Ihre Meinung zu: USA-Nordkorea-Gipfel: Schmeicheln statt beleidigen

12. Juni 2018 - 12:17 Uhr

In blumigen Worten lobte US-Präsident Trump Nordkoreas Machthaber Kim, den Erfolg des Gipfels und seine eigenen Verdienste. Für Trump ist das Treffen auch ein Triumph über Obama. Von Lena Bodewein.

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Kommentare

Natürlich hat Nordkorea schon früher viel versprochen

und nie etwas davon gehalten.

Doch diesmal ist zweierlei anders.

1. Trump ist unkonventionell. Ohne Ideologie und ihm glaubt man, dass er weder das Regime beseitigen will, noch militärische Interessen auf der Koreanischen Halbinsel verfolgt. Er will die USA wirtschaftlich stark machen. Nicht wirtschaftlich ausbluten, um nach außen stark zu wirken, wie es z.B. Putin mit dem armen Russen tut. T brachte Cina dazu, N-K die Handelsschrauben anzuziehen, damit es Kim leichter fiel bereit für einen großen Deal zu sein. Weil es T gelang, N-Ks engsten Verbündeten auf seine Seite zu ziehen.

2. Trump ist unkonventionell. Und direkt. Wenn N-K nicht spurt, wird T sofort wieder nachlegen. Kim hat verstanden dass er entweder sein Land verarmt, isoliert und sein Regime erschüttert finden kann. Oder endlich außenpolitisch ernst genommen wird. Wenn er denuklearisiert.

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