Kommentare

heißt das nun

man kann sich eins nehmen?

Andere Städte im Ausland machen das auch besser

Da gibt es z.B. die Regel, dass Räder, die mehr als 4 Wochen ungenutzt herumstehen, eingesammelt und auf Kosten der Betreiber entsorgt werden. Sollte man hier auch einführen, das würde diesen aktuellen Wildwuchs begrenzen. Wenn es den Betreiber mehr kostet, sich nicht um die Räder zu kümmern als es zu tun, dann kümmern die sich auch.

Die Räder von Obike sind Tests zufolge zudem ohnehin grottig: Vollgummireifen, schwer und schwergängig.

Grüße aus Schilda!

Wieder so ein Problem/Thema wo man als Bürger bespielhaft vorgeführt bekommt, wie sich in DE die zuständigen, teil-zuständigen und nicht-zuständigen Ämter, Dienststellen, Behörden den Ball zuspielen und niemand auf die naheliegende & pragmatische Lösung kommt.
Wo man Kraft seines Amtes jedoch sofort zu Hochform aufläuft ist das Thema "Gängelung der Autofahrer" bei gleichzeitiger maximaler Schonung der Auto-Industrie.

Da ist der Wurm drin!

Irgendwas scheint am Business-Modell von Obike nicht zu funktionieren. Auch in hier Taipei gammeln deren Räder an den unmöglichsten Stellen vor sich hin, ohne, daß sich jemand um sie kümmern würde, oder die Räder werden einfach mitten auf dem Gehweg oder auf Parkplätzen stehen gelassen, blockieren dort den Verkehr und werden zum Ärgernis.

An der Nachfrage kann es zumindest hier nicht liegen: Der Konkurrent U-Bike mit festen Stationen zur Entnahme und Rückgabe der Fahrräder ist schon seit Jahren auf dem Plan, erfreut sich großer Beliebtheit und expandiert stetig.

Vielleicht liegt es daran, daß man mit Stationen den Fuhrpark besser im Griff halten kann, man muß keine Kaution leisten und bezahlt einfach mit der kontaktlosen Karte, die fast jeder auch für den Nahverkehr verwendet.

Abschleppen auf eigene Kosten

geht mit Autos doch auch. Vielleicht muss für Fahrräder dann noch ein Gesetz her. Wenn der Eigentümer sie nicht auslöst, kann man sie dann irgendwann verkaufen.

Sorgen macht mir die Unkenntnis der Kommunen

Hier könnte ein Sonderinsolvenzverfahren gem. § 354 InsO in Deutschland eröffnet werden. Der deutsche Sonderinsolvenzverwalter könnte schnell reagieren. Daher würde sich sogar ein Kostenvorschuss der Kommune(n) rechnen. Scheinbar weiß das in der Kommunen keiner und das ist ziemlich beunruhigend. Oder ist das Prinzip des einfach "treiben lassen" so verbreitet?

Ich hoffe, es finden sich

Ich hoffe, es finden sich lokale Firmen, die mit realistischen Modellen diesen Markt abdecken. Und dass man die Fahrräder nicht wie im Bild aus Shanghai gezeigt auf einen Haufen schmeisst, sondern meistbietend versteigert. Es gibt bestimmt viele Leute, die an einem Schnäppchenfahrrad interessiert sind.

Folgt man dem Unterton dieses Artikels ...

könnte man meinen die Insolvenz eines Unternehmens wäre ein verbrecherischer Akt. Von tausenden Rädern sind einige durch Vandalismus schrottreif, Ende Juni pleite, die Fahrräder Anfang Juli noch nicht eingesammelt ... oh weh die öffentliche Ordnung ist bedroht.
Dafür ist die Münchner Verwaltung unheimlich aktiv, sie läßt prüfen ob sie sich doch der Fahrräder dereinst annehmen muß.
Daß es in Schanghai zu "Wildwuchs" bei den Fahrradverleihern kommt, bemerkenswert, soll wohl Druck auf die Behörden aufbauen den Verleihfahradzirkus in Deutschland durch rabiaten Eingriff und Gebührenerhebung zu beenden.
Die Tagesschau nähert sich stilistisch einer großen Boulevaardzeitung an.

Kaputtalismus

Irgendwie ein trauriges Bild, dass absehbar so viel Material verschrottet werden wird. Auf den ersten Blick sehen die Räder auch wirklich nicht gut aus, dass man sie für wenig Euros an den Mann bringen könnte. Aber wahrscheinlich versucht man es auch gar nicht erst wegen rechtlichen Problemen, und so landet alles auf dem Schrott. Kaputtalismus.

Wohl dem

Wohl dem der sich noch ein Fahrrad ausgeliehen hat. Das kann er wohl jetzt behalten.

Tolle Sache dieser Verleiher. Gute Geschäftsidee.

Wenn man sich Presseberichte

Wenn man sich Presseberichte durchgelesen hat, konnte man ja den Eindruck gewinnen es sei erwünscht, dass Vandalismus gegen diese Fahrräder geübt wird. Vetternwirtschaft hierzulande lässt wohl mal wieder grüßen.

Was wäre wenn...

Was wäre wenn, jeder der ein Rad braucht sich eins nimmt. Ich möchte keinen anstiften, aber eine unbürokratische Lösung wäre jetzt das Beste. Kommunen und Zuständige schreiben Obike an , setzten eine Frist. Wenn Obike nicht wegräumt haben sie anscheinend kein Interesse an den Rädern. Würde der Umwelt auf jedenfall mehr bringen als wenn man sie verschrottet.

Einsammeln, Verscherbeln, Verschenken...

... mir wurden während meiner Studentenzeit schrottreife Fahrräder geklaut... dann könnte man doch die einfach freigeben... es würden sich genug Abnehmer finden - und ich würde auch eines haben wollen :-)

Schrott entsorgen

Die herrenlosen Räder sollten von den Kommunen, nach mehreren vergeblichen Versuchen zur Kontaktaufnahme mit den Verleihern, interessierten Entsorgungsunternehmern zur Verschrottung überlassen werden.

Darstellung: