Ihre Meinung zu: Köln: Generalbundesanwalt ermittelt wegen verdächtiger Stoffe

13. Juni 2018 - 11:17 Uhr

Nach dem Fund von möglicherweise giftigen Stoffen in Köln ermittelt der Generalbundesanwalt. Ein Mann ist in Polizeigewahrsam. Vieles ist aber noch unklar. Von Michael Götschenberg und Holger Schmidt.

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Kommentare

Vorsicht...

ist auf jeden Fall besser als Nachsicht. Sollte sich der Verdacht als unbegründet herausstellen, ist sicher für eine finanzielle Entschädigung für die Familie gedacht?!?

Richtig so....!

Besser fünf Minuten zu früh reagiert, als eine Minute zu spät! Es muss hart durchgeriffen werden, Nulltoleranz!

Nebulös oder Unwissen?

"Auf die Spur gekommen sind sie ihm, weil er bestimmte Chemikalien im Internet bestellt hatte, die der so genannten Grundstoffüberwachung unterliegen. "

"Das Institut ist als Bundesinstitut unter anderem für die Bewertung biomedizinischer Gefahren zuständig."

"Mit einem ganz ähnlichen Vorgang könnte man auch ein Abführmittel herstellen."

Also was jetzt? Chemisch oder biologisch. Mit Chemikalien stellt man chemische Kampfstoffe her. Mit biologischen Ausgangsstoffen, Proteine, Öle, Zucker..., stellt man biologische Stoffe her.
Dann braucht man völlig allgemeine Chemikalien höchstens für die Aufarbeitung, Lösung, Fällung,.... die biologische Basissubstanz ist trotzdem das
Wichtige, und nicht die Chemikalien.

"Abführmittel", also warum schreibt man nicht gleich dass es wohl um Rizin geht?

Grausamer Journalismus, der nicht einmal zwischen Biologie und Chemie unterscheiden kann. Bildung 6. Setzen.

Zeitgeist

"Das klingt dramatisch, ist aber zunächst einmal nur der Name der entsprechenden Strafvorschrift."
Es ist erschreckend, mit welcher Selbstverständlich-/ Regelmäßigkeit die deutschen Medien Taten bereits vorab relativieren. Meiner Meinung nach ist das öffentlich rechtliche Einflussnahme auf die Unabhängigkeit der Gerichte. Vermutlich dem Zeitgeist geschuldet.

Relativierung

"Das klingt dramatisch, ist aber zunächst einmal nur der Name der entsprechenden Strafvorschrift."

Im weiteren Verlauf klingt noch einiges Andere dramatisch, also sollte man mit den Relativierungen eventuell etwas sparsamer umgehen.
.
Oder reden wir hier wieder von einem Einzelfall eines Einzeltäters, der keinerlei nachweisbare christenfeindliche Motive hatte, und damit praktisch entschuldigt werden kann?

@ 11:56 von jetzttexteich

"Vorsicht...
ist auf jeden Fall besser als Nachsicht. Sollte sich der Verdacht als unbegründet herausstellen, ist sicher für eine finanzielle Entschädigung für die Familie gedacht?!?"
.
Ja klar! Hier läuft Hinz und Kunz aus weiß-ich-nicht-wo rum und Sie fragen sich nach finanzieller Entschädigung?
Warum ist der überhaupt hier?

@ jetzttexteich und Mikemike

Dass dem Verdacht unverzüglich nachgegangen wurde, ist auch aus meiner Sicht absolut richtig.

Nur frage ich mich, was die Nachsätze sollen.

Wer redet von finanzieller Entschädigung? Das steht doch überhaupt nicht zur Debatte.

Warum der Nachsatz: "Es muss hart durchgegriffen werden, Nulltoleranz!" ?
Es wurde sofort gehandelt und jetzt wird ermittelt.

Am 13. Juni 2018 um 12:28 von Marcus2

Gefährliche Chemikalien wirken auf den Körper, wenn man sie einnimmt, täten sie das nicht, wären sie wohl nicht gefährlich.
Deshalb wird das Robert Koch Institut involviert, welches die Gefahr die von den Substanzen aus biomedizinischer Sicht ausgeht beurteilen kann.

Text- und Leseverständnis 6, setzen.

Absolut nachvollziehbar.

Vielen Menschen ist wahrscheinlich nicht klar, wie unglaublich einfach sich schon recht üble Bio- und sonstige chemische Waffen herstellen lassen (ranzige Nüsse etwa sind voll mit Aflatoxin, was hundert Mal krebserregender ist als Rauchen). Und (um hier mal ein nicht islamistisches Beispiel zu nehmen) - schauen Sie sich nur Breivik mit seinem Düngemittelkracher an. Oder, wesentlich beunruhigender, die japanische Sekte Ōmu Shinrikyō, berühmt-berüchtigt für ihren Giftgasanschlag in Tokyo 1995 - mit hausgemachtem Sarin (offenbar hatten sie versucht, in Australien durch Erwerb einer großen Farm auch an Uran zu kommen, aber darüber weiss man nur wenig, und es scheint nicht konkret was daraus geworden zu sein).

Punkt ist der, das zerstörerische Potential solcher terroristischen Hausmannskost ist im negativen Sinne phänomenal - da ist so eine Vorsichtsmaßnahme absolut zu rechtfertigen.

12:28, Marcus2

>>Also was jetzt? Chemisch oder biologisch. Mit Chemikalien stellt man chemische Kampfstoffe her. Mit biologischen Ausgangsstoffen, Proteine, Öle, Zucker..., stellt man biologische Stoffe her.
Dann braucht man völlig allgemeine Chemikalien höchstens für die Aufarbeitung, Lösung, Fällung,.... die biologische Basissubstanz ist trotzdem das
Wichtige, und nicht die Chemikalien.

"Abführmittel", also warum schreibt man nicht gleich dass es wohl um Rizin geht?

Grausamer Journalismus, der nicht einmal zwischen Biologie und Chemie unterscheiden kann. Bildung 6. Setzen.<<

Lehnen Sie sich bitte nicht so weit aus dem Fenster.

Rizin ist eine Chemikalie, genau wie Zucker, Öle etc.

Sie wollen nicht auf den Unterschied zwischen Biologie und Chemie, sondern zwischen organischer und anorganischer Chemie hinaus.

Organische Chemikalien wie Rizin sind keine Biokampfstoffe.

Biologische Kampfmittel sind lebende Organismen und Viren.

Beispielsweise Milzbrandbakterien.

Inzwischen ist bekannt

um welche Substanz es sich handelt.
Rizin, den drittgiftigsten Stoff der auf der Welt zu finden ist.
Bekannt ist auch, dass der Tunesier Salafist ist.
Beides zusammen ergibt eine gefährliche "Mischung".

12:30, Postausgang

>>"Das klingt dramatisch, ist aber zunächst einmal nur der Name der entsprechenden Strafvorschrift."
Es ist erschreckend, mit welcher Selbstverständlich-/ Regelmäßigkeit die deutschen Medien Taten bereits vorab relativieren. Meiner Meinung nach ist das öffentlich rechtliche Einflussnahme auf die Unabhängigkeit der Gerichte. Vermutlich dem Zeitgeist geschuldet.<<

Inwiefern wird hier auf Gerichte Einfluss genommen?

Bisher ist noch nicht einmal klar, ob es überhaupt eine "Tat" oder die Vorbereitung einer solchen gibt.

12:55, Digitaler Fußabdruck

>>Oder reden wir hier wieder von einem Einzelfall eines Einzeltäters, der keinerlei nachweisbare christenfeindliche Motive hatte, und damit praktisch entschuldigt werden kann?<<

Wir reden von sehr wenig, da die Informationslage extremst dünn ist.

Sie allerdings spekulieren munter drauf los, nach bekanntem Muster.

14:48 von fathaland slim

Wenn sie, als sie ihren Kommentar schrieben, schon wussten, daß es sich um Rizin handelt, bin ich über ihre Meinung sehr empört. So was hat man nicht einfach so zu hause. Auch sie sollten sich ihrer Grenzen bewusst sein.

14:48, Hanno Kuhrt

>>Inzwischen ist bekannt
um welche Substanz es sich handelt.
Rizin, den drittgiftigsten Stoff der auf der Welt zu finden ist.<<

Gehen Sie mal in eine repräsentativ bepflanzte Parkanlage mit so genannten Sommerbeeten.

Dort finden Sie oft Pflanzen mit großen, handförmig geteilten Blättern, gerne auch mal, wie Blutbuchen, rotbraun getönt, und Samenkapseln, die aussehen wie kleine Roßkastanienkapseln. Darin finden Sie Samen von der Größe und Form einer vollgesogenen Zecke. Dieses Tierchen heißt Ixodes ricinus und die Pflanze, wegen dieser Samen, Ricinus communis, der Wunderbaum.

Die Samen können Sie in jedem Baumarkt in der Gartenabteilung kaufen, die sind voller Rizin.

In vielen Staudengärten wächst eine sehr schöne, blaublühende Pflanze, der Eisenhut. Er enthält Aconitin. Das ist so ziemlich das stärkste Pflanzengift, das es gibt.

Wer ein wenig Ahnung von Botanik hat, braucht so was nicht im Internet zu bestellen. Es wächst überall in der Gegend herum.

15:10, Barbarossa 2

>>14:48 von fathaland slim
Wenn sie, als sie ihren Kommentar schrieben, schon wussten, daß es sich um Rizin handelt, bin ich über ihre Meinung sehr empört. So was hat man nicht einfach so zu hause. Auch sie sollten sich ihrer Grenzen bewusst sein.<<

Viele brave Bürger haben Pflanzen voller Rizin im Garten und ahnen es nicht einmal.

Leider gibt es bislang keine Informationen

wieviel und was (abgesehen von Ricin) denn nun gefunden wurde - laut WDR waren es "bestimmte Chemikalien", also wohl mehrere. Wie fathaland slim schon ausführte, hätte man Rizin aber auch. ohne aufzufallen, aus Pflanzensamen leicht extrahieren können.

Ricin ist nicht gerade harmlos - damit kontaminierte Lebensmittel wären schwer zu entdecken und hätten katastrophale Auswirkungen. Einige mg / kg Körpergewicht oral verabreicht sind bereits tödlich. Mich wundert allerdings, daß irgendjemand ohne entsprechenden Kenntnis- und Verwendungsnachweis problemlos Ricin als solches im Internet bestellen konnte.

@12:28 von Marcus2

"Abführmittel", also warum schreibt man nicht gleich dass es wohl um Rizin geht?

Abführmittel kann man aus Rizinusöl herstellen, in dem allerdings kein Ricin ist. Aus Ricin kann man kein Abführmittel herstellen, dafür ist es viel zu giftig.

Wäre jetzt die Frage, ob tatsächlich Ricin, oder doch nur Rizinusöl, gefunden wurde, und der Redakteur oder die "Experten" hier etwas falsch verstanden oder erzählt haben.

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