Kommentare

Vertrauenschutz

war wohl nix

Die Plakette für unsummen an

Die Plakette für unsummen an Geld war eine Überregulierung der Stadt, welche es nie hätte geben sollen. Weitere Regulierungen sind genau die falsche Lösung bzw. überhaupt keine Lösung sondern nur mehr Probleme. Mehr Macht für Stadt und Staat ist nie gut und das ist was jede weitere Regulierung symbolisiert.

Rational betrachtet ist eine Taxilizenz....

eine Lizenz zum Zocken, ein "Gebietsschutz", eine Lizenz mit ungewisser Laufzeit. New York könnte kulant sein und diese Lizenz zurückkaufen. Taxifahrten bei uns sind nicht preiswert, 30 Jahre für 180000$ entsprechen 500$ im Monat, und das ist wirtschaftlich zu stemmen?

Es ist traurig zu lesen, das Menschen alles auf eine Karte setzen müssen und dann dieser Lebensplan durch strukturelle bzw. technologische Entwicklungen erschüttert wird.
Auch UBER und Co werden so nicht von Dauer funktionieren - allenfalls mittelfristig werden sie den Markt beherrschen. Als Ablösung stehen autonom fahrende "Taxis" bereits in den Startlöchern.

Taxi in München

Ich bin 20 Jahre in München als Taxifahrer unterwegs gewesen, davon 3 Jahre als selbstfahrender Unternehmer. Jetzt im Ruhestand war ich ein Jahr für ein Start Up
im Mietwagen Bereich tätig.
Dieses wirbt mit ökologischen Antriebsenergien und Beförderungsstrategien. Ein guter Ansatz, durchaus. Bei kritischen Hinsehen entsteht bei mir durchaus der begründete Verdacht das hier mit Hilfe finanzstarker Investoren die Dienstleistung nicht Kosten deckend erbracht wird. Damit kann ein Taxiunternehmer nicht konkurieren.
Ursache der Einkommenmisere sind meiner Meinung nach die Stadt München und mit ihr die Münchner Verkehrs Gesellschaft (MVG) und der Taxi-Vorstand.
Der MVG und die Stadt München haben kein Interesse daran das die Taxis günstig sind. Ich habe in meiner Taxlerzeit immer wieder erlebt das nach Anhebung der Fahrpreise des öffentlichen Nahverkehrs das Taxis wieder mehr gefragt war, da eine Fahrt, vor allem mit mehr Personen häufig billiger war als 3 oder 4 ÖNP-Tickets.

Raubtierkapitalismus

So kann es gehen wenn rücksichtslose Raubtierkapitalisten am Drücker sind.

nicht nur New-York

Quebec-Canada, Athen-Griechenland, auch da haben die Städte millionen Gewinne gemacht da Sie die Lizenzen auf ein Minimum gehalten haben und somit Künstlich eine Spekulierung in gang getrieben haben. Die Lizenzen wurden dan aus Mangelware sehr hoch Wiederverkauft aber es sind nicht immer die Regierungen Verantwortlich.
Nur Ihre Verantwortung lag daran dan die Lizenzen nicht im überwehrt weitervrkauft werden dürfen. Der eigentliche Ursacher waren auch die Taxifahrer, da Ihnen ein MONOPOL garantiert war.
Wo die Regierungen sich in Wirtschaft einmischen fällt es meistens danach als Spekulation, Korruption und Missbrauch aus und hier wurde es von beiden Seiten getan.
Freie Wirtschaft für alle also Hände weg vom ewigen Monopol und Regelungen durch Städte und Länder!

Vertragen keine moderne Konkurrenz, genauso wie in DE

Da wird gleich herumargumentiert mit: schlechte Arbeitsbedingungen , Ausbeutung etc. . . & New Yorker Taxibetriebe sind alle total sozial , ja ?

Überall wird für karges Geld gearbeitet , mittlerweile wirklich in jeder Branche, auch hier in DE. Seit der Einführung des Euro mit doppelten Verbraucherpreisen (von der Küchenrolle bis zum Kleinwagen z. B. ) für alles & dem gegenüber unverändert gebliebenen Löhnen, Lohnnebenkosten/H4 (noch weniger als früher), Renten & die von der Regierung erst ermöglichte Leiharbeit & Minijobs, kam der Wechsel der Wirtschaft durchaus sehr zu Gute.

"Uber" lebt mit der Zeit der Moderne, & ist vor allem eben preiswerter __ deshalb wollen die Kunden keine einfachen Taxis mehr anfordern

Sauerei

Das Verhalten der Stadt New York beschreibe ich als "Trickbetrug". Ich verstehe gut, dass die Taxifahrer sich da ueber den Tisch gezogen fuehlen.

Gruss aus Brasilien

Skrupellos

Gerechter und sozialverträglicher wäre es gewesen, wenn man den Gelben, bis auf 200 Dollar den ehemaligen Lizenzpreis zurück gezahlt hätte, bevor man ein neues System startet. Hier scheint aber Korruption und Korrumpierbarkeit am Werk gewesen zu sein.

Wie weit ?

...muß man einen Menschen drangsalieren bis er keinen Ausweg mehr sieht und sich das Leben nimmt?
Das ist das Amerika was mir hier immer als leuchtendes Vorbild suggeriert wird?
Egal ob der Präsident Obahma Clinton Trump oder Meier heißt-dieses Land hat nichts woran es sich zu glauben lohnt

Verzweiflung unter New Yorks Taxifahrern....

Das bedeutet die Prekarisierung im Taxigewerbe durch Uber und Co.Den New Yorker Taxifahrern kann nur eine Regulierung helfen,die aber dort nicht in Aussicht ist.
In einigen Ländern und Städten ist Uber ja verboten worden.
Im übrigen gibt es da ja auch versicherungsrechtliche Fragen:Die Uber-Fahrer sind Scheinselbsständige,haben für ihre Fahrzeuge nur eine Haftpflichtversicherung,obwohl sie faktisch gewerbliche Personenbeförderung betreiben.

6 Selbstmorde /Monat speziell bei Taxifafrern ?

. . . da würde ich mir einen anderen Job suchen, bevor ich so mies drauf bin.
Die Taxibranche war nie ein leichtes Geschäft
Und auf die Arbeitsverträge sind sie ja freiwillig eingegangen . . . ..auch auf die Nebenvereinbarungen (Lizenzen)

Die Leute vergessen zu denken vor ihrem Handeln, z. B. kein Geld ==> kann mir kein Haus , kein Auto , kein Kinder (verantwortungslos Kinder in Armut)
zeugen leisten. Im Straßenverkehr gibt`s die Bezeichnung "Vorausschauendes Fahren" dafür. Man kann sich doch nicht zuerst mit Lasten & Schulden überhäufen und dann später erst bemerken, "Uups das Geld dafür habe ich ja gar nicht "

Monopol Taxi

In allen Ländern waren die Taxi-Lizenzen ein Monopol - vergleichbar mit den Preis-Absprachen der Zünfte im Mittelalter. Als in Stuttgart die S-Bahn bis zum Flughafen fuhr, hat es ähnliche Aufstände gegeben, denn jetzt gab es Konkurrenz und den schlecht gelaunten Taxifahrer brauchte man nicht mehr zu ertragen. UBER ist Konkurrenz - ja. Aber leider werden Äpfel mit Birnen verglichen. Wenn Private Leute mitnehmen und Geld dafür bekommen, dann ist das nahezu gewerblich. Versichern sie sich gewerblich? Müssen ihre Fahrzeuge jährlich zum TÜV? Müssen die Fahrer regelmäßig zum Gesundheitstest? Nein, das höhere Risiko zahlt dann die Allgemeinheit mit ihren Versicherungen - also Du und Ich. Und nachts fährt von denen sowieso niemand. Ganz abgesehen davon wird niemand Privates auch nur 1 Cent beim FA melden, oder? Und da liegt die Ungerechtigkeit.

Uber

- lebt von Scheinselbstständigen.
- Uber Fahrer begehen eigentlich permanenten Rechtsbruch in den meisten Ländern, da die betriebliche Personenbeförderung nunmal reguliert ist (Personenbeförderungsschein etc.).
...
Die Liste könnte man fast beliebig fortsetzen. Ich denke weder das Uber in der Zeit der Moderne lebt, im Gegenteil - sie nutzen nur einige Gesetzeslücken aus.
Ich halte das Verbot von Uber für richtig.

Gilt natürlich auch für AirBnB und Co.

Wenn für alle die gleichen Regeln gelten würden, wäre es auch ein fairer Wettbewerb. So ist es eine Untergrabung von Regelungen bis zum Eingreifen des Staates. Nur manche Staaten/Städte sind halt träge und so kann Uber ungehindert Existenzen ruinieren.

Der kapitalismus dreht hohl

Marktversagen!der Freie Markt funktioniert nicht. Es muss reguliert werden sonnst dreht der Markt hohl !

Zb Uber zahlt keine Steuern. Der Uber fahrer zahlt keine Steuern , hat keine Taxiausbildung , keine Insassenschutzversicherung. Das Auto ist bedingt verkehrssicher usw. Dann noch Subventionen dieser Uber Platform von den Aktienspekulanten.
Uber müsste das alles mit Einpreisen , dann wäre es genau so Teuer wie normales Taxi.

Mal schauen wann es Uber auch für Piloten gibt , oder Ärzte, Manager ,Lehrer ,...jede kann ja Taxifahrer ohne Ausbildung schon sein.

Schaffen wir alle Schulen ind Ausbildungen ab und vertrauen auf die Uber app. Wird schon gut gehen..

Könnte das nicht ein juristisches Nachspiel haben...?

Mir ist nicht ganz klar, wie die Stadt den Taxilizenzpreis gegenüber den 200$ für Uber begründet. Oder anders gefragt, wie begründet New York die künstliche Verknappung der Taxilizenzen mit den zusätzlichen Freigeben der Gewerbescheine für Uber?
Mir fällt als Gegenbeispiel ein beliebter deutscher Wochenmarkt ein, bei dem die Händler ihre Plätze schwarz weiterverkaufen. Bekommt die Marktleitung das mit, ist das Geld im Zweifel futsch. Spekulation also.
Hier ist es aber eine Behörde die den Preis begründen muss. Wäre das kein Grund zu klagen!?

Die, die nach Regulierung

Die, die nach Regulierung rufen haben wohl nicht richtig den freien Wettbewerb verstanden, so ist das nun mal im Kapitalismus. Alles andere ist dann wohl ehr mehr Sozialismus.

@ 14:09 von Viper139

101 % Zustimmung!

Traurig...

... sowas zu lesen. Mir tun die Taxifahrer schon sehr leid, denn sie haben schließlich viel Geld aufgewendet um sich eine gute Einnahmequelle zu erschließen. Da müsste man schon mal an Schadensersatz durch die Stadt denken, die am Verkauf der Lizenzen prächtig verdient hat.

Dennoch ist ein Gewerbe immer mit Risiken verbunden und Vorsicht hat noch nie geschadet. Im Speziellen denke ich hier, dass wenn man 1989 einen Betrag von 180.000 $ aufgenommen hat diesen eigentlich auch hätte längst zurückgezahlt haben können. Aber die "Schulden-Kultur" ist in den USA eben eine andere als bei uns, was sich auch bei den dortigen Immobilienfinanzierungen zeigt.

Vielen Dank

schön formuliert. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können

Der Taxiwucherwahn gehört abgeschafft!

Weltweit – per Gesetz und Verordnung!!! Und alle Verbraucher sind aufs dringendste dazu aufgerufen, bereits vor den einschlägigen Regelungen auf jegliche Inanspruchnahme von Taxis ausnahmslos zu verzichten.......

da muß man...

doch von der Stadt New York einiges einklagen können...ein Paradies für Anwälte...das Ganze ist schließlich Betrug...an dererseits...wer den Behörden glaubt kann ja nicht ganz dicht sein...

Da sollte Trump eingreifen. Verbieten wie in Deutschland

Er moechte doch das es den Menschen und kleineren Firmen besser geht.

Das sind doch diejenigen welche am meisten Steuern zahlen.

Zahlt Uber ueberhaupt etwas hmmm

Willkommen in der Wirklichkeit!

Der in den USA allseits gepriesene freie Markt frisst seine eigenen Kinder. Willkommen in der Wirklichkeit!

Taxi in New York

Ein amerikanischer Freund hat uns dringend davon abgeraten, ein gelbes Taxi zu benutzen. Unbedarfte Touristen werden „abgezogen“. Das kann bei Uber nicht passieren, weil man per Kreditkarte kontrolliert bezahlt. Wenn das die „offiziellen“ Taxis ebenfalls anbieten und ich ggf den Fahrer über ein Portal bewerten könnte, würde ich gerne ein normalesTaxi nehmen

Gott Mammon

Solange sich im Wirtschafts- und sonstigen Leben letztlich alles ums Geld dreht und es daher nicht selten eine Frage des Überlebens ist, ob man genug davon hat (oder verdienen kann), wird alles andere zur Nebensache.

Einschließlich der Menschlichkeit und universeller Grundrechte wie z.B. dem Recht auf Bildung und dem freien Zugang zu Information, sprich: dem Recht auf gleichberechtigte politische Mitgestaltung und Teilhabe. Und einschließlich des ökologischen Umfelds (Artenvielfalt, sauberes Wasser und aller anderen wichtigen Dinge, deren Verschwinden oft erst bemerkt wird, wenn es fast oder tatsächlich zu spät ist), sowieso.

Solange es nicht zuletzt eine Geldfrage ist, was an Investitionen in Menschen "geht", sind finanziell "Bessergestellte" automatisch im Vorteil, und es gilt de facto das Recht des Stärkeren (dass die Stärkeren sehr oft zugleich die Rücksichtslosesten sind, erscheint durchaus plausibel).

Denn um sein "Recht" durchsetzen zu können, braucht man ... (allerdings)

Deregulierung bedeutet wohl,

Deregulierung bedeutet wohl, dass es keine Regeln mehr gibt, d.h. das Recht des Stärkeren. Im Mittelalter brachte die Erfindung des Bogens den Bauern auf Augenhöhe eines Ritters, leider mit Pfeil in der Brust.

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