im nahen Oste.
An dieser ist Israel nicht gerade unbeteiligt.

Daraus ergibt sich dann ein wilder Mischmasch aus religiös-politischer Motivation.

Juden werden angefeindet, nicht wegen ihrer Religion an sich sondern, weil man mit ihrer Religion das Land Israel verbindet.

Aber unabhängig von allen Wortklaubereien und Definierungen...
Ein Mensch der einen anderen Menschen nicht kennt, ihn aber angreift wegen eines bestimmten Merkmals das dieser erfüllt ist noch nett ausgedrückt ein Idiot.

was soll das bringen?

der letzte bekannte straftäter ist doch von unserer justiz noch am gleichen tag wieder in freiheit gekommen!

Gefährlich

Ich finde es gefährlich, antisemitischen Übergriffen besonderes Gewicht zu verleihen. Das rückt andere, nicht weniger schlimme Arten von Übergriffen in den Hintergrund.

In Berlin gibt es bereits einige Stellen

z.B. "Reach out" existiert seit über 10 Jahren,die Opferberatungsstelle für Opfer rassistischer, antisemitischer und rechtsextremer Gewalt und wird seit Beginn an von allen Berliner Regierungen unterstützt. Allerdings scheint mir die mediale Unterstützung noch immer als ausbaufähig.

Bitte wissenschaftlich sauber

Wenn das wissenschaftlich sauber betrieben wird, dann ist das sicherlich wünschenswert, schon um der Mär vom angeblich durch Flüchtlinge gestiegenem Antisemitismus zu begegnen. Ich befürchte allerdings, daß dann auch so Sachen gezählt werden wie "Der hat mich scheel angeguckt!", "Der hat nicht laut genug applaudiert als die Israelis mal wieder gebombt haben!" oder gar "Mein Nachbar wirft immer am Samstag seinen lauten Laubbläser an - das macht der nur weil ich Jude bin!". Nichts ist so ausbaufähig wie Paranoia.

Und auch ich schließe mich der Frage an: Warum nur Antisemitismus?

In der Sache dafür

Der Ansatz scheint richtig und konsequent: Es gilt hier schließlich, eine Mentalität, die einst für unsägliches Leid gesorgt hat, im Keim zu unterbinden! Tatsächliche entsprechende Straftatbestände wie Volksverhetzung, Diskriminierung etc. sind mitunter schwer nachzuweisen und die strafrechtliche Verfolgung bedeutet oft eher einen langen Rattenschwanz als eine konsequente Ahndung.
Und doch ist Vorsicht geboten: Wo kämen wir beispielsweise hin, wenn Kritik am Staat Israel – spezifisch wenn es um religiös angestrichene, doch im Eigentlichen politische Probleme, wie das der Siedlungspolitik geht – sofort als antisemitisch (ein Begriff, der zumindest in meinen Augen ganz klar eine rassistische Komponente impliziert und nicht ohne Weiteres auf vorwiegend territorialpolitische Fragen anwendbar ist) gewertet würden?
Also muss klar sein, dass Wachsamkeit in ALLE Richtungen das Gebot der Stunde ist. Sonst erfüllt sich am Ende die alte Binsenweisheit: Das Gegenteil von 'gut' ist 'gut gemeint'.

noch 'ne Behörde?

wir Bürger sind vor dem Gesetz gleich und können vom Staat erwarten vor Diskriminierung geschützt zu werden. Der "Umgang" mit dem NSU hat aber gezeigt, das dies nicht so ist. Was soll also eine Meldestelle? Das ist doch nur Kosmetik- dies Land rutscht immer weiter nach rechts, da wird auch eine Meldestelle nichts bringen

@Fatih1980 09:09

Finde ich gut!
Dann bitte auch eine für anti-christliche, für anti-islamische, anti-buddhistische, anti-.... u.s.w.
##
Weder die Namensgebung "Antisemitisch" finde ich für die Sammlung von Straftaten, Verstößen passend,
noch die Ihren.
.
Sind es doch
"Rassistische" Straftaten
gegen Angehörige von Religionen, Ethnien, Völkern, usw.!

" In Bonn wurde am Donnerstag

"
In Bonn wurde am Donnerstag ein israelischer Hochschulprofessor aus den USA von einem jungen Deutschen mit palästinensischen Wurzeln attackiert. Der 20 Jahre alte Täter schlug dem 50-Jährigen nach Polizeiangaben mehrfach seine Kippa vom Kopf und schubste ihn. Gegen den Angreifer wird wegen Körperverletzung und Volksverhetzung ermittelt.
"
->
da fehlt doch noch was!

Die gerufenen Polizisten rangen den Hochschulprofessor nieder,fixierten ihn & schlugen ihm ins Gesicht.

Anzeige liegt vor,Kölner Beamte prüfen das Geschehen.

es heißt,die Beamten hätten den Hochschulprofessor für den Täter gehalten, der Hochschulprofessor wollte weglaufen & hat sich beim niederringen gewehrt.

um 10:05 von

um 10:05 von Deeskalator:
"
Juden werden angefeindet, nicht wegen ihrer Religion an sich sondern, weil man mit ihrer Religion das Land Israel verbindet.
"

->
Gibt es,leider.
Genauso wie die Gegenrichtung -
regelmäßig wird jemand als Antisemit gebrandmarkt,weil diese Person
Völkerrechts- & Menschenrechtsverletzungen von Israel anprangert.

Das Problem....

bei allen gutgemeinten Ideen und Vorschlägen ist die Verwendung und Deutung von Begriffen nach eigenem Gutdünken oder Zielsetzung. Das fängt bei den Politikern an und geht über die Medien, die logischerweise unser Denken beeinflussen und auch steuern. Was ist ein "Antisemit"? Damüßte man zuerst ermitteln woher der Begriff kommt und was er mit Semitismus zu tun hat. Ist es nur die Ablehnung einer Religion, oder einer ganzen Rasse oder einer Kultur? Jeder interpretiert sie entsprechend den eigenen Ansichten und Zielen und leitet dann eben "Antisemitismus" oder Diskriminierung usw. ab oder behauptet das zumindest. Nicht zufällig stammt der Begriff "Semiten" aus der Sprachkunde und bezeichnet eben nicht ausschließlich die Angehörigen jüdischen Glaubens, sondern umfaßt viel mehr Sprachfamilien. Folglich wird der Begriff "Antisemit" unzulässigerweise eingeengt und wie ein Spot konzentriert. Aber sind Worte und Begriffe in der Politik und den Medien schon jemals von Bedeutung gewesen?

Wenn einer aus dem Ausland zu Gast ist, ...

... dann soll er nicht provokant auftreten.
Das betrifft nicht nur religiöse Symbole.

@heißer Schnee "Als 20 jähriger hätte ich..."

Als sie 20 waren, wußten sie nur was in Fernsehen oder Zeitung stand über das Geschehen in der Welt.
Heute gibt es das Internet. Der junge Palästinenser hat sicher viele verstörende Videos gesehen.
Er sieht in dem Professor den Israeli, der offensichtlich stolz auf seinen Staat ist.

Auch Subliminales erfassen, zur Sicherheit ...

... damit eine wahrscheinlich unterbeschäftigte Behörde dauerhaft in Arbeit bleibt.
Es ist nicht nur Geld, es ist unsere Lebenszeit und Lebenskraft die in die Erwirtschaftung dessen gelaufen ist. Das sollte nicht für sinnloses verschwendet werden.
Denn es liegt auf der Hand, wenn zwei verfeindete Gruppen aufeinandertreffen gibt es Krach umsomehr als wir unnötigerweise deren Kopfzahl auf unserem Staatsgebiet erhöht haben.

Es müsste eine Meldestelle

Es müsste eine Meldestelle generell für ALLE Straftaten in allen Bereichen geben.

Der Pro-Semitismus scheint

Der Pro-Semitismus scheint auszuarten.
Nicht nur,dass es einen speziellen Anti-Semitismusbeauftragten gibt,nein,das wird jetzt auch noch im großen Stil ausgebaut.
Fälle,die nicht strafbar sind - dafür Sonderanlaufstellen.

Da kann man dann alles mögliche Ausgedachte schildern,wird erfasst & statistisch ausgewertet - ob es real geschehen ist oder nicht,spielt dabei keine Rolle.
Eine Überprüfung findet ja nicht statt,da keine weiteren Ermittlungen stattfinden - es gibt ja sonst keine Behörde,die Nicht-Straftaten aufklärt.

Für sonstigen Rassismus (ggü. Sinti,Araber,etc...)
oder sonstige Religionsfeindlichkeit
(Sikhs,Muslime,Buddhisten,etc...) gibt es keinen Sonderbeauftragten.
& erst recht nicht eine Sonderbehörde,die sich mit Nicht-Straftaten beschäftigt.

Man gewinnt den Eindruck,dass Rassismus & Religionsfeindlichkeit für die Bundesregierung nur von Bedeutung sind,wenn es gegen Juden gerichtet ist.
Alle anderen ?
Tja...wären sie Juden,würde es die Bundesregierung interessieren...

@privat23 um 09:24 Uhr

Vielen Dank, dass Sie darauf aufmerksam machen, mal die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen, was ihnen in Deutschland am ehesten Angst macht. Gern komme ich Ihrer Aufforderung nach.

Mir - und soweit ich das beurteilen kann auch anderen Mitgliedern meiner Synagoge - macht das Erstarken der Rechten, namentlich der AfD, Angst, die dabei zugleich noch die Unverfrorenheit besitzt, sich als 'Garant des jüdischen Lebens in Deutschland' zu präsentieren, während sie als einzige Fraktion gegen eine neue Synagoge stimmt (geschehen in Neuss), die den Begriff 'völkisch' wieder positiv besetzten möchte (einer ihrer Wähler meinte mal, als Jude sei man natürlich kein Deutscher 'im eigentlichen Sinne'), überzeugte Antisemiten in ihren Reihen duldet (Wolfgang Gedeon) und eine fließende Grenze hin zur Identitären Bewegung hat, die bspw. in Rostock stolz Aufkleber mit '100% deutsch, 0% kosher' verteilte.
Keine Angst habe ich derweil vor Muslimen, die mir bisher mit großem Verständnis begegneten.

Antisemitismus-Hysterie ?

Ja, gibt real existierenden Antisemitismus in Deutschland. Dieser ist zu verurteilen. Es gibt aber viel häufiger andere rassistisch und religiös motivierte Anfeindungen diesem Land. So werden z. B. Kopftuchträgerinnen Häufig beleidigt, teil auch angespuckt. Diese
Taten sollten dann ebenso registriert und verfolgt werden. Sonst wird mit zweierlei Mass gemessen. Wenn ausschließlich Meldestellen für die relativ wenigen antisemitischen Vorfälle eigerichtet werden
wird das wohl auf einer Antisemitismus-Hysterie fussen.

Eigentlich geht es doch um die Angriffe gegen die eigene Identität
Und DIE sollte generell respektiert und geschützt sein.
Dazu gehört übrigens auch die deutsche Identität. Aber der Deutsche genießt als "Deutscher" leider keinen Schutz. Ja es wird sogar medial verurteilt, wer so etwas fordert.
Sollte hier nicht der längst überfällige Gesinnungswandel zum Bekenntnis der eigenen Identität stattfinden?
Gerade die Grünen und die Linken, die Internationalisten eben, positionieren sich ja gerne mit antideutschen Einstellungen und bei Demos.
Nicht Herauspicken irgendwelcher spezifischer Anliegen, sondern bitte den allgemeinen Hintergrund berücksichtigen und betrachten - und reagieren!

Das wären dann aber keine Taten.

Man würde somit höchstens die Tatvorwürfe registrieren - ob es wahr/richtig ist, oder nicht ...

@ FritzF (12:03)

>> Es müsste eine Meldestelle generell für ALLE Straftaten in allen Bereichen geben.<<

Also in unserer kleinen Stadt haben wir noch solch eine Meldestelle. Die Jungs dort sind so rege, daß sie sogar mit ihren Autos auf Streife fahren und oft sogar bei Verkehrsunfällen vor Ort sind. Und der Clou: Man kann sie sogar jederzeit telefonisch unter 110 erreichen!

das ist sehr kritisch zu betrachten

Antisemitisch motivierte Taten sind genau so zu behandeln, wie alle anderen rassistisch motivierten Taten.

Merkt man eigentlich nicht, wie schmal der Grad ist, auf dem man da balanciert?

Wenn Opfer von antisemitischen Anfeindungen oder Taten eine Sonderstellung erhalten (im Vergleich zu Opfern von politisch motivierten Taten, oder russenfeindlichen oder antimuslimischen etc etc), dann kann der Schuss so was von nach hinten los gehen!

Denn was glaubt man, wie das zum Beispiel bei Muslimen ankommt, wenn jede einzelne antisemitische Tat Schlagzeilen macht, extra Meldestellen eingerichtet werden etc während gleichzeitig so gar kein öffentliches Interesse daran besteht, dass tagtäglich Frauen mit Kopftuch angefeindet und beleidigt oder werden?

Wissen Sie was man mit diesem ganzen Aktionismus auslöst? Antisemitismus!

Was will man eigentlich erreichen? Rassismus bekämpfen oder einfach aus kosmetischen Gründen auf Antisemitismus reagieren?

Darstellung: