Ihre Meinung zu: Rettungsschiff "Aquarius" erreicht Hafen von Valencia

17. Juni 2018 - 7:18 Uhr

Nach tagelanger Irrfahrt über das Mittelmeer sind die ersten der 629 Flüchtlinge des Hilfsschiffs "Aquarius" in Spanien angekommen. Das erste Boot legte am Morgen im Hafen von Valencia an.

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Kommentare

Italien hat Recht!

Italien hat absolut Recht und ich bin mal gespannt wann die neue sozialistische Regierung in Spanien kippt wenn Sie so weitermacht?

Prima, dass die Flüchtlinge nun in Sicherheit sind.

Dass Italien die Einfahrt in ihre Häfen verweigerte ist, aufgrund der Tatsache, dass man das Land mit dem Flüchtlingsproblem alleine gelassen hat, verständlich, aber vom Seefahrtsrecht nicht akzeptiert. Es ist ein dilemma!

Herr Salvini hat meiner Meinung nach recht. Es ist ein 'illegales und arbeitsteiliges Einwanderungsgschäft', das hier von Schleppern und NGOs betrieben wird. Schlepper bringen ihre gut zahlenden Kunden aus offene Mehr. NGOs bringen sie dann weiter nach Europa, wo im vorliegenden 2300 Mitarbeiter und 500 Dolmetscher vermutlich nicht nur ehrenamtlich die 629 Flüchtlinge betreuen.

PS: Das ist ein Betreuungsschlüssel, von dem schutzbedürftige alte Menschen in deutschen Altersheimen nur träumen dürfen.

Eine europäische Lösung wird es niemals geben...

Dennoch finde ich gut, das Spanien sich zur Aufnahme des Flüchtlingsboot bereit erklärt.

Es ist ein Anfang, aber sicherlich nicht die Lösung.

Eigentlich müssten die Flüchtlinge zurückgebracht werden...

sehr schön aber warum meldung 1

bei tagesschau? ich bin der meinung es gibt wichtigeres.

Es wird Zeit Ordnung zu

Es wird Zeit Ordnung zu schaffen, das Sterben im Mittelmeer muss aufhören!

Hohn und Spott für Einheimische

2300 Mitarbeiter + 500 Dolmetscher ... heißt fast jeder bekommt seinen persönlichen Dolmetscher + 3 Bedienstete. Ich frage mich was die einheimische Bevölkerung wirklich über diese Rettungstat denkt.

Die "Aquarius" sollte sofort beschlagnahmt werden um Risiken für weiter potentielle Opfer zu vermeiden und Menschenhandel zu unterbinden. Das ist man der Menschheit als Friedensnobelpreisträger schuldig!

Prima Italien

Italien macht es genau richtig.so ein konsequentes Handeln wünsche ich mir auch von Deutschland.

Aquarius

.... ist die Geschichte eines Vereins, nämlich „Ärzte ohne Grenzen“ , der Dank deutscher (Spenden-)Steuervorteile dafür sorgt, dass Migranten/Flüchtlinge ihr Leben riskieren. Diese steigen dann in Boote, die maximal dafür geeignet die paar Meilen zu fahren, bis sie von Aquarius & Co aufgenommen werden. Dann gehen diese Flüchtlinge/Migranten in Italien an Land . Und dort reisen von dort aus , wenn man den destatis-Zahlen trauen darf praktisch vollständig nach Deutschland weiter. Die allermeisten haben keinen hier keinen Asylanspruch und sind mangels Qualifikation nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar.

Artikel wieder einmal unsachlich und unklar

Es wurden zwar schon oft Artikel wegen mangelnder Sachlichkeit kritisiert, doch heute fielen mir gleich mehrere Ungereimtheiten auf:
Wieso wird von einer Irrfahrt geschrieben? Es war doch geplant, Spanien anzusteuern?Ich verstehe auch nicht, weshalb die "Dattilo" als erstes Schiff einläuft. Wurden die Einwanderer auf mehrere Schiffe verteilt?

Die Tagesschau erscheint mir in Ihren Berichten zur "Aquarius" ziemlich parteiisch zu sein. Dabei ärgerten mich in anderen Artikeln bereits diese uneindeutigen Beschreibungen. Es sollen ja auch Kinder und Frauen an Bord (gewesen) sein. Zog man jedoch die genannten Zahlen (wohl gemerkt von der Tagesschau publiziert) von den 629 Personen ab, so blieb immer noch ein Großteil junger Männer. Solche Fakten werden durch ungenaue Beschreibungen verschleiert.

629 Flüchtlinge?

Gestern waren es noch:
"51 Frauen, darunter mehrere Schwangere, 45 Männer und zehn Kinder"
hxxps://www.tagesschau.de/ausland/aquarius-141.html

Was denn nun?

Rettungsschiff "Aquarius" erreicht Hafen von Valencia

sollte man nicht eher titulieren Schlepperschiff "Aquarius" erreicht Hafen von Valencia........?

diese Schiffe kreuzen vor der Küste Libyens, werden von denjenigen angefunkt welche die Menschen aufs Meer hinaus schicken oder von den Flüchtlingen direkt & bringen dann die "Bootsflüchtlinge" nicht wieder zurück nach Libyen wozu sie nach Seerecht verplichtet wären (den kürzesten Weg zum sicheren Hafen) sondern sie transportieren die Menschen übers Meer nach Europa.........

Den menschenverachtenden

Den menschenverachtenden Schleppern muss das Handwerk gelegt werden. So oder so. Und dann Schutzzonen unter NATO Bewachung an der Küste Lybiens.

Wie haben die gemacht?

Ich las dass die nur für 1 Tag Verpflegung hätte, vor 3 Tagen her... Wie haben sie es überlebt?

Warum stellt man nicht....

Warum stellt man nicht direkt ein Schiff für die Rückreise in die Heimat zu Verfügung? Warme Mahlzeit und medizinische Versorgung und dann zurück?

@ 07:50 eine_anmerkung

Würden Sie so einem verallgemeinernden, das Schicksal von Menschen ignorierenden Satz auch schreiben, wenn Angehörige oder Freunde von Ihnen an Bord wären? Die neue spanische Regierung handelt so, wie jede*r handelt, der einen Funken Humanität verspürt...

@eine_anmerkung: "sozialistische Regierung in Spanien"

Valencianische Gemeinschaft ist eine Autonome Gemeinschaft Spaniens.

Unfassbare Heuchelei

Italien setzt ein Zeichen und nimmt nicht, wie seit Jahren, kommentarlos, ohne Aufmerksamkeit in den Medien zu kriegen, die Menschen auf.

Und hat damit die Heuchelmaschine der EU aktiviert.

Frankreich: böse Italiener - die empören sich - und schwupps ist es Macron, der Italien helfen will. Ja - er hat jetzt sogar angeboten, dass Flüchtlinge der Aquarius, die nach Frankreich wollen, Aufnahme finden werden.
Der Informierte fragt sich: sollen die dann in den gerade neu entstehenden Dschungel von Calais oder in die Zeltstadt, die man aus dem Zentrum von Paris jetzt an den Rand verlegt hat.

Die Spanier. Der Zaun bei Ceuta ist es, der die Menschen erst die lange Fahrt nach Italien unternehmen lässt. Problem nach Italien ausgelagert, dann die Nase über Italien rümpfen und sich als Retter inszenieren.

Und Deutschland? Da hat die Regierung gerade keine Zeit sich mit dem Problem zu beschäftigen, weil das gerade für den Wahlkampf in Bayern ausgeschlachtet wird.

629 Flüchtlinge!

Wieviel Flüchtlinge hat Spanien,seit 1993,am Grenzzaun zu Marokko zurück geprügelt?

@08:01 greedy

Sehr schön. Und ich bin froh, dass die Tagesschau darüber berichtet, denn der Streit innerhalb der EU um den Umgang mit geflüchteten Menschen gehört zu den wichtigsten Themen dieser Zeit. Und ich hoffe auf eine Kehrtwende vor allem von Ländern wie Ungarn, Polen, Österreich und Italien. Es braucht in diesen Ländern wie auch bei einigen Kommentierenden eine Rückbesinnung auf europäische Werte.

Naja......

Gut ist das diese Menschen erst einmal in Sicherheit versorgt werden können. Dann jedoch sollten sie zurück.
Solange man weiß das diese Rettungsschiffe unterwegs sind kommen weiter Menschen über das Meer. Dieses Treiben der Retter müsste sofort gestoppt werden und in staatliche Hände übergehen.

Illegal

Jeder der Migranten über eine Grenze bringt ist ein Schlepper/Schleuser und muss bestraft werden sowie das Mittel
(Schiff ) beschlagnahmt oder zerstört.

08:01 von traurigerdemokrat ...Es wird Zeit..

Das klingt so schön preußisch, wenn man es nicht kennte, und der Ordnung im allgemeinen etwas abzugewinnen wüsste, würde man vielleicht daran verzweifeln - Meer alleine, ist Chaos schlechthin - Wellen lassen sich nicht ordnen - die Wellen der Menschen vermutlich auch nicht. Um so voller es wird (siehe "das Boot ist voll" Geschwafel) um so Chaotischer müsste es werden, bis einer kommt und einen großen Magneten drüber hält, der dann alle fein säuberlich ausrichtet - aber Metallspäne wollen wir dann doch auch lieber nicht. Das aber mit den "geordneten Verhältnissen" das wird noch dauern, vielleicht treiben wir vorher Landwirtschaft auf der Venus.

@ ralf123

Da sieht man, wohin die Sprachverrohung durch afd und die csu Söders, Scheuers und Dobrinths führt: Die notwendige und unverzichtbare Lebensrettung durch NGO's wird immer öfter verleumderisch diffamiert, hier z.B. durch die Unterstellung "vermutlich nicht nur ehrenamtlich". Für alle, die sich noch durch das Schicksal der Menschen an Bord - von der schwangeren Frau bis zum ehrenamtlich tätigen Arzt - berühren lassen: man kann diese lebensrettende Arbeit Gott sei Dank in Zeiten des Internets relativ einfach unterstützen.

Vor der Armut in der Heimat

.... geflüchtet und plötzlich 3 Dienstleister und 1 Dolmetscher an die Seite gestellt bekommen, erweckt schon eine Sogwirkung in den Heimatländern. Und bekanntermaßen ist in Deutschland alles noch viel besser. Den kriminellen Schlepperbanden werden immer bessere Verkaufsargumente geliefert.

Ich bin der italienischen

Ich bin der italienischen Regierung genauso dankbar, wie der österreichischen Regierung für die Schließung der Balkanroute!

Ausschließlich den nationalen Alleingängen anderer Staaten verdankt Frau Merkel ihre letzte Kanzlerschaft......

Das eigendliche Problem

Das eigentliche Problem ist ja wirklich das sich keine Lösung abzeichnen wird. Und wir machen uns was vor wenn viele meinen die Reise der Menschen ist in Spanien beendet. Der größte Teil wird sich nach einer gewissen Zeit auf die Weiterreise in den Norden machen. Spanien hat auch massive Wirtschaftliche Probleme die mit einer massenhaften Zuwanderung nur zu gewaltigen Spannungen führen würde. Der Konkurrenzdruck bei der Verteilung von Gütern steigt einfach.
Viele betroffene Einheimische sehen das sicher genau so wie betroffene Griechen oder Italiener.
Aber es ist nicht gut wenn auf einem kleinen Schiff mitunter kranke Menschen quer durch das Mittelmeer reisen müssen, nur weil sich Länder weigern.
Und da muss vor Ort eine Lösung gefunden werden die für mich bedeutet, das die Leute wieder an ihren Ursprungsort der Seereise zurückgebracht werden. Und hier entschieden wird wer kommen darf oder nicht.
Oder alternativ von der BRD Schiffe für die Reise zu uns gemietet werden. Oder klare Worte

um 08:13 von Defender

>>"..Ich verstehe die Haltung Italiens, aber Recht hat das Land nicht, denn es verstößt gegen das Seerecht....."<<

Das stimmt nicht! Das internationale Seerecht sagt in den nächsten sicheren Hafen und das ist Libyen und nicht Italien!

07:55 von Defender411

Prima, dass die Flüchtlinge nun in Sicherheit sind.

Dass Italien die Einfahrt in ihre Häfen verweigerte ist, aufgrund der Tatsache, dass man das Land mit dem Flüchtlingsproblem alleine gelassen hat, verständlich, aber vom Seefahrtsrecht nicht akzeptiert. Es ist ein dilemma!
///
*
*
Das Dilemma ist, dss die selbsternannten Retter die Flüchtlinge in der Nähe der Küste Ihrer Heimatländer abholen.
*
Dann schreibt das Seefahrtsrecht den kürzesten Rettungsweg vor.
*
Die Unglücke passieren nicht auf dem Weg über das Mittelmeer, sondern auf dem Weg zu den Schleppern.2.

"2300 Mitarbeiter + 500

"2300 Mitarbeiter + 500 Dolmetscher ... heißt fast jeder bekommt seinen persönlichen Dolmetscher + 3 Bedienstete."

Der Personalaufwand ist völlig ok da der Westen den Süden über viel Jahre ausgebeutet hat. An Spanien sollten sich alle demokratischen Staaten ein Vorbild nehmen!

@07:55 Defender411: Das Seerecht fordert ..

… den Transport von Menschen in Seenot an die nächstgelegene Küste. Außerdem würde ich von einem Missbrauch sprechen, wenn Menschen viel Geld dafür zahlen, um von Schlepperorganisation in 'Seenot' gebracht zu werden, um sich dann von NGOs 'retten' zu lassen.

08:26 von Petra Weber ...Schutzzonen unter NATO ...

Mit welchem Recht, die Souveränität ohnehin bröckelnder Staaten noch weiter einschränken und welche Probleme zöge man sich damit zu, siehe die spanische Enklave da in Nordafrika … es gibt keine guten Lösungen in dieser Sache, außer wir werden alle weniger, jeder hat sein klein Häuschen, seine Scholle udn sein Auskommen, per Definition und in der Realität - aber da hat schon bei diversen Land Reformen nicht geklappt, hoffen wir also nicht darauf. Es gibt keine "guten" Endlösungen.

@07:55 Defender411: Das Seerecht fordert ..

… den Transport von Menschen in Seenot an die nächstgelegene Küste. Außerdem würde ich von einem Missbrauch sprechen, wenn Menschen viel Geld dafür zahlen, um erst von Schlepperorganisation in 'Seenot' gebracht zu werden, um sich dann von NGOs 'retten' zu lassen.

RE:zöpfchen

".... ist die Geschichte eines Vereins, nämlich „Ärzte ohne Grenzen“ , der Dank deutscher (Spenden-)Steuervorteile dafür sorgt, dass Migranten/Flüchtlinge ihr Leben riskieren. "

Ihr Unwissen ist unglaublich !
Die Flüchtlinge sind auch vor der Aquarius in Boote gestiegen die nicht seetauglich waren. Das Mittelmeer ist ein riesiges Massengrab in dem tausende von Flüchtlingen versunken sind. Die Arbeit von "Ärzte ohne Grenzen" so in den Dreck zu ziehen spricht für sich.

Gruß Hador

Jetzt hat Italien endlich Mal

Jetzt hat Italien endlich Mal ein Zeichen gesetzt, dass es so nicht weitergehen kann und dass der einzig richtige Weg der Weg zurück ist, damut dort geholfen werden kann und was macht Spanien? Super, damit wird nur eins erreicht, die Preise der Schlepper steigen

libyen

wäre es nicht naheliegend gewesen die herrschaften zu einem nordafrikanischen hafen zurück zu bringen? wieviele extra-seemeilen wurden so in kauf genommen und weshalb? ist das nicht ein hauptgrund für die schlepperindustrie? was kostet die jungen männer ein ticket und können sich sowas die wirklich bedürftigen afrikaner überhaupt leisten?wieviele von denen sind politisch verfolgte? und welche perspektive haben die vielen alleinstehenden jungen männer in mitteleuropa?

Warum

2300 Betreuer + 500 Dolmetscher für 629 Migranten? Kann dies jemand erklären!

Flüchtlinge?

Das Völkerrecht zieht eine klare Trennlinie zwischen Menschen, die aufgrund bestimmter und definierter äußerer Einflüsse zur Flucht gezwungen sind (Flüchtlinge), und Menschen, die aus eigenem Antrieb auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven ihr Land verlassen (Migranten). Laut Artikel 1A der Genfer Flüchtlingskonvention ist ein Flüchtling eine Person, die "aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will."

Ein exemplarischer Report der Medien über die Fluchtgründe dieser 629 Afrikaner wäre sehr hilfreich, um die Öffentlichkeit mal darüber aufzuklären, welche Fluchtgründe diese Menschen dazu genötigt haben, sich auf den Weg nach Europa zu machen.

Dramatik

Beim lesen von Berichten über Flüchtlinge muss immer auch etwas dramatisch sein, so zumindest die Schreiber der TS. Warum kann man nicht normal drüber Berichten? Kinder auf einem sicheren Schiff geht laut Schreiber garnicht und schwangere Frauen auf dem selben Schiff sind eine Katastrophe... Und in diesen sind es Wellen... Wenn man von kiel och Göteborg oder Oslo mit dem Schiff f ährt sind dort auch sehr viele Kinder auch Frauen die welche bekomme und ab Herbst gibt es auch regelmässig Meter hohe Wellen... Also, etwas völlig normales.

@ andererseits

"Die notwendige und unverzichtbare Lebensrettung durch NGO's wird immer öfter verleumderisch diffamiert" Am 17. Juni 2018 um 08:42 von andererseits

Ich sehe da keine Diffamierung, wenn man Fakten nennt - keine "alternativen Fakten".

Ohne diese Retter würden die Leute nicht in Einweg-Gummiboote gesetzt werden, da diese von sich aus das Mittelmeer niemals überqueren würden.

Und jemanden von Abmachen B zu bringen und zu sagen " So, das ist jetzt euer Problem, wir sind jetzt weg" ist keine Rettung.

@andererseits um 08:42 Uhr

"unverzichtbare Lebensrettung durch NGO's "

Wer vor der naheliegenden Küste kreuzt und dann die Leute hunderte Seemeilen weiter nach Europa schippert ist kein Retter sondern ein Schlepper. Seenotrettung ist etwas völlig anderes. Dieser Begriff wird genauso missbraucht wie die Bezeichnungen "Flüchtling" oder "Asyl".

@ 08:38 schlagfertig

Sie sollten sich mit den Regeln und Verpflichtungen internationaler Seenotrettung befassen, bevor Sie so einen Unfug ("beschlagnahmt oder zerstört") schreiben.

08:45 von eine_anmerkung

Woher wissen sie, wo die Flüchtlinge aufgenommen wurden? Und zum 2. ich würde nie auf die Idee kommen einen Hafen in Libyen anzulaufen! Es heißt, den nächsten sicheren Hafen! Mir wird schlecht, wenn ich lese, was einige hier schreiben! Dass Flüchtlinge über die See kommen, ist das Ergebnis jahrelanger verfehlter Entwicklungshilfe und Kraftmeierei einiger Staaten in der Region! Erst alles durcheinander bringen und dann sich über Flüchtlinge aufregen. Erst die Lage mal analysieren, bevor man über die ärmsten der Armen herzieht! Ich lese hier nichts über praktische Lösungen, nur stumpfes kritisieren. Sorry, aber aus unserem Wohlstand heraus, der noch dazu, auf Kosten afrikanischer und anderer armen Länder gebaut ist, lässt es sich gut reden. Einfach widerlich!

Re: zöpfchen ;@ 8:04 Defender411

Sie sollten sich mal informieren, wie es diesen "sicheren Ländern" so zugeht. In Libyen herrscht für die Flüchtlinge Vergewaltigung , Folter und Sklaverei. Diesen Zuständen sind die Flüchtlinge schutzlos ausgeliefert.
In halb Afrika herrscht entweder Bürgerkrieg oder Terrororganisationen treiben dort ihr Unwesen.
Das rettende Ufer liegt sprichwörtlich in Europa!

Und das Schicksal der Juden in Deutschland ab 1933 wurde von vielen Staaten weltweit ignoriert. Man wollte sie einfach nicht,

Gruß Hador

@ 08:02 Gully

Hohn und Spott erkenne ich in Ihrem Kommentar: Sie halten die Rettung aus Seenot tatsächlich für ein Geschehen, für das Sie abstruse zynische Vergleiche ("jeder seinen Dolmetscher + 3 Bedienstete") als angemessen empfinden? Für mich ist das ein Baustein und weiterer Beleg dafür, dass bestimmte Gruppierungen durch diese und andere absurde Sprachkonstrukte Politik auf dem Rücken der Schwächsten machen wollen, um das Geschäft von Fremdenfeindlichkeit und Abschottung voranzutreiben.

@ 08:35 von anderseits

schon richtig, die ts sollte darüber berichten aber auf platz 1. dem ganzen wird ein zu hoher stellenwert eingeräumt. bitte, man bedenke, diese "flüchtlinge" haben einige tausend € bezahlt um auf ein schrottreifes boot zu kommen und kurz hinter den hoheitsgewässer liybiens von einem "rettungsboot" aufgenommen zu werden. meiner meinung nach sind nicht alle diese leute flüchtende, und deshalb ist es nicht das wichtigste thema dieser zeit. dieses ist m.e. pflege von menschen, die unseren wohlstand aufgebaut haben .... und da bitte schön eine unterstützung aus der staatskasse, mindestens in der höhe wie für alsysuchende.

um 08:45 von Boris.1945

zu 07:55 von Defender411

Wenn man es wechselseitig ohne Schaum vor dem Mund betrachtet, dann ist es wirklich ein Dilemma. Das Seerecht (Seefahrtsrecht gibt es wohl nicht) sieht vor, dass in Not geratene an einen sicheren Ort gebracht werden. Nun ist Libyen wohl nicht als sicherer Ort einzustufen. Ob sich (alle) Flüchtlinge bewusst in eine solche Notlage gebracht bzw. sie in Kauf genommen haben, dürfte auch schwer zu beantworten sein. Jedenfalls spannen wir in Europa auch für Selbstmordkandidaten ein Sprungtuch auf. Ich gehe auch davon aus, dass viele den Schleppern in ihrer faktischen tatsächlich geglaubt haben - bei uns heben schließlich auch Menschen Zigtausende vom Konto ab, um sie Fremden zu überreichen.
Man liest viel zum Thema. Über ein konkretes größeres Hilfsprojekt vor Ort habe ich aber bisher noch nichts gelesen.

@erster Realist um 07:59 Uhr

"Es ist ein Anfang, aber sicherlich nicht die Lösung.
Eigentlich müssten die Flüchtlinge zurückgebracht werden..."

Ich verstehe Ihren Beitrag nicht.
Es ist ein Anfang von Was? Dass eine neue Route aufgemacht wird auf der Migranten weiter ungehindert einströmen kömmen?
Was heißt "eigentlich" ? Halbschwanger gibt es nicht. Das ist die einzige Lösung, denn nur damit wird der Kreislauf und Sog des Asyltourismus unterbrochen. Wer in Seenot gerät hat keinen Anspruch im Wunschland in Sicherheit gebracht zu werden.

RE:Tarek94 ; Sternenkind

Bitte genau lesen. Zwei weitere Schiffe mit Flüchtlingen folgen noch.

Gruß Hador

@08:14 denkenderSchwabe

Der Bericht verschleiert gar nichts, setzt aber vielleicht voraus, dass man in den vergangenen Tagen auch die Meldungen verfolgt hat: Ja, die geflüchteten Menschen wurden auf verschiedene Schiffe verteilt, vor allem wegen der sich dramatisch zuspitzenden Versorgungslage. Ja, es ist eine "Irrfahrt", wenn man direkt vor einem italienischen Hafen liegt, der einem Schiff das anlegen genauso verweigert wie näher liegende Häfen z.B. auf Malta.

@rainer4528 um 08:32 Uhr

"Wieviel Flüchtlinge hat Spanien,seit 1993,am Grenzzaun zu Marokko zurück geprügelt?"

Diese Formulierung ist mehr als polemisch.
Spanien, hat genau wie jeder anderer Staat, das Recht und die Pflicht seine Grenzen gegen illegale Übertritte zu schützen. Und da diese häufig von Gewalt seitens der Migranten begleitet sind, ist auch der Einsatz von staatlicher Gewalt zur Verhinderung legitim.

>>"...Dass Flüchtlinge über

>>"...Dass Flüchtlinge über die See kommen, ist das Ergebnis jahrelanger verfehlter Entwicklungshilfe und Kraftmeierei einiger Staaten in der Region! Erst alles durcheinander bringen und dann sich über Flüchtlinge...."<<

Sie bringen hier vieles durcheinander. Hauptmigrationsgrund ist die Bevölkerungsexplosion in den betreffenden Ländern und dafür kann weder die EU noch Deutschland was!

Flüchtlinge, Migranten,

Flüchtlinge, Migranten, Asylsuchende ist ein bunter Mix von Begrifflichkeiten.
Die "Seenotrettung" verläuft nach einem Plan, doch nicht vollumfänglich wie man sie Weltweit nach Seerecht versteht!
" Die neue spanische Regierung hatte sich schließlich bereit erklärt, die Flüchtlinge aufzunehmen. Sie werden im Hafen von mehr als 2300 Mitarbeitern von Hilfsorganisationen und fast 500 Dolmetschern betreut."
So eine kleine Einheit der Guardia Civil wäre noch eine Empfehlung zur intensiven Betreuung.

Einach unglaublich !!!!

... wie viele Mitforisten hier die Seenotretter zurückziehen möchten. Das Schicksal der Flüchtlinge, die dann zu zig tausenden "absaufen" werden, ist ihnen vollkommen gleichgültig.
Auch in Deutschland geht der Humanismus vor die Hunde !

Gruß Hador

Danke Spanien

das ihr die Flüchtlinge aufnehmt!!!!!!!!!

Die Flüchtlingsursachen werden von den EU Staaten

nur halbherzig bekämpft. Unmenschlich und unmoralisch, auch von der deutschen Regierung. Millionen Menschen leben vor allem in vielen afrikanischen Ländern in großer Not und in Elend. Anstatt in den afrikanischen Ländern für ein besseres Leben der Einheimischen einzutreten, anstatt vor Ort zu helfen, lässt man nachweisbar über das Mittelmeer 100 000de Menschen nach Europa in seeuntüchtigen Booten und Schiffen kommen. 10 000de wehrlose Menschen sind bereits im Mittelmeer ertrunken und die Anzahl der Flüchtlinge wird nicht geringer. Die Afrikaner versprechen sich in Europa ein besseres Leben und setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel.

RE:onkelbond

"Wenn man von kiel och Göteborg oder Oslo mit dem Schiff f ährt sind dort auch sehr viele Kinder auch Frauen die welche bekomme und ab Herbst gibt es auch regelmässig Meter hohe Wellen... Also, etwas völlig normales."

Zynischer geht's kaum noch!

Die Leute sitzen entweder auf einem überfüllten schrottreifen Kahn oder in einem Schlauchboot. Sollten sie mal probieren, wenn sie mal wieder auf dem Weg von Kiel nach Oslo sind.

Gruß Hador

09:06 von Klärungsbedarf

Danke ihnen, besser hätte man das Problem nicht beleuchten können. Betrachtet man die Geschichte Afrikas, erkennt man sehr schnell wo die Ursachen der Katastrophe zu suchen ist. Liegt auf einem Kontinent der nicht mit A beginnt ;-)

@Am 17. Juni 2018 um 09:01 von Defender411

Zitat: "Dass Flüchtlinge über die See kommen, ist das Ergebnis jahrelanger verfehlter Entwicklungshilfe und Kraftmeierei einiger Staaten in der Region! "

Immer das gleiche. Immer die Schuld für das Versagen bei demjenigen suchen, der mit Hunderten von Milliarden versucht hat, Afrika zu verbessern.

Ja, die Entwicklungshilfe (seit 1980 2.300.000.000.000 USD) war und ist verfahlt. Sie sollten sich einmal ernsthaft fagen, woran es genau liegt, dass die Afrikaner mit so viel Geld wenig bis nichts angefangen haben. Wieso haben Afrikaner diese Mittel nicht verwendet, um ihr eigenes Land aufzubauen?

Schon mal was vom

Schon mal was vom Demografischen Wandel gehört. Länder wie Deutschland brauchen diese Zuwanderung, die auch gut für unsere Wirtschaft ist. Natürlich kann nicht jeder rein, aber niemand? Man bräuchte unbedingt eine EU interne Umverteilung. Danach wäre das Einzige, warum Länder Flüchtlinge nicht rein lassen würden, deren Nationalitätsgefühl. Die Kosten sind absolut zu stemmen und fragt euch mal warum denen es so scheiße geht, dass die hier her kommen. Ach ja richtig, weil wir Europäer diese Länder früher ausgebeutet haben, wie es sich keiner von uns wirklich vorstellen könnte.

@Am 17. Juni 2018 um 09:01 von Defender411

Zitat: " Sorry, aber aus unserem Wohlstand heraus, der noch dazu, auf Kosten afrikanischer und anderer armen Länder gebaut ist, lässt es sich gut reden"

Vollkommener Blödsinn!

Wie Sie schon sagten: "erst einmal die Lage analysieren".

Wird den Flüchtlingen, denen

Wird den Flüchtlingen, denen es so, Gott sei dank unbeschadet, gelingt Europa zu erreichen, eigentlich schon auf den Rettungsschiffen gesagt, dass sie in Europa nicht gebraucht werden?
Weil sie nicht besser qualifiziert sind, als die Millionen europäischen Arbeitslosen, weil es kaum eine ausreichende institutionelle Infrastruktur gibt, um allein die europäischen Armen und Arbeitslosen menschenwürdig zu versorgen. Das Harz4 in der BRD für Jahrzehnte das einzige Erwartbare ist für die Flüchtlinge und ihre Nachkommen, und in allen anderen europäischen Ländern die Zustände noch mieser sind.
Das es weder Wohnraum, noch Kigaplätze, noch Schulen in ausreichender Zahl gibt, vom Personal ganz zu schweigen.
Und Arbeitsplätze noch nicht einmal im 1€-Bereich.
Und wenn man unwahrscheinlicherweise bestimmte Kriterien erfüllen sollte, der Mindestlohn kaum über Harz4 liegt.
Werden die Flüchtlinge darüber aufgeklärt?
Dolmetscher dafür scheinen ja in ausreichender Zahl vorhanden.

Schon mal was vom

Schon mal was vom Demografischen Wandel gehört. Länder wie Deutschland brauchen diese Zuwanderung, die auch gut für unsere Wirtschaft ist. Natürlich kann nicht jeder rein, aber niemand? Man bräuchte unbedingt eine EU interne Umverteilung. Danach wäre das Einzige, warum Länder Flüchtlinge nicht rein lassen würden, deren Nationalitätsgefühl. Die Kosten sind absolut zu stemmen und fragt euch mal warum denen es so scheiße geht, dass die hier her kommen. Ach ja richtig, weil wir Europäer diese Länder früher ausgebeutet haben, wie es sich keiner von uns wirklich vorstellen könnte.

ja was jetzt ?

am 16.6 war zu lesen
An Bord der "Aquarius" sind 51 Frauen, darunter mehrere Schwangere,
45 Männer und zehn Kinder.
könnte sich jetzt mal einigen
sind es jetzt 100 oder 600 ??

@andererseits (09:04): "Rettung aus Seenot"

Wikipedia zu Seenot:
"Seenot ist eine Situation, in der unmittelbare und ohne fremde Hilfe unabwendbare Gefahr für die Gesundheit oder das Leben von Besatzung oder Passagieren eines Wasserfahrzeugs, z. B. durch Untergang oder andere Havarien, auf See droht."

Sich in einem Gummiboot aufs offene Meer zu begeben ist keine Gefahrensituation, die ohne fremde Hilfe entstanden ist.

Daher würde ich nicht von Seenot sprechen, sondern von Erpressung: Abholen oder es gibt unschöne Schlagzeilen.

nach seerecht ist ein sicherer hafen

ein hafen, in dem jemand an land gehen kann der aus seenot gerettet wurde. die politischen verhältnisse in dem land, wo sich der sichere hafen befindet, spielen absolut! keine rolle.

"Rettungsschiff"

Es ist ein Schlepperschiff.

@ 09:07 321gast123

"Asyltourismus" ist eine schlimme Verharmlosung der Situation geflüchteter Menschen und zeigt, wie verroht bei manchen die Sprache, das Denken und das Fühlen sind. Die Rettung aus Seenot mit Tourismus in Verbindung zu bringen, ist der durchsichtige Versuch, auf dem Rücken der schwächsten eine Politik der Abschottung und Bekämpfung einer offenen Gesellschaft zu betreiben. Da haben Sie allerdings immer noch die Mehrheit der Menschen in unsrem Land gegen sich.

Taxi - Boote auf dem Mittelmeer.

Die Armutsflüchtlinge sind in Spanien angekommen und weiter geht's in Paradies nach Deutschland. Die Links-Populistische Spanische Regierung hilft jetzt mit, daß sich weitere zig. Tausend Flüchtlinge aus Schwarz-Afrika auf den Weg nach Europa machen die dann von den Linken und Grünen in Deutschland mit Freude empfangen werden.

@ Hador Goldscheitel um 09:03

Sie schrieben:
"Sie sollten sich mal informieren, wie es diesen "sicheren Ländern" so zugeht. In Libyen herrscht für die Flüchtlinge Vergewaltigung , Folter und Sklaverei. Diesen Zuständen sind die Flüchtlinge schutzlos ausgeliefert.
In halb Afrika herrscht entweder Bürgerkrieg oder Terrororganisationen treiben dort ihr Unwesen.
Das rettende Ufer liegt sprichwörtlich in Europa!"
1. Was ändert die Aufnahme von 1000, 1000000 oder 10000000 Afrikanern an der Situation in Afrika?
2. Wer soll die Zustände in Afrika ändern, wenn nicht die Afrikaner?
3. Wie human ist es, als junger Mann seine Familie in so "schlimmen" Zuständen zurückzulassen?

verlogene Sprache

ist es wenn schon eingangs des einseitigen Artikels steht: " nach tagelanger Irrfahrt …" . Nach meinem Sprachempfinden kann es sich unmöglich um eine Irrfahrt handeln, wenn man weis wohin die Reise ( Valencia ) geht. Die Manipulation des Leser - und Hörerkonsumenten nimmt immer mehr zu. Back to the roots oder werdet endlich wieder neutral und ehrlich in der Berichterstattung !!!

Die "Aquarius" hätte auch Tunis ansteuern können,

dort gibt es ein Migrationsberatungszentrum. "Aber geht es vielleicht doch um Europa um jeden Preis?" und "Wollen Flüchtlingsretter die Rückkehr nach Afrika verhindern?" lautet eine Titelzeile im Tagesspiegel.

Bei all dem Koalitionsstreit

Bei all dem Koalitionsstreit um die sträfliche Untätigkeit der Kanzlerin in Berlin: Was genau hat Frau Merkel, hat die Bundesregierung in den letzten 2,5 Jahren eigentlich getan, um die Fluchtursachen genau der Menschen zu beseitigen, die jetzt immer noch über das Mittelmeer nach Europa flüchten?
Woher genau kommen die Flüchtlinge der Aquarius und welche Maßnahmen zur Fluchtursachenbeseitigung hat die Bundesregierung in genau diesen Ländern durchgeführt?

@ Tarek94

Sie schrieben:
"Der Personalaufwand ist völlig ok da der Westen den Süden über viel Jahre ausgebeutet hat."
Was für ein Unsinn! Informieren Sie sich doch z.B. mal über die wirtschaftliche Entwicklung von Südafrika vor und nachdem die "Afrikaner" die Macht übernommen haben! Im Übrigen: warum ist es für Europa so erstrebenswert "bunt" zu sein, für Afrika soll es aber schlecht sein?

@ 08:56 tada

Sie bringen den Begriff, der zu Ihrem Kommentar passt, dankenswerterweise selbst: Alternative Fakten. Es ist bei einer gewissen Gruppierung schon länger üblich, Ursache und Wirkung zu vertauschen - mit einer "Logik", die z.B. behaupten würde, es gäbe keine Raser, wenn man den adac abschaffen würde.

@ andererseits

Sie schrieben:
"Würden Sie so einem verallgemeinernden, das Schicksal von Menschen ignorierenden Satz auch schreiben, wenn Angehörige oder Freunde von Ihnen an Bord wären? Die neue spanische Regierung handelt so, wie jede*r handelt, der einen Funken Humanität verspürt..."
So etwas darf man aber natürlich nicht schreiben, wenn es darum geht, dass ein Mädchen oder eine Frau in Deutschland von einem dieser Schutzsuchenden vergewaltigt und/oder ermordet wurde. Da ist das dann "billiger Populismus" und darauf verwiesen, dass wir nunmal ein "Rechtsstaat" sind!

RE:BreiterBart

"Immer das gleiche. Immer die Schuld für das Versagen bei demjenigen suchen, der mit Hunderten von Milliarden versucht hat, Afrika zu verbessern...Wieso haben Afrikaner diese Mittel nicht verwendet, um ihr eigenes Land aufzubauen?"

Weil vielleicht ganz bewusst darauf verzichtet wurde bestimmte Projekte zu fördern. Es ist doch schon seit langem bekannt, dass die Machthaber sich mal gerne selbst bedienen, um dann politische Entscheidungen zu treffen die den "Gönnern" dann passen.

Gruß Hador

@Degfender, 07.55h

Wenn mich meine Kenntnisse nicht trügen, sieht das Seefahrtsrecht die Anlandung am nächstgelegenen Hafen vor.

Und das war in vorliegendem Fall nicht die europäische Küste.

09:33 von Paul Puma

Es ist ein Schlepperschiff.
.
natürlich !
ist das nicht jedem klar ?
Leute 20 km vor Afrika auffischen und 400 km nach Italien fahren

@ andererseits um 08:28

Sie schrieben:
"Würden Sie so einem verallgemeinernden, das Schicksal von Menschen ignorierenden Satz auch schreiben, wenn Angehörige oder Freunde von Ihnen an Bord wären? Die neue spanische Regierung handelt so, wie jede*r handelt, der einen Funken Humanität verspürt..."
So etwas darf man aber natürlich nicht schreiben, wenn es darum geht, dass ein Mädchen oder eine Frau in Deutschland von einem dieser Schutzsuchenden vergewaltigt und/oder ermordet wurde. Da ist das dann "billiger Populismus" und es wird darauf verwiesen, dass wir nunmal ein "Rechtsstaat" sind!

@ BreiterBart

Was ist bitte an "unser Wohlstand ist auf Kosten afrikanischer und anderer armen Länder gebaut" bitte "vollkommener Blödsinn"?

Was glauben Sie, warum man hier Schokolade, Kaffee, Blumen, tropische Früchte, Autoreifen etc etc so günstig kaufen kann? Weil die Menschen gerne zu Hungerlöhnen in Sklaverei-ähnlichen Arbeitsverhältnissen für den Genuss der Deutschen arbeiten?

Was meinen Sie denn, was Sie für diese Produkte bezahlen müssten, wenn man die Rohstoffhersteller (Farmer, Plantagenarbeiter, Minenarbeiter etc) anständig behandeln würde?

Wenn man die Kinderarbeit abschaffen würde?
Das würde die Preise für die ganzen geliebten technischen Spielereien (Autos, Computer, Handys etc) massiv erhöhen.

Wenn Sie die Realität nicht kennen, weil Sie mangelhaft informiert sind, dann ist das nicht schlimm. Allerdings befürchte ich, Sie gehören zu jenen, die glauben, uns stünde dieser Wohlstand zu. Nach dem Motto: die anderen sind selbst schuld wenn sie sich das gefallen lassen!

um 09:13 von eine_anmerkung

>>"...Dass Flüchtlinge über die See kommen, ist das Ergebnis jahrelanger verfehlter Entwicklungshilfe und Kraftmeierei einiger Staaten in der Region! Erst alles durcheinander bringen und dann sich über Flüchtlinge...."<<

Sie bringen hier vieles durcheinander. Hauptmigrationsgrund ist die Bevölkerungsexplosion in den betreffenden Ländern und dafür kann weder die EU noch Deutschland was!

=============

Jeder behauptet mal was, was seine vorgefasste Meinung stützt (beide Seiten). Hat einer von Ihnen beiden vielleicht mal einen Nachweis für seine Behauptungen ? Ich habe mir mal die Bevölkerungsentwicklung von eitrea angesehen. Wachstum in der Größenordnung von 2 %. ist das eine Bevölkerungsexplosion ? Vielleicht muss man doch etwas mehr differenzieren.

@09:28 Tada

Schön, dass Sie Wikipedia lesen können. Allerdings ist Ihre Uminterpretation hanebüchen. Oder - das halte ich Ihnen mal zu gute - Sie haben nicht verstanden, was "ohne fremde Hilfe" hier tatsächlich meint.

@age clustering

"Schon mal was vom Demografischen Wandel gehört. Länder wie Deutschland brauchen diese Zuwanderung"

Deutschland hat in den letzten Jahren Millionen junge Menschen aus der EU aufgenommen. Mithin braucht Deutschland keinen einzigen Migranten aus Afrika. Im Gegenteil, sind die gesellschaftlichen Kosten für Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten sehr hoch. Eine Belastung der Sozialsysteme, Lohndruck im Niedriglohnsektor, Wohnungsverknappung, etc. etc.

Italien macht das

Italien macht das richtig.

Nun ist mal Frankreich dran!

Macron schafft das !

@andererseits

"..... Da haben Sie allerdings immer noch die Mehrheit der Menschen in unserem Land gegen sich......"

Ja, Stand BTW 2017. So kann man Wahlergebnisse schnell verbrennen. Die Änerungen im Land haben Sie schon wahrgenommen, oder ? Neuwahlen sind angesagt und dann sehen wir weiter !

Sie sind offensichtlich Angestellter der TS. Anders kann ich Ihre Durchhalteparolen zu Gunsten dieser erbärmlichen Politik nicht deuten.

@tisiphone, 08.32h

Es ist zwar richtig, dass sehr viele der Migranten in Italien an Land gehen.

Nun nennen Sie mal die Zahlen, derer, die Italien und die Deutschland aufgenommen hat.

Das Ergebnis wird Ihre Klagen deutlich relativieren.

da es sich in der überwiegenden

Mehrzahl um illegale Migration handelt, sollte man endlich ehrlicherweise nicht länger von Flüchtlingen sprechen. Der pauschale Flüchtlingsbegriff ist irreführend oder soll manipulieren.

@ andererseits

"Sehr schön. Und ich bin froh, dass die Tagesschau darüber berichtet, denn der Streit innerhalb der EU um den Umgang mit geflüchteten Menschen gehört zu den wichtigsten Themen dieser Zeit. Und ich hoffe auf eine Kehrtwende vor allem von Ländern wie Ungarn, Polen, Österreich und Italien. Es braucht in diesen Ländern wie auch bei einigen Kommentierenden eine Rückbesinnung auf europäische Werte."

Diese Hoffnung ist sehr naiv, spiegelt sich aber in ihren Kommentaren häufig wieder.

Italien macht komplett dicht, da kommt kein Schiff mehr an, wenn vereinzelte in absoluter Notlage, aber nun sind andere dran.

Tunesien bietet sich an, liegt nah dran und ist kulturell nah an den Migranten.

@nie wieder spd um 09:23Uhr

Ich stimme Ihnen vollkommen zu, denn Sie sprechen da ein heikles Thema an, das besonders gerne zu ideologischen Zielen mißbraucht wird. Es getraut sich eben niemand zu sagen, daß von den Geretteten eigentlich keiner politisch verfolgt wird oder , anders als die Kriegsflüchtlinge, sich täglich in Lebensgefahr befindet. Natürlich werden die Migranten von den Schlepper-Organisationen mit falschen Erwartungen und Hoffnungen gesteuert und in Europa würde ein Sturm der Entrüstung losbrechen, wenn man wahrheitsgemäß sagen würde, daß kein Bedarf für Ziegenhirten oder "Fachleute" für Lehmziegelbauten etc. besteht. Oder gibt es Fälle, in denen sich ein Chirurg oder Physiker unter den Geretteten befand? Der Großteil der Migranten wird alimentiert werden und letztlich genauso ratlos und hilflos sein, wie z.B. ein IT-Fachmann im afrikanischen Busch.

08:09 tanzplan

Volle Zustimmung!

@ Nochdenken um 09:23

Sie schrieben:
"Schon mal was vom Demografischen Wandel gehört. Länder wie Deutschland brauchen diese Zuwanderung, die auch gut für unsere Wirtschaft ist. Natürlich kann nicht jeder rein, aber niemand? Man bräuchte unbedingt eine EU interne Umverteilung. Danach wäre das Einzige, warum Länder Flüchtlinge nicht rein lassen würden, deren Nationalitätsgefühl. Die Kosten sind absolut zu stemmen und fragt euch mal warum denen es so scheiße geht, dass die hier her kommen. Ach ja richtig, weil wir Europäer diese Länder früher ausgebeutet haben, wie es sich keiner von uns wirklich vorstellen könnte."
1. Was wäre schlimm daran, die Geburtenrate der autochtonen Europäer durch geeignete Maßnahmen zu erhöhen?
2. Wie soll sich die Lage in Afrika verbessern, wenn alle Leistungsbereiten einfach abhauen?
3. Warum konnten ein paar Europäer einen ganzen Kontinent kolonialisieren und warum hat sich die Lage seit dem Ende der Kolonialzeit in Afrika verschlimmert?

Korsika?

Kann mir jemand erklären warum das Schiff an Korsika vorbeigeschippert ist?

Korsika lag doch viel näher - quasi auf dem Weg - nach Valencia und hatte sich zur Aufnehme der Flüchtlinge bereit erklärt. Merkwürdig.

Liegt es daran, dass Korsika eine Insel ist? Von einer Insel kann man nur schwer nach Deutschland latschen. Dann wären die Retter aber keine Retter sondern Schlepper.

Ausserdem denke ich, Merkel muss abtreten.

@ um 09:38 von Clageo

Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist doch: Wurde überhaupt jemals Neutral und Objektiv berichtet?
Könnte es nicht auch möglich sein, dass die Menschen früher nicht bemerkt haben, dass es nicht anders war als heute? Es gab nur nicht so viele Möglichkeiten, sich auch von ausländischen und da auch von Ö/R-Medien, von einem anderen Gesichtspunkt zu informieren.
Die österreichischen und schweizerischen Ö/R berichten zB ganz anders zum BND-Skandal als deutsche Ö/R. Was ja noch Nachvollziehbar ist.
Aber auch über andere Themen wird sehr oft viel differenzierter berichtet.
Und das sind keine rechtsgerichteten Medien, mit geradezu verbrecherischer Berichterstattung!

@defender411

"aber vom Seefahrtsrecht nicht akzeptiert"
Können Sie uns noch erläutern was dazu im Seefahrtsrecht steht?

um 08:28 von andererseits

"Die neue spanische Regierung handelt so, wie jede*r handelt, der einen Funken Humanität verspürt..."

Dieser Vorwurf ist aus meiner Sicht auf einem ganz tiefen Niveau.
"Wer nicht so fühlt oder denkt wie xy ist inhuman".

Vielleicht ist es aber so, dass im Endeffekt, derjenige, der sich gegen eine unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen ausspricht, langfristig und gesamtheitlich humaner ist als Sie es sich vorstellen können.
Glauben Sie Europa wird humaner mit einer rechtsextermen, islamistischen oder linksextremen Regierung? Und genau das wird passieren, wenn man alle Flüchtlinge die gerne kommen möchten aufnimmt.

Herr Sanchez denkt wohl er

Herr Sanchez denkt wohl er bekommt einen Orden der Gutmenschlichkeit. Dabei macht er das was von der EU noch da ist kaputt. Grenzen ganz dicht machen. Er darf seine "Flüchtlinge" behalten der Herr Sanchez

@Goldscheitel, 08.50h

Kein vernünftiger Mensch würde sich in ein solches Boot setzen, wenn er nicht die sichere "Rettung" vor Augen hätte.

Die Rettung wird in der Regel von den Schleppern garantiert.

Das sind Fakten, die die Arbeit der "Ärzte ohne Grenzen" keinesfalls in den Dreck ziehen, aber die Realität beleuchten.

@Am 17. Juni 2018 um 09:46 von tisiphone

Zitat: "Was glauben Sie, warum man hier Schokolade, Kaffee, Blumen, tropische Früchte, Autoreifen etc etc so günstig kaufen kann? Weil die Menschen gerne zu Hungerlöhnen in Sklaverei-ähnlichen Arbeitsverhältnissen für den Genuss der Deutschen arbeiten "

Nein. Weil afrikanische Länder nicht in der Lage sind, ihr eigenes Land zu organisieren/zu verwalten.

Britisch-Rhodesien und Südafrika waren/sind ein prosperierendes Land, weil/obwohl (?) weiße Farmer die gleichen Produkte angebaut und verkauft haben. Wieso das denn?

In Kolumbien werden auch Kakaobohnen angebaut/gehandelt. Wieso gibt es dort nicht die gleichen Zustände?

In Japan wird ebenso Coltan für Handys abgebaut. Wieso gibt es dort nicht die gleichen Zustände?

Wieso sind die Afrikaner nicht in der Lage, eine Firma wie Tchibo aufzubauen, die am Vertrieb und Verkauf von Kaffee ihr Geld verdient? Es hält Afrikaner niemand davon ab, derartige Unternehmen aufzubauen.

Gänsehaut

Wenn ich die Kommentare lese, kriege ich eine Gänsehaut. Soviele unsoziale, menschenverachtende Äußerungen von Leuten die hier in ein Land leben dürfen , indem es alles gibt. Sollten wir nicht lieber darüber nachdenken, wie wir wieder menschlich werden können. Haben wir nicht genug zum Teilen? Sollten wir der spanischen Regierung und den Helfern nicht lieber danken? Es wird nicht das letzte Schiff mit Hilfesuchende sein, wir müssen auf diesen Planeten zusammenrücken. Vielleicht werden wir auch mal aus Deutschland fliehen müssen und dann hoffe ich auch auf Menschen die helfen. In was für eine egoistische, populistische Gesellschaft leben wir derzeit eigentlich? Menschen in Seenot müssen gerettet werden .

Wielange braucht man....

Frage. Wielange brauchen die Flüchtlinge wohl von Spanien via Frankreich bis nach Deutschland? Oder kann mir jemand einen einzigen vernünftigen Grund nennen, weshalb sie in Spanien bleiben sollten, wenn es hier in Deutschland ein viel besseres Asyl-Auskommen für sie gibt?

@Am 17. Juni 2018 um 09:44 von Hador Goldscheitel

Zitat: "Weil vielleicht ganz bewusst darauf verzichtet wurde bestimmte Projekte zu fördern. Es ist doch schon seit langem bekannt, dass die Machthaber sich mal gerne selbst bedienen, um dann politische Entscheidungen zu treffen die den "Gönnern" dann passen."

Dann sollte man diese Machthaber zum Teufel jagen.

Nur mal so als Vergleich: Deutschland hatte zwischen 1948-52 aus dem sog. Marshall-Plan sage und schreibe 1,2 Mrd. USD (Zeitwert heute: 30 Mrd. EUR?) erhalten und binnen kurzer Zeit ein blühendes Land aufgebaut.

Wieso ist dies mit 1,2 Mrd. USD in Deutschland möglich. Mit 2.300.000.000.000 USD in Afrika aber nicht?

um 09:55 von karlheinzfaltermeier

Ich plädiere für rationale Betrachtungsweisen. Sich aus Afrika nach Europa schleppen zu lassen, kostet - zum aus afrikanischer Sicht - eine Unmenge von Geld. Glauben Sie ernsthaft, dass ein Ziegenhirte aus dem afrikanischen Busch - um in Ihrer Terminologie zu bleiben - die notwendigen Geldmittel dafür hat ? Und natürlich sind aus Afrika (z.B. Ägypten) auch Chirurgen, Physiker und sogar Diplomaten geflohen.

Das sind aber alles Betrachtungsweisen für das Wohl oder Unwohlbefinden - je nach Positionierung. Lösungsorientiert ist das nicht.

"2300 Betreuer + 500

"2300 Betreuer + 500 Dolmetscher für 629 Migranten? Kann dies jemand erklären!"

Spanien zeigt eine Willkommenskultur die Deutschland wegen rechtspopulistischer Bayern abhanden gekommen ist!

@08:38 von schlagfertig Das Schiff zerstören

"Jeder der Migranten über eine Grenze bringt ist ein Schlepper/Schleuser und muss bestraft werden sowie das Mittel
(Schiff ) beschlagnahmt oder zerstört."

Dass die Aquarius mit der italienischen Marine zusammengearbeitet hat und in deren Auftrag Menschen rettete, ist Ihnen vermutlich entgangen. Falls nicht, dann sollte man auch die italinischen Marinesoldaten als Schlepper verurteilen und die Marineschiffe zerstören.

RE:Spirit of 1492 @ Hador Goldscheitel

"1. Was ändert die Aufnahme von 1000, 1000000 oder 10000000 Afrikanern an der Situation in Afrika?"
Darum geht es bei der Rettung der Flüchtlinge gar nicht.

"2. Wer soll die Zustände in Afrika ändern, wenn nicht die Afrikaner?"
Alle, die Mitverantwortlich für die Zustände in Afrika sind. Dazu zähle ich vor allem die "westlichen" Staaten und Konzerne.

"3. Wie human ist es, als junger Mann seine Familie in so "schlimmen" Zuständen zurückzulassen?"

"3. Wie human ist es, als junger Mann seine Familie in so "schlimmen" Zuständen zurückzulassen?"
Weil junge Männer gerne von Terrororganisationen zwangsrekrutiert werden. Kein Wunder also, dass sie sich aus dem Staub machen.

Gruß Hador

@Goldscheitel, 08.50h

Kein vernünftiger Mensch würde sich in ein solches Boot setzen, wenn er nicht die sichere "Rettung" vor Augen hätte.

Die Rettung wird in der Regel von den Schleppern garantiert.

Das sind Fakten, die die Arbeit der "Ärzte ohne Grenzen" keinesfalls in den Dreck ziehen, aber die Realität beleuchten.

@Hador

Nein, im Gegenteil:
Es würde sehr schnell aufhören, denn niemand würde mehr in die nicht seetüchtigen schlauchboote einsteigen, wenn es die "Retterschiffe" nicht mehr gäbe.

@Am 17. Juni 2018 um 09:46 von tisiphone

Zitat: "Was meinen Sie denn, was Sie für diese Produkte bezahlen müssten, wenn man die Rohstoffhersteller (Farmer, Plantagenarbeiter, Minenarbeiter etc) anständig behandeln würde? "

In Australien, Japan, Kanada werden auch Rohstoffe abgebaut. Wie schaffen die es, ihre Mitarbaiter "anständig zu behandeln"?

Britisch-Rhodesien - die ehemalige Kornkammer Afrikas - oder Südafrika (unter der Apartheit) waren/sind ein prosperierende Länder, obwohl sie genau diese Produkte, die Sie nennen, angebaut haben (Tabak, Zitrusfrüchte, Wein, Blumen etc.)

Diese Länder wurden durch weiße Farmer bewirtschaftet. Wieso haben es diese Länder geschafft, propserierende Staaten aufzubauen, wohingegen in dem gleichen Land (dem heutigen Simbabwe) eine massive Hungersnot grassiert, weil Mugabe die Farmländer den weißen Farmen weggenommen hatte und Schwarzen übergeben hatte.

Die UN "muss" 50 Mio. Tonnen Getreide nach Simbabwe importieren.

Offensichtlich sind Sie es, der nicht wirklich informiert.

@ um 09:57 von Spirit of 1492

Sie haben recht!
Aber ich persönlich habe niemanden ausgebeutet!
Auch Niemand, den ich persönlich kenne!
Das wir alle allein durch die Teilnahme an der Wirtschaft zum Mittätern werden, liegt auch nicht an der Verweigerung, den Tatsachen ins Auge zu blicken, sondern daran, dass uns die Politik und die Wirtschaft kaum eine andere Chance lassen und Beide sich immer sehr bemüht haben, ihre Verbrechen in zB den Entwicklungsländern nicht zum Gegenstand von Wahldiskussionen werden zu lassen.
Ich bemühe mich immer schon, bei meinen Einkäufen auf politische Zustände in den Herstellungsländern Rücksicht zu nehmen.
Wer sich darum nicht bemüht, sind Wirtschaft und Politik!
Die lügen uns auch bezüglich Waffenlieferungen in Krisengebiete frech ins Gesicht. In den letzten 2 Jahren sogar mehrmals!
Und obwohl sogar hier darüber berichtet wurde, ändert sich daran nichts!
Wenn die Linken nicht die absolute Mehrheit bekommen, wird das auch so bleiben.
Also für immer!
Egal was Sie oder Ich tun!

Flüchtlinge?

Spaniens aktueller Außenminister Josep Borrell sagte in einem Interview mit der SZ am 14.06.:

"Viele junge Leute, die dank der Hilfe von außen eine bessere Ausbildung erhalten, wollen ihre Länder verlassen. Ich habe kürzlich im Senegal mit hohen Politikern, Universitätsprofessoren, Bürgermeistern, Stammeshäuptlingen gesprochen. Sie sagen, dass die Appelle an die Menschen, doch besser zu Hause zu bleiben, nicht gehört werden. Jeden Tag präsentieren ihnen die Medien dieses reiche Europa, Europa ist ein Magnet.

Ein Großteil der Migranten strebt nach Europa, nicht um ihr Leben zu retten oder politischer Repression zu entfliehen, sondern weil sie darauf hoffen, ihre wirtschaftliche Lage verbessern zu können. Es sind nicht die Schwächsten und Ärmsten, die sich auf den Weg machen, sondern Menschen, die energisch sind - und die dann ihren Heimatländern fehlen. Wir können hier nicht nur nach dem Herzen handeln, sondern müssen auch das Gehirn einschalten."

RE:DerVaihinger

"Kein vernünftiger Mensch würde sich in ein solches Boot setzen, wenn er nicht die sichere "Rettung" vor Augen hätte."
Doch haben die Flüchtlinge getan unnd sind ohne Seenotretter massenhaft "abgesoffen".

"Die Rettung wird in der Regel von den Schleppern garantiert."
Garantiert wird von den z.B. libyschen Schleppern alles was die Flüchtlinge hören wollen.

"Das sind Fakten, die die Arbeit der "Ärzte ohne Grenzen" keinesfalls in den Dreck ziehen, aber die Realität beleuchten."
Ihre Realität vielleicht, aber nicht meine.

Gruß Hador

07:50 eine_anmerkung: Die

07:50 eine_anmerkung:
Die neue span. Regierg.handelt so, wie jede*r handelt, der einen Funken Humanität verspürt...
Die Menschen werden über die Medien so sensibiliert, dass außer Humanität nichts weiter zählt u. diese Mittelmeermigranten alternativlos in die EU gebracht werden müssen. Diese Welt ist aber mehr als nur die EU, wie human ist denn das, die Armen, Kranken, Alten bleiben weiter in ihren Ländern, haben kein Geld für die Schleuser, denen geht es nun nicht besser weil die überwieg.jungen u. arbeitsfähigen Männer das Land verlassen u. sich ein besseres Leben im "reichen Europa" versprechen. Ist es human wenn Kinder die in afrik. Ländern sterben weil sie unterernährt u. krank sind, wie kann an der Situation vor Ort was geändert werden wenn eben nur noch geflüchtet wird, auch vor der eigenen Verantwortung, wie geht es in diesen Ländern weiter, wenig Strukturen, Armut, Bevölkerungsexplosion, Flucht nach Europa, ein gut organis. Kreislauf mittlerweile, das kann keine Lösung sein.

RE:JGPW

"... Oder kann mir jemand einen einzigen vernünftigen Grund nennen, weshalb sie in Spanien bleiben sollten, wenn es hier in Deutschland ein viel besseres Asyl-Auskommen für sie gibt?

Ein tolles Argument !

Fragen sie mal unser Hartz4-Empfänger warum es hinten und vorn nicht reicht. Aber die Flüchtlinge machen sich ein schönes Leben davon???

Gruß Hador

um 10:05 von BreiterBart

>> Wieso sind die Afrikaner nicht in der Lage, eine Firma wie Tchibo aufzubauen, die am Vertrieb und Verkauf von Kaffee ihr Geld verdient? Es hält Afrikaner niemand davon ab, derartige Unternehmen aufzubauen. <<

Wenn ich es richtig erinnere, dann unterliegen Rohbohnen einem anderen Zollsatz als Fertigprodukte. Bei Kakaobohnen und Schokolade dürfte es entsprechend sein.

Soviel anders ist es in Kolumbien übrigens auch nicht, jedenfalls nicht für die, die am untersten Ende der Kette stehen.

@Am 17. Juni 2018 um 09:46 von tisiphone

Zitat: "Wenn man die Kinderarbeit abschaffen würde?
Das würde die Preise für die ganzen geliebten technischen Spielereien (Autos, Computer, Handys etc) massiv erhöhen. "

Nö.

Dann würde man - wie in jedem entwickelten Land auch - die Arbeit so organisieren, durch Rationalisierung/Automatisierung etc., dass die Wertschöpfung effektiv und effizient durchgeführt wird und eine hohe Produktivität erreicht wird.

Sie haben offensichtlich mit einem Wertschöpfungsprozess im Bereich der Automobil-, Computer- oder Telefonieindustrie keine Ahnung.

Ihre Hysterie beruht - wie so oft bei Linken - auf völliger Ignoranz. Nichts Neues.

tisiphone

es sind immer die gleichen die profitieren über die jahrhunderte. opium, kik-bangladesch, zucker. meinen sie die subventionen kommen kleinen agrarbetrieben in europa zugute? meinen sie die ehemaligen näher/innen profitieren von der auslagerung nach asien? die verkommenen machen sich die verelendung zunutze. alleinerziehende mütter ohne job die bei kil einkaufen müssen und indirekt vom elend in bangladesch profitieren. nur dürfen sie davon ausgehen, dass es genauso gewollt ist von ihrer kanzlerin der herzen!

RE:dissection

Nein, würde es nicht !
Siehe Anwort "DerVaihinger ".

Gruß Hador

Es gab mal.....

einen Vertrag, Dublin-Abkommen genannt, wonach ein Migrant, der in einem anderen EU-Land bereits erfasst wurde oder einen Asylantrag gestellt hat, kein Recht auf einen erneuten Asylantrag im anderen Land hat. Ein Forist erklärte als Justizfachmann, daß das aber nicht heißt, daß das andere Land diesen Asylantrag nicht bearbeiten darf. Vermutlich bin ich zu dumm und unbedarft, diese Denkweise zu verstehen, denn es läuft im Ergebnis ja doch darauf hinaus, daß sich jeder Migrant nach eigenem Gusto "sein" Land aussuchen kann, oder?

zizat @ al dente

danke für das zitat! alle spitzenpolitiker wissen über diese umstände bescheid. und trotzdem wird auf die tränendrüse gedrückt. wie lange will man große teile der bevölkerung noch verschaukeln?

@andererseits um 09:36 Uhr

""Asyltourismus" ist eine schlimme Verharmlosung der Situation geflüchteter Menschen und zeigt, wie verroht bei manchen die Sprache, das Denken und das Fühlen sind. Die Rettung aus Seenot mit Tourismus in Verbindung zu bringen, ist der durchsichtige Versuch, auf dem Rücken der schwächsten eine Politik der Abschottung und Bekämpfung einer offenen Gesellschaft zu betreiben. Da haben Sie allerdings immer noch die Mehrheit der Menschen in unsrem Land gegen sich."

Nehmen Sie bitte einmal die ideogische Brille ab und schauen Sie genau hin, wer denn da in den Booten sitzt und woher diese Leute kommen. Schlechte wirtschaftliche Verhältnisse oder auch Konflikte sind keine Eintrittskarte und Freifahrtschein in unsere sozialen Systeme. Wie definieren Sie offene Gesellschaft ? Keine Grenzen, unbegrenzten Zustrom?

@321gast123

Ich bin doch völlig bei ihnen. Ich wollte nur am Lack kratzen. Sonst spricht man Spanien noch heilig.

@Am 17. Juni 2018 um 10:22 von Klärungsbedarf

Zitat: "Wenn ich es richtig erinnere, dann unterliegen Rohbohnen einem anderen Zollsatz als Fertigprodukte. Bei Kakaobohnen und Schokolade dürfte es entsprechend sein."

Echt? Aha. Keine Ahnung. Mag sein.

Und nun?

Das soll jetzt der Grund dafür sein, warum Afrikaner es nicht auf die Reihe kriegen, ein Unternehmen wie Tchibo aufzubauen?

Das glauben Sie doch selber nicht.

@ 09:43 u. 09:46 spirit of...

Auch wenn Sie Ihren schrägen Vergleich gleich 2 x posten, wird er nicht richtiger: ich bin über jede Gewalttat entsetzt, gleich ob Opfer und Täter deutsch sind oder einen Migrationshintergrund haben; und ich weiß, wovon ich spreche, ich arbeite mit Opfern und ihren Angehörigen. Mit dem Thema des Berichtes hier hat ihr Vergleich allerdings nichts zu tun, und er versucht mir etwas zu unterstellen, was ich als infam zurückweise.

@09:54 von Clageo: illegale Migration

"da es sich in der überwiegenden Mehrzahl um illegale Migration handelt, sollte man endlich ehrlicherweise nicht länger von Flüchtlingen sprechen."

Selbstverständlich sind es Flüchtlinge. Schließlich sind sie aus ihren Heimatländern geflohen, weil die Lebensbedingungen dort zu schlecht sind.
Nicht jeder Flüchtling flieht vor Krieg oder politischer Verfolgung. Mancher flieht vor Armut und Perpektivlosigkeit.
Weltweit sind mehr als 60 Mio Menschen auf der Flucht. Nur ein kleiner Bruchteil davon ca. 3% kam bisher in Europa an.
Was Europa braucht ist ein Möglichkeit nicht als Flüchtling hierher zu kommen, sondern auf legalem Weg einzuwandern.

Was aber viel wichtiger wäre. Man muss den Menschen in ihren Heimatländern eine Perspektive geben. Daran besteht aber wenig Interesse, denn das würde europäische Absatzmärkte und Profite stören.

Live und in Farbe

Bei Euronews kann man sich die Ankunft der Aquarius live im TV ansehen.

Meinungstendenz

Interessiert eigentlich die europäischen Politiker und die Medien die Meinung der europäischen Bevölkerung. Eine Tendenz dieser Meinung bezüglich Immigration ist beim Lesen dieser Beiträge deutlich erkennbar.

Am 17. Juni 2018 um 07:55 von Defender411

Okay Schlauberger. Zeigen Sie mir doch bitte mal, wo im Seerecht das steht. Die Aquarius und andere Schiffe dieser Art arbeiten in einer Rechtlichen Grauzone.

1. Sind Menschen, die sich freiwillig in Seenot begeben rechtlich gesehen abgesichert?
2. Schiffbrüchige sind lt. Seerecht schnellstmöglich im nächstgelegenen sicheren Hafen wieder von Bord zu geben... dumm nur, das der in den allermeisten Fällen an der afrikanischen Küster liegt.

Deshalb ist das was diese "Rettungsschiffe" machen meiner Ansicht nach außerhalb des Seerechts.

Hador Goldscheitel

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Erstens habe ich nicht behauptet das HartzIV zum Leben toll ist. Zweitens ist es trotzdem viel mehr als sie in Spanien kriegen ( oder warum wollen fast alle Flüchtlinge immer nach Deutschland ) und drittens ist es garantiert viel, viel mehr als was sie in den afrikanischen Ländern von ihren Regierungen bekommen, nämlich nichts.

@wehrtdenanfängen

"wir müssen auf diesen Planeten zusammenrücken. Vielleicht werden wir auch mal aus Deutschland fliehen müssen und dann hoffe ich auch auf Menschen die helfen. In was für eine egoistische, populistische Gesellschaft leben wir derzeit eigentlich? Menschen in Seenot müssen gerettet werden ."

In ihrer verträumten Welt sind gleich mehrere Denkfehler. Zum einen heißt Rettung aus Seenot nicht die Leute in deren Wunschland zu verbringen. Zum anderen setzen Sie Menschlichkeit mit unbegrenzter Aufnahme und einer angeblichen Verpflichtung alles zu teilen gleich. Übrigens wird igendwann sicher der Zeitpunkt kommen in dem Deutsche Ihr Land verlassen, denn der BT hat sich ja gegen Zurückweisung von Migranten - selbst abgelehnten - und damit für unbegrenzten Zustrom ausgesprochen. Soviel zum Satz "Dem deutschen Volke" über dem BT. Diese Buchstaben sollte man abhängen.

Während die NGOs die Leute nach Italien oder Spanien

bringen, ertrinken viele weitere Menschen. Ginge es den Organisatoren darum, möglichst viele Menschen vor dem Ertrinken zu retten, dann würden sie diese, die sie kurz vor der Küste an Bord nehmen, auf dem kürzesten Weg an Land bringen um schnellstmöglich wieder einsatzbereit zu sein und weitere Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Was würde man tun, wenn man mit einem Ruderboot auf einem See unterwegs ist, und 100 m vom Ufer entfernt geht ein Ausflugsdampfer unter? Nehmen wir drei Leute ins Boot und fahren sie ans andere Ende des Sees, weil sie da ursprünglich hinwollten? Oder bringen so viele Menschen wie möglich ans rettende Ufer?

um 10:13 von BreiterBart

>>
Diese Länder wurden durch weiße Farmer bewirtschaftet. Wieso haben es diese Länder geschafft, propserierende Staaten aufzubauen, wohingegen in dem gleichen Land (dem heutigen Simbabwe) eine massive Hungersnot grassiert, weil Mugabe die Farmländer den weißen Farmen weggenommen hatte und Schwarzen übergeben hatte.
<<

Das klingt nun doch arg nach Rassenideologie. Kausalzusammenhänge sind nicht immer trivial. Könnten Sie in Erwägung ziehen, dass die Probleme nicht daraus resultieren, dass Farmland an "Schwarze" übergeben wurden, sondern dass es das Ergebnis eines Prozesses ist, der von den Initiatoren als sozialistisch angesehen wurde und die Führung der Betriebe auf völlig unqualifiziertes Personal übertragen hat. Schwarze und weiße Unfähigkeit nimmt sich da nicht viel.

RE:BreiterBart

"Dann sollte man diese Machthaber zum Teufel jagen."

Ja wer denn? Wollen sie gegen jeder Diktatur oder Autokratie die ihnen nicht passt zu Felde ziehen?

"Nur mal so als Vergleich: Deutschland hatte zwischen..."

Deutschland hatte Frieden und wurde nicht von anderen Staaten ausgebeutet. Zudem hatte Deutschland Technologie und Verwaltung.
Und verteilen sie ihre horenden Summen, so fern sie der Realität entsprechen, auf sämtliche Staaten Afrikas. Dann haben wir einen besseren Vergleich.

Gruß Hador

Darstellung: