Ihre Meinung zu: Spahn will Beiträge zur Pflegeversicherung erhöhen

13. Juni 2018 - 16:10 Uhr

Die Beiträge zur Pflegeversicherung sollen 2019 um 0,3 Prozentpunkte steigen. Hintergrund: Bis Ende des Jahres erwartet Gesundheitsminister Spahn ein Defizit von drei Milliarden Euro.

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Kommentare

Spahn will Beiträge zur Pflegeversicherung erhöhen....

Das hat der ehemalige Pharmalobbyist(Polis GmbH) also zu bieten:
Mehr Belastung für die Versicherten.Aber sicher kein besserer Betreuungsschlüssel,der sich etwa den Nachbarländern annähert.Er liegt dort bei 1:4,2 bis 1:5,3,während hierzulande eine Pflegekraft 10,5 Patienten versorgen muß.

Gaukler

Erst Beitragssenkungen ankündigen, dann wieder Erhöhungen fordern. Sehr vertrauenswürdig diese Regierung...wieder mal.
Linke Tasche, rechte Tasche, meint er wirklich, das merkt niemand?

Spahn will Beiträge zur Pflegeversicherung erhöhen

Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,3 Prozentpunkte bei der Pflegeversicherung angehoben werden, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte.
Dabei kann sich heute schon kaum ein Ostrentner einen Pflegeplatz leisten. Und die Kinder will er bei den geringeren Löhnen auch nicht zusätzlich belasten.
Wenn das Geld nicht reicht, muss man sparen oder mehr aus dem Staatshaushalt finanzieren.

Es ist nachvollziehbar,

dass mehr Geld ins System kommen muss, um die Pflege zu verbessern. Angesichts dessen, welchen Belastungen Pflegekräfte ausgesetzt sind und was sie verdienen, ist es nicht verwunderlich, wenn der Nachwuchs fehlt. Das gerade junge Menschen wenig Verständnis für die Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrages haben, liegt in der Natur der Sache. Allerdings muss sich nicht nur das Lohnniveau in der Pflege verändern, sondern auch die Rahmenbedingungen. So müsste es z.B. einen einheitlichen Tarifvertrag für Pflegekräfte geben. Darin könnten auch Pflegestandards festgelegt sein, die bisher nur einseitig von der Pflegeversicherung festgesetzt werden.

Bevor Herr Spahn die

Bevor Herr Spahn die Krankenkassenbeiträge senkt, kann er sie ja in die Pflegeversicherung umschichten.
Dann kann er dich dad Hickhack mit erhöhen und senken schenken.
Und falls dann noch Geld fehlen sollte, kann er sich vertrauensvoll an seinen Kollegen Finanzminister wenden und fordern, dass die 160 Milliarden Euro an jährlichen Steuerhinterziehungen endlich eingetrieben werden!
Vielleicht passiert das dann auch mal!

Mehr Einzahler vs. steigende Beiträge

Wenn mehr Menschen einzahlen würden, müssten die Beiträge nicht steigen. Jedenfalls nicht so bald, und auch nicht in dem Ausmaß.

Stichwort "Bürgerversicherung" - zwingt doch endlich alle Menschen, die in Deutschland ein Einkommen haben, in die Töpfe einzuzahlen!

Es kann nicht sein, dass es immer noch Extrawürste gibt, und ganze Berufsgruppen sich ihre eigenen "Kassen" leisten.

Jeder soll einzahlen, bekommt dafür eine Grundversicherung. Wer seine "Zusatz-Luxus-Pflegeheim"-Versicherung on Top möchte, kann die ja privat abschließen.

Wieso ist das in diesem Land einfach nicht möglich? Privatversicherungslobby immer noch zu stark?

Gewinne der Unternehmen sind zu finanzieren!

Es ist ein Unding, dass mit solidarisch aufgebrachten Mitteln die immer schneller steigenden Gewinne der Unternehmen und Konzerne finanziert werden.
Die Konzerne sowohl in der Pflege- wie auch in der Pharmabranche arbeiten gewinnorientiert. Profitmaximierung ist das einzige Ziel!
Deshalb werden die Mitarbeiter niedrig bezahlt ("Pflegenotstand") während die gewinne sprudeln.
Unternehmen in einem noprofitable-Sector wären die einzige Lösung.
Im Gesundheitsbereich wären das kommunale Einrichtungen - nur die!

Selbstbeteiligung nur bei der Pflegeversicherung?

Auch die Krankenkassen bezahlen nicht alles und schröpfen die Kranken: Selbstbeteiligung bei Medikamenten, nicht verschreibungspflichtige Medikamente muß der Patient 100% bezahlen, Zahnersatz....
Aus den Überschüssen des Bundeshaushaltes könnte ja eine dritte Pflege-Säule, neben Arbeitgebern und Arbeitnehmern, herangezüchtet werden, mit der Krankenversicherung unter einem sinnvollen(!) Dach, wie es früher mal war. Das käme wenigstens voll dem Volk zugute.
Und wie sieht es aus mit einem sozialen Pflegejahr? Damit kann man Mitleid, Respekt, Hilfe und Menschlichkeit lernen, ganz praxisnah.
Bei der Bundeswehr, ohne Wehrpflicht, bezahlt der Staat ja auch nur noch Söldner, übernimmt aber keine bundesweite Volkserziehung mehr.
So käme etwas Nützliches dabei heraus!

@ bobby3001

"dass mehr Geld ins System kommen muss, um die Pflege zu verbessern." Es verbessert sich aber nachweislich nicht die Qualität der Pflege. Auch steigen die Einkommen der Beschäftigten nicht.
Einzig steigen die Gewinne der Unternehmen!

@ paul2 17:27 Uhr

"Das käme wenigstens voll dem Volk zugute."
Genau das ist doch und war noch nie gewollt.
Das Volk (der Plichtbeitragszahler) ist und bleibt doch ein geduldiges Opfer.

Übrigens...

...die Beiträge zur Pflegeversicherung zahlen auch die Pflegekräfte selber. Da dürfen die Schwestern dann noch selber für die Mißwirtschaft blechen der sie ausgesetzt sind.

Toll gemacht

Krankenkassen Beitrag senken als Entlastung, und im gleichen Atemzug das Geld wieder nehmen um es den privaten Betreibern als Gewinn zuschieben.
Die Qualität wird mit Geld nicht steigen, da bedarf es einer anderen Reglung, für mehr auch mehr Leistung.
Und wer von den Rentnern kann sich überhaupt noch einen Platz leisten, und von denen die jetzt in Rente gehen schon gar nicht.
Vom Osten wo jetzt die ganzen Rentner mit den Abbrüchen im Arbeitsleben kommen wollen wir gar nicht erst reden.

Diese Regierung ist echt ein Witz, auf anderer Stelle wird das Geld nur so breit geschmissen.

re pkeszler

"Wenn das Geld nicht reicht, muss man sparen oder mehr aus dem Staatshaushalt finanzieren."

Und am Staatshaushalt sind Sie wohl nicht als Steuerzahler beteiligt?

Klassischer Fall von Selbstbetrug.

Das war auch zu erwarten

Bisher hat keine Beitragserhöhung etwas gebracht, das wird auch dieses Mal nicht anders. Aber irgendwoher müssen wir ja -vorausschauend- die Pflege nicht nur der deutschen Bürger bezahlen. Und irgendwann werden wir ja auch von den anderen die Renten bezahlen dürfen, wie wir bereits jetzt alle zusätzlichen Sozialleistungen bezahlen. Und auch die Krankenversicherer werden bald jammern und Hausärzte heißen dann auch nur noch so, weil sie in einem Haus praktizieren. Und irgendwer muss dafür immer tiefer in die eigenen Taschen greifen, sofern noch was drin ist. Na, wer schon?

re wenigfahrer

"Und wer von den Rentnern kann sich überhaupt noch einen Platz leisten, und von denen die jetzt in Rente gehen schon gar nicht.
Vom Osten wo jetzt die ganzen Rentner mit den Abbrüchen im Arbeitsleben kommen wollen wir gar nicht erst reden."

Komplett daneben.

Sie können doch nicht ernsthaft abstreiten, dass die Kosten für die Pflege steigen. Wollen Sie das aufhalten mit dem Argument, dass der arme Rentner dann keinen Pflegeplatz mehr bezahlen kann? Dafür reicht die Kleinrente sowieso schon lange nicht.

um 17:57 von karwandler

"Und am Staatshaushalt sind Sie wohl nicht als Steuerzahler beteiligt?Klassischer Fall von Selbstbetrug."
Aber der Staat kann die KK veranlassen, die Überschüsse, die einen bestimmten Betrag überschreiten, in die Pflegeversicherung umzuschichten. Warum sollen die Bürger weniger Krankenkassenbeitrag zahlen und fast die gleiche Summe wieder bei der Pflegeversicherung mehr zahlen? Das muss auch ein Gesundheitsminister mal ganz klar den Steuerzahlern bzw. den Bürgern begründen. Dann ist es nämlich kein Selbstbetrug mehr.

Ach, Herr Spahn,

Sie sind einfach großartig.
Sie versuchen ja nur, das Kapital an Gerchtigkeit zu vermehren, gelle?
Aus Ihrer verzerrten Perspektive.

Das macht aber nur in Ihrer Partei (& der anderen) Eindruck, denn Sie sollten dabei eines nicht vergessen: In der Niederlage zeigt sich bald wieder die Größe.

Dann mal Glück auf mit Ihrem bahnbrechenden Vorstoß - - (Ironie off)

re pkeszler

"Warum sollen die Bürger weniger Krankenkassenbeitrag zahlen und fast die gleiche Summe wieder bei der Pflegeversicherung mehr zahlen?"

Sie haben noch nicht mal verstanden, dass der GKV Beitrag überhaupt nicht sinkt. Nur beim AN/AG Anteil wird etwas umgeschichtet.

Per Saldo ist da gar nichts, was man der Pflegekasse zuschustern könnte. Mal abgesehn von den rechtlichen Hürden bei Ihrer Idee, KV Beiträge mal eben in PV Beiträge umzuwidmen.

um 18:25 von karwandler

"Sie haben noch nicht mal verstanden, dass der GKV Beitrag überhaupt nicht sinkt. Nur beim AN/AG Anteil wird etwas umgeschichtet."
Aber die Rücklagen der KK sind weit höher, als sie benötigen. Das müssen sogar Sie wissen, wenn Sie bei einer KK tätig sind oder waren.

Keinem soll es schlechter gehen

Waren die Worte der Kanzlerin, jetzt sollen wir zahlen.

re pkeszler

"Aber die Rücklagen der KK sind weit höher, als sie benötigen. Das müssen sogar Sie wissen, wenn Sie bei einer KK tätig sind oder waren."

Wie groß die Rücklagen de GKV für "schlechte Zeiten" sein sollten kann man stundenlang diskutieren. Ihre Behauptung "weit höher" ist nicht besser als jede andere.

Was allerdings feststeht: Wenn die GKV mehr einnimmt als nötig ist die allererste Option die Beitragssenkung und nicht irgendwelche Überlegungen, wohin man die Kohle verschieben könnte.

Damit werden nur die Profite

Damit werden nur die Profite der Betreiber erhöht.

17:05 von pkeszler

oder mehr aus dem Staatshaushalt finanzieren.
.
wer befüllt denn den Haushalt Steuern/Steuerzahler

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