Ihre Meinung zu: Umgang mit "Pegida": Räume des Dialogs schaffen

20. Juni 2018 - 14:37 Uhr

Die jahrelangen Aufmärsche des rechten "Pegida"-Bündnisses haben dem Image Dresdens in den Augen Vieler geschadet. Die TU Dresden hat nun die Reaktion von Museen und Theatern untersucht. Von Carsten Dieckmann.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wir müssen reden

Wir müssen mit diesen Pegida-Leuten reden und wir müssen sie wieder in den Grundkonsens unserer Demokratie hinein holen. Das ist für uns und unser Land sehr wichtig.

>>Die jahrelangen Aufmärsche

>>Die jahrelangen Aufmärsche des rechten Pegida-Bündnisses haben dem Image Dresdens in den Augen Vieler geschadet…<<

Da wird wieder mal Ursache mit Wirkung verwechselt…

@ Mannemer Bub

>>> Wir müssen mit diesen Pegida-Leuten reden und wir müssen sie wieder in den Grundkonsens unserer Demokratie hinein holen. <<<
.
Das gleiche könnte man über manche unserer Politiker sagen. Hätte sich Merkel an ihren Amtseid gehalten, gäbe es PEGIDA und Co. überhaupt nicht.

Wie da wohl dann der Dialog

Wie da wohl dann der Dialog mit diesen verdächtigen Pegida-Anhängern zum Thema EU-Gipfel am Wochende lauten würde? Ich vermute mal: 'Alles nur Nazis' und dann ca. zwei Minuten später, Ende des 'Dialogs' mit sofortigem Übergang zu dem üblichen maßlosem Beschimpfen und Beleidigen?

@BWilaschek - Wieso?

>> Da wird wieder mal Ursache mit Wirkung verwechselt… <<

Ich glaube, da haben die beiden Seiten der Spaltung ein grundlegend unterschiedliches Verständnis, wo Ursache und Wirkung tatsächlich liegen. Hier geht es aber um die Frage, ob Verständigung mit diesen Teilen der Bevölkerung tatsächlich möglich ist, und ob sie offen sind, sich dem "Fremden" zu stellen. Ich habe da meine Zweifel, denke aber, dass es den Einen oder Anderen vielleicht noch erreichen mag...

@15:00 von BWilaschek

>>Die jahrelangen Aufmärsche des rechten Pegida-Bündnisses haben dem Image Dresdens in den Augen Vieler geschadet…<<

Da wird wieder mal Ursache mit Wirkung verwechselt…

Würde ich so nicht sagen. Tatsächlich steht ja Dresden durch die Pegida-Demonstrationen für eine besonders massive Form des Protestes. In anderen Städten waren die Versuche, diese Bewegung dort auch zu implementieren nicht so erfolgreich. Ohne das Dresden jetzt von sich behaupten kann mehr Probleme als andere mit z.B. der Flüchtlingspolitik zu haben. Also ist das Image (was nicht die Realität sein muss) besonders "rechts".
Natürlich haben Menschen das Recht auf Probleme hinzuweisen, gegen politische Entscheidungen zu protestieren usw. Und natürlich funktioniert in der Politik vieles suboptimal, d.h. manche Proteste sind sachlich durchaus berechtigt. Das Problem ist die sehr vehemente Form des Protestes.
Genau wie die G20 Krawalle dem eigentlichen Anliegen schaden.
Der Ton macht die Musik und bestimmt das Image

Die Aufmärsche

1989 in Leipzig haben eigenartiger Weise der Stadt nicht geschadet. Und auch damals war es die einzige Möglichkeit, seinen Protest zum Ausdruck zu bringen. Die westliche Welt hat die Demonstranten sogar als Helden gefeiert.

Aufmarsch?

Warum wird das Wahrnehmen des Demonstrationsrechts eigentlich immer mit mit dem Wort Aufmarsch beschrieben, wenn die Ansichten nicht links sind?

Ich verstehe den Titel nicht

Ich glaube Pegida hätte immer reden wollen, aber die Gegenseite hat die Teilnehmer ja immer gleich in die extrem rechte Ecke gedrängt und als "Nazis" denunziert. Pegida ist ja nicht aus Hass heraus gewachsen sondern aus der Sorge der Bürger vor dem Zustrom von zu vielen "Migranten".
Ich glaube, dass jetzt mittlerweile immer mehr Menschen dieselben Sorgen haben wie die Menschen die dort demonstriert haben.
Ich hätte auch gern mit demonstriert, aber ich hatte Angst vor den linken Gegendemonstranten und den Defamierungen.

geschadet?

Wie kann gelebte Meinungsfreiheit jemandem oder einer Stadt schaden?
Gibt es von Seiten Pegidas krimminelle Handlungen? Fliegen Steine? Werden Autos angezündet? Wird die Polizei angegriffen?

@15:00 von BWilaschek

">>Die jahrelangen Aufmärsche des rechten Pegida-Bündnisses haben dem Image Dresdens in den Augen Vieler geschadet…<<

Da wird wieder mal Ursache mit Wirkung verwechselt…"

Das würde bedeuten, dass es Pegida-Aufmärsche gibt, weil Dresden so ein schlechtes Image hat. Das ergibt keinen Sinn.

Würde Pegida die Mehrheit Deutschlands repräsentieren, würde dies das Image Dresdens beflügeln. Das kann ich allerdings nicht erkennen.
Ich halte die Pegidisten im gesamten Land für eine Minderheit.

Der Aufruf "Wir sind das Volk" ist eine massive Übertreibung ihrer Position, sie sind aber dennoch Teil der Bevölkerung.

Über drei Jahre marschiert PEGIDA jetzt.

Es wird nicht aufhören,daß ist sicher.
Das es dem Ansehen Dresdens schadet glaube ich nicht. Ich war in der Himmelfahrtswoche selbst am Dresdener Hauptbahnhof auf der PEGIDA Veranstaltung. Sie war super wie immer. Den Redner Poggenburg hätte man weglassen sollen.
Im Gegensatz viel weniger Polizei als letztes Jahr,der "Schwarze Block" war nicht zu sehen und nur ca. 50 Gegendemonstranten sagen alles. PEGIDA gehört zu Dresden.
Was man auch nicht vergessen sollte, viele die da sind waren 1988 in Dresden schon auf der Straße. Für das,was seit 2015 geschieht, sind sie 1988 nicht auf die Straße gegangen.
Was die TU Dresden macht ist wohl eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Da wird sinnlos Geld verbrannt. Was soll da rauskommen?
Die Stadt ist voll mit Touristen und die Außensitze der Restaurants sind knallvoll mit Menschen die sich PEGIDA ansehen wollen und zum Teil auch dann am Spaziergang durch die Stadt beteiligen.Da sind viele Westdeutsche dabei.
Aber diese Wahrheit paßt wohl nicht ins Bild.

Da lese ich: Die jahrelangen

Da lese ich: Die jahrelangen Aufmärsche des rechten Pegida-Bündnisses haben dem Image Dresdens in den Augen Vieler geschadet.

Für die Wortwahl 'Aufmarsch' bzw 'marschieren' hat sich Frau Maischberger schon mal bei einem Herrn Radke von der AFD entschuldigt , als der sie in ihrer Sendung darauf aufmerksam machte, daß die Pegida Spaziergänger spazieren und nicht marschieren. (siehe Video 'AfD Busfahrer -VS- Sascha Lobo' ab Minute 4.20).

Ich vermute mal, zumindest der Autor dieses Artikels findet, das die Spaziergänger von Pegida dem Image Dresdens schaden.

Wenn Konservative sich zu

Wenn Konservative sich zu einem friedlichen gewaltfreien Spaziergang treffen, dann wird das “Aufmarsch“ genannt. Klingt ja so schön martialisch und irgendwie nach Nazi.

Wenn Linke sich zu gewalttätigen Demos versammeln, dann heißt das „Gesicht zeigen“, „Engagement“ und „Initiative“, natürlich meist „ohne nennenswerte Ausschreitungen“. - Also nur fünf PKWs abgefackelt, nicht der Rede wert.

I

@ Cookie2011

>>> ... ob Verständigung mit diesen Teilen der Bevölkerung tatsächlich möglich ist ...<<<
.
Ich denke, sie sind der deutschen Sprache mächtig, also kann man sich mit ihnen verständigen. Oder was meinen Sie damit? Wollen Sie die Leute umpolen, damit sie ihre eigene Meinung aufgeben und stattdessen den Linksgrünen-Multikulti-Chaos-Staat herbeisehnen?

15:04, Mischpoke West

>>@ Mannemer Bub
"Wir müssen mit diesen Pegida-Leuten reden und wir müssen sie wieder in den Grundkonsens unserer Demokratie hinein holen."
.
Das gleiche könnte man über manche unserer Politiker sagen. Hätte sich Merkel an ihren Amtseid gehalten, gäbe es PEGIDA und Co. überhaupt nicht.<<

Die PEGIDA-Aufmärsche begannen im Herbst 2014.

Ein volles Jahr vor dem angeblichen Bruch des Amtseides.

Apropos Bruch des Amtseides:

Solche Behauptungen machen sachliche Diskussionen sehr, sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.

15:13 von Cookie2011

Hier geht es aber um die Frage, ob Verständigung mit diesen Teilen der Bevölkerung tatsächlich möglich ist, und ob sie offen sind, sich dem "Fremden" zu stellen.

Genauso kann man fragen, ob der anderen Seite überhaupt noch möglich ist, nicht nur Fremden sondern auf ihren Nachbarn mit Verständnis zu begegnen.

15:28, naiver Positivdenker

>>Ich glaube Pegida hätte immer reden wollen, aber die Gegenseite hat die Teilnehmer ja immer gleich in die extrem rechte Ecke gedrängt und als "Nazis" denunziert. <<

Nein, Ihr Glauben trügt.

Es war von Anfang an ein Kennzeichen der Pegidisten, daß sie sich jeglichem Dialog verweigerten und auch durchaus handgreiflich wurden, wenn man mit ihnen diskutieren wollte.

Das ist nun wirklich ausgiebig dokumentiert.

16:13, Phonomatic

>>15:13 von Cookie2011
"Hier geht es aber um die Frage, ob Verständigung mit diesen Teilen der Bevölkerung tatsächlich möglich ist, und ob sie offen sind, sich dem "Fremden" zu stellen."

Genauso kann man fragen, ob der anderen Seite überhaupt noch möglich ist, nicht nur Fremden sondern auf ihren Nachbarn mit Verständnis zu begegnen.<<

Mein Leben lang hatte ich Nachbarn, die so aussahen wie die, die ich auf den PEGIDA-Demonstrationen sehe.

Mit denen hatte ich nie wirklich Kontakt. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. Ich wollte mit denen nix zu tun haben, und die nix mit mir.

Das ändert sich bei mir langsam, dank meines hohen Alters. Mittlerweile werde ich auch im Umgang mit Spießern milder.

Dialog durchaus besser als neue NS-Zeit

Wenn die linke Bevölkerung & die Politiker das verstreichen lassen, sind sie außer für die Grenzenlosigkeit für Kriminelle auch noch für den fehlenden Zusammenhalt im Land verantwortlich.

Doch Poitiker sind ja wohl kaum Vorbiler fürs Zuhören.

Man braucht nur Situationen aus Bundestagsreden im TV/Internet zu sehen , und die Reaktion sämtlicher linker Politiker- unserer angeblich kultivierten gebildeten Volksrepräsentanten- sobald ein Mitglied der AfD am Rednerpult sprechen will.
*
*

Niemand von der Pegida oder der AfD will die NS-Zeit zurück. Nur eher eben im Gegenteil, Schutz
vor Kriminalität jegl. Sorte &
weiteren Attentaten. Und vor allem endlich geschlossene Grenzen => weniger Import von Drogen/Waffen/weniger Menschenhandel/Prostitution weniger Wohnungseinbrüche durch krim. Reisende Banden; & zurück zur DM_ keine doppelten Verbraucherpreise mehr (dem entgegen gleiche-noch niedrigere Löhne/Renten/Sozialleistungen)
_ Es ist doch ein ziemlich verständlicher Wunsch, oder nicht ?

Beeindruckend!

"Jahrelange Aufmärsche....rechtes Bündnis..."
|
Phänomal diese Wording. Assoziiert es doch gleich "1933 - braune Horden - Gebrüll - Fackelumzug".
Ist es nicht ein Segen und muss es nicht ein unbändiges Wohlgefühl sein, wenn man solche literarischen 'Bonmots' in petto hat, Herr Dieckmann? Da fühlt man sich seinem großen Ziel (evtl. dem Pulitzer-Preis?) doch gleich um etliche Schritte näher, nicht wahr?
Die Untersuchung in Dresden soll bis nächsten Sommer dauern. Das Ergebnis aber, davon bin ich fest überzeugt, dürfte bereits feststehen.
Also: An gleicher Stelle 2019.

dem Image Dresdens

in den Augen Vieler geschadet.
.

wenn die Ausübung der Demokratie (Recht auf Meinungsäußerung)
und das Akzeptieren anderer Meinungen zu einem Imageschaden führt
dachte die DDR wäre überwunden

@ fathaland slim

>>> Die PEGIDA-Aufmärsche begannen im Herbst 2014. <<<
.
Stimmt. So richtig in Fahrt kam die Sache aber erst ab 2015, z.B. mit prominenten Gastrednern usw. (Pröstl, Pirincci). Ohne Merkels Bauchentscheidung hätte sich der Verein wahrscheinlich schon längst in Luft aufgelöst.
Auch Wikipedia schreibt "Insgesamt radikalisiere sich die Bewegung 2015"
.
>>> Solche Behauptungen machen sachliche Diskussionen sehr, sehr schwierig ... <<<
.
Sie nennen es eine Behauptung, ich eine Tatsache. Viellecht entscheidet endlich mal ein Gericht über die Sache, dann hätten wir Klarheit.

Man kann mit denen reden

Man kann sogar sehr gut mit denen reden.
Ich kenne viele der Organsisatoren persönlich.
Bundesweit. Pegida gibt es ja nicht nur in Dresden.

Nur wollte nie jemand mit denen wirklich reden. Die Nazikeule hat doch 70 Jahre funktoniert. Konnte man sich reden also sparen...

Die Tourismuszentrale Dresden

Die Tourismuszentrale Dresden hat für 2017 ein erhebliches Plus bei Übernachtungs- und Besucherzahlen gemeldet. Wie übrigens auch 2016 und 2015...
Ich hasse Fake News!

re Barbarossa 2: Leipzig und Dresden

„Die Aufmärsche 1989 in Leipzig haben eigenartiger Weise der Stadt nicht geschadet. Und auch damals war es die einzige Möglichkeit, seinen Protest zum Ausdruck zu bringen. Die westliche Welt hat die Demonstranten sogar als Helden gefeiert.“

Gut beobachtet! Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass die Menschen „in Leipzig“ unter teils extremem persönlichen Risiko für die Überwindung von Grenzen gekämpft hatten und die Pegida in Dresden für exakt das Gegenteil eintritt, nämlich Abschottung und Zurückweisung.

Aufmärsche

Ich kann nur sagen: Kommen Sie nach Dresden.
Die Einen, die, welche die Meinung dieser Teilnehmer haben, gehen hin (und das sind seit längeren nicht mehr und nicht weniger geworden), die Anderen gehen nicht hin - und das ist gut so.
Dämonisiert wird das Ganze immer erst durch solche Berichterstattungen, wie diese hier.
Und dass das Ganze gerade in Dresden statt findet, liegt vielleicht auch daran, dass hier immer noch eine gewisse "Abgehängtheit" vom Rest dieses Landes zu verspüren ist.
Dresden war, ist und bleibt hoffentlich eine schöne Stadt, auch wenn sich einige Leute (übrigens wohl eben soviel Westler wie Ostler und zahlenmäßig prozentual im Durchsschnitt 0,04 % der Einwohnerzahl Dresdens) veranlasst sehen Dresden als ihre Kundgebungsbühne zu nutzen....

re Tim1976: Gelebte Meinungsfreiheit

„Wie kann gelebte Meinungsfreiheit jemandem oder einer Stadt schaden?“

Es ist nun einmal das Wesen einer „Meinung“, dass man diese nicht teilen muss. Wer also „gelebte Meinungsfreiheit“ für sich propagiert, sollte sich dann auch mit den „anderen“ Meinungen auseinandersetzen. Und sich tatsächlich ganz ehrlich und offen fragen, warum man in Gegenden, die bereits eine sehr große Erfahrung mit „Ausländern“ besitzen, für die Abschottungsphilosophie der Pegida überhaupt kein Verständnis hat.

Wenn Sie natürlich die Ausgrenzung von Ausgrenzung als Ausgrenzung verstehen, dann fühlen Sie sich natürlich als ausgegrenzt. Ein kniffliges Problem, aber lösbar.

@15:04 von Mischpoke West: gäbe es PEGIDA & Co nicht

"Das gleiche könnte man über manche unserer Politiker sagen. Hätte sich Merkel an ihren Amtseid gehalten, gäbe es PEGIDA und Co. überhaupt nicht."

Die Menschen mit einer rechtsradikalen Einstellung, die heute bei PEGIDA mitlaufen, gab es schon immer. Ich darf z.B. an Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen erinnern.

Allerdings habe sie sich vor facebook und twitter nicht auf die Straße getraut. Erst seit es gelingt diese Menschen mit Hilfe der sozialen Medien zu versammeln, trauen sie sich gemeinschaftlich auf die Straße.

Und es gibt ja auch eine Partei die rechtes Gedankengut wieder salonfähig macht.

Pegida steht zu weit rechts

Wenn man die Pegida-Proteste verfolgt, befinden sich immer wieder Neonazis zwischen den Leuten. Für mich ist damit der Rubikon überschritten. Rechtskonservativ ist in Ordnung, aber rechtsradikal ist außerhalb unserer Verfassung. Das gleiche Problem hat die AfD und ist damit für mich unwählbar. Beide, Pegida und AfD, müssen sich endlich von diesem braunen Sumpf befreien. Können sie das nicht, haben sie in meinen Augen keine große Zukunft.

@ Demokratie-jetzt von 15:39

Bravo! Sie sprechen mir aus tiefster Seele mit Ihrem Kommentar. Es ist extat so, wie Sie es beschreiben und die Redaktion der TS bildet da (leider) keine Ausnahme. Die einen zeigen Gesicht, die anderen marschieren auf. Die eine Partei "jubelt" bei den Ergebnissen einer Wahl, die andere Partei "johlt". Welche jubelt und welche johlt muss man nicht beschreiben. Die, die so formulieren, nehmen für sich in Anspruch Journalisten zu sein. Die öffentliche Meinung soll offenbar in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Schade. Meine Vorstellung von Journalismus ist die, dass sachlich neutral berichtet wird und der Leser, die Zuschauerin oder die Zuhörer sich ihr Urteil anhand dieser Infos selber bilden.

16:13 von Phonomatic

oder generell zu fragen
ob man überhaupt andere Meinungen akzeptieren kann
ohne gleich ausfallend zu werden

Danke

Als jemand der im Tourismus in Dresden selbstständig tätig ist, und täglich Kontakt und Dialog mit den Touristen aus aller Welt pflegt, sage ich Danke!. Danke das Dresden mal mit einer positiven Nachricht in die Bundesnachrichten gekommen ist und es nicht nur die wöchentliche Veranstaltung der Schrei-Rentner hierhin schafft. Das Image Dresdens hat durch Pegida massiv gelitten - leider spiegelt es allerdings tatsächlich Dresden in gewisser Weise. Montag nehme ich mir üblicherweise frei, die Trillerpfeifen & "Märgll muss wägg - Volgssverrääder!!" - Truppe treibt viele Touristen zurück in die Lokale und Hotels. Danke an die Veranstalter und alle die die Veranstaltung mitgetragen haben. Die Hotels, die Gastronomen, die Universitäten, die Kulturträger, Vereine und natürlich die Dresdner Bürger und Touristen haben einen tollen Abend daraus gemacht. Fröhlicher und bunter hätte es kaum sein können. Auch das ist eine Seite Dresdens die hier leider zu kurz kommt.

16:12 von fathaland slim

warum ?
sollte nicht das Glück und der Erfolg des eigenen Volkes im Mittelpunkt staatlichen Verhaltens liegen

gute Initiative!

Wie notwendig die Initiative der TU Dresden ist, beweisen einmal mehr die vorstehenden Kommentare.

Natürlich lassen sich Leute wie Herr Poggenburg in Dresden von ihrem Klientel feiern. Aber nicht von der "Dresdner Mehrheitsgesellschaft". Diese sieht die Welt nicht schwarz/ weiß und versucht Lösungen für eine hochkomplexen, globalisierten Welt zu finden.
Ich warte noch auf den Tag, wo die Pegida/ AfD ausländerfeindliche Grundstimmung sich mal mit der Frage beschäftigt, warum sie von einer so merkwürdigen Koalition von den Herren Putin und Trump unterstützt werden. Beiden liegt das Wohl der Bundesbürger wahrlich nicht zuerst am Herzen!
Jedenfalls ist es sehr wichtig, möglichst bald diskussionsbereite Bürger wieder in einer konstruktiven Demokratie zu einen. Die Verstetigung von Gegnern/ Feindbildern etc. ist auf Dauer nicht gut. Ich drücke der TU die Daumen, damit sie ihren Rang und guten Ruf in der Welt behält.

@ Hallelujah um 15:37

Wenn Sie behaupten: "PEGIDA gehört zu Dresden.", dann müssten Sie aber auch die Ansicht, der Islam gehöre zu Deutschland, gelten lassen...

Dann verstehe ich nur nicht, was Sie dann da in Dresden eigentlich auf Ihren Spaziergängen (dass ich nicht lache!) so treiben...

@Tim1976 um 15:31

Lutz Bachmann sagt Ihnen aber schon etwas, ja? Ich helfe ansonsten gern mit Stichworten: Initiator und Organisator von Pegida, Redner bei Pegida – oh, und und verurteilt wegen Volksverhetzung.

@ Mischpoke West

Hätte sich Merkel an ihren Amtseid gehalten, gäbe es PEGIDA und Co. überhaupt nicht.

Meines Erachtens hat sie sich daran immer gehalten. Pegida gibt es durch rechte Anstachelung und latente Fremdenfeindlichkeit.

@14:48 von Mannemer Bub

"Wir müssen mit diesen Pegida-Leuten reden und wir müssen sie wieder in den Grundkonsens unserer Demokratie hinein holen. Das ist für uns und unser Land sehr wichtig."

Das sehe ich auch so. Die Situation muss irgendwie befriedet werden.

Das Problem ist, dass ein vernünftiger Dialog mit diesen Leuten extrem schwierig ist. Normalerweise würde man davon ausgehen, dass es die Basis für einen ordentlichen Diskurs wäre alle Fakten auf den Tisch zu bringen.
Bei Pegida wird dann allerdings oft "Lügenpresse" gerufen. Die Quellen der Pegidisten hingegen lassen die Bildzeitung meist wie ein Musterbeispiel journalistischer Qualität wirken.

Es ist schwierig diese Leute zu erreichen. Man kann nicht auf Forderungen eingehen, die nicht auf der Realität basieren.

Wenn sowohl Ursache als auch die Ergebnisse politischer Maßnahmen von Pegidaseite verzerrt dargestellt werden gibt es keine Basis für einen Diskurs.
Die Situation bleibt also schwierig.

Dialog mit PegiDa? Ja

Aber am Grundkonsens der Offenheit und Toleranz kann es keine Abstriche geben.

Kleiner Unterschied

@ Barbarossa:
Die Aufmärsche 1989 in Leipzig haben eigenartiger Weise der Stadt nicht geschadet.

Die waren ja auch für Demokratie und Freiheit und nicht dagegen.

Na und?

Entweder, man findet sich mit der Existenz von rechtsgerichteten Gruppen ab und nimmt in Kauf, dass diese von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, oder man verbietet sie endlich.
Aber dieses ständige Rumnölen hilft nicht weiter.

@15:21 von Barbarossa 2

"1989 in Leipzig haben eigenartiger Weise der Stadt nicht geschadet. Und auch damals war es die einzige Möglichkeit, seinen Protest zum Ausdruck zu bringen. Die westliche Welt hat die Demonstranten sogar als Helden gefeiert."

Niemand kritisiert, dass die Leute ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen. Kritisiert wird der Inhalt. Auch das gehört zu Meinungsfreiheit und Demokratie.

Wording

@ Mischpoke West:
Hätte sich Merkel an ihren Amtseid gehalten ...

Faszinierend dieses Wording.

Führungsfiguren

@ BesorgterBurgerKing:
Lutz Bachmann sagt Ihnen aber schon etwas, ja? Ich helfe ansonsten gern mit Stichworten: Initiator und Organisator von Pegida, Redner bei Pegida – oh, und verurteilt wegen Volksverhetzung.

... und Betrug.

@ Tammy Speed Mind um 16:30 Uhr

"Niemand von der Pegida oder der AfD will die NS-Zeit zurück. Nur eher eben im Gegenteil, Schutz
vor Kriminalität jegl. Sorte &
weiteren Attentaten. Und vor allem endlich geschlossene Grenzen => weniger Import von Drogen/Waffen/weniger Menschenhandel/Prostitution weniger Wohnungseinbrüche durch krim. Reisende Banden; & zurück zur DM_ keine doppelten Verbraucherpreise mehr"

Ok, ok... und wo war da jetzt nochmal der Bezug zum Islam?

War Ihr Name nicht "...sowieso gegen die Islamisierung des Abendlandes"? (Ist das eigentlich aus "Das Leben des Brain" :) ? )

Steht im Koran, man solle weg von der DM, Wohnungseinbrüche verüben, sich prostituieren...?? Ich versteh´s noch nicht so ganz. Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge.

16:36, Mischpoke West

>>@ fathaland slim
>>> Die PEGIDA-Aufmärsche begannen im Herbst 2014. <<<
.
Stimmt. So richtig in Fahrt kam die Sache aber erst ab 2015, z.B. mit prominenten Gastrednern usw. (Pröstl, Pirincci). Ohne Merkels Bauchentscheidung hätte sich der Verein wahrscheinlich schon längst in Luft aufgelöst.
Auch Wikipedia schreibt "Insgesamt radikalisiere sich die Bewegung 2015"<<

Ja, und zwar Anfang 2015, wie aus demselben Wikipediaartikel hervorgeht. Im Januar traten Gründungsmitglieder des Vereins aus Protest gegen dessen immer rechtslastigere Ausrichtung aus.

Die höchste Teinehmerzahl erzielte die Bewegung am 12.1.2015 mit polizeilich geschätzten 25.000 Teilnehmern. Das wurde auch nach September 2015 bei weitem nicht mehr erreicht.

Merkels angeblicher Bauchentscheidung (lesen Sie zu dem Thema doch bitte mal den vom gestrigen "Faktenfinder" verlinkten "Zeit"-Artikel) den Aufstieg von Pegida zuzuschreiben lässt sich im Lichte der nackten Tatsachen nicht halten.

"Aufmärsche"

Frage am Rande: Wird bei den von der Tagesschau zitierten Aufmärschen eigentlich tatsächlich marschiert? Nennen die Pegida-Leute selbst die so? Falls beides nicht der Fall ist: Warum heißen die dann bei der Tagesschau so?

@ Sachse56 um 16:53 Uhr

"Ich kann nur sagen: Kommen Sie nach Dresden.
Die Einen, die, welche die Meinung dieser Teilnehmer haben, gehen hin (und das sind seit längeren nicht mehr und nicht weniger geworden), die Anderen gehen nicht hin - und das ist gut so."

Und das ist genau die Einstellung, weswegen man Ihnen vorwirft, mit Ihnen nicht gescheit reden zu können.

Man kann also mit Ihnen sehr wohl sprechen, nur sollte man dazu dann auch bitte zuhause bleiben, sofern man nicht Ihrer Meinung ist... verstehe ich das jetzt richtig?

17:04, Sisyphos3

>>16:12 von fathaland slim
warum ?
sollte nicht das Glück und der Erfolg des eigenen Volkes im Mittelpunkt staatlichen Verhaltens liegen?<<

Hier herrscht die Meinung vor, Glück und Erfolg des "eigenen Volkes" lasse sich nur durch Abgrenzung und gegen die Interessen anderer "Völker" erzielen.

Das Gegenteil ist aber richtig.

Johlende Rechte

@ Werte-Wärter:
... und die Redaktion der TS bildet da (leider) keine Ausnahme. Die einen zeigen Gesicht, die anderen marschieren auf. Die eine Partei "jubelt" bei den Ergebnissen einer Wahl, die andere Partei "johlt". Welche jubelt und welche johlt muss man nicht beschreiben.

Nein, denn genau so ist es eben in der Realität auch.

Theater, Theater...

Museen und Theater sollen jetzt also anstelle der Politik unsere Probleme lösen? Kompetent und alternativlos? Man denkt lieber über das Image nach, anstatt sich den Problemen zu widmen, die diese Leute auf die Straße treiben. Das ist bezeichnend.

Politikinszenierung statt Politik, so retten wir bestimmt unsere Demokratie. Theater, Theater...

Warum gibt es Pegida?

Pegida gibt es, weil ein Teil der Bevölkerung und die Mehrheit der Politiker die Existenz einer Problematik bestreiten, die einem anderen Teil der Bevölkerung Sorge bereitet. Schon das Ansprechen der Problematik gilt vielen Menschen als politisch nicht korrekt. Die Behauptung, dass die Anhänger von Pegida außerhalb der Demokratie stehen, betrachte ich als unverschämte Lüge. Die Demokratie lässt es ja gerade zu, eine eigene Meinung zu bilden und äußern.

Was soll dieser Beitrag?

Dresden ein Imageschaden, lachhaft. Im Gegenteil, die Dresdner kann man über ihre Standhaftigkeit beneiden.
Weiter so, lasst euch nicht unterkriegen.
Buchen Sie einmal ein Hotelzimmer, Sie werden überrascht sein, wenn Sie Glück haben bekommen Sie eins.

In meinen Augen nicht!

Zitat: "Die jahrelangen Aufmärsche des rechten "Pegida"-Bündnisses haben dem Image Dresdens in den Augen Vieler geschadet."

In meinen Augen nicht!

Die Pegidaorganisatoren und -demonstranten sind für mich Helden der Freiheit, Demokratie und europäischen Vielfalt!

14:48 von Mannemer Bub

Wir müssen mit diesen Pegida-Leuten reden und wir müssen sie wieder in den Grundkonsens unserer Demokratie hinein holen. Das ist für uns und unser Land sehr wichtig.
///
*
*
Warten wir doch ab.
*
Wann wir mit denen über eine europäische Lösung, wenn es sie überhaupt, gibt reden können.
*
Wer seit 2015 darauf wartet, der darf ja in unserem Land nicht ungeduldig sein.

15:31 von Tim1976

geschadet?

Wie kann gelebte Meinungsfreiheit jemandem oder einer Stadt schaden?
Gibt es von Seiten Pegidas krimminelle Handlungen? Fliegen Steine? Werden Autos angezündet? Wird die Polizei angegriffen?
///
*
*
Dann sind das ja überhaupt keine gewohnten demokratischen Demonstrationen?

@ KowaIski

>>> Faszinierend dieses Wording. <<<
.
Faszinierend diese Rhetorik und Eloquenz.

Die Sprache machts

Warum werden Demonstration bei PEGIDA als Aufmarsch bezeichnet, ist das gewollte der Hetzer?

17:24 von WiPoEthik

Kritisiert wird der Inhalt
.
versteh ich nicht
hört Demokratie und Meinungsfreiheit dort auf,
wo derjenige ne andere Meinung vertritt ?
dachte da beginnt sie erst

@ fathaland slim

>>> Die höchste Teinehmerzahl erzielte die Bewegung am 12.1.2015 ... <<<
.
Was hat das damit zu tun? Ich ging auf die Radikalisierung ein, nicht die Masse an Demonstranten. Und ich würde mit Ihnen wetten, wenn wir jemals wieder einen Kanzler haben der sich in erster Linie um Deutschland und seine Belange kümmert, wäre Pegida Geschichte.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare auf meta.tagesschau.de kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@16:53 von Sachse56: die Anderen gehen nicht hin

Das Problem ist, dass es sich nicht jeder aussuchen kann.

Ich hatte den Fall eines Kollegen von mir schon mal geschildert.
Er ist Deutscher aber man sieht ihm seinen Migrationshintergrund an. Er war eine ganze Zeit für Kunden in Ostdeutschland zuständig. Vor ca. 1 Jahr musste er nach Dresden, um in der Nähe dienstags früh einen Kunden zu besuchen. Also reiste er am Montagabend mit der Bahn an.
Sein Hotel lag im PEGIDA-Einzugsbereich. Auf dem Weg dorthin stoppte ihn die Polizei. Er erklärte wo er hin will. Die Polisten rieten ihm sehr eindringlich davon ab zu seinem Hotel zu laufen, solange PEGIDA in der Nähe wäre. Man könne ihn auch nicht begleiten, soviel Personal hätte man nicht vor Ort.
Er musste sich dann ein anderes Hotel suchen.
Da es noch weitere Vorfälle im Osten gab, bei denen Nicht-Biodeutsche in (ich will es mal so nennen) bedrängliche Situationen kamen, hat die Geschäftsleitung inzwischen angeordnet, dass nur noch Biodeutsche im Osten tätig sind.

18:40, Mischpoke West

>>@ fathaland slim
>>> Die höchste Teinehmerzahl erzielte die Bewegung am 12.1.2015 ... <<<
.
Was hat das damit zu tun? Ich ging auf die Radikalisierung ein, nicht die Masse an Demonstranten. Und ich würde mit Ihnen wetten, wenn wir jemals wieder einen Kanzler haben der sich in erster Linie um Deutschland und seine Belange kümmert, wäre Pegida Geschichte.<<

Sie redeten davon, daß Merkel mit ihrer angeblichen Bauchentscheidung PEGIDA stark gemacht hätte.

Um das noch noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Meine Zahlen beweisen, daß dieser Zusammenhang nicht gegeben ist.

Und einen Kanzler, der sich nach dem Verständnis der Pegidisten um Deutschland und seine Belange kümmert, den will ich gewiss nicht.

Die Meinungen darüber, was im Interesse Deutschland und seiner Belange ist, gehen nämlich weit auseinander.

@ 17:31 von use your brain __ Religionen & Staat

Wieso Bezug zum Islam ?

Es gibt sehr viele Mitglieder bei "Pegida", denen Religion vollkommen schnuppe ist, nennt sich Atheismus. Daher ist sodann der Islam oder Religionen in Deutschland allgemein, nicht von Bedeutung. Jedoch wenn einer "Allah/Gott ist groß " ruft & dann mordet, kann man schon auf den Zusammenhang dieser entsprechenden Religion der der Täter angehört & gegebenfalls auf ernste soziologische Probleme bei diesen Personen, gegenüber einfach allen Menschen (Opfer wahllos)kommen. Zumindest vermuten, ein winzig klein skeptisch sein, darf man das noch?

Pegida demaskieren

@ Franky_P:
Frage am Rande: Wird bei den von der Tagesschau zitierten Aufmärschen eigentlich tatsächlich marschiert? Nennen die Pegida-Leute selbst die so? Falls beides nicht der Fall ist: Warum heißen die dann bei der Tagesschau so?

Es ist das Recht der Presse, die Populisten durch Überspitzung zu demaskieren.

18:34, sprutz

>>Die Sprache machts
Warum werden Demonstration bei PEGIDA als Aufmarsch bezeichnet, ist das gewollte der Hetzer?<<

Ich finde es faszinierend, was für Probleme hier viele mit dem Begriff "Aufmarsch" haben.

Wie ist er denn Ihrer Ansicht nach definiert?

Es handelt sich übrigens nicht um einen Nazibegriff, obwohl es zu dieser Zeit natürlich von Aufmärschen nur so wimmelte.

@ Mischpoke West

@ KowaIski: Faszinierend diese Rhetorik und Eloquenz.

Ich bin Migrant und trotzdem gebildet.

Re 16:57 von GeMe

"Allerdings habe sie sich vor facebook und twitter nicht auf die Straße getraut. Erst seit es gelingt diese Menschen mit Hilfe der sozialen Medien zu versammeln, trauen sie sich gemeinschaftlich auf die Straße."
Irrtum. Ich habe weder twitter noch facebook und fahre 700 km weit da hin mindestens ein mal im Jahr.

"Räume des Dialogs schaffen"

Zitat: "Räume des Dialogs schaffen"

Das ist gut!

Das kann ich als AfD-Wähler und Pegida-Sympathisant (leider habe ich es nur einmal zu einer Original-Pegida-Demo in Dresden geschafft!) nur unterstützen!

Vorausgesetzt dieser Dialog ist ein echter Dialog, der auf einem ehrlichen und echten Erkenntnisgewinn beider Seite beruht und man auf einer - auch, wenn es schwer fällt - rein sachlich-argumentativer Ebene sich austauscht.

Welche SACHargumente also haben all die "Künstler" zu der durch Pegida vorgetragenen Kritik am Islam, an der Flüchtlingspolitik, der Euro-"Rettung", der Flüchtlingekriminalität, der pseudo-demokratischen Getuer der Altparteien, an der unwahren Berichterstatttung der Medien etc. u.v.m. beigetragen?`

Gibt es da etwas Substantielles, das über all die üblichen leeren Worthülsen und Phrasen à la "Vielfalt"; "Toleranz", "Weltoffenheit", "bunt" etc. hinausgeht?

@Am 20. Juni 2018 um 17:20 von Mannemer Bub

Zitat: "@ Barbarossa:
Die Aufmärsche 1989 in Leipzig haben eigenartiger Weise der Stadt nicht geschadet.

Die waren ja auch für Demokratie und Freiheit und nicht dagegen."

Verstehe ich nicht.

Inwiefern soll Pegida denn gegen Demokratie und Freiheit gerichtet sein?

Können Sie das einmal in echten Argumenten sachlich darlegen?

20:43 von fathaland slim

"Meine Zahlen beweisen, daß dieser Zusammenhang nicht gegeben ist."

Mit Zahlen kann man Stimmungen und Tenzendzen schwer fassen und erst recht Zusammenhänge schwer herstellen.

Ich denke, dass alle Seiten zumindest bedacht werden müssen, ums mal integrativ zu formulieren.

Jedemfalls haben wir jetzt ein Problem im Bundestag und das ist ganz real.

Das hilft kein kiffen, kein leugnen und ausblenden.
Im Gegenteil das empfinde ich als gefährlich.

Darstellung: