Ihre Meinung zu: Munich Re: Naturkatastrophen-Schäden auf 13-Jahres-Tief

11. Juli 2018 - 11:59 Uhr

Gute Nachrichten für die Versicherer: Weltweit haben Naturkatastrophen in den ersten sechs Monaten so wenig Schäden angerichtet wie lange nicht mehr. Allerdings könnte das zweite Halbjahr die Bilanz trüben.

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Kommentare

Uiuiui. Da werden die Paniker

Uiuiui. Da werden die Paniker wieder jammern. Weniger Schäden, bei immer mehr Katastrophen? Wird ja immer erzählt, daß sich die Unwetter mehren.

Wen meinen Sie mit Paniker?

Wen meinen Sie mit Paniker? Die Versicherer, die in weiser Voraussicht die Beiträge erhöht haben?
Die Schadenshöhe hängt eben auch immer davon ab wo es Unwetter gibt. Wenn Bangladesh absäuft wird das vermutlich nicht wesentlich teurer als ein Erdbeben in den USA.
Aber man kann das, wie bei den Kriegen in Syrien und Co. ignorieren und dann verwundert tun wenn die Menschen sich auf die Suche nach einem sicheren Ort zum Leben machen.

@einerer

hmm, da hat mal wieder einer Statistik nicht verstanden.

Elementarschäden werden doch garnicht versichert...

Ist doch kein Wunder, dass diese weniger werden, Elementarschäden werden doch gar nicht mehr versichert usw.

Unabhängig ob das Wetter nun schlimmer wird oder...

...nicht ist eine Schadenssumme von bislang 33 Milliarden $ (ca. 28 Mrd €) schon extrem groß.

@ 14:14 von Fischkopp77

Ein Erdbeben in den USA wird Billionenschäden verursachen - denn dort sind große Werte konzentriert und diese sind - sonst würde es niemand wagen sie so zu konzentrieren - versichert, also Schäden für den Versicherer. Wenn "Bangladesh absäuft" sind die Folgen weit weniger hoch, denn dort sind nicht so große Werte konzentriert, die zerstört werden können. Aber zusätzlich sind diese meist auch nicht versichert, also sind es keine Schäden für Versicherer. Das ist der eigentliche Grund, dass es sowenig Schäden gab: Die Katastrophen traten zufällig vor allem in Gegenden auf, wo wenige Werte konzentriert sind und die auch noch nicht einmal versichert sind. Das kann morgen schon ganz anders sein.

Immer das gleiche...

... mit den Klimawandelleugnern.

Rekord (egal ob bei Temperaturen oder Extremwetter) nach Rekord nach Rekord ist bei denen immer nur "Zufall", "natürlich" oder sowieso nur eine Verschwörung der "Paniker".
Aber auch nur ein halbes Jahr ohne Rekordschäden oder mal ein kühles Jahr in Deutschland, ach was, ein einzelner Tag mit strengem Frost, und dann ist für die der Klimawandel glas-klar widerlegt.

In der Realität schreitet die globale Erwärmung und der daraus folgende Klimawandel unverändert voran - auch deswegen, weil die Politik in Deutschland inzwischen die von de-facto-Klimwandelleugnern ist.

Auch was das angeht ...

brauchen wir dringend eine "Ökobilanz" denn Versicherungen erfassen ja immer nur einen anthropozentrischen Blickwinkel auf die Welt.

Das zweite Halbjahr ist ja noch nicht zu Ende

Schaut man sich die Schäden an, die die Unwetter der letzten Woche in Japan angerichtet haben, dann können die Versicherer froh sein, dass das erste Halbjahr so glimpflich ablief.

176 Tote, 1000e Japaner auf der Flucht. Die Höhe der Schäden ist noch nicht abzusehen.

Versicherungen

Versicherungen interessieren sich nur für versicherte Werte. Riesige Katastrophen in armen Regionen sind für Versicherungen keine Schadensfälle, weil dort kaum einer versichert ist. Demzufolge sagt die Schadensumme der MunichRe wenig über die Häufigkeit von Naturkatastrophen insgesamt aus und schon gar nicht über den Klimawandel aus.
Ich meine sogar gehört zu haben, dass die gleiche Versicherung die Klimafolgen bereits langfristig einpreist.

@ erster

@ erster Realist
"Elementarschäden werden doch garnicht versichert...
Ist doch kein Wunder, dass diese weniger werden, Elementarschäden werden doch gar nicht mehr versichert usw."

Seit wann?
Ich weiß nicht woher dieser Irrglaube kommt, aber das ist völliger Quatsch. Ich wohne direkt in einem Hochwassergebiet und bin sehr wohl gegen Elementarschäden versichert, wie fast jeder hier, nachdem wir letztes Jahr gleich 2x das Vergnügen hatten.

re erster realist

"Elementarschäden werden doch garnicht versichert..."

Natürlich werden die versichert. Aber mit entsprechender Prämie, und nach dem dritten Hochwasser wird der Vertrag gekündigt.

Fragen bleiben offen

Der Artikel (oder auch der Bericht der Munich Re) lässt einige Fragen offen.
Was bedeutet Gesamtschäden? Die Schäden, für die die Versicherer aufkommen oder tatsächlich die Gesamtschäden? Wer berechnet diese Summe? Nach welchen Kriterien?
Es ist ein finanzieller Unterschied, ob eine Villa oder eine Hütte "absäuft". Den Betroffenen fehlt in beiden Fällen das Dach über dem Kopf. Der Villenbesitzer ist wahrscheinlich versichert, der Hüttenbesitzer eher nicht.
Für wen ist der individuelle Schaden wohl höher, unabhängig vom Wert der Behausung??

14:14 von Fischkopp77

Wen meinen Sie mit Paniker? Die Versicherer, die in weiser Voraussicht die Beiträge erhöht haben?
Die Schadenshöhe hängt eben auch immer davon ab wo es Unwetter gibt. Wenn Bangladesh absäuft wird das vermutlich nicht wesentlich teurer als ein Erdbeben in den USA.
Aber man kann das, wie bei den Kriegen in Syrien und Co. ignorieren und dann verwundert tun wenn die Menschen sich auf die Suche nach einem sicheren Ort zum Leben machen.
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Da haben wir ja noch neue Ströme zu erwarten, wenn Sie jetzt auch noch alle Unversicherten bei Elementarschäden einladen wollen.

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