Ihre Meinung zu: 70 Jahre Luftbrücke: Als die Rosinenbomber kamen

26. Juni 2018 - 7:17 Uhr

Als West-Berlin 1948 von der Außenwelt abgeschnitten wurde, startete unter US-Führung eine beispiellose Rettungsaktion. Für die Siegermächte war die Luftbrücke eine Investition in eine bessere Zukunft. Von Martin Ganslmeier.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.166665
Durchschnitt: 3.2 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wir haben mit Hilfe der USA überlebt

Ja Herr Ganslmeier - und genau aus diesen Gründen traue ich den Amis immer noch mehr als der russischen Regierung, die den Osten unseres Landes unter Stalin erst aushungern lassen wollte und dann bis zum Ende der 80-er Jahre ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans.
Dass Trump heute nicht so handeln würde wie Truman damals, das ist Spekulation und eine Unterstellung Ihrerseits, das kann von Ihnen, Herr Ganslmeier, nicht belegt werden.

Rosinenbomber

Zur besseren Verständlichung

Diese Flieger haben keine Rosinen geworfen und erst recht keine Bomben :-)

Kapitalistische Oppukation

Bomber sind Bomber, egal was sie transportieren. Amerikanische Bimber trugen dazu bei, den militärisch-Industriellen Komplex der ehemaligen faschistischen Hauptstadt des Tätervolkes am Leben zu erhalten. Damit verhinderten sie die Chancen der Berliner, Teil eines antifaschistischen sozialistischen Neuanfangs zu werden. Die Luftbrücke ist daher kein Anlass für eine Feier, sondern der Trauer; sie hat die Errichtung eines sozialistischen Staates der Werktätigen behindert.

Logistische Meisterleistung

Es war eine logistische Meisterleistung der USA und der Westallierten.
Das steht fest.
Fest steht aber auch,das es nicht soweit hätte kommen müssen.Mann hätte die Russen nur über die Einführung der DM informieren müssen.
Und an die Stelle GB gerichtet-hätte die SU diesen Krieg nicht geführt bzw.sich auf die Verteidigung ihres Landes beschränkt...gäbe es dann heute noch eigenständiges GB?

Ohne den freien Westen ...

... hätte Berlin nicht überleben können. Heute wissen wir, wo wir stehen.

Nur das beherzte Eingreifen der USA ...

... hat Berlin den Frieden, die Freiheit und die Demokratie bewahrt.

Als die Rosinenbomber kamen

"Für die Siegermächte war die Luftbrücke eine Investition in eine bessere Zukunft."
Ja, das war eben eine ganz andere Zeit. Die Menschen waren zwar ärmer, aber trotzdem zufriedener. Da wurde noch jeder Kaugummi und jede Tafel Schokolade mit Freude empfangen.

Auch heute noch beeindruckend

Voellig losgeloest von der politischen Frage: die organisatorische Leistung beeindruckt auch heute noch.
Hat wohl auch ein wenig Uebung bedurft, aber nach ein paar Wochen hat alles ganz phantastisch funktioniert.

Der nächste Versuch!

Wieder einmal ein neuer Versuch der Geschichtsklitterung!
So wie diese Leistung hoch einzuschätzen ist, genauso wenig handelte es sich um eine Blockade Westberlins!
Warum eigentlich kommt niemand auf die nächstliegende Frage, warum "der Russe" dann überhaupt Flugzeuge nach Westberlin fliegen ließ? Die "Alliiertenrechte" können es nicht gewesen sein, denn die Straßen waren ja zu. Und von einem, der als Kind an der östlichen Seite der Grenze zu WB diese Geschichte miterlebt hat. Die Ver- und Entsorgung Westberlins aus dem direktem Umfeld, aus der DDR nämlich, lief damals fast ungehindert weiter. Vieleicht sollte Herr Ganslmeier wieder einmal zur Stipvisite nach D kommen und sich hier mit Zeitzeugen unterhalten.
Wenigstens hat ja kürzlich Phoenix einen vielbeachteten Anfang gemacht. Zum Marshallplan nämlich. Da floß, entgegen fälschlicher Auffassungen und Darstellungen, kein einziger Cent nach (West)Europa. Ein riesiges Konjunkturprogramm für die US-Ökonomie, mehr nicht

...ein bisschen zu viel Glorifizierung...

"
Der damalige West-Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter richtete drei Monate nach Beginn der Blockade einen verzweifelten Appell an die Weltgemeinschaft:
"
Weltgemeinschaft lt. Ganslmaier:
USA,GB,FR,IT

Zitat aus der Rede:
"
Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien!
"
Danach kommt der von Ganslmaier zitierte Satz.

24. Juni 1948:
Clay ordert Reuter zu sich - vereinbaren einen Deal:
Clay kümmert sich um die Luftbrücke,Reuter um die West-Berliner
In diesem Sinne hat man die Rede von Reuter ( 9. September 1948) einzuordnen - nicht an die Siegermächte FR,GB & USA gerichtet,die auf Grund dieser Rede dann reagieren

Noch was:
Lucius D. Clay (USA) wollte die Luftbrücke & setzte sich gegen Sir Brian Robertson (GB) durch - der wollte statt einer Luftbrücke lieber gesamtdeutsche Wahlen...
...Hätte sich der Brite durchgesetzt,hätte es die Jahrzehnte anhaltende Spaltung Deutschlands wahrscheinlich so nicht gegeben

Transportflugzeuge

„Weil die ersten Bomber Trockenfrüchte lieferten, hießen die Militärmaschinen, die noch wenige Jahre zuvor Bomben abgeworfen hatten, im Volksmund schnell "Rosinenbomber".“ Bei der Luftbrücke wurden keine Bomber sondern Transportflugzeuge eingesetzt, die den Zivilversionen weitgehend entsprachen.

DM-Einführung

Die unabgesprochene Einführung einer neuen Währung in Teilen Deutschlands war der Beginn eines extremen Wirtschaftskrieges und führte wesentlich zur Spaltung Deutschlands.
Klar zu erzielender Nebeneffekt war eine Geldschwemme mit wertlosen Reichsmark auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone.
Parallel dazu wurde die Londoner Sechsmächtekonferenz abgehalten, die eine weitere Spaltung Deutschlands vorantrieb.

Das war noch ein anderes Amerika

.

In der Schlagzeile ein riesiger Fehler,

der im Artikel dann doch noch (ungewollt?) richtig gestellt wurde: zu den Siegermächten gehörte auch die Sowjetunion und die hat sich an der Rettungsaktion nicht beteiligt. War also nicht für DIE Siegermächte eine Investition in eine bessere Zukunft, sondern nur für einen Teil der Siegermächte.

Jup, nachdem die USA in den

Jup, nachdem die USA in den längst entschiedenen Krieg eingestiegen ist um möglichst große Teile Europas für das kommende Jahrhundert zu erbeuten und zu unterjochen wurden die Bomben die erst die Innenstädte zerbombten für Propaganda eingesetzt und haben "Jeans und Kaugummi" gebracht. Es hat funktioniert und Europa hat viele seiner Stärken verloren. Gratulation zum Jubiläum.

" in den USA "the greatest

"
in den USA "the greatest generation" genannt
"

verständlich - legte diese doch den Grundstein für das weltumspannende US-Imperium nach '45...

"
jene Weltordnung schufen, die ein Wiederaufleben von Nationalismus und Abschottung verhindern sollte.
"

Jene US-dominierte Weltordnung,in der Nationalismus & Abschottung ggü. den USA kein Platz haben,da es die US-Dominanz gefährdet...
...als großer Gewinner des 2.WK (Wirtschaft am wenigsten Kriegsschäden erlitten, nicht solche menschlichen Verluste wie SU erlitten) orientierte man sich am römischen Reich bzw. den Briten in Indien - dezentrale Machtverteilung,die SU dagegen wollte die zentrale Macht.
Wie die Geschichte zeigt:
US-Konzept war erfolgreicher

...in den USA war & ist Nationalismus ein gelebter Wert - "USA #1" - US-Dominanz in allen Bereichen & jedem Winkel der Erde der Idealzustand...

& die Abschottung wird in den USA auch praktiziert - ggü. Ländern,die sich den USA nicht unterordnen wollen (z.B. per Sanktionen)

70 Jahre Luftbrücke

es ist schon schade das ts es mit den Geschichtszahlen nicht so genau nimmt.
Die Blockade West Berlins begann am 24.06.48 und endete am 12.05.1949

Es lohnt ein Blick auf die Besatzungspolitik...

zwischen 1945 bis 1947 (die Hungerjahre). Zeitzeugen gibt es noch zur Genüge.

@c.schroeder "Die Russen haben Ostdeutschland ausgenommen"

Natürlich. Die USA machen das mit Gesamtdeutschland heute noch.

wider dem Vergessen

Die Luftbrücke und deren Piloten sollten nicht in Vergessenheit geraten.
Dennoch sollten wir trotz der gebotenen Dankbarkeit gegenüber aller daran Beteiligten auch nicht vergessen, daß sie nicht nur auf Grund humanitärer Erwägungen bestand.
Hätte Washington sich damals nicht mit West-Berlin das Standbein im Ostblock sichern gewollt, wären die Berliner wohl kaum so großzügig versorgt worden und hätten irgendwann vor der stalinistischen SU zu Kreuze kriechen müssen. Den Verlust West-Berlins konnten und wollten die Alliierten jedoch nicht zulassen. Sie hatten also gar keine andere Wahl, als massive Hilfe zu leisten, was den persönlichen Einsatz der Beteiligten aber nicht schmälert.
Gerade in der heutigen Zeit sollten wir darauf achten, nichts aus der Vergangenheit zu glorifizieren oder zu dämonisieren.

"Weil die ersten Bomber Trockenfrüchte lieferten"

Es wurden keine Bomber bei der Luftbrücke eingesetzt.

re holyshit

"Jup, nachdem die USA in den längst entschiedenen Krieg eingestiegen ist um möglichst große Teile Europas für das kommende Jahrhundert zu erbeuten und zu unterjochen"

Wo hatten Sie denn Geschichtsunterricht?

Erstens war der Krieg Dezember 1941 noch lnge nicht entschieden (bis Stalingrad war es noch über ein Jahr), zweitens hat Deutschland den USA den Krieg erklärt und nicht umgekehrt.

@Jaroslaw P.

...und wie haette dieser antifaschistische sozialistische Neuanfang Ihrer Meinung nach ausgesehen?

So wie in der DDR damals?

Das Volk aushungern lassen, damit man jeder angebotener politischen Ideologie ohne Murren hinterher laueft?

Das traurige ist, das Heutzutage die Tendenzen wieder dahin laufen, das Menschen Aufgrund von Alltagsueberlastungen und industriell anerzogenen Konsum und Neid (Das kann man durchaus dem Kapitalismus zuschreiben), sich wieder ein totalitaeres System wuenschen...- dieses scheint mittlerer Weile ein europaeisches Syndrom zu sein...
Ob dieses System den Kapitalismus, Sozialismus (wie erlebt), oder die Religion zur Unterdrueckung des freien Willens und der Chancengleichheit nutzt, ist doch fast schon nebensaechlich...

Jammern auf hohem Niveau

Wenn man manche Kommentare hier liest kann man nur den Kopf schütteln. Aber kein Wunder... Jemand der nie Hunger leiden musste kann großspurig Reden schwingen.
Meine Großeltern haben mir noch vermitteln können was Krieg, Zerstörung und Hunger bedeutet. In ihrem Namen sag ich hier mal: Danke!
Wo bleibt die Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit in der heutigen Zeit!

traurig

"Anders als vor zehn Jahren wurde in den USA kaum an den Jahrestag der Berliner Luftbrücke erinnert. Trumps "America First!" und "Make America Great Again" übertönen die Lebenserfahrung der "greatest generation"."

Eine traurige Entwicklung.

Wahre Worte

Wenn das heute nur im Ansatz so wäre...

über 70 amerikanische flieger haben dabei

ihr leben verlorenn bei den hilfsmassnahmen für die berliner bevölkerung.
ihnen sei das gedenken gewidmet.

heute treibt ein schiff mit schiffbrüchigen vor der italienischen küste und europa sagt "nein".

völker der welt, schaut auf die vertriebenen, hungernden, kranken und vor krieg flüchtenden !

@Holyshit, 09.07h

Da liegen Sie aber etwas daneben.
Der Krieg war erst entschieden, als die Amis den Russen unendlich viel Kriegsmaterial lieferten.
Zigtausende Panzer, Flugzeuge, LKW, Munition.

Die Rote Armee war denkbar schlecht ausgerüstet und hatte vor der Lieferung durch die Ami´s der Wehrmacht nicht viel entgegenzusetzen.

Jaja, die berühmte Kinderschokolade.

Wie siehts mit der Operation Overtake aus? Dem Einkassieren von deutschem Hightec-Wissen und den dazugehörigen Technikern und Wissenschaftlern? War das eventuell sehr viel mehr wert als nur 200 Mill. Dollar? Auch eine "Investition" in die Zukunft.

Und wie siehts mit der Wahrheit zum Marshallplan aus? Die SU hätte ihn (vielleicht) haben können, hätte dafür aber ihre gesamte Wirtschaft und das Militär den USA auf dem Silbertablett rüberreichen müssen.

Und wie siehts mit den Operationsplänen SIOP, Unthinkable und Dropshot aus, die bereits 1945!!! atomare Angriffe auf die kriegsgeschwächte SU vorsahen? 1945!!!

Wir aber erfahren mit langweilender Regelmäßigkeit Geschichtchen von Kinderschokolade.

Warum nicht auch in den ÖR endlich mal die ganze Wahrheit? Der Kalte Krieg war alles andere als gefühlsduselige "Rosinenbomberei". Die Aktivitäten der Roten Armee nach Kriegsende kann man schließlich auch nicht auf das Verteilen von Suppe reduzieren.

07:49 von KowaIski

Ohne den freien Westen ...

... hätte Berlin nicht überleben können. Heute wissen wir, wo wir stehen.
///
*
*
Sind Sie sicher.
*
Wo wir doch den 17. Juni für die Pflegeversicherung geopfert haben?

@ Ishihori um 8.51 Uhr

Sie haben völlig Recht. Im Text wird das dann etwas korrigiert, dort wird erwähnt, dass Stalin das Ziel hatte, Berlin - und damit die Berliner Bevölkerung - auszuhungern. Wir können heute noch den Amerikanern dankbar sein, dass die Luftbrücke erfolgreich war. Die Menschen im späteren Ostberlin haben nach Kriegsende wesentlich mehr gelitten als die im Westen, aber das wird bis heute "unter den Teppich gekehrt".

09:07 von Holyshit

Jup, nachdem die USA in den längst entschiedenen Krieg eingestiegen ist um möglichst große Teile Europas für das kommende Jahrhundert zu erbeuten und zu unterjochen wurden die Bomben die erst die Innenstädte zerbombten für Propaganda eingesetzt und haben "Jeans und Kaugummi" gebracht. Es hat funktioniert und Europa hat viele seiner Stärken verloren. Gratulation zum Jubiläum.
///
*
*
Meinen Sie etwa die Stärke welche 1989, von vielen heute schon wieder unberücksichtigt, eigentlich Insolvenz anmeldete?

08:49 von eily

Das war noch ein anderes Amerika
////
*
*
Aber erst seit 1989 gibt es nur das eine Deutschland.

@07:49 von Kowalski

Er hat sich massiv dafür eingesetzt dass auch die Westberliner Abgeordneten im Bundestag kein Stimmrecht bekamen.
Er sandte Johann Jacob Kindt-Kiefer zum französischen Ministerpräsidenten Georges Bidault, um zu verhindern, dass West-Berlin ein Bundesland werden solle.
"Adenauer schlug vor, Frankreich möge sich dafür einsetzen, daß West-Berlin nicht der Bundesrepublik angeschlossen werden solle, weil sonst die Gefahr eines sozialdemokratischen Übergewichts in Westdeutschland entstünde…“ (Johann Jacob Kindt-Kiefer).

 07:34 von c.schroeder

"aus diesen Gründen traue ich den Amis immer noch mehr als der russischen Regierung, die den Osten unseres Landes unter Stalin erst aushungern lassen wollte und dann bis zum Ende der 80-er Jahre ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans."

Angesichts des Vernichtungskrieges mit millionenfachen Mord und der gewaltigen Zerstörung im Osten ist diese Aussage eine Frechheit!
Die DDR hat ihren Teil der Wiedergutmachung geleistet, im Gegensatz zur Bundesrepublik.

08:24 von Bernd39

"genauso wenig handelte es sich um eine Blockade Westberlins!"

Na ja. Man braucht keine minderjährigen Augenzeugen, um zu wissen, dass es Westberlinern (unter wachsenden Behinderungen) möglich war, in Ostberlin einzukaufen, und dass die Sowjetunion den Flugverkehr zwar zunehmend schikaniert, aber nicht unterbunden hat. Vielleicht konnten sich die Verantwortlichen ja vorstellen, was ihnen bei einer Sperrung der Luftkorridore geblüht hätte.

Aber vor allem: Westberlin wurde in erster Linie aus dem Westen versorgt. Wenn Straßen, Schienen und Wasserwege nach Westen abgeriegelt wurden, ist "Blockade" das richtige Wort. Was denn sonst? Und wozu die Blockade diente, weiß man auch.

Die "Geschichtsklitterung" liegt nach meiner Kenntnis ganz auf Ihrer Seite. Welcher Absicht sie dient, darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

@DM-Einführung 8:47 von AK47

"Beginn eines extremen Wirtschaftskrieges und führte wesentlich zur Spaltung Deutschlands."
Als geborener Berliner halte ich diese 'Kurzsicht' allerdings nah an der Geschichtsklitterung.

Zur Spaltung Deutschlands haben die Vier-Mächte ganz bewusst
und selten einig beigetragen.
Nie mehr sollte im Zentrum Europas ein zu grosses und starkes Deutschland entstehen.
Historische Erfahrung wurde halt mal genutzt.

Und zu glauben ohne die DM-Einführung wäre in der 'sowjetische Besatzungszone'
auch nur etwas besser gelaufen, widerspricht jeder objektiven Betrachtung.
Stalin hat die 'Ostzone' weit mehr 'deindustralisiert', als es die Westmächte je vorhatten.

Ausserdem gab es damals schon den 'kalten Krieg' in Ansätzen.
Ohne Marshall-Plan wäre auch Westdeutschland nicht so in die Gänge gekommen.

Menschlich ganz groß

wie in dem Artikel schon erwähnt, heute würde es eine solche Aktion nicht geben.

Es ist ein wenig unfair zu sagen nur die USA wäre dafür zu egoistisch... Deutschland, Frankreich, Polen, Ungarn, Italien und und und... überall wird die Politik doch nach den Parolen der Populisten ausgerichtet und das letzte wozu die in der Lage sind ist Selbstlosigkeit oder Nächstenliebe.

Es sind Aktionen wie diese Luftbrücke, die mich so traurig machen zu sehen was aus der Welt aber vor allem aus den USA geworden sind.

Damals haben sie ein Land, das durch sein Unterstützen oder mindestens Tolerieren eines der unmenschlichsten Regime der Geschichte, viel Schande auf sich geladen hatte nicht liegen lassen.
Sie hätte Deutschland ausplündern können, haben sie nicht.
Sie haben in einer für Politiker normalerweise absolut unüblich Selbstlosen Geste die Hand in Freundschaft ausgestreckt.

Darum liebe Mitbürger, Trump mag schlimm sein, aber lasst die Amerikaner wenigstens ihrer Väter zu Liebe nicht fallen.

@Jaroslaw P

ist das wirklich ihr ernst?
antifaschistischer, sozialistischer Neuanfang? Unter Stalin?

Dem Stalin der es geschafft hat, Hitler darin zu übertreffen wenn es darum geht Menschen ermorden zu lassen?
Der einzige der noch mehr Menschen auf dem Kerbholz hat ist Mao Zedong.

Und unter dem hätte es sich gut leben lassen?

Das halte ich im besten Fall für eine gewagte These.

@c.schroeder...Etwas einseitige Sicht der Dinge.

Die USA habe zu Hunderten Wissenschaftler und Ingenieure in die USA verfrachtet.
Der Größte "Schatz" war allerdings das Deutsche Reichspatantamt! Nach heutigem Wert nicht zu beziffern.
Die sicherte den USA jedenfalls den plötzlichen technologischen Vorsprung, vor Allem in der Militärtechnik. Dieser Vorsprung ist im Übrigen schon längst aufgebraucht!

Besatzungspolitik

Eine militärisch großartige Leistung der Allierten ( Amerikaner + Engländer ) hatte aber nicht vorrangig den Grund den Menschen in Berlin vor dem verhungern zu retten ! Die Westmächte und die Sowjetunion befanden sich schon im kalten Krieg . Es wurde von Seiten der Westmächte Macht demonstriert. Und die drei Westalliierten wollten Berlin nicht den den Sowjets überlassen ! Die Luftbrücke in Berlin hatten mehrere Gründe .

Inkorrekt

Die Siegermächte - Die Sowjetunion gehörte natürlich auch zu den Siegermächten und hat sich logischerweise nicht an der Luftbrücke beteiligt.

Daher ist die Aussage, die Luftbrücke sei für die Siegermächte eine Investition in die Zukunft gewesen, inkorrekt und eher auf Praktikantenniveau.

Da wurden...

Feinde zu Freunde. Das war eine ernorme Leistung die Stadt (West) Berlin mit ca. 2.000.000 zu versorgen.
Danke USA und Großbritannien.

Lektüreempfehlung

Ein herausragendes Buch einer US-Wissenschaftlerin, das Herr Ganslmeier vermutlich nicht gelesen hat:

Carolyn Eisenberg: "Drawing the Line: The American Decision to Divide Germany, 1944-1949" (Cambridge University Press 2008, ISBN 978-0521627177)

Da gibt's den Kontext auch zur Luftbrücke...

Und völlig vergessen wurde in

Und völlig vergessen wurde in dieser Zeit, dass sich die Politik in angemessener Weise um die unzähligen Nazitäter kümmerten.
Anstatt sie anzuklagen, zu verurteilen und in Gefängnisse zu stecken, durften diese Vebrecher zu 99% an ihren zweifelhaften Karrieren weiterarbeiten.
Und schon 1949 zogen ca 200 dieser alten Kameraden als MdB in den 1. Bundestag ein.
Echte Nazis!
Aber das hat weder in der BRD einen Aufstand verursacht, noch hat dass die USA daran gehindert, mit solchen Verbrechern zusammenzuarbeiten.
Selbst Israel hat da nur zugeguckt.
Aber der Grundstein für den NSU und alle ähnlichen Terrorbanden nach 1945, wurde in dieser Zeit gelegt.
Auch durch und mit Hilfe von Adenauer.
Herzlichen Dank dafür ...

09:07 von Holyshit

"Jup, nachdem die USA in den längst entschiedenen Krieg eingestiegen ist um möglichst große Teile Europas für das kommende Jahrhundert zu erbeuten und zu unterjochen..." - Hitlerdeutschland hat den USA in 1941 den Krieg erklärt, nicht umgekehrt. Entschieden war der Krieg- über drei Jahre vor Kriegsende- noch lange nicht.

"Für die Siegermächte war die Luftbrücke eine Investition in eine bessere Zukunft."

Das ist das, was man im Deutschen "Quatsch mit Soße" nennt. Die Siegermächte wollten lediglich ihr Einflußgebiet halten. Vornehmlich humanitäre Gründe zu unterstellen, ist lächerliche Geschichtsklitterung.

Luftbrücke

Die einseitige Betrachtung der damaligen Geschehnisse so wie sie hier in einigen Kommentaren wieder gegeben wird stimmt mich schon sehr traurig. Die Luftbrücke der westlichen Alliierten war ein erstes deutliches Zeichen an die Führer der damaligen Sowjetunion das der Westen nicht bereit war um erst Westberlin und danach die westlichen Besatzungszonen an die Sowjets auszuliefern. Erst nachdem Kennedy 1963 in Berlin sagte “Ich bin ein Berliner” und damit den Sowjets nochmals unmissverständlich Mitteilte das Repressalien gegen Westberlin auch als solche gegen ihn selbst verstanden würden, stoppten die Machthaber im Kreml mit den Berlinblockaden. Manche Anhänger des Kommunismus haben auch leider bis heute nicht begriffen das die amerikanischen Fördergelder nicht nur der amerikanischen Wirtschaft geholfen haben sondern auch die zerstörte Wirtschaft Westeuropas wieder aufgebaut und somit den Menschen zum Wohlstand verholfen haben. Sie brauchten nur mal die wirtschaftlichen Verhältnisse von

Luftbrücke

Eine sehr gute Beschreibung der damaligen Ereignisse und der Luftbrücke in Romanform ist Leon Uris ARMAGEDDON.
@Gerhardxxx:
diejenigen, die nur von. Halbwahrheiten und Lügen lebten waren doch die Kommunisten und ihre heutigen Nachfolger- aber die Ideologie ist ja immer die Wahrheit , alles andere fake news!

Herr Ganslmeier,

was soll die Unterstellung, der jetzige Präsident der USA hätte die Luftbrücke aus Kostengründen wahrscheinlich nicht genehmigt? Man muß Trump ja nicht mögen - und ich mag ihn auch nicht -, aber wenn Sie einen Bericht über die Luftbrücke schreiben, sollten Sie sich auf Fakten beschränken und nicht auch noch ideologisch spekulieren.

Deutschland sollte den Alliierten dankbar sein, die damals die Luftbrücke betrieben haben. Wets-Berlin konnte versorgt werden, Stalin scheiterte mit seinem Vorhaben - und was wir auch nicht vergessen dürfen, zahlreiche Menschen verloren dabei ihr Leben.

@ c.schroeder 07:34

"...der russischen Regierung, die den Osten unseres Landes unter Stalin erst aushungern lassen wollte und dann bis zum Ende der 80-er Jahre ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans."
In Anbetracht von mehr als 20 Millionen Toten und endloser Zerstörung auf russischer Seite, ist Ihre Formulierung reichlich vermessen!

Wird oft von den russophilen Vergessen

Wir sind deshalb seit 70 Jahren an der Spitze, weil wir von den westlichen Allierten besetzt wurden. Sie haben uns erst Demkratie und Aufschwung ermöglicht. Das sowjetisch-russisch besetzte Deutschland (DDR) hatte da großes Pech. Aber dies ist es, was wir niemals vergessen dürfen! Unser Fundament ist der Westen und das bleibt er auch.

Jaroslaw P. um 07:39 Uhr

Träumen Sie weiter Ihren sozialistischen Traum. Schauen Sie einfach mal zurück, wie es bis 1989 im Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden aussah.

@Am 26. Juni 2018 um 07:39 von Jaroslaw P

Zitat: "Die Luftbrücke ist daher kein Anlass für eine Feier, sondern der Trauer; sie hat die Errichtung eines sozialistischen Staates der Werktätigen behindert."

Eben!

Die Luftbrücke hat verhindert,d ass auch West-Berlin zu einem sozialistischen Shxxxxle wurde.

Definitiv also ein Grund zu feiern!

Berlin und Nachkriegsdeutschland

Zwei ergänzende Anmerkungen:
1) Hätte die sowjetische Besatzungsmacht sich so verhalten, wie die deutschen Besatzer vorher in der Sowjetunion, dann wäre in ihrer Zone nicht ein Industriestaat, sondern eine Agrargesellschaft mit Selbstversorgerstatus mit vermutlich weniger als 1 Million Einwohner entstanden.
2) Deutschland in den jetzigen Grenzen wäre schon in den 1950er Jahren möglich gewesen, wurde aber von der Adenauer-Regierung abgelehnt, denn "das ganze Deutschland muß es sein" und es wurde vom "roll-back" des Ostblocks bis hinter den Ural geträumt. Moskau hatte angeboten, dass die Vereinigung der 4 Zonen unter den gleichen Bedingungen wie für Österreich erfolgen könne.

um 09:47 von

um 09:47 von DerVaihinger:
"
Der Krieg war erst entschieden, als die Amis den Russen unendlich viel Kriegsmaterial lieferten.
Zigtausende Panzer, Flugzeuge, LKW, Munition.

Die Rote Armee war denkbar schlecht ausgerüstet und hatte vor der Lieferung durch die Ami´s der Wehrmacht nicht viel entgegenzusetzen.
"

1. die Lieferungen der USA erfolgten nicht uneigennützig & die SU hat auch dafür bezahlt ( Rohstoffe & Gold)

2.
Bis Stalingrad hat die SU praktisch mit eigenen Mitteln gekämpft - da waren erst 5% des SU-Kriegsgerätes aus US-Produktion
(allerdings wusste da die SU,dass die großen Lieferungen kommen)

3.
Im Westen der SU, auf dem europäischen Kontinent, war die Industrie der SU angesiedelt - jener Teil,den das dt. Reich eroberte - auch nach dem 2.WK, auch heute ist dort die höchste Bevölkerungsdichte & der industrielle Schwerpunkt Russlands - um den damals vor der Gefahr aus dem Westen (Napoleon,1.+2. WK)
zu schützen schuf
die SU ja erst den Puffer in Europa.

10:22 von artist22

Das ist so nicht richtig. Die Sowjetunion war gegen die Spaltung Deutschlands. Diese wurde einseitig von den Westmächten betrieben.
Hintergrund hierbei ist der Zugriff auf die Ressourcen der westlichen Besatzungszonen, die der Sowjetunion durch die Spaltung Deutschlands verloren gingen. Laut Potsdamer Abkommen standen der UdSSR "15 % derjenigen verwendungsfähigen und vollständigen industriellen Ausrüstung" aus den westlichen Besatzungszonen zu. Diese Vereinbarung wurde von den westlichen Alliierten nicht eingehalten.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

enorientierte Diskussion ist ja durchaus richtig. Den Hinweis hätte allerdings auch der Autor des obigen Beitrages berücksichtigen sollen.
" Für die Siegermächte war die Luftbrücke eine Investition in eine bessere Zukunft." Ganslmeier
M.W. gehörte die Sowjetunion zu den Siegermächten (30 Mill. Tote, davon 11 Mill. tote Soldaten). Und die hat nun von der Luftbrücke mitprofitiert? SO steht das im Vortext. Da kann man sich dann so seinen gut begründeten Reim draufmachen.

@c.schroeder um 09:55

"Im Text wird das dann etwas korrigiert, dort wird erwähnt, dass Stalin das Ziel hatte, Berlin - und damit die Berliner Bevölkerung - auszuhungern"
Es war ein Konflikt. Die DMark war auch Bestandteil um eine Trennung des Volkes herbeizuführen. Westberlin wäre nicht verhungert, aber die Amerikaner wollten nicht die Grundversorgung dem Feind überlassen, da die Bindung zu dem Feind (dem Russen) zu groß geworden wäre. Wie man sieht haben die Amerikaner diese Propagandaschlacht gewonnen mit dem Mauerfall. Das wir beiden Seiten recht egal waren und die Amerikaner nur einen Fuß in Zentraleuropa halten wollte wird dabei gerne missachtet. Jaja, der amerikanische Heldenmythos.

70 Jahre Luftbrücke:Als die Rosinenbomber kamen....

Zuerst kam da aber die separate Währungsreform,die Berlin und das deutsche Währungsgebiet spaltete.Im Widerspruch zum Potsdamer Abkommen,daß die gemeinsame alliierte Verwaltung für Deutschland vorsah.Die dann wertlosen Reichsbanknoten fluteten nach Ostdeutschland und richteten dort wirtschaftlichen Schaden an(mehr Inflation).Merkwürdig in diesem Zusammenhang auch die Reden bestimmter Politiker von "Brüdern und Schwestern in der Zone".

Es ging den Westalliierten und Adenauer um den Grundsatz:Lieber das halbe Deutschland ganz,als daß Ganze halb.

"Wo wir doch den 17. Juni für

"Wo wir doch den 17. Juni für die Pflegeversicherung geopfert haben?"

Abgesehen davon, dass Sie mal wieder off topic kommentieren, ist es auch noch komplett falsch:

Es wurde nichts für die Pflegeversicherung "geopfert". Der Feiertag ging 1990 direkt vom 17. Juni auf den 3. Oktober über.

@derVahinger

...komisch -mein Opa hat mir da aber was ganz anderes erzählt.
Und warum gibt es keine Fotos von russischen Soldaten mit amerikanischen Panzern?
Weil die Dinger Schrott waren-was die Russen wirklich brauchten und genutzt haben waren LKW

@ um 11:13 von KU

Vor allem hatten alle Arbeit und waren versorgt.

Die Luftbrücke war reine Geostrategie!

Es verwundert nicht, dass Transatlantiker die Berliner Luftbrücke zu einem Akt der Nächstenliebe romantisieren. Tatsächlich handelte es sich aber um eine geostrategische Notwendigkeit, mit der die westlichen Alliierten ihre Macht in der deutschen Hauptstadt erhalten konnten.

Für geostrategische Interessen geben die USA auch heute noch Milliarden aus - nur leider ist es heute keine humanitäre Hilfe mehr.

um 10:23 von

um 10:23 von Deeskalator:
"
Sie haben in einer für Politiker normalerweise absolut unüblich Selbstlosen Geste die Hand in Freundschaft ausgestreckt.

Darum liebe Mitbürger, Trump mag schlimm sein, aber lasst die Amerikaner wenigstens ihrer Väter zu Liebe nicht fallen.
"

->
Die Entscheidungsträger trafen diese Entscheidung nicht selbstlos - es ging darum den militärischen Erfolg politisch zu festigen - zum Wohle der USA.

->
Wir sprechen hier über eine USA der 30er,40er,50er.

Die Rassentrennung wurde erst 1964 in den USA abgeschafft.

Martin Luther King ? Malcom X ? Rosa Louise Parks ?
Civil Rights Act von 1964 ?

...da war doch mal was & wird gerne mal ausgeblendet um ein Bild einer USA in einer bestimmten Zeit zu generieren,das es so nicht gab...

Wegen den Taten von Rassisten die USA unter Trump nicht fallen lassen ?

12:17 von karwandler

"Wo wir doch den 17. Juni für die Pflegeversicherung geopfert haben?"

Abgesehen davon, dass Sie mal wieder off topic kommentieren, ist es auch noch komplett falsch:

Es wurde nichts für die Pflegeversicherung "geopfert". Der Feiertag ging 1990 direkt vom 17. Juni auf den 3. Oktober über.
////
*
*
Richtig das war der BUß- und Bettag. Aber dafür soll ja wieder ein REformationsttag eingeführt werden.
*
Der 17. Juni war von 1954 bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 als „Tag der deutschen Einheit“ der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland; er ist weiterhin Gedenktag.
*
Mir wäre anstelle des christlichen Neufeiertages die Wiedereinführung des 17. Juni lieb gewesen.
*
Denn die Unrechtsbewältigung von 40 Jahren Sozialismus und das Gedenken an dass 15jährige 1.000-jährige Reich sind in Deutschland doch sehr ungleich ausgeprägt.

Typisch...

Es ist sicher okay, daß die "Berliner Luftbrücke" zum Jahrestag in Erinnerung gerufen wird, und auch die politischen Folgemaßnahmen, die zur Westanbindung Westdeutschlands führten. Neben den altbekannten "Stories" aber konnte es sich Herr Ganslmeier nicht verkneifen, einen Seitenhieb auf D.Trump einzubauen - Zitat: "...ein visionärer Ansatz, den der jetzige US-Präsident vermutlich als zu teuer abgelehnt hätte...". Eben ein typischer "Ganslmeier".

Typisch...

...er hat aber völlig recht damit. Trump würde es als „schlechten Deal“ abtun, weil es ihm keinen direkten Nutzen brächte.

@ 09:37 Der Couch Kritiker @Jaroslaw P.

@Jaroslaw P.s Kommentare sind Satire, die nicht immer sehr gelungen ist.

meine Gedanken

Die Einführung der D-Mark in den westlichen Besatzungszonen war ein Bruch des Vier-Mächte Abkommens. Es wurde bei den Oberen der damaligen UdSSR erhofft, dass sich die Westberliner gezwungen sehen, in den Ostteil zu gehen, indem Lebensmittelmarken für sie bereitlagen. Die Luftbrücke jedoch verhinderte dies, hätte aber nicht auf ewig funktioniert.
Dennoch wurde die Blockade nach wenigen Monaten aufgehoben. Viele allierte Flugzeuge wichen von ihren Luftkorridoren bewusst ab, um ein wenig Spionage zu betreiben. Darüber ist man sich bei den Veteranen heute noch stolz.

West-Berlin

Der Text erweckt den Eindruck, als habe "West-Berlin" bereits vor der Blockade bestanden. Das ist nicht der Fall, zu Beginn der Blockade war Berlin formell noch eine einheitliche Stadt mit nur einer Stadtregierung. Die Blockade löste erst die Spaltung der Stadt aus aus; die Stadtverordnetenversammlung (das damalige Stadtparlament) wurde im September 1948 mitten während der Blockade gespalten. Die "Völker der Welt" Rede Ernst Reuters fand wenige Tage danach statt. Man kann insofern schon sagen dass er zu dem Zeitpunkt dann Bürgermeister des soeben unfreiwillig entstandenen "West-Berlin" war, aber alle Ereignisse bis zu diesem Zeitpunkt fanden noch in einem vereinten Berlin statt.

Trump hätte gekniffen

Die Luftbrücke entstand genau so wie die Öffnung der Grenzen durch Merkel: die Regierung beschloss eine Hilfsmaßnahme, ohne das Volk zu fragen, das diese Maßnahme mit Millionen an Steuergeldern bezahlen mussten. Wahrscheinlich mussten damals amerikanische Rentner Flaschen sammeln, weil so viel Geld für den ehemaligen Feind ausgegeben wurde (um ein ewig widergekäutes Argument ironisch aufzuwärmen), also war die Luftbrücke etwas schlechtes. Leute wie Trump mit ihrer zeitlich begrenzten, egoistischen Blickweite hätten die Luftbrücke abgelehnt, da sie keine kurzfristigen Vorteile für die USA brachte. Ich warte darauf, dass Trump Deutschland eine Rechnung stellt mit Zins und Zinseszins.

Darstellung: