Kommentare

Sehr gut !

Weshalb sollte ein Internet-Konto anders zu beurteilen sein, als ein Brief ?

Unfassbar!

Nicht mal als Tote gönnt man ihr die Ruhe!

Ein anderes Urteil hätte mich

Ein anderes Urteil hätte mich gewundert! Beim Erbe gehen Rechte und Pflichten auf die Erben über, ob es analoge Briefe oder digitale Facebook etc Accounts sind... Die eigentliche Frechheit wäre gewesen, dass sonst nur Facebook an diese Daten gekommen wäre. Quasi eine Enteignung durch Facebook. Ständig diese Angriffe amerikanischer Konzerne auf das Urheberrecht. Die Daten gehören den Menschen, die sie erzeugt haben und NICHT den Unternehmen, die durch den Erzeuger beauftragt wurden, diese zu verwalten!

Widerspruch!

Dann muss es aber auch einen Weg geben, dem zu widersprechen. Ich will absolut nicht, das irgendwer, ganz egal ob Familie oder nicht, irgendwann meinen Facebook Account, oder egal was sonst noch, "erben"! Ganz klares NEIN!

Fernmeldegeheimnis .... Als

Fernmeldegeheimnis ....
Als Erbe kann man ALLES erben, sogar Schulden!

Es hätte mich schon sehr gewundert,.wenn das Urtei anders ausgefallen wäre.
So gibt es jetzt wenigstens für die Eltern die Möglichkeit, die Umstände der verstorbenen Tochter zu klären. Das ist ja wohl das Allernindeste.

Aber da schützt fakebook auch lieber mögliche Verbrecher. Das ist unfassbar. Dafür gehört fakebook grad nochmal verklagt.

Richtig so!

Es ist Teil der Trauerarbeit Ungewissheiten aufzuspüren. In diesem Fall ist es, Erkenntnisse darüber zu finden, wie bzw. warum die Tochter gestorben ist. Dieses Recht darf man Eltern nicht verwehren.

Zum Datenschutz der Kontaktpersonen: Hätte die Kommunikation in altmodischer Brief-Kommunikation vorgelegen, hätten die Eltern bei Durchsicht des Kinderzimmers die Briefe gefunden, mitsamt der Absender. Im Umkehrschluss würde dies bedeuten, man müsste Angehörigen nach dem Tod auch dies verbieten.

Auch deswegen ist dieses Urteil eine Selbstverständlichkeit.

Ein begrüßenswertes Urteil

Ein der Lebensrealität entsprechendes Urteil. Sehr gut. Daten gehören den Betroffenen und nicht dem Gigant Facebook. Ich wünsche der Familie von Herzen dass es ihnen etwas mehr Klarheit bringt.

Sehr gutes Urteil

Danke.

Erben

mir ein Raetzel warum damit 2 oder gar 3 Gerichte beschaeftigt werden. Der normale? Menschenverstand wuerde genau so urteilen.
Nun aber wissen es wir.
Ach bezahlt FB nun Steuern in D und EU?

Zugangsdaten

Ich habe, für den Fall das etwas passiert, alle wichtigen Zugangsdaten auf einer verschlüsselten Festplatte hinterlegt. Den Entschlüsselungscode besitzen die Kinder. Wenn man anders, seine Daten bei einem Notar hinterlegt, den Zugang dazu im Testament regelt, dann sind diese Daten doch Bestandteil des Erbes. Dann braucht sich kein Gericht damit beschäftigen.

Es bleibt ja privat

Ich denke das Urteil ist logisch und richtig.

Und die Freunde müssen keine Bedenken haben.
Die Eltern sind ja privat, also bleiben die Daten auch privat,
Genau so wie die hinterlassenen Geschenke, Fotos auf Papier und Briefe

Digitales Erbe

Es hat Jahre gebraucht, um etwas Selbstverständliches Recht werden zu lassen: Ein Tagebuch aus Papier geht genauso in das Erbe über wie eines in digitaler Form. Mein Mitgefühl an die Eltern, für die jetzt eine weitere, schwierige Zeit beginnt.

Richtig so

Genau so sollte es sein.

Zugang auf Online-Konten für Erben

Richtig so!

Posts auf Facebook oder auf anderen Konten wie G+ sind nichts anderes als digitale Briefe, die analogen Briefen entsprechen und dem Erbrecht gemäß behandelt werden müssen.
Bei analogen Briefen gibt es auch keinen Datenschutz.

Auch verstehe ich nicht, wie Facebook sich auf einen Vertrag mit einer 15-jährigen berufen kann.

Mir ist es neu, daß 15-jährige eminent wichtige Verträge, die über die Taschengeldverfügung hinausgehen, ohne Zustimmung der Eltern rechtsgültig abschließen können. Also kann sich Facebook auch nicht darauf berufen.

Einwände berechtigt

Zitat aus dem Artikel: "Der US-Konzern wollte die Konto-Inhalte nicht freigeben, weil die Freunde des Mädchens darauf vertraut hätten, dass die ausgetauschten Nachrichten privat blieben."

Das sollte auch in meinen Augen Vorrang haben. Natürlich ist die Familie traurig und will Antworten haben / möglichst viel wissen, aber ich denke hier ist der Schutz der Anderen wichtig - es geht die Eltern rein garnichts an, was die Dritte der Tochter geschrieben haben, oder was die Tochter ihnen schrieb.

Und jetzt wird Facebook

Und jetzt wird Facebook sagen, daß diese Daten nicht mehr aufrufbar sind. Mit denen braucht man sich nicht anlegen. Die verarschen Euch täglich. Meldet Euch ab. Macht FB überflüssig.

Ein

sehr gutes Urteil

Richtig

Finde ich absolut richtig, diese Entscheidung. Das betrifft die Familie direkt und ist deren Aufarbeitung des Geschehens und der Trauerbewältigung ihr auch zu zugestehen.

Richtige Entscheidung

aber vielmehr hätten die Eltern auch erst nicht erlauben dürfen, dass sich Kinder bei einer Datenkraake anmelden.

Das ist ganz einfach. Man

Das ist ganz einfach. Man legt im Testament fest wer was erbt und was nicht.

@ purzelchen 11:19

Dann gibt es nur zwei Lösungen für Sie, entweder Facebook aufgeben und löschen oder ein Testament aufsetzen in dem Ihr Wunsch ausdrücklich drinnen steht.
Generell finde ICH das Urteil sehr gut!

11:42 von HomoSapiensSapiens

"Das sollte auch in meinen Augen Vorrang haben. Natürlich ist die Familie traurig und will Antworten haben / möglichst viel wissen"

Und jetzt machen sich alle Verstorbenen im Nachhinein strafbar, wenn sie im Voraus nicht alle Daten, Kontakte, Briefe, Nachrichten etc.pp. vorm Ableben entfernt haben?
Ich glaub, es geht los...

11:54 von Jim456 "Richtige

11:54 von Jim456
"Richtige Entscheidung
aber vielmehr hätten die Eltern auch erst nicht erlauben dürfen, dass sich Kinder bei einer Datenkraake anmelden."

Denken Sie, sowas tun Jugendliche nur mit Erlaubnis?

vor was schützen?

@HomoSapiensSapiens :

den "Anderen" wird doch nichts angetan vor das diese geschützt werden müssen?
Die Freunde und Bekannte haben doch selbst diese Text usw. erstellt. Wenn dies dann nicht verfälscht wird ist denen nichts Böses angetan.

Und wenn die Freunde sich wegen deren eigenen Texten und Tun schämen - dann sollen die sich schämen und beim nächsten Mal besser nachdenken was sie tun.

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