Ihre Meinung zu: Wird Griechenland der Geldhahn zu früh zugedreht?

21. Juni 2018 - 8:11 Uhr

Die Euro-Finanzminister beraten heute erneut über Griechenland. Ab August soll das Land ohne Finanzhilfen zurechtkommen - doch ist Griechenland wirklich schon soweit? Von Ralph Sina.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wird Griechenland der Geldhahn zu früh zugedreht?

kommt wohl auch darauf an, wie sie sich bei der Asylfrage positionieren
und die Frau Merkel unterstützen, viele Freunde/Unterstützer hat sie ja nicht mehr

käuflich

Keine Angst, auf Merkel ist Verlass.
Für ihre wirre Migrantenverschickung spendiert sie locken ein paar Milliarden.
Ist ja nicht ihr Geld.

Deutschland als "Krisenprofiteur"?

Deutschlands Finanzen bestehen nicht nur aus einzelnen Finanzkassen, sondern vor allem aus dem finanziellen Wohlergehen seiner Bürger, und hier gab es eine massive, in der Geschichte der Bundesrepublik nie dagewesene Vermögensumverteilung durch die Niedrigzins- und Niedrigwährungspolitik der Zentralbank. Deutschlands Bürger sind heute in ihrer großen Mehrzahl ärmer als zuvor. "Deutschland" ist also mithin kein Profiteur, sondern die Spekulanten, die die Finanzkrise verursacht haben und die Reichen, die sich billig mit Vermögenswerten eingedeckt haben, haben profitiert, alle anderen haben verloren. Da helfen auch keine Märchenartikel vom Krisenprofiteur Deutschland.

@L.-Ludwig

Sie sehen das ganze ja auch aus Sicht der Bürger, was ihnen anzurechnen ist.

Unsere Bundesregierung handelt aber schon lange nicht mehr mit dem Interesse der Bürger als 1. Ziel.
Die in derem Sinne Politik gemacht wird haben hochgradig von der Kriese profitiert.
Deutschland als Staat hat alleine 2,8 Mrd. € aus Zinsen nur von Griechenland bekommen.
Was für zwielichtige Immobiliendeals die Banken so abgezogenen haben weis wohl niemand so genau.

Aber abgesehen von en direkten Gewinnen die Deutschland mit den Schulden gemacht hat...
Da war doch noch der große U-bootdeal mit Rheinmetall.
Die 14 spottbilligen Flughäfen die sich die Fraport geschnappt hat.
und und und.

Also wie gesagt, die die für die Politik wichtig sind haben kräftig profitiert.

Wo bleibt die Wertberichtigung der Darlehen?

Die Zinseinnahmen für Darlehen sind natürlich nur dann wirkliche Gewinne, wen di den Zinseinnahmen zu Grunde liegenden Darlehen von Griechenland zurückgezahlt werden. Das hätte man hier im Artikel schon vermerken müssen. Bei ordnungsgemäßer Bilanzierung hätten aber diese Darlehen längst gewinnmindernd wertberichtigt werden müssen. Dann würden aber Verluste in unfassbare Höhe sichtbar, die man nicht ausweisen möchte, da sonst das ganze angeblich alternativlose Rettungsszenario aufgeflogen wäre.

Hat sich nichts geändert

Griechenland ist immer noch nicht wettbewerbsfähig. Man kann nur hoffen, daß die Verschuldung diesmal nicht so rasant sein wird wie das letzte mal.
Aber es wird sich mit Sicherheit wieder verschulden.

Solange man nicht wettbewerbsfähig ist, nützen all die Maßnahmen nichts.

Es gibt ja auch keine Grund für Griechenland den Versuch zu unternehmen selbstständig oder wettbewerbsfähig zu sein solange es die Hilfen gibt. Warum sollten sie sich anstrengen? Wenn das Land wieder pleite geht, können sich die Griechen 100 % sicher sein, daß ihnen wieder unter die Arme gegriffen wird. Sie haben auch nicht den Willen aus der EU auszutreten. All die Umfragen zeigen, daß sie in der EU bleiben wollen.

Die mit ach so vielen Bauchsmerzen

genehmigte "Griechenlandhilfe" hat dann wohl DE rund 7 Milliarden € eingebracht.
(Uns geht es gut.)
Echte Hilfe hätte so ausgesehen, dass man diesen Betrag oder einen Teil davon direkt dem griech. Volk zur Verfügung stellt.
Alles in allem wurde in der sog. Griechenlandhilfe das Sprichwort widerlegt, dass man einem nackten Mann nicht in die Tasche fassen kann.
Game ischt ower!

Griechenland wurde mit dem

Griechenland wurde mit dem Eurobeitritt der Geldhahn zu früh AUFgedreht. Sie waren nicht und werden nie in der Lage sein, die Eurokriterien zu erfüllen. Dazu passt ihr Staatssystem über Haupt nicht. Ohne ein funktionierendes Finanzsystem kann das nicht klappen.

Wäre reine Vorsichtsmassnahme

Falls Erdogan seine vorgezogene Wahl, "evtl. u.U. vielleicht", gewinnen würde, dann ist halt nichts mehr im Topf, um einen EU-Partner zu helfen. Ein merkelsystemrelevantes nicht EU-Land wie die TR mit, u.a., gravierenden wirtschaftlichen Problemen, muss halt mit allen Mitteln künstlich beatmet werden. Da hilft es den Griechen auch nicht mehr dem "deutschen Wunsch" nachzugeben, z.B. Mazedonien in die EU aufzunehmen. Und falls dies nicht der Grund sein sollte, man ist es ja gewohnt nur halbe Sachen präsentiert zu bekommen, die diversen Rechnungen inklusive.

"Klischee aufräumen" ....

Zitat: " ... versuchte der griechische Premierminister Alexis Tsipras mit einem Klischee aufzuräumen: Die Deutschen hielten die Griechen für faul - und die Griechen glaubten, die Deutschen nutzten ihr Land aus und wollen über Griechenland bestimmen"

Das ist doch gar nicht der Punkt!

Mir sind doch Klischees egal, die manche über manche haben!

Fakt ist, dass Griechenland - da sie, solange sie im Euroraum sind, keine Change auf Abwertung der eigenen Währung und damit Ausgleich der Wettbewerbsdefizite bspw. ggü. D haben - weiterhin in der Schuldenfalle stecken und sich ohne Transferleistungen oder Schuldenfinanzierung über die Draghi-EZB-Notenpresse nicht selber über Wasser halten können!

Die Eurokrise ist eine Leistungsbilanzdefizitkrise resultiertend aus der Fehlkonstruktion des Euros!

Und DAS ist der Punkt! Irgendwelche dümmlichen Klischees interessieren mich Null! Wann führt man diese Debatte endlich auf Basis finanz- und volkswirstchaftlicher Fakten?!

Länder sind keine Gewinner und Verlierer

Als Sparer, Versicherter und zukünftiger Rentner bin ich von dieser Regierung, ESM-Gewinnler und all den Draghis bestohlen und ärmer gemacht worden.
Die TS sollte schon genau schreiben, wer gewonnen und wer verloren hat.
So viel journalistische Sorgfalt darf man wohl erwarten.

Griechenland: Neoliberales Desaster.

Dieses Rettungsprogramm für Spekulanten/Banken hat die griechischen Schulden erhöht auf 180%!

Gleichzeitig musste Griechenland z.B. die einträglichen Häfen "verkaufen". Die Zuschussbetriebe durfte es behalten.
So sieht also die "konsolidierte" Wirtschaft aus ...

Krisenprofiteur?

Das hätte man damals vermeiden können indem man Griechenland fallen gelassen hätte.
Man erinnere sich wie Griechenland durch Betrug und Lug in diese selbstverschuldete Lage kam.

Die Krisenprofiteuerslüge

Deutschland sei "Krisenprofiteur", wird in dem Kasten suggeriert.

Wie üblich, ist da Gegenteil der Fall. Nach Schätzung der DZ-Bank sind durch die Niedrigzinspolitik der EZB den Bundesbürgern seit 2010 Einnahmen in Höhe von 436 Mrd. Euro entgangen. Die Target Verbindlichkeiten des Club Med liegen bei fast einer Milliarde.
Die Darlehenslaufzeiten bei fast Nullzins für Griechenland liegen bei 50 Jahren. die Rückzahlung wird dann quasi wertlos sein.

Finanzielle Repression und die Enteignung der Bürger wird als Gewinn gefeiert.
Orwells 1984 ist Realität:
Krieg ist Frieden!
Freiheit ist Sklaverei!
Unwissenheit ist Stärke!
und nun
Verlust ist Gewinn

Selbst die "schwäbische Hausfrau kapiert", dass Null- und Negativzinsen eine Perversion sind.

Dicke Marie

Es steht zu befürchten, das der Deutsche Geldhahn mal wieder weit geöffnet wird. Die Richtlinienkompetenz der Kanzlerin wird vermutlich dafür sorgen. Schließlich sollen die Staatschefs der übrigen EU-Länder ja in zwei Wochen ihren Machterhalt auf dem Flüchtlingsgipfel sichern. Das geht sicher nicht ohne Gegenleistung...
Inwieweit Deutschland Profiteur sein soll erschließt sich mir indes nicht. Etwa über die unsäglichen Target 2 Salden ? Wer denkt je dieses Geld auch zu erhalten, ist ein Narr.

Profitiert hat Deutschland nicht,

auch wenn wir rund 3 Miiliarden Zinsen in der Vergangeheit erhalten haben. Das wären 3 Prozent JahresRendite für ein Kapital von 100 Milliarden aber nur für ein Jahr. Aber die Griechenlandkredite laufen schon seit 2010 in Höhe von jetzt aufgelaufen 256 MRD gesamt laut Ts vom 8.11.2017. Deutschland trägt in etwa 27% geschätzt 70 Mrd. Der Ertrag könnte für Deutschland über 7 Jahre weit höher sein, wenn wir dieses Geld für diese lange Zeit in eine Top Digitalisierung oder Top-Infrastruktur investiert hätten.

Griechen sind nicht faul!

Dieses Vorurteil zu zitieren ist nicht fair von Tsipras - jedenfalls gilt das nicht für die, die ich kenne. Der Prozentsatz der Faulen ist m.E. in allen Nationen gleich groß. Vielmehr schafft es Tsipras nicht, die Besitzenden am Desaster zu beteiligen, Abgaben eben von Reichen einzufordern. Und das als SOZIALISTISCHE Regierung? Daher kommt der Sumpf, deshalb muss die EU auch immer noch nachschießen, 10 Jahre nach der Finanzkrise.

'[D]er griechische

'[D]er griechische Premierminister Alexis Tsipras [versuchte] mit einem Klischee aufzuräumen: Die Deutschen hielten die Griechen für faul - und die Griechen glaubten, die Deutschen nutzten ihr Land aus und wollen über Griechenland bestimmen. Beides sei falsch, versicherte Tsipras der Tageszeitung "Die Welt".'

Moderation und Differenziertheit sind für Politiker oftmals riskant, es scheint aus irgendeinem Grund Aggressionen in einigen Teilen der Bevölkerung auszulösen.

Tsipras wurde verspottet und bereits politisch totgesagt, aber er hat sich gemausert, es gibt Fortschritte, wenn auch - angesichts der verherenden Lage in der Griechenland sich am Anfang dieses Jahrzehnts befand - noch lange nicht alle Probleme und Risiken beseitigt sind. Aber die Griechen zeigen gerade was für einen unerschütterlichen Willen Sie haben und verdienen meinen aufrichtigen Respekt!

Geldhahn zu früh zugedreht?

Nicht zu früh, man hätte garnicht damit anfangen dürfen.

Wird Griechenland der Geldhahn zu früh zugedreht ???

Die Verschuldung Griechenlands hat sich nicht verringert(179 Prozent vom BIP).Gegenwärtig werden aufgrund der EU-Auflagen die Energieversorgung und die Eisenbahnen privatisiert(an wen wohl ?).Von den "Hilfspaketen" sind weniger als 5 Prozent(10,8 Milliarden Euro) im Staatshaushalt angekommen.Der Rest floss in Schuldentilgung und Umschuldung.Bis 2018 wird das Land 70,1 Milliarden an Zinsen für die Hilfspakete gezahlt haben.

Der ex-Linke Tispras lässt auch die Rentner dafür bluten.

Das " über die Verhältnisse

Das " über die Verhältnisse leben " der Griechen der letzten Jahrzehnte wurde zum grossen Teil von ausländischen Geldgebern bezahlt, die u.a. die Hälfte ihrer Kredite abschreiben mussten. Für die Zukunft muss Griechenland auf eigenen Füßen stehen, d.h. an der Herstellung von Wettbewerbsfähigkeit muss weiter gearbeitet werden und ein ausgeglichener Haushalt ist notwendig.

Aha Gewinn

Die Zinszahlungen sind doch kein Gewinn. Es wäre ja so, als wenn ich meinem Nachbarn 300000 Euro für den Hausbau leihe; der mir aber nur die Zinsen zahlt aber ansonsten niemals den Kredit zurückzahlt. Dann habe ich als Geldgeber keinen Gewinn, sondern im Prinzip 300000 Euro Verlust - mein Geld ist weg.
Der Rettungstrick ist aber ein anderer: Die Tilgung der Kredite wird bis in alle Ewigkeit gestreckt und durch die Inflation ist der gegebene Kreditwert durch Abwertung nichts mehr wert. BSP: Annahme die Inflation beträgt 2% / Jahr- nach rund 50 Jahren ist die ursprüngliche Kreditsumme kaum noch was wert. Bei normalen Banken würde man sagen "Du hast zu viele faule Kredite in der Bilanz und faktisch bist Du pleite". Bei der EZB sagt man "Macht bei uns ja nichts, dafür haften ja alle EU Staaten"- und am meisten Deutschland.

Die Zahlungen und

Die Zahlungen und Zugeständnisse wurden unter falschen Voraussetzungen gemacht. Der deutsche Steuerzahler wurde belogen. Es reicht!

@EUler

Fortschritte? Wo denn? Die Verschuldung steigt doch immer weiter an, und das Elend bei der einfachen Bevölkerung nimmt unglaubliche Ausmaße an. Ich zitiere aus einem Artikel der taz vom Januar 2018:

"Varoufakis rieb sich in einer kafkaesken Pendeldiplomatie zwischen Eurogruppe, Troika und einzelnen Regierungen auf. Wieder und wieder rechnete er seinen Gesprächspartnern vor, dass Griechenland seine Schuldenlast nicht tragen kann. Doch um ökonomische Argumente ging es nie. „Ich hätte genauso gut die schwedische Nationalhymne singen können.“ Überrascht stellte Varoufakis fest: „Die Geldgeber wollten ihr Geld gar nicht zurück. Ihre eigene Autorität war ihnen wichtig und dass diese von einer linken Regierung infrage gestellt wurde.“

Es ging von Anfang an nur darum.

Griechenland hat seine Souveränität verkauft

"Alexis Tsipras [versuchte] mit einem Klischee aufzuräumen: Die Deutschen hielten die Griechen für faul "

Die Griechen sind nicht faul? Sind sie denn fleißiger als die Deutschen? Ich kann mich nicht an Griechen erinnern, die sehr pünklich und diszipliniert arbeiten.
Wenn man mit anderen Ländern vergleich sind sie vielleicht nicht faul aber ich würde sie lieber nicht mit fleißigeren Nationen vergleichen.

Was aber die Griechen aufjedenfall sind, ist daß sie nicht selbstständig handeln oder souverän bleiben wollen. Sowas trauen sie sich nicht. Sie haben ihre Häfen, Flughäfen Deutschen Unternehmen verkauft. Troika bestimmt was in Griechenland passieren darf. Sie sind ein Vasall der EU oder Deutschland's geworden.

Sie selber haben sich aber dafür entschieden. Hätten durchaus einen anderen Weg gehen können.

schade eigentlich das die ARD

nicht wahrheitsgemäss über diese dinge berichtet. journalisten sollten doch eigentlich genug sachverstand haben, um nicht dem geplauder der politiker zum opfer zu fallen

@Deeskalator um 09:51Uhr

Wie nennen Sie einen Kredit, für den man Zinsen erhält, der aber niemals zurückgezahlt werden kann? Ihre Definition als vermutlicher Wirtschaftsfachmann würde mich interessieren, ebenso seit wann man "Kriese" schreibt bzw. was das ist!

"Normalisierung".

Zitat: "Kommissar Moscovici spricht schon von einer "Normalisierung"."

Das gefühlt 10.000. Mal ist ein EU-Kommissar, EU-Politiker oder auch deutsche Politiker wie Hr. Schäuble, Schulz, Merkel und wie sie alle heißen, dabei das angerichtete Chaos durch den Euro schön zu reden, zu relativieren, zu verharmlosen, obwohl sie gleich nächsten Satz schon durch die Realität Lügen gestraft werden - Zitat: "Doch de facto ist Griechenland davon noch weit entfernt: Jeder fünfte Grieche ist arbeitslos, in den Bankbilanzen stehen zahlreiche faule Kredite und die Staatsverschuldung liegt bei 180 Prozent."

Wie oft wollen sich EU-Politiker eigentlich noch durch ihr leeres Gerede lächerlich machen?

Reiche zur Kasse bitten

Die arbeitenden Griechen zahlen nun Steuern - sehr viel bei extrem gesunkenen Einkommen. Viele können sich keine Arztkosten mehr leisten.
Wie wäre es denn nun, wenn die EU auch mal fordern würde, dass auch die Reichen dort Steuern zahlen? Ist doch für die Reedereibesitzer, für die Eigner der Marmorbrüche sicherlich zu machen?

Gewinne sozialisiert

Die Gewinne haben die Banken und Firmen gemacht, nicht zu knapp.
Die Verluste trägt nun der Steuerzahler.
Besser wäre es gewesen, die Zocker-Banken wären Pleite gegangen - die Abschreckung hätte uns künftig vor diesem Zocken bewahrt!

Zur Erinnerung: Es sind die Schulden der Konservativen.

@10:54 von Basil Disco
Die eher "sozialdemokratische" Pasok hat es aufgedeckt.
Alles ihre Maßnahmen, die wahrscheinlich ohnehin zu spät kamen, wurden von den konservativen Samaras blockiert. Mit den bekannten Folgen.

Syriza hat deshalb konsequent gegen die neuen Schulden gestimmt.
Aber dann hätten die Spekulanten - Deutsche Bank, griechische, französische Banken/Spekulanten, der Hedgefondmilliardär Soros etc. - für ihre Spekulationen gerade stehen müssen.

D.h. auch einmal einen Verlust nach ihren exorbitanten Gewinnen hinnehmen müssen.

Deutschland soll ja

Deutschland soll ja Milliardengewinne durch die Eurorettung erziehlt haben,den Überschriften nach.Da steht dann ja den weiteren Hilfen nichts mehr im wege.Also noch mehr Geld nach Griechenland,das kommt dann mit Milliardengewinne zurück.
Das dumme Volk soll scheinbar wieder weich geklopft werden. Alles ist gut.

Nein, es sind die Schulden der Griechen des griechischen Staates!
Manche glauben man könne Schulden abwählen. Eine neue Regierung und die gemachten Schulden sind getilgt.
So ticken leider viele und immer mehr in der EU. Auch deshalb hat diese EU keine Zukunft.
Keiner haftet für Dritte, war die Bedingung für die Einführung des Euros. Griechenland hat sich auch mit Unterstützung deutscher Politiker in den Euro gemogelt. Mit billigem Geld konnte man sich so weiter verschulden.

In D gibt es dafür für den Straftatbestand des Kreditbetrugs. Wer Kredit nimmt ohnen ihn bedienen zu können oder zu wollen begeht eine Straftat.
In der EU geniessen Politiker und Staaten Immunität. Sie machen was sie wollen. Tarnen, Täuschen, Vertrags- und Rechtsbruch ohne Folgen.

Die Griechen wählen ihre Regierungen selbst und tragen dafür die Verantwortung.
Schulden sind mit Zins und Tilgung zu bedienen. Es gibt keine konservativen oder sozialdemokratische Schulden. Schulden sind und bleiben Schulden.

Warum zudrehen, die EZB. Druckt do so neues Geld...

Mit jedem neuen Schuldenberg druckt die EZB neue Millionen, was man nicht vergessen sollte...

Natürlich

wird der Geldhahn zugedreht. Man braucht doch ein Druckmittel um Griechenland zur Aufnahme der von Herrn Seehofer abgewiesenen Flüchtlinge zu zwingen.

Die Griechen sind nie soweit

Sie haben in den letzten 160 Jahren nie ihren eigenen Staatshaushalt finanziert.
Es ist notwendig ein Exempel zu statuieren.
Denn es gibt keinen Grund weshalb Griechen sich auf kosten der übrigen EU ein besseres Leben als Rumänen und Bulgaren leisten sollen obwohl die Wähler der letztgenannten Länder stets eine harte Regierung gewählt haben.

ZU 11:22 von Denkerist - Was für eine verdrehte Welt!

Es sind nicht nur die Gewinne der Banken. Auch die zwangsprivatisierten Flughäfen [..] - und dies bei lächerlichem Kaufpreis und ohne Risiko!
Der eigentliche Skandal ist aber, dass die Banken hemmungslos Kredite an den griechischen Staats ausreichten ...

Selbstverständlich muss ein Schuldner Vermögen veräußern, wenn er sonst seinen Kredit nicht bedienen kann. Die "Flughäfen" sind ein enormes Risiko und der Preis viel zu hoch. Warum hat sich kein anderer Investor zu diesem Preis gefunden?

Banken, Versicherungen, und Privatanleger haben viel Geld verloren. Alle Sparer und Steuerzahler werden für die GR-Staatsschulden weiter zur Kasse gebeten. EZB-Null- und Negativzinspolitik, Staatschuldenfinanzierung über Anleihekäufe in Billionenhöhe ... Von Gewinnen kann keine Rede sein.

Nicht der Verkäufer oder die Bank sind verantwortlich, wenn sich der Käufer überschuldet.
Wer über die Verhältnisse lebt, sollte nicht andere für die Kontoüberziehung verantwortlich machen.

@DLGPDMKR"Selbst die schwäbische Hausfrau kapiert"

Da wäre ich mir nicht so sicher.
Das Millieu operiert mit einer anderen Währung, der Wahrnehmungsminute, die kann wie Geld positiv oder negativ zu Buche schlagen.

Griechenland

Ich warte schon seit Jahren darauf, dass die EU in Griechenland vernünftig investiert und dort Solarkraftwerke baut. Europa braucht Energie. Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke sollen aber abgeschaltet werden wegen Gefährlichkeit und Umweltbelastung. Griechenland hat kostenlosen Sonnenschein ohne Ende, jeden Tag. Wo liegt also der Hinderungsgrund, dass Griechenland für uns alle Strom aus Sonnenenergie produziert und mit dem Verkauf des Stroms seine Schulden abbezahlt? Der Betrieb von Solarkraftwerken erzeugt auch viele neue Arbeitsplätze. Das gleiche gilt für alle südlichen Länder.

@ gman

Banken, Versicherungen, und Privatanleger haben viel Geld verloren.

Der direkte Anteil der privaten Kleinanleger am griechischen Schuldenschnitt dürfte unter 0,1 Prozent gelegen haben.

@ L. Ludwig

... und hier gab es eine massive, in der Geschichte der Bundesrepublik nie dagewesene Vermögensumverteilung durch die Niedrigzins- und Niedrigwährungspolitik der Zentralbank.

Es ist relativ leicht einsehbar, dass das sachlich falsch ist. Denn bei niedrigen Zinsen ist auch die Kapitalumverteilung vom Schuldner zum Gläubiger niedrig. Den Begriff "Niedrigwährungspolitik" gibt es übrigens nicht.

@ L. Ludwig

... Deutschlands Bürger sind heute in ihrer großen Mehrzahl ärmer als zuvor.

Das ist nachweislich falsch. Die privaten Sparvermögen und der Gesamtwert der Immobilien in Privatbesitz haben zugenommen.

@Felina2 09:39

"Das hätte man damals vermeiden können indem man Griechenland fallen gelassen hätte."

Ja

"Man erinnere sich wie Griechenland durch Betrug und Lug in diese selbstverschuldete Lage kam."

Durch Lug und Betrug ja, aber eher durch amerikanische "Unterstützung", wohl um Europa zu destabilisieren.

schade eigentlich das die ARD

nicht wahrheitsgemäss über diese dinge berichtet. journalisten sollten doch eigentlich genug sachverstand haben, um nicht dem geplauder der politiker zum opfer zu fallen

Ungeheuerlich "Deutschland als "Krisenprofiteur"?"

Solche "Informationen" von der ARD sind nach meinem Empfinden absolut ungeheuerlich! Ja, Deutschland hat sicherlich auch Zinsen auf die griechischen Anleihen erhalten, keine Frage. Aber hier muss man auch so einiges gegenrechnen:
1. Ein Großteil der aufgekauften Anleihen und Kredite im Rahmen der Rettungsschirme sind ja mittlerweile weitgehend zinslos gestellt mit jahrzehntelanger Laufzeit. Man berechne hier nur einmal den Wertverlust des geliehenen Geldes aufgrund der Inflation von 2 oder 3 Jahrzehnten!
2. Ausfallrisiko: Deutschland hat auf die nächsten Jahrzehnte offene Forderungen in Milliardenhöhe im Haushalt stehen. Ob die jemals zurückgezahlt werden? Mehr als zweifelhaft!
3. Gebundene Haushaltsmittel: Das in den Griechenlandhilfen gebundene Geld steht ja nicht z.B. für Investitionen zur Verfügung. Auf Jahrzehnte!
Liebe TS, bitte wenigstens ein klein wenig Ausgeglichenheit, ist das wirklich ein sooo unerhörter Anspruch?

Wenn der Geldhan zugedreht wird kann das Schulden machen wieder.

beginnen.
Machen wir uns doch nichts vor alle Länder sind pleite und niemand kann seine Schulden jemals zurückzahlen.

Solange alle ruhig bleiben das Geld akzeptieren kann es noch endloss so weiter gehen.
Die Alternative ist den reset knopf drücken und von vorne bei null beginnen mit den dazugehörigen unwägbarkeiten.

In Europa ist nicht alles gleich.
Die Menschen haben unterschiedliche Mentalitäten lebensauffassunegn und unterschiedliche Bilder von Arbeit.

Man kann leben um zu arbeiten ,man kann aber auch arbeiten um zu leben.

Beides muss möglich sein und das eine darf durch den Wettbewerbsvorteil ,den die Einstellung bringt den anderen nicht am leben hindern,bzw das leben schwer machen.
Es ist schon wichtig das jedes land für seine Handlung verantwortlich ist .
Das geht aber nicht mit einer Währung,weil so immer andere Länder mit betroffen sind und die Möglichkeiten aus der Krise zu kommen mit einer eigenen Währung besser sind.
Das tafelsilber verkaufen ist keine gute idee.

@12:40 von lenin stalin putin @ L. Ludwig

"Das ist nachweislich falsch." Das ist nachweislich falsch. Googlen Sie einfach einmal "Vermögensumverteilung Deutschland", "Vermögensumverteilung Niedrigzinspolitik" um sich selbst eines besseren zu belehren.

@karlheinzfaltermeier

Falsche Rechtschreibung als Totschlag Argument zu nutzen ist ja wohl die billigste Art der Polemik.

Zu 12:30 von lenin stalin putin "unter 0,1 Prozent"

@lenin.., Beleg bitte! Was wollen Sie rechtfertigen oder verharmlosen?
Unglaublich, das Tarnen und Täuschen geht weiter.
Banken und Versicherungen verwalten fremdes Geld, Verluste gehen zu Lasten der dortigen Anleger und Kunden.

Verwechseln Sie nicht Anleger, die nach dem €-Beitritt der Empfehlung der Politik z.B. von EX-BFM Eichel(SpD) vertraut haben, mit Hedgefonds, die erst in der Spekulationsphase gekauft haben. Der rechtswidrige Schuldenschnitt 2012 betraf überwiegend privaten Gläubiger. GR-€-Staatsanleihen von nominal 200 Mrd.€ waren betroffen. Selbst Ihre falschen 0,1 % wären dann noch 200.000.000 €!

Betroffen sind .. etwa 20.000 deutsche Privatanleger. Dies seien nicht alles kurzfristige Spekulanten, sondern auch viele längerfristig in griechischen Anleihen engagierte Anleger.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/
staatsanleihen-griechenland-brueskiert-deutsche-anleger-12709785.html

https://www.tagesschau.de/ausland/kommentar-griechenland-101.html

Vielleicht!

Vielleicht sollten sich einige Kommentatoren in Erinnerung rufen, dass die wirtschaftliche Stärke der Bundesrepublik nach dem Krieg mit US Krediten aufgebaut wurde. Wenn es den kalten Krieg nicht gegeben hätte, würde die Grundlage für die zum Ausdruck gebrachte Arroganz vermutlich zum großen Teil wegfallen.

Darstellung: