Kommentare

Merkel - Stil

"...unternimmt alles, um nicht zwischen die Fronten des Konfliktes zu geraten."

Das ist exakt der Merkel-Stil, sich irgendwie durchzuwurschteln und hinterher für nichts verantwortlich zu sein.

Ansonsten hat "die SPD" (bzw. deren dominierende Flügel) in der Vergangenheit immer ganz klar pro Merkel und Einwanderung ("bunte Gesellschaft", zusammen mit den Grünen) und gegen Seehofer argumentiert. Wieso sollte sich das auf einmal ändern?

Die SPD hat es selbst zu

Die SPD hat es selbst zu verantworten, wenn sie sich auf Dauer bei den 20% einpendelt: keine überzeugende Vorsitzende, kein Mut zu eigenem Profil, und erst recht keinen Mut zu anderen Konstellationen. Die große Sozialdemokratie, der Deutschland so viel verdankt, verkommt zum politischen Bettvorleger von Kanzlerin Merkel. Schade.

High Noon ...

… Seehofer scheint erkannt zu haben, wen er da als Chefin vor sich hat. Jetzt braucht es Rückgrat, Horst … Die SPD ist sowieso unter ferner liefen …

Seriös ist

sich mit dem Asylthema auseinander zu setzen. Und zwar kritisch, so wie es die C* Parteien machen, auch wenn es schmerzt, weil das ist Demokratie. Unseriös ist die Haltung der SPD!

CSD/ SSU / CDD ...

wäre doch schön, wenn die Spiele " wer hat die Nase vorn in der Koalition" zugunsten einer soliden Regierungsarbeit beendet werden

re forscher

"Merkel - Stil

"...unternimmt alles, um nicht zwischen die Fronten des Konfliktes zu geraten."

Das ist exakt der Merkel-Stil, sich irgendwie durchzuwurschteln und hinterher für nichts verantwortlich zu sein."

Reiner Unsinn. Wenn Sie es noch nicht gemerkt haben: Der Streit geht exklusiv zwischen Merkel und Seehofer ab.

re andererseits

" erst recht keinen Mut zu anderen Konstellationen."

Wenn Sie mal erläutern würden, welche anderen Konstellationen Ihnen vorschweben, könnte man zu diesem Satz sogar Stellung nehmen.

Bis dahin nur Fragezeichen.

Was erwarten einige hier von der SPD?

Es ist nicht Bundestags-Wahlkampf - auch wenn insbesondere die CSU aktuell scheinbar nicht zwischen Bundes- und Landesthemen zu unterscheiden vermag.
Dass die SPD die Bälle flach hält, ist das einzig richtige momentan. Es gibt einen Regierungsauftrag und einen Koalitionsvertrag. Damit kann man arbeiten - und zwar ohne irgendwelche Fristen zu setzen, nichtöffentliche Masterpläne offentlich zur Bedingung machen und sich gegenseitig die Autorität zu untergraben.
Ich hoffe, dass die "Union" an diesem Streit zerbricht. Dann ist auch endlich Schluss damit deutschlandweit mit teilweise diametral entgegengesetzten Positionen oder lokal mit einem "wir müssen stark sein, um bayrische Interessen in der Regierung zu vertreten", Wahlkampf zu machen. Außerdem ängstigen mich die Ergebnisse der CSU-geführten Ministerien ... PKW-Maut, Glyphosat-rumgeeiere etc.

Still bis zu einem gewissen Punkt

Die SPD wäre gut beraten, erstmal abzuwarten und dann mit eigenen klaren Strategien, die Koalition zu konfrontieren.

Heißt ab einem Zeitpunkt X die Koalition auch in Frage zu stellen oder sie platzen zu lassen.

Leider hat da keiner Zutrauen in die eigene Partei und sie würde wohl auch nicht besser dastehen nach Neuwahlen.

Traurig, dass es so traurig in der Politik zugeht. Welch eine Show, furchtbar!

Aufbruchstimmung in eine neue Welt, denn so schlecht wie sie gemacht wird ist sie nicht und doch ist es teilweise echt übel.

Die SPD im Unionsstreit

Der Streit findet nur zwischen den beiden Koalitionsparteien CDU und CSU statt. Und es wurde heute schon in mehreren Beiträgen begründet, dass er schon lange besteht, schon seit der Zeit von Strauß. Und die SPD hat sich aus diesem unwürdigen Streit raus gehalten, denn ihr geht es in der Koalition um Deutschland und die EU und nicht um die eine oder andere Seite der beiden Kontrahenten. Und die SPD hat nach dem schlechten Wahlergebnis der Bundestagswahl allen Grund, sich heraus zu halten. Trotzdem hat sie aber eine klare Position bezogen.

Klar Neuwahlen wollen die

Klar Neuwahlen wollen die nicht, denn diese Partei hat schon im Vorfeld ihre beeindruckende Unfähigkeit dokumentiert, und ist so natürlich gut beraten im Moment nicht aufzufallen.

@ CultureFlop um 18:29

Ihre Worte: "Seriös ist sich mit dem Asylthema auseinander zu setzen. Und zwar kritisch, so wie es die C* Parteien machen, auch wenn es schmerzt, weil das ist Demokratie. Unseriös ist die Haltung der SPD!"

Die SPD hat einen 5-Punkte-Plan vorgelegt, der sich mit dem Thema auseinandersetzt. Auf Initiative der SPD tagt heute Abend der Koalitionsausschuss. Das ist nicht unseriös.
Und es ist auch nicht unseriös, wenn sich die SPD aus dem persönlichen Konflikt zwischen Merkel und Seehofer raushält.

Naja, deswegen

Wird es auch bald einstellig;) ideologisch verblendet an der Realität vorbei, das einzige was klappt ist der Küngel. A pro pros, die Causa Weil - Hannover wäre meiner Meinung auch national von Interesse, nicht nur regional

Die SPD macht ausnahmsweise

zur Zeit mal alles richtig. Sie hat ein Angebot vorgelegt worüber man debattieren kann und hält sich aus dem "Schwesternstreit" heraus. Die SPD soll (muss) abwarten wie der Streit endet und erst dann soll sie reagieren. Aber offensichtlich wollen jetzt "gutmeinende Ratgeber" die SPD ins "Streitboot" ziehen damit man sich auf einen neuen Sündenbock konzentrieren kann und die zwei wirklichen Streithähne plötzlich wie Phönix aus der Asche aufsteigen können (und die Schuld den Sozen in die Schuhe schieben können).

Als AfD Wähler danke ich der SPD

Für die Tolle Unterstützung.

Wenn die spd eine Haltung

Wenn die spd eine Haltung hätte, würde sie sich genau jetzt pro oder kontra Merkel positionieren.
So wird sie nur zerrieben und kann nichts gewinnen. Das ist schade. Denn ohne Widerworte wird nur gemacht, was Merkel will. Nicht was die Regierung will.

Kein Staatsmännisches Verhalten

Die SPD macht gerade genau das, was die Bürger langsam aber sicher nicht mehr an Merkel leiden können: nichts tun und das Problem aussitzen.

Wenn die SPD sich staatsmännisch verhalten wollte, dann würde sie jetzt moderieren, Kompromissvorschläge machen, versuchen die Situation zu entschärfen. Denn das ist es was ein Staatsmann machen sollte: Probleme lösen, Kompromisse finden und das Land regieren.

Stattdessen macht die SPD nichts. Sie sitzt einfach nur da und guckt traurig. Wie ein kleines Kind dessen Eltern sich gerade streiten.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@ 18:45 karwandler

Sie fragen mich nach den "anderen Konstellationen"; daran sind natürlich Grüne und Linkspartei beteiligt - allerdings braucht es da politischen Weitblick und kein kurzatmiges Schielen auf die monatlichen Prozentzahlen bei Politbarometer und ARD-Deutschlandtrend. Aber wahrscheinlich leben wir in Zeiten, in denen längerfristiges politisches Denken und Strategieentwicklung seltener werden.

re andererseits

"Sie fragen mich nach den "anderen Konstellationen"; daran sind natürlich Grüne und Linkspartei beteiligt - allerdings braucht es da politischen Weitblick und kein kurzatmiges Schielen auf die monatlichen Prozentzahlen bei Politbarometer und ARD-Deutschlandtrend"

Ob mit oder ohne Schielen kommt man nicht drum herum, dass man eine parlamentarische Mehrheit braucht, und das Dilemma der SPD ist dann: je linkser desto direkter in Konkurrenz zur Linken, je rechter desto desto inkompatibler zur Linken.

@twothe, 20:31

Die SPD macht gerade genau das, was die Bürger langsam aber sicher nicht mehr an Merkel leiden können: nichts tun und das Problem aussitzen.
Wenn die SPD sich staatsmännisch verhalten wollte, dann würde sie jetzt moderieren, Kompromissvorschläge machen, versuchen die Situation zu entschärfen. Denn das ist es was ein Staatsmann machen sollte: Probleme lösen, Kompromisse finden und das Land regieren.

Verstehe ich Sie richtig? Wenn zwei Kinder sich im Sandkasten streiten, dann ist der eigentlich Verantwortliche das dritte Kind, das mit dem Streit gar nix zu tun hat? Weil es nicht "staatsmännisch" die anderen zur Lösung des Konflikts führt? Na dann muss ja keiner mehr zögern, einen Konflikt zu provozieren. Hat man doch immer einen unbeteiligten Dritten, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann.

@karwandler, re @andererseits

Wenn Sie mal erläutern würden, welche anderen Konstellationen Ihnen vorschweben, könnte man zu diesem Satz sogar Stellung nehmen.
Bis dahin nur Fragezeichen.

Also in puncto berufen auf die "Alternativlosigkeit" stehen Sie unserer Kanzlerin ja kaum nach.
Wenn in meinem Haushalt die Sicherungen durchgebrannt sind, überlege ich mir Reparaturmaßnahmen. Wenn ich darauf verzichte, da ich ja in einem Haushalt mit durchgebrannten Sicherungen sowieso nichts machen kann, werde ich natürlich nicht weit kommen.

Darstellung: