Ihre Meinung zu: US-Reaktionen zu Gipfel: Kritik an Trumps "Kniefall" vor Putin

29. Juni 2018 - 9:15 Uhr

In den USA wird der von US-Präsident Trump schon lange gewünschte Gipfel mit Russlands Präsident Putin kritisch beäugt. Warum "umarmt er Gegner", aber streitet mit Verbündeten. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

Was soll da wieder falsch

Was soll da wieder falsch sein? Ob lupenreiner Demokrat oder nicht, an Putin geht kein Weg vorbei.
Und dass ihm europa nur lästig ist, wissen wir auch.
Wegen dem bisschen Ukraine und krimm, würde ich es mir mir Russland nicht verscherzen.
Russland ist ein riesen Markt. Und sie haben die Penuntze aus Rohstoffen.
Was hat die Ukraine?

Falsche Frage!

"Warum "umarmt er Gegner", aber streitet mit Verbündeten."

Falsche Frage. Die richtige wäre:

Warum ist Russland eigentlich "Gegner"? Und warum sind die Verbündeten Verbündete?

Und sowieso: Wo ist der "Kniefall", wenn sich zwei Präsidenten treffen?

Immer das gleiche Muster

Wie ist die Welt (auch die der Journalisten) doch so einfach: Man berichtet über die Bösen, Putin und Trump, die sich untereinander scheinbar bestens verstehen und sieht sich als mahnender Kritiker selbst auf der richtigen, ja guten Seite.
Dabei ist doch jeder, jeder Dialog ein Gewinn. Ob mit Nordkorea, oder mit Russland. Ob mit Syrien oder dem IS. Ja.
Auch mit dem.
Wieso denn immer das Schüler-Argument: Bloß nicht klein beigeben, bloß dem Anderen keine Plattform geben und ihn auf gleiche Stufe stellen und damit Aufwertung und Anerkennung geben.
Doch!
Nur so geht es weiter!
Aber es sollte nicht bei einem Show Treffen bleiben. Es muß alles auf den Tisch!

Es wäre auch wirklich furchtbar...

...wenn sich die beiden mächtigsten Staatschefs in wichtigen Punkten (Abrüstung, Völkerverständigung, Geopolitik) einigen könnten. Die sogenannten "Demokraten" in Washington und in der EU, die genau dies befürchten, sind m.M. nach an Destruktivität nicht zu überbieten.

Welche Frage

"Warum "umarmt er Gegner", aber streitet mit Verbündeten."

Diese Frage kann doch nur jemand stellen, der von Politik keine Ahnung hat. Wenn Präsident Trump sich mit Verbündeten streitet, dann bewegt er diese dazu Zugeständnisse zu machen (Militärausgaben, Handelsüberschuss…). Wenn er Gegner umarmt, dann will er außenpolitische Erfolge erzielen, die er sonst nicht bekommen kann (Syrien, Nordkorea, China…). Würde er andersrum handeln, nämlich Verbündete umarmen und mit Gegnern streiten, würde er nichts erreichen, die Verbündeten würden ihm auf der Nase rumtanzen und die Gegner würden sich mit anderen Gegnern verbünden.
Präsident Trump ist clever aber unsympathisch. Er nutzt beides, um politische Erfolge zu erzielen. Sein Vorgänger war clever und sympathisch, nutzte jedoch dies, um über seine sehr geringen politischen Erfolge und dazu große Destabilisierungen anderer Staaten hinwegzutäuschen.

naja ...

... wer George Orwell gelesen hat versteht die derzeitige Weltpolitik vielleicht etwas besser?

Und damit meine ich durchaus 1984 UND Animals Farm ;-)

Jetzt müssen...

Jetzt müssen schon die treuesten Trump-Anhänger unter den republikanischen Abgeordneten wie der im Artikel zitierte Matt Gaetz die Trump-Putin-Verbrüderung als Gewinn für Europa, als Rettung vor den Flüchtlingen, die Europa bedrohen, darstellen. Ausgerechnet Trump, dessen Botschafter die "national-konservativen" Kräfte im für Trump viel zu freien Europa stärken will.

