Ihre Meinung zu: Durchsuchung bei Audi-Chef Stadler wegen Dieselaffäre

11. Juni 2018 - 11:37 Uhr

Der Skandal um manipulierte Abgaswerte weitet sich aus. Die Staatsanwaltschaft München beschuldigt nun auch Audi-Chef Stadler des Betrugs und ließ seine Privatwohnung durchsuchen.

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Kommentare

Ah, jetzt geht‘s nicht mehr anders

Nun wird also der Druck von der Straße zu groß als dass sich die Reg schützend vor diese B-Industrie stellen kann?

Jetzt wird's interessant !

Wenn schon die Bundesregierung in dieser ganzen Affäre die Autokonzerne nur mit Samthandschuhen anfasste, dann besteht ja doch noch Hoffnung die Führungsspitze zu Rechenschaft zu ziehen.

Gruß Hador

ja ja ... ich habe noch im Ohr, ...

das die Begründung, warum man den TOP-Managern in Deutschland so horrende Gehälter und Millionen-Boni zahlen müsse, sonst würden sie abwandern nach USA oder in andere Länder ...
Ganz ehrlich, auch wenn jemand bis zum Nachweis der Schuld als unschuldig zu gelten hat, diese TOP-Manager hätten von mir aus nicht weit genug abwandern können. Schauen wir uns um bei den Automobilkonzernen, bei den Großbanken, bei Industriebetrieben wie Siemens usw. was haben diese TOP-Manager, unsere Eliten geleistet?
Stellenabbau, Schummelsoftware, verspekuliert ....
Man muss an die Paragraphen ran, der dieses Topmanager vor persönlicher Haftbarmachung befreit. Wer zahlt es wieder? Die, die sich mit Prekären Arbeitsverhältnissen und Mindestlohn herum schlagen müssen.
Dann viel Glück beim Ermitteln ....

Lächerlich

Wer glaubt denn wirklich das dem was passiert? Der dutzt sich mit Merkel und anderen Politikkasper. Dem passiert nichts der hat Freunde an allen wichtigen Schaltstellen der Macht

DAS ist die richtige...

...Reihenfolge...!
Und nicht "zum Rapport" ins
Verkehrsministerium!?!
Wie schon im Fall VW hat es
einen merkwürdigen "Geschmack",
wenn sich die verantwortlichen
Wirtschaftsbosse (Mercedes)erst
mal mit der "Politik" - noch dazu
hinter verschlossenen Türen - treffen...!

Was ist das nur für ein

Was ist das nur für ein Betrügerladen geworden? Man könnte meinen, die werden dafür bezahlt, den guten Ruf der deutschen Ingenjeurskunst kaputt zu machen.
Außerdem frage ich mich immer noch, ob da bei den ganzen immer wieder aus Neue aufgedeckten und hochgekochten VW-Konzern-Malaisen nicht zum Teil auch die lange Rache eines einst abgehängten Herrn Piéch noch mit eine Rolle spielt?

So langsam wird der Umweltwahn zu viel

Der Gesetzgeber ist der technisch-organisatorischen Entwicklung zu weit vorausgeeilt.
Die deutsche Dieseltechnologie ist DIE Methode auf dem Feld der Mobilität den Verbrauch von Mineralöl zu reduzieren.
Keine Hauptwirkung ohne Nebenwirkung.
Der Umgang mit den im Dieselprozess entstehenden Stickoxiden wurde nicht zeitgerecht beherrscht.
Eine Technologiegeneration finanziert ihren Nachfolger. Gelingt das nicht, so ist eine Technologie am Ende und findet sich allenfalls als randständige Erscheinung im Technozoo wieder.
Auch die Justiz hat die Verhältnismäßigkeit zu wahren.
Insbesondere, da die Automobilindustrie für den Wirtschaftsstandort eine tragende Säule darstellt. Das Geld kommt nicht von der Bank und nicht vom Rentamt.

RE:Gassi

"Nun wird also der Druck von der Straße zu groß als dass sich die Reg schützend vor diese B-Industrie stellen kann?"

O weh !
Sie glauben wirklich, dass der Druck der Straße den Staatsanwalt veranlasst hat, eine Hausdurchsuchung bei Herrn Stadtler zu beantragen, die ein Richter dann veranlasst??? Ich denke vielmehr, dass die Beweislage eindeutig ist. Wir leben hier schließlich noch immer in einem Rechtsstaat.

Gruß Hador

RE:sprachloser

"Dem passiert nichts der hat Freunde an allen wichtigen Schaltstellen der Macht"

Nützt ihm gar nichts, da jetzt die Presse informiert ist. Da wird sich kein "Mächtiger" die Hände daran verbrennen.

Ich denke vielmehr wird ein unabhängiger Richter, und sehr wahrscheinlich weitere Instanzen, ein gerechtes Urteil finden werden

Gruß Hador

@HGP Aachen

ich stimme ihnen zu, einerseits, werden die extrem überzogenen Gehälter mit der horrenden Verantwortung gerechtfertigt die die Topmanager angeblich haben, anderseits haben sie immer Grundsätzlich von nichts gewusst, wenn in der Firma was Kriminelles abgegangen ist.
Sie Winterkorn, ich bezweifle stark, dass er nur einen Cent Strafe zahlen muss geschweige denn ins Gefängnis kommt.

Die Zeche für das kriminelle Verhalten zahlen grundsätzlich die kleinen Beschäftigten, mit freundlicher Unterstützung durch die Bundesregierung.

Denn Gesetze zur Haftung oder wenigstens Regulierung für Topmanager?
Kein Anschluss unter dieser Nummer.
Wenn selbst die USA, das Sinnbild für überbordenden Kapitalismus-Wahnsinn, die Augen weniger zudrückt, dann weis man, man hat den Gipfel des Industriehörigkeit erreicht.

Immer dieser Neid auf die Gehälter

Sollen gute Manager lieber ins Ausland, wo viel mehr bezahlt wird? Das gefährdet Arbeitsplätze...
Nicht mit dem Dieselskandal verwechseln, das sind Kriminelle die vor Gericht gehören, egal ob derjenige der etwas Verbotenes einbaut oder derjenige der es anordnet! Dass Top Manager und Politiker (Politkasper wie Sie hier mancher nennt, der selber ein lustiger Kasper ist) immer verschont würden ist ein gern genanntes Märchen... schon unser ehemaliger Postminister hat das bemerkt. Nur Beweise braucht es schon - das zeichnet einen Rechtsstaat aus! Ich bin nicht neidig auf das Gehalt von Zetsche und Co. - wenn Sie einen guten Job machen haben Sie es verdient, wenn Sie kriminell sind müssen Sie ins Gefängnis wie jeder Andere....

höchstwahrscheinlich

wird auch er uns erzählen, er hätte von alle dem nichts gewusst? Gehen wir mal davon aus! Alles andere wäre ja ne echte Sensation! Warum opfert sich nicht mal einer für diesen Saustall! Und damit meine ich nicht nur Audi, sondern alle anderen, die den Sinn ihres Schaffens darin sehen, mit Betrug viel Geld in kurzer Zeit zu verdienen.

Nun, da alle deutschen

Nun, da alle deutschen Premium-Marken betroffen sind, wird man es endlich zugeben müssen; es ist kein individuelles, sondern ein systemisches Problem. Eine ganze Branche hat eine bemerkenswerte kriminelle Energie an den Tag gelegt, die nun nach und nach sichtbar wird. Allerdings ist die Autoindustrie nicht die erste. Da gab es vorher schon die Zigarettenindustrie und gibt es immer noch die Zuckerbranche, die noch heute schamlos Lügen über die Auswirkungen ihres Produkts verbreitet. Das Problem liegt offenbar tiefer. An den Machtverhältnissen im Kapitalismus.

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