Ihre Meinung zu: Präsidenten- und Parlamentswahl: Fast jeder zweite Auslandstürke hat gewählt

20. Juni 2018 - 10:49 Uhr

Am Sonntag stimmt die Türkei über ihren Präsidenten und das Parlament ab. In Deutschland haben die wahlberechtigten Auslandstürken bereits gewählt: Fast jeder Zweite gab seine Stimme ab.

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Kommentare

Fast jeder zweite Auslandstürke hat gewählt

lobenswert
so lange man es noch kann

Das wären 50% Wahlbeteiligung - Vergleichbar mit Bundestagswahle

Die Türken müssen eine sehr starke Bindung zu ihrem Heimatland haben, wenn sie die Erschwernis des Wählens, mit Anreise zu einer Botschaft, auf sich nehmen.
Nicht umsonst sprachen unsere Nationalspieler, Özil und Gündogan beide in der dritten Generation in Deutschland verwurzelt von "Unserem Präsidenten Erdogan".

Wahl in der Türkei

An eine echte, richtige, faire Wahl in der Türkei kann ich einfach nicht glauben.

Bitte endlich

den Doppelpass abschaffen, egal wie die Wahl ausgeht. Das ist doch lächerlich....

"Fast jeder Zweite gab seine

"Fast jeder Zweite gab seine Stimme ab."

Vermutlich durften die Frauen nicht wählen ;-)

Das zeigt die Heimatverbundenheit der Türken

Und das zeigt, daß die Parallelgesellschaften, die man öffentlich ja nicht wahrhaben will, doch nicht zu übersehen sind.

Was eine Beteiligung von 50% aussagt

Wenn man weiß, dass die Beteiligung in der Türkei bei den letzten Wahlen bei ca. 85% lag, ist eine Beteiligung von ca. 50% nicht hoch. Türken, die wegen Unterdrückung ihrer Meinung und Haltung nach Deutschland geflohen sind, werden sich hüten, zur Wahl in die türkischen Botschaften zu gehen.

@paule2: Wenn man Verwandtschaft in der Türkei hat, ist man selbstverständlich an den Wahlen interessiert. Das hat mit "Parallelgesellschaft" nichts zu tun.

RE: um 12:20 von S1

"Vermutlich durften die Frauen nicht wählen"

Sollte das jetzt etwa witzig sein.
In welcher Scheinwelt leben Sie?

Genau..."vermutlich" .. immer diese Vermutungen der hier sich äussernden Experten.

um 12:03 von Sbglatze

"An eine echte, richtige, faire Wahl in der Türkei kann ich einfach nicht glauben."

Das hat auch mit Glaube nichts zu tun.
Die Tatsache aber, dass die Wahlen sehr geordnet und streng kontrolliert ablaufen, würde wahrscheinlich Ihre Einstellung zu der Sache erschüttern.

Dann wohl lieber weiter glauben.

RE: um 12:13 von Altaria

Mir entzieht sich, was Sie (und oft auch andere) damit eigentlich ausdrücken wollen.

Das Wahlrecht wird nicht wahrgenommen, wegen dem Doppelpass, sondern weil! es
das Recht eines Bürgers ist.

@altaria

Was hat der Doppelpass mit Wahlen zu tun? Diese Leute besitzen die türk Staatsbürgerschaft und zumeist NICHT die deutsche. Die SOLLEN wählen gehen - jedenfalls so lange das noch geht und es eine faire Auszählung gibt (letzteres zweifle ich bereits an!).
Aber Hauptsache mal gehetzt, gell?

RE: um 12:02 von Theodortugendreich

"Die Türken müssen eine sehr starke Bindung zu ihrem Heimatland haben....."

Ich füge hinzu:
Die Türken müssen AUCH eine sehr starke Bindung zu ihrem Heimatland haben...
Das wäre die Wahrheit.

Und auch später in 4. , 5. ,6. etc. Generation.
Und das ist gut so.

Warum sollte man die Bindung aufgeben ?

RE: um 12:26 von paule2

keine Parallelgesellschaft.

Eine zusätzlicher Lebensbereich !

Jawohl

Die Demokratiefreunde die meinen jedem und allem die Demokratie aufzwingen zu dürfen, sind irgendwie gekränkt, weil die Türken hierzulande wählen gehen. Verstehe einer die Welt.

re paule2

"Das zeigt die Heimatverbundenheit der Türken"

Deutsche im Ausland dürften sich nicht weniger heimatverbunden fühlen und für den Bundestag abstimmen.

Wahlbeteiligung ist nicht das Problem

Ich habe auch türkische Wurzeln aber wollte nicht die türkische Staatsangehörigkeit behalten, weil ich mich nicht zu Türkei zugehörig finde.
Mehr eine Abneinung wg. Inkompatibilität.

Man könnte trotzdem als Wahlberechtigter seine Wahl pro europäisch abgeben, damit man die Türkei in die europäische Richtung lenkt.

Das Problem ist, daß Erdogan aus Deutschland prozentual sogar mehr Stimmen bekommt als in seinem Heimatland.
Es kann keinen besseren Beweis dafür geben, daß die Integration schon seit Jahrzehnten und sogar nach mehreren Generationen nicht funktioniert.

Erst recht nicht, wenn man die Aufnahme beschleunigt und der Anteil der Ausländer in Deutschland steigert.
Statt 1 Ausländer in einer Klasse mit 30 Deutschen auf
20 Ausländer mit nur 10 Deutschen.

Daß die Integration mit mehr Ausländern besser funktionieren kann, ist eine totale Verdrehung der Tatsachen und Irreführung. Es ist eindeutig durchschaubar, daß man die Identität verliert statt Ausländer zu integrieren.

13:30 von Exillant

Warum sollte man die Bindung aufgeben ?
.
weil damit der Weg zu einer Integration versperrt ist
und nach 5 ...6 Generation erwarte ich ne Assimilation

re: um 13:12 von Robert L.

meinen Sie wirklich, dass die Geflohenen, an der Zahl höchstens ein paar Dutzend, die Differenz von 35% ausmachen ?

Vielmehr liegt es daran, dass die Wahllokale
überschaubar wenige waren und die Grossräume abgedeckt haben. Aus dem ländlichen werden eben kaum Leute hunderte Kilometer zum Wahllokal fahren (wollen).

Nach Ihrer Logik müssten wir um unseren Wahllokal bei Bundestagswahl erst recht mindestens 10 % politisch Verfolgte haben,
da die Wahlbeteilung deutlich geringer als der Bundesschnitt war. Dabei ist das Wahllokal nur wenige hundert Meter weit.

Handeln wie Erdogan? Wer macht hier mit?

Wenn die Auslandstürken das Wahlrecht haben, sollen sie auch wählen dürfen.
Es ist nur unfair, dass die hier lebenden Türken nicht das ertragen müssen, was sie für ihre Inlandtürken zusammenwählen und sich so aus ihrer Komfortzone heraus nicht bewegen brauchen.

Viel schlimmer ist es doch, dass Erdogan Syrer eingebürgert hat, mit dem Ziel, ihnen das Wahlrecht zu geben. Sie stimmen dieses Mal ebenfalls ab...man darf raten, für wen sie stimmen werden, damit es ihnen auch gut gehen mag in der Zukunft.
Das ist doch das eigentlich tragische.
Damit wird Erdogan seine Großzügigkeit gegenüber der EU aushängen und ebenfalls dafür werben, dass es Wahlmöglichkeiten der Flüchtlinge z.B. auch in Deutschland geben sollte....damit er seinem Ziel der Mitbestimmung in EU-Ländern stillschweigend näher kommen mag.

Die Grünen und Linken steigen bei diesem Thema bereits ein und verkennen die Gefahren, es sei denn, sie erstreiten sich so neue Wählerschaften in einer Durststrecke des linken Lagers.

13:12 von Robert L.

Türken, die wegen Unterdrückung ihrer Meinung und Haltung nach Deutschland geflohen sind,
.
wieviele sollen denn das sein ?

12:03 von Sbglatze

An eine echte, richtige, faire Wahl in der Türkei kann ich einfach nicht glauben.
.
was ist schon fair !
wenn sich hier Forenteilnehmer damit brüsten,
dass bei ihnen in Berlin ein AfD Plakat keine 6 Stunden hängt ….

Noch ist die Türkei nicht verloren ! Eine Kandidatin fehlt

Solange Opposition überhaupt noch existiert

Leider nur mit zwei Kandidaten , die tats. demokratisch sind: der frühere Physiklehrer, der offensichtlich nichts gegen Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit zur Wiederherstellung als Ziel hat__M. Ince.
Und den Kurdenvertreter, der durch die rassistische Regierung des derzeitigen Kandidaten Erdogan von seiner Haft aus mit den Wählern korrespondieren muss__ S. Demirtas.

Hier sollte sich auch endlich mal wieder
Erdogans Vorgängerin die schon damals auffällig seltsam verdrängt wurde,
Tansu Penbe Çiller (`93-`96) zur Unterstützung melden. Sie war sehr beliebt__ nur dass ausgerechnet "fromme" Politiker (die Frömmigkeit (krasser Widerspruch dazu) erkennt man exakt d Handlungen E.`s) keine Frauen neben sich vertragen.

Siehe auch Überblick : tageschau: "Kandidaten der Präsidentschaftswahl in der Türkei"

Wahlbeteiligung

Wenn die Wahlbeteiligung der Menschen in Deutschland mit tuerkischen Wurzeln hoch ist und Erdogan prozentual entsprechend hoch gewinnen sollte zeichnet sich ja eines ab, das die Tuerkei ein Land ist in dem man gut und gerne Leben koennte?!

Heuchlerisch

@jeden, der die Türkeiwahlen kritisiert:

Wer in Deutschland lebende Türken dafür kritisiert, dass er sich an türkischen Wahlen beteiligt, ist heuchlerisch. Noch heuchlerischer ist es, wenn man das als Argument dafür nimmt, zu sagen, dass diese Türken sich nicht integriert haben. Nur zum Verständnis: Menschen mit allein der türkischen Staatsangehörigkeit dürfen sich an deutschen Wahlen NICHT beteiligen. Die haben schlicht kein Wahlrecht. Diese Menschen hatten vor der AKP regierten Zeit auch keine Möglichkeit, sich an türkischen Wahlen zu beteiligen. Diese Menschen waren mundtot, hatten keine Lobby, konnten sich am politischen Geschehen nicht beteiligen. Dank AKP ist das jetzt aber anders. Und das ist auch gut so.

@ paule2 - 12:26 h: Ich kenne Deutsche in Österreich, ...

die sich selbstverständlich an den hiesigen Wahlen per Brieg beteiligen, - das hat doch nichts mit Parallelgesellschaft zu tun. Einesteils erwarten viele von uns, dass möglichst bald Erdogan abgewählt wird, und wie soll das anders gehen, als durch Beteiligung an der Wahl?!? Ich habe eher bedenken, dass viele Kurden und Gülen-Anhänger (tatsächliche und unterstellte) einfach Angst hatten, soweit sie in Botschaften und Konsulate gehen sollten.
Da, wo die angesprochenen Gesellschaften existieren, äußern sie sich in anderen Punkten.
MfG

Wahl gegen Meinungsfreiheit, unabhängige Presse, Gerechtigkeit

Das Schlimme ist nicht das Türken sich an den Wahlen in der Türkei beteiligen. Das Schlimme ist, das sie ein System wählen, in dem Sie hier nie selbst leben wollen.
Wie wäre es...
...wenn jedes Kind im Krankenhaus zum Christen getauft würde,
es keine türkischen Zeitschriften mit Deutschland kritischen
Berichten geben würde,
jeder der sich darüber beschwert, sofort im Gefängnis landet, wo er dann bis auf weiteres bleiben darf.
Das ist die Türkei, für die die Türken in Deutschland stolz stimmen. Ob sie sich integriert haben - kann man nicht beurteilen. Gelernt haben sie nichts aus ihrem Leben hier - in Freiheit.

12:20 von S1

""Fast jeder Zweite gab seine Stimme ab."
Vermutlich durften die Frauen nicht wählen ;-)"
.
Verwechseln Sie die Türkei nicht mit dem Deutschland, welches die Partei, die sich als Alternative ausgibt, errichten will.

13:48 von yolo

"Es ist nur unfair, dass die hier lebenden Türken nicht das ertragen müssen, was sie für ihre Inlandtürken zusammenwählen und sich so aus ihrer Komfortzone heraus nicht bewegen brauchen." - Ähnlich verhält es sich mit den im Ausland lebenden Deutschen. Die müssen auch nicht das ausbaden, was bei uns z.B. die CSU oder die AfD anrichten.

@ 14:06 von bounty77__ Wahlen in DE f türk. Bürger ?