Hat Trump vergessen, dass es seinen national-konservativen Freunden nützt, wenn es Krisen in Europa gibt? Dass sie davon profitieren, wenn die USA und Russland in Syrien gegen Frieden und Freiheit agieren und sich "streiten"?

Werden Putin und Trump bei Ihrem Treffen nicht viel eher die US-amerikanischen und russischen Interessen in den Vordergrund stellen? Ihre gemeinsamen Interessen in Europa bestehen darin, es wirtschaftlich und politisch abhängig und klein zu halten. Dazu benötigen beide die Nationalkonservativen dort, um den Spaltpilz gegen die Einheit zu setzen.

Eine tendentiöser Bericht..

D.h. weil Trump ein gutes Verhältniss zu Russland und Putin anstrebt wird das als Übel dargestellt.. Im Gegenteil ist doch gut wenn ein entspanntes Verhältniss Russland - USA angestrebt wird. Hier wird wieder das Vorurteil: Westen gut - Russen böse gepflegt..

Was Syrien betrifft fände ich

Was Syrien betrifft fände ich den Deal gut.
Auch ein Neustart in Puncto Nucleare Abrüstung ist längst überfällig.
Da hatte Obama die Russen ja vorm Kopf gestoßen.
Das Trump sich lieber mit unabhängigen Leadern det Welt trifft als mit Wackel Dackeln die ihren Verpflichtungen nicht nach kommen ist seine Sache.
Dieser Artikel ist Trump gegenüber negativ kritisch formuliert ohne Gründe zu erläutern .
Schlecht geschrieben

Kniefall

Ich sehe das nicht so schlimm:
Das Umarmen ist eine persönliche Geste.
Die Politiker vertreten aber die Interessen der eigenen Länder, daher achtet man auch weniger auf Verbündete, mit einem "America first" sowieso. Die Frage ist welche Länder damit angefangen haben Verbündete im Stich zu lassen.

Make America irrelevant again

Trump dreht das Rad zurück in eine Zeit vor gut hundert Jahren, als die USA regiert waren von weißen Männern mit Besitz (damals Ländereien, Bergwerke, Eisenbahnen, Fabriken) bzw. ihren Interessenvertretern. Dazu passt, dass die USA bis zum Ende des 1. Weltkriegs weltpolitisch nicht besonders wichtig waren, das amerikanische Jahrhundert begann erst 1918. Wenn er so weiter macht, endet es demnächst - nur glaube ich nicht, dass die, die sie ersetzen werden, für uns hier in Europa besser sind, im Gegenteil.

Also, wenn Putin den Iran einhegt, gibt Trump Syrien auf? Hat er schon mal überlegt, dass Putin das zwar vielleicht verspricht, aber weder halten kann noch will? Die USA haben in der Region fast alles falsch gemacht, was sie konnten - aber ihre wenigen Freunde jetzt, wo der Karren so richtig im Dreck sitzt, sich selbst zu überlassen, wird nicht helfen. Vor allem werden andere das Beispiel genau beobachten - "aha, das ist also die Zukunft, wenn man sich mit den USA zusammentut".

Na ja

Als wenn die Welt sonst keine Sorgen weiter hat.

Klar sollte man mit auch

Klar sollte man mit auch Despoten reden.
Die EU redet auch mit Erdogan.
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Ob da was Sinnvolles rauskommt wage ich zu bezweifeln. Es wird wie bei Nordkorea darauf hinauslaufen, was für ein toller Staatsmann Putin ist und wie er sein Volk liebt. Krim, Syrien, Ukraine, alles egal.
Das Treffen wird eher Putin stärken als Trump.
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Hat Trump Angst vor den Strafzöllen und sucht neue Absatzmärkte?

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