Ihre Meinung zu: Merkels Reaktion auf G7-Eklat durch Trump: "ernüchternd"

10. Juni 2018 - 22:27 Uhr

Als "ernüchternd" und "deprimierend" hat Kanzlerin Merkel die Absage des US-Präsidenten an die G7-Abschlusserklärung bezeichnet. In der ARD-Talkshow "Anne Will" betonte sie, man lasse sich in Handelsfragen nicht "über den Tisch ziehen".

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.04348
Durchschnitt: 4 (23 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Merkel

Liebe Frau Merkel,
Ihr Eingeständnis in der Flüchtlingspolitik, bestärkt mich nur,
Treten sie endlich zurück.

"Nicht über den Tisch ziehen"

Ich würde es genau andersherum sagen: Trump lässt sich nicht vom linksgrünen Establishment über den Tisch ziehen. Und das ist gut so.

USA wird zum Sonderling

Noch nicht absehbar, welchen Schaden Trump in erster Linie für die USA anrichtet.
Nicht nur dass man es in den Reportagen an der Mimik der anderen Teilnehmer sieht, jetzt fallen auch bei Spitzenpolitikern die Blätter von den Mündern in Medien-Statements.
Amt und Würde des amerikanischen Präsidenten sind international mit Trump nur noch ein kopfschüttelndes Fremdschämen wert.

Was mich mal interessiert

Hat Herr Trudeau das Herrn Trump ins Gesicht gesagt,oder das erst bei seiner Pressekonferenz von sich gegeben?
Ich gehe mal von letzterem aus. Er ist Trump in den Rücken gefallen.
Von daher tweet gerechtfertigt.

Wie soll das funktionieren, ...

... mit einer deutschen Regierung, die offensichtlich schon seit Jahren nicht mitbekommt, wie sie längst über den Tisch gezogen wurde oder sich gar daran beteiligt.
Egal ob Kriegsbeteiligung, systematische Bestrafung der deutschen Industrie, Abhöraktionen gegen Konzerne, Politik und Bürger, aus Berlin kam nie eine Gegenwehr.
Man hat eher den Eindruck als ob die USA und die deutsche Regierung gemeinsam gegen die deutschen Bürger regieren.

Unser Außenminister!

"Bundeaußenminister Heiko Maas hatte zuvor auf Twitter festgestellt, ein vereintes Europa sei die Antwort auf Trumps Credo "America first"."

Wenn ich mich richtig erinnere, weiß er nicht einmal, dass der europäische Teil von Russland größer ist als jedes andere europäische Land. Er twittert von Europa, meint aber die EU.

....

Also der Mann - Trump - ist die Dreistigkeit an sich.

Andererseits sind Twitter, Facebook etc. natürlich das andere Dilemma.

Plattformen für minderbemittelte Menschen, die sich nun über Foren breitmachen können und im täglichen Leben nie trauen würden sowas zu äußern.

Menschen mit wenig Intelligenz, aber im Netz können Sie mal auf Mr. und Mrs. Wichtig machen :-) Die Grammatik ist oftmals aufschlussreich genug.... ja ja, ich weiß, im Übereifer des Gefechts:-)

Kelly Bundy ist noch hochintelligent dagegen!

Ich lache ohne Ende

"Es gibt einen besonderen Platz im Himmel für Justin Trudeau". sagte Herr Tusk.
Werden wir bei den nächsten Parlamentswahlen in Kanada sehen. Herrn Trudeaus Stern ist am sinken wie man gestern lesen konnte in der "Frankfurter Rundschau".

was wichtig ist

Der (defakto) mächtigste Mann der Welt hat die Globalisten und Globalisierer unter den Politikern, die zuvor bei der Bilderbergkonferenz anfang Juni in Italien noch den "letzten Schliff" bekommen haben, eindeutig in die Schranken verwiesen.
Und allein dies ist bereits eine eindeutig positive Botschaft für alle, die noch gut und gerne sich ihrer Nation verbunden fühlen.

Alle am twittern

Bei so vielen Differenzen wäre eine gemeinsame Abschlusserkärung sowieso nur ein scheinheiliges Zeugnis von Realitätsverweigerung gewesen. Und so verhält es sich auch mit den Einschätzungen das als Eklat zu werten. Oder wie die deutsche Kanzlerin es ausdrückt "ernüchternd" und "deprimierend". Ja, Realität ist manchmal so. Amüsant bei der ganzen Posse ist, wie alle fleißig am twittern sind. Trump twittert, Maas twittert, Tusk twittert, steht alles im Artikel, da ist Trump in ganz guter Gesellschaft.

nie wieder

Eine harmlose Plauderei unter besten Freundinnen wars, mehr nicht. Und die Will-Redaktion blendete unentwegt zustimmend nickende Köpfe im Studio ein, wenn Merkel referierte. Kritische Nachfragen gabs wenige. Nicht nur verschenkte Zeit, sondern einfach peinlich für alle, die nie nie wieder anbiederndes Fernsehen Marke Ost erleben müssen wollten.

Um Längen professioneller: Thomas Baumann zuvor mit FDP-Lindner. Er forderte ihn kritisch, hakte nach. Zwei Welten.

Merkels Reaktion auf G7-Eklat durch Trump: "ernüchternd"

Ja. Für die Kanzlerin war es einfach nur eine schwierige Woche. Zunächst eine Fragestunde im Bundestag im Feinwaschgang, wenn man es mit den Fragestunden in London vergleicht. Von da aus zur Fußball-Mannschaft, bei der zwei Spieler und Erdogan viel wichtiger zu sein scheinen als alle anderen Spieler, die gerade zwei ernüchternde Spiele hinter sich haben.
Und mit diesem schweren Gepäck geht es nun zum G7-Gipfel. Doch zumindest blieb bei diesem Gipfel noch alles heile in Kanada im Gegensatz zu Merkels Gipfel in Hamburg vom Juli 2017, wo vieles kurz und klein geschlagen wurde. Das ist Trudeaus Erfolg.
Trump gegen den Rest der Welt? Ist doch thematisch scheinbar seit dem 20. Januar 2017 nichts Neues. Und doch ist es diesmal anders. Denn am 12. Juni steht es historisches Treffen bevor, das unter 12 Präsidenten von Truman bis Obama nicht zustande kam.
Wenn Merkel von "ernüchternd" spricht, dann spielt sie auf umstrittene Strafzölle an, bei denen die EU zurückschlägt auf US-Produkte.

Wenn es dies gebraucht hat, um

unsere Kanzlerin zu ernüchtern, muss ich mich fragen, wie lange sie schon im Tiefschlaf unsere Geschicke gelenkt hat. Spätestens bei der Reaktion von Obama auf ihren Protest wegen des Abhörens ihres Mobiltelefons, hätte sie aufwachen müssen.

Trudeau ist halt noch etwas grün hinter den Ohren

Anders kann man sich den Affront von Trudeau gegenüber den USA im Anschluss an den Gipfel auch nicht erklären. Zeit genug das vor oder während dem Gipfel Trump und den USA direkt anzukündigen hatte er auch genug. Offensichtlich musste der POTUS aber erst verschwinden bis der Justin damit auf die Bühne treten konnte. Hatte wohl die Hosen zu voll. Dann muss er sich aber auch nicht darüber wundern wenn der POTUS darüber nicht begeistert ist.

Im falschen Film

Was sind das nur für Vergleiche?
Ein besonderer Ort in der Hölle? Ein Stich in den Rücken?

Und das kommt noch nicht einmal von Trump selbst, was bedeuten muss, dass sich in der Regierung ein Panoptikum an schrägen Gestalten versammelt haben muss, das man nicht überall findet.

Amerika in der Opferrolle: alle wollen ihm was Schlechtes, alle haben Verträge gemacht, bei denen Amerika übel über den Tisch gezogen wurde. Bis endlich Trump als Heilsgestalt alles wieder richten wird? Nur darauf warten alle schon lange, geleistet hat er bisher noch kaum etwas.
Irgendwann wird das auch seinen verblendetsten Wählern auffallen und dann braucht er eine Ablenkung.

So langsam sollten wir die Geschichtsbücher rausholen: wenn solche Paranoiker ein hochgerüstetes Militär befehligen, dann kann es schnell brenzlig werden.

auch wieder irre

was der kleine heiko festgestellt haben will, per twitter! und die einigkeit der europäer? peugeot und total machen schon keoine geschäfte mehr mit dem iran.

Gut geantwortet in der Sendung

auch bei schwierigen Fragen. Das muss man neidlos feststellen. Auch die Wortwahl umschiffte geschickt mögliche Formulierungsklippen. Es zeigt sich, dass das vermutlich stattgefundene Argumentationstraining vor der Bundestagsfragestunde gutgetan hat. Und diese jetzt zielsichere Argumentation wird auch in politischen Gesprächen die Erfolgschancen für Deutschland erhöhen.

Darstellung: