Kommentare

Wobei das Ganze auch per Stammzellenforschung laufen kann

. . .ganz ohne Tiere zu quälen. Organheilforschung ist hierbei on top im Fortschritt.
Hoffentlich ist das bei der "50 Millionen-Subvention" (18 Milliarden Staatsubventionen dem gegenüber aktuell an die 2 Kirchen in DE + sonst) als Inhalt in der Praxis gesetzt worden. Keiner will dass Tiere dafür leiden, wenn es heute mit der Stammzellenforschung ja unnötig & gar noch weitgehender (vielfältige Forschung) brauchbar ist.

Ich hoffe und bete, dass

Ich hoffe und bete, dass diese gottverdammte tödliche Zellmutationen bald nicht mehr tötdlich verlaufen müssen ...
Dass man dagegen vielleicht auch impfen kann.

Die Krankheit ist einfach nur brutal.
Nicht nur dass es tödlich ist ...
Die Therapie ist unvorstellbares Martyrium, gerade auch wenn es Kinder betrifft.

Ich hoffe, es wird bald ein Heilmittel gefunden ...

Sehr gute Idee, aber definiert andere Kriterien

Ich habe auf der Webseite der Deutschen Krebshilfe nachgeschaut, was die Vergabekriterien für ihre Förderprogramme sind - diese gleichen z.b. denen der DFG. Viele Fachveröffentlichungen in hochrangigen Journalen, besonders Erstautorschaften. Zwar müssen wissenschaftliche Ergebnise publiziert werden, um dem Fortschritt zu dienen, aber solchen "großen" Paper sind fast nur noch als Kooperation von einem Dutzend Leuten zu schaffen und der Ruhm fällt fast nur dem Erstautor zu. Zudem umfasst wissenschaftliche Exzellenz für mich auch Dinge wie (selbst)kritisches Denken, solide Statistikkenntnisse, gute Lehre und faire Mitarbeiterführung. Autorenschaft und hoher Impact-Factor allein sind nicht ausreichend, um zu beurteilen, wer das drauf hat - an fast jedem Institut gibt es Gruppenleiter, die intern als Sexisten oder Tyrannen bekannt sind und der Forschung als Ganzes schaden:

https://www.nature.com/collections/gnlwffjgtr
https://www.nature.com/articles/d41586-018-05143-8

Warum nur 50 Millionen

für diese Geisel der Menschheit darf es ruhig mehr sein, wie schmeißen sonst auch Milliarden breit in der Welt.
Das wäre mal ein Feld wo richtig Geld hin fließen sollte, statt 2 Prozent für Trumps NATO. VdL mal 1 Milliarde wegnehmen und in die Krebsforschung stecken.

Gesund leben und Umweltgifte

Gesund leben und Umweltgifte reduzieren darf nicht fehlen. Letzteres ist eine unbedingte Forderung an die Politik, die viel zu leichtsinnig mit Umweltgiften umgeht. Das Motto ist: Erst kommt der Menschenversuch und dann die Erkenntnis. Es muss unbedingt anders rum laufen. Nur ein Beispiel: Schon lange weiss man um krebsfördernde Acrylamide und noch immer gibt es kein Gebot an die Kaffeeröster. Und ich könnte noch vieles anführen .

Ziemlich spät

Das fällt der Krebshilfe aber spät ein, dennoch besser spät als nie.
Es ist ein Skandal, dass der akademische Mittelbau an den Universitäten fehlt und es ist ein Skandal, dass es so viele befristete Verträge gibt; das gilt für alle Fakultäten! Dass medizinische Forschung fast ausschließlich von der Pharmaindustrie gesponsert wird, ist ebenso skandalträchtig.
Was den Geldgebern nicht paßt wird, verläuft im Sande, absahnen ist angesagt.
Wir haben es verhunzt: Die Freiheit von Forschung und Lehre ist auf der Strecke geblieben!
In den 1980iger und 1990iger Jahren hätte die Krebshilfe und die Stiftung in Essen richtig Geld ausgeben können und sollen. "Das ist ein weites Feld", würde der alte Briest sagen. Wie wahr!

Ist super, dass dies Geld kommt, allerdings

ist die Situation für junge Forscher in Deutschland generell relativ schlecht, weil es an Universitäten kaum feste Stellen gibt und der Mittelbau weitgehend fehlt. Ohne Drittmittel würden viele Bereiche zusammenbrechen. Die Verpflichtung zur Festeinstellung nach bestimmten Zeiträumen hat dabei oft eher negative Effekte. Man muss exzellente Mitarbeiter entlassen, obwohl Mittel vorhanden sind, weil eine Festeinstellung nicht machbar ist. Oft sind die Betroffenen dann häufig etwa Mitte 40zig und finden auch in der Industrie nur schwer einen Job. Es muss endlich wieder mehr in Universitäten investiert werden und weniger in die Rüstung! In den letzten Jahren sind viele der besten deutschen Nachwuchsforscher abgewandert. Trump macht für viele das Zurückkommen attraktiver - es sollte also JETZT etwas passieren.

PS. Fand die Ablehnung überraschend, da Themenbezug besteht und die Aussagen sachlich und korrekt sind. Bei erneuter Ablehnung hab ich zumindest was zum diskutieren mit Mitarbeitern..

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

RE: StöRschall

Die Vorstellung die Patienten bekommen eine Tablette oder Spritze und der bösartige Tumor wäre besiegt oder man wäre gegen sämtliche Tumorarten geschützt erscheinen mir etwas naiv.
Aber in der Tat wurden in den letzten Jahren schon einige Fortschritte in Diagnostik und Therapie erzielt. Da es immer wieder zu Rezidiven kommt ist das Ziel der Medizin ist die Tumorerkrankungen auf das Maß einer chronischen Erkrankung zu reduzieren.

Gruß Hador

Darstellung: