Ihre Meinung zu: Nach NATO-Auftritt: Amerika geht auf Distanz zum Präsidenten

12. Juli 2018 - 4:40 Uhr

Als "unverschämte Beleidigung" wurde der Auftritt von Trump bei der NATO aufgefasst. In den USA distanzieren sich beide Kammern vom Präsidenten und stützen die Kanzlerin. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Hat Trump recht?

Grundsätzlich ja. Und das sagen auch weite Teile der US-Representanten. Demokraten genauso wie Republikaner.
.
Über den nicht vorhanden Stil von Trump braucht man nicht viele Wörter verlieren.
.
Seine Inhalte aber werden in Washington genauso gesehen und geteilt, wie in Brüssel. Obama, Clinton und viele weitere äussern sich inhaltlich gleichlautend.
..
Schade, das ein grundsätzlich Regierungskritischer Journalismus in der ARD mehr und mehr abhanden kommt. Ausnahme Phoenix.

Das US-Parlament stützt nicht Merkel

Das US-Parlament stützt nicht Merkel, sondern versucht das Auseinderbrechen der NATO insgesamt zu verhindern. Im Detail muss man ja doch sagen, dass Deutschland und andere Staaten mehr tun sollten und müssen, aber die Kompromisslosigkeit und griesgrämige Bärbeißigkeit eines leicht begriffstutzigen Präsidenten, die haben sie nicht verdient, die hat niemand verdient.

Mr President is right!

Sicherheit kostet.
Wer sich einen Sicherheitsdienst leistet muss auch dafür zahlen.
Die Europäer haben sich daran gewöhnt, dass die USA immer sehr großzügig ist.
Es kann doch nicht sein, andere ihr Geld und Leben für Europa einzusetzen. Solidarisch ist dieses Ego verhalten Europas auch nicht.

gsb
vancouver, bc

Die wollen doch NUR Profite machen

Die Pipeline macht D nicht MEHR abhängig von Ru als bisher. Aber es macht das Gas billiger. Damit ist das am. Fracking-Gas nicht mehr konkurrenzfähig - that‘s all! Und das 2%-Ziel braucht T für seine Rüstungs-Industrie, damit der Rubel rollt. Mein Vorschlag: Rüstungsgüter mit 50% Zoll belegen. Dann dind die Ausgaben schnell erreicht, wobei es eigentlich nur ein Verschieben des Geldes von einer Tasche in die andere ist. Nominell stimmt‘s.

Offenkundig

Dieses nachhaltig verstörende Verhalten zeigt jedenfalls eins: Trump dient sich Putin an - und der ist dabei eine neue Version der Sowjetunion zu errichten. Eine verstörende Aussicht.

Mittlerweile kann der doch

Mittlerweile kann der doch gar nicht mehr schocken, weil man erkannt hat dass Schocken sein einzig Handwerk ist, mit dem er meint weltweit alles in die Tasche stecken zu können. Arme Seele wenn's tatsächlich noch jemand gäbe, der von diesem Hill-Billy noch etwas mehr erwartet. Aber ich bin überrascht, dass die Amis jetzt so allmählich doch schon selber merken, was sie da auf ihren Präsidententhron gesetzt haben. Mal sehen, ob die Erkenntnis nun auch Früchte trägt, bevor alles zu spät ist.

"Die NATO ist unverzichtbar."

Mit welcher Begründung?

"Sie (die NATO) ist heute wichtiger als je zuvor."

Wofür soll ein Relikt des kalten Krieges aufrecht erhalten bleiben? Es hätte schon vor 25 Jahren problemlos aufgelöst werden können.

Russische Gaslieferungen

Zunächst ein Dank an den amerikanischen Kongress für dieses ungewöhnliche Bekenntnis zum Bündnis.
Die Pipeline ist sicherlich ein ärgerlicher Punkt für Amerika, bei dem derzeitigen Präsidenten jedoch zeigt sich nur zu deutlich, wie wichtig es sein kann, sich bei der Energieversorgung durch mehrere Potentielle Lieferanten möglichst unabhängig zu halten. Russland ist von der Pipeline genauso abhängig wie Europa.
So ist das eben, wenn man Geschäfte von derartiger strategischer Bedeutung machen muß.
Ein US-Präsident, für den Politik nur die Fortsetzung der Gewinnmaximierung mit anderen Mitteln ist hat das bestimmt verstanden.

Was bitte ist an

Was bitte ist an Stammtischgeblubber falsch? Ich führe jedes Wochenende Gespräche an einem Stammtisch. Nur mit dem Unterschied, daß wir nicht unkontrolliert blubbern, sondern uns ernsthaft unterhalten. Das hat absolut nichts negatives oder geringwertiges an sich. Meinungen als Stammtischniveau abzutun ist dermaßen trumpig . Also unterlasssen sie es bitte, Stammtische auf und mit Trump Niveau zu reduzieren.
Trump kann sich ein auseinanderbrechen der Nato nicht leisten. Dadurch würde der Einfluss in Europa und der Zugriff auf den nahen Osten, sowie nordafrika verloren gehen. Er käme mit seinen Trägern nur noch bis Gibraltar. Dann wäre Schluss.

Amerika geht auf Distanz zum Präsidenten

Leider merken die Amerikaner erst jetzt was sie da gewählt haben. Kein Land hat das Recht einem anderen vorzuschreiben oder zu beeinflussen welche Politik dort stattfindet. Das ihm die Äußerung von Fr. Merkel nicht passt ist eine andere Sache. Herr Trump sollte nicht versuchen sich wie ein Despot zu benehmen, das konnte er wohl als Geschäftsmann, doch nicht als Präsident eines Landes wie die USA und Bündnispartner. Seine Rüge mag aus seinen Augen berechtigt sein. Doch er schafft es ja noch nicht mal sich objektiv an der Klimapolitik zu beteiligen obwohl es fünf nach zwölf ist .

Ist die Nato noch zweckgemäß?

Unsere BW hat nichts aber auch Garnichts im außereuropäischen Ausland zu suchen.
Bei den Einsätzen in Syrien auf Drängen der USA haben wir schon Völkerrechtswidrig gehandelt.
Es reicht.
Die Welt muss nicht so funktionieren wie die USA, EU, D… es für richtig halten.
Die Nato ist dazu da im Verteidigungsfall sich gegenseitig zu schützen und nicht um die Welt unter die Maßstäbe der USA zu stellen.
Das Einmischen der USA / Nato… hat immer nur zu noch mehr Leid geführt.

Ein Segen für Europa!

Trumps Gepolter ist ein Segen für Europa. Denn es wird überdeutlich, dass Amerika nicht der zuverlässige Partner ist, der uneingenützig Europa verteidigt, sondern knallhart Amerikanische Interessen voranstellt.

Deutschland gibt rund 44 Mrd Dollar pro Jahr für Verteidigung aus, Frankreich 57, Groß Britannien 47, Italien 29. Das alleine sind schonmal 177 Milliarden Dollar pro Jahr.

Russland gibt rund 66 Milliarden Dollar pro Jahr für Rüstung aus, und muss sich damit nicht nur in Richtung Europa sondern auch gegen China (228 Mrd pro Jahr) und die USA (610 Mrd pro Jahr) verteidigen.

Wo ist denn da die Bedrohung, die eine Erhöhung des europäischen Verteidigungsetats rechtfertigt?

Muss Deutschland alleine wirklich mehr für Rüstung ausgeben als das ach so bedrohliche Russland?

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mi...

Aufrüstungs Treffen

Man hat einen Feind gesucht, einen in die Enge getrieben und zum Feind gemacht.
Das ist Russland heute.
Was wird, wenn Russland weiter abrüstete, wie will man dann die Gefahr die von Russland ausgehen soll erklären?
Es ist ein Wahnsinn was hier abgeht, 48% der Rentner haben weniger als 800€ zu Leben aber wir haben Geld für sinnlose Rüstung.
Man darf gespannt sein, wie lange es sich die Bevölkerung noch gefallen lässt.
Die Politkaste hat völlig die Realität verloren.

Aufrüstungs Treffen

Man hat einen Feind gesucht, einen in die Enge getrieben und zum Feind gemacht.
Das ist Russland heute.
Was wird, wenn Russland weiter abrüstete, wie will man dann die Gefahr die von Russland ausgehen soll erklären?
Es ist ein Wahnsinn was hier abgeht, 48% der Rentner haben weniger als 800€ zu Leben aber wir haben Geld für sinnlose Rüstung.
Man darf gespannt sein, wie lange es sich die Bevölkerung noch gefallen lässt.
Die Politkaste hat völlig die Realität verloren.

Aufrüstungs Treffen

Man hat einen Feind gesucht, einen in die Enge getrieben und zum Feind gemacht.
Das ist Russland heute.
Was wird, wenn Russland weiter abrüstete, wie will man dann die Gefahr die von Russland ausgehen soll erklären?
Es ist ein Wahnsinn was hier abgeht, 48% der Rentner haben weniger als 800€ zu Leben aber wir haben Geld für sinnlose Rüstung.
Man darf gespannt sein, wie lange es sich die Bevölkerung noch gefallen lässt.
Die Politkaste hat völlig die Realität verloren.

@gerardo009

Welche Sicherheit? Vor wem sollen sich "die Europäer" denn schützen? Nach dem 2.WK wurde kein europäisches Land angegriffen - sehen wir mal von Yugoslavien ab, welches mittels NATO (sprich USA) zerschlagen wurde.
Man könnte sogar sagen, die NATO hatte den Krieg wieder nach Europa gebracht.

Ja, mit Waffen und Munition sind die USA großzügig. Es ist ihr Geschäft! Business!

Es ist auch nicht solidarisch, die ganze Welt mit Waffen und Krieg zu überziehen und verlangen, daß alle mitmachen - also die US-nationalen Interessen von willfährigen Handlangern erledigen zu lassen.

Übrigens setzen die USA nicht ihr Leben für andere ein. Sie setzen andere Leben für sich ein. (M.Albright: "Ja, die toten Kinder waren den Preis wert")

warum ...

... liefern die USA ihr Erdgas nicht in die Ukraine?
Damit würden sie die Ukraine von Russland unabhängig machen und alle Argumente gegen NorthStream würden weg fallen ;-)

@ 06:20 von gerardo009:
Ich denke das Verhalten der USA in den letzten Jahrzehnten erinnert mehr an das eines Schutzgelderpressers denn an einen Sicherheitsdienst (Wenn du nicht so willst wie ich führe ich einen System Change durch)

@ 05:59 von Demokratisch:
Nein, Trump hat NICHT recht! Ihm geht es primär um die Gewinne "seiner" Öl/Gas Unternehmen. Deutschland und Europa haben ihre eigenen Interessen zu wahren.

Auch mal twittern

Der amüsanteste Präsident den die USA je hatten, hat ja zu Genüge bewiesen, daß man über Twitter jederzeit den größten Unsinn in die Welt raushauen kann, auch wenn der Wahrheitsgehalt der Nachricht gegen Null tendiert.

Warum zwitschert Frau Merkel nicht auch mal ?

Z. B. folgenden Text:

"Bin nach dem sehr lehrreichen Gespräch mit Herrn Trump zu dem Schluß gekommen, daß Deutschland seine Militärausgaben drastisch erhöhen muß.

Werden in Zukunft jährlich Waffen im Wert von 15 Mrd. € kaufen ...
... von Rußland."

Ich würde zu gern Donald's Gesicht sehen wenn er das liest.

Gruß, zopf.

@ gerardo009 6:20

"Sicherheit kostet."

... und wer beteiligt sich an den immensen Kosten der Folgeschäden, den diese sinnlosen Kriege in Irak und anderen Ländern verursacht haben?

Wenn sich die USA an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen würde, ginge das schon ein wenig in Richtung Gerechtigkeit. Doch davon will Mr. President ja nichts wissen!

Nicht immer so einseitig denken!

Also...

...eine breite Unterstützung für die Kanzlerin durch US
Politiker war gestern mitnichten vorhanden.
Das ist schlicht und einfach nicht wahr. Lediglich
einige Mitglieder der Demokraten, also der Opposition
empörten sich über das Verhalten Trumps in Form seiner
Wortwahl. Darüber kann man auch sicher diskutieren.

Ansonsten fehlen leider ganz wesentliche Informationen
hier im Artikel, die aufzeigen können, warum sich der
US Präsident so aufregt.

Die BRD verpflichtet sich nicht nur zu dem 2% des BIP als
Militärhaushalt, sondern auch dazu 3 Divisionen
stets verfügungsbereit zu halten.
Aktuell gab es riesige Probleme auch nur eine Brigade für die
Nato-Speerspitze zu stellen. 3 Divisionen bestehen aus 9 Brigaden.
Wenn man also statt 9 Brigaden nur mit Mühe und Not 1 einsatzbereit zur Verfügung hat ist das 1/9 der zugesagten
Vereinbarungen.
Ganz unabhängig vom Geld, sind die Probleme offensichtlich und die Kritik am Zustand der Bundeswehr vollkommen gerechtfertigt.
MfG.

Leider ist der Präsident Oberbefehlshaber,

nicht der Kongress. Solche "Solidaritätserklärungen" sind also im Zweifel nicht das Papier wert, auf dem sie ausgedruckt wurden. Kurz gesagt: Impeachment oder Klappe halten, das hier ist nur peinlich.
Inhaltlich muss man Trump in einzelnen Punkten sicherlich recht geben - so schwer das auch fallen mag. Auch eine 40%ige Energieabhängigkeit von Putins Russland ist mehr als bedenklich. Grundsätzlich verstehe ich auch nicht, wie große Teile der Politik und der linken Wählerschaft so tun können, als sei der Weltfrieden ausgebrochen, wenn sich weltweit totalitäre und aggressiv-expansionistische Regierungen vermehren wie die Karnickel?!? Beim Fahrradkauf wird empfohlen, 10% des Wertes in ein Schloss zu investieren. Da finde ich 2% für ein "Schloss" zu unserer Wirtschaft und körperlichen Unversehrtheit nicht aus der Welt. Man müsste das Geld nur mal für funktionierendes Gerät ausgeben...

wie bitte? sicherheit kostet? bitte erstmal nachdenken

Die USA geben ihre 4% sicher nicht für Europas sicherheit aus. sondern für 1000de Bomben, verdeckte Kriege und Militärbasen weltweit die einzig dazu dienen die US Hegemonialmacht zu verteidigen. Unter Trump fällt alle 20 Minuten eine Bombe ohne das die USA sich offiziell in Krieg befinden würden. Das kostet Geld klar! aber Europas Sicherheit schadet es sogar!!

"Amerika geht auf Distanz zum

"Amerika geht auf Distanz zum Präsidenten"
->
So ein Quatsch.

Der US-Senat geht zwar auf Distanz zu Trumps Ausdrucksweise,allerdings nicht zu Trumps inhaltlichen Aussagen.
& das ist das entscheidende.

Der US-Mafia sollte man unbedingt nahelegen,dass es in der EU einen Markt gibt -auch für Gas.
Und entscheidende Kriterien sind:
-Preis
-Verfügbarkeit
-Zuverlässigkeit

->
das kann die USA in dieser Form einfach nicht bieten,zumal das US-Fracking-Gas auch noch umweltschädlicher ist (Produktion & Transport)

Die Pipeline hat sich in 7-10 Jahren armotisiert.
Zuverlässig wird seit Jahrzehten geliefert - sogar mitten in der Hochzeit des Kalten Krieges & stets in der Menge,in der geordert wurde.

Völlig egal ob rumgetrumpt oder ob einem Honig ums Maul geschmiert wird.
US-Senat & Trump sind auf einer Linie.

Ich gehe doch nicht arbeiten um überteuertes Gas in den USA zu kaufen,damit die USA illegale Kriege finanzieren kann,ich will Gas um einen warmen Hintern zu haben, möglichst günstig

Welches Nato Land wurde angegriffen?

Ich kann mich nicht erinnern? Deshalb ist das Säbelrasseln völlig unangebracht.Die Militärausgaben werden den Bürgern entzogen-nein abgepresst.Der ehemalige Gegner ist in den meisten Fällen heute Nato-Partner.
Ich sehe keine Bedrohung durch Russland sondern das Gegenteil davon.
Die Gasleitung ist ein sinnvolles und für die Bürger und die Wirtschaft zu begrüßendes Objekt.

Bis zu einem gewissen Grad,

Bis zu einem gewissen Grad, mag das Verhalten der Eurostaaten in der Natofinanzierung unsolidarisch sein. Auf der anderen Seite sehe ich die große Gefahr, dass die USA immer mehr übergriffig werden und ihre Abenteuer, --aus deren letzten wir als Folgen gerade wieder einmal mit der Flüchtlingsfrage und deren Kosten mittragen und was unbedingt mit dem Wehretat verrechnet werden muss--, wie in den angezettelten Kriegen der letzten Jahre in Nordafrika und dem mittleren Osten, mit der Tendenz der Ausweitung auf Asien, dann auf Grund eines von uns fett mit finanzierten amerikanischen Wehretats mit dann daraus noch übermächtigerer Bewaffnung, die Kriegsleidenschaft der Amis noch mehr aufleben lassen wird und wir uns so immer mehr mitschuldig und gleichzeitig noch erpressbarer machen lassen. Nach den nun erlebten Auftritten des Herrn Trump, ist dem eben nicht mehr zu trauen, aber alles zuzutrauen. Besser Finger weg, von einer Nato als Subventionspendenorganisation für Amiallmachtsträume.

Deutschland bezahlt ja schon

Deutschland bezahlt ja schon für den Schutz durch die Militärmacht der USA, nämlich durch den reellen Verzicht auf Souveränität.

Oder wie ist sonst die Duldung der NSA-Aktivitäten, auch im Bereich von Wirtschaftsspionage zu beurteilen.

Eine sich selbst verteidigende, nicht USA-hörige EU ist doch genau nicht das, was die USA wollen.

Ein sehr komplexes Thema

Gehen wir mal davon aus, dass die NATO notwendig ist.
Und gehen wir weiter davon aus, dass es sichbei der NATO um ein Verteidigungsbündnis handelt.
Dann muss man fragen, gegen wen sich die NATO verteidigen muss bzw. woher ein potenzieller Angriff erfolgen könnte.

Bislang ist kein Staat zu sehen, der einen NATO-Mitgliedsstaat anzugreifen gedenkt.
Daraus kann man schlussfolgern, dass die bisherigen Ausgaben für das Militär ausreichend sind.
Eine Erhöhung dient doch nur den Herstellern teurer Militärgeräte - und hier in erster Linie der us-amerikanischen Militärindustrie.

Viel bedenklicher ist mMn der Zustand der Bundeswehr. Diese soll Deutschland notfalls verteidigen. Das kann sie definitiv nicht. Nicht so viele Auslandseinsätze, dafür Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit, das könnte ich noch nachvollziehen.

05:59 von Demokratisch

«Hat Trump recht?
Grundsätzlich ja. Und das sagen auch weite Teile der US-Representanten. Demokraten genauso wie Republikaner.»

Wo wollen Sie das denn gehört haben?

Es geht auch nicht um "grundsätzlich recht haben".
Es geht um die zwei komplett unsinnigen Aussagen:

1. "Deutschland wird vollkommen von Russland kontrolliert."
2. "Deutschland bezieht 60 bis 70% Prozent seiner Energie aus Russland."

Trump hat auch nicht grundsätzlich unrecht.
Aber er lügt halt gerne & oft (Energie, es sind ca. 40%).
Und er schwadroniert zusammenhanglosen Nonsens daher
(RUS kontrolliert DEU, wie lächerlich).

Mit seiner Kritik an der Pipeline "Northstream II" ist Trump nicht alleine.
Die ist auch in DEU nicht unumstritten.

Militärausgaben (für die NATO). Ja und nein.
Selbst wenn alle NATO-Staaten, die bisher "zu wenig" für ihr Militär ausgeben, mehr ausgäben, würden die USA ihre eigenen Militärausgaben nicht reduzieren.

Und Trumps Anti-Internationalismus hat geradezu pathologische Züge …

@ Genrich Jagoda - 06:07 h: Da ist Ihnen mit der Formulierung

"...leicht begriffstutzigen..." wohl der Euphemismus des Jahrzehnts gelungen. ;-)
Der schwadroniert über Prozente, die erst in Jahren zu erreichen sind, angebliche Schulden, die sich daraus ergeben, und anderen Unfug mehr.
Garantiert würde er uns in höchsten Tönen loben, wenn wir auch nur < 1% unseres BIP ausschließlich für amerikanische Waffen ausgäben, egal ob sie zur Verteidigung geeignet wären.
Auf seinem jetzigen Kurs sollte ihm jemand sagen, dass Chapter 11 USC im amerikanischen Insolvenzrecht nur für Unternehmen gilt, nicht für den Staat. Somit kann ein Präsident sich damit auch nicht gesundstoßen, wie er es zu Lasten hunderter Angestellter laut ekelhaftem Eigenlob als "Unternehmer" gemacht hat. Aber er muss ja auf niemanden hören. Und dank DT wird unser BIP mit den Jahren drastisch sinken, so dass wir bis 2024 locker die 2% schaffen werden.
Angemessene Ausgaben für funktionierende, deutlich defensiver ausgerichtete Streitkräfte würden mir keine Magenschmerzen bereiten.
MfG

Nein, Trump hat nicht recht.

Denn er argumentiert nicht, sondern verschiebt den Bereich des akzeptablen Diskurs durch überzogenen Provokationen.

Wer einem solchen Mechanismus folgt wird sich irgendwann fragen warum er in einer militarisierten und gewaltbereiten Kultur wie in den USA lebt.

Ja, die EU sollte seine eigenen militärischen Fähigkeiten ausbauen, aber ein Präsident Trump hat in dieser Diskussion nichts zu suchen und sollte auch nicht den Diskurs vorgeben.

Amnestische Ansichten

Man vergisst ganz schnell wie die Organisationsstruktur der Nato ist. Amerika stellt IMMER den oberbefehlenden General. Die Europäer dürfen den Generalsekretär stellen, was im Krisenfall keine Rolle spielt. Somit war und ist die NATO nichts anderes als der verlängerte Arm der Amerikaner im Falle einer Krise. So war das Nordatlantische Bündnis immer gedacht und so ist es noch heute. Soviel zum Thema Großzügigkeit.

Wen meinen denn die

Wen meinen denn die Qualitätsmedien mit Amerika ?? Die Bevölkerung der USA steht durchaus hinter ihrem Präsidenten und wenn man Sicherheit will, dann muss man auch was bezahlen und nicht die eigene Armee zerstören die von der Leyen mit Wissen von Merkel. Die Zeiten ändern sich nun, in allem

Die Frage ist,

wie man die Dineg betrachtet.

Wenn die NATO ein Verteitigungsbündnis ist, dann braucht man keine 2 % Rüstungsausgaben.

Ich glaube niemand mit rationalem Verstand wird behaupten, dass Russland einen Angriffskrieg gegen die EU oder Europa bzw. die NATO vorbereitet.

Was die Krim und die Ukraine angeht, da kann man dann an Grenada 1983, an Chile an Nikarakua und die Cotras an Vietman, Irak, Libyen usw usw erinnern. Ich glaube es ist unbestritten das die USA über mehr Länder hergefallen sind als die Sowjetunion oder das heutige Russland. Hätten wir jedes mal Sanktionen verhangen, hätten wir heute keinen Handelsstreit mehr, denn es gäbe mit der USA gar keinen Handel mehr.

Also liebe USA, es ist einzig und allein die Angelegenheit Deutschlands von wem es im friedlichen Handel Waren oder Rohstoffe bezieht. Und die Geschichte zeigt, mit wem man Handel treibt mit dem führt man keine Kriege....

Auch eine Erfahrung

Jetzt erlebt unsere Kanzlerin und auch Deutschland, wie es ist, wenn man auf der politischen Bühne ungerecht behandelt wird. Auch eine Erfahrung. Das es genau Frau Merkel trifft ist bezeichnet. Die muss jetzt genau das erfahren, wo sie einst eine große Meisterin gewesen ist. Sie hat viel politisches Kapital mit Russland zerschlagen und jetzt wird ihr es zum Verhängnis. Hätte sie eine ausgewogene vernünftige Politik mit Russland geführt, wäre sie jetzt politisch wesentlich unabhängige.

gute Darstellung des

gute Darstellung des Deepstates.
Die Verbrecher der Geheimdienste, die seit eh und je mit Merkel arbeiten, sind sogar offen gegen ihren gewählten Chef. Danke für diese Doku.

Sorry aber die USA hat ihr

Sorry aber die USA hat ihr Involvement in Europa selbst bestimmt. Keiner hat Sie gezwungen Militärbasen auf der ganzen Welt zu verteilen.

Und die meisten Konflikte in der Welt haben definitiv USA Bezug. Wer bestellt , bezahlt.

Pipeline

Ist der Bau der 2ten Ostseepipeline nicht ein militärisch wirksamer Sicherheitsbeitrag für die Nato? Warum sollte Russland einen Kunden angreifen, der nur gutes Geld für das gelieferte Gas bieten kann, wenn er kein Gefangener ist? Oder steckt hinter dem ganzen Gepolter von Trump ein potentieller Deal mit Putin, der die Pipeline ja auch möchte und dem Trump auf diese Weise ein Entgegenkommen auf einem anderen Politikfeld entlocken kann? Oder kommt Trump den Nörglern in der EU aus welchen Gründen auch immer entgegen? Es bleibt spannend!

Richtiges Signal

Die Häuser in USA merken schon lange, was für ein Popanz da Präsident sein will. Ja, er SCHADET den USA UND der NATO. Endlich bremsen sie den Polterer ein. Wenngleich sie auch nur wieder an Profit denken, denn Northstream ist lediglich Konkurrenz zu am. Fracking-Gas, das auf dem heimischen Markt nicht verkauft gefragt ist. Der Schiffstransport ist halt teurer als der Transport durch eine Pipeline, gell? Diese dümmliche Aussage relativiert den Wert des Memorandums der Repräsentanten deutlich. Schade.

Ja, das musste noch unbedingt

Ja, das musste noch unbedingt mit rein in den Journalismus der TS. Beide Amerikanische Kammern unterstützen Frau Merkel.
Hat dort auch noch niemand gemerkt, das ausgemerkelt ist?
.
Aber es scheint ein Amerikanisches Problem zu sein. In regelmäßigen Abständen kommen Größenwahnsinnige, die keine Ahnung von Politik haben. Reagan, der Bush-Clan, jetzt Trump.
Wenigstens bombt Trump weniger in der Welt rum als seine Vorgänger.
.
Aber Europa sollte auch lernen, für seine Bevölkerung verantwortlich zu sein. Leider gehört dazu auch in unseren modernen Zeiten immer noch eine funktionierende Armee. Die Baltischen Staaten sind durchaus dankbar dafür. Um nicht wieder ins große Reich eingegliedert zu werden wie die Krim.
.
Und da hat Kommentator gerardo009 recht. Sicherheit kostet!

@ gerardo009 um 6:20

Ihre Worte: "Es kann doch nicht sein, andere ihr Geld und Leben für Europa einzusetzen."

Ich kann nicht erkennen, dass "andere" ihr Geld und Leben für Europa einsetzen. Wenn US-Soldaten in den Krieg ziehen, dann deshalb, weil US-Regierungen ihre Interessen bedroht sehen.
Könnten Sie genauer erläutern, was Sie meinen?

Außerdem denke ich, dass wir nicht mehr Geld für Rüstung ausgeben sollten, sondern mehr Geld für Entwicklungshilfe.
Das wäre solidarisches Verhalten.

Er mag sich im Ton wie immer

Er mag sich im Ton wie immer vergreifen, aber rein inhaltlich hat er bzgl der Nato nicht ganz unrecht.

Ein Beispiel. 6 Freunde gehen jeden Freitag Abend in die Kneipe und immer die selben drei geben die ersten Runden aus. Und dann gehen immer die anderen drei, mit dem Hinweis, dass es schon spät sei, nach Hause und nächsten Freitag würden sie ganz bestimmt die ersten Runden zahlen... aber am nächsten Freitag zahlen wieder die ersten drei Freunde die Runden und die anderen drei Freunde sind weg, als es an ihr eigenes Geld geht. Wie lange würde man diese Freunde seine Freunde nennen?

gerardo009, 06:20

||Es kann doch nicht sein, [dass] andere ihr Geld und Leben für Europa einzusetzen.||

Das macht ja niemand. Die perverse Militärmaschinerie der USA dient einzig deren Hegemoniepolitik. Wer sein Leben für die Weltherrschaft der USA einsetzt, ist selbst schuld. Europa wird von niemandem militärisch bedroht.

Bitte keine Fakenews!

Die beiden Kammern haben sich nicht vom Präsidenten distanziert. Und ebensowenig die Kanzlerin gestützt. Das Bekenntnis zur NATO ist ein wichtiges Signal, steht aber nicht im Gegensatz zur Haltung Donald Trumps.

Zur Kenntnisnahme von Quellen? Bewertung ?

Sehr unerfreulich,daß Einige User beständig das Gleiche schreiben,
ohne
die angebotenen ernsthaften Quellen ihrer Mituser ernsthaft zu prüfen.
Wenn man nicht widerlegend oder belegend,argumentativ auf das eingeht,was die"Gegenseite"vorbringt,bringt das die Diskussion nicht weiter.
Angebot zu Trump/warum Trump durchaus das Kontinuirliche im US-Interesse vertritt-dies aber geschickt durch"Offenen Irrsinn"verdeckt wird.
Google bitte:Stratfor-Friedmann-ChicagoCouncil.
Oder was Wikileaks zum Thema USA/CIA/Vault 7 so schreibt.

Das gilt ja nicht nur für diesen Thread.
Zu NSU z.B. gibt es die Journalisten,die z.B. für die Berliner Zeitung schreiben,Andreas Förster und Thomas Moser, die sich sehr ernsthaft und jahrelang mit allen Aspekten des Themas beschäftigt haben.

Zu Beidem:Ich verstehe z.B. User fatalandslim nicht,der sich nie zu angebotenen Quellen ernsthaft äussert,sondern in Dauerschleife bestimmte Quellen anerkennt,andere ohne echte Begründung"einfach"ablehnt.
Erstmal lesen?

Die EU sollte sich

von den Nato bzw. USA unabhängiger machen.

Eigenes Verteitigungsbundnis aufstellen, alle Us Soldaten mit ihren Waffebsystemen raus aus ganz Europa.

Und am besten die amerikanischen Banken direkt mit raus.

Ein vernüftiges Geldsystem aufbauen was allen Eu Staaten
hilft und nicht die schwächeren Economien versklavt.

Und zu guter letzt die EU Kommission abschaffen und das
Parlament stärken.

Nee, Amerika ist nicht auf Distanz zu Trump

"Amerika auf Distanz zum Präsidenten"
Herr Ganslmeiner kann noch so viel Gegner von Trumps Politik herausfischen. Deshalb befindet sich trotzdem nicht "Amerika" auf Distanz zu Trump.
Auch heute und heute mehr als zuvor stimmt die Mehrzahl der US-Bürger Trumps Politik zu und insbesondere was NATO, EU oder Dtl. betreffen.
Auch seinen Einlassungen dazu.
Da kann das alteingessene Establishment in den USA und in der EU (eingeschlossen der Journalistengilde) noch so dagegen Stimmung machen.
Die Stimmung ist gekippt. Gegen die Welt des sich eingerichteten Establishments.
Nicht nur in den USA. Auch immer mehr in den EU-Ländern, Herr Ganslmeier.
Ich begrüße das auch nicht. Nur das Establishment hat es verursacht, indem es zig Jahre die heile Welt der Globalisierung gepredigt und der Exportweltmeister Dtl. gehuldig wurde.
Nur gab es gewaltig Verlierer, die aber kamen nicht vor.
Nun wehren sich die Verlierer der Globalisierung und die Gewinner verstehen ihre globalisierte Welt nicht mehr.

Stil und Inhalt

Donald Trump ist mehr als nur gewoehnungsbeduerftig in seinem "Politik-Stil".
.Insbesondere die Europaer sind es nicht mehr gewoehnt, dass Differenzen sher klar formuliert werden, seitdem wir uns die "poliotical correctness" (man koennte auch sagen "Verbraemung von unterschiedlichen Standpunkten") zum Massstab aller Diskussionen gemacht haben.
.
Aber D. Trump hat doch Recht mit seiner Kritik an Deutschland und NATO. Verteidigung kostet Geld - und warum sollen die USA das ueberproportional bezahlen?
.
Auch Handelsvertraege oder Handelsregeln muessen ab und an ueberarbeitet werden, damit sie nicht "einseitig" wirken. Die EU-Regeln (z.B. Importsteuern auf Autos) sind keineswegs so ungerecht, wie man und Glauben lassen will.
.
Nur die EU steht auf dem Standpunkt, was sie macht ist gut fuer die Welt und nicht nur gut fuer sie. wer es glauben will?
.
Warum wir China und russland fuer die besseren Partner als die USA halten; bleibt mir verborgen.... Lieber Putin als Trump? Nein, Danke!

Der Präsident hat keine Ahnung wovon er spricht!

Oder vieleicht doch!

Nur eigentlich meint er etwas völlig anderes, als er sagt. Es geht ihm nämlich absolut nicht darum, dass Europa, und hier besonders Deutschland, zu wenig Geld für Verteidigung ausgibt. Es geht darum, dass sie mit dem Geld nicht in den USA einkaufen, sondern eigen entwickelte, europäsche Waffensysteme anschaffen.
Europa ist mitlerweile ein ernst zu nehmender Konkurrent im internationalen Waffenhandel geworden. Und das stört die "America first" Politik empfindlich.
Die Verteidigung Europsas ist absolut ausreichend finanziert. Und wenn Deuschland nun nicht bereit ist, zusätzliche Mittel bereit zu stellen, nur damit die US Streitkräfte ihre zweifelhaften Kriege in Afganistan, Irak und Syrien fortsetzen können, dann unterstütze ich das ausdrücklich!
Denn wenn die USA sich dort heraushalten würden, und damit Milliarden US Dollar einsparen könnten, würde das erheblich mehr für die Sicherheit auf unserem Planeten beitragen, als jeder Euro, denn man in Europa ausgibt.

Imperialismus

Europa muss nicht für Amerikanische Eigeninteressen Zahlen und "Schutz" durch unberechtigte Kriege und Destabilisierung ganzer Regionen braucht auch kein Europäer. Wir können uns ganz gut selbst Schützen! Außerdem wozu mehr Geld für Rüstung ausgeben wenn wir das Geld brauchen um Amerikanische Fehler wieder auszubügeln, Syrien, Libyen etc.

Ganz Amerika ...

geht also auf Distanz zum Präsidenten?
Würden Sie diese starke Behauptung bitte mit Verweisen auf die jeweiligen US-Medienartikel stützen?

Dass Trump sich erdreistet mit Putin zu sprechen ist natürlich auch ein Eklat per se.

R.I.P., deutscher Qualitätsjournalismus.

um 06:20 von gerardo009 " Mr

um 06:20 von gerardo009
"
Mr President is right!
Sicherheit kostet.
Wer sich einen Sicherheitsdienst leistet muss auch dafür zahlen.
[...]

gsb
vancouver, bc
"

Soll der "US-Sicherheitsdienst" doch abziehen - wie viel Unsicherheit bringt der denn erst nach Europa ?
Es waren US-Kräfte,die mitten in der EU gefoltert haben.
Hinzu kommen noch die Drohnen-Anschläge weltweit weswegen Kriegsflüchtlinge in die EU kommen - ohne Ramstein so nicht möglich.
Ebenso Africom in Stuttgart - US-Truppen in DE zwecks Kriegsplanung in Afrika.
Von wo kommen grad so viele Flüchtlinge?

& das die US-Truppen hier sind um in Europa einen potenziellen Krieg gegen Russland zu führen (min. als weitere Front),ist ja auch bekannt - sind ja genügend Pläne aus dem Kalten Krieg bekannt.
Inkl. Atombombensprengungen in der Elbe - mitten in DE.

Dass gerade jemand aus Kanada so etwas äußert,ist schon witzig.
Denn Trudeau verkündete auf dem NATO-Gipfel den Wehretat Kanadas zu senken - von 1,36% auf 1,23% des BIPs.

Immer wieder dieser "Witz" mit der Sicherheit

Von welchem Land wurden die USA überfallen?
Welches Land kann Europa überfallen?
Kommen demnächst tatsächlich die Russen?

Erstaunlich, dass diese Propaganda immer noch funktioniert.

Als die "Russen" (und die Soldaten der anderen sowjetischen Völker) nach D kamen und einige Zeit blieben, hatte das die hoffentlich noch bekannten Gründe. Man stelle sich vor, die wären nicht gekommen.

Die USA müssen ihren mächtigen militärisch-industriellen Komplex, der offensichtlich das Sagen hat, am Laufen halten. DAS scheint mir die Wahrheit zu sein. Tschechien hat, wie gemeldet, auch schon brav ein paar alte(?) F16 gekauft. Polen zieht bestimmt bald nach.
Erhöht das die Sicherheit?
Worin besteht eigentlich diese eigenartige Sicherheit?

PS:Die USA habe so um die 20 Billionen
$ Schulden. Nachdenkenswert!

Wer ist Trump?

Kann man doch aussitzen.

Das macht die Sache auch nicht besser

Politik insgesamt hat ein Problem.
Es geht einerseits um den Verlust von Vertrauen und somit geht es auch letztendlich um den Verlust von Kontrolle.
Somit ebnet sich fast quer durch die Welt durch diese Verluste, zumal in demokratisch geführten Staaten, zum Schluss der Verlust von Demokratie und in allen anderen wird es umso schwerer dass Demokratie ihren Weg findet.
Dass in Amerika nun beide Kammern auf Distanz zu Trump gehen macht die Sache welche sich momentan zuträgt auch nicht besser, sondern ist nichts anderes als ein Wehmutstropfen in dieser mittlerweile gespaltenen Welt.
Sowohl in Amerika als auch in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, anderen europäischen Staaten, Oststaaten und zahlreichen anderen Ländern dieser Welt, welche noch vor Jahren schienen auf einem guten Weg der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung zu sein, scheint sich jetzt ein Weg des Zerfalls demokratischer Strukturen bemerkbar zu machen und der Menschlichkeit und man darf sich durchaus sorgen.

Trump nicht zu ernst nehmen

Als Staatschef würde ich Trump vor laufender Kamera die Leviten lesen und offen kommunizieren das er eine Nervensäge ist während ich die Freundschaft zu den USA bekräftigen würde wo es geht um klarzumachen dass Trump nicht die USA ist

@ 5:59 von Demokratisch

Phoenix? WDR - Die Story? Und noch ein paar wenige andere... ja,aber ich muss Herbert Grönemeyer zitieren. Mit Gott:
Die Querdenker sind gut fürs Gesicht nach außen. Intern ebnen wir Sie ein.

Und: Das wirkt nicht für den normalen Politik Konsumenten. Was bei stressigen Arbeitstagen und auch mentaler Stress bei den meisten Arbeitslosen kein Vorwurf sein kann. Und dieser normaler Konsument guckt die 10-15 Minuten Nachrichten, wird durch eine gute Reportage oder mal einen Gespräch bei Phoenix aber beruhigt. Nach dem Motto na siehste da verstehen es ja mal welche wird bald besser. Nee nee

"Die NATO ist unverzichtbar."

Nicht die NATO ist nicht unverzichtbar aber Deutschland muss in der Lage sein sich zu verteidigen. Das ist nicht die Angelegenheit der Amerikaner. Die Friedenträumer bei uns vergessen das ohne Verteidigung wir kein mit freien Wahlen ausgestattete Republik geworden wären und die Friedenträumer hinter Schloss und Riegel gekommen wären wenn sie sich äußern würden. P.P.

"Amerika" geht auf Distanz zu Trump?

Die Demokraten tun das selbstverständlich. Aber ganz Amerika sicher nicht. Wir sind nicht klug beraten, wenn wir uns glauben machen wollen, die Welt wäre so, wie wir uns das wünschen.

Schlechtes Theater

Mir persönlich ist Trump als Präsident eines anderen Landes allemal lieber als Martin Ganslmeier als Korrespondent des ÖR meines eigenen Landes. Der US-Kongress erklärt sich also solidarisch mit unserer genialen Kanzlerin, soso. Und welche CFR-Koryphäen Herr Ganslmeier da ins Feld führt, David Gergen, wow! Und oh Wunder, beim eigentlichen Ziel dieses ganzen Theaters, nämlich der Verhinderung von NordStream2 zum Schaden Deutschlands und Europas sind sich aber doch ALLE einig - Trump, US-Kongress und Herr Ganslmeier.

re gerardo009

"Die Europäer haben sich daran gewöhnt, dass die USA immer sehr großzügig ist.
Es kann doch nicht sein, andere ihr Geld und Leben für Europa einzusetzen"

Sie tun ja gerade so, als ob die Europäer überhaupt nichts fürs Militär ausgeben.

Und NUR für Europa geben die Amerikaner einen Bruchteil ihres Verteidigungshaushalts aus.

Gerardo009 Sicherheit kostet ???

von welcher Sicherheit schreiben sie da eigentlich ? Die Europäer haben sich daran gewöhnt,das die USA immer großzügig ist ? Welche Art von Großzügigkeit meinen sie da konkret? Zunächst einmal halte ich persönlich die USA für den größten Unruhestifter und Kriegstreiber auf der derzeit existierenden Welt. Wenn sie die berühmten Kastanien aus dem Feuer holen müßen,dann doch nur aus Feuern,die sie zuvor selbst angezündelt haben. Ihre Politik der Destabilisierung zuvor demokratisch gewählter Regierungen,nur weil diese nach ihrem Verständnis zu Rußlandfreundlich oder dummerweise mit wichtigen Rohstoffresourcen gesegnet sind,zeigt doch die ganze Perfidität ihrer Art von Weltverständnis. Und die Europäer, zumindest die NATO-"Verbündeten" sind diesen Weg bisher Klag und Wiederspruchslos gefolgt, und haben dies für "Bündnistreue" gehalten. Doch mit China und Rußland erwachsen den USA auch militärisch potente Gegner, just zu einer Zeit, wo auch ihr Geld langsam zu Ende geht. Und nun ???

Selber

Offenkundig verstört.

@ 08:52 von Gassi

Die Kritik an Nord Stream ist durchaus durchschaubar und eine dumme Angst um den Verlust von Absatzmärkten für Amerikanisches Fracking-Gas. Letztendlich wird es eine Frage des Peises sein. Niemand verbietet Amerika sein Gas hier zu verkaufen. Außer vielleicht die Grünen.
.
Aber es ändert nichts an der Tatsache, das wir Europäer ein paar ziemlich durchgeknallte Nachbarn haben. Neben dem Krim-Eroberer einen Osmanischen Sultan und Völkerwanderungen.
.
Dabei wird uns Trump nicht helfen.
Also:
Hilf Dir selbst!
.
Aber womit? Panzer, die nicht fahren, Gewehre, die um die Ecke schießen, U-Boote, die versinken, Flugzeuge, die nicht fliegen und Schiffe, die nicht seetüchtig sind?

@ Richtungswechsel:

Sie verwechseln da etwas: Die Amerikaner stehen nach wie vor hinter Trump! Einzig die Politiker in Senat und Repräsentantenhaus bekommen langsam Angst, denn das Vertrauen, das dieser Präsident in 4 Jahren zerstört hat wird sich nicht von heute auf morgen wieder kitten lassen. Das wird sehr, sehr lange dauern. Dem einfachen Bürger auf dem Land ist vollkommen egal, was Trump in Europa über Deutschland erzählt. Denen ist nur wichtig, was er seinen Landsleuten erzählt. Das er dabei weit mehr kaputt macht, als es den Leuten nützt, das werden die erst mitbekommen, wenn er nicht mehr Präsident ist und der Nachfolger versucht den Schrott zu beseitigen.

NATO

Deutschland sofort raus aus dem NATO- Bündnis, amerikanische Truppen , Biologische, Chemische - und Atomwaffen sofort raus aus Deutschland . Deutschland sollte sich als neutrales Land, wie zB Österreich und die Schweiz erklären. Übrigens die Ausführungen des amerikanischen Präsidenten sind beleidigend .

Wirtschaft, Wirtschaft und nur Wirtschaft

Darum geht es dem Potus. Beziehungen und Anstand verlieren weltweit immer mehr an Wert. Sad...
Die meisten NATO Mitglieder zahlen ein, um sich Sicherheit zu erkaufen. Warum sollen die USA nicht mehr zahlen als DE? Sie stehen an erster Stellen, wenn es um Destabilisierung und gezielte Manipulation anderer Länder geht. Verkaufen ihre Waffen und/oder Know-how dorthin und sind somit die Nutznießer. Wir in Europa nehmen die Flüchtlinge aus diesen Region auf und beschweren uns auch nicht, dass Trump ihnen auf seiner Hotelanlage in Mar-a-Lago nicht auch die Tür öffnet.

@Demokratisch, 5:59

Womit hat Trump denn genau recht?
Seine Aussagen über eine deutsche Abhängigkeit von Russland waren z.B. voller falscher Zahlen.
Und seine Signale, internationale Zusammenarbeit nicht mehr so wichtig zu nehmen, halte ich auch für falsch. Im Gegenteil werden wir z.B. Fragen von Sicherheit (sowohl im Sinn von Verteidigung als auch Versorgung mit Wasser, Nahrung etc.) oder dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen nur weltweit hinreichend lösen können.
Amerikanische Einigkeit besteht vor allem beim Geld - wobei man ja sagen muss, dass auch Europa da schon länger auch auf der Linie ist, mehr zu investieren (2%-Ziel), auch wenn sie darunter z.T. nicht nur Waffen & Soldaten verstehen, sondern auch Diplomatie und Entwicklungshilfe.

@ gerardo009 - 06:29 h: Grundsätzlich unbestreitbar, ...

aber ab welcher Grenze werden Ausgaben eigener Streitkräfte eher die Unsicherheit der anderen. Deutschland alleine erreicht schon ziemlich genau 2/3 der Ausgaben Russlands, während die Staaten über das 9-fache des primären Gegners ausgeben.
Besonders "sinnvoll" erscheint es ja, wenn DT Putin in Aussicht stellt, die Annexion der Krim als Fakt anzuerkennen, derentwegen die Sanktionen ursprünglich in Kraft gesetzt wurden; - sehr konsequent und glaubhaft. Aber vielleicht hat ja Putin doch unvorteilhafte Aufzeichnungen aus Halbwelt-Begegnungen DTs vor der POTUS-Zeit.
So allmählich sollte DT sich entscheiden, mit wem er bestimmte Längen messen will. MfG

Man sei empört über Brüskierung anderer Länder

In diesem Falle auch Deutschland.
Wer glaubt denn so einen Unsinn? Was für PR Hochglanz Prospekt Gerede.
Glaubt einer von euch die merken nicht die Stimmung unter anderem in Deutschland sich endlich von den USA zu emanzipieren?
Denen geht die Düse das durch Trump zu verlieren.
Nothing more.

Der geliebte Feind

Russland (von dort geht laut Stoltenberg &Co. die große Bedrohung aus) hatte letztes Jahr Militärausgaben von 66,3 Milliarden US-$.
In den USA stehen diese bei 610 Milliarden US-$ ... fast zehnmal so viel!
F + UK + BRD haben 149,3 Milliarden... auch nochmal über das Doppelte des russischen Etats.
Es reicht die Rüstungsausgaben zu betrachten. Man kann klar sehen, daß Russland nicht auf Krieg aus ist, die USA schon eher.

Wann hören diese Spinner endlich auf, von einer russischen Bedrohung zu sprechen und wann hören sie auf, dieses unendliche Wachstum zu fordern?
Wann beginnen die endlich mal, Sinnvolles mit dem Geld anzustellen, statt ständig Waffen und Tod zu produzieren?

Das Nebenthema ist diese

Das Nebenthema ist diese Pipeline. Klar, dass die USA dagegen sind, wollen sie doch ihr Fracking-Gas in DE loswerden. Polen ist dagegen, weil die Pipeline nicht durch Polen verläuft und somit Polen keine Durchleitungsgebühren erheben könnte. Die Ukraine ist dagegen, weil dem Land ebenfalls dadurch Durchleitungsgebühren entgehen. Man schätzt ca. 3 Prozent des ukrainischen BIPs?! Also Milliarden Euro. Die USA unterstützen die Ukraine, weil sie eine Pufferzone zwische DE und Russland aufbauen wollen. Aus welchem Grund engagieren sie sich sonst so in Polen und in der Ukraine?! Wenn diese Pipeline in Russland startet und in DE endet... Auf wessen Heizkosten-Abrechnungen würde man diese Durchleitungsgebühren wiederfinden? Richtig! DE soll also für die Verhinderung seiner Geschäftsinteressen noch bezahlen? North stream 2 ist im unser Ur eigensten Interesse und sollte um (fast) jeden Preis gebaut werden.

@ 09:23 von JayM

"Russland gibt rund 66 Milliarden Dollar pro Jahr für Rüstung aus, und muss sich damit nicht nur in Richtung Europa sondern auch gegen China (228 Mrd pro Jahr) und die USA (610 Mrd pro Jahr) verteidigen."
.
Nein, China macht das anders. Die bedrohen nicht Russland, sondern investieren dort. Anscheinend ist Russland ja nicht selber fähig zum Aufbau einer Infrastruktur.
Die bauen dort Gleise für die neue Seidenstraße und verkaufen den Russen ICE-Technologie. Der Chinesische Staatspräsident war ja auch Ehrengast bei der Militärparade am 1. Mai.
.
Wer will Russland überfallen?
.
Eher niemand, das Land wird aufgekauft. Entweder von Chinesen oder Oligarchen. Eine Entwicklung wie in Deutschland.

Pipelines

BC ist ja gegenueber der TransMountain Pipeline Erweiterung auch weniger solidarisch, mMn. Northern Gateway sollte auch nicht vergessen werden.

Wenn man Trump versteht, kann man auch Putin und Miller verstehen. Oder wie (solidarisch) werden die NATO Stuetzpunkte in Osteuropa beheizt?

09:19 von Emil66

Das Einmischen der USA / Nato… hat immer nur zu noch mehr Leid geführt.

Das lässt sich sogar statistisch belegen, also absolut zutreffend.

Was stimmt denn jetzt?

Haben die USA ein Interesse an einem geschlossenen und vereinten Europa? Dann müssen sie sich diese Geostrategie auch etwas kosten lassen. Natürlich kann man versuchen, die Rüstungsausgaben der Europäer zu steigern. In diesem Punkt aber mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, wie Trump das versucht ist sehr unklug und macht die Welt wesentlich unsicherer. Oder haben die USA einfach das Interesse an Europa verloren? Sehen den Kontinent nicht mehr als geopolitisch wichtig an? Dann ist das Handeln von Trump mit Zolleinführung und NATO-Bashing verständlich, spielt aber Russland absolut in die Hände, das absolut kein Interesse an einem einigen Europa und schon gar nicht an einer NATO hat.

Wenn ich mich für einen

zuverlässigen Partner entscheiden müsste, würde meine Wahl nicht auf die USA fallen.

um 06:20 von gerardo009

>>
Sicherheit kostet.
Wer sich einen Sicherheitsdienst leistet muss auch dafür zahlen.
Die Europäer haben sich daran gewöhnt, dass die USA immer sehr großzügig ist.
Es kann doch nicht sein, andere ihr Geld und Leben für Europa einzusetzen. Solidarisch ist dieses Ego verhalten Europas auch nicht.
<<

Nicht alles durcheinander bringen. Es hat nur einen Bündnisfall gegeben. Und sind u.a. die Deutschen den Amerikanern, die sich angegriffen fühlten, zur Hilfe gekommen und haben das mit Geld und Soldatenleben bezahlt.

Paul Ryan: Die NATO ist unverzichtbar

In den USA ist es wie bei allen NATO-Mitglieder. Ein Teil der Ausgaben nimmt der Staat über Steuern wieder ein. Ein großer Teil der westlichen Soldaten verdient relativ viel Geld, das versteuert werden muss. Die Rüstungsindustrie zahlt Steuern, ihre Mitarbeiter ebenfalls. Die angeblichen 4 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt an Beiträgen der Amerikaner sind genauso eine Milchmädchenrechnung wie die 2 Prozent von einigen anderen NATO-Mitglieder.

4 Prozent

Die EU sollte 4% für eine eigene Arme ausgeben, der Vorschlag von Macron ist auf dem Tisch. Die Amis sollten dann gehen (müssen)
Trump kann dann seine Waffen und sein Gas behalten, Seine Iran Sanktionen haben doch auch nur das Ziel dessen riesige Gasvorkommen vom Weltmarkt fern zu halten.
Trump ist ausschliesslich Geschäftsmann!

Deutschland bezahlte schon immer für die USA.

@06:20 von gerardo009
Deutliches Beispiel: Im Irakkrieg bezahlten wir (und Japan) unmittelbar ca. 8 Milliarden für die Nichtteilnahme und in etwa noch einmal so viel auf indirekte Weise.

De facto ließen sich die USA den Krieg bezahlen.
Zusätzlich verloren deutsche und französische Firmen Milliarden an Investitionen im Irak. US-Firmen eigneten sich dann die "interessanten" Projekte an.

Wie unsere Kanzlerin auf die

Wie unsere Kanzlerin auf die Beleidigungen reagierte fand ich fast noch schlimmer als das Gebahren Trumps.

Warum hat unsere Kanzlerin nicht das Rückgrat diesem Cowboy mal deutlich den Marsch zu blasen ? Warum lassen wir uns ständig an der Nase durch die Manege ziehen ?

Immer den untersten Weg gehen ist nicht die Lösung. Statt duckmäuserisch zu sein mal wirklich kräftig auf den Tisch
hauen und z.B. unsere wirtschaftliche Stärke ausspielen.

Zudem ist es wohl von Nöten sich schleunigst neue militärische Verbündete zu suchen, seit Trump sind die Amerikaner leider nicht mehr der verlässliche Partner der sie mal waren.

@ JayM

Stimme Ihnen zu. Die USA zündeln und wir Deutsche werden mithineingezogen. Was gehen uns Kriege in Syrien und Afghanistan an.
Ja, die USA verfolgen knallhart nur die eigenen Interessen.

Wenn man nicht mehr ausgeben

Wenn man nicht mehr ausgeben will, kann man auch das BIP senken. Ich meine 1% davon ist schon zu viel, wenn man sich, wie die BW nur Müll kauft. Mit mehr Geld hätten wir nur noch mehr Müll.

06:20 von gerardo009

"... dass die USA immer sehr großzügig ist
... andere ihr Geld und Leben für Europa einzusetzen..."

Die alte Mär von den "uneigennützigen" US-Amerikanern glauben doch nur noch die, die sich noch nie mit Geostrategie beschäftigt haben. Die NATO, ja die gesamte Westblockbildung nach dem 2. WK diente ausschließlich US-Interessen wirtschaftlicher Art, militärisch abgesichert.

Wer sowas haben will, muss sich das etwas kosten lassen. Der militärisch-industrielle Komplex in US weiß schon, was seine Regierung veranstalten soll.

Wir als NATO-"Partner" leisten da Vorfeldzuarbeit. Die USA sollte dankbar sein, dass sich Bündnispartner dazu mit eigenen Kostenbelastungen an diesem US-Projekt "Westliche Allianz" beteiligen.

Das 2%-Ziel war kein militärischer Marschbefehl sondern eine Empfehlung. Die Aufforderung zum 'Burden-Sharing' wurde von allen US-Administrationen in schöner Regelmäßigkeit aufgesagt.

Jetzt will er 4%. Soviel Selbstrespekt gab's noch, dass das gestern weggelacht wurde.

Ist mir da etwas entgangen?

"Dass der amerikanische Präsident multilaterale Organisationen wie die EU oder die NATO nicht mag, das ist in den USA bekannt."

Irgendwie fehlt mir die Erinnerung an eine Aussage des Präsidenten Trump, dass er die NATO auflösen wolle – oder so ähnlich. Falls eine solche Aussage fehlt, dann haben sich weder der Senat, noch der Kongress mit ihren Resolutionen gegen den Präsidenten gestellt.

Ich habe nur in Erinnerung, dass der Präsident ständig eine Erhöhung der Militärausgaben der NATO-Partner fordert. Dies ist doch aber das Gegenteil von einem sich gegen die NATO stellen.

2%

Diese unsinning Absprache 2% BIP haben wir den eifrigen Politikern der GroKo zu verdanken. Hauptverantwortlich Frau Merkel (weisungsberechtigt).
Es ist Unfug so viel Geld in Ruestung zu stecken. Ich sehe keine Bedrohung seitens Russland - die Konfrontation ist kuenstlich aufgeblasen und mitverusacht von der NATO selbst. Die Ruestungsausgaben Vergleich NATO/Russland sprechen fuer sich selbst. Abruestung und weniger Geld waere meine Forderung.
Bedenklich trotz der amerikanischen Unterstuetzung, auch der Demokraten ist allerdings die Kritik an Nordstream.
Das ist das eigentliche Problem. Die USA will ihre teuren und schmutzigen Gas- und Oel- Produkte an uns verkaufen. Alle daran geknuepften Argumenten sind reine Erfindung und Propaganda.
Sollte das Projekt dennoch sterben, waeren Milliarden an deutschen Investitionen in den Sand gesetzt und ausserdem koennen wir uns auf deutlich erhoehte Energikosten einstellen.
Stark bleiben? verstaerkt auf alterantive Energie setzten!

USA

Die Ahängigkeit könnte mit 4 Prozent und einer eigenen EU Armee verringert werden.
Und, Kanzler Kurz hat es da einfacher, Österreich hat einen Friedensvertrag und keinen einzigen Besatzungssoldaten au seinem Territorium!

Wen oder was verteidigt die NATO wirklich?

Auch wenn Trump hier einen kleinen „Privatkrieg“ gegen Deutschland ficht, sollte man nicht vergessen, das die USA der größte Profiteur der ganzen NATO ist, da Die USA durch die Nato schon weit vor Ihren Außengrenzen geschützt wird. Das die USA die NATO nur als vorgeschobenen Posten nutzen wird an der Türkei deutlich. Die Türkei ist nämlich ein NATO-Mitglied welches in eigener Sache eng mit dem „Erzfeind“ Russland kooperiert. Und das ohne dass darüber ein großes Aufheben gemacht wird. Warum? Nun ja, die Türkei kann die USA nicht wirklich ernsthaft schützen. Die anderen Europäischen Staaten schon. Aber würden die USA auch tatsächlich für Europa eintreten? Nach den letzten Äußerungen von Trump sind da wohl ernsthafte Zweifel angesagt.
Europa muss Wohl oder Übel einen eigenen Weg gehen, da auf die USA kein wirklicher Verlass mehr ist. Selbst die Werte die durch die Nato geschützt werden sollen, werden von Trump ständig in Frage gestellt.

@ Ritchi um 10:28

>>Irgendwie fehlt mir die Erinnerung an eine Aussage des Präsidenten Trump, dass er die NATO auflösen wolle – oder so ähnlich. Falls eine solche Aussage fehlt, dann haben sich weder der Senat, noch der Kongress mit ihren Resolutionen gegen den Präsidenten gestellt.<<

Trump bezeichnete die Nato "obsolet".
Ich denke, dass ist eine klare Aussage.
Sie zeigt klar, was Trump mit der Nato tun würde,
wenn er es könnte...
Überflüssiges schafft man ab.

Natürlich fühlen sich da Senat und Kongress gezwungen, gegen so einen Schwachsinn Stellung zu beziehen.
Und genau das haben sie getan.

Am 12. Juli 2018 um 06:20 von gerardo009

"Die Europäer haben sich daran gewöhnt, dass die USA immer sehr großzügig ist.
Es kann doch nicht sein, andere ihr Geld und Leben für Europa einzusetzen."

Den USA geht es nicht darum, Europa zu schützen, sondern darum, eigene Interessen zu vertreten und Europa klein zu halten. Dafür zahlt Europa einen hohen Preis.

@ JanRos, um 09:29

Wenn Sie, außen den “Formalien“ auch einmal klar sagen würden, gegen wen oder was diese 9 Brigaden letztlich bereitstehen und notfalls eingesetzt werden sollen, könnte ich Ihnen vielleicht folgen.
Aber nur, weil diese Forderung/Zusage irgendwann einmal zu Papier gebracht und abgenickt wurde, wird sie nicht sinnvoller.

Mathematik

Was Trump offenbar nicht versteht, ist, dass Prozente nicht gleich Euro sind. Griechenland z.B. erreicht die 2 %. Aber nur, weil ihr BIP so niedrig ist. Wenn also theoretisch alle das BIP senken, wird das 2 % -Ziel erreicht, aber es wird kein Euro mehr ausgegeben. Deutschland gibt seit Jahren mehr Geld für Verteidigung aus. Das bIP steigt aber auch, so dass der Anteil nicht so stark wächst. Dennoch ist doch wichtig, was man für das Geld bekommt. Die Renten der US-Soldaten werden z.B. auch als Militärausgabe gewertet. Und das ist schon eine riesige Summe, die aber auf die Verteidigungsfähigkeit keinen Einfluss hat.

@ sepschreiner, um 10:03

Nee, das geht gar nicht, was Sie da vorschlagen, auch wenn die Vorstellung noch so verlockend ist.
Trump vor laufender Kamera die Leviten zu lesen käme geradezu einer Kriegserklärung gleich, und eine Zündschnur ist bei Trump, wie man weiß, so gut wie nicht vorhanden
Und noch etwas: Trump und die USA lassen sich nicht so einfach mal auseinanderdividieren.

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