Kommentare

"Es betrifft Alleinerziehende

"Es betrifft Alleinerziehende genau wie Paarfamilien: Wenn die Mutter nicht arbeitet, leiden die Kinder häufig unter Armut. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass ein Gehalt oft nicht ausreicht."

Die Groko Politik ist ein voller Erfolg auf ganzer Breite. Das wird bei den nächsten Wahlen wieder belohnt.

Was ist eigentlich Armut?

Die Kinder der mir bekannten Alleinerziehenden verfügen über mehr Platz und mehr Spielzeug als die Generation ihrer Eltern. Die Ernährungssituation ist oft besser als die der Kinder von Häuslebauern der Elterngeneration. Die Zahl der kostenfreien qualitativ hochwertigen Angebote ist seither explodiert. Einen Urlaub mit Flugreise, früher undenkbar gibt es obendrauf. Wenn Armut, dann relative Armut. Es gab jedoch von jeher Menschen mit mehr oder weniger Geld.
Das schlimmste an der hier angesprochenen Situation ist, daß die Erziehungsverpflichteten meist nicht über die notwendigen intellektuellen Mittel verfügen um ihren Kindern die Teilhabe am kostenfrei zur Verfügung gestellten zu ermöglichen, ganz besonders in der Bildung. Daran ändern auch neue Milliarden für die Sozialindustrie nichts.

Der Staat ...

... darf Kinder nicht unterschiedlich behandeln. Alle Kinder sind gleich viel wert, egal wie viel Geld die Eltern verdienen. Ein Kindergeld, das sich am Verdienst der Eltern bemisst, würde eine Missachtung des Staates gegenüber diesen Familien bedeuten nach dem Motto "Eure Kinder sind uns nichts wert.

Da kann man ja gleich das Kindergeld komplett streichen und frei nach Adenauer sagen: "Kinder bekommen die Leute immer."

Armutslöhne

"Kinderarmut hängt maßgeblich an der Erwerbstätigkeit von Frauen", erklärte Stiftungsvorstand Jörg Dräger. "Müttern muss es erleichtert werden, arbeiten zu gehen."

Und wenn in absehbarer Zeit auch das Einkommen beider Eltern nicht mehr ausreicht, um einigermaßen über die Runden zu kommen, muss es den Kindern erleichtert werden, arbeiten zu gehen.
Alles, bloß keine anständigen Löhne!

Wer Kinder hat, sollte nicht arbeiten müssen

Warum müssen Alleinerziehende arbeiten?
Warum sind die Gehälter so niedrig, dass beide Elternteile arbeiten müssen?
Wenn sich die Finanzminister endlich um die Eintreibung von 160 Milliarden Euro an jährlichen Steuerhinterziehungen bemühen würden, könnte auch eine arbeitsfreie Elternzeit finanziert werden.
Neben vernünftigen Renten sanierten Schulgebäuden mit genügend Personal, auch im Pflegebereich!

Was sagt die Analyse, wer ist schuld?

Ist der "Raubtierkapitalismus" ist es der "tendenzielle Fall der Profitrate", die reine Leistungsverweigerung kann es ja nicht sein, bei uns fahren immer mehr 8 Zyl. Biturbos rum, das Geld muss also da sein.

Rentner arm?

Arme Familien verfügen unter 60% des Durchschnittseinkommens.
Rentner werden dagegen mit 46% des letzten Einkommens abgespeist. Also gehört ein Durchschnittsrentner ( mit Duchschnittseinkommen während der Erwerbsphase) per Definition zur Gruppe der Armen, und selbst überdurchschnittlich Verdienende fallen noch in diese Gruppe, also diejenigen die bis zu 60/46 verdient haben (30% über dem Durchschnittseinkommen) Soweit unsere Sozialpolitik.
Also müsste man entweder "arm" neu definieren oder die Rentenzahlungen deutlich anheben oder 80% der Rentner fallen per se in die Gruppe der Unterbemittelten

Wanderer kommst du nach Spa

Nützt es etwas die zunehmende Kinderarmut laufend zu beklagen?
Den Eltern und Kindern nichts, denn damit werden die eigentlichen Ursachen nicht abgestellt.
Es geht um die Gier, die mit der "Wende" der Einfluß-Reichen Hochkunjunktur bekam und unter der Rot/Grünen-Schröder Aera volle Fahrt aufnehmen konnte, indem man genau das Klientel, für das sich z.B. die SPD zu engagieren vorgibt, von der SPD mit Anlauf vor das Schienenbein der Existenzsicherung getreten hat - Leiharbeit, Mindestlöhne ohne Untergrenze, Harz IV ohne Entrinnen und vieles mehr.
Kinderarmut müsste nicht sein, aber die Einfluß-Reichen haben durch Kleintelpolitik für Reiche seit 89 längst soviel Kapital und Macht angehäuft, dass sich kein Politker/in mehr trauen kann die zweite Wende herbei zu führen ohne dabei politisch, sozial und wirtschaftlich aufs Abstellgleis geschoben zu werden.
Es gibt kein Entrinnen mehr! Dafür dürfen die Medien für die Menschen Solidarität heuchelnd lammentieren, das baut etwas den Frußt ab!

18:22 von

18:22 von "Theodortugendreich
Was ist eigentlich Armut?
Die Kinder der mir bekannten Alleinerziehenden verfügen über mehr Platz und mehr Spielzeug als die Generation ihrer Eltern. Die Ernährungssituation ist oft besser als die der Kinder von Häuslebauern der Elterngeneration. "

Früher haben sich die Menschen von Ast zu Ast fortbewegt.

Was wollen Sie mit Vergleichen zu früher bezwecken?

Der Mensch konnte auch ohne Auto, ohne Waschmaschine und ohne Handy leben.
Toll.Was für eine geistreiche Erkenntnis.

Menschen und unsbesondere Kinder überleben sogar Krieg, Katastrophen, Greueltaten.

Arm ist,wer nicht die finanziellen Mittel hat,um am Gesellschaftsleben teilhaben zu können

Darüber täuschen auch Kuscheltiere nicht hinweg und Spielzeug, das ich für mein Kind Eimerweise z.B.zu Webezwecken geschenkt bekomme.

Oder das Wohlstandsvernachlässigte Reiche einfach auf Spielplätzen liegen lassen.Ich kann gar nicht so viel entsorgen, wie nachkommt..Ohne auch nur eine müde Mark dafür aufzuwende

Theodortugendreich 18:22

Sie scheinen nur Alleinerziehende aus der upper class zu kennen. Ich kenne einige die froh sind an der Schulspeisung, Urlaub kennen diese Kinder nur aus Erzählungen ihrer Mitschüler und Flugzeuge hat von denen noch keins von innen gesehen.
Um aber ihre Frage zu beantworten, als arm gilt in Deutschland wer als Alleinerziehende netto 1015 Euro oder weniger hat. Jetzt erzählen sie mir mal wie man damit eine Flugreise finanziert.

Startchancen

@Theodortugendreich
"Das schlimmste an der hier angesprochenen Situation ist, daß die Erziehungsverpflichteten meist nicht über die notwendigen intellektuellen Mittel verfügen um ihren Kindern die Teilhabe am kostenfrei zur Verfügung gestellten zu ermöglichen, ganz besonders in der Bildung. Daran ändern auch neue Milliarden für die Sozialindustrie nichts."

Richtig. Daran kann sich, jedenfalls, solange alles immer noch eine Geldfrage ist (was die Frage aufwirft, was genau damit eigentlich "bewertet" wird und vor allem, durch wen) nur dann etwas ändern, wenn diese Milliarden statt in die Sozial- in die Bildungsindustrie gelenkt werden.

Und hierbei ist ganz besonders die frühest möglich einsetzende, qualitativ anspruchsvolle Förderung a l l e r Kinder (z.B. in Kitas) von entscheidender Bedeutung, damit unsere Gesellschaft Grund hat, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.

Hier zu sparen ist nicht nur kontraproduktiv, sondern ein Verstoß gegen den Grundsatz der Chancengleichheit.

Das eine gewisse ehemalige Volkspartei..

heutzutage aus gutem Grunde keine Volkspartei nicht mehr ist, ist auch darin begründet, das Alters-, Bildungs- und in diesen Fall die Kinderarmut ja eben NICHT ein neues gesellschaftliches Phänomen darstellt, und genau diese Partei ja bereits seit Jahrzehnten die allermeisten der dafür fachlich zuständigen Arbeits- und Sozialminister stellt!

Denn Volksparteien, die halt real existierende gesellschaftliche Probleme seit Jahrzehnten nicht zufriedenstellend lösen, werden dann irgendwann halt sehr schnell zu Ex-Volksparteien!

Nicht wahr, liebe SPD!

wenn die Mutter nicht arbeitet

Zu diesem Artikel möchte auch einmal anfragen: was zählt hier unter Armut?
Dann möchte ich einmal darauf hinweisen, wie traurig ich es finde, daß es heisst: wenn die Mutter nicht arbeitet.
Kindererziehung und Haushalt zählen also nicht als Arbeit?
Wieso wird die Kindergärtnerin - oder bei sehr reichen Leuten eben die Haushaltshilfe - dann bezahlt dafür?
Falsch ausgedrückt, liebe Tagesschau:"wenn die Mutter nicht ausserhalb für Geld arbeitet" sollte es wohl besser heissen.
Es ist mir relativ gleich, ob sich eine Mutter entscheidet, ausserhalb des Hauses für Lohn zu arbeiten, oder ob sie die Aufgabe der Mutter/Erzieherin/Hausfrau unentgeltlich daheim macht.
Meine Anerkennung gilt beiden gleich. Aber wenn es nicht möglich ist, sich aus freien Stücken für das eine oder andere zu entscheiden, dann wird es problematisch.
Und hier muss entsprechend ausgeglichen werden. Ich bin mir sicher, es lassen sich Lösungen finden.

Wenn ich an meine Kindheit in den 60ern und 70ern zurück denke, dann fällt mir ein:
- Wohnung unter dem Dach mit Ofenheizung im Wohnzimmer
- Das Kinderzimmer (3 Kinder) war gerade groß genug für einen Schrank, ein Etagenbett und ein einzelnes Bett. Gespielt wurde mit den Nachbarskindern auf der Straße. Bei schlechtem Wetter im Wohnzimmer.
- Kleidung wurde von den größeren an die kleineren Kinder weitergereicht.
- Wenn Vater Urlaub hatte, fuhren wir an den Badesee oder machten Wanderungen in der Umgebung

Wir hatten immer satt zu essen und unsere Eltern unterstützten uns so, dass wir alle eine gute Schulbildung und Ausbildung bekamen.

Anfang der 70er Jahre als wir Kinder alt genug waren, dass meine Mutter wieder arbeiten konnte, ging es dann aufwärts. Es gab eine größere Wohnung und jedes Jahr einen Wanderurlaub im Schwarzwald.

Ins Ausland reisen, Smartphone, Computer usw. gab es nicht. Dafür hätten wir wie für die erste Stereoanlage sparen müssen.

um 18:29 von DonJohn: " Und

um 18:29 von DonJohn:
"
Und wenn in absehbarer Zeit auch das Einkommen beider Eltern nicht mehr ausreicht, um einigermaßen über die Runden zu kommen, muss es den Kindern erleichtert werden, arbeiten zu gehen.
"

...so wird es kommen - & dabei noch als "Hilfe für arme Familien" verkauft...

Gab mal eine Zeit,da ging der Mann arbeiten,es war recht verpönt,dass die Frau arbeiten geht - blieb Zuhause "Kinder hüten" & selbst Familien mit mehreren Kindern kamen gut über die Runden, wenn nur 1 Person,die das Geld nach Hause gebracht hat.

& Familien,bei denen keiner arbeiten ging,hatten genug um immerhin mit Abstrichen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

...& nun mit heute vergleichen...

18:28 von Einfach

18:28 von Einfach Unglaublich

Sie machen ihrem Namen alle Ehre. Aber noch besser würde "gesunder Menschenverstand tut Not" passen.

Die Aufgabe, des Staates ist nicht alle gleich zu behandeln, so ein Quatsch.

Der Staat muss da für Ausgleich sorgen, wo es die Gesellschaft aus sich heraus (Bedingungen, Voraussetzungen etc. pp.)
nicht schafft !

DAS ist Aufgabe der Staatsorgane.
Sonst würde dieses System nämlich genauso mies ausschauen, wie viele viele andere auch.

18:39 von noemu "Rentner

18:39 von noemu
"Rentner arm?
Arme Familien verfügen unter 60% des Durchschnittseinkommens.
Rentner werden dagegen mit 46% des letzten Einkommens abgespeist. Also gehört ein Durchschnittsrentner ( mit"

Und jetzt als Krönung mal ausrechnen, wie die/der Alleinerziehende ab Renteneintritt dasteht.

Du meinst also man sollte das

Du meinst also man sollte das Kindergeld unter allen aufteilen, dass eine Familie mit 60.000€ Jahreseinkommen genau so viel wie eine mit 22 000€ bekommt?
Wäre es nicht sinvoller, dass die 22 000€ Familie mehr bekommt?
Unterm Strich können die damit mehr anfangen, bei den Reicheren wird von dem mehr Geld dann nur ein größerer SUV gekauft, oder anderer Schnick Schnack.

Nun ein Gehalt allein

hat schon vor 40 Jahren nicht gereicht besonders in der Textilbranche oder Nahrungsmittelbranche oder Dienstleitungen. Und Kinderbetreung (Hort, Kita, Kernzeiten usw.) war kaum vorhanden auch die schulfreien Tage waren ein riesiges Problem (Schulferien und Urlaubstage sind schon wegen der unterschiedlichen Anzahl ein Problem) da hat sich gottseidank viel geändert. Alleinerziehende waren auch schon vor 40 Jahren die gekniffenen sowohl finanziell als auch gesellschaftlich genau wie heute. Also diese Probleme sind nicht neu. Einzig die Kinderbetreuung hat sich wirklich um Klassen verbessert.

@ DonJohn um 18:29

Sie schrieben bzw. zitierten:
""Kinderarmut hängt maßgeblich an der Erwerbstätigkeit von Frauen", erklärte Stiftungsvorstand Jörg Dräger. "Müttern muss es erleichtert werden, arbeiten zu gehen."

Und wenn in absehbarer Zeit auch das Einkommen beider Eltern nicht mehr ausreicht, um einigermaßen über die Runden zu kommen, muss es den Kindern erleichtert werden, arbeiten zu gehen.
Alles, bloß keine anständigen Löhne!"
Ich bin voll bei Ihnen! Es muss den Familien wieder ermöglicht werden, auch mit einem Vollzeitgehalt gut leben zu können. Dann kann sich der Staat auch viele der den Menschen aufgezwungenen "Betreuungsangebote" sparen und sie für die Kinder aus prekären Verhältnissen ordentlich ausstatten! In Deutschland wird v.a. den Frauen immer mehr eingeredet, dass nur Lohnarbeit zu Glück und einem selbstbestimmten Leben führt!

18:54 von

18:54 von Nettie
Startchancen
@Theodortugendreich
""Das schlimmste an der hier angesprochenen Situation ist, daß die Erziehungsverpflichteten meist nicht über die notwendigen intellektuellen Mittel verfügen um ihren Kindern die Teilhabe am kostenfrei zur Verfügung gestellten zu ermöglichen, ganz besonders in der Bildung. Daran ändern auch neue Milliarden für die Sozialindustrie nichts."

Richtig. "

Falsch!

Denn ich würde von mir jetzt nicht behaupten wollen, dass mir die intellektuellen Mittel fehlen.
Trotzdem schlagen sich Zwanzig Euro mehr in meiner Tasche nieder.

Was sich offenkundig intellektuell Wohlstandsvernachlässigte kaum denken können.

Welche Aufgabe hat eine Mutter?

Die Frau kann noch Kinder gebären, erziehen wird sie dann der Staat, wie es aussieht.

es ist ein Armutzeugnis der Regierung...

da mal richtig nach zusteuern, die Möglichkeit besteht...
Ok, für ein Häuslebau wird es meist nicht reichen, aber was ist mit einer kleinen Eigentumswohnung und einer dadurch gesicherte Rente...

19:05 von GeMe "@18:22 von

19:05 von GeMe
"@18:22 von Theodortugendreich: Was ist eigentlich Armut?
Wenn ich an meine Kindheit in den 60ern und 70ern zurück denke, dann fällt mir ein:"

Und?

Waren Sie arm?

Nein, weil so jeder gelebt hat.
D.h. das war Standart.

So wie früher die Liane Standart war u. irgendwann vom Auto ersetzt wurde.

"Um aber ihre Frage zu beantworten, als arm gilt in Deutschland wer als Alleinerziehende netto 1015 Euro oder weniger hat. Jetzt erzählen sie mir mal wie man damit eine Flugreise finanziert."

Wenn ein Alleinerziehender mit einem Kind von 7 Jahren Hartz IV beantragt, dann stehen ihm/ihr 750 Euro als auzuzahlender Betrag zu.

Dazu kommen Miete und Heizkosten.

Anspruch haben 2 Personen auf ca. 60qm.
Bei 400 Euro Kaltmiete + 100 Euro Heizung ergibt sich ein Hartz IV Satz von 1150 Euro.

Weniger bekommt nur, wer weniger Miete zahlt.

Mit Mindestlohn in Vollzeit kommt man bei einem Kind inkl. Kindergeld auf ca. 1320 Euro netto.

Das ist verdammt wenig Geld für zwei Personen, aber 300 Euro über dem von Ihnen genannten Armutsbetrag.

@ 18:22 von Theodortugendreich

Da stimme ich Ihnen voll zu. Die Armutsgrenze bei einer Familie mit 2 Kindern beträgt rund 2200 EUR im Monat.

Es kommt dann natürlich darauf an, wo die Familie wohnt und was sie an Miete zahlt. Hier in der Vorstadt von NRW kostet eine 3 Zimmer Wohnung rund 750-850 EUR warm. In Köln und Düsseldorf ist es natürlich deutlich mehr - im Osten Deutschlands sicherlich weniger.

Meine Frau ist bei 2 Kindern mit 500 EUR Haushaltsgeld hingekommen, den Rest hat sie gespart. 300 EUR für Kleidung, dann bleiben immer noch 550-650 EUR - ich kann eine solche Familie beim besten Willen nicht als arm bezeichnen.

Alleinerziehende haben das

Alleinerziehende haben das denkbar schwerste Los gezogen.

Ganz besonders ihnen muss Unterstützung zustehen.

Vaterfreuden.

"Das Armutsrisiko von Kindern wird einer Studie zufolge maßgeblich davon bestimmt, ob ihre Mütter arbeiten."

Wie?

Ob die Väter arbeiten, spielt keine Rolle?

Oder wird das schon vorausgesetzt? Frei nach dem Motto, "Papi bringt ja die Kohle".

Gleichberechtigung in Deutschland...

@19:05 von derkleineBürger

"Gab mal eine Zeit,da ging der Mann arbeiten,es war recht verpönt,dass die Frau arbeiten geht - blieb Zuhause "Kinder hüten" & selbst Familien mit mehreren Kindern kamen gut über die Runden, wenn nur 1 Person,die das Geld nach Hause gebracht hat."

Das würden sie heute auch noch, wenn die Ansprüche die Gleichen wären. In der Zeit hatte nicht jedes Kind und jeder Erwachsene ein Smartphone und Computer, das Auto wurde 10 Jahre und länger gefahren und nicht alle 3 Jahre ein neues und der Fernseher wurde erst neu gekauft wenn der alte kaputt war und hatte ganz bestimmt keine 1,80 m Diagonale. Die Armutsgrenze für eine Familie mit 2 Kindern ist rund 2200 EUR im Monat - soviel Geld hatte mit Inflationsausgleich in den 70ern oder 80ern eine Durchschnittsfamilie zur Verfügung. 2200 EUR entsprach ungefähre 2100 DM 1982. Das war sogar etwas mehr als das Netto Durchschnittseinkommen.
Das ist das Problem an solchen Statistiken: Je reicher das Land, umso höher die Armutsgrenze. ZB. Monaco 5000 €

@18:47 von von Schlotterstein

"als arm gilt in Deutschland wer als Alleinerziehende netto 1015 Euro oder weniger hat."

Das ist falsch. 1015 ist der Wert für Alleinstehende ohne Kinder.

18:57 Frank von Bröckel

Eine gewisse Volkspartei.........
Ich versichere Ihnen ich habe alle Kanzler erlebt aber für die Familien und die Frauen hat sich immer spürbar was verbessert wenn die von ihnen so gescholtenen "Sozen" am Ruder waren. Während die andere große Volkspartei immer nach dem Motto handelte "für Frauen Küche, Kirche, Kinder" und bei den Renten wurden dann die Frauen die nach diesem Motto gehandelt haben aber glatt vergessen. Bildlich gesprochen waren die Frauen da eher die Untertanen vom "Verdiener". Ihre SPD-Schelte geht ins Leere.
Aber ja ich weis wenn "die Linke" am Ruder wären hätten wir paradiesische Zustände.

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