Ihre Meinung zu: Parteitag der Linkspartei: Wagenknecht-Rede sorgt für Turbulenzen

10. Juni 2018 - 13:54 Uhr

Das Thema Migration spaltet die Linkspartei. Fraktionschefin Wagenknecht plädierte beim Parteitag für Einschränkungen bei der Zuwanderung. Es folgten Buhrufe, aber auch Applaus - und ein überraschender Antrag.

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Kommentare

Frau Wagenknecht

vertritt in weiten Teilen die *alte* SPD. Eine SPD, welche auch heute noch wählbar wäre und mit Sicherheit auch wieder weit über 40% käme. Schade Frau Wagenknecht...! Sei bleibt halt nur noch die Protestwahl....egal welcher Parteil.... aber bestimmt nicht mehr die Walhl von Linken oder SPD!

Die Linke und die Zuwanderung

Wenn es richtig ist, dass linke Parteien die Interessen der Lohnabhängigen im eigenen Land vertreten, muss es auch richtig sein, dass ein Übermaß an Zuwanderung von linken Parteien wie der Linken (Ex-PDS) oder der SPD kritisiert werden muss. Eine undifferenzierte massenhafte Zuwanderung schadet den Interessen der deutschen Arbeitnehmer. Wer das als Erster begreift - Die Linke, AfD, SPD - wird bei den nächsten Wahlen Stimmen dazugewinnen.

SPD und Linke schaffen sich

SPD und Linke schaffen sich ab. Wem nützt es? Das muss sich in den nächsten Jahren weisen.
CDU/CSU, FDP und Grüne sind in der jetzigen Form auch überflüssig. Was nun, Deutschland? :o)

Kein Mensch ist illegal!

Frau Wagenknecht sollte der Partei verwiesen und unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt werden. Kein Mensch ist illegal!

Die beste Rede für SPD.

Habe die Rede von Fr.Wagenknecht gehört,meiner Meinung die beste seit langem für die SPD. Ich frage mich wie lange hält diese Frau es in dieser Partei noch aus?

Parteitag Linkspartei

"Abschiebungen lehnen wir ab"???
Sind damit auch Gefährder und Gewalttäter gemeint? -
Und rückwarts: auch diese dürfen bei offenen Grenzen kommen?

Die Linke macht sich überflüssig

Wer nicht lernfähig ist, verschwindet irgendwann zurecht.

Gauland zur Bedeutungslosigkeit führen?

Man bekämpft die AfD nicht, indem man ihre Themen übernimmt und so breit ausdiskutiert.

Die Rechten haben nicht Probleme angesprochen, die man jetzt lösen müsste. Sie haben Probleme erfunden und wahre Probleme aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt.

Die richtige Strategie der Linken wäre, das Thema nicht so ernst zu nehmen. Wer sich mit Themen von Rechten und Konservativen beschäftigt, stärkt sie. Stattdessen muss man die eigenen Themen wieder in den Diskurs einbringen und das ständige Thema Flüchlinge endlich beiseite lassen.

So eine simple Grundregel sollte man bei den Linken eigentilch kennen. Wie lange will man noch darüber diskutieren? Ein schwerer Fehler ist das.

Machtkampf

Der Dissens geht vor allem darum, dass Kipping Utopien formuliert und zur Abstimmung bringt, hier konkret zur Flüchtlingsfrage, während Wagenknecht sich für realpolitische Fragestellungen interessiert.
Viele Wähler wissen, dass kommunistische Utopien der SED schon vor fünfzig Jahren nicht geholfen haben, aber sie erwarten dringend konkretes Handeln und konkrete Lösungsansätze aus linker Perspektive.
Kipping benutzt ihre wohlfeile Wolkenkuckuksheimperspektive, um die ihr in fast allen Belanngen überlegene Wagenknecht kleinzukriegen. Damit schadet sie aus persönlichen Motiven ihrer Partei.

Begrifflichkeiten

Selbstverständlich ist unbegrenzte Arbeitsmigration Unsinn.

Da hat Sahra Wagenknecht völlig Recht.

Sie wird aber gewollt mißverstanden. Von Leuten, die jegliche Migration nach Deutschland als Arbeitsmigration bezeichnen.

Die Linken sind Spitze

2008, der Kapitalismus in seiner größten Krise und die linke merkt es nicht und spricht dagegen vom Kommunismus und jetzt 2018 wieder so ein Ding.
Also liebe Linke, so wird es nichts. Ihr stellt euch damit selbst zum zweiten mal ein Bein.

Sowieso nicht links gewählt

Wer wie ich sowieso nie die Linke wählt, weiß hier einmal mehr warum. Wenn Realismus der Ideologie unterliegt, fühlt man sich doch irgendwie an die SED erinnert. Vielleicht werden wir mit Riexinger und Kipping ja doch noch zum Arbeiter- und Bauernstaat.

Eine Delegierte sagte: "Warum

Eine Delegierte sagte: "Warum ignorierst Du die Parteilinie?"

Vielleicht ist diese "Linie" einfach zu schmal, um Sie ohne Absturzgefährdung zu begehen.

Das wird so nichts.

Ausdiskustieren ist notwendig

Die eine Hälfte der Linkspartei möchte das Flüchtlingsthema diskutieren, die andere nicht.
Die Linkspartei muss sich jedoch der Diskussion stellen - Frau Wagenknecht hat dem Punkt recht.
Die Diskussion hier abzubrechen aus fehlendem Mut, mit "Nationalismus, Rassismus oder AfD-Nähe" konfrontiert zu werden ist falsch!
Die Linkspartei muss doch erst mal definieren, was ist für sie Nationalismus, Rassismus oder AfD-Nähe, oder - wenn das nicht geht - was ist es nicht? Wenn ich mich so umsehe, werden die Begriffe schnell aus dem Koffer geholt, sobald man über "Effekte & Folgen der Migration auf den eigenen Kulturkontext" spricht.
Sie muss definieren, welche Risiken aus diesen Effekten & Folgen entstehen, diese bewerten und daraus Standpunkte ableiten, die J/N wählbar sind. Nichts definieren wird von jedem denkenden Bürger so gedeutet, dass man später auch für nichts Verantwortung übernehmen will. Das haben wir bereits bei CDU + SPD, die LINKE braucht man doch dafür nicht auch noch.

14:22 von Erich Kästner

Gauland zur Bedeutungslosigkeit führen?

Man bekämpft die AfD nicht, indem man ihre Themen übernimmt und so breit ausdiskutiert.

Die Rechten haben nicht Probleme angesprochen, die man jetzt lösen müsste. Sie haben Probleme erfunden und wahre Probleme aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt.

Die richtige Strategie der Linken wäre, das Thema nicht so ernst zu nehmen. Wer sich mit Themen von Rechten und Konservativen beschäftigt, stärkt sie. Stattdessen muss man die eigenen Themen wieder in den Diskurs einbringen und das ständige Thema Flüchlinge endlich beiseite lassen.

So eine simple Grundregel sollte man bei den Linken eigentilch kennen. Wie lange will man noch darüber diskutieren? Ein schwerer Fehler ist das.
///
*
*
Eigene Themen wie offene Grenzen?

Weiter so ...

Zerlegt euch nur selber ... Es wird Zeit zum Abtreten von der Bühne.

Wenn so innerhalb einer Partei agiert wird, kann es nur Spaltung, Austritt oder Auflösung geben.

Bessere Einreisekontrolle...

Das wäre doch die bessere Argumentation...

14:25 von fathaland slim

Begrifflichkeiten

Selbstverständlich ist unbegrenzte Arbeitsmigration Unsinn.

Da hat Sahra Wagenknecht völlig Recht.

Sie wird aber gewollt mißverstanden. Von Leuten, die jegliche Migration nach Deutschland als Arbeitsmigration bezeichnen.
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*
Arbeitsmigration wäre immer noch besser als Sozialmigration, das hat ja zumindest auch eine Linke erkannt.

weg vom Fenster

Diese Linke entwickelt sich zu einer reinen Einthemenpartei ohne weitere Themen und Ansprüche. Nun gut, wenn ihnen 2 Mill. Stimmen genügen... Sie muß sich aber dann nicht wundern, wenn soziale und gesell. Probleme dann von der AfD benannt und gelöst werden.
Wenn man das eigene Volk vergisst, sind solche Wahlergebnisse im Osten von 40 % Geschichte und nie wieder erreichbar. Das mussten schon die Grünen schmerzlich erfahren.

@ Hirschauer / 14:21

was wäre denn die Lehre, die den Linken fehlt!? ...
Vielleicht gibt es ja einfach doch noch ein paar Menschen, die Lösung nicht allein sehen Zäune um sein eigenes Königreich zu bauen. Sowas basiert dann auf einer Vorstellung über die Möglichkeit eines gesellschaftlichen Miteinanders auch über Familiengrenzen hinaus - daß was romantisch verklärt auf die ostdeutsche Vergangenheit Schauende, heute so schmerzlich vermissen.

Wer hier die Schuld nur bei den Flüchtlingen sieht, hat in meinen Augen einen nur sehr stark verkürzten Blick und macht es sich deshalb sehr einfach! Über den Tellerrand schauen können ist halt eine Tugend die leider sehr antikapitalistisch, damit wenig gewollt und noch weniger verbreitet ist!

@fathaland slim

"Selbstverständlich ist unbegrenzte Arbeitsmigration Unsinn. Da hat Sahra Wagenknecht völlig Recht. Sie wird aber gewollt mißverstanden. Von Leuten, die jegliche Migration nach Deutschland als Arbeitsmigration bezeichnen."

Und warum um alles in der Welt soll es zufällig gerade zur einer Zeit mit deutlich mehr Flüchtlingen urplötzlich um Arbeitsmigration gehen? Und warum sollte man sie in den eigenen Reihen absichtlich missverstehen, wo dStreit doch eine Partei ins schlechtes Licht rückt? Und seit wann gibt es gerade unter den Linken so viele, die jegliche Migration als Arbeitsmigration bezeichnen? Das tun die Rechten, nicht die Linken! Ihre These ergibt deshalb keinen Sinn.

Sarah Wagenknecht macht den Fehler, überhaupt das Thema so wichtig zu nehmen. Flüchtlingspolitik ist kein linkes Thema und für mich zu 100 % bedeutungslos. Wagenknechts Argument, man dürfe das Feld nicht der AfD überlassen, ist 1:1 identisch mit Horst Seehofers Kurs. Und der ist nicht links.

0. Abschiebung

Habe den Parteitag bei Phönix verfolgt, ich kann es nicht glauben, mit Mehrheit wurde beschlossen „ offene Grenzen, 0. Abschiebungen das heißt auch alle straffällig gewordenen bleiben auf Kosten des Steuerzahlers im Deutschen Paradies.

Das...

...Verhalten vieler Abgeordneter auf dem Parteitag
der Linken (live zu sehen gewesen auf Phoenix)
hat eigentlich klipp und klar aufgezeigt,
was vom dekomratischen Verständniss der Linken zu
halten ist.

Hast Du eine andere Meinung, egal wie sehr Du sie
logisch und sachlich Begründen kannst (und das konnte
und hat Frau Wagenknecht),
dann ist uns das völlig egal.
Nur wir haben Recht, alle anderen sind nicht
"würdig" auf Augenhöhe behandelt zu werden.

Du sagst etwas das uns widerlegt und widerspricht?
Dann machen wir Dich nieder, weil nur wir Recht haben.

Ein schrecklicher Offenbarungseid den diese
Partei gerade abgeliefert hat.

Oder um es mit den Worten der Tagesschau zu sagen:
Diese Partei handelt mit ihren neuen Parteibeschluss postfaktisch. Populisten.

Im übrigen ist ein ständiger Vorwurf der Redner auf dem Parteitag:
Überall im ÖR werden die "rechten" in den Polittalkshows hofiert.
Faktenfinder übernehmen sie. Wie sind die Zahlen der Gäste bei Will, Maischberger und Co.? Fakten.

@14:12 von Tarek94

"Frau Wagenknecht sollte der Partei verwiesen und unter Beobachtung des Verfassungsschutzes gestellt werden."

Das ist albern.

"Kein Mensch ist illegal!"

Hat Frau Wagenknecht nicht einmal im Ansatz behauptet.

Richtig ist eher, dass Frau Wagenknecht in dieser Partei nicht mehr gut aufgehoben ist. Ohne sie hat die LINKE allerdings ein Problem.

@14:19 von SanVito

>>"Abschiebungen lehnen wir ab"???
Sind damit auch Gefährder und Gewalttäter gemeint? -
Und rückwarts: auch diese dürfen bei offenen Grenzen kommen?<<

Hört bei Frau Kipping ganz so an.

Man erkennt, dass bei den

Man erkennt, dass bei den Linken, früher der Hort für normal denkende Menschen, dort mittlerweile bekämpft werden. Nach den Grünen eben der zweite tragische Verlust einer einst wichtigen, weil kritischen Volksvertretung, die aber mittlerweile ihre einstige Richtung der Bewahrer von Freiheit und Gleichheit und Kämpfer gegen gefährlich blinde Technikgigantismen und Hörigkeiten sich längst zu blinde Reaktionismus gegen das eigen Volk zu unverständlich irrealen Gunsten fremder religionsgesteuerter Fremdethnien gewandelt haben. Damit werden sie ihre einst wichtige politische Rolle immer mehr verlieren, dank Figuren, wie Kipping u.a. Aber wenn man seine Tage nur in pseudokritischen Selbstbeweihräucherungszirkeln fristet, sieht man seine Rolle wohl schnell in anderen Sphären und merkt oder will das nicht mehr merken.

Ich finde die Angelegenheit überschaubar

Bei der nächsten Bundestagswahl wird Frau Wagenknecht mit einer eigenen Liste antreten. Das muss sie, weil sie in ihrer Partei ja offensichtlich kein Mehrheit für ihren Kurs findet.

Sie wird mit einer starken Fraktion in den Bundestag einziehen und DIE LINKE scheitert an der 5 % Hürde.

Wie kann man nur so bescheuert sein und die anerkannteste und beliebteste Politikerin der eigenen Partei so demontieren.

Wie heißt es schön: "Für's Rechthaben kann man sich nichts kaufen."

Für die Neoliberalen wird die neue Liste eine wesentliche größere Gefahr darstellen als die verträumte LINKE. Sowohl inhaltlich als auch von der Akzeptanz in der Bevölkerung her.

weiter so

Sehr geehrte Frau Wagenknecht, sehr geehrter Herr Lafontaine !
In Kombination meine Wunschvorstellung für ein Regierungshandeln. Verankert in sozialdemokratischen Idealen, mit Blick für die Realitäten. Ja, wessen Leben und Freiheit bedroht ist, ist in D willkommen mindestens bis die Bedrohung vorüber ist. Wer das solidarische deutsche Sozialsystem ausnutzen will ist fehl am Platze und wer aus Armut auf der Suche nach einem lebenswerten Ort zu uns kommt, dem muß in seiner Heimat geholfen werden.
Wenn das teuer ist, so ist von der Solidargemeinschaft ein höherer Beitrag einzufordern, insbesondere von denen, die mehr als reichlich haben.
Aber das haben sie ja schon ausreichend kommuniziert.

@14:25 von fathaland slim

"Sie wird aber gewollt mißverstanden. Von Leuten, die jegliche Migration nach Deutschland als Arbeitsmigration bezeichnen."

Ich fürchte, das gilt auch für Leute in der eigenen Partei.

Mal im ganz Kleinen: Für einen erwarteten Gast beziehe ich das Bett, sorge für ausreichend Essen und eine saubere Wohnung. Jetzt kommt unangemeldet ein zweiter Gast, der meine Hilfe braucht. Ich habe keinen Platz mehr und kann ihm kein Hotelzimmer bezahlen. Bitte ich jetzt den geladenen Gast wieder zu gehen?
Man kann das Problem beliebig weiter spinnen (was ich häufiger mache). Ich komme immer an einen Punkt der absoluten Ratlosigkeit.

Meine Simme hätte Frau Wagenknecht.

Frau Wagenknecht ist hier sehr viel näher an der Wirklichkeit. Diejenigen, die glauben, offene Grenzen wäre das einzig richtige, übersehen nicht nur Gesetzesbrüche, sondern auch, dass dies praktisch eine Einladung an weitere wirtschaftliche Immigranten ist. Nicht nur, dass dies das deutsche Sozialsystem nicht tragen kann, auch den Heimatländern der Immigranten ist damit nicht geholfen. Hier ist auch die EU gefragt, die bspw. Afrika als großen Absatzmarkt annimmt, jedoch damit einheimische Produkte in den afrikanischen Ländern keine Chance gibt.

@ 10. Juni 2018 um 14:41 von Erich Kästner

Flüchtlingspolitik ist vielleicht für Sie zu 100% bedeutungslos, für die deutsche Gesellschaft sicher nicht. Und weder bei Frau Wagenknecht noch anderen Realos in "Die Linke" geht es um "Schutzsuchende", sondern um das Problem der gesellschaftlichen Spaltung durch unkontrollierte Arbeitsmigration und Einwanderung in das Sozialsystem.
Und das ist keine linke oder rechte Sichtweise, sondern schlicht eine realistische oder ideologisch realitätsblinde wie bei Kipping / Riexinger.

Potzblitz! Gibt es so was noch?!

Sahrah Wagenknecht ... die einzige Linke mit einem Hauch von Realitätsbezug und die Fähigkeit zum kritischen Denken.

@Am 10. Juni 2018 um 14:22 von Erich Kästner

Zitat: "Man bekämpft die AfD nicht, indem man ihre Themen übernimmt und so breit ausdiskutiert. "

Weil man dann feststellt, dass die AfD in fast allen Punkten von Anfang an recht hatte?

Die Linke

hat erkannt, daß einiges hier falsch läuft. In meinen Augen hat Frau Wagenknecht in so vielen Fällen einfach recht. Dieser Partei gilt auch meine Stimme. Leider auch hier wieder mal interne Querelen.
Einfach mal von dieser "PARTEIENorientierten" zu einer "THEMENorientieren" Denkweise übergehen, wäre, denke ich, konstruktiv. Denn auch ein Linkswähler kann sich sicher mit CSU Ansichten zu bestimmten Themen anfreunden. Und sogar die AfD hat Themen angesprochen, die eine Überlegung wert sind. Zitat aus Wahlprogramm: "Der Abmahnindustrie, die das Urheberrecht missbraucht, um von unbescholtenen Bürgern im Internet jährlich Millionenbeträge abzukassieren, will die AfD einen gesetzlichen Riegel vorschieben." (im DSGVO Zeitalter gerade aktuell) Damit sollte sich auch jeder "Die Linke" Wähler und erst recht FDP Wähler sicher anfreunden können.
Solange ich aber SPD/CxxU/Grüne "SAUCE" wähle, wird sich natürlich nichts ändern, und schon gar nicht unter der Herrschaft der "Mutti" des Stillstands

Die Realität ist schneller!

So langsam wird die Linke von der Realität eingeholt. Es ist aber auch verständlich das das ein Großteil dort noch nicht begriffen hat.

Interessant auch das Fr. Wagenknecht Gaulands "Vogelschiss" zitiert und zwar so wie er es auch gemeint hat und nicht wie es uns die Medien verkaufen. Gauland meinte nämlich eine Zeitspanne, die Medien suggerrieren uns einen Qualitätsbegriff.

Wagenknecht-Rede

Mit der Behauptung von einigen Linken, Frau Wagenknecht würde von den AFD-Wählern mißverstanden, kann ich überhaupt nichts anfangen. Was macht sie denn? Sie legt den Finger in die Wunde unseres Hauptproblems. Und sie spricht dem weitaus größten Teil der Bevölkerung aus dem Herzen. Wenn man aus parteiideologischen Gründen anderer Meinung ist, ist ihm die Bevölkerung egal.

Am 10. Juni 2018 um 14:42 von JanRos

Richtig, was sie schreiben.
Aber:
War das bspw. bei den Parteitagen der CDU, SPD, Grünen anders? Ich meine, nein.

14:41, Erich Kästner

>>Und warum sollte man sie in den eigenen Reihen absichtlich missverstehen, wo dStreit doch eine Partei ins schlechtes Licht rückt? Und seit wann gibt es gerade unter den Linken so viele, die jegliche Migration als Arbeitsmigration bezeichnen? Das tun die Rechten, nicht die Linken! Ihre These ergibt deshalb keinen Sinn.<<

Sie mißverstehen mich. Ich redete nicht von Menschen innerhalb, sondern außerhalb der Linkspartei, die Sahra Wagenknecht zujubeln. Auch hier im Forum zu beobachten. Falsche Freunde.

>>Sarah Wagenknecht macht den Fehler, überhaupt das Thema so wichtig zu nehmen. Flüchtlingspolitik ist kein linkes Thema und für mich zu 100 % bedeutungslos. Wagenknechts Argument, man dürfe das Feld nicht der AfD überlassen, ist 1:1 identisch mit Horst Seehofers Kurs.<<

Da gebe ich Ihnen völlig Recht.

Jürgen Elsässer und Oskar Lafontaine standen sich einmal ziemlich nahe. Wenn ich Sahra so reden höre, dann drängt sich mir die Befürchtung auf, daß das vielleicht immer noch so ist...

Nun ja, ich selber als ein überzeugter politisch links...

...ausgerichteter Mensch, empfinde die Richtung einer Fr. Wagenknecht in dieser Sache
als die richtige Richtung.

---
Flüchtlingen helfen aber die Arbeitsmigration
unter strenger Kontrolle stellen.

Wir haben in Deutschland mehr als genügend
Menschen die die Arbeits die noch da ist ausüben zu können.

Glauben die Gegner denn wirklich ernsthaft, daß alle Hartz 4 Empfänger dumme ungebildete Taugenichtse wären?

Wenn die Linken bei der nächsten Bundestagswahl wirklich eine Chance haben wollen mit in einer Regierung zu arbeiten, sollten sie Kipping & Co in die Wüste schicken.

@14:52 von AKraft

Ein wohltuender Beitrag.

"Ja, wessen Leben und Freiheit bedroht ist, ist in D willkommen mindestens bis die Bedrohung vorüber ist."

Hier liegt ein Problem, das dringend gelöst werden muss, da die Aufenthaltsdauer von Flüchtlingen(!) nicht berechnet werden kann:
Flüchtlingsunterkünfte sind nur für einen kurzen Zeitraum akzeptabel. Kinder brauchen adäquate Betreuung. Deutschunterricht vor allem für die schulpflichtigen Kinder.
Wir brauchen mehr (zuverlässige) Dolmetscher, Erzieher, Lehrer und und und...

Party

@Tarek 94
Schöner Antifa Spruch..."kein Mensch ist illegal." Stimmt irgendwie....oder auch nicht.

Würde gerne mit Ihrem Auto eine Spitztour machen und eine kleine Party in Ihrer Wohnung feiern. Wie schauts aus? Oder hört da Ihre idiologische Toleranz auf? Wann hat überhaupt Frau Wagenknecht etwas darüber geäußert, dass irgendwelche Menschen illegal sind. Oh mein Kumpel will auch bei Ihnen mitfeiern. Das ist doch wohl erlaubt? Jetzt ja nicht beim eigenen Eigentum spießig werden und mit der illegal Keule kommen.

14:46, Anna-Elisabeth

>>SanVito
>>"Abschiebungen lehnen wir ab"???
Sind damit auch Gefährder und Gewalttäter gemeint? -
Und rückwarts: auch diese dürfen bei offenen Grenzen kommen?<<

Hört bei Frau Kipping ganz so an.<<

Nein, das hört sich bei Frau Kipping nicht so an.

Der völlig unnötige Diskurs ist komplett vergiftet, eine Verleumdung jagt die andere.

"....Fraktionschefin

"....Fraktionschefin Wagenknecht plädierte beim Parteitag für Einschränkungen bei der Zuwanderung. Es folgten Buhrufe, aber auch Applaus - und ein überraschender Antrag. " TS

Da versucht die TS eine eigene Interpretation von Wagenknechts Rede. Ich habe eben die ganze Rede gehört und gesehen. Die wenigen "Buhrufe" galten nicht S.Wagenknecht, sondern den von ihr angeführten Zitate u.a. von B.Sanders.
S.Wagenknecht erhielt starken Applaus und, so empfinde, hielt eine gut angenommene Rede mit dem abschließendem Apell, man solle nun wirklich alle Grabenkämpfe einstellen.

Schade, dass diese fähige

Schade, dass diese fähige Frau sich mit unrealistischen "internationalisten" und feministischen extremisten herumärgern muß

Letzter Kommentar.

Guten Tag ,
ich habe mir die Delegierten zu dieser Frage angehört.
Die merken gar nicht ,wie sie ueber den Tisch gezogen werden.
Ich kenne das aus 23 jaehriger Gewerkschaftsarbeit.
In der Regel erzaehlen dann die Delegierten,wie schwer sie es vor Ort haben ,wie boese alle außer sie selber sind usw.
Stimmt sogar,aber vor allem stimmt es ,dass sie von einem schlecht gewählten Parteivorstand im Regen stehen gelassen werden.Einmal weil sie nur abstrakt daher reden,und zwei ,weil sie Zustimmung dadurch erwarten ,die sie nicht ueber Stimmen bekommen haben!!
Ich werde morgen O. Lafontaine schreiben,wie ich es des oefteren tue(Familientradition)!!In der Hoffnung,dass er weiter an der Idee der Sammlungsbewegung festhaelt.Wie er ,sind wir saarländisch geprägt und wie er frankophil in der Sozialisierung.Und genau aus diesem Grunde waren wir nie Mitglied der Linken,trotz hohem Respekt vor seiner Person.Mal sehen,wie es weitergeht,aber die Diffamierung von Ihm und Wagenknecht ist infam.

14:54 von JREwing

Besser kann man es nicht in Worte fassen.

bin ich eigentlich bei einer BWL-Vorlesung?

Hier werden ja wunderbare Konzepte geschmiedet, mit welchen "Werten" ein Maximum ein Stimmen für die Linke zu holen wäre. Wichtig ist dabei natürlich das Zugpferd Wagenknecht, dass darf man nicht verlieren, da gibt man lieber ein paar Überzeugungen auf. Und dann natürlich die Themen aufgreifen, mit denen die Rechten so erfolgreich sind. Sieht man ja auch am Echo hier: erstaunlich viele, die die Linke sofort wählen würden, wenn sie nicht die Linke wäre, sondern eine Mischung aus SPD und AfD. Das könnte alles aus der Feder eines Unternehmensberaters stammen.
Ich kann nur hoffen, dass es ein paar Köpfe in der Linken gibt, die ihr Fähnchen nicht in diesen Wind hängen, sondern bei ihren solidarischen und menschlichen Einstellungen bleiben.

@Findus: Gegenrede!

"Wenn es richtig ist, dass linke Parteien die Interessen der Lohnabhängigen im eigenen Land vertreten, muss es auch richtig sein, dass ein Übermaß an Zuwanderung von linken Parteien wie der Linken (Ex-PDS) oder der SPD kritisiert werden muss. "

Das Thema der linken Bewegungen war immer und sollte immer sein: "INTERNATIONALE Solidarität!". Das ist nicht nur eine Phrase!

Denn was passiert, wenn sozialistische Parteien nationale Interessen, also die Interessen der eigenen Arbeitnehmer, in den Vordergrund stellen, hat uns die National(!)sozialistische(!)arbeiter(!)Partei sehr gut gezeigt!

In diese Richtung kann und darf es in der deutschen Geschichte nie wieder gehen - es geht hier im Kern tatsächlich um die Identität LINKER werte und die klare Abgrenzung zu RECHTEN werten. Und diese Abgrenzung ist traditionell die Internationalität (=links) im Gegensatz zum Nationalismus (=rechts).

Leider verwischen diese Grenzen im Zuge der Flüchtlingskrise zunehmend!

Neue Linke

@Oktober17
Sehe ich genau so! Die Linke ist infiltriert mit neoliberalen Ubooten, deren Aufgabe es ist, diese Partei zu demontieren. Diese Leute werden keine Stimme mehr haben nachdem Frau W. sich von diesem Haufen verabschiedet hat. Weiter so............

Oskar Lafontain

ist für mich das eigentliche Problem bei der Linkspartei. Erst hat er sich bei der SPD feige aus dem Staub gemacht und diese Partei dem Seeheimer Kreis überlassen. Jetzt intrigiert er seit Jahren in der Linken mit seinen zersetzenden, rechts-angehauchten Ideen, mit denen er auch Sara Wagenknecht vergiftet. Und droht sogar eine Zersplitterung an, nachdem er die PDS zuerst mit so fragwürdigen Gewerkschaftern wie dem WASG-Porschefahrer verwässerte.

@Tarek

Kein Mensch ist illegal, stimmt. Aber dessen Aufenthalt mitunter schon...

Die einzige Vernünftige in dieser Partei

Mit Frau Wagenknecht an der Spitze der Partei könnte es was werden bei der nächsten Wahl.
Die jetzigen Führungsfiguren haben nicht das Format die Masse der Wähler, die mit den etablierten und alternativen Parteien nichts zu tun haben wollen, für die Linke zu begeistern.
Eine Frau Wagenknecht könnte es schaffen, wenn man sie denn ließe und die Zeichen der Zeit und den Volkswillen mal richtig deuten würde.

@ privatetomtom

"Die Linke ist infiltriert mit neoliberalen Ubooten, deren Aufgabe es ist, diese Partei zu demontieren. Diese Leute werden keine Stimme mehr haben nachdem Frau W. sich von diesem Haufen verabschiedet hat."

Ich muss gerade grinsen... Offene Grenzen sind das beste neoliberale Konjunkturprogramm, dass man sich vorstellen kann. Aber das werden Sie und andere Idealisten in der Linken auch noch früh genug verstehen.

Offenbar muss man hier einige Foristen

die als bekennende Linke an dieser Diskussion teilnehmen, daran erinnern, was die Aufgabe einer linken Partei ist: Unterstützung der Armen in ihrem Kampf gegen die Reichen. Die Ärmeren zum Feind der Armen zu erklären, übernehmen schon andere. Eine linke Partei, die sich diesen Schuh anzieht, hat die Bezeichnung links nicht verdient, sondern ist ein weiterer Vollzugsgehilfe des Kapitals.
Begriffe wie "Einwanderung in die Sozialsysteme" möchte ich von keinem hören oder lesen, der den Anspruch erhebt, links zu sein. Internationale Solidarität war nicht umsonst jahrhundertelang ein Markenkern der Linken.

@ fathaland slim

"Nein, das hört sich bei Frau Kipping nicht so an."

Doch, denn Sie definiert nicht, wer von offenen Grenzen profitieren soll. Es bleibt ein "Offene Grenzen für Alle" und das umfasst dann nunmal auch Kriminelle und Gewalttäter.

Mir erschließt sich im Übrigen nicht ganz, wie Sie so vehement für eine Leitlinie eintreten können, in deren Folge noch mehr Menschen hier einwandern würden, denen Ihr Lebensentwurf völlig verhasst wäre. Das würde die Situation für Sie hier in Deutschland nicht einfacher, sondern tendenziell sogar eher schwerer machen. Warum würden Sie aber sowas wollen?

Am 10. Juni 2018 um 15:16 von frosthorn

"Wichtig ist dabei natürlich das Zugpferd Wagenknecht, dass darf man nicht verlieren, da gibt man lieber ein paar Überzeugungen auf...…."
#
#
Das sollte auf keinen Fall passieren. Mir ist es lieber die Linken zeigen klar was Sie wollen und werden so den Weg zur 3-4% Partei einschlagen.
Bei der letzten BT Wahlen hat man ja nur 400.000 Wähler an die AfD verloren, da geht noch mehr.

"Wenn mir und anderen

"Wenn mir und anderen Genossinnen und Genossen aus den eigenen Reihen Nationalismus, Rassismus oder AfD-Nähe vorgeworfen wird, dann ist das das Gegenteil einer solidarischen Debatte"

Übersetzung: Ich nehme mir das Recht raus, auch populistisch rumstänkern zu dürfen, um meine eigene Karriere damit zu verbessern und verbitte mir ihre berechtigte Kritik.

15:20, OlliH

>>Eine Frau Wagenknecht könnte es schaffen, wenn man sie denn ließe und die Zeichen der Zeit und den Volkswillen mal richtig deuten würde.<<

Sie sind Volk, ich bin Volk.

Sie haben einen Willen, ich habe einen Willen.

Unsere beiden Willen unterscheiden sich fundamental.

Merken Sie, was das für ein Unsinn ist, das mit dem Volkswillen?

Oder sind Sie mehr Volk als ich?

14:12 von Tarek94

Kein Mensch ist illegal!
.
ein Mensch kann sehr wohl illegal
wenn er sich meiner Wohnung bemächtigt in jedem Fall
auch wenn er sich an meinen gedeckten Tisch setzt
weil dafür habe ich alleine gearbeitet

19:24, RoyalTramp

>>Ich muss gerade grinsen... Offene Grenzen sind das beste neoliberale Konjunkturprogramm, dass man sich vorstellen kann. Aber das werden Sie und andere Idealisten in der Linken auch noch früh genug verstehen.<<

Wenn Sie mir dann bitte noch erklären könnten, was ich unter einem neoliberalen Konjunkturprogramm zu verstehen habe?

Das ist doch eigentlich ein Widerspruch in sich und passt nicht zusammen, Neoliberalismus und Konjunkturprogramme.

Ich vermute allerdings, Sie benutzen den Begriff "neoliberal", was hier im Forum leider üblich ist, lediglich als sinnleeres Schlagwort zur Diffamierung des politischen Gegners.

Gegen jede Vernunft - "Die Linke"

Mit der Arbeitsmigartion ohne Grenzen, provozieren die Linken geradezu den Niedergang der Löhne und den sozialen Unfrieden. Sicher gehört das zu ihren althergebrachten Verhaltensweisen: Alles ist gut, was dem demokratischen Staat schadet, steht sie doch mit ihren Ansätzen in der Tradion der totalitären kommunistischen Regime des letzten Jahrhunderts.
Frau Wagenknecht ist bei den Linken wohl noch die einzige verbliebene Stimme der politisch, gesellschaftlichen Vernunft und verantwortlichem Handeln.

14:41 von Erich Kästner

«Wagenknecht macht den Fehler, überhaupt das Thema so wichtig zu nehmen. Flüchtlingspolitik ist kein linkes Thema und für mich zu 100 % bedeutungslos.»

Die Migrationsthematik ist nicht erst seit 2015 sehr relevant.
Wenn man will, kann man 2011 (das Jahr des "Arabischen Frühlings") als Beginn "neuzeitlicher Migration" betrachten.

Das Thema wird uns allen "noch lange erhalten bleiben".
Jede Partei, die gesellschaftlich ernsthaft mitwirken mag, muss sich den damit verbundenen Fragen stellen. Versuchen, kluge & langfristig tragfähige Lösungen zu finden.

Insofern muss "Flüchtlingspolitik" auch ein linkes Thema sein.

Ich bin mir unschlüssig, wie ich die Rede Wagenkechts einschätzen soll.
Gar nicht unschlüssig bin ich mir bei der Rede von G. Gysi.
Er hat im Grunde genommen alles gesagt, was es zu sagen gibt.

"Internationalismus" ist die Kernfrage, gleichzeitig die Antwort.
Ohne "nationale Aspekte" zu vernachlässigen (u.a. wie man Asyl & Migration "sozialverträglich organisiert") …

Es wird Zeit, dass Frau

Es wird Zeit, dass Frau Wagenknecht die Linke verlässt und ihre eigene Partei gründet.
Wenn Sie so weitermacht zerstört sie die Partei. Wenn sie eine neoliberale Linke will dann bitte in ihrer Sammelbewegung.

Lieber zwei Parteien, die sich zu Zweckbündnissen zusammenschliessen als eine Partei, die sich im internen Richtungsstreit zerlegt.

Ich sehe dadurch für das Linke politische Spektrum sogar eine Wachstumsmöglichkeit.

14:46 von Hepheistos

«[Die Linke] … früher der Hort für normal denkende Menschen …»

Wenn man sich die Wahlergebnisse der Linken so anschaut, dann scheint es immer viel zu wenige "normal denkende Menschen" in DEU gegeben zu haben.

«[Die Linke], die aber mittlerweile ihre einstige Richtung der Bewahrer von Freiheit und Gleichheit und Kämpfer gegen gefährlich blinde Technikgigantismen und Hörigkeiten sich längst zu blinde Reaktionismus gegen das eigen Volk zu unverständlich irrealen Gunsten fremder religionsgesteuerter Fremdethnien gewandelt haben.»

Diesen inhaltsschweren Satz muss man erst dreimal lesen, um ihn "in Gänze" verstehen zu können.

Wenn Sie den Parteitag der Linken, die dort gefassten Beschlüsse, die dort geführten Debatten, wie oben zitiert ansehen, dann mag ich kaum glauben, dass Sie sich selbst je zu den "normal denkenden Menschen" zählten, die die Linke "in Ihrer früheren Form" einst unterstützt (evtl. sogar gewählt) haben.

Es ist viel zu viel Oberflächlichkeit in der Debatte …!

@15:08 von fathaland slim

14:46, Anna-Elisabeth

"Nein, das hört sich bei Frau Kipping nicht so an."

Für mich schon. Obwohl ich zugeben muss, dass ich sicher bin, dass sie es nicht so meint. So gesehen haben Sie recht: Das war unfair und giftig. Aber Gleiches kann man auch Frau Kipping gegenüber Frau Wagenknecht vorwerfen.
Ich finde es auch unfair, Frau Wagenknecht vorzuwerfen, sie sei von linken Positionen abgerückt, nur weil sie eine schlichte Wahrheit ausgesprochen hat. Nur weil man in einer Sache eine Position vertritt, die auch andere (unangenehme Zeitgenossen) teilen, ist man doch noch lange nicht so, wie eben diese.

15:13, Klausewitz

>>Schade, dass diese fähige Frau sich mit unrealistischen "internationalisten" und feministischen extremisten herumärgern muß<<

Frau Wagenknecht ist eine Linke.

Eine Sozialistin.

Als solche ist sie per definitionem Internationalistin und Feministin.

Sonst wäre sie nämlich keine Linke.

Wenn Frau Wagenknecht dieses Forum und seine Foristen kennen würde, dann wäre sie gewiss entsetzt, wer sie hier so alles mit vergiftetem Lob überhäuft.

Da gebe ich ihnen...

Recht mit ihrer Politik hätte Frau Wagenknecht meine Stimme!

19:26 von frosthorn

Internationale Solidarität war nicht umsonst jahrhundertelang ein Markenkern der Linken
.
echt !
gibt es schon so lange die LINKEN

Offene Grenzen sind nicht praktikabel

Die Befürworter der offenen Grenzen sagen, das Problem von massenhafter Zuwanderung müsse man anders lösen, wie wird nicht gesagt. Es ist doch klar, dass eben nicht zeitnah in den Heimatländern der Migranten Verhältnisse wie in der EU herrschen. Noch dazu kann die EU nicht diese Verhältnisse schaffen, weder sind sie zur Bevormundung autorisiert, noch der Sache auch nur annähernd gewachsen (was ist mit dem Brunnenbau in Afghanistan?). Allein die Fassade einer guten Moral wird aufrecherhalten, gesellschaftliche Folgen von Massenarmutseinwanderung verleugnet. Das Kolportieren von "dir wird doch nichts weggenommen" absurd in die Debatte geworfen. Entwicklungsländer beklagen sich über braindrain.Offene Grenzen schaden den Herkunftsländern, eigene Leistungsträger wollen nicht mehr Sysisimus betreiben, weil durch Flucht der Druck für Veränderungen sinkt.

Am 10. Juni 2018 um 19:37 von fathaland slim

"Wenn Sie mir dann bitte noch erklären könnten, was ich unter einem neoliberalen Konjunkturprogramm zu verstehen habe?
Das ist doch eigentlich ein Widerspruch in sich und passt nicht zusammen, Neoliberalismus und Konjunkturprogramme."
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Ich versuch es einmal.
Wenn die Arbeitssklaven noch billiger werden, kann man Arbeiten die hier zu wenig Gewinn gebracht haben wieder nach Deutschland holen.

Das dürfte der Traum der globalen Mega-Konzerne sein, hohe Stückzahl und billige Löhne.

19:28, RoyalTramp

>>das hört sich bei Frau Kipping nicht so an."

Doch, denn Sie definiert nicht, wer von offenen Grenzen profitieren soll. Es bleibt ein "Offene Grenzen für Alle" und das umfasst dann nunmal auch Kriminelle und Gewalttäter.<<

Die Diskussion in der Linkspartei verläuft entschieden anders, als Sie es hier darzustellen versuchen. Weder Frau Kippings noch Frau Wagenknechts Positionen werden hier auch nur ansatzweise adequat dargestellt.

>>Mir erschließt sich im Übrigen nicht ganz, wie Sie so vehement für eine Leitlinie eintreten können, in deren Folge noch mehr Menschen hier einwandern würden, denen Ihr Lebensentwurf völlig verhasst wäre. Das würde die Situation für Sie hier in Deutschland nicht einfacher, sondern tendenziell sogar eher schwerer machen. Warum würden Sie aber sowas wollen?<<

Sie spielen auf meine Homosexualität an.

Ich hatte immer gute arabische Freunde.

Begründete Angst hatte ich immer vor den ca. 15% deutscher Bürger mit geschlossenem rechtsextremen Weltbild.

@ 15:20 von OlliH

Die einzige Vernünftige in dieser Partei
.
Mit Frau Wagenknecht an der Spitze der Partei könnte es was werden bei der nächsten Wahl.
Die jetzigen Führungsfiguren haben nicht das Format die Masse der Wähler, die mit den etablierten und alternativen Parteien nichts zu tun haben wollen, für die Linke zu begeistern.
Eine Frau Wagenknecht könnte es schaffen, wenn man sie denn ließe und die Zeichen der Zeit und den Volkswillen mal richtig deuten würde.

Das mag vielleicht sein, dass Frau Wagenknecht für mehr Stimmen bei der nächsten Wahl sorgen könnte.

Aber was an dieser Partei wäre dann noch links?
Es wäre die gleiche neoliberale Sosse wie cDU/csU/sPD und damit einfach überflüssig.

Jetzt ist es wenigsten eine Alternative, auch wenn sich nicht jeder damit identifizieren kann.

Über den Tellerrand schauen

@von Oskar.spd,10.06.2018,15:14 Uhr.Ich möchte Sie darauf hinweisen,Oskar Lafontaine und Seine Frau
Sahra Wagenknecht,können über den Tellerrand schauen.
Seine Auffassungs in der Flüchtlingspolitik,so Seine Rede am 23.09.2015,im Landtag des Saarlandes,stimmt sogar mit dem verstorbenen großen Europäer Helmut Kohl überein.Dazu zitiere im Herrn Helmut Kohl im ORF.at.vom 16.04.2016,20:23 Uhr:"Altkanzler Helmut Kohl hat die von Angela Merkel im Herbst verfügte Grenzöffnung für Flüchtlinge kritisiert."Die Lösung liegt in den betroffenen Regionen.Sie liegt nicht in Europa.Europa kann nicht zur neuen Heimat für Millionen Menschen weltweit in Not werden"schrieb Kohl im Vorwort zur ungarischen Ausgabe seines Buchs"Aus Sorge um Europa".Ich möchte Sie darauf hinweisen,daß der Caritas Dirketor Wael Suleiman aus Jordanien,die Auffassung des verstorbenen Helmut Kohl unterstützte.

19:35 von Sisyphos3

«ein Mensch kann sehr wohl illegal
wenn er sich meiner Wohnung bemächtigt in jedem Fall»

Dieses Beispiel wird ja sehr oft und sehr gerne vorgebracht.

Ein Mensch mag illegal (= kriminell) handeln, indem er versucht, sich ihrer Wohnung zu bemächtigen.
Ein Mensch, der sich illegal in einem Land aufhält, ist nicht automatisch kriminell. Und des ganzen Landes bemächtigen kann er sich wohl kaum.

«auch wenn er sich an meinen gedeckten Tisch setzt
weil dafür habe ich alleine gearbeitet»

Noch ein Standardbeispiel.

Die Illegalität: "Setzen an einen gedeckten Tisch" hält sich doch in sehr, sehr engen Grenzen. Je nachdem, wo Ihr Tisch steht, ist das nicht einmal "Hausfriedensbruch".

Sie scheinen gerne alleine zu essen.
In der Gemeinschaft isst sich's besser.
Und leckerer schmecken tut's noch dazu.

Ich gebe gerne etwas von meinem Essen ab, für das ich gearbeitet habe.
Nicht völlig wahllos & unbegrenzt.

Wenn Sie das nun auf Zuwanderung übertragen:
Dann wissen Sie, was ich meine …

19:35, Sisyphos3

>>ein Mensch kann sehr wohl illegal
wenn er sich meiner Wohnung bemächtigt in jedem Fall
auch wenn er sich an meinen gedeckten Tisch setzt
weil dafür habe ich alleine gearbeitet<<

Er begeht dann die illegale Handlung des Hausfriedensbruchs.

Landfriedensbruch gibt es auch, aber der ist gänzlich anders definiert.

Ein Land ist keine Wohnung.

Die Wohnung ist unverletzlich.

Steht im Grundgesetz.

Eine vergleichbare Norm gibt es für das Land nicht.

Ein Individuum hat nämlich eine gesetzlich geschützte Privatsphäre.

Eine völkische Privatsphäre gibt es nicht.

Wagenknecht ist Realpolitikerin

Ihr Rede habe ich verfolgt und kann sagen sie hat in vielel Punkten Recht.Und sie hat Beifall bekommen,denn es sind nicht alle Partei Mitglieder auf der Linie von Kipping u. Riexinger.Das konnte man schon an dem Wahlergebnis der Beiden zum Vorstand sehen.

19:30 von fathaland slim

15:20, OlliH

>>Eine Frau Wagenknecht könnte es schaffen, wenn man sie denn ließe und die Zeichen der Zeit und den Volkswillen mal richtig deuten würde.<<

Sie sind Volk, ich bin Volk.

Sie haben einen Willen, ich habe einen Willen.

Unsere beiden Willen unterscheiden sich fundamental.

Merken Sie, was das für ein Unsinn ist, das mit dem Volkswillen?

Oder sind Sie mehr Volk als ich?
///
*
*
Auch als Musiker können Sie die Mathematik nicht überspielen.
*
Im Augenblick gibt es keine linke Mehrheit.
*
50% + stellen zur Zeit die Mehrheit und die größte Oppositionspartei ist?

Spaltung bei den Linken

Katja Kipping hat halt das ideologische Weltbild eines Schülersprechers der 90er Jahre. Frau Wagenknecht dagegen wettert gut und gerne, aber hat natürlich den kategorischen Imperativ nicht vergessen. Letzten Endes fährt die Kipping-Linke früher oder später an die Wand der Realität und nimmt ihre Basis nicht mit.

15:17, Dennis K

>>Das Thema der linken Bewegungen war immer und sollte immer sein: "INTERNATIONALE Solidarität!". Das ist nicht nur eine Phrase!

Denn was passiert, wenn sozialistische Parteien nationale Interessen, also die Interessen der eigenen Arbeitnehmer, in den Vordergrund stellen, hat uns die National(!)sozialistische(!)arbeiter(!)Partei sehr gut gezeigt!<<

Danke.

Das kann man nicht oft genug wiederholen.

Gerade in den Nachrichten gesehen

Und gehört......

Dann wurde auch "Die Internationale " gesungen.

Meine Güte....das mussten wir in der DDR in Musik lernen und singen.....

Völker, hört die Signale.....

Die Linke hat sich genauso überlebt wie die DDR.

@ 19:37 von tobeorwhat

Mit der Arbeitsmigartion ohne Grenzen, provozieren die Linken geradezu den Niedergang der Löhne und den sozialen Unfrieden.

Sie wissen aber schon, dass die Linke für ein höheren Mindestlohn und auch allgemein für höhere Löhne ist?
Wenn das gesetzlich festgelegt ist zählt wieder die Qualifikation und nicht der niedrigste Stundenlohn.

Es gibt eben nicht nur das Thema Geflüchtete und Migranten. Erst wenn alle Themen berücksichtigt werden wird ein tragfähiges Konzept daraus.

Das erfordert natürlich mal richtig drüber nachzudenken (puh, das ist ja unbezahlte Arbeit!) und nicht nur Parolen auswendig zu lernen.

Von der Sammelbewegung zur...

... neuen Partei!

Es ist sicher riskant wenn Frau Wagenknecht mit Gleichgesinnten eine eigene Partei gründet in der sie die wahre Linke sammelt. Die wirklich etwas bewegen und soziale Ideen auch umsetzen wollen. Die aktuelle Parteistruktur schafft m.M.n. so nichts zu bewegen. Und das es genügend linke Themen gibt die umgesetzt gehören, zeigt m.E. das AFD Phenomän!
"Der kleine Bürge" der einer Goldman Sachs Bankerin hinterherläuft die, verspricht soziale Einschnitte noch schlimmer vorzunehmen als die FDP. Zumindest meiner Meinung nach.

Desweitern hat die AFD eins sehr deutlich gezeigt. Das Opposition sehr wohl möglich ist in der BRD und das man die etablierten Parteien sehr wohl vor sich hertreiben kann. Auch ohne eine die wohlgesinnte Presse!
Einen Versuch eine neu Partei/Bewegung zu gründen wäre m.M.n. eine gute Sache um alle Linken aufzusammeln die mehr wollen als sich stumfsinniger nichtsbringender Ideologieen unterzuordnen die nirgendwo hinführen, außer um die maximal 10%!

Am 10. Juni 2018 um 19:30 von fathaland slim

"Sie haben einen Willen, ich habe einen Willen.
Unsere beiden Willen unterscheiden sich fundamental."

Der Unterschied zwischen Realist und Ideologist.

Interessant, wer hier so

Interessant, wer hier so alles die Debatte bei der Linken um die Politik für geflüchtete Menschen kommentiert, häufig genug in einer Art "feindliche Übernahme". Die Linken diskutiert mit Recht die schwierigen Fragen kontrovers, denn einerseits ist internationale Solidarität für linke Politik nicht nur ein Schlagwort, sondern Identitätskern, und andererseits ist die Frage von Steuerung in der Asyl-und Flüchtlingspolitik ein zentrales Thema auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nicht einfach, wenn man nicht - wie andere Parteien es gerne mal machen - die Differenziertheit der Themen scheut.

19:28, tagesschlau2012

>>Bei der letzten BT Wahlen hat man ja nur 400.000 Wähler an die AfD verloren, da geht noch mehr.<<

Wer von der Linken zur AfD wechselt, der hat nur aus Versehen links gewählt. So etwas ist im Zuge der Nachwendezeit oft passiert. Das waren meist stockkonservative, ehemals systemtreue Wähler, die sich die alte DDR zurückwünschten und nicht kapierten, daß die mit "links" eher wenig zu tun hatte. Bei der AfD sind solche Wähler besser aufgehoben.

wenn die sahra die einzig vernünftige ist,

warum hat sie sich dann mit dem salonsocialisten oskar zusammengetan? passt irgendwie nicht!

@fathaland slim

Ich nehme an, Sie haben die heutige Rede von Sahra Wagenknecht verfolgt.
Eben so wie die Reaktionen während der Rede, und die einstündige Debatte danach.

Ich fand das, was & wie sie es sagte, nachvollziehbar-ernsthaft.
"Und ich nehme es ihr auch ab".

Was mir aufgefallen ist, war die Tatsache, dass fast alle Bundestagsabgeordneten, die sich am Mikrofon zu Wort meldeten, der aufgeheizten Diskussion mehr als überdrüssig zu sein schienen.

Und mir fiel einmal mehr auf, wie sehr ich es bedauere, dass Jan van Aken aus eigenem Entschluss heraus 2017 nicht wieder für den BT kandidiert hat.

Mit ihm hat die Linke einen ihrer fähigsten Politiker im Parlament verloren.
Ich weiß nicht, in welcher Funktion er noch in welcher Position in der Partei tätig ist.

Ich hatte mir sehr gewünscht, Gysi könne mit seiner gestrigen Rede "verhindern", dass es heute wieder zu einem erneuten "Schlagabtausch" kommt, der nun einmal mehr medial verkürzt, verdreht & vereinfacht wird.

Sehen Sie das ähnlich/anders?

@Hepheistos 1446 Uhr

Chapeau!

@ Erich Kästner um 14:22

Sie schreiben das man sich wieder mit linken Themen beschäftigen muss. Da stimme ich Ihnen zu. Schreiben Sie oder gerne jemand anderes was denn linke Themen wären, die die Linke umsetzen könnte!?

Ich will anmerken, dass die Konservativen und Liberalen Rattenfänger die Politik der letzten 20 Jahre tatsächlich als linke Politik beschimpfen und als Grund für die heutige Misere vornehmlich linke offene Themen ansprechen.

Von dem Rentensystem,
der Lohnzurückhaltung der AGV,
dem sozialsystem das zur altersarmut führt,
den Chancen auf den ersten Arbeitsmarkt,
ein höhere Mindestlohn und neben vielen weiteren Themen ist und bleibt ein Thema wie die Massen die aktuell hier sind integriert werden können ohne, dass die unterste Schicht auf Integrationsprogramme verzichten muss.
Denn am Anfang hieß es die Integration würde nicht mehr Kosten (wie die Wiedervereinigung) und wieviele Milliarden werden aufgerufen die davor nie bereit standen??
Diese Fragen sind m.E. berechtigt und brauchen Antworten

Um Himmelswillen

@19:30 von fathaland slim

„““Merken Sie, was das für ein Unsinn ist, das mit dem Volkswillen?

Oder sind Sie mehr Volk als ich?““

Behalten Sie Ihren Willen und „Ihr Volk“
Unsinn ist es den Volkswillen nur auf sich zu beziehen, so wie Sie es verbreiten.
Der Volkswille äussert sich schon in verschiedenen Stimmanteilen bei den Wahlen. Der eine mehr, der andere weniger. Sie können doch auch Ihren Volkswillen und Meinung verbreiten. Das tun Sie doch hier auch ewig und drei Jahre. Oder gilt da nur „Ihre Volksmeinung“?

um 20:33 von OlliH

"Unsinn ist es den Volkswillen nur auf sich zu beziehen, so wie Sie es verbreiten.
Der Volkswille äussert sich schon in verschiedenen Stimmanteilen bei den Wahlen. Der eine mehr, der andere weniger. Sie können doch auch Ihren Volkswillen und Meinung verbreiten. Das tun Sie doch hier auch ewig und drei Jahre. Oder gilt da nur „Ihre Volksmeinung“?"

Wie Sie selber oben ausführen, gibt es nicht "den Volkswillen" bzw. "die Volksmeinung", sondern nur Gruppen innerhalb der Bevölkerung, die Meinungen teilen. Wenn also die Linke "dem Volkswillen" bzw. "der Volksmeinung" folgen soll, kann das gar nicht funktionieren, da es diese, wenn auch von Ihnen gewünscht, so nicht gibt. Verständlich?

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