Ihre Meinung zu: Anhaltende Euphorie bei Trump und Kim

13. Juni 2018 - 6:49 Uhr

Nach dem Gipfel in Singapur sind beide Seiten voll des Lobes und des Danks. Trump twittert nette Worte und Pjöngjang feiert seinen Vorsitzenden. Japan hingegen sorgt sich um seine Sicherheit.

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Kommentare

Richtiger Schritt

Ein Meilenstein, wenn man bedenkt, was die US-Präsidenten zuvor erwirkt haben. Jetzt bleibt abzuwarten, was daraus wird. Vielleicht ist Trump für die Welt doch besser, als viele bisher dachten?

Substanziell

Substanziell ist da ja nun wirklich nicht viel rumgekommen. Da war man schon mal weiter. Naja , mal abwarten wieviel Zeit vergeht bis zu den nächsten "Verhandlungen". Ein großes Trumpmanko ist , dass der Mann keine Geduld hat. Da das ganze zur Zeit ja nur vage Absichtserklärungen sind , wie beinahe alles , was Trump so erklärt, wird es bei den konkreten Verhandlungen sehr interessant und sie werden nicht von Heute auf Morgen zum Abschluss kommen. Wahrscheinlich wird er über kurz oder lang die Geduld oder gar das Interesse verlieren , und wenn mal etwas nicht ganz so läuft wie er sich das vorstellt, ist das ganze eh vorbei. Der Gewinner der ganzen Angelegenheit ist klar Kim.

Bislang nur Bühnen-Show ohne substanzielle Inhalte

Die Vereinbarungen, welche Trump und Kim getroffen haben, sind ziemlich deckungslgeich mit dem was die Regierung Clinton mit Nordkorea im Juni 1993 in New York vereinbart hatte.

Ergebnis bekannt: NK entwickelte heimlich sein Nuklearwaffenprogramm weiter, Trägerrakten inklusive.

Eine Regelung mit Substanz würde erfordern:

(1) Die Offenlegung der Sprengköpfe, der Träger, der Abschussvorrichtungen und des spaltbaren Materials

(2) einen Zeitplan für deren Abbau

(3) die Einrichtung einer permanent installierten Kontroll-Instanz mit unbeschränktem Zugang zu Nordkoreas Nuklear-Infrastruktur.

Die Aussage, "man habe keine Zeit gehabt" um Details zu verhandeln, ist Nonsens. Es standen etliche Wochen für die Vorbereitungen zur Verfügung.

Trump war der Bühnen-Show Effekt wichtiger als die Substanz.

Natürlich ist er

Natürlich ist er euphorisch...
-
Er macht schon pläne für Golfplätze und Resorts mit seinem Namen in Nordkorea.

Trumps kleinere Flagge

Die Freude wäre bei Herrn Trump wahrscheinlich nicht so groß, hätte er ein Maßband beim Treffen bei der Hand gehbt: Die Flagge der USA ist um 1/19 schmaler als die Nordkoreas! Vorausgesetzt der Veranstalter des Treffens hat sich an die internationalen Flaggendimensionierungen gehalten.
Immerhin passen beide Staatsflaggen farblich prima zusammen. Dies sollte natürlich nicht als Zeichen überbewertet werden.

Man kann Trump vieles

Man kann Trump vieles vorwerfen, immerhin sucht er das Gespräch!
In Deutschland wird hingegen darüber diskutiert, ob man die Fussballweltmeisterschaft besuchen sollte oder besser nicht....

Trump umschmeichelt den Diktator und verprellt Verbündete

Trump hat die Verhandlungen ohne die - substanzielle und interaktive - Einbeziehung der wichtigsten Verbündeten der USA in Asien, also Japan und Südkorea, geführt.

Die Absage der "provokanten" gemeinsamen Manöver der USA ("War Games") mit Südkorea und die mittelfristige, durch Truppenabzug in Aussicht gestellte Aufgabe des Schutzschirms über Südkorea und Japan ist typische, undurchdachte Reflex-Politik von Trump. Die De-Nuklearisierung der koreanischen Halbinsel, die Kim in Aussicht gestellt hat, ist dagegen völlig unspezifiziert.

Die Reaktionen aus Japan: ernüchert und besorgt.

Warum

"hassen" die deutschen Politiker, so möchte ich es mal überspitzt ausdrücken, was die beiden da zelebriert haben? Kann mir das einer von denen mal logisch erklären?
Man hat den Eindruck: Sie wünschten es sich umgekehrt.

Deutschland braucht wohl auch Atombomben,

sonst werden wir von den USA nicht ernstgenommen.

Ziemlich beste Freunde

So ist das also, einem Diktator und Mörder klopft man freundschaftlich auf die Schulter und seine Freunde tritt man bei jeder sich bietenden Gelegenheit in den Hintern, ich bin fassungslos.

Die Zweifler werden dabei denken es gehe Trump nur um seine wirtschaftliche Interessen aber wahrscheinlich ist es ungerecht so etwas zu denken.

Übrigens, vielleicht wäre es ja eine Idee auf die Dienste von Dennis Rodman zurückzugreifen, quasi als Chefunterhändler für Nordkorea. Er und Kim kennen sich ja bereits bestens von diversen Parties in Pjöngjang.

Die Reaktionen in den deutschen Nachrichten,

waren so wie immer, wenn es um Trump ging, negativ. Erst wenn ausländische Experten gefragt wurden, wie z. B. der österreichische Professor, wurde die Berichterstattung fair.
Ich frage mich zum einen woher die deutschen, gebührenfinanzierten, Medienvertreter ihre Arroganz nehmen uns sagen zu wollen, was wir zu denken haben.
Zum anderen, wie es gelang, dass so viele gleich Denkende dort gelandet sind.
Was ich bei den Öffentlich Rechtlichen vermisse, ist Meinungsvielfalt und Toleranz gegenüber anders Denkenden.

Japan kann doch selbst ein Treffen organisieren

Die jedes Jahr provozierenden US-Manöver zusammen mit Südkorea wurden von unseren Medien nie hinterfragt, aber Nordkoreas Reaktion immer als Provokation dargestellt.
Das ist jetzt doch im Nachgang der Witz schlechthin. Tagesschau war immer mit dabei, wenn es um die Anti-Nordkoreadarstellung ging. In der Tat weiß man wenig über das Land. Genau das wurde bei uns für die Propaganda aufs Schärfste ausgenutzt. Jetzt könnten die Felle davon schwimmen. Aber Ihr werdet schon ein Wording finden und Ablenkungsthemen.

Japan hingegen sorgt sich um seine Sicherheit

"Japan äußerte sich skeptisch über die Ankündigung Trumps"

So, Japan? Das ganze Volk? Oder die japanische Regierung? Oder Teile der japanischen Regierung?

Egal.

Das globale politische Verhalten von Trump und auch

von Kim, sind meiner Meinung nach, beherrscht von Arroganz und Widersprüchen, aber trotzallem meine ich, konnte man auf keine andere Gelegenheit warten, dieses Gespräch zu führen! Dieses Gespräch betrachte ich auf dem Wege hin zum gesamten Frieden Koreas als Sachzwang, aber für mich nicht vom Ablauf her bis zum Gespräch, den Verdienst des Nobelpreises! Die Verbrechen Kims am eigenem Volk, dürfen deswegen jetzt nicht vergessend gemacht werden, dürfen auch nicht deshalb verschönt werden, oder hingenommen werden als Vorläufer dafür, dass dieses Gespräch zustande kam! Meiner Ansicht nach besitzen beide Machhaber fast identische politische Eigenschaften, -betrachtet aus ihrem politischem System heraus-, so das dieses Gespräch geführt wurde!

Tja, Trump hat Erfolg

Es ist schon witzig, den Eiertanz der Medien zu beobachten. Da hat man alles getan, um Trump als den Weltenverderber, den Kriegstreiber, als verrückten Gottseibeiuns darzustellen.

Und jetzt das. Trump löst Probleme, Trump bringt Bewegung in verkrustete Situationen, Trump macht tatsächlich Politik für sein Volk und sorgt für Frieden, was der Gernegroß Obama nicht geschafft hat. Das passt gar nicht dazu, wie sich hierzulande die dröge Merkel darstellt.

Was erlauben Trump?

Ein Anfang

Erst Russland, dann China und später Myanmar. Die einstigen "Schurkenstaaten" haben ein grosses Interesse an der Teilhabe an Wohlstand und Fortschritt und schrauben daher ihr "Hobby" - die Unterdrückung der Zivilbevölkerung - zurück. Nun also Nordkorea. Lediglich in den Gottesstaaten ist man noch nicht bereit ins 21. Jahrhundert einzutreten. Fragt sich, wie lange noch?

Besser miteinander reden als Manöver oder Krieg

Auch wenn es schon wieder überhandnimmt, die Gespräche madigzumachen, ist doch etwas erreicht worden.
Vielleicht hat Trump sogar den Weg für neue Fabriken in Nordkorea bereitet.
Demnächst könnten dort Nike, Adidas und andere für uns fertigen lassen.
Billiger als in Vietnam.
Ganz im Sinne der freien Marktwirtschaft.
Aber auch das würde vermutlich wieder madiggemacht.
Also egal was, manche werden es für falsch halten.

Da dies ein längerer Prozess sein wird,

den man begleiten sollte, frage ich mich warum irgendwelche "Experten" jetzt meinen sie hätten die Weisheit für sich gepachtet.
Die Zukunft wird die Entwicklung zeigen. Allerdings sind die Optionen jetzt besser als sie ohne Trump gewesen wären.
Es ist vielleicht nicht schlecht, dass den Berufsdiplomaten jetzt ein spontaner Führer vorsteht.

Ich verstehe nicht

weshalb manche Leute erwartet hätten dass NK einen Schritt macht und das ohne Gegenleistung. Dass alles seinen Preis hat ist doch logisch - und weshalb Japan Ängste hat verstehe ich auch nicht, denn die nukleare Abrüstung ist doch immer sinnvoll - oder habe ich was verpasst? Das bedeutet ja nicht dass man alle Sicherheitsmaßnahmen abbauen muss!

Trump ist top - wenn er so einen Deal einfädeln kann - und er ist nicht zu stolz um sich mit Kim zu treffen - das ist schon sehr sehr viel!

Gemeinschaft statt Spaltung

Nachdem die Sorge vor einem Krieg unter Einsatz von Atomwaffen gerade nach dem Amtsantritt Trumps stark zugenommen hatte, sollten wir die Gespräche schätzen und unterstützen. Denn weder globale Isolation noch Abschreckungsmanöver konnten in den letzten Jahrzehnten etwas anderes erreichen, als eine weitere Aufrüstung - im asiatischen Raum wie auch im Westen. Ein stabiler Frieden, zwischen welchen Ländern auch immer, ist einzig durch diplomatische, wirtschaftliche und persönliche Beziehungen und einen Dialog möglich, der jetzt hoffentlich fortschreiten wird. Das sollten auch die Medien unterstützen, die vorher sehr erfolgreich den drohenden Atomkrieg suggeriert hatten.

Mal abwarten.

Im Gegensatz zu dem Herrn Hahnefeld (Kommentar von ihm) würde ich nicht behaupten, dass der koreanische Staatspräsident als haushoher Sieger aus dem Treffen geht.
Genauso wie ich keine Probleme darin sehe, dass die gegenseitigen "Leistungen" schrittweise geschehen sollen. In meinen Augen ist dies eine Selbstverständlichkeit, wie ich auch erwarte, dass hier nun zügig Schritt für Schritt getan wird.

Ich befürchte jedoch, hier wird nun von vielen Seiten schlecht geredet und möglichst auch sabotiert, da hier 2 einem großteil der Presse und vielen Politikern (mein Eindruck, der auch leicht zu belegen ist) missliebige Personen versucht haben, einen Erfolg zu erringen.

Im Artikel "Haushoher Sieg

Im Artikel "Haushoher Sieg für Nordkorea" heißt es: "Trump persönlich hat Nordkorea aus der Schmuddelecke geholt und hoffähig gemacht."

Da bin ich nicht so sicher. Trump steckt selbst schon ziemlich tief in der schmierigen Ecke. Gewiss - wenn er sich mit einem skrupellosen Despoten trifft, so gehört das bis zu einem gewissen Grad zum politischen Geschäft.

Aber die Art und Weise, in der er dieses Treffen feiert und dabei, wohl nicht zuletzt mit Blick auf die eigene Fama, die Brutalität des nordkoreanischen Regimes übergeht, wirkt auch auf ihn zurück. Irgendwas bleibt immer hängen.

Borderline?

Das hat schon was von Borderline: liebhaben, bis es ans Eingemachte geht, dann wird wohl der Rückfall kommen in die Kommunikation von einstmals.
Ausserdem was tief narzisstisches: Aufmerksamkeit soll erregt werden ("ich first" - denn es geht gar nicht um die Menschen in den USA resp. in Nordkorea) - was dabei substantiell wird ist völlig egal (wobei ich mich da gerne eines besseren belehren lassen würde!).

Präsident Trump hat bei mir

Präsident Trump hat bei mir große Sympathie zurückgewonnen. Wie ihm jetzt die westlichen Mainstream-Medien Schwäche unterstellen wollen weil er diese unsäglichen Kriegs Übungen mit Südkorea zusammen mit Südkorea vor der nordkoreanischen Küste abbricht ist mir absolut unerträglich. Eine großartige und vernünftige Geste. Dass er zu soft sei und Nordkorea der totale Gewinner dieser Verhandlungen sei.... Man merkt nur wieder, dass es einflussreiche Kräfte gibt die grosse Angst haben, dass ihr schlimmster Albtraum wahr wird: Frieden auf der koreanischen Halbinsel.

"haushoher sieg fuer nordkorea" ??

wie kommen wir denn zu diesem schluss? reicht es dafuer vielleicht, dass wir trump diesen erfolg nicht goennen?

meiner meinung nach stehen beide, kim und trump, durch dieses treffen sehr gut, jedenfalls besser als vorher, da.

von einem sieg zu sprechen, ist abwegig, da es keinen besiegten gibt. also, was will die TS mit einem solchen kommentar?

Wer hier das Treffen und die

Wer hier das Treffen und die Dokument klein redet, sollte mal lieber die Klappe halten. Und damit meine ich auch die ÖR-Anstalten, die sich nicht entblöden, auch dieses Ereignis in den journalistischen Dreck zu ziehen.

Rauf und runter ...

... wird das historische Treffen von Trump und Kim auf alle öffentlich-rechtlichen Kanälen durch "deutsche Experten" und deutsche Journalisten mit Häme und Abkehr niedergemacht.
Die Spitze der Abfälligkeiten bildet ja der aktuelle Kommentar von einem Herrn Hanefeld/NDR, der meint:
"Der Eindruck verfestigt sich, dass Nordkorea die Partie von gestern haushoch gewonnen hat."
Leider ist die Kommentarfunktion dazu abgeschaltet.
Für mich ist dieser Herr Hanefeld ein Ideologe von gestern, der verinnerlicht hat, dass es bei der Lösung int. Krisen Gewinner und Verlierer geben muss.
Ganz der Kalte Krieger, der nicht aufhören kann zu siegen.
Nein, in Rente mit dieser Ideologie.
Gemeinsame Lösung komplexer und verfahrener int. Konflikte steht an. Da müssen, wie bei jedem Kompromiss, beide Seiten zurückstecken, ohne Sieg des einen über den anderen, Herr NDR-Hanefeld.
Trump und Kim ist der Anfang dazu gelungen.
Gratulation.

Korrespondent Jürgen Hanefeld

"Offenbar war dieser Schritt weder mit Japan noch vor allen Dingen mit Südkorea abgestimmt."
Nun ja - alle haben gewusst dass es zu einem Treffen kommt und das befürwortet - dass dann Vereinbarungen getroffen werden ist doch logisch!

"Mit den Konsequenzen dieses törichten Handelns (von Trump) wird sich nicht nur Amerika beschäftigen müssen, sondern vor allen Dingen Ostasien.

Das ist doch alles wieder ins negative gezerrt - Trump's Aktion war sehr gut und bringt Entspannung - der Kommentar von
Korrespondent Jürgen Hanefeld ist nur "Gegen Trumß" und sehr negativ - egal was Trump macht, es wird ihm negativ ausgelegt!

Tja.....

.....wenn ein Trump dahinter steckt, wird gern gemeckert.

Der wesentliche Sieg Kims ist ein Propagandaerfolg Zuhause.

Was Trump angeht....

Ich sehe noch keinen Vertrag, der unterschrieben wurde.

So gesehen hat er noch nicht wirklich einen Fehler gemacht.

Man mag zu Trump stehen wie man will.
Diesen Schritt haette wol kein anderer als er machen koennen.

Kein anderer haette daher einen Weg beschreiten koennen, der vielleicht zu einem Erfolg fuehrt.
Trotz Trump
Und wegen Trump

@mm0815: so ist das..

denken sie einfach an ghadafi. der ist wenige jahre vor seinem ende noch von frankreich in allen ehren empfangen worden. irgendwann hat sich dann aber die windrichtung geaendert, und das ende der geschichte kennen wir.

dies sage ich nicht, weil trump kim noch vor wenigen tagen die libysche losung angeboten hat, sondern weil ghadafi, saddam, und wer nicht noch alles, uns seit jahren beweisen, was westliche werte sind: diktatoren sind unsere freunde solange, bis sie halt nicht mehr unsere freunde sind.

Kim, aus seinen Augen betrachtet

Man sollte genauer aus Kims Augen heraus sehen.

Dann kommt man zu der Schlussfolgerung dass:

(1) Beim letzten Atomtest wohl viel kaputt gegangen ist und man es nicht mehr schaffen kann das zu reparieren um wieder auf den gleichen Stand zu kommen

(2) Dass die Sanktionen wirken, und unter einfluss des chinesischen Presidenten Kim weiss was geht und was nicht.

(3) Er intern erstmal reine machen musste ohne selbst dabei drauf zu gehen.

(4) Seine Schwester wohl einen hohen sozialen Einfluss auf ihn hat.

(5) Er nur mit gefügigen Gefolgsläuten einen Umbruch einleiten kann.

(6) Ein Volk sich nicht total isolieren lassen kann, es wird immer Einfluss von aussen geben (schmuggeln).

Wenn das Militär nun mit dem letzten Atomtest versagt hat, kann Kim intern gegen das Militär arbeiten und soziale Reformen anstreben. Das war vorher nicht möglich gewesen (3&5). Nicht zu letzt, er ist erst ~35! Jahre JUNG. Hat alle Zeit der Welt SEIN Land sozialer zu gestalten. Keine Wiedervereinigung mit SK.

Merkel-TV

Warum muß der TS-Kommentar alles so negativ sehen. Das ist typisch für den Staatssender. Nur bei den Themen Merkel Migranten, Mäuse da wird immer gejubelt.

Warum wird Trump eigentlich

Warum wird Trump eigentlich im Kommentar "http://www.tagesschau.de/kommentar/koreanisches-maerchen-101.html" dafür kritisiert, dass die Militärmanöver mit SK eingestellt werden?
Ich finde es gut, wenn man damit
1. guten Willen für Frieden zeigt und
2. Geld spart.

Aber es ist ja soooo schlimm, dass Trump dafür keine Gegenleistung erhalten hat. Das überwiegt natürlich den Vorteil, dass sich die Situation dort entspannt, und deshalb muss man sich als deutscher Kommentator auch unbedingt nur auf das kleine Manko konzentrieren.
Um es mit Trump zu sagen: Sad.

Die ewige Laier

Machthaber unter sich:
Man schlägt sich!
Man verträgt sich!
Und wenn man sich wieder schlägt, schickt man das "Volk" vor, denn man muss eben auch Opfer zu bringen können.

ich würde es begrüßen, wenn

ich würde es begrüßen, wenn reporter und experten nicht ständig diesen Trump-sprech von "deal" verwenden würden, sondern das kind beim richtigen namen nennen: verhandlungen!

Trump weiss es nicht besser, wird es auch nicht mehr lernen. von reportern/experten erwarte ich aber mehr.

Homo Atomikus

Was erkennen wir?
Wer Atomwaffen und Raketen hat, ist ein "respektabler und vollwertiger Gesprächspartner".
Verwundert es da, wenn die Länder des Mittleren und Nahen Osten danach streben?

Am 13. Juni 2018 um 07:53 von mm0815

"So ist das also, einem Diktator und Mörder klopft man freundschaftlich auf die Schulter und seine Freunde tritt man bei jeder sich bietenden Gelegenheit in den Hintern ..."
Genau das habe ich im ersten Moment auch gedacht. Kurz nachdem er virtuell die Abschlusserklärung der G7 per Twitter zerrissen hat, fliegt er nach Singapur und trifft dort einen neuen Freund.

Aber den Nordkoreanern hat er vorher auch kräftig in den Hintern getreten. Und die haben zurückgetreten. Und Herr Kim kam auch alleine und nicht in einer Gruppe.

Für mich ergibt sich daraus folgendes Fazit:

Herr Trump mag keine Gruppenveranstaltungen. Er mag Menschen, die auch mal zurückbeißen.

Die Europäer zeigen sich zwar entrüstet, aber schieben hinterher, man wolle an den transatlantischen Beziehungen festhalten.

Was Herrn Trump imponieren würde, wäre vielleicht, wenn Frau Merkel mit dem Austritt aus der NATO drohen und die Militärausgaben erhöhen würde.

Oder wir sitzen einfach die paar Jahre mit Herrn Trump aus.

Bitte konkrete Tatsachen!

"US-Präsident Trump hat sich beim Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim ohne Not zu konkreten Maßnahmen verpflichtet und den Diktator hoffähig gemacht. Kim wird sich ins Fäustchen lachen."
So Ihr Korrespondent Hanefeld (NDR)
Als aufmerksamer Leser sind mir allerdings keine KONKRETE Maßnahmen aufgefallen, die Trump sich vom listigen Diktator hat abjagen lassen.
Könnte die Redaktion bitte diese Maßnahmen, aber KEINE Absichten, die Trump versprochen hat, hier einmal präzisieren?
Ich erkenne hier lediglich ein Treffen zweier Staatsoberhäupter, die sich kennenlernen wollten, und jeder seine Vorstelleungen geäußert hat, wie dieser Prozess weitergehen könnte.
Gelegentlich werde ich dann auch beim Thema Iran nachfragen, wer in der Region alles welche Waffen abrüsten und sich auf sein eigenes Staatsgebiet zurückziehen müßte.
Sorry, aber ich hatte leider vergessen, daß solcherart Fragen bei der ARD nicht erwünscht sind.

und bitte bitte: wenn Trump

und bitte bitte:

wenn Trump die tatsachen verdreht, ist es seine sache. aber muss man ihn dafür auch noch feiern? dieses treffen ist Moons/Kims verdienst. Trump selbst war nur der minderbegabte laiendarsteller in der nebenrolle.

dank der durchweg schlechten kritiken seitens der politisch begabten in den USA (also NICHT die Trump-fans!) wird es keine zwei tage mehr dauern, bis ein bitterböser Trump-tweet zu Nordkorea das licht der welt erblickt.

wie nachhaltig ist Singapur?

Vereinbahrungen mit den USA? Gelten die denn nächste Woche noch? Das wäre in Trump-Zeiten neu. Nach Trumps Vorstellung kann er die doch jederzeit für nichtig erklären Erst recht gilt dies für seinen Nachfolger.

Viel Hoffnung, wenig Ergebnisse.

Ergebnisse oder einen Terminplan gibt es anscheinend nicht. Dafür eine gewisse Ernüchterung, sowohl in Amerika als auch bei den ´Verbündeten´. Und Staunen, das Trump das Sicherheitskonzept in Nord Korea ohne Absprache mit den Verbündeten ins Wanken gebracht hat. Japan freut sich nicht und Süd Korea schweigt. Hoffentlich bringt Trump wenn er sich mit Putin demnächst unterhält nicht hier auch das europäische Sicherheitskonzept ins Wanken. Europa braucht eine eigene Sicherheitsstrategie. Viel Vertrauen ist nicht mehr angebracht.

Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Kim will die Lebensqualität in NK steigern (Blühende Landschaften!) und Trump kennt einige nette Leute, die Interesse daran haben etwas zu verkaufen und auch gerne die eine oder andere Immobilie erwerben (würden).
Zu erwarten, dass sich auch bald eine hochkarätige deutsche Delegation auf den Weg macht, um den Vorsprung der "Amis" zu verkleinern.
Es gibt für Kapitalisten nichts Schöneres, als ein Land in dem es praktisch nichts - oder sehr wenig gibt - und dieses Land die Türen öffnet.

re ofarrill

Was haben Sie denn für ein Problem? "Japan äußert sich" heißt: die offizielle Stellungnahme der japanischen Regierung.

Ihr Einwurf erinnert mal wieder an die Haarspalter, die sich aufregen, dass einer "Europa" sagt, wenn die EU gemeint ist.

Ich glaube nicht

das es einem Staatsmann, der verbündete Freunde verprellt, gute und richtige Verträge einfach so kündigt, da hätte man auch nachverhandeln können, um den Weltfrieden geht.
Man kann Kim, auch wenn er Menschenrechte missachtet und ein Diktator ist, nur warnen. Kim sollte nicht hoffen, das Verträge mit Trump von Trump eingehalten werden.
Schätze auch, dass es Kim nur darum geht Zeit zu gewinnen, bis er eine neue Atomversuchsanstalt aufgebaut hat und Trump hofft, weil er als erster Präsident der USA, der nach 70 Jahren, einen Krieg beenden möchte, auf den Nobelpreis, den er seinem Vorgänger nicht gönnt. Bin ja auf den Herbst gespannt, bekommt er ihn wir er sich als den größen Präsident der Geschichte darstellen, wenn nicht, nun ja, wird er wohl auf Twitter ausrasten.

07:55 von Duisburg: Sie haben meine Zustimmung!

Besser hätte ich es nicht beschreiben können!
Ich schaue nur noch vermehrt ausländische Nachrichten und verbessere mein englisch Kenntnisse und wundere mich deshalb jeden Tag, wie man Trumpsche Aussagen/ Handlungen hier in der TS verbiegt und einseitig negativ bewertet!

Wie m.E. in der Wirtschaftspolitik: Es hat lange gedauert bis auch die TS erkannt bzw. veröffentlicht hat, dass die EU weitaus höhere Einfuhrzölle erhebt als die USA!

Treffen Trump-Kim

Ich verstehe viel von der nachträglichen Berichterstattung nicht. Dass die beiden sich treffen, miteinander reden und sich anschließend positiv äußern ist doch allemal besser, als sich über Twitter mit Schimpfworten zu belegen und mit den Säbeln zu rasseln.
Dass in einem 4h-Gespräch unter Staatschefs keine Details über Zeitpläne usw. verhandelt werden ist klar. Das dürfen die Untergebenen machen.
Dass man noch nicht weiß, ob die gute Stimmung anhält ist auch klar. Aber besser als sie wäre jetzt schon mies. Klagen kann man immer noch, wenn es wieder schlechter wird.
Und Kim jetzt zum Gewinner zu erklären ist der beste Weg, den Prozess zu torpedieren. Wenn Trump anfängt selbst zu glauben, er wäre schlechter weggekommen ist es mit dem Tauwetter wieder vorbei.
Dann haben wir endlich auch die Manöver wieder.
Also ganz ruhig. Vielleicht ist ja mal sogar etwas was Trump macht nicht schlecht. Und falls doch können wir uns immer noch aufregen.

Fair ist anders.

Ich kann nachvollziehen, warum für Trump die Medienvertreter ein rotes Tuch sind.
Kommentare wie, Nordkorea geht als klarer Sieger vom Tisch haben doch nur ein Ziel, man will Trump eins auswischen.
Die Medienvertreter übersehen nur eines, die Anzahl der Trump Fans ist riesig und wächst. Das heißt, schlägt man gegen Trump, schlägt man gegen ca. 50% der Bevölkerung mit der Folge, irgendwann glaubt man den Medien gar nichts mehr.
Wenn das das Ziel der Trump Hasser war, dann gratuliere ich, sie haben ihr Ziel erreicht.
Übrigens, heißt der nächste Präsident der USA wieder Trump, wenn er denn noch einmal möchte. Ja, meine persönliche Meinung.

Alles nur Negativ ?

Erstaunlich, wie sich gerade die gebührenfinanzierten Medien bemühen, dieses politische Treffen nur negativ darzustellen, nur um mit allen Mitteln eine "positive Trumpschlagzeile" zu verhindern.
Gerade diese Medien hätten sich vor Euphorie überschlagen, wäre Obama nach Nordkorea gereist. Schon alleine für die Ankündigung einer geplanten Reise hätte man ihm vermutlich schon den Friedensnobelpreis angeboten.
Etwas mehr Neutralität und Objektivität hätte ich mir zumindest von den Öffentlich Rechtlichen Medien schon erwartet.
Ich bezahle gerne für Fakten, nicht aber für Meinungen von sogenannten "Experten", die m. E. ausschließlich aus dem Lager der Trumpgegner kommen.
Wer auch durch Vorlage von eindeutigen Fakten seinen Standpunkt nicht korrigiert , nur um seiner Linie treu zu bleiben, der bleibt halt irgendwie im Zeitgeschehen auf einem Punkt (Standpunkt) stehen und darf sich nicht wundern, wenn plötzlich Andere auf der Überholspur stehen. Beispiel: AFD und Co.

Nach dem Gipfel in Singapur:Anhaltende Euphorie bei Kim und Trum

Und anhaltende Skepsis bei deutschen Medien.Bei manchen hat man den Eindruck,daß sie sich in einer Schmollecke befinden.Was gefällt denen nicht ?

Dieselben sind entzückt,wenn Trump,Stoltenberg und Merkel mehr für Rüstung ausgeben wollen.

Hört bitte endlich auf!!

Dieses sinnfreie USA bzw. Trump bashing nervt nur noch!
Selbst wenn Trump für Weltfrieden und das Ende von Hunger sorgen würde, würdet ihr negativ darüber schreiben.

Wenn man euch Ernst nehmen würde, wäre die Welt ja eh schon ab dem Tag als er Präsident wurde untergegangen und die Wirtschaft in Amerika zerstört.
Nichts davon ist passiert. Die US Wirtschaft ist so stark wie lange nicht. Süd und Nordkorea nähern sich immer weiter an. Nun gibt es sogar Hoffnung auf Frieden mit den USA.
Jerusalem wird wie bereits vor jahrzehnten offiziell anerkannt. Der Krieg gegen des IS scheint gewonnen zu sein.

Trotz all dieser Fakten hört ihr nicht auf weiter hass gegen einen unserer engsten Verbündeten zu verbreiten.
WIESO????

@Caligula

Sie sind nicht der erste, der bemerkt, dass TS sich immer mehr anschickt, zur Merkelschen Hofberichterstattung zu verkommen. Und da Merkel und Trump nicht miteinander können, ist er eben auf der schwarzen Seite. Einfaches Weltbild, das die hier haben, ist aber leider so.

Kim hat diese erste Runde gewonnen, weil ...

... er Trump's Narzissmus berechnen kann und die Unterschiede in der zeitlichen Skalierung von Erfolg und vorweisbaren Ergebnissen für beide Seiten kennt.

(1) Kim war bis dato ein völlig isolierter Despot, gefangen in seiner halben Halbinsel, auf der er sein Volk in einem GULAG hält. Trump hat ihm auf die internationale Bühne geholfen und ihm Aufwertung verschafft. 1:0

(2) Trump MUSSTE mit einem Ergebnis zurückkehren, sonst wäre sein Singapur-Trip im Hinblick auf die Midterms 2018 ein Fiasko geworden. 2:0

(3) Kim hat eine vage Aussage auf eine langfristige De-Nuklearisierung auf den Tisch gelegt. Trump hat die Schwächung der südkoreanischen Verteidigungsstrategie gegenübergstellt. 3:0

In der zweiten Runde müssen harte, zeitlich definierte und verifizierbare Ziele festgeschreiben ...

... und in der dritten Runde auch verlässlich umgesetzt werden.

Erst dann ist entschieden, was tatsächlich gewonnen wurde.

Friedensnobelpreis

Der Friedennobelspreis wurde, wie sich nun auch bestätigt, einer falschen Person ausgehändigt.
Den hätte nicht Obama bekommen dürfen. Aber Trump ist deutlich der bessere Kandidat dafür.
Es ist bewundernswert wie er es geschaft hat mit dem Diktator von Nordkorea in Gespräch zu kommen. Die Beziehungen zwischen Süd und Nordkorea sind auch so gut wie noch nie davor. Es geht um Frieden und Denuklearisierung auf der koreanischen Halbinsel.

Trump ist nicht nur ein Geschenk für die USA sondern für die gesamten Welt. Seitdem er im Amt ist, haben sich auch die Konflikte in Syrien besänftigt und nicht mehr zugespitzt.

Gut daß es Trump gibt. Er wird sicherlich nochmal gewählt.

08:57 von Bernd39

"Könnte die Redaktion bitte diese Maßnahmen, aber KEINE Absichten, die Trump versprochen hat, hier einmal präzisieren?"

Im Artikel steht schon, was Sie vermissen: Es geht um die amerikanisch-südkoreanischen Militärmanöver, auf die Trump zukünftig verzichten will.

Lesen hilft meistens.

übermorgen schon wieder vergessen

Und die Nichterfüllung der gemachten Hoffnungen wird man dann dem nächsten Präsident in die Schuhe schieben.

Vielleicht...

... eine win- win Situation.

Nur westliche Journalusten scheinen es nicht glauben zu können und suchen das Haar in der Suppe.

Manchmal ...

... sind es die unwahrscheinlichsten Akteure, die Großes vollbringen können.

@um 08:59 von suomalainen

"und bitte bitte:

wenn Trump die tatsachen verdreht, ist es seine sache. aber muss man ihn dafür auch noch feiern? dieses treffen ist Moons/Kims verdienst. Trump selbst war nur der minderbegabte laiendarsteller in der nebenrolle."

Es ist ja gut, dass Sie so genau bescheid wissen. Können Sie auch erklären warum sich sowohl Kim als auch Moon beide mehrfach auf Trumps gute Arbeit bezogen haben und spezifizierten, dass ein Treffen ohne ihn nicht möglich gewesen wäre?

fau-ke

"schrauben daher ihr "Hobby" - die Unterdrückung der Zivilbevölkerung - zurück"

Tatsächlich? Ich kann nirgendswo lesen, dass Trump in seinen Gesprächen auch über die Menschenrechte lamentiert hat! Wer es noch immer nicht gemerkt hat: Trump hat Nordkorea für seine Denuklearisierung Sicherheitsgarantien und Sanktionserleichterungen versprochen! Mehr nicht! Trump hat nicht gefordert, dass die Menschenversuche im KZ Haengyŏng beendet werden oder dass es Reisefreiheit für die Menschen in NK geben soll!

Trump hat die einzig wirksame Maßnahme, das Regime in Nordkorea in die Knie zu zwingen, nämlich die Sanktionen, nur für die Abschaffung der Atomwaffen auf´s Spiel gesetzt! Die Zivilbevölkerung wird davon erstmal gar nichts haben! Und China wird bei neuen Maßnahmen, die der Bevölkerung dienlich sein sollen, bestimmt niemals mitmachen!

Vor-Ort-Meinungen?

Liebe TS,
bitte mehr von Informationen (first hand!) aus der Region, wie die der Nordkoreanischen Nachrichten-Agentur.
Was wird in der Region kommentiert?
Was in Süd-Korea? Japan (bitte nicht Vermutungen), was sagen die Nachrichten-Agenturen in China, Russland, Süd-Korea (= Nachbarn), Japan - und wie sind Medienberichte vor Ort gehalten?
Ich denke, wir (zumindest ich) haben weniger Kenntnisse davon, was wie vor Ort gesehen wird.
USA ist gut vertreten, Skeptiker aus aller sonstigen Welt ebenso.
LG - Chrigu

Hier wurde ein neues Kapitel

in den Bezieungen USA u. Nordkorea aufgeschlagen.Ich denke das im Vorfeld schon zu kritisieren ist unangebracht.

Erstens: Das ist doch

Erstens: Das ist doch wirklich historisch.

Zweitens: Was gibt es daran rumzunörgeln? Da besteht die Chance, dass sich ein seit Jahrzehnten brodelnder Herd abkühlt, und TS inklusive einiger Foristen bashen Trump für diesen bahnbrechenden Erfolg.

Drittens: Ich bin jetzt mal Trump. Dem Nordkoreaner kann ich doch Zugeständnisse ohne Ende machen, wenn er macht, was ich will. Denn ich bin doch tausendmal stärker.

Und Viertens: Natürlich passt es nicht, dass Trump Erfolge verbucht. Der Mann hat Klasse. Und macht das, was er sagt. Das verstehen aber Viele nicht mehr; dass ein Politiker macht, was er sagt.

Angenehmen Tag

09:26 von Capri Corn

nur um mit allen Mitteln eine "positive Trumpschlagzeile" zu verhindern.

Na dann nennen Sie mir doch mal eine "positive Trumpschlagzeile", die man hier gestern nicht lesen konnte (und die noch ansatzweise eine Verwurzelung in der Realität hat [schreib ich lieber gleich dazu!]).

zur Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit von dt Medien

Unterstützung für den vernünftigen Standpunkt von 08:40 von wolf 666

Das sind Leute (ZB dieser Hanefeld), die sich beweisen müssen, dass sie in einer historischen Chance ein Haar in der Suppe gefunden haben (auch wenn es keines ist) und niemals fähig und bereit waren/sind, selber einen bedeutsamen Beitrag (und sei es als öff. Stimme) hin zum Frieden zu leisten. Das verantwortungslos, ich als KUNDIN bezahle diese Medien für Besseres. Aber es war diesmal als Kommentar gekennzeichnet ...

Zu den Inhalten:
KEIN Eklat wäre schon ein Erfolg, lasen wir bei ARD VORHER. Ja

Ich habe mir vor dem Treffen zur Selbstvergewisserung durch Nachlesen in Erinnerung gerufen, wie bestialisch das Zerbomben von Nordkorea war, das unendliche Leid der vielen vielen Toten Koreaner in Nord-Korea va.
Zerbombt wurde NICHT USA, NICHT Japan.

Dann wird der historische Moment ein wenig erfahrbar, als die Präsidenten von Nordkorea und Südkorea sich umarmten.
Und jetzt das historische Treffen von Kim und Trump

Es besteht Hoffnung zum besseren.

Das Ergebnis enthält eigentlich nur Absichtserklärungen.
Nachdem Trump einen bestehenden Vertrag mit dem Iran in die Tonne geworfen hat, der zwar nicht optimal war aber den eigentlichen Zweck erfüllte, ist die weitere Entwicklung nicht vorhersehbar.
Zudem ist die Nordkoreanische Seite, zum Beispiel nach der Eröffnung der sog. Sonnenscheinpolitik Südkoreas, wieder in die alte Rhetorik zurück gefallen.
Beide Protagonisten kennen eigentlich nur die Begriffe: "Sieg und Niederlage". Also eigentlich keine guten Voraussetzungen um eine wirklich neue Politik zu gestalten.

@Gustel, 9:28

1. Die US-Wirtschaft ist stark, weil die Vorgängerregierung in 8 Jahren die Weichen dafür gestellt hat. Das ist nicht der Verdienst der jetzigen Regierung.
Vergleichbar mit dem Aufschwung in Deutschland unter einer CDU-geführten Regierung, die nur möglich wurde, weil eine SPD-geführte Regierung die Hartz IV-Gesetze eingeführt hat.
2. Der Krieg gegen den IS ist noch nicht gewonnen, und auch das ist nicht der Verdienst der jetzigen US-Regierung.
3. Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel ist keine positive Entscheidung gewesen. Für Israels Regierung vielleicht, aber nicht für den Friedensprozess.
4. Die eigentliche Annäherung ist Präsident Moon zu verdanken, der nach dem "meiner ist aber größer"-Gewitter trotzdem am Ball geblieben ist.
Wo bitte sehen Sie hier Erfolge von Präsident Trump?

Achso, ich vergaß:
Präsident Trump hat sehr deutlich gezeigt, was Verträge mit den USA, und auch seine Unterschrift unter Vereinbarungen wert sind: NICHTS

@ Duisburg 09:26 Uhr

"... die Anzahl der Trump Fans ist riesig und wächst. Das heißt, schlägt man gegen Trump, schlägt man gegen ca. 50% der Bevölkerung"

Worauf stützen Sie denn diese Behauptung?

07:52, tumleh123

>>Warum
"hassen" die deutschen Politiker, so möchte ich es mal überspitzt ausdrücken, was die beiden da zelebriert haben? Kann mir das einer von denen mal logisch erklären?
Man hat den Eindruck: Sie wünschten es sich umgekehrt.<<

Die deutschen Politiker?

Welcher deutsche Politiker hat sich denn zu dem Treffen geäußert?

08:24 von frau-ke

«Erst Russland, dann China und später Myanmar. Die einstigen "Schurkenstaaten" haben ein grosses Interesse an der Teilhabe an Wohlstand und Fortschritt und schrauben daher ihr "Hobby" - die Unterdrückung der Zivilbevölkerung - zurück.»

Ich teile Ihre Einschätzung:
Kim hat für N-KOR den Wunsch nach Teilhabe an Wohstand.

Parallelen von N-KOR zu RUS & MYA sehe ich keine.
Solche zu CHN in den 1980ern unter Deng Xiaoping schon.

Deng war damals der Begründer der Öffnung CHN in wirtschaftspolitischer Hinsicht, was dann letztlich zu der heutigen Stärke CHN geführt hat.
Mit diesem "Wirtschafts-Wohlstands-Kurs" ging keinerlei "Zurückschrauben des Hobbys Unterdrückung der Zivilbevölkerung" einher. Das wurde 1989 mit dem Einsatz der Armee auf dem Tian’anmen-Platz deutlich.

Heute sind demokratische Freiheiten in CHN marginal.
Die Überwachung der Zivilbevölkerung maximal.

Ich erwarte keine Verbesserungen für die Zivilbevölkerung in N-KOR "in anti-unterdrückerischer Hinsicht".

Gar keine …

@08:41 von hammer

"Offenbar war dieser Schritt weder mit Japan noch vor allen Dingen mit Südkorea abgestimmt."

Nun ja - alle haben gewusst dass es zu einem Treffen kommt und das befürwortet - dass dann Vereinbarungen getroffen werden ist doch logisch!

Aber nicht irgendwas, was einem grad mal so zwischen Tür und Angel einfällt. Ob Trump der Verzicht auf die Manöver tatsächlich erst während der PK eingefallen ist - offenbar wußte vorher niemand davon - wird schon noch durchsickern.

Korea - die Timeline der (De-) Eskalation

Trump eskaliert, damit die De-Eskalation als Erfolg gefeiert werden kann.

“No regime has oppressed its own citizens more totally or brutally than the cruel dictatorship in North Korea”
Donald Trump, State of the Union 2018

"North Korean Leader Kim Jong Un just stated that the "Nuclear Button is on his desk at all times." Will someone from his depleted and food starved regime please inform him that I too have a Nuclear Button, but it is a much bigger & more powerful one than his, and my Button works!"
Donald Trump / Twitter/ 3. Januar 2018

Weitere Stilblüten von DT über KJU
"Little rocket man"
"sick puppy"

Dagegen in Singapur

“He is very talented,”
“...funny guy ...”

".. we [Donald Trump, Kim Jong Un] “developed a very special bond”

Übersetzt von "Trumpish" in deutsch:

Kim Jong Un ist ein besonders talentierter, knuddliger Diktator.
Wir zwei Soulmates haben zueinander gefunden.

Monty Python ? Nein. Donald Trump

07:53, mm0815

>>Übrigens, vielleicht wäre es ja eine Idee auf die Dienste von Dennis Rodman zurückzugreifen, quasi als Chefunterhändler für Nordkorea. Er und Kim kennen sich ja bereits bestens von diversen Parties in Pjöngjang.<<

Stimmt.

Den hatte ich völlig vergessen.

Man hat aber auch lange nichts mehr von ihm gehört.

Ja, der Erfolg ist da!

Aber wie gehen Trumps politische Gespräche weiter? Angenommen Kim will auch das die USA und die anderen Atommächte dem folgen, was Kim jetzt will, bzw. soll, immer noch mit Druck dahinterstehend durch Trump & Co? Aber eines muss ich zugeben, andere USA Regierungen davor haben es nicht einmal in Erwägung gezogen, es schaffen zu wollen, der Griff zu Sanktionen, war deren Ding und wie ich meine, war sehr oft der falsche Weg!

Abschreckung oder das Ende der Bedrohung

"...die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea, die seit Jahrzehnten zum Abschreckungskatalog der Alliierten gehörten. Urplötzlich will er sie nun einstellen, ohne jede Gegenleistung." klagt Herr Hanefeld. Nordkorea hat - nach den Spielen und Gesprächen mit Staaten in der Region - seine Bereitschaft zu Gesprächen signalisiert. Das Testgelände existiert nicht mehr. Der Aufbau eines neuen wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Nordkorea hat seit Jahren den Verzicht auf die Manöver direkt vor seiner Küste gefordert. Übungen mit offensivem Charakter des Angriffs! Solche Übungen vor der Küste der USA würden diese niemals dulden. Von daher ist es kein Zeichen der Schwäche, sondern sollte bei der Erwartung an Nordkorea die nun vorhandene wirksame Verteidigung aus der Hand zu geben, eine Selbstverständlichkeit sein. Aus dem Selbstvertändnis der Legitimation der einzigen Weltmacht ist die Klage von Herrn Hanfeld nachvollziehbar. Eine Balance lässt sich so nicht herstellen.

07:55, Duisburg

>>Ich frage mich zum einen woher die deutschen, gebührenfinanzierten, Medienvertreter ihre Arroganz nehmen uns sagen zu wollen, was wir zu denken haben.<<

Wen meinen Sie mit "uns"?

Mir sagt jedenfalls niemand, wie ich zu denken habe.

Re 08:39 von Thuringian

"Wer hier das Treffen und die Dokument klein redet, sollte mal lieber die Klappe halten. Und damit meine ich auch die ÖR-Anstalten, die sich nicht entblöden, auch dieses Ereignis in den journalistischen Dreck zu ziehen."
Das sehe ich auch so.
Wie sagte ein Amerikaner gestern abend in der "Phönix Runde";
"Hätte Obama diesen "Deal" zustande bekommen würdet ihr euch vor lauter Wohlwollen überschlagen!"

09:17 von karwandler

re ofarrill

Was haben Sie denn für ein Problem? "Japan äußert sich" heißt: die offizielle Stellungnahme der japanischen Regierung.

Ihr Einwurf erinnert mal wieder an die Haarspalter, die sich aufregen, dass einer "Europa" sagt, wenn die EU gemeint ist.
////
*
*
Hier handelt es sich aber um japanische Kritik an der "eventuellen" Einstellung der südkoreanisch/amerikanischen Manöver.
*
Da diese von Trump mit Einsparideen begründet waren ist Kritik sicher angebracht, denn weniger Waffengänge kann man Ihm ja nicht zutrauen.
*
Denn gegen Trump hat ja jeder Recht?

08:33, hammer

>>Ich verstehe nicht
weshalb manche Leute erwartet hätten dass NK einen Schritt macht und das ohne Gegenleistung. Dass alles seinen Preis hat ist doch logisch - und weshalb Japan Ängste hat verstehe ich auch nicht, denn die nukleare Abrüstung ist doch immer sinnvoll - oder habe ich was verpasst?<<

Ja, haben Sie.

Kim hat keine nukleare Abrüstung zugesichert.

Es gibt lediglich eine wolkige Absichtserklärung, im Konjunktiv.

So weit war Bill Clinton mit Kims Vater auch schon mal. Vor 25 Jahren.

Atomwaffen machens möglich......

Der Vorgang beweist nur eins. Erst wenn ein Staat in derLage ist die USA mit Nuklearwaffen anzugreifen, wird ernsthaft gesprochen. Das ist natürlich einSieg für Kim.
Der Iran kann dadurch nur eins lernen. Auf die Sanktionen pfeiffen, Kernwaffen bauen und wenn die dann fertig sind wird Israel sich gut überlegen ob die den Iran bombardieren, nur so kann man sich Agressoren vom Hals halten. Barbarisch aber wahr....

Jetzt muss ich mal etwas positivers zu den ÖR sagen.

Zumindest veröffentlichen sie einen Großteil der Kritik an ihnen.
Noch besser wäre eine neutrale Berichterstattung.
Sehen die ÖR nicht, dass sie sich durch ihre einseitige Berichterstattung selbst unglaubwürdig machen?
Hält man uns Leser/Zuhörer für so dumm, dass wir uns kein eigenes Bild machen können?
Ich denke auch wir wären Trump gegenüber kritischer, wenn wir uns nicht ständig schützend vor Trump stellen müssten, um die unfaire Berichterstattung zu kompensieren, wobei wir mit Seehofer unseren eigenen Trump haben.
Auch vor Seehofer müssen wir uns schützend stellen, weil er ähnlich unfair behandelt wird.
Für die ÖR hat Merkel einen Heiligenschein, für mich ist sie eine Frau die massiv die EU demontiert.
Brexit? Ich behaupte ohne den merkelschen Kurzschluss Ende 2015 hätten die Brexit Befürworter die 50% Marke nicht geknackt.
Hört also auf die einen in den Himmel zu heben und die anderen zu verteufeln und bringt uns einfach sachliche Berichterstattung.

09:28 von Gustel

«Hört bitte endlich auf!!
Dieses sinnfreie USA bzw. Trump bashing nervt nur noch!»

Jaaa, hört bitte endlich auf!
Hört endlich auf damit, Kritik beständig mit dem neudeutschen Unwort "Bashing" zu kritisieren!

«Trotz all dieser Fakten hört ihr nicht auf weiter hass gegen einen unserer engsten Verbündeten zu verbreiten. WIESO????»

Jaaa, wieso eigentlich wird dann sogar innerhalb von einigen hundert Zeichen die "Argumentation" von "Bashing gegen Trump" zu "Hass gegen Trump" erweitert?

Sie führen in Ihrem Beitrag einige Punkte an, wegen derer Sie Trump "eher positiv" sehen. Das bleibt Ihnen unbenommen. Ich sehe Trump anders, werde Ihre Ansicht aber niemals in einer derart abwertenden Art und Weise kritisieren, wie Sie es mit Ihrer Kritik an Trump-Kritikern tun.

Dieses zunehmende gegenseitige Beschimpfen von Kritikern mit "Bashing", "Gutmenschen", "Volksfeinden", …, führt zu gar nix.

Es verhindert lediglich Sachdiskussionen.
Und lässt alle Seiten weiter auf der Stelle treten …

@09:31 von Orfee

Der Friedennobelspreis wurde, wie sich nun auch bestätigt, einer falschen Person ausgehändigt.
Den hätte nicht Obama bekommen dürfen. Aber Trump ist deutlich der bessere Kandidat dafür.

Wenn Sie sich mal die Begründung des Nobelpreiskomitees durchlesen, werden Sie feststellen, dass Obama ihn für das genaue Gegenteil von dem, was Trump so veranstaltet, bekommen hat. Mit einem Friedensnobelpreis für Trump würde sich das Komitee komplett selbst ad absurdum führen.

Hier die Pressemitteilung aus 2009. Ich hab leider nur die Originalquelle in Englisch:
www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/
laureates/2009/press.html

@ 09:29 von derdickewisser

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar und der objektiven Einschätzung!

10:00, Hallelujah

>>Wie sagte ein Amerikaner gestern abend in der "Phönix Runde";
"Hätte Obama diesen "Deal" zustande bekommen würdet ihr euch vor lauter Wohlwollen überschlagen!<<

Die Freunde Trumps stellen die Weltgeschichte gern mal so dar, als hätte es vor Trump nur einen einzigen US-Präsidenten gegeben, nämlich Obama.

Das liegt wohl daran, daß Trump ein, nett ausgedrückt, etwas zwanghaftes Verhältnis zu seinem Vorgänger hat.

Es gab aber noch andere.

Bill Clinton zum Beispiel.

Ich empfehle, den Begriff "Genfer Rahmenabkommen" nachzuschlagen.

Damals, 1994, wurde zwischen Clinton und Kims Großvater ein Vertrag zur nuklearen Abrüstung Nordkoreas ausgehandelt, der dann von Kims Vater ratifiziert wurde. Der Großvater hatte während der Verhandlungen das Zeitliche gesegnet. Jimmy Carter reiste als Unterhändler nach Pjöngjang. Unter anderem.

Was Trump jetzt macht, ist ein lauwarmer, schaler Aufguss davon, mit viel Getöse natürlich. Anders geht das bei ihm nicht.

10:10 von Duisburg

«Hält man uns Leser/Zuhörer für so dumm, dass wir uns kein eigenes Bild machen können?»

Nein, hält man nicht.
Journalismus ist dazu da, über Dinge zu berichten, über die die Leser, Hörer, Seher bisher (evtl.) noch nicht informiert waren.

Sie selbst können sich hier, und da, und dort informieren.
Die jeweiligen Infos als mies, tendenziös, sachlich, gut, hervorragend bewerten.

Wenn Sie ausschließlich die Infos bevorzugen, die in Ihr eh schon fest gefügtes Weltbild passen, dann können Sie das tun.
Sinnvoll ist das aber nicht.

«Ich denke auch wir wären Trump gegenüber kritischer, wenn wir uns nicht ständig schützend vor Trump stellen müssten, um die unfaire Berichterstattung zu kompensieren …»

"Wir müssen uns vor Trump stellen".
Meine Güte - wie sie mir leid ist, die Frage:
"Wer ist wir?" / "Wer ist man?"

Wenn Sie meinen, sich vor Trump stellen zu müssen, dann tun Sie das eben.

Ich stelle mich nicht vor ihn.
Und bin auch kein Mitglied in Ihrer "Wir-Bodyguard-Gemeinschaft" …

Wenigstens haben die mal

Wenigstens haben die mal miteinander geredet.
Was dabei rauskommt ist eine andere Frage (hoffentlich hat Trump auf dem Ruckflug nicht wieder getwittert....).
Aber wir reden auch mit anderen Bekloppten, wie Erdogan oder Putin, so what?

@ 10:10 von Duisburg

Möchte mich Ihrer Kritik anschließen!

10:10, Duisburg

>>Hält man uns Leser/Zuhörer für so dumm, dass wir uns kein eigenes Bild machen können?
Ich denke auch wir wären Trump gegenüber kritischer, wenn wir uns nicht ständig schützend vor Trump stellen müssten, um die unfaire Berichterstattung zu kompensieren, wobei wir mit Seehofer unseren eigenen Trump haben.
Auch vor Seehofer müssen wir uns schützend stellen, weil er ähnlich unfair behandelt wird.
Für die ÖR hat Merkel einen Heiligenschein, für mich ist sie eine Frau die massiv die EU demontiert.<<

Daß Frau Merkel Ihrer Wahrnehmung nach in den ÖR einen Heiligenschein hat, liegt daran, daß Sie Ihre katastrophale Meinung über sie in der Berichterstattung nicht abgebildet finden.

Aus ähnlichem Grunde stellen Sie sich schützend vor Trump und Seehofer, denn das sind für Sie offensichtlich Lichtgestalten, jede Kritik ist da natürlich ein Sakrileg.

Sie fordern neutrale Berichterstattung.

Ich habe bei solchen Forderungen immer den Verdacht, man meint damit "der eigenen Meinung entsprechend".

@Hallelujah: Obama und der Korea-Komplex

Wie sagte ein Amerikaner gestern abend in der "Phönix Runde:
"Hätte Obama diesen "Deal" zustande bekommen würdet ihr euch vor lauter Wohlwollen überschlagen!""

Das ist eine nette Legende, die sich in der Gemeinde gefällig erzählen lässt aber der Realität nicht standhält.

Obama wurde am 23. Juli 2007 bei einer Diskussion der demokratischen Vorwahl-Kandidaten in Charleston mit folgender Frage konfrontiert und hat sie bejaht:

[ ... ] if he would be willing to meet without precondition the leaders of repressive regimes, including North Korea’s, “to bridge the gap that divides our countries.”

Mit dieser Aussage wurde er von all jenen bis November 2008 auf heftigste attackiert, die heute Trump applaudieren oder in "Phoenix-Runden" sitzen und Mythen erzählen.

Eine Kostprobe:

John Bolton, Trumps heutiger Sicherheitsberater (sic):

....“fanciful” idea “that we could talk North Korea out of its nuclear weapons program

re: ofarrill

Wenn sie mal eine Raketenwarnung auf Ihr Handy bekommen, sehen Sie Nordkorea etwas anders...
-
In Japan kamen in den letzten paar Jahren solche Warnmeldungen alle paar Monate.
-
Und ja, das gesamte Volk ist mehr oder weniger "besorgt" darüber.
-
Das Japan eine große historische Mitschuld an dem Mist trägt (Kolonialzeit), steht auf einem anderen Blatt.

11:47, NeutraleWelt

>>Wenigstens haben die mal miteinander geredet.
Was dabei rauskommt ist eine andere Frage (hoffentlich hat Trump auf dem Ruckflug nicht wieder getwittert....).
Aber wir reden auch mit anderen Bekloppten, wie Erdogan oder Putin, so what?<<

Können Sie wirklich nicht zwischen der Schaufenster- und der Sachebene unterscheiden?

Viel wichtiger als das ausschließlich symbolische Gespräch zwischen den beiden Zampanos waren die wochenlangen vorbereitenden Gespräche der jeweiligen Delegationen.

Auch wenn Trump offensichtlich von den Vorgaben seines Teams abgewichen ist und mal eben aus der Lameng die Einstellung der amerikanisch-südkoreanischen Seemanöver verkündet hat.

Seine Berater werden in den Teppich gebissen haben. Trump ist und bleibt eben das, was man eine "loose cannon" nennt...

11:56, Cosmopolitan_Citizen

Legendenbildungen kann man nur mit Fakten verhindern.

Danke, daß Sie das tun.

Was wäre Obama gegrillt worden, hätte er sich mit Kim getroffen. Dagegen ist das, was Trump entgegenweht, ein laues Lüftchen.

Das desaströs fehlgeschlagene Genfer Rahmenabkommen war damals auf republikanischer Seite noch in bester Erinnerung.

Das scheint sich ja mittlerweile geändert zu haben. Oh süße Amnesie.

11:43, schabernack @10:10, Duisburg

>>"Wir müssen uns vor Trump stellen".
Meine Güte - wie sie mir leid ist, die Frage:
"Wer ist wir?" / "Wer ist man?"<<

Mit "wir" und "man" ist der rechte Meinungsblock hier im Forum gemeint.

Also die Vertreter der wahren Volksmeinung.

@Bikky-kun: Warnmeldungen alle paar Monate??

Ich lebe jetzt seit über 20 Jahren in Japan aber die Warnmeldungen von denen Sie berichten müssen mir entgangen sein.
Natürlich sind Japaner besorgt über die atomare Aufrüstung Nord-Koreas, so wie die Deutschen besorgt waren über atomare Mittelstreckenraketen des Warschauer Paktes. Dass die Japaner allerdings Mitschuld an der Teilung Koreas tragen dürfte doch ein bisschen weit hergeholt sein.
Wenn ich mich recht erinnere war ganz Korea in der Hand der Kommunisten bis die USA massiv mit Bodentruppen in den Koreakrieg eingriffen. Soviel ich weiß war es doch General McArthur der den Präsidenten um die Genehmigung bat Atomwaffen gegen den Norden Einsetzen zu dürfen, was letztendlich zur Ablösung McArthurs geführt hat.

Janusköpfigkeit

In diesem Fall stimme ich Ihnen zu
11:56 von Cosmopolitan_Citizen

"Eine Kostprobe:
John Bolton, Trumps heutiger Sicherheitsberater (sic):
....“fanciful” idea “that we could talk North Korea out of its nuclear weapons program "

Diese - höflich formuliert - Janusköpfigkeit trifft auf Bolton&Co ebenso zu wie auf jene, die Sie konkret kritisieren.

Ist es unrealistisch, sich in einem solchen Moment der Chance auf einen diplomatischen Problemlösungsweg statt Gewalt-Weg (zu viele Chancen wurden schon zerstört) um Sachlichkeit zu bemühen?

Ungleiche Freunde.

Sie verstehen sich.

Das ganze erinnert mich an eine kürzlich im Panoramateil meiner Tageszeitung veröffentlichten Geschichte über eine Freundschaft zwischen einer Katze und einem Goldhamster.

Die Frage ist nur, wer ist die Katze, und wer der Goldhamster.

Wahre Worte

Genau das nervt mich auch. Ich vermisse den neutralen Journalismus. In jedem Artikel spiegelt sich sofort eine Meinung des Verfassers. Mal mehr, mal weniger direkt.

Trump,...

...der Show Manager.
Ich fress 'nen Besen, wenn sich die Beiden auf Dauer einig werden.
Die zwei stehen auf derart dünnem Eis, dass man es bis hierher knacken hört.
Und dass es Japan Angst und Bange wird, kann man aus der Historie Nordoreas heraus sehr gut verstehen.
Mit einem hat Trump Recht:
Der Herr aus Nordkorea ist klug...

Re 11:56 von Cosmopolitan_Citizen

"Das ist eine nette Legende, die sich in der Gemeinde gefällig erzählen lässt aber der Realität nicht standhält."
"Hätte Obama diesen "Deal" zustande bekommen würdet ihr euch vor lauter Wohlwollen überschlagen!"schrieb ich.
Das ist keine Legende sondern Agenda im ÖR. Oder finden sie die Berichterstattung frei von jeglicher Parteinahme? Die Parteinahme geht eindeutig gegen Trump auf allen Kanälen des ÖR.
Was Obama 2007 sagt und was er 2018 gemacht hätte ist auch glatte Spekulation.

Wer hat gewonnen, wer verloren ?

leider muss man hier , nicht nur von Forum-Usern sondern auch von TS-Korrepondenten, schon wieder unsägliche Abhandlungen darüber lesen, wer denn nun gewonnen, wer verloren hat. Kommt diesen Leuten eigentlich nicht in den Sinn, das eine friedliche Welt nur Gewinner kennt ? Und Unstabilität nur Verlierer produziert ? Und zur Verständigung ein Aufeinanderzugehen erfordert ? Und im ersten Schritt niemlas hundertprozentiger Erfolg wichtig bzw überhaupt erreichbar ist.
Man sieht, die Betonköpfe bzw kalten Krieger werden nicht weniger, oder ist es eher die weitverbreitetete Begrenztheit mancher Denkweisen ?
Ich jedenfalls begrüße die Ergebnisse, und hoffe, das es in dieser Richtung g weitergeht. Auf jeden Fall haben mich die USA überrascht, das sie auch zu Zugeständnissen bereit sind, siehe Manöververzicht. Das habe ich so noch nicht erlebt.

Der Weltkenner sprach

Ein ziemlich amüsanter Kommentar Ihrerseits. Zum Glück saßen Sie augenscheinlich bei allen Verhandlungen etc mit am Tisch.

Der Dealmaker

Das Iran-Abkommen mit seinen konkreten und nachvolziehbaren Vereinbarungen war also ein schlechter Deal für die USA.

Aber zum Glück gibt es ja nun einen Deal mit Nordkora, der zeigt, wie man eine atomare Gefahr bannt ...

13:02 von Automatic

Und Unstabilität nur Verlierer produziert ?

Unstabil würde ich es nennen, wenn zwei sich erst beschimpfen und mit dem Leben bedrohen und dann wenige Wochen später angeben, sich hoch zu schätzen, ganz toll miteinander zusammenzuarbeiten und gemeinsame Ziele zu verfolgen.

Selbst Sie können nicht denken, dass das ein Modell für eine friedliche Welt darstellt ...

Friedensnobelpreis

Offensichtlich ist der Deal, die Vereinbarung, die Trump mit Kim geschlossen hat, viel besser als das Iran-Abkommen.

Jetzt ist die Welt viel sicherer als vorher, denn es gibt keine nukleare Bedrohung mehr aus Nordkorea.

Behauptet Trump.

Hier noch einmal sein originaler Tweet in voller Länge:
"Just landed - a long trip, but everybody can now feel much safer than the day I took office. There is no longer a Nuclear Threat from North Korea. Meeting with Kim Jong Un was an interesting and very positive experience. North Korea has great potential for the future!"

Am 13. Juni 2018 um 14:33 von demokrateur

"Offensichtlich ist der Deal, die Vereinbarung, die Trump mit Kim geschlossen hat, viel besser als das Iran-Abkommen.
Jetzt ist die Welt viel sicherer als vorher, denn es gibt keine nukleare Bedrohung mehr aus Nordkorea."

Die wahre Bedrohung für die Welt geht von der Atommacht aus, deren Präsident dies von sich gab. Vielleicht sollten die USA mit gutem Beispiel vorangehen und die eigenen Kernwaffen abrüsten? Aber sie werden ja nur modernisiert.

Vertrauensbildung ohne Vertrauensvorschuss

ist kaum möglich. Wenn Trump jetzt die Manöver in Südkorea aussetzt, die nach meiner Kenntnis den Angriff auf Nordkorea simuliert haben, zeigt er, dass er es mit der Vertrauensbildung ernst meint, da er ja die Angstmomente durch diese Manöver für Nordkorea beseitigt, weil Nordkorea bei diesen Manövern immer befürchtete, dass aus den Manövern ein Krieg werden könnte. Es besteht auch kein Grund für Angst in Südkorea, da die Verteidigungsbereitschaft Südkoreas ja noch gegeben ist. Der Verzicht auf Angriffstraining in Südkorea ist ein Zeichen an Nordkorea, dass man die Ängste Nordkoreas versteht und die Ängste durch mehr Vertrauen ersetzen will. Mal sehen, ob man das in Nordkorea zu schätzen weiß.

Gewinner oder Verlierer?

Falsche Frage. Wenn eine Einigung tatsächlich auch auf Dauer zustandekommt, dann ist das ein Erfolg für ALLE, nicht nur die beiden Parteien, die mit am Tisch saßen.
Abzuwarten, wie es weitergeht, aber nicht gleich alles wieder in den Ausguß schütten, wie es die Trump Gegner (und ich zähle mich ehrlich gesagt auch dazu) gerne tun. Auch wenn Herr Trump dies nun auf Twitter erst mal wieder ausschlachtet, wie es nun mal seine Art ist.
Daher in diesem Sinne erst einmal ein Thumbs Up und die Hoffnung auf Langfristigkeit.
Friedensnobelpreisträger Obama kann sich dies zumindest nicht auf sein Konto buchen, wie so viele Versprechen, die er als Lichtgestalt, die immer dunkler wurde, nicht eingelöst hat. Ich will nun nicht sagen, daß Trump jetzt aus dem Dunkeln aufsteigt und heller zu leuchten beginnt.
Also bleibt doch nur eins: abwarten, und hoffen, daß es sich bessert.

Am 13. Juni 2018 um 07:50 von Cosmopolitan_Citizen

"Trump hat die Verhandlungen ohne die - substanzielle und interaktive - Einbeziehung der wichtigsten Verbündeten der USA in Asien, also Japan und Südkorea, geführt."

Die Einbeziehung würde Achtung vor diesen Verbündeten voraussetzen, jedoch sind sie für die USA nur Flecken auf der Landkarte, in denen sie Militärbasen haben.

Bereits 2 US Präsidenten vor

Bereits 2 US Präsidenten vor Trump haben eine ähnliche Absichtserklärung Nordkoreas erhalten. Trump hat einiges gegeben und nichts erhalten. Er hat das mörderische Regime salonfähig gemacht ohne irgendeine Gegenleistung. Der Erfolg geht zu 100% an Kim. Dealmaker Trump ist hier der Totalverlierer.

@ Phonomatic

Ihre Antwort verstehe ich nicht ganz. Auf dieser Welt leben nun mal Menschen verschiedener Couleur, das kann man sich nicht aussuchen. Trotzdem müssen sie Wege finden, friedlich miteinander auszukommen. Oder sind Sie etwa der Meinung, alle handelnden Politiker müssen erst einmal aus dem Gral der Unfehlbarkeit getrunken haben, bevor sie miteinander Verhandeln und Abkommen schliessen dürfen ?
Etwas weniger Radau vor den Verhandlungen hätte ich mir auch gewünscht, das war ja eher kindisch was da lief. Ich bleibe trotzdem dabei, eine Vereinbarung, bei der sich Beide bewegen, ist allemal stabiler , als wenn der Eine dem Anderen etwas aufzwingt.

Und das, um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben, können sicher auch Sie sich denken...

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