Ihre Meinung zu: NATO-Gipfel: Trump reicht es noch lange nicht

11. Juli 2018 - 19:56 Uhr

Die NATO-Mitgliedsstaaten halten daran fest, künftig zwei Prozent ihres Bruttoinlandprodukts für Verteidigung auszugeben. Das bekräftigten sie in ihrer Gipfel-Erklärung. US-Präsident Trump reicht das jedoch nicht.

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Kommentare

Tump

Die Frage ist wie lange will die angebliche freie Welt sich das noch gefallen lassen.Oder sind wir gar nicht frei? Gegen wen sollen wir aufrüsten, Russland China ?? Weswegen weil sie die Falsche Politik der letzten 25 Jahre nicht gefallen lassen?

Trump reicht es noch lange nicht ...

Nein, natürlich reicht es nicht, Europa muss sich rüsten, es sollte zum Ende des Jahrzehnts in der Lage sein, sich mit jeder real existierenden Militärmacht zu messen. Das sollte das Ziel einer selbständigen europäischen Politik sein. Amerika von seiner Position als "letzte wirklicher Weltmacht" zu verdrängen, bzw. diesen Posten verzichtbar werden zu lassen.

Erst dann, wird Trump zufrieden sein - aber dann wird er kein Präsident mehr sein.

nachvollziehbar, trotzdem "Kalter Krieg"

In gewisser Weise sind die Argumente von Donald Trump nachvollziehbar. In bestimmter Weise sind sie in sich logisch. Bei einem Rededuell an einer Universität könnte man sie mit Applaus für ihre Schlüssigkeit bedenken. Allerdings: Sie verharren sehr in einer Gedankenwelt des "Kalten Kriegs" beziehungsweise kehren sie zu dieser zurück. Für mich persönlich, der in dieser Zeit groß geworden ist, hat das durchaus auch etwas Beruhigendes, Vertrautes - klare Verhältnisse wie in meiner Schulzeit in den 1980er Jahren.

Allerdings: Das Herunterschrauben der Verteidigungsausgaben in Deutschland hatte einen guten - schönen - Grund: Der Osten wurde nicht länger als Feind gesehen. Deutschland lebt mit allen seinen Nachbarländern in Frieden. Die deutschen "Verteidigungsausgaben" sind die Beiträge als Nettozahler der EU. Deswegen ist auch der Handel mit Russland positiv zu sehen. Eine eindeutige Abhänigigkeit, wie bei der Ukraine, gibt es nicht. Wer gegen die EU ist, ist für Präsident Trump.

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