"Menschen mit allein der türkischen Staatsangehörigkeit dürfen sich an deutschen Wahlen NICHT beteiligen. Die haben schlicht kein Wahlrecht. Diese Menschen hatten vor der AKP regierten Zeit auch keine Möglichkeit, sich an türkischen Wahlen zu beteiligen. Diese Menschen waren mundtot. . ."

Jeder der irgend eine Staatsangehörigkeit hat, kann in DE beim jeweiligen Konsulat des jeweiligen Staates Wählen. D. h. Türken im türkischen Konsulat.. . .etc. .

Ohne die DE-Einbürgerung können sie nur logischer Weise, (warum dürften sie das denn auch - in ihrem Land geht`s ja ebenso nicht), nicht an DE-Wahlen mitbestimmen, außer an der "Sozialwahl" als Versicherte. Immerhin dürfen sie hier leben, und ungehemmt nutznießen (z. B. die verschiedenen finanz. staatl. Unterstützungen f d vielen bewusst unverhüteten Kinder; und viel höhere Gehälter als i d Türkei).

In ihren Ländern muss man das ja auch
alles beantragen

Türkei-Wahlen

Wen die Deutsch-Türken ja zu Ertokansagen.,sollten Sich überlegen wo Sie zurzeit leben,ich sage nur,mehr freiheit wie in Deutschland gibt es in der Türkei nicht.Hie darf ich sagen was ich denke,ohne inden knast zu wandern.Denkt dran,der Türkische Geheimdienst findet jeden NEIN Sager,die Konsecwenz,in der Türkei lebenden müßen das ausbaden. Wähld aber richtig one Angst,den nur so kann die Türkei überleben.

13:30 von Exillant

Die Türken in Deutschland den türkischen Pass nicht abgeben.

Dies ist aber nur bedingt ein Beleg für die Bindung an das Heimatland.

Eines ist jedenfalls Gesetz in der Türkei: Nur Türken mit Pass können in der Türkei erben.

Glas halb leer oder halb voll?

Mit der Schlagzeile "fast die Hälfte" vermitteln Sie bereits eine bestimmt Sicht der Dinge. Das Erwähnen der genauen Prozentzahl von 49,7 % hätte mir diese Bewertung selbst überlassen.

Meine Bewertung fällt übrigens so aus:
Nicht einmal die Hälfte der wahlberechtigten türkischen Mitbewohner haben an der Wahl teilgenommen. Die Mehheit also ignoriert diese "demokratische" Entscheidung.

Well done!

@ Sisyphos3 13:46 Uhr

"Weil damit der Weg zu einer Integration versperrt ist."
Frage;
warum muss sich ein Ausländer hier um jeden Preis integrieren?
Genügt es nicht, wenn sie Sitten, Gebräuche und Gesetze des Gastgeberlandes einfach nur akzeptiert?
Ich konnte noch nie einen "Verbrecher" an eine Nation oder Religion festmachen - die gbt es halt überall.

Vorurteile, Hass und

Vorurteile, Hass und Abneigung ....Gegenüber türkischen Bürgern erlebe uch seit dem ich seit 35 Jahre hier lebe. Übrigens bin ich kein Türke, aber ich finde es erschreckend dass es nun mehr und mehr an Mass zunimmt.

Genauso ist es, vielen Dank

Genauso ist es, vielen Dank für Ihren Kommentar.

Auslandstürke

Vielleicht habe ich ja wieder zu wenig geschlafen und habe nur deshalb ein Problem mit der Bezeichnung Auslandstürke. Wer soll das sein? Ich kenne Türken, die hier in Deutschland leben und solche mit doppelter Staatsbürgerschaft, demnach wohl Deutsch-Türken und dann noch Deutsche mit Migrationshintergrund (wenn letzteres überhaupt von Interesse ist).
Aber was ist ein Auslands -türke -Franzose -Pole -Russe usw.?

@14:06 von bounty77

Mir persönlich ist es egal, ob in Deutschland lebende Türken eine Regierung in der Türkei wählen oder nicht. Nur verstehen kann ich das nicht.
Ich bin z.B. in Bielefeld geboren und aufgewachsen. Seit mehr als 40 Jahren lebe ich in Hamburg. Bei den Landtagswahlen kann ich nur in Hamburg wählen, nicht in Bielefeld. Aber selbst wenn ich auch in Bielefeld wählen dürfte, würde ich es nicht tun, weil nur die Bielefelder mit dem klarkommen müssen, was die Politiker dort entscheiden.

Integration vs. Assimilation

Merkwürdig finde ich, dass aufgrund einer politischen Meinungsbildung türkischer Staatsbürger behauptet wird, sie seien nicht integriert. Integration bedeutet für mich, sich den Lebensverhältnissen anzupassen, die Sprache zu lernen, hier zur Schule zu gehen, einen Beruf auszuüben und Recht und Gesetz zu achten. Was hier allerdings einige - wenn auch unterschwellig - fordern, fällt für mich unter Assimilation. Es soll am besten aufgegeben werden: die eigene Kultur, die eigene Religion, die eigene Sprache.

Sorry, aber da hat Herr Erdogan recht, wenn er sagt, dass Assimilation menschenverachtend ist.

Das duerfte nicht sein. Bitte Tuerken genau wie Deutsche

nur 1 Staats Buergerschaft & nicht mehr in Deutschland fuer die Tuerkei waehlen duerfen.

Die leben in Deutschland & haben es gut und waehlen Erdogan um die Menschen zu unterdruecken.

Freunde von mir haben ausgesagt das sie Angst haben gegen Erdogan zu waehlen denn die Wahlurnen werden in der Tuerkei geoeffnet.

Sie sagen sie haben Angst das wenn sie ihre Familien besuchen das sie verhaftet werden.

Am meisten haben die in Deutschland lebenden Tuerken aber vor dem in Deutschland taetigen Geheimdienst der Tuerkei Angst.

Die Moscheen, Imana und Vereine geben bekannt wenn die Deutsch Tuerken nicht regelmaessig kommen oder wenn sie etwas gegen Erdogan & seine Politik sagen.

Sie haben Angst verschleppt, getoetet oder ins Gefaengnis in der Tuerkei gebracht zu werden.

Zusaetzlich werden diese Vereine und Moscheen ja von Deutschland finzielle unterstuetzt.

Die Deutsch Tuerken welche sich gerne integrieren moechten fuehlen sich hilflos da sie sehen das der deutsche Staat ihnen nicht hilft

Wer die Wahl hat :)

Also zunächst mal kann ich überhaupt nicht verstehen, wieso hier einige anderen das Recht absprechen, wählen zu dürfen. Das gibt es überall. Auch Franzosen, die im Ausland leben(auch in D) haben bei der letzten Wahl Front National gewählt und keiner hat sich beschwert.
Was aber schon beim Referendum auffällig war, war, daß es in D einige Menschen gibt, die sich nicht trauten, in den Konsulaten wählen zu gehen aus Angst. Ob diese berechtigt ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Aber genau das ist der eigentliche Skandal an der ganzen Geschichte und das gibt es eben nicht, wenn man als Deutscher in Ö den Bundestag wählt oder als Franzose in D den franz. Präsidenten wählt.

@17:15 von Anna-Elisabeth

Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Stellen Sie sich vor, als neue Hamburgerin ist es Ihnen verboten, in Hamburg zu wählen obwohl sie dort leben, arbeiten und ihre Steuern zahlen. Was wäre das für ein Gefühl für Sie? Genau so ergeht es den Türken in Deutschland, die hier leben und arbeiten, aber hier nicht wählen dürfen. Und es kommt folgendes hinzu: In Hamburg müssen Sie keine neue Sprache lernen. In Hamburg ist es ok, wenn Sie Ihre Religion behalten. In Hamburg werden Sie nicht als Ausländerin stigmatisiert. In Hamburg begegnet man Ihnen nicht mit Vorurteilen. Bedauerlicherweise ist es bei Türken in Deutschland nicht so einfach. Und hier die Schuld einfach diesen Menschen zu geben mag bequem sein, ist aber nicht richtig.

Wieviele Bezeichungen denn noch?

Die Verwirrung ist langsam am Rande des Erträglichen. Da gibt es die Türken, ganz einfach. Dann gibt es Deutsche die einen türkischen Migrationshintergrund haben, naja auch noch einfach.
Komplizierter ist der Begriff Deutsch-Türke, dessen Anwendung sich mir immer noch nicht erschlossen hat. Die Türken mit doppelter Staatsbürgerschaft sind die nächste Gruppe, zu der jetzt auch noch die Auslandstürken hinzukommen.
Bis jetzt haben wir also 5 Gruppen von türkischen Menschen in Deutschland.

@15:26 von Tammy Speed

"Jeder der irgend eine Staatsangehörigkeit hat, kann in DE beim jeweiligen Konsulat des jeweiligen Staates Wählen. D. h. Türken im türkischen Konsulat.. . .etc. ."

Das stimmt so aber nicht, Syrien ist würde dieses demokratische Recht verweigert.

@16:25 von MaWo

"Frage;
warum muss sich ein Ausländer hier um jeden Preis integrieren?"

Muss er nicht, wenn klar ist, dass er nur vorübergehend hier leben will.

"Genügt es nicht, wenn sie Sitten, Gebräuche und Gesetze des Gastgeberlandes einfach nur akzeptiert?"

Das wäre genug, ist leider allzu oft nicht der Fall. Die Integration hat nur dann funktioniert, wenn Sie sich nicht mehr als Gast fühlen und die schon länger hier Einheimischen sich nicht als Gastgeber sehen, sondern als Mitbürger. Die Herkunft spielt dann keine Rolle mehr.

@17:45 von bounty77

"Stellen Sie sich vor, als neue Hamburgerin ist es Ihnen verboten, in Hamburg zu wählen obwohl sie dort leben, arbeiten und ihre Steuern zahlen."

Die ersten drei Jahre in Hamburg konnte ich auch nicht in Hamburg wählen, weil ich meinen ersten Wohnsitz noch in Bielefeld hatte.
Ansonsten haben Sie Recht, der Vergleich hinkt natürlich und ich weiß, dass das alles nicht so einfach ist. Aber was die Wahlen betrifft, verstehe ich die Türken, die hier dauerhaft leben, nicht.

Mobbing!?

Deutschlandweit werden zwei junge Männer gemobbt und genötigt, weil Sie sich mit Erdogan haben fotografieren lassen. Alle, die Erdogan wählen, werden verbal attackiert und müssen sich diverse Vorwürfe gefallen lassen. Dann wollen genau diese Deutschen die "Deutschtürken" bezüglich der Demokratie eines Besseren belehren!!! Wenn ich wählen dürfte, würde ich ganz bestimmt nicht Erdogan wählen. Das berechtigt mich jedoch bestimmt nicht dazu, die "Erdogan Wähler" schlecht zu reden. Das ist deren gutes Recht verehrte möchtegern Demokraten! Erdogan tritt gegen 4 weitere Kandidaten an und die Türken werden entscheiden, wen Sie haben möchten, ohne die Deutschen um Erlaubnis zu bitten.

@17:55 von morquai

"Komplizierter ist der Begriff Deutsch-Türke,"

Das finde ich auch, richtiger weise müsste es Türken- Deutscher heißen den es handelt sich ja nicht um einen Deutschen der in der Türkei lebt.

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RE: um 13:46 von Sisyphos3

"weil damit der Weg zu einer Integration versperrt ist
und nach 5 ...6 Generation erwarte ich ne Assimilation"

So ein Unfug!

Was hat meine Bindung zu einem anderen Lebensbereich mit meiner Zugehörigkeit (Pflichten&Rechte&gesellschaftliches Wirken) hier in Deutschland zu tun.?

Hier mal aus einer anderen Perspektive:

Da sitzt Karl Lagerfeld bei Lanz in der Sendung. Lanz fragt ihn, warum er denn all die Jahre nie die französische Staatsbürgerschaft angenommen hat.
Seine Antwort: Wieso sollte er das tun, er sei stolz Deutscher zu sein und seine Bindung nach Deutschland sei grösser.
Das Publikum im Studio klatscht geschlossen Beifall.

"... der hohe Prozentsatz an

"... der hohe Prozentsatz an Doppel-Analphabeten ist wirklich erschreckend - weder Deutsch, noch Türkisch wird von viel zu vielen in Schriftsprache beherrscht.

Hier hat nicht nur die Integration versagt - auch im Ursprungsland herrschte schon ein Bildungsdefizit.

Bitte liebe Türken: Ich kenne wunderbare, gebildete, fleissige, tolle Demokraten unter euch persönlich! ... aber es gibt leider einen hohen Prozentsatz, den BEIDE Staaten abgehängt haben!

Das ist schade!"

Yup, schade. Doch an die falsche Adresse.
Siehe Osttürkei, oder auch hierzulande besser bekannt als Kurdistan.

Wahlforscher sind gefragt

Was sagen den unsere Wahlforscher wer was wählt und wie viel.
Das wäre wirklich interessant.

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