Ihre Meinung zu: London: Neuer Brexit-Plan unter Beschuss

12. Juli 2018 - 18:38 Uhr

Der neue Brexit-Plan der britischen Regierung sieht eine Freihandelszone mit der EU vor. Bei der Präsentation des Plans im Unterhaus hagelte es Kritik - auch aus den eigenen Reihen. Von Jens-Peter Marquardt.

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Kommentare

Keine Ahnung

Wenn es irgendeines Beweises bedurft hätte, so weiß man jetzt, dass niemand im UK irgendeine Vorstellung gehabt hat, wie ein Brexit denn aussehen soll. Jeder hat etwas anderes darunter verstanden - und nur wenige etwas realistisches. Mit anderen Worten, man hat das Volk über etwas völlig konturloses abstimmen lassen. Wäre das hier ein Vertrag gewesen, wäre er klar wegen Unbestimmtheit unwirksam. Aber mit dem Volk in einer demokratischen Abstimmung kann man es ja machen. Die ganze Aktion war eine einzige populistische Volksverdummung. Die Rechnung dafür, dass das Volk das mit sich hat machen lassen, kommt jetzt ganz schnell, wenn nicht noch eine Rettung in Form eines Exit vom Brexit kommt.

Nein, Nein und nochmals nein

Eine Freihandelszone ohne Arbeitnehmerfreizügigkeit ist nicht verhandelbar!

So geht es nicht

Waren aus Drittstaaten werden dann sicher in GB einmal umgeschlagen, und dann zollfrei oder mit verminderten Zoll in die EU importiert. Gewinner ist GB, Verlierer die EU.

Und Freihandelsabkommen werden zwischen Märkten gleicher Größe geschlossen. GB ist ohne die EU nicht mehr ganz so wichtig, und vor allem nicht so wichtig, wie die Briten selbst annehmen.

Es geht jetzt in den Endspurt. Und im Großen und Ganzen bin ich der Meinung, das die Briten uns über den Tisch ziehen wollen. Die Briten hatten während der gesamten Mitgliedschaft immer eine Sonderrolle. Und die gibt es jetzt nicht mehr.

Die Zeit bis zum Austritt könnte jetzt noch wie folgt genutzt werden:

Man kann nochmal ein Referendum abhalten, ob wirklich die Bürger GB´s weiterhin austreten wollen, oder ob es sogar noch mehr sind, als beim ersten Referendum.

Parallel dazu muss natürlich weiter verhandelt werden. Und das heißt verhandeln, und nicht trödeln.

Wir müssen uns auf einen harten Brexit vorbereiten.

der Nächste bitte

Jetzt können wenigstens Bürger anderer Länder etwas besser abschätzen was sie nach einem Austritt erwarten können.

re autograf

"Mit anderen Worten, man hat das Volk über etwas völlig konturloses abstimmen lassen."

Genau deshalb ist dieses Referendum KEIN Beispiel für demokratische Mitwirkung per Volksabstimmungen.

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