Ihre Meinung zu: Rettungsschiff: Frankreich nimmt "Lifeline"-Migranten auf

26. Juni 2018 - 22:05 Uhr

Noch sind sie auf dem Rettungsschiff. Doch für die 233 Geretteten auf der "Lifeline" sind der Hafen in Malta und auch Aufnahmeländer in Sicht. Frankreichs Präsident Macron sicherte das jetzt zu.

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"Lifeline"-Migranten, danke für die neue Ehrlichkeit!

Der spanische Außenminister Josep Borrell berichtet von einem Gespräch mit hohen Politikern, Universitätsprofessoren, Bürgermeistern und Stammeshäuptlingen im Senegal. Diese beklagen dass viele junge Leute, die dank der Hilfe von außen eine bessere Ausbildung erhalten, ihre Länder verlassen wollen. Sie sagen, dass die Appelle an die Menschen, doch besser zu Hause zu bleiben, nicht gehört werden. Jeden Tag präsentieren ihnen die Medien dieses reiche Europa, Europa ist ein Magnet.

Er hat auch erkannt, dass ein Großteil der "Migranten" nicht strebt nach Europa, um ihr Leben zu retten oder politischen Repression zu entfliehen, sondern weil sie darauf hoffen, ihre wirtschaftliche Lage verbessern zu können. Es sind auch nicht die Schwächsten und Ärmsten, die sich auf den Weg machen, sondern Menschen, die energisch sind - und die dann ihren Heimatländern fehlen.

Er merkt auch an: "Wir können hier nicht nur nach dem Herzen handeln, sondern müssen auch das Gehirn einschalten."

Quelle: SZ

Deutschland sollte aufnehmen

Da die lifeline durch deutsche Spendengelder finanziert wurde, sollten die an Bord befindlichen Flüchtlinge/Migranten auch nach Deutschland reisen dürfen. Ich finde es ist an der Zeit, dass die Spender aus ihrer Anonymität heraus treten und sich für diese Lösung öffentlich einsetzen.

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