Ihre Meinung zu: Ibn-Rushd-Goethe-Moschee: Liberal, islamisch, kontrovers

16. Juni 2018 - 13:21 Uhr

Vor einem Jahr gründete Seyran Ates in Berlin ihre "liberale Moschee". Bis heute sind die Reaktionen kontrovers. Nicht nur Muslime in Deutschland streiten darüber, was "liberal" bedeutet. Von Constantin Schreiber.

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Kommentare

"Vor einem Jahr"

Dann herzlichen Glückwunsch zum einhängen Bestehen!

Am Thema vorbei

In einem Nebensatz in der Einleitung wird die massive, verachtenswerte und strafrechtlich bedeutsame Kritik, abgehandelt.

Liebe Tagesschau. Die Frau steht unter Polizeischutz. Sie bekommt täglich Morddrohungen, Bombendrohungen. Auf deutsch. Aus Deutschland. Von Muslimen der dritten und vierten Generation.
Das(!) ist die Schlagzeile. Das ist es, worum sich dieser Artikel drehen sollte.

Großen Respekt

Was Frau Ates da macht, sollte eigentlich ganz normal sein. Ist es aber offensichtlich nicht. Auch so kann Islam sein, vor allem in der Diaspora. Frau Ates zeigt damit, was viele Muslime noch alles nachzuholen haben.

Frau Ates und ihre

Moschee Gemeinde sollte die Unterstützung der Politik haben! Die Grünen in Berlin sollten sich um die Umwelt kümmern. Da sind genug Sorgen.

Sehr mutig!

Sehr mutig - sehr notwendig - sehr überfällig - sehr beispielhaft!
Gratulation, Frau Ates. Sie gehen wirklich mit gutem Beispiel voran und Menschen wie Ihnen sollte wirklich eine breitere Plattform zur Verfügung gestellt werden.

Das WAHRE Problem dabei ist, das..

die obersten staatlichen Religionsbehörden in der Türkei und auch in Ägypten bereits öffentlich erklärt haben, das diese Moschee in Wahrheit angeblich überhaupt keine "echte" Moschee sei, und das dieser liberale Islam bereits faktisch einen Abfall vom wahren Glauben darstellt!

Was zu bedenken ist!

Schade,

das diese Projekt soviel anfeindung erffährt.
Würden dies die Norm sein in Deutschland oder allgemein in Europa dann hätten wir nicht soviele Probleme mit dieser Religion.

Das ist ein guter erster Schritt um den Islam zu entgiften.
In seiner jetzigen Form passt er nunmal nicht hierher.
Wenn ich teilweise menschenverachtende/sexistisch/homophobe Aussagen von (strenger) gläubigen Muslimen höre bleibt mir schon manchmal die Spucke weg.

Die Grünen denken/gehen wie immer in die falsche Richtung... das Kopftuch ist kein Zeichen der Freiheit und ich als Frau störe mich sehr daran, vorallem wenn man an all jene Frauen denkt die gezwungen werden sich zu verhüllen. Kann es nicht nachvollziehen sowas dann 'freiwillig' und vorallem Stolz zu tragen. Ein Symbol der Unterwerfung...einfach nur traurig.

Im Islam passiert aktuell das, was im Christentum vor....

... 60 Jahren passierte.

Wenn wir 60 Jahre zurückschauen, hatte das Christentum die gleichen Probleme, die heute der Islam hat: Ausgrenzung von anderen Splittergruppen (Katholiken und Protestanten durften z.B. nicht heiraten), ein nahezu 100%tiger Anteil von Kirchenmitgliedern in der Gesellschaft, die strikte Ablehnung von Homosexualität, die Ablehnung von Frauen in jeder Art von geistlichen Führungspositionen. Das sind alles keine Probleme des Islam, das sind alles generelle Probleme aller monotheistischen Religionen.

Der einzige Grund, warum wir viele dieser Dinge im Christentum überwinden konnten (Homosexualität ist weiterhin ein Problem und z.B. Kündigungsgrund bei christlichen Arbeitgebern und weibliche Priester gibt es immer noch nicht!) ist das Verdrängen christlicher Werte durch Humanistische Werte.

Und das ist etwas, das auch christliche Hardliner bis heute verwünschen - und etwas, das islamische Hardliner um jeden Preis verhindern möchten. Deshalb muss man Frau Ates helfen

@15:03 von Yumekaze

„Ein Symbol der Unterwerfung...einfach nur traurig.“

Allzu oft aber auch ein Symbol der bewussten Abgrenzung gegenüber der einheimischen Bevölkerung, zu der auch die weltoffenen Muslime gehören.

Warum einfach, wenn's kompliziert geht?

>>Doch so einfach sei das nicht, bemerkt die Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus: "'Liberal' ist ein schwieriges Wort, weil es so viele unterschiedliche Deutungen zulässt; von Neo-Liberalismus über liberale Politik zu liberalen Lebensentwürfen."
Die Positionen von Seyran Ates hält sie nicht in jedem Fall für liberal. Ates äußert sich kritisch zum muslimischen Kopftuch und ablehnend zur Vollverschleierung. "Das ist nicht wirklich freiheitlich orientiert", meint Spielhaus, "sondern tritt eher für Kontrolle von Religion ein."<<

Wenn ich das lese, denke ich, die Frau Spielhaus müsste noch integriert werden. Sie erweist mit diesen pseudointellektuellen Ergüssen allen, die auf ein friedliches Miteinander hoffen - wie z.B. Frau Ates - einen Bärendienst.

@14:55 von Frank von Bröckel

>>Das WAHRE Problem dabei ist, das..
die obersten staatlichen Religionsbehörden in der Türkei und auch in Ägypten bereits öffentlich erklärt haben, das diese Moschee in Wahrheit angeblich überhaupt keine "echte" Moschee sei, und das dieser liberale Islam bereits faktisch einen Abfall vom wahren Glauben darstellt!
Was zu bedenken ist!<<

Es kann und m u s s uns wurscht sein, was die obersten staatlichen Religionsbehörden in der Türkei und auch in Ägypten bereits öffentlich erklärt haben. Wir sind in Deutschland und das haben die Religionsbehörden und deren „Schäfchen“ zu bedenken! Wer das nicht will, hat hier nichts verloren.
Bei diesem Thema ducken sich unsere Politiker weg oder halten dümmliche Sonntagsreden. Aus meiner Sicht ist es aber genau dieses Thema, was sehr viele Bürger umtreibt und der Integration von Migranten im Wege steht und der Toleranz gegenüber Asylbewerbern aus muslimisch geprägten Ländern abträglich ist. .

Ein weiblicher Imam -

Ein weiblicher Imam - Check
Ein weiblicher Priester - ???

Und man kritisiert nur den Islam, wenn es um "westliche Werte" geht. Doppelte Moral, gelinde gesagt.

@15:03 von Yumekaze

"Kann es nicht nachvollziehen sowas dann 'freiwillig' und vorallem Stolz zu tragen."

Religion verbunden mit Stolz ist aus meiner Sicht ein Widerspruch in sich.

Zumindest ist in christlichen Kirchen immer von Bescheidenheit die Rede. (Wäre natürlich glaubwürdiger, wenn die Prediger diese auch vorleben würden.)

Um ein Zeichen zu setzen, hätte die Bundeskanzlerin

diese weibliche Imanin zum Integrationskongress einladen sollen. Hat sie aber nicht, weil sonst die Bundeskanzlerin mit Frau Ates und ganz wenigen allein gewesen wären da der Rest der sich eigentlich integrierenden Muslime abgesagt hätten. Traurig aber wahr.

@MGD HerrenSpezies

"Und man kritisiert nur den Islam, wenn es um "westliche Werte" geht. Doppelte Moral, gelinde gesagt."

Whataboutism und unwahr.

Wenn es z.B. um Angriffe auf Abtreibungskliniken und der Mitarbeiter geht, kritisiert man sehr wohl bigotte christliche Hardliner.

Dies ist aber ein Artikel über die erste(!) weltweit liberale Moschee, deren Imamin leider Todesdrohungen und Bombendrohungen ausgesetzt ist und in Berlin(!) unter Polizeischutz leben muss.
Also wird folglich in jenem Artikel "der" Islam kritisiert, bzw. dessen radikal-aggressiven Ausprägungen.

Dass Sie so einen Artikel dann für "der da aber auch"-Sprüche nutzen, anstatt sich mit dem Problem der gewaltbereiten islamischen Hardliner in Deutschland zu beschäftigen, sagt mehr über Sie aus, als über Doppelmoral der Medien.
Es gibt übrigens ja evangelische Pfarrerinnen... die haben aber eher selten mit Morddrohungen von Katholiken zu kämpfen und leben auch nicht gezwungenermaßen unter Polizeischutz.

@17:30 von MGD HerrenSpezies

>>Ein weiblicher Imam - Check
Ein weiblicher Priester - ???
Und man kritisiert nur den Islam, wenn es um "westliche Werte" geht. Doppelte Moral, gelinde gesagt.<<

Die katholische Kirche wird (auch) diesbezüglich schon lange kritisiert. Wichtiger ist: Niemand ist gezwungen, der katholischen Glaubensgemeinschaft anzugehören.
Schon ein gewaltiger Unterschied.

Was ein "liberaler Islam"?

Der zentrale Punkt des Islam ist die Annahme der Unfehlbarkeit und Unwandelbarkeit der Worte des Koran, und weiter aller Weisungen von Mohammed. Jeder Versuch, hier "weichzuspülen", rüttelt an dieser Grundfeste. Also Teile des Koran mit dem damaligen Zeitgeist zu begründen und damit seine außerzeitliche Gültigkeit anzuzweifeln, ist schon per se unislamisch. Auch Aussagen Mohammeds zu relativieren, ist insoweit inakzeptabel. Damit ist tatsächlich ein liberaler Islam im Widerspruch zu einer der grundlegendsten Glaubensaussagen des Islam. Was ist denn liberaler Islam dann? Der Versuch, einiges von den Ideen Mohammeds und seiner Offenbarung (so man an sie glaubt) als Lebensmaxime in die heutige Zeit zu retten, tausend Jahre Überzeugung von Millionen Menschen nicht einfach in den Mülleimer der Geschichte zu werfen, wie mit den alten heidnischen Religionen Roms und Griechenlands. Dies ist sicherlich lobenswert, aber wenig Erfolg versprechend. Der Islam ist entweder wahr oder falsch.

Super! Kontroverse ist

Super!

Kontroverse ist super.

Es wird diskuttiert!

Diese Frau ist eine Tabubrecherin und hilft somit Fragen aufzuwerfen.

Alleine das in-Frage-Stellen ist schon Bewegung in Richtung Freiheit.
Und die Chance für viele mitzuziehen und keinen Widerspruch zw. Freiheit und Religion mehr zu empfinden.

Denn das Empfinden ist maßgeblich vom Denken und von der Freiheit im Denken und damit im Glauben abhängik.

Der Mensch empfindet, was er glaubt und er glaubt, was er denkt.

Also: Glaub nicht alles was du denkst.

Einfach top! :)

@ 17:30 von MGD HerrenSpezies

Vielleicht hilft es, sich ein bisschen zu informieren. Frauen dürfen in der katholischen Kirche genauso all das tun, was evangelische Pfarrer oder Imame tun dürfen, also Gottesdienste leiten, das Wort Gottes verkünden usw. Das einzige was Frauen in der katholischen Kirche nicht tun können, sind die Sakramente spenden, die die anderen Religionen (außer der orthodoxen Kirche) gar nicht kennen, die eine göttliche Vollmacht benötigen, also die Wandlung vornehmen (aus evangelischer Sicht Aberglaube) und die Beichte hören (ganz unmöglich). Und eine göttliche Vollmacht kann man nun einmal nicht einklagen. Der Gerichtsstand ist das Jüngste Gericht. Aber kein Mensch hat einen Schaden dadurch, dass sie ihm nicht zugestanden werden. Der entscheidende Unterschied zum Islam ist, dass das Christentum außer dem Punkt gar keinen Unterschied zwischen Mann und Frau macht. Jesus hat diesbezüglich nie etwas gesagt - und das in einer zutiefst patriarchalischen Gesellschaft. Im Unterschied zu Mohammed.

17:56 von Autograf

" Auch Aussagen Mohammeds zu relativieren, ist insoweit inakzeptabel. "

Sie schließen von sich auf andere.
Hören Sie bitte auf damit.

Oder kennzeichnen Sie klar und deutlich, dass Sie von sich selbst sprechen.

Sie können nicht für einen anderen Menschen sprechen.
Das sind Erwachsene.

@ MGD HerrenSpezies

"Doppelte Moral, gelinde gesagt."
Nein, wieso? Frau Ates wird mit ihrer Moschee doch gerade von den bärtigen islamischen Autoritäten im In- und Ausland NICHT anerkannt. Sie wagt sozusagen einen Alleingang. Offiziell haben Frauen im Islam noch weniger zu melden als in der katholischen Kirche. Es gibt aber andere christliche Kirchen, in denen das ganz normal ist (z.B. die evangelische). Das ist kein Problem der westlichen Werte, sondern ein Problem des reaktionären Vatikan alleine. Er repräsentiert eben die westlichen Werte NACH der Aufklärung nicht zu 100 %. Aber er hat politisch nicht annähernd so viel zu sagen wie islamische Autoritäten in der islamischen Welt. Das wollten Sie wohl vergessen machen.

Frau Ates ist eine mutige und starke Frau...

sie weiß ganz genau was sie warum tut, trotz aller Anfeindungen. Es gibt in Berlin Veranstaltungen, die sie leitet und speziell auch Frauen anspricht. Nicht zu vergessen, auch Christen sind willkommen. Ich bin demnächst in Berlin und werde die Moschee besuchen.
Frau Ates kann mit Recht stolz auf das sein, was sie leistet.

Schlimm, dass das Gute von

Schlimm, dass das Gute von ALLEN Seiten angegrigffen wird!

Eben auch von nicht- muslimischer!

So was von unterbelichtet ...

@18:11 von StöRschall

Sie haben den User 'Autograf' vermutlich falsch verstanden.
Mit: "Auch Aussagen Mohammeds zu relativieren, ist insoweit inakzeptabel." beschreibt er die Sichtweise der Mehrheit der Muslime und nicht die eigene.
Aber vielleicht habe ich das falsch verstanden.

17:56 von Autograf "Was ein

17:56 von Autograf
"Was ein "liberaler Islam"?
Der zentrale Punkt des Islam ist die Annahme der Unfehlbarkeit und Unwandelbarkeit der Worte des Koran, und weiter aller Weisungen von Mohammed. Jeder Versuch, hier "weichzuspülen", rüttelt an dieser Grundfeste. "

Was andere Menschen annehmen, können Sie nicht wissen. Und deshalb ist es frech von Ihnen sowas zu behaupten.

Das ist also eine Behauptung, die gar nicht stimmen KANN.

Darüber sollten Sie sich im Klaren sein!

Auf so eine Weise hat schon so manch einer sein Gesicht verloren.

Sehr mutig

Ich kann Frau Ates nur ermutigen, weiter zu machen.
Vielleicht findet sich auch eine katholische Frau, diesen Weg zu gehen. Die Unterstützung der meisten Katholiken in Deutschland hätte sie.

Irgendwie komisch:

während Alle mehr Strenge und weniger Liberalitas bei Polizei, Geheimdiensten, Erziehung etc. pp. fordern, sollen Religionen nun plötzlich 1000, 2000 Jahre alte Regeln ändern?????
PS: Kann man da mal in Israel nachfragen? Judaistische Frauen dürfen das Kopftuch nicht mal im Haus abnehmen- nur wenn Sie empfängnisbereit sind- dann darf auch das Doppelbett benutzt werden....
WENN Forderungen dann an ALLE Religionen. Was passiert, wenn die Religion zur Tradition mutiert durch "Anpassung" sieht man am söderschen Kreuzerlass.

17:30 von MGD HerrenSpezies

Ein weiblicher Imam - Check
Ein weiblicher Priester - ???

In der evangelischen Kirche kein Problem, hier gibt es nicht nur weibliche Pastorinnen sondern auch homosexuelle Pastoren und Pastorinnen. Und im Zölibat muss hier auch niemand leben. Bitte zw. katholischer und protestantischer Kirche differenzieren.

Sehr gut, was diese Dame hier

Sehr gut, was diese Dame hier macht, auf die Beine gestellt hat. Hier und anscheinend auch nur hier geht es nur um den religiösen Teil des Islam. Endlich einmal!
Eine Religion, vor allem eine Weltreligion, sollte sich nicht mit Politik vermengen!
Klar, daß das die normalen Imane anders sehen. Der Islam sollte ganz dringend reformiert werden!
Schließlich wollen wir alle friedlich nebeneinander existieren.

Autograf Und dass es eben

Autograf

Und dass es eben nicht stimmt, was Sie behaupten belegt die Realität, die dieser Bericht hier abbildet!

Autograf Sie beweisen viel

Autograf

Sie beweisen viel mehr, dass Sie ein ganz genauso krudes und starres Denkmuster besitzen, wie es alle -isten besitzen.

Autograf Sie können

Autograf

Sie können AUSSCHLIEßLICH Ihre Sicht der Dinge, Ihre Annahmen, Ihr Glaube, Ihr Denken wiedergeben!

18:40 von ophorus "WENN

18:40 von ophorus

"WENN Forderungen dann an ALLE Religionen. Was passiert, wenn die Religion zur Tradition mutiert durch "Anpassung" sieht man am söderschen Kreuzerlass."

Man kann an Religionen keine Forderungen stellen,
nur an Menschen.

Und dass der Mensch Ihre Forderungen erfüllt oder auch nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Die Position der Grünen ist fraglich

Es ist richtig, das unter der Religionsfreiheit sich Frau Ates auf den Weg macht, um ein Niesche anzubieten, die zwangsläufig benötigt wird, wenn wir Muslime in die westliche Welt integrieren wollen und Parallelgesellschaften vermeiden möchten.

Sehr geehrter Autograf, der

Sehr geehrter Autograf,
der Islam gehört GANZ DRINGEND REFORMIERT!
Die Geschichte der Menschheit ist wechselhaft, sie ist dynamisch. Ganz genau so muß es auch mit Ansichten sein.
Wenn man merkt, daß da irgendwo eine Wand ist, rennt man nicht einfach weiter. Auch wenn das einmal jemand vielleicht vor 1000 Jahren gefordert hat, was ich persönlich zu bezweifeln wage. Zu seiner Zeit, in seiner Epoche mag das alles richtig gewesen sein. Jetzt schreiben wir aber 2018 und wir haben mehr als 50 mal so viel Leute auf der Erde als damals. Das heißt die äußeren Umstände haben sich verändert.
Und das wiederum bedeutet:
Der Islam muß DRINGEND REFORMIERT WERDEN!!

"Communities"

Im Prinzip ein interessanter Artikel, aber der Autor sollte nochmal an seinem Stil arbeiten:

"türkische Communities" – das kann man doch etwas besser ausdrücken. Hört sich dann vielleicht nicht so flott und trendy an, aber seinen Sprachstil kann man als Reporter ruhig etwas pflegen.

14:38 von Toni B.

Das(!) ist die Schlagzeile. Das ist es, worum sich dieser Artikel drehen sollte.
.
... aber wenig populär
da es ja keine Probleme integrationsmäßig mit (speziell) Muslimen gibt,
zumindest nicht darüber spricht

19:15 von th711 "Sehr

19:15 von th711
"Sehr geehrter Autograf, der
Sehr geehrter Autograf,
der Islam gehört GANZ DRINGEND REFORMIERT"

Genau das tut diese Dame!

Sie reformiert Denken.
Und flexibilisiet Denkmuster.

Das geht aber nur mit eimem echten Gegenüber im echten Leben.

"DEN" Islam kann man an sich genauso wenig reformieren wie das Christentum oder sonst was.

Noch was:

Das mit Abstand Menschenverachtendste findet übrigens unter amderem in Indien statt. Dort wird Femozid in allen seinen grausamsten Formen betrieben ..

UND?
Juckt das hier irgend eine Sau außer mir?

NEIN!

Schreit deswegen irgend jemand: Man muss Indien reformieren?

Nein!

DAS interessiert komischerweise keinen...

Eine liberale Auslegung des Islam...

provoziert sowohl die Fundamentalisten als auch die Leute, die sich "Islamkritiker" nennen.

Islam und tolerant, nein, das kann und darf nicht sein. Da sehen die Einen die reine Lehre ihrer Religion bedroht- und die anderen ihr Feindbild.

Vielleicht sollten sich die AFD, die osteuropäischen Fans einer "illiberalen Demokratie" und die Islamisten ja mal zusammentun. Haben sie nicht alle die "westliche Dekadenz" als gemeinsamen Gegner?

Dass auch Muslime aus dem Ausland Interesse an der Liebralen Moschee haben, zeigt: Das ist der richtige Weg. Über eine Liberalisierung des Islam wird sicher noch viel diskutiert, auch gestritten werden. Aber auch das Christentum hat ja den Anschluss an die Moderne noch nicht ganz geschafft.

@ 18:57 von StöRschall

Koran Sure 4:136: „Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott und seinen Gesandten und an die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabgeschickt hat, und an die Schrift, die er schon (früher) herabgeschickt hat! Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den jüngsten Tag nicht glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt.“ Ich behaupte nicht, was andere Menschen glauben, sondern zitiere, was im Koran, der Grundlage des Islam selbst, steht. Rest bitte bei Wikipedia, Islam nachlesen.

"Whataboutism und

"Whataboutism und unwahr."
Sagt der gerade der Richtige...

"Wichtiger ist: Niemand ist gezwungen, der katholischen Glaubensgemeinschaft anzugehören.
Schon ein gewaltiger Unterschied."
Ist das beim Islam anders? Oder einfach nur subjektive Wahrnehmung?

"Vielleicht hilft es, sich ein bisschen zu informieren....
Der entscheidende Unterschied zum Islam ist, dass das Christentum außer dem Punkt gar keinen Unterschied zwischen Mann und Frau macht. Jesus hat diesbezüglich nie etwas gesagt - und das in einer zutiefst patriarchalischen Gesellschaft. Im Unterschied zu Mohammed."
Der Aufforderung zum ersten Satz selbst nachkommen. Aber was bringt es bei Leuten die sich für was besseres halten?

"Frau Ates wird mit ihrer

"Frau Ates wird mit ihrer Moschee doch gerade von den bärtigen islamischen Autoritäten im In- und Ausland NICHT anerkannt. Sie wagt sozusagen einen Alleingang."
Stimmt. Was man bei der Kirche wohl niemals versucht hat, tja warum wohl?

"In der evangelischen Kirche kein Problem, hier gibt es nicht nur weibliche Pastorinnen sondern auch homosexuelle Pastoren und Pastorinnen. Und im Zölibat muss hier auch niemand leben. Bitte zw. katholischer und protestantischer Kirche differenzieren."
Deshalb war die Rede auch von einem Priester und nicht von einem Pfarrer.

Glaube an Gesellschaft ja, an Politik und Medien: nein!

Liebe Frau Ates,
An die Gesellschaft können Sie glauben. Die steht mit Ausnahme der konservativen und männlichen Muslime hinter Ihnen. Unterstützung von Seiten der Politik und der Medien sollten Sie nicht erwarten, das tut ein Grossteil der nichtmuslimischen Gesellschaft auch nicht.

"Der Islam ist entweder wahr

"Der Islam ist entweder wahr oder falsch."
Gilt das auch für das Christentum und seine Lehren? Oder ist das etwas anderes, weil Gottes Sohn, Wasser in Wein und von den Toten wiederauferstehen?

19:36 von postmaterialist

Aber auch das Christentum hat ja den Anschluss an die Moderne noch nicht ganz geschafft
.
warum
weil sie nicht für Schwulenehe sind
oder die Abtreibung nicht akzeptieren ?
zumindest aber kann man gefahrlos austreten oder konvertieren, das zumindest genügt ja mal für den Anfang

@Störschall

"Man kann an Religionen keine Forderungen stellen,
nur an Menschen."
Ihr Wort in Gottes Ohr- genau DAS habe ich mit "wenn" impliziert, und ich bedanke mich für die Unterstützung.
Dennoch TUT es JEDER- wenn es um "Andere" Religionen und auch Menschen geht.
Man kann auch nicht von Menschen fordern, Ihre Überzeugungen zu ändern.
Sonst hätten wir keine Nazis mehr beispielsweise.
Wenn ich von Ihnen als Mensch fordere, sich mehr dem Islam zu öffnen- tun Sie das dann?

Am 16. Juni 2018 um 19:36 von StöRschall

Das liegt daran, weil man Indien nicht als Feindbild betrachtet und aufgebaut hat. Sie wissen schon, Brot und Spiele braucht das Volk.

Außerdem können Sie ruhig China erwähnen, wo Mädchen bei der Geburt ermordet werden, juckt auch keinen hier...

19:36 von StöRschall

"DEN" Islam kann man an sich genauso wenig reformieren wie das Christentum oder sonst was.
.
da verkennen sie aber den großen Luther, das Vorbild der Protestanten

@17:30 von MGD HerrenSpezies

Sie vergessen die weiblichen Bischöfe, so was gibt es allerdings im Islam nicht. Sie haben schon richtig geschrieben: ein weiblicher Imam, aber vergessen: und nur dieser eine.

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