Kommentare

Schuss ins eigene Knie - Herr Trump?

Wie man im Text lesen kann, sind deutsche Automobilbauer die in den USA produzieren ebenfalls betroffen, was das bedeutet wenn dieser "Handelkrieg" über Jahre anhält.....? Da werden dann massiv Arbeitsplätze in den USA abgebaut um die Chinesischen Strafzölle zu umgehen, ich glaube das Herr Trump und seine Administration hier sehr kurzsichtig vorgeht! Alle Länder sind in den globalen Welthandel eingebunden, haben sich von anderen abhängig gemacht, wir leben nicht mehr im 18-19 Jahrhundert! Wenn es Änderungen im globalen Warenverkehr geben soll, dann geht das nur wenn alle mitmachen, hier muss also eine globale Welthandelsorganisation (WTO?) die Richtlinien setzen und die USA muss sich auch daran halten und sich nicht über alles hinwegsetzen!

Wie werden die chinesischen US Hauptgläubiger reagieren ?

Ihre Gelder von der „Federal Reserve“ China & Japan jeweils 2,5 Bil Dollar
6,1 Bil Dollar US-Staatsanleihen werden derzeit vom Außland gehalten.
Dazu kommen noch die Schulden der Bundesstaaten und Kommunen

Zumindest werden wohl viele Firmenbeteiligungen auf der Börse verramscht werden.
Russen & Saudis investieren auch nicht mehr in den USA

Wo bleibt die klare

Wo bleibt die klare Positionierung Deutschlands?

Deutschland zahlt den Preis der Agenda 2010

Dieser Tage ist die Rede von Framing und Populismus. Das Jahrzehnte lange Gerede von Reformstau, Globalisierung und Alternativlosigkeit im Zuge der verfluchten Agenda 2010 blieb aber von dieser Analyse verschont.

Die Exporte Deutschlands waren damals schon gegeben und wurden bis zum Exzess gesteigert. Sie stören die Stabilität der Weltwirtschaft und erzeugen Strukturelle Verschuldung im Ausland. Sie sind die Ursache des aktuellen Handelskrieg.

Dieser Handelskreig trifft Deutschland sehr stark. Nur steigende Löhne und Sozialleistungen sind ein solider Boden für Nachfrage und Wachstum.

Gut so, Mr. Trump. Trumpeln

Gut so, Mr. Trump. Trumpeln Sie de Weltwirtshaft in Grund und Boden. Dann fallen sie mit ihrer Wirtschaft auf der Atlantikinsel nicht besonders auf. Und erhöhen Sie kräftig ihren Wehretat. Denn gegen die Ganze Welt, wird es sau schwer, Krieg zu führen. Das haben schon viele probiert und sind kläglich gescheitert.

Verwunderlich ist, dass die "richtigen" Wirtschafts-

fachleute/Berater von Trump es nicht schaffen, den Mann
von seinen Spinnereien abzuhalten. Diese Fachleute rühmen sich doch immer die Macher zu sein. Hier versagen sie komplett. Ein Mann wie Trump, der selbst schon mit Pleiten
zu tun hatte, muss doch zu stoppen sein. Aber, da Trump ja relativ schnell unliebsame Mitarbeiter feuert, haben die wohl alle die Hosen gestrichen voll und trauen sich nicht,
öffentlich ihren Boss zu kritisieren. Bin mal gespannt, wann die ersten Entlassungen in den USA anfangen.

Darf man die USA noch als Partner verstehen?

Oder gar als unsere "amerikanischen Freunde"? Solange Trump oder ähnlich selbstherrliche Strategen US-Präsidenten sind - besser nicht. Im Moment scheint es für Trump Nichts und Niemanden zu geben mit dem man brechen kann. Vereinbarungen oder auch Verträge die Jahrelang verhandelt wurden werden mal eben aufgekündigt. Ist es da nicht naiv zu glauben die deutsche Industrie würde von Trumps "Maßnahmem" verschont?
Europa muss endlich lernen auf eigenen Füßen zu stehen! Und dazu brauchen wir ein starkes Europa und nicht ein Europa in dem jeder macht was er will. Das zumindest ist der Vorteil von Trump - Er hat uns gezeigt was für ein armseliger Haufen die EU im Moment ist, und das es Zeit ist aufzuwachen für ein starkes Europa zu kämpfen. Sonst erreicht Trump (oder sein Nachfolger) doch noch sein Ziel.

Dann zahlen alle Unternehmen

Dann zahlen alle Unternehmen Steuern / Zoll in gleicher Höhe? Schrecklich.

@ zomil, um 08:30

Was erwarten Sie denn als “Positionierung“ außer dem, was bereits gesagt wurde?

Strafzölle gegen China sind richtig !

Strafzölle gegen China sind durchaus gerechtfertigt, da China nichts gegen ihre aggressive Preispolitik (Dumping), sowie massiven Handel mit Plagiaten unternimmt. Da Mr. Trump aber seine Verbündeten durch eine Vielzahl von Aktionen verprellt hat wir es schwer, für die USA.

Gruß Hador

Holzhammermethode

Trump ist mal wieder der Elefant, der viel Porzellan zerschlägt. Getrieben vom Gefühl der Ungerechtigkeit moniert er pauschal und verhindert so ein Entgegenkommen der Chinesen. Doch vielleicht ist diese Holzhammermethode auch seine Taktik, um dem Gegner die Verantwortung zuzuschieben, den Druck zu maximieren? Nun, Trump wird schnell merken, wie dumm sein Handeln ist und wenn die Proteste seiner Wähler größer werden, wird er einlenken müssen. Man mag im Krieg mit dieser Methode Erfolg haben können, im Dialog mit anderen Staaten jedoch ist ein solches Handeln wie ein Bumerang!

Weltweite Rezession

Die Vorzeichen für eine weltweite Rezession mehren sich. Die USA überziehen die Welt mit ihrem "Handelskrieg", die Niedrigzinspolitik hat für genügend "Blasenbildung" in Europa gesorgt, China hat ähnliche Probleme, und den BRICS-Staaten brechen gerade die Zinserhöhungen in den USA das Genick.

Keine gute Aussichten !

Gruß Hador

Was soll die Aufregung?

>>> Hier stehen Lieferanten aus anderen asiatischen Staaten schon bereit. <<<
.
Der Markt wird das regeln. Oder des einen Leid ist des anderen Freud.
Vielleicht können dann endlich andere Länder ihre Exporte steigern, die das nötiger haben (z.B. wegen schwächerer Binnenwirtschaft) als die USA und die EU. Hat dann evtl. sogar etwas Gutes, anstatt sich immer nur die "Großen" die Waren/Geld hin und herschieben.

...Was will man von einem

...Was will man von einem Unternehmer erwarten, der nur das Immobiliengeschäft kennt...
In seiner Branche spielen Zölle und internationale Verflechtungen naturgemäß keine Rolle. Daher sieht Trump die Folgen nicht kommen und weil er sich selbst für einen erfolgreichen Unternehmer hält hört er auch nicht auf die echten Experten.
... armes Amerika...

Scheinbar denkt Herr Trump

das die USA gegen den Rest der Welt ankommt und bedenkt die langfristigen Folgen nicht:

1. Immr mehr Staaten und Unternehmen werden den Dollar als Leitwährung meiden. Dann hat die USA ein Finanzierungsproblem.

2. Partner und Verbündete werden auf Jahre verprellt und sich anders orientieren.

3. Investitionen in den USA werden mittelfristig zurückgestellt und langfristig nicht mehr angedacht.

4. Der Glaube an die Rechtsstaatlichkeit der USA sowie deren Vertragstreue ist jetzt schon ruiniert

Daneben werden sich natürlich auch die wirtschaftlichen Folgen bemerkbar machen. Und zwar in allen Ländern. Aber die USA wird es sicherlich sehr stark treffen, denn die anderen Staaten haben zumindest noch die Möglichkeit, untereinander zu handeln und die internationalen Regeln zu nutzen. Die USA sind da raus.

Sicherlich sind einige Dinge vom Ansatz her richtig (z.B. Anteil an der Verteidigung) aber die Holzhammermethode auch für seine Verbündete zu nutzen ist ziemlich dämlich.

Die Welt produziert zuviel,

wenn Ausfälle der USA-Lieferungen durch Lieferanten aus anderen Regionen in vielen Warengruppen leicht ersetzt werden können, so wie es in dem Artikel ausgeführt wird. Nachhaltige Produktion sollte sich an dem Bedarf orientieren, denn sonst stehen Wachstums- und Wohlstandserwartungen auf unsicheren Beinen.

Das könnte aber nun auch die

Das könnte aber nun auch die Chance für viele afrikanische Länder sein wenn sie aufhören sich gegenseitig zu bekriegen und endlich anfangen gemeinsam zu arbeiten , Soja Baumwolle, Rinder & Schweinezucht usw. das geht auch in Afrika. Und wenn die USA nicht mehr Liefern können/dürfen nach China könnte Afrika das Geschäft übernehmen. Nebeneffekt wäre weniger bis keine Fluchtgründe mehr für die Menschen dort, es gäbe für sie Arbeit und somit Wohlstand.

Es wird nicht viel

passieren, wenn ich den Artikel gestern oder so richtig verstanden habe.
Für Soja wird kurz und langfristig Ersatz gefunden, Problem sind wohl nur die Kirschen in der Qualität, da will man auf die Türkei und so weiter ausweichen.
Wird am Ende anderen Ländern helfen, die dann mehr dieser Produkte anbauen und an China verkaufen, die Umstellung läuft auf Hochtouren.
Einziges Problem ist immer die Allmacht des Dollars, Trump wird noch mal die Zinsen erhöhen und das Geld wandert noch verstärkter in die USA.
Und der Ölpreis wird das Zünglein an der Waage, so hab ich das zumindest gelesen.
USA wird verlieren aber am Ende durch Währung und Zinsen gewinnen.
Die Welt hat geschlafen und den USA alle Waffen überlassen, und das nicht nur Militärisch.
USA ist für niemand Freund und Partner, das sind leere Floskeln für das gemeine Volk.

Amerika

Trump mit seiner Theorie und Experiment - mal sehen wie das ausgeht.
Er versucht alle Konkurenten zu schwaechen - koste es was es will.
Der erst Effekt, wirtschaftlicher Aufschwung / Arbeitsplaetze wird wohl schnell verpuffen.
Hier in Europa wird er nicht anders agieren, selbst wenn sich die Autoindustrie gerade entspannt. Er versucht auch und besonders Deutschland zu schwaechen.
Beim NATO Treffen wird er Druck machen das die Europaeer mehr sinnlose Geld ausgeben - die bloedsinnige 2% Regel ahben wir uns selbst ans Bein gebunden.
Es wird Zeit eigene Wege zu gehen, wenn Amerika versucht uns zu schaden, wirtschaftlich und militaerisch - mal sehen wie das ausgeht.
Bis dahin abwarten und hoffen ?

Trump

Irgendwie ist es auch verständlich, daß Trump gegen das Handelsdefizit mit China in Höhe von unheimlichen US Dollar 375 Milliarden vorgehen will. Nur die Art und Weise seines Vorgehens ist nicht akzeptabel. Deutschland hingegen traut sich nicht gegen die zumeist unseriösen Praktiken der Chinesen vorzugehen, was sich später einmal bitter rächen dürfte.

Aber das ist ganz gut so wie es läuft

Es wird immer klarer, das man sich alleine auf die USA als Europa nicht mehr verlassen kann. Das wird auch hier neue Kräfte freisetzen. Trump ist nur ein Zwischenspiel und Warnschuß. Auch für China. Die haben auch viel zu lange den Pump der USA mitfinanziert, um ihre eigene Überproduktion zu erhalten. Das wird sich beides zurückfahren müssen. Wenn die Chinesen schlauer wären, hätten sie ihre Dollars schon längst mal wieder auf den Markt gelassen. Was aber viel wichtiger ist, die USA legen sich mit allen Verbündeten und China an, das wird gerade den Trump Wählern massiv schaden z.B. Sojabauern, vielleicht hilft das Trump für eine Wiederwahl zu verhindern. Man muss diesem aufgeblasenen Typen nur immer schön Niederlagen beibringen, das ist das was sein Ego gar nicht verträgt, dann kann er auch bei den Wählern nicht mehr glänzen. Und die Republikaner werden auch beschädigt mit diesem Präsident, so das die USA vielleicht wieder etwas mehr nach links schwenken in Zukunft.

vielleicht sollten sich alle

führenden Industriestaaten an einen Tisch setzen und die aktuelle Wirtschaftspolitik auf den Prüfstand stellen
Zölle haben durchaus ihre Berechtigung
eigene Märkte abzuschotten
sei es aus Humanität => Textilimporte aus Indien begrenzen - wenn´s der Verbraucher nicht kapiert / dort sich nichts bewegt
aus Vernunft wenn afrikanische Staaten gegen EU Billighähnchen ihre eigenen Erzeuger schützen wollen
Auch als Druckmittel wenn alles nachgebaut wird

Vielleicht ein Gewinn für die Erde?

"Für den Welthandel könnte der Streit schwerwiegende Folgen haben..."
.
Hoffentlich!
.
Eventuell wird ja das ein oder andere Riesen-Containerschiff gar nicht erst vollgeladen mit Produkten, die in Wahrheit keiner braucht?

Dann werden eventuell auch ein paar hundert tausend Tonnen Schweröl gar nicht erst auf hohner See verbrannt?
.
Hoffentlich hat dieser Streit Auswirkungen auf den Welthandel!

Das ist ein sehr schwieriges Thema

China ist ein protektionistisches Land, daß schon lange hohe Einfuhrbeschränkungen und Zölle hat.
Das hat China viele Vorteile und seinen Handelspartnern Nachteile gebracht.
Dagegen wollen sich die USA jetzt wehren.
Die Art und Weise dieser Abwehrreaktion ist allerdings nicht dazu geeignet Zugeständnisse und Vereinbarungen zu erwirken.
Leider geht es eher in die andere Richtung.
Und das ist sehr bedauerlich.
So werden wir also eine längere Zeit miteinander streiten müssen, bis es dann irgendwann zu vernünftigen Lösungen kommt.

rezession ahoi ! volle fahrt voraus ...

es ist doch immer wieder schön zu erleben,
daß es wen in der großen welt gibt, der den ast absägt auf dem eine ganze nation sitzt.

dann plumpsen alle runter.

und bis neue triebe nachwachsen, neue starke äste wachsen .... das dauert.

grösster Insider Job der Weltgeschichte?!?!?

na vielleicht investieren die Trumpschen Unternehmen und die seiner Freunde und Partner ja in die richtigen Posten an den Börsen Bei sinkenden Kursen, bzw. nach einer Konsolidierung kann man ja noch mehr Asche abgreifen ....um es mal lax auszudrücken.

re fritzf

"Dann zahlen alle Unternehmen Steuern / Zoll in gleicher Höhe? Schrecklich."

Sie haben ja echt gar nix verstanden, worum es hier geht.

Die wilden Drohungen aus den USA haben nur ein einziges Ziel

Es wird versucht jegliche Schranke, die das Kapital noch fesselt, einzureißen! Trump steht in Wirklichkeit für eine schrankenlose Marktwirtschaft! Regelungen wie Verbraucherschutz, politischer Einfluss oder Arbeitnehmerrechte stören da nur. Er malt ein Horror-Szenario damit wir auf Knien darum betteln, dass er die TTIP Verträge - die wir eigentlich garnicht wollten - doch noch unterschreibt. TTIP durch die Hintertür...

verdiente Strafe

Zölle dieser Art darf normalerweise nur der Kongress verhängen. Aber es gibt ein Hintertürchen: Wenn die "nationale Sicherheit" bedroht ist, dann hat der Präsident umfassende Vollmachten. In der Vergangenheit wurde das für zahllose kriegerische Maßnahmen missbraucht, für die man eigentlich die Zustimmung des Kongress gebraucht hätte. Und jetzt eben auch im Handel.

Die Amerikaner zahlen die verdiente Strafe dafür, dass sie die Vollmachten des Präsidenten nie ernsthaft eingeschränkt haben. Nach dem II. Weltkrieg wurde zwar bestimmt, dass ein Präsident nur maximal zwei Amtsperioden (acht Jahre) im Amt sein darf, aber in unserer Zeit reichen schon acht Wochen, um Schaden anzurichten, den man nicht wieder gutmachen kann.
.

Nicht jammern!

Ein Industriebetrieb der sich nur auf einen Kunden einlässt ist abhängig von diesem. Das Kundenportfolio der Deutschen und anderen Europäern scheint nur aus USA und China zu bestehen. Wo ist unsere Marktrepräsentanz in Afrika, Russland, Australien, Südamerika oder den anderen asiatischen Ländern?
Haben wir nicht ein zu kurzfristiges Profitdenken? Alle rennen nach Fernost was ist mit Indochina und deren Freihandelsabkommen in alle Richtungen der Welt.
China ist schon dort und wie reden Chinesen über Europa? Sie nennen es „Die verarmende europäische Halbinsel“

hochverrat?

die einzige frage lautet doch: für wen und was arbeitet mr trump?
mit sicherheit nicht für das volk, die menschen, die demokratie und den frieden!

Konflikte bergen Risiken...

... aber auch Chancen zugleich. Wer die entsprechenden Informationen besitzt und sie zu nutzen weiss kann heutzutage viel Geld "verdienen". Ich stelle mal die These in den Raum, dass Trump während seiner Amtszeit nicht ärmer werden wird.

Sie und ich

Sie, ich, Nachbarn, Kinder alle zahlen am Ende mit und erst recht die Amerikaner (aber das müssen Sie erst erkennen auch wenn's im Moment boomt).

10:20, maku404

>> Deutschland hingegen traut sich nicht gegen die zumeist unseriösen Praktiken der Chinesen vorzugehen, was sich später einmal bitter rächen dürfte.<<

Deutschland ist EU-Mitglied. Bilaterale Handelsabkommen gibt es deswegen nicht. Selbstverständlich erhebt die EU beispielsweise Zölle auf chinesischen Stahl. Die sind aber, im Gegensatz zu Trumps Amokläufen, WTO-konform

@10:20 von maku404

"Irgendwie ist es auch verständlich, daß Trump gegen das Handelsdefizit mit China in Höhe von unheimlichen US Dollar 375 Milliarden vorgehen will. Nur die Art und Weise seines Vorgehens ist nicht akzeptabel. Deutschland hingegen traut sich nicht gegen die zumeist unseriösen Praktiken der Chinesen vorzugehen, was sich später einmal bitter rächen dürfte."

Es sind durchaus Strafmittel gegen die Handelspraktiken der Chinesen eingesetzt worden. Solaranlagen aus China wurden meines Wissens stark besteuert und ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht das einzige Produkt war.
Die Frage ist immer welche Begründung herangezogen wird. Bei staatlich kontrollierten und finanzierten Betrieben lässt sich das sehr einfach begründen, weil sie häufig subventioniert werden und nur dadurch konkurrenzfähig sind. Die Strafzölle kompensieren dann die Subventionierung, was wieder gleiche Verhältnisse schafft.

Trumps Pauschalbegründung "Sicherheit der USA" ist jedoch offenkundig vorgeschoben.

@ 10:17 von mac tire

Sehr guter Ansatz!

@09:17 von Deutschland_im_...

"Das - nach meiner Meinung - einzige signifikante Problem in diesen Falle ist, das Europa und die USA nicht an einem Strang ziehen."

Deutschland und die USA haben nicht die gleichen Interessen. Arbeitnehmerschutz ist nichts womit Trump seine Wähler befriedigen kann und generell eher ein Punkt der von den USA wegverhandelt wird.

Das Trump "america first" quasi zum Staatsprinzip erklärt hat legt zudem nahe, dass er nicht zu Kompromissen bereit sein wird. So lässt sich nicht zusammenarbeiten, solange man nicht die exakt gleichen Interessen hat - und das haben wird nicht.

Die USA bringen die Welt

Die USA bringen die Welt gegen sich auf und sorgen in ihrer zwangsläufigen Reaktion genau für das, was Mister Trump ja als Argument gebraucht, dass die Amerikaner im Welthandel zurückstehen. Herr Trump ist genial, genial komisch.

Schwerwiegende Folgen gäbe es auch ohne Strafzölle

Warum das so ist, erklärt Dirk Müller, Mr. Dax am besten! In meinen Worten erklärt: In China existiert eine riesige Finanzblase, dass heißt die Produkte sind gegenüber den Kapitalmärkten gerade überbewertet. Gleichzeitig steigen die Zinsen in den USA, sodass ohnehin viele Personen sich aus dem Geschäft zurückziehen werden.

Der Unterschied, wenn die USA Strafzölle verhängen ist nur der, dass China dann schneller in eine Rezession reingeraten wird und das nicht mehr so kontrolliert abwickeln kann, wodurch die USA ihre Vormachtstellung sichern wollen.

Ich find das reichlich dumm - denn wenigstens hat China etwas, was Russland nicht hat: Wenn man in seinen Verhandlungen etwas erreicht hat, hält sich China auch dran. Dafür ist denen Kundentreue einfach viel zu wichtig.

11:09 von Innovation

"Sie, ich, Nachbarn, Kinder alle zahlen am Ende mit und erst recht die Amerikaner (aber das müssen Sie erst erkennen auch wenn's im Moment boomt)."
Naja, ganz so einfach ist es wohl nicht. In Wahrheit handelt es sich immer um ein Nullsummenspiel: Das was einer zahlt, nimmt ein anderer ein - fragt sich nur wer!
Die Zölle kassiert zunächstmal der jewelige Staat. Die sich daraus ergebenden Preiserhöhungen zahlen die Firmen und später die Konsumenten. Im Prinzip könnte der Staat die Steurn (zB die Mehrwertsteuer) senken und alles bliebe beim Alten.
Nur: Die Länder sind ganz unterschiedlich betroffen. Und hier sieht es nun mal ganz danach aus, dass 'America first' der Verlierer sein wird. Aufgrund seiner - traditionell - schwachen Welthandelsposition und der daraus folgenden immensen Schulden in der ganzen Welt hat die USA (leider) schlechte Karten - nur Trump weiß das noch nicht!

die chinesische

Handelspolitik ist halt noch aggressiver und unfairer als die amerikanische. Und dazu noch staatlich gelenkt und mit Dumpingpreisen und Markenpiraterie unterwegs. Ich verstehe Trumps Aktionen deshalb schon.

Ich habs kommen sehen ......

und es wird noch viel verrückter.
Danke Trump, das sie nun anderen Ländern auf anderen Kontinenten eine Chance geben sich zu beweisen. Danke das Sie dafür sorgen uns nicht mehr mit US Schrott zu beliefern.
Danke!

Regionale, frische Produkte statt Umweltverschmutzung

Für neoliberale Ideologen und Evangilisten des Marktes ist der Welthandel ein verehrtes Ideal. Soziale und ökologische Schäden werden weitgehend ausgeblendet und sozialisiert.

Die Chinese erhalten nun frisches Obst und Gemüse sowie Fleichprodukte. Gerade das amerikanische Rindfleich ist aufgrund der Popcornfütterung extrem minderwertig. Zugleich fallen die hohen Transportkosten sowie die hohen Emission für den Transport weg. Insgesamt wird die Gesundheit der Bevölkerung sowie die Umwelt gefördert.

Diese ökologische Dimension sollte im Bewustsein der Medienschaffenden nicht von der neoliberalen Ideologie überlagert und verdrängt werden. Nicht der unregulierte Markt sondern eine gesunde Ernährung und intakte Umwelt sind schließlich die Grundlage der Existenz und des Lebens.

China gegen die USA: Kampf um die Weltmacht

Ich glaube, dass viele hier einen wesentlichen Aspekt übersehen: Vom amerikanischen Standpunkt aus betrachtet macht es durchaus Sinn, eine Weltwirtschaftskrise herbeizuführen, solange diese Krise China schlimmer trifft als die USA.

Noch sind die USA der globale Hegemon, China ist die aufstrebende neue Weltmacht. Wenn die Entwicklung so weitergeht wie in den letzten Jahren, wird China bald den USA den Rang ablaufen. Es ist verständlich, dass viele Leute im Washingtoner Establishment keine Lust haben, dabei einfach zuzusehen. Stattdessen hat man nun wohl beschlossen, China wirtschaftlich das Genick zu brechen. Das ist auch keine einsame Entscheidung von Trump. Konservative US-Politiker verlangen schon seit Jahren eine härtere Linie gegenüber China.

Die Erhöhung der Leitzinsen und die Erhebung von Zöllen sind genau die geeigneten Mittel, um Chinas Wirtschaft abzuwürgen. Dass dabei auch die USA in die Rezession rutschen, nimmt man in Kauf - Hauptsache, es trifft die Chinesen schlimmer.

Trump und die Wirtschaft

Ich denke, Herr Trump erweist der US-Wirtschaft einen Bärendienst. Da Vollbeschäftigung herrscht, gibt es danke seiner Amateur-Politik keinen Beschäftigungs-Effekt, jedoch wg. höherer Zölle einen starken Kosten- und Preis-Effekt. Dies wiederum schadet den US-Konsumenten (höhere Preise) und der US-Wirtschaft (höhere Kosten = höhere Verkaufspreise, plus Strafzölle auf deren Produkte im Ausland). Ich denke, dies könnte in einer extremen Rezession enden.

Handelsstreit wird zum Handelskrieg

Zurzeit haben die USA 161,5 Millionen Beschäftigte. Vom Export sind ungefähr zwölf Millionen Arbeitsplätze abhängig.
Der Export landwirtschaftlicher Produkte beträgt 10,7 Prozent vom BIP. Der Import landwirtschaftlicher Produkte beträgt 10,5 Prozent. Wenn China weniger kauft, dann kann Amerika das kompensieren. Der Trump wird den "Handelskrieg" gegen China gewinnen.

Auge um Auge...

