Ihre Meinung zu: Gleichheitsparade in Warschau - Tausende demonstrieren für Toleranz

9. Juni 2018 - 21:17 Uhr

In Warschau sind Tausende für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender auf die Straße gegangen. Die Gleichheitsparade richtete sich auch gegen die Diskriminierung anderer Minderheiten im Land. Von Olaf Bock.

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Kommentare

Tausende demonstrieren für Toleranz

und Millionen sehen das möglicherweise anders,
wählen zumindest stock konservativ
was jetzt ?

Ich frage mich

ob der liebe Gott das gut heißt, ich glaube nicht.
Die Konservativen sehen das alles als abartig und warum wird diesen Leuten soviel Aufmerksamkeit geschenkt.

"nur" Tausende.

"Nur Tausende", das ist die echte Nachricht hierbei. So sollte diese Meldung auch aufgebaut sein. Übrigens, wie meine Vorkommentatoren bereits sagten; die Bevölkerung will(!) mehrheitlich(!) diese Diskriminierung. Das beweisen die Wahlergebnisse. Auch so könnte man diese Meldung hier aufbauen "Minderheit im Land demonstriert für etwas, dass die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt"

zumindest werden sie nicht

von den normalen polen verprügelt

22:00 von Der Antichrist

Die Konservativen sehen das alles als abartig und warum wird diesen Leuten soviel Aufmerksamkeit geschenkt
.
weil sie gelegentlich die Mehrheit bilden ?

und was Gott gut heißt ... oder schlecht,
Auslegungssache man braucht sich nur aktuell islamische Länder zu betrachten
die schlagen sich desterwegen sogar tot

re toni b.

" Übrigens, wie meine Vorkommentatoren bereits sagten; die Bevölkerung will(!) mehrheitlich(!) diese Diskriminierung. Das beweisen die Wahlergebnisse."

Sie gehören zu denen, die Demokratie als Diktatur der Mehrheit missverstehen.

Sehr bedauerlich.

22:27 von Sisyphos3 22:00 von

22:27 von Sisyphos3
22:00 von Der Antichrist

Warum auf Gott schieben?

Weil sie zu feige sind, zu sagen dass sie es scheiße finden, wie andere sind, weil sie dann in Erklärungsnot kommen und keine Erklärung finden und dann die eigene Täuschung auffliegt.

@Der Antichrist, Toni B., Karl Napf

@Der Antichrist

"Die Konservativen sehen das alles als abartig"

Nicht alle, nur konservativ-religiöse Katholiken und heutzutage selbst davon nicht alle, da es auch homo- und bisexuelle Katholiken gibt

@Toni B.
"Minderheit im Land demonstriert für etwas, dass die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt"

Reine Behauptung, solange es kein Referendum gibt ist das nichts als eine Vermutung. Selbst viele Konservative, davon auch Katholiken, sind inzwichen für die Homo-Ehe, wie man am Referendum im konservativ-katholischen Irland gesehen hat. Außerdem sind die meisten Mädchen & Frauen laut aktueller Studien bisexuell

@Karl Napf
"zumindest werden sie nicht von den normalen polen verprügelt"

Wäre ja auch sonst keine Demokratie mit Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, anders als in Russland. Aber Sie meinen heterosexuell statt normal, denn auch nicht-heterosexuelle sind normal, es sei denn Sie sind der homo-/biphoben Ansicht, Homo- und Bisexuelle seien geistesegestört wie die Nazis behaupteten

Es gibt keine absolute Wahrheit

@ Der Antichrist:
Ich frage mich ob der liebe Gott das gut heißt, ich glaube nicht.

Sorry, das tut mir aber sehr leid für Sie. Mein lieber Gott, ein Gott der Nächstenliebe, heißt das nämlich gut.

Werben für Toleranz oder für Homosexualität?

Die Aufmachung solcher Paraden lehne ich ab.
Homosexualität sollte, bei aller Toleranz und Freundschaftlichkeit, nicht propagiert werden.

Hörensagen

@ Sisyphos3:
Tausende demonstrieren für Toleranz und Millionen sehen das möglicherweise anders

Woher wollen Sie das wissen? Ich bin mir sicher, dass die große Mehrheit der Bevölkerung für Toleranz ist.

Mehrheit für liberale Grundwerte

@ Toni B.
die Bevölkerung will(!) mehrheitlich(!) diese Diskriminierung.

Ich halte es für einen grundlegenden Trugschluss der Rechten, dass Gewalt, Intoleranz und Unterdrückung etwas Natürliches ist.
Meiner Meinung nach sind Toleranz und Freiheitlichkeit menschliche Grundwerte und von der großen Mehrheit der Menschen angenommen.

Wer propagiert hier?

@ conversator educatus:
Homosexualität sollte, bei aller Toleranz und Freundschaftlichkeit, nicht propagiert werden.

Wie um alles in der Welt könnte man Homosexualität propagieren? Durch pure Anwesenheit? Müssen Homosexuelle sich etwa verstecken? Mit welchem Recht fordert das jemand, der vorgeblich "tolerant" und "freundschaftlich" ist.

@ Anonymer User

Üosten Sie doch bitte mal diese sicher wissenschaftlichen Studien. Ich bin sicher nicht der einzige der gespannt ist auf die Quelle und den Inhalt dieser Studie.
Vielen Dank

23:08 von junge Welt

Meiner Meinung nach sind Toleranz und Freiheitlichkeit menschliche Grundwerte und von der großen Mehrheit der Menschen angenommen.
.
dann können sich aber viele Menschen verstellen
glauben sie nicht eher, dass jeder Kultur so ihre Maßstäbe hat
dass diese sich über die Jahre ändern .... gar über Jahrhunderte/Tausende ?

23:02 von junge Welt

Woher wollen Sie das wissen? Ich bin mir sicher, dass die große Mehrheit der Bevölkerung für Toleranz ist.
.
ich weiß überhaupt nichts !
aber warum wählten die dann die aktuelle Regierung ?

Schlimm,...

...was man hier lesen muss.

Wenn eine Mehrheit Diskriminierung gut findet, dann ist es ok? Merkwürdige Defintion von Demokratie. Das würde bedeuten, dass auch Antisemitismus oder Missachtung der Rechte von Frauen ok ist, wenn sich in einem Land nur genügend Antisemiten oder Machos finden.

Kein Mensch verlangt von einem religiös-konservativen Menschen auf irgendetwas zu verzichten. Außer darauf, darüber zu bestimmen, wie andere Menschen ihr Privatleben gestalten. Ist nicht allein der Versuch ziemlich anmaßend?

Wenn Gott es nicht guthieße, dann hätte er die Demonstration mit einem Fingerschnipsen verhindern können.

Hat er aber nicht.

Alternativ kann es aber auch sein, dass es Gott gar nicht gibt und dann ist es eh egal.

Warum man den Konservativen, die dies abartig finden, so viel Aufmerksamkeit schenkt, wenn sie gegen solche Veranstltungen protestieren, verstehe ich auch nicht.

Leben und leben lassen, sollte die Devise sein.

@conversator educatus

"Werben für Toleranz oder für Homosexualität?

Die Aufmachung solcher Paraden lehne ich ab.
Homosexualität sollte, bei aller Toleranz und Freundschaftlichkeit, nicht propagiert werden."

1. wird hier nichts propagiert, sondern für Toleranz und gegen Homo-, Bi- & Transphobie geworben und 2. nur weil Sie anscheinend intoleranterweise homo- und transphob sind (egal ob aus konservativ-religiösen oder rechtsradikalen/rechtsextremen Gründen), haben Sie - und auch sonst keiner - in einer demokratischen freien Gesellschaft wie der unseren, das Recht, diesen sexuellenMinderheiten oder ethnischen Minderheiten die hier leben, das Demonstrationsrecht zu entziehen oder auch nur in Zweifel zu ziehen, letzteres nur dann, wenn es sich um verfassungsfeindliche sowie volksverhetzende Hass- und Gewaltverbreitenden Minderheiten wie Rechtsextreme, Linksextreme oder militante fanatische Religiöse jedweder Religion handelt.

@23:08 von junge Welt: Toleranz und Freiheitlichkeit

"Ich halte es für einen grundlegenden Trugschluss der Rechten, dass Gewalt, Intoleranz und Unterdrückung etwas Natürliches ist."
Das sehe ich genauso. Ich fühle mich nach 1933-45 zurückversetzt, wenn ich manche Kommentare hier lese und überlege schon welches Dreieck ich wohl auf meine Sachen nähen darf, sollte diese Menschen mal an die Regierung kommen.

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