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Normales Wetter

Hat es früher auch gegeben

Das stimmt

@18:53 von Der Antichrist
„“Normales Wetter
Hat es früher auch gegeben.“““

Ja, das stimmt.
Das wird auch die nächsten 7 Jahre nicht mehr in dieser Intensität vorkommen, denn solche langen Schönwetterperioden mit hohen Temperaturen sind schon ungewöhnlich und kommen nur alle paar Jahre vor. Meistens sind doch die Sommermonate kühl und nass. Da kommen dann solche Unwetter in dieser Häufigkeit naturgemäß nicht vor.
Nur es wird allzu leicht vergessen.

@Der Antichrist

Die Dinosaurier gab es auch mal, mal sehen wie lange es die Menschen geben wird. Die Erde hat Zeit.

20:05 von OlliH

Das stimmt

@18:53 von Der Antichrist
„“Normales Wetter
Hat es früher auch gegeben.“““

Ja, das stimmt.
Das wird auch die nächsten 7 Jahre nicht mehr in dieser Intensität vorkommen, denn solche langen Schönwetterperioden mit hohen Temperaturen sind schon ungewöhnlich und kommen nur alle paar Jahre vor. Meistens sind doch die Sommermonate kühl und nass. Da kommen dann solche Unwetter in dieser Häufigkeit naturgemäß nicht vor.
Nur es wird allzu leicht vergessen.
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Das wird nicht vergessen, dass stört nur die Diskussion und das Alleinvertretungsrecht beim Klima.
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(gestützt vom Ozonloch, vergessen nur Eiszeiten)

Fast jeden Tag...

irgendwo in Deutschland ein Unwetter!
Wer jetzt noch den Klimawandel leugnet, ist an Ignoranz unübertreffbar... oder es interessiert ihn das Thema nicht, weil es ihn noch nicht getroffen hat.

Statt irgendwelche Ölpipelines zu bauen, sollte man

darüber nachdenken, Hochdruck-Wasserpipelines zu bauen, die die enormen Wassermassen von einem überfluteten Gebiet in ein Gebiet bringen, welches seit Monaten nach Wasser dürstet. Hier im Norden gab es stellenweise seit Ostern kein Wasser mehr. Unser Rasen ist seit Wochen braun. Seit Wochen wässern wir abends den Rasen mit unserer Brunnenpumpe (Ich "freue" mich schon über die Stromkostenabrechnung nächstes Jahr). Trotzdem ist er braun geworden. Der Regen kam in der Umgebung sehr selektiv vom Himmel. Immer wenn die Vorhersage Regen in den letzten 6 Wochen vorhersagte, kam in den Nachbarortschaften Wasser vom Himmel - links und rechts von uns. HIer blieb es jedoch trocken. Für Donnerstag und die nachfolgenden Tage ist wieder Regen angesagt. Mal sehen, ob dann endlich etwas vom Himmel fällt.

Ja, genau, normales Wetter

Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern. Da hat es auch jedes Jahr Erdrutsche gegeben, überflutete Keller und Wirbelstürme. Aber eben nur im Fernseher.

Als Kind konnte ich im Winter aus dem Auto nur auf Schnee sehen im Winter. Da war rechts und links der Straße der Schnee etwa 1 Meter hoch. Und im Sommer hat es auch geregnet und gewittert. Da war es eine Woche oder zehn Tage schön, und dann kamen zwei Tage Regen. Und Hagel gab es alle dreißig Jahre einmal. Also Hagel in der zerstörerischen Form mit Ernteausfällen der Landwirte.

Heute ist es jährlich normal das in den Nachrichten geboten zu bekommen. Und dann gibt es Zeitgenossen, die wollen sich und anderen einreden, dass das ganz normal ist.

Jetzt bin ich nicht so alt, dass ich bereits wieder die meisten Sachen vergesse. Ich kann mich gut an früher erinnern. Solche Ereignisse kommen vor. Und das schon immer. Aber nicht in dieser Häufigkeit. Das ist nicht normal, und das kann auch niemand ernsthaft behaupten wollen.

Ungewöhnliche Unwetter

Bestimmt gab es solche Wetterverhältnisse wie jetzt früher auch schon. (Un)gewöhnlich ist aber die Häufigkeit. Ich kann mich erinnern, dass wir vor zwei Jahren im Südwesten fast exakt die gleichen Unwetter hatten. Deshalb scheinen diese vielen kleinen, aber unwahrscheinlich starken Unwetter gar nicht mehr so ungewöhnlich. Ein großes Problem dabei ist, dass sie sich nur sehr schwer vorhersagen lassen, weil sie meist erst dort entstehen, wo sie ein paar Kilometer weiter großen Schaden verursachen. Ich glaube schon, dass diese zunehmenden extremen Wetterlagen etwas mit dem Klimawandel zu tun haben. Es ist ja auch eine extreme Wetterlage, wenn wir schon im April 30 Grad haben. Jedes Jahr ist wärmer als das vorige. Das hat etwas mit dem CO²-Ausstoss zu tun, das in der Atmosphäre den Treibhauseffekt erzeugt.

Am 12. Juni 2018 um 20:49 von joe70

"Wer jetzt noch den Klimawandel leugnet, ist an Ignoranz unübertreffbar... oder es interessiert ihn das Thema nicht, weil es ihn noch nicht getroffen hat."

Und wer noch immer nicht begriffen hat, dass der Klimawandel ganz normal ist, dass wir in einer ausklingenden Eiszeit leben, dem kann man wirklich erzählen, dass dieser Klimawandel aufzuhalten ist. Man darf nicht nur die Zeit ab 1881 sehen.

@Hut, 22.41h

In meiner Kindheit (40erJahre) konnte ich auch viel Schnee sehen, allerdings nicht aus dem Auto.

Überschwemmungen gab es mehrmals im Jahr.

Hagelschäden waren auch nicht selten.

Nur war das eben lokal wahrnehmbar.

Was weiter weg geschah, kam ab und zu im Radio.
Fernsehen gab es ja nicht.

Ich kann das nicht belegen, vermute aber, dass es weltweit genau so viele Unwetter gab, nur hat man es mangels Kommunikationsmöglichkeiten eben nicht erfahren.

@joe70 - Unwetter im Sommer

20:49 von joe70:
"Fast jeden Tag irgendwo in Deutschland ein Unwetter! Wer jetzt noch den Klimawandel leugnet, ist an Ignoranz unübertreffbar..."

Unwetter sind typisch für einen feucht-warmen Sommer. Es wirkt daher recht opportun, das als Beleg für den Klimawandel heranzuziehen.

@birdycatdog - Wetter & Statistik

21:04 von birdycatdog:
"Der Regen kam in der Umgebung sehr selektiv vom Himmel."

Das ist bei Unwettern immer so.
Und dass das erwünschte Wetter meist woanders anzutreffen ist, lässt sich rein statistisch mit dem Verhältnis der beobachteten Flächen begründen: Ihr "hier" (z.B. Ortsteil) ist deutlich kleiner als die in Ihre Wetterbeobachtung einbezogenene Umgebung. Ein punktuelles Ereignis wird also meist woanders stattfinden.

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