... las ich im anderen Artikel. Ist es nicht so, dass der Trump das gestartet hat und die EU mit dieser Devise geantwortet hat? Dann wäre ja alles wieder anders und erklärbar... Keine Rede für Trump, aber schon für Transparenz und Ehrlichkeit.

11:55, Initiative Neue...

>>Für neoliberale Ideologen und Evangilisten des Marktes ist der Welthandel ein verehrtes Ideal. Soziale und ökologische Schäden werden weitgehend ausgeblendet und sozialisiert.<<

Welthandel, beziehungsweise Handel innerhalb der den Menschen bekannten Welt, ist seit Anbeginn der Menschheit eine Tatsache, wie unter anderem archäologische Ausgrabungen aus der Steinzeit belegen.

Das hat mit "neoliberal" nicht die Bohne zu tun.

@Laskaris: Globale Strategie - der Top Punkt

Die strategische Komponente in der Auseinandersetzung mit China, die Sie ansprechen, ist in den amerikanischen Regierungen und den Thinktanks schon seit dem Beginn der 2000er das Top Thema. Der Kampf um die ökonomische, geopolitische und letztlich auch militärische Spitzenposition auf dem Globus ist untrennbar miteinander verwoben.

Deswegen hatte bereits Obama den Schwerpunkt seiner globalen Agenda auf den Raum Asia-Pacific gerichtet. TPP war keine rein ökonomische, sondern eine geopolitische Strategie. Deren Kern war jedoch kein kein Alleingang, sondern die Zusammenarbeit mit Partnern.

Es darf bezweifelt werden, dass Trump, der die Welt aus der Perspektive des Immobilien- und Casino-Dealers beurteilt, diese strategische Dimension überhaupt überblickt. Seine Politik ist reflex-gesteuert und seine analytischen Fähigkeiten beschränken sich auf das was er vor sich sieht. Mercedes auf der 5th Avenue, Elektronik-Produkte aus China in seinen Büros.

Das macht es eher zur Amok-Fahrt

Ich kann den Strafzöllen auf chinesische Produkte...

...rein gar nichts schlimmes abgewinnen. Und das, obwohl für mich China wie eine zweite Heimat ist. Daher bin ich ganz entspannt, wie das Ganze verlaufen wird.

12:03, Newton

>> Der Trump wird den "Handelskrieg" gegen China gewinnen.<<

Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner.

@ Newton um 12:03

>>Der Trump wird den "Handelskrieg" gegen China gewinnen.<<

Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Verlieren werden allerdings neben vielen anderen auch erst einmal viele seiner Wähler.

Krieg im allgemeinen produziert vor allem Verlierer.
Das ist im Handelskrieg nicht anders, als im konventionellen Krieg.
Gewinnen tun bei dem einen wie dem anderen ausschließlich ein paar wenige Opportunisten.
Für die Masse der Bevölkerung bleibt die Katastrophe.

11:57, Laskaris

>>Noch sind die USA der globale Hegemon, China ist die aufstrebende neue Weltmacht.<<

Das höre ich schon seit mindestens vierzig Jahren. Gern mit dem Schlagwort "gelbe Gefahr" verbunden.

>>Die Erhöhung der Leitzinsen und die Erhebung von Zöllen sind genau die geeigneten Mittel, um Chinas Wirtschaft abzuwürgen. Dass dabei auch die USA in die Rezession rutschen, nimmt man in Kauf - Hauptsache, es trifft die Chinesen schlimmer.<<

Sie glauben wirklich, daß dies so funktionieren kann?

Es wird schon allein deswegen nicht funktionieren, weil die Rezession global sein wird. Strategische, kontrollierte Rezessionen
sind Hirngespinste.

@ fathaland slim

"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."

Doch! Wer nicht in die Knie gegangen ist, hat gewonnen.

@Newton: Ökonomie und Politik gemeinsam betrachten

Noch nie hat eine Volkswirtschaft auf dem Globus nachhaltig einen Handelskrieg gewonnen. Ihre Zahlen beleuchten einen – signifikanten - Ausschnitt aus der Realität, der die politischen Zusammenhänge zwischen den Größen allerdings ausblendet. Die bestbezahlten Jobs in den USA liegen in den Export-Branchen und deren industrienahen Dienstleistungsbereichen. Jeder verlorene Job zieht Nachfrageausfälle in anderen Job-Bereichen von Retail und Services nach sich.

Die durch den Export der USA nach China betroffenen Jobs liegen noch nicht mal bei den 12 Millionen, die Sie anführen, sondern bei etwa einer Million. Wer in den Staaten seinen Job aufgrund eines Handelskrieges verliert, wird sich allerdings nicht in „patriotischer Opferbereitschaft“ in sein Schicksal fügen, sondern sich bei Wahlen nach dem politischen Wettbewerb umschauen, der ihm diese Opfer nicht zumutet.

Deswegen kommen die Einwände gegen Trump's Zollkrieg auch aus der GOP und Congress-Abgeordneten in Swing-Wahlkreisen.

Smarte Strategie statt Handelskrieg

Das stolze China, das schon eine Nation mit Kernbereichen von Zivilisation und Kultur war, als die Europäer gerade von den Bäumen in den Lendenschurz wechselten, wird sich dem brachialen Druck Donald Trump's nicht beugen. Einer smarten Verhandlungsposition mit Option zur "Gesichtswahrung" schon.

Es gibt für die USA, Europa und die Partner der TPP-Community gute Gründe, gemeinsam eine Verhandlungsstrategie zu verfolgen, die dafür sorgt, dass China sich an wirkliche marktwirtschaftliche Anforderungen, wie in den WTO-Regularien gefordert, hält. Diese Diskussion umfasst die Themen

- Schutz von IP-Rechten
- Joint-Venture-Zwang
- Zugang zum Finanzsystem
- transparente Währungspolitik

Aber zivilisiert in Inhalt und Umgangsformen und auf Basis der WTO-Plattform, nicht mit testosteron-gesteuerten Allüren.

14:16, RoyalTramp

>>@ fathaland slim
"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."

Doch! Wer nicht in die Knie gegangen ist, hat gewonnen.<<

Jeder geht bei einem Handelskrieg in die Knie.

Nennen Sie mir bitte auch nur einen einzigen, bei dem das nicht so war.

Handelskriege sind im übrigen oft die Vorstufe zu einem "regulären" Krieg.

@ RoyalTramp um 14:16

>>"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."
Doch! Wer nicht in die Knie gegangen ist, hat gewonnen.<<

Ja, die körperliche Geste ist das Einzige, was es dabei zu gewinnen gibt.
In jeder anderen Hinsicht ist der, der am Ende nicht "das Knie beugt", nur der zweitgrößte Verlierer, oder einfach nur der Dumme, der nicht nachgibt. Dann führt er sein Land halt erhobenen Hauptes ins Elend. Das macht es nur nicht besser für die betroffenen Menschen, für die er Verantwortung übernommen hat.

Am 06. Juli 2018 um 14:08 von fathaland slim

"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."

Wenn zwei Boxer sich im Ring gegenseitig verprügeln, dann wird nach dem Kampf demjenigen der Sieg zugesprochen, der die wenigsten Schläge abbekommen hat. Das ist eins zu eins auf einen Handelskrieg übertragbar.

@Fathaland Slim/Laskaris: Strategie vs. Amok-Fahrt

Sie sprechen beide veritable Punkte an:

China ist durch zoll-bedingte Nachfragerückgänge und zinsinduzierte Finanzierungsprobleme seiner Industriepolitik verletzlich. Mit 250 Millionen (sic) Wanderarbeitern, die nicht einfach "zurück zur Scholle" können, gibt es ein Unruhepotenzial bei Unterbeschäftigung, das selbst die KPCh fürchten müsste.

Eine "künstliche Rezession", die nur einen Konjunktur-Zyklus lange anhält und nun wirklich ein globales Harakiri-Kommando wäre, würde allerdings die strukturellen Probleme im Wettbewerb dieser beiden großen Volkswirtschaften nicht nachhaltig lösen. Dazu bedürfte es in den USA einer strategischen und geopolitischen Industrie-Politik, die bislang immer an den Konservativen gescheitert ist.

Wäre hinter Trump's Vorgehen eine vernüftige Strategie erkennbar, würde das rationalen Beobachtern wengistens die Zuversicht auf Lösungen geben.

Aber der narzisstische Trump bleibt ein Krisenfall für alle seine Berater.

14:46, Newton

>>Am 06. Juli 2018 um 14:08 von fathaland slim
"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."

Wenn zwei Boxer sich im Ring gegenseitig verprügeln, dann wird nach dem Kampf demjenigen der Sieg zugesprochen, der die wenigsten Schläge abbekommen hat. Das ist eins zu eins auf einen Handelskrieg übertragbar.<<

In Anbetracht der Tatsache, daß die Leidtragenden eines jeglichen Handelskrieges immer die Bürger sind, ist Ihr Vergleich mehr als frivol.

Wir sind hier nicht bei einer Sportveranstaltung, es geht um Existenzen.

Und da gibt es auch keinen Ringrichter.

US-Wehretat

"Gut so, Mr. Trump. Trumpeln Sie de Weltwirtshaft in Grund und Boden. Dann fallen sie mit ihrer Wirtschaft auf der Atlantikinsel nicht besonders auf. Und erhöhen Sie kräftig ihren Wehretat. Denn gegen die Ganze Welt, wird es sau schwer, Krieg zu führen. Das haben schon viele probiert und sind kläglich gescheitert."

Den Wehretat muß er schon aus Gründen seiner eigenen Zollpolitik erhöhen. Waffen bestehen aus Stahl, und die US-Rüstungsbetriebe zahlen dafür einen Extrazoll von 25 % - der natürlich an den Kunden (= US-Regierung) weitergegeben wird!

re newton: Gewinner?

„"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."
Wenn zwei Boxer sich im Ring gegenseitig verprügeln, dann wird nach dem Kampf demjenigen der Sieg zugesprochen, der die wenigsten Schläge abbekommen hat. Das ist eins zu eins auf einen Handelskrieg übertragbar“

Wenn Sie das wirklich glauben, haben Sie von dem Wesen eines Handels und eines Marktes wirklich überhaupt nichts verstanden.
Sofern man nicht zu einem Handel gezwungen wurde, gibt es hier nämlich nicht nur keine Verlierer, sondern logischerweise zwei Gewinner. Weil eben beide Partner diesen Handel abschließen wollten.

Einen „Handelskrieg“ im engen Sinne gibt es gar nicht, weil dies genau die Verweigerung eines Handels wäre. Das steht natürlich jedem Handelspartner frei. Nur gäbe es dann auch keine Gewinner mehr.

Genau das ist es, was Mr. Trump gerade feststellt. Was er eigentlich möchte, ist ja kein Handel, sondern ein „deal“. Hierunter könnte man am ehesten ein Handeln zu Lasten Dritter verstehen. Wie er es gelernt hat.

14:38 von fathaland slim

14:16, RoyalTramp

>>@ fathaland slim
"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."

Doch! Wer nicht in die Knie gegangen ist, hat gewonnen.<<

Jeder geht bei einem Handelskrieg in die Knie.

Nennen Sie mir bitte auch nur einen einzigen, bei dem das nicht so war.

Handelskriege sind im übrigen oft die Vorstufe zu einem "regulären" Krieg.
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Welche Handelskriege haben beide in die Knie gezwungen, können Sie mehr als einen belegen?
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Der systembedingte Handelsstreit zwischen Kapital- und Sozialismus hatte 1989 auch nur einen Verlierer.
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Wenn das auch gern den Montagsdemos zugeschrieben wird.

@ fathaland slim

„Welthandel, beziehungsweise Handel innerhalb der den Menschen bekannten Welt, ist seit Anbeginn der Menschheit eine Tatsache, wie unter anderem archäologische Ausgrabungen aus der Steinzeit belegen.

Das hat mit "neoliberal" nicht die Bohne zu tun.“

So ein Quatsch! Smith‘s These vom Markt hat sich erst mit dem Geld entwickelt. Alle anthropologischen Studien belegen. Der Warentausch war in traditionellen Stammesgesellschaften in soziale Beziehungen eingebunden und folgten dem Prinzip Geschenk und Gegengeschenk. Alles andere war nicht praktisch und praktikabel. Auch wenn sich zwei Stämme zum Handeln trafen konnte dieser „Markt“ jederzeit in einen Krieg oder eine Orgie umschlagen.

Die Vorstellung, ein Indianer reist um die halbe Welt um z.B. ein Schwein zu verkaufen ist vollkommen absurd. Dies wurde verschenkt wenn es entbehrlich war und ein anderer Indianer gerade, z.B. aufgrund der Hochzeit seiner Tochter, Bedarf hatte. Der beschenkte revanchierte sich später, z.B. mit neuen Schuhen.

09:14 von FritzF

Dann zahlen alle Unternehmen Steuern / Zoll in gleicher Höhe? Schrecklich.
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Wenn die EU vorher 10 % auf Autos gegen 3% US-Steuern forderte, war alles in Ordnung?

@ Newton um 14:46

>>"Bei Handelskriegen gibt es keine Gewinner."
Wenn zwei Boxer sich im Ring gegenseitig verprügeln, dann wird nach dem Kampf demjenigen der Sieg zugesprochen, der die wenigsten Schläge abbekommen hat. Das ist eins zu eins auf einen Handelskrieg übertragbar.<<

Nein, ist es nicht.
In einem Boxkampf hat der Sieger einen Preis, oder einen Titel, für den er kämpft. Für den "Sieger" eines Handelskrieges gibt es keinen Preis. Dem "Sieger" bleiben wie dem "Verlierer" die eigenen Wunden.

Das ist nur einer der Punkte, and denen Ihr Boxkampf-Vergleich mächtig hinkt.

@Whatever007

"Ich denke, Herr Trump erweist der US-Wirtschaft einen Bärendienst. Da Vollbeschäftigung herrscht, gibt es danke seiner Amateur-Politik keinen Beschäftigungs-Effekt, jedoch wg. höherer Zölle einen starken Kosten- und Preis-Effekt. Dies wiederum schadet den US-Konsumenten (höhere Preise) und der US-Wirtschaft (höhere Kosten = höhere Verkaufspreise, plus Strafzölle auf deren Produkte im Ausland). Ich denke, dies könnte in einer extremen Rezession enden."

Vollkommen richtig! Zumal er ja jetzt schon bei Vollbeschäftigung mit seiner Steuersenkung ja sozusagen aus "vollen Rohren feuert". Wenn dann eine Rezession kommt - ich schätze Ende 2019 oder 2020 - wird ihm schlicht die Munition ausgegangen sein.

Trump hat eine boomende

Trump hat eine boomende Wirtschaft mit Vollbeschäftigung von Obama übernommen. Es wird eine Zeit lang dauern, bis die Folgen seiner mittelalterlichen Zoll- und sonstigen Politik auch seine Anhänger treffen wird. Schade, dass das den höheren Wohlstand für alle auf der Welt betreffen könnte, wenn dadurch eine weltweite Rezession einträte. In Handelskriegen gibt es nur Verlierer.

"Handelsstreit wird zum

"Handelsstreit wird zum Handelskrieg"

Es gibt keine besseren Nachrichten als diese um die Börsen weltweit weiter nach oben zu treiben ausser vielleicht noch ein bisschen Währungskrieg natürlich.

USA: Wenn Dilettanten

USA:

Wenn Dilettanten regiegen verunfallt nicht nur die Politik sondern auch die Wirtschaft.

Das ist jedem halbwegs Denkbegabten klar.

09:06 von Klauserich "Darf

09:06 von Klauserich
"Darf man die USA noch als Partner verstehen? "

Auf jeden Fall, nur eben nicht Pump ... entschuldigung, ich meinte Trutin.

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