Ihre Meinung zu: Höhlenrettung in Thailand riskanter als gedacht

11. Juli 2018 - 20:41 Uhr

Die aus einer Höhle in Thailand geretteten Jungen erholen sich zusehends, wie erste Bilder aus der Klinik zeigen. Die Behörden geben zu: Ihre Rettung war noch gefährlicher als zunächst bekannt gegeben.

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Kommentare

Die haben alles richtig gemacht

Und da schließe ich ausdrücklich ein, dass die Medien nur sehr eingeschränkt Zugang bekommen haben, dass während der Rettungsmaßnahmen die Namen der bereits geretteten Kinder nicht veröffentlicht wurden und dass man sie auch jetzt von den Medien fern hält (denn ich glaube, das ist viel eher der Grund für die Isolierung als irgendwelche Keime).

Leider muss man heute sagen, dass die Medien selber nicht in der Lage sind, dem Druck "wer ist der erste mit einer Meldung oder einem Bild oder einem Interview" allein standzuhalten. Da haben die thailändischen Behörden halt nicht nachgegeben, sondern alles abgedichtet. Und das ist auch gut so, denn so berechtigt die Neugier der Welt auch sein mag und so sehr auch das Interesse der Medien an Material aus ihrer Sicht berechtigt sein mag, gehen die Betroffenen einfach vor.

Dass das ohne Kontrolle oder sogar "Zensur" offenbar nicht geht, haben die Medien mit ihrer Sensationsgier selber zu verantworten.

Gott sei Dank

sind die Kinder gerettet. Die Welt hat viel Anteilnahme gezeigt und viele Länder haben Hilfe geschickt, wie Großbritannien, die USA und Südafrika. In Putins Russland ist leider gar kein Bericht über die tapferen Jungs gesendet worden - dort ist leider nur Platz für die Weltmeisterschaft, nicht für jene, die dorthin wollten und vorher in ein Unglück gerieten.

Hätte, wäre, könnte

In Deutschland wäre der Rettungsversuch wohl nicht unternommen worden, wie ein Vorredner schon auf einem anderen Thread bemerkte - und die Redakteure hätten sich später das Maul zerrissen, ob die 13 Toten hätten sein müssen. Arme Bedenkenträger - von nichts eine Ahnung, aber große Schlagzeilen ist ein Armutszeugnis für unsere deutsche Berichterstattung.

Wunderbar!

Es ist gut auch ein Mal positive Nachrichten zu hören.
Es ist gut, dass berichtet wurde und auch, dass zurückhaltend berichtet wurde.
Meine Hochachtung für den Trainer, der es geschafft hat den Jugendlichen Mut und Ruhe zu vermitteln und für die Rettungsmanschaften, die so unglaublich viel riskieren mussten und es doch getan haben.

Ja, es war wohl gefährlich.

Wir haben die Daumen gedrückt!
Aber nun alle sind gerettet und wohlauf -
man kann´s dann auch mal gut sein lassen.

21:23 von uhuznaa

dass während der Rettungsmaßnahmen die Namen der bereits geretteten Kinder nicht veröffentlicht wurden
-
Pressefreiheit hin oder her
das ist auch nicht nötig
weder während der Rettung - noch danach

einerseits hat

der Trainer der Jungen viele Menschen (die Kinder und die Retter) in Lebensgefahr gebracht. Andererseits hat er dafür gesorgt, dass die Jungen durchhalten konnten. Das ist bewundernswert, weil man sich die Situation in der Höhle gar nicht so alptraumhaft vorstellen kann, wie sie gewesen sein muss.

Sicherlich war die Rettung sehr riskannt

denn noch nie wurden Kinder im alter 10 bis 11 Jahren bei diesen Tauchmanövern durch ein Höhlensystem von einer Länge bis zu 5 KM von ihren Rettern wieder an Tageslicht geholt. Dieser Vorgang ist Einmalig in der Geschichte der Bergung verunglückter Höhlenbesuchern. Nur durch den Einsatz der Besten und erfahrenen Höhlentauchern konnte das gelingen. Ganz großes Dank an die Retter !

Beschämende Untätigkeit

Der deutsche Maschienebau genießt Weltrum. Im Bereich der Pumptechnik sind deutsche Unternehmen Marktführer. Trotzdem haben diese Unternehmen keine freiwillige Hilfe angeboten und haben keine modernen, leistungsfähige und zuverlässigen Hochleistungspumpen zur Verfügung gestellt. Auch hat die Bundesregierung die Unternehmen nicht unter Druck gesetzt dies zu tun.

Die Helfer mussten mit maroder Technik vor Ort arbeiten und die Hauptpumpe ging kaputt. Es ist pures Glück. Hätte die Hauptpumpe zu einem früheren Zeitpunkt versagt wären möglicherweise Menschen verstorben.

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