Ihre Meinung zu: Zollstreit USA-China: Angst vor Handelskrieg wächst

19. Juni 2018 - 12:50 Uhr

Die Börsenkurse in China drehen ins Minus, die Angst vor einem Handelskrieg mit den USA wächst. Die Auswirkungen weiterer Zölle dürften auch die EU-Staaten spüren. Von Steffen Wurzel.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4
Durchschnitt: 4 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Kinderkram

Die eigentlich "interessanten" Drohungen hat China noch nicht ausgepackt. So ein Satz wie "angesichts des schwieriger werdenden Verhältnisses zu den USA überdenken wir die Zusammensetzung unserer Währungsreserven" würde in den USA wahrscheinlich viel mehr Eindruck machen.

Allerdings wäre ein massiver Verkauf von Dollar und US-Staatsanleihen, wenn er denn stattfände, für Peking schon nahe an der nuklearen Option...

Kann doch nur gut sein

China muss sich bewegen USA müssen sich bewegen, EU auch. Viel schlimmer wäre es gewesen, die USA wären mit China best Friends und wir und die EU wären alleine die Dummen. Mal sehen ob die CHinesen auch so Weicheier sind wie die EU. Die könnten z.B. die Ausfuhren von Iphones verzollen, dann weinen mal alle richtig.

„Die Börsenkurse in China

„Die Börsenkurse in China drehen ins Minus, die Angst vor einem Handelskrieg mit den USA wächst. Die Auswirkungen weiterer Zölle dürften auch die EU-Staaten spüren.“
Seit China den RMB alternativ durch …, da entdeckt die Welt...China und Petro $ haben ein Problem. Auch der Böse Putin mit dem RUB werkelt alternativ durch …,ist da tangiert. Gut, den Bösen Putin kann die EU durch Sanktionen, auch durch Deutschlands maximale Power, noch etwas Verstärkung ….

@ Lenygat 13:20 Uhr

"Allerdings wäre ein massiver Verkauf von Dollar und US-Staatsanleihen, wenn er denn stattfände, für Peking schon nahe an der nuklearen Option."
Na, dann sehen sie sich den USA Schuldenstand mal an. Als Unternehmen wäre wirtschaftlich wäre eine Konkursverschleppung Realität. Würde nun die gebunkerten Dollar und Staatsanleihen auf den Markt kommen, bricht in den USA wegen Überschuldung aber alles zusammen.

DE schützt ihr Land dagegen überhaupt nicht vor China ==>

bereits über 70 Betriebe in chinsischer Hand über Eigentum oder Beteiligung an Unternehmen => kein "Made in Germany", & alle Anrechte auf Firmenlizenzen + Betriebsgeheimnisse; Umsiedlung d Firmen nach China/Hongkong/bald Nord-Korea (volksrepublikanisches Staatsziel der Parteiparlaments von 2002 " Übernahme von Know How aus dem Westen bis 2025" bereits fast erfüllt)

Zusätzlich werden Immobilien , Grundbesitz, Häfen . . . . gekauft

die chin. Solar/Windkraft/ & Stahlwirtaschaftskonkurrenz wird v d Regierung zugelassen, Staat die deutschen Firmen zu subventionieren

Die Deutsche Regierung, früher schon unter Schröder angefangen jetzt Merkel,
schützt ihre Arbeiter (Löhne /Sozialkosten/Kündigungsschutz + DE-Leiharbeits-/Minijobverträge auf China-Arbeiter Niveau) überhaupt nicht,
entgegen Präsident D. Trump

@ 13:20 von Lenyat

"Die eigentlich "interessanten" Drohungen hat China noch nicht ausgepackt. So ein Satz wie "angesichts des schwieriger werdenden Verhältnisses zu den USA überdenken wir die Zusammensetzung unserer Währungsreserven" würde in den USA wahrscheinlich viel mehr Eindruck machen."

Ganz und gar nicht, dass der Dollar nicht ins Bodenlose fällt, daran hat die Welt ein eigenes Interesse, weil es eben die Handelswährung ist, die wird den Dollar immer stützen.
Wäre dies nicht so, könnten die USA gar nicht solche monströsen Schulden (auf dem Rücken des Rests der Welt) machen - sie wären längst bankrott.
Und das weiß sogar Mr. Trump, auch wenn er sonst fast gar nichts begreift.

Sind alles keine Musterknaben

und große Angst müssen nur die haben, die auch viel verlieren können. Also die wenigsten.

@ Deutschland_im

Um die andere Seite gefügig zu machen.
Bei der EU hat’s geklappt...

Was hat geklappt?
Die EU exportiert ihre Waren an jeden, der sie attraktiv findet und kaufan möchte. Daran kann auch Trump nichts ändern.

Jemand muss dann richtig aufräumen

Nach dem Ende von Trumps Amtszeit wird sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin viel Zeit darauf verwenden müssen, seine Scherben zusammen zu kehren, Zölle zu streichen und unsinnige Verordnungen zu canceln.

Exportsünder verursachen Schuldenkrisen

Trump belegt nicht nur die EU rund um den Exportsünder Deutschland mit Strafzöllen sondern schützt die heimische Wirtschaft auch vor dem Exportsünder China.

In freien Marktwirtschaften tendieren Märkte zum Gleichgewicht. Dies gilt auch für die Handelsbilanz zwischen Staaten. Erwirtschaftet ein Land ein Handelsüberschuss wertet automatisch die Währung auf und das Land kann günstiger importieren und muss teurer exportieren. Dies geschieht so lange bis Importe und Exporte in einem gesunden Gleichgewicht sind.

Wenn ein Land über längere Zeit einen Handelsüberschuss erwirtschaftet ist der Marktmechanismus durch Abschottung außer Kraft gesetzt. (Im Falle Deutschlands wird der Markt zusätzlich durch den Euro ausgehebelt).

Warum gefährden Exportüberschüsse die Stabilität der Weltwirtschaft und sind so gefährlich? Kann ein Land nicht zu einem fairen Handelsgleichgewicht kommen, entsteht automatisch eine strukturelle Verschuldung die langfristig zu einer Schuldenkrise führen muss.

Völlig falsch herum gedacht

@ Initiative Neue...:
Exportsünder verursachen Schuldenkrisen

Wenn schon, dann Importsünder.
Und die Schulden macht auch nur der, der kauft, und nicht der, der verkauft. Schulden kann nur machen, wer mündig ist und er tut das freiwillig und im vollen Bewusstsein der Folgen. Dem Anbieter kann man ja vernünftigerweise nicht vorwerfen, gute und begehrte Produkte herzustellen. Sollen die kreativen deutschen Entwickler sich ab heute einfach dumm stellen?

Niemand ist gezwungen Importgüter zu kaufen

So ein großer Exportüberschuss wäre nur unfair, wenn die Preise mit hohen Subventionen gesenkt würde. Da aber Mindestlohn oder die Arbeitsbedingungen in DE sogar teurer sind als in den USA, kann davon keine Rede sein. Trump und die anderen reden auch nur einseitig von Gütern, was ist mit der Leistungsbilanz z.B. Dienstleistungen wie Google,Amazon,Apple,Microsoft? Wenn man die dazuzählt, dann sind wir im negativen Bereich.
Lasst euch da mal nichts einreden, die USA haben schon immer geschaut, das sie nicht schlecht abschneiden. Aber Trump macht permanent Wahlkampf, und Mitarbeiter von Apple oder Facebook sind eben nicht seine Wähler. Und die Amis wollen hier mehr Autos verkaufen? Ja dann sollen sie mal gute Autos bauen, die nicht so monströse Verbräuche haben. Opel und Ford waren und sind im übrigen amerikanische Firmen und haben hier Autos verkauft.

Rezept gegen Protektionismus

Die deutschen Firmen können dem wachsenden Protektionismus am besten begegnen, wenn sie Produktionsstandorte ins Ausland (z.B. in die USA) verlagern und sich stärker mit anderen mutinationalen Konzernen vernetzen. Die einzelnen Staaten verlieren dann ihre Macht über die Wirtschaft.

Bitte nicht die eigene Seite schlecht reden

@ Tammy Speed Mind :
Die Deutsche Regierung, früher schon unter Schröder angefangen jetzt Merkel,
schützt ihre Arbeiter (Löhne /Sozialkosten/Kündigungsschutz + DE-Leiharbeits-/Minijobverträge auf China-Arbeiter Niveau) überhaupt nicht,
entgegen Präsident D. Trump

Trump ist selbst Unternehmer und zahlt seinen Arbeitnehmern weniger als den Tariflohn. Die Mehrzahl seiner Leute hat keine Krankenversicherung. Darauf ist Trump sogar noch stolz. Bei Ihnen ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens.

@13:20 von Lenyat

"Allerdings wäre ein massiver Verkauf von Dollar und US-Staatsanleihen, wenn er denn stattfände, für Peking schon nahe an der nuklearen Option..."

Unsinn. China würde sich selbst ins Knie schießen: Bei massivem Dollarverkauf sinkt der Dollar und der Rest ist weniger Wert. China verliert Geld. Bei Staatsanleihenverkauf sinkt der Preis der Staatsanleihen und China verliert auch Geld, während sich für die USA nur die Gläubiger ändern.

@14:03 von MaWo

"Würde nun die gebunkerten Dollar und Staatsanleihen auf den Markt kommen, bricht in den USA wegen Überschuldung aber alles zusammen."

Wie kommen Sie denn auf das schmale Brett? Staatsanleihen haben einen festgelegten Zins und festgelegte Laufzeiten. Wenn ich die verkaufe hat die halt jemand anderes. Wenn ich massiv verkaufe sinkt der Preis der Staatsanleihe und der Rest, den ich noch halte ist weniger Wert. Beides tangiert die USA nicht, sondern allenfalls China selbst. Die USA haben dann nur andere Gläubiger.

Was den Dollar anbelangt, verhält es sich ähnlich. Der dann sinkende Dollarkurs dürfte eher der EU und China selbst schaden, da die US-Wirtschaft durch niedrigere Umtauschkurse am Weltmarkt konkurenzfähiger wird.

Es ist also Unsinn, zu behaupten China besitze durch Dollarreserven und Staatsanleihen ein Drohpotential.

@14:37 von Initiative Neue... Mär von Handelsüberschüssen

Deutschland hat -rechnet man die Dienstleistungen (IT, Facebook, Mikrosoft, ..) mit ein, keinen Handelsüberschuss mit der USA, sondern die USA haben einen Handelsüberschuss in Höhe von ca. 3 Mrd.

Der Gesamthandel zwischen USA und Deutschland ist also nahezu ausgeglichen.

Das international verteilte Produktionsfließband

auch Lieferkette genannt, ist Realität, so wie es national produzierte Produkte (z.B.Sojabohnen) noch gibt. Und es gibt trotz des allseits beklagten Protektionismus überall Zölle und behinderte Wirtschaftszweige in den Ländern der Welt. Und als Ergebnis des Handelsgeschehens der letzten zwanzig Jahre gibt es trotz Freihandel Ungleichgewichte. In diesem verzwickten Mischmasch des bei einigen Handelspartnern konträr verlaufenden Handelsnutzens gibt es nur zwei Lösungswege: a) Erhöhung von bisher nicht genutzten fördernden Handelsmöglichkeiten, b) Einschränkung der bisher genutzten belastenden Handelsmöglichkeiten. Das B ist die gefürchtete Schrumpfvariante der Wirtschaft, das A wird in einer begrenzten Erde nicht unbegrenzt in allen Branchen möglich sein. Aber vernunftbegabte Menschen könnten die Möglichkeitskombination mit dem geringsten Schaden/ größten Nutzen unter Einsetzung eines partnerschaftlichen Egoismus anstelle des maximalen Egoismus nur einer Handelsseite finden.

Die USA

sind faktisch realiwirtschaftlich pleite. Was die USA hält ist das Finanzsystem, das sie beherrschen. Da liegt auch der Grund für die vielen Konflikte in dieser Welt.

Dieses Finanzsystem wird über das überbordende Militär von derzeit 1,4 Millionen Mann gestützt und gehalten.

Das BIP der USA besteht ein erheblicher Teil (wohl ca.70%) aus privatem Konsum, erwirtschaftet wir da rein gar nichts, eine Wertschöpfung findet nicht statt, sondern nur Verbrauch. Das findet seinen Ausdruck in der katastrophalen Aussenhandelsbilanz und in den exorbitanten Staatsschulden.

Der Bürger in USA wird am Ende den größten Teil der Zeche (Strafzölle) bezahlen.

China hat heute deutlich mehr Chancen einer möglichen Rezession gegenzusteuern. China ist inzwischen nicht mehr nur Kopierer, die Technologie vieler Unternehmen sind auf Augenhöhe - zumindest mit den USA (meiner persönlichen und beruflichen Erfahrung nach).

Handelskrieg trifft Deutschland

Die Waren die China aufgrund der Zölle nicht mehr in den USA verkaufen kann werden zu Dumpingpreisen z.B. nach Europa verramscht. Zuvor gesunde und produktive Unternehmen sowie Arbeitsplätze sind bedroht. Darum müssen z.B. die europäischen Staaten mit Schutzzöllen reagieren um Arbeitsplätze zu schützen. Dieser Weg ist alternativlos. Denn die alten neoliberalen Rezepte funktionieren nicht. Ein weiter Lohndumping würde die deutschen exzessiven Exporte und somit Trumps Schutzzölle weiter in die Höhe treiben.

Die Agenda 2010 und die Globalisierungsdebatte der Nuller Jahre erweist sich als kurzsichtige Lobbyisten-Kampagne der Konzerne. Aufgrund der extremen Exportorientierung ist die deutsche Wirtschaft instabil und vom guten Willen der ausländischen Handelspartner abhängig. Der Handelskrieg zwischen China und den USA wird sich wie ein Flächenbrand weltweit ausbreiten. Bereits jetzt geht das IFO Institut von 0,8% weniger Witrschaftswachstum für die exportabhängig gemachte D. aus.

@Hugomauser

Deutschland hat -rechnet man die Dienstleistungen (IT, Facebook, Mikrosoft, ..) mit ein, keinen Handelsüberschuss mit der USA, sondern die USA haben einen Handelsüberschuss in Höhe von ca. 3 Mrd.

Deutschland hat mit den USA einen Leistungsbilanzüberschuss von über 50 Milliarden Euro.
Ihr Beitrag ist reine Fake-News.

Darstellung: