Ihre Meinung zu: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un besucht Peking

19. Juni 2018 - 6:31 Uhr

Es ist bereits der dritte Besuch innerhalb weniger Wochen: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist nach Peking gereist, um über die Ergebnisse des Gipfels in Singapur zu informieren.

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Kommentare

Zum Rapport ...

... beim großen kommunistischen Bruder?

Bisher nichts erreicht

... um über die Ergebnisse des Gipfels in Singapur zu informieren.

Ergebnisse? Ich dachte, es gab gar keine Ergebnisse.

Trump liegt mit der

Trump liegt mit der Einschätzung dass die Militärmanöver provokant seien, nicht nur auf der Linie Nordkoreas, sondern auch auf meiner und vielleicht (ich schreibe vielleicht liebe TS Moderation, es handelt sich also um eine unbewiesene Vermutung meinerseits auf Basis meiner subjektiven Eindrücke - bitte nicht wegzensieren) der, der Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Sehr wahrscheinlich (s.o.) jedenfalls der Mehrheit Ihrer Zuschauer. Solange ihnen nicht die Medien durch stetige Wiederholung erfolgreich eine andere Weltsicht vermitteln, welche auch hier im Artikel durchblitzt: Dies wäre keine friedenswillige Geste des US Präsidenten gewesen, sondern ein Zeichen von Schwäche.

Machthaberin Merkel?

Egal wie man zu Kim Jong Un und seiner Politik steht, ich finde es respektlos nicht systemkonforme Politiker in einem Staatsmedium als "Machthaber" zu bezeichnen. Dann bitte auch: Machthaberin Merkel, Machthaber Macron ...

China ist der bestimmende Faktor in Fernost.

Bislang war China bereits der wichtigste Partner Nordkoreas, wirtschaftlich wie politisch. Die Gespräche zwischen Trump und Kim haben Chinas Bedeutung deutlich verstärkt. Sicherheitspolitisch wird Nordkorea keine Entscheidung mehr treffen ohne China. Und China wünscht ein selbständiges, nicht vereintes Nordkorea. Amerikas Vorstellung die Schaffung eines vereinten Koreanischen Gegenpols zu China wird nicht funktionieren.

...

Das Tauwetter zwischen Pjöngjang und Peking setzt sich fort: Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist wieder einmal zu Besuch in Peking.

Worauf stützt sich diese Darstellung? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass China besonders glücklich mit der Zuschauerrolle ist, in der es sich recht unvermittelt wiederfindet.

Erst paktiert Nordkorea wahrscheinlich mit Russland, um eine nie dagewesene Runde der Provokationen zu starten - offenbar zur Überraschung und ohne Absprache mit China, das sich im weiteren Verlauf sogar gezwungen sieht UN-Resolutionen und Sanktionen gegen NK mitzutragen.

Die Message von NK könnte deutlicher nicht sein: man braucht China als Schutzmacht nicht mehr, man fragt China auch nicht mehr, man verhandelt jetzt selber mit den USA, also auch auf Aufenhöhe mit China ...

Und die USA, mit denen China gerade noch am gleichen Strang gezogen hat, befördern dies mit dem Singapur-Treffen noch - während China noch versucht Sanktionen konsequent umzusetzen.

Nordkorea und China

Nordkorea hat China auf offener Weltbühne die Hosen runtergezogen ...

??

Genau deshalb nennt man ihn Machthaber und nicht Staatschef, Staatsoberhaupt, Regierungsoberhaupt, etc.
Machthaber entzieht ihm jegliche Konformität.
Wir haben eine Bundeskanzlering, die USA hat den Präsidenten, Russland einen Präsidenten, etc.
Baschar al-Assad ist offiziell der Präsident von Syrien, wird aber in den Medien als Machthaber Assad betitelt. Identisch bei Kim Jong Un oder Recep Erdogan.

Es ist genau das Gegenteil der Fall lieber C-Wulf.
Diese Machthaber sind nicht in einem "konformen System" gewollt und werden somit betitelt nach ihrer Funktion: Die Macht zu haben

@Phonomatic: ersetzen sie

@Phonomatic: ersetzen sie "China" durch "USA" und schon kommen wir der wahrheit näher, wer hier seinen blanken allerwertesten zeigt...

@Kowalski...und Merkel,

@Kowalski...und Merkel, Macron usw. tanzen weiter an zum rapport beim "großen bruder" in übersee. so what?

China und Nordkorea können

China und Nordkorea können mit dem Ergebnis des Treffens in Singapur sehr zufrieden sein. Keine US Manöver mehr und die Ankündigung Trumps die US Truppen aus Kostengründen am Liebsten sofort in die USA zu verlegen. Gegenleistung : keine. Was will man mehr ?

China wird sich rächen

China hat sich einer Entspannungspolitik in Korea nicht in den Weg gestellt und trotzdem wird es mit massiven Strafzöllen durch die USA belegt. Das wird das Verhältnis zwischen den USA und China dauerhaft belasten. Ich befürchte, dass China zukünftig deutlich aggressiver auftreten wird als früher. Das ist das auch ein "Erfolg" von Herrn Trumps Ungeschick als Präsident.

@08:09 von Avocado Diaboli

Sie verkennen hier, das im Koreakrieg der Norden den Süden angegriffen hat und zunächst fast völlig überrannt hat. Erst als die UNO einschritt und eine Allianz verschiedener Staaten unter Führung der USA zurückschlug, konnte das Territorium des Südens zurückerobert werden.

Vor diesem Hintergrund sind gemeinsame Verteidigungsübungen unabdingbar. Sie können nicht effektiv mit zwei verschiedenen Armeen ein Land verteidigen, wenn sie diese Zusammenarbeit nicht vorher immer wieder üben.

Ich teile daher Ihre Einschätzung nicht.

@08:46 von friedrich peter...

"Amerikas Vorstellung die Schaffung eines vereinten Koreanischen Gegenpols zu China wird nicht funktionieren."

Wo haben Sie das denn her? Das haben Sie sich doch gerade selbst ausgedacht?

Schauen Sie auf die Karte: Dieses kleine Korea kann niemals ein Gegenpol zur Hegemonie Chinas in Asien sein. So dumm, das zu glauben, ist nicht einmal Trump, ganz zu schweigen von "Amerika". (Also auch Chile, Brasilien, Mexiko, Kanada, Peru,...)

@08:59 von Phonomatic

" Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass China besonders glücklich mit der Zuschauerrolle ist, in der es sich recht unvermittelt wiederfindet. "

Ich teile Ihre Einschätzung nicht. Ganz im Gegenteil. Die gesamte Nordkoreanische Wirtschaft und auch das Militär ist von China abhängig. Ich denke, China hat Nordkorea zu diesem Schritt gezwungen und zieht im Hintergrund die Fäden. Es will nämlich auch keine Atomwaffen in Nordkorea und ist an Ruhe in der Region interessiert.

Nordkoreas Machthaber Kim

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un besucht Peking
Interessante Integration der Ost Bösen – West Guten "Kulturen".

@ C-Wulf Machthaberin Merkel?

"Egal wie man zu Kim Jong Un und seiner Politik steht, ich finde es respektlos nicht systemkonforme Politiker in einem Staatsmedium als "Machthaber" zu bezeichnen. Dann bitte auch: Machthaberin Merkel, Machthaber Macron ..."

Merkel ist frei gewählt worden. Kim hat die Macht von seinem Vater und Grossvater geerbt. Erkennen Sie den Unterschied??
Wenn Merkel die Macht nach der Abdankung an ihre Kinder weitergibt (vielleicht bekommt sie ja noch welche) dürfen Sie die nächste Generation dann auch Machhaber/in Merkel nennen.
Kim ist im Prinzip nicht nur Machthaber sondern Diktator. Von daher finde ich die Wahl ihn als Machthaber zu bezeichnen einen guten Kompromiss.

14:40 von Fischkopp77

Merkel ... Kim
kein Frage da haben sie recht !
aber wie ist es bei Leuten wie Bush oder Trump ?
die kriegten zwar die Mehrheit der Wahlmänner aber nicht die Mehrheit der Stimmen allgemein
natürlich kann man sagen so ist das Wahlrecht dort
aber ein übler Nachgeschmack bleibt